Unsere Debattenkultur verelendet – Recht hat der Lauteste

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Zuviel Emotionen und Betroffenheit, zu wenig Fakten

Viele kennen das: Die Diskussionen vor allem im politischen Bereich werden immer schwieriger, unersprießlich und machen verdrießlich. Allzu oft wird nicht mehr mit Worten gefochten, sondern mit Lautstärke. Uns ist, wie es scheint, eine besondere Kultur abhandengekommen, die Kultur des Austauschs „gepflegter Meinungen“.

Mein Gott, klingt das altmodisch! Aber ist es das wirklich? Wer einmal die Dialoge und die Streitgespräche der sog. „Großen Literatur“ kennengelernt hat, weiß, wovon ich rede. Madame de Staël, Goethe, Voltaire, Montesquieu und viele andere – allesamt Meister der geschliffenen Sprache – dienen heute nicht mehr als Vorbild für eine freie Diskussion, von Vorbildern der Antike ganz zu schweigen.

Es scheint, als ob es kein Einerseits-Andererseits, kein „Auditatur et altera pars“ (lateinisch für „gehört werde auch der andere Teil“ bzw. „man höre auch die andere Seite“ – ein Grundsatz des römischen Rechts, der auch für einen fairen politischen Diskurs gelten sollte) mehr gibt. Dem Anderen recht zu geben, wird eher als Schwäche verstanden denn als Stärke.

Es wird immer mehr losschwadroniert – ungehobelt, vorlaut und ohne Rücksicht auf das Recht des Anderen, gehört zu werden. Der Diskurs entartet zur „Verkündigung mit Alleinvertretungsanspruch“. Ein Konsens wird häufig gar nicht erst gesucht, während sich an den radikalen Rändern die Stimmung immer weiter aufheizt. „Leise Töne“ dringen nicht mehr durch.

Das kann man auch nonverbal in den Internetforen beobachten. Wenn bei Diskussionen im Netz die Meinungen aufeinanderprallen, wird es oft ungemütlich: Wer anders denkt, wird verbal in den Boden gestampft. Selbst im „liberalen Lager“ findet man dogmatische Tendenzen und Intoleranz. Die „gemäßigte Mitte“ scheint den Einsatz für eine ausgewogene Debattenkultur aufgegeben zu haben. Der Diskussion mangelt es vielfach an Toleranz und Offenheit. Kritik wird nicht zugelassen bzw. überhört, abweichende Meinungen werden verschmäht oder kleingemacht, zuweilen gar niederkartätscht.

Vernünftige Diskussionen scheinen im Netz nicht mehr möglich zu sein. Es wird gepöbelt, verspottet, gedroht. Viele „User“ haben offensichtlich nie gelernt, bei anderen Meinung und Person voneinander zu trennen. Forderungen werden häufig weit weg von Fakten erhoben und durch Emotionen und Betroffenheiten ersetzt. Das gelingt auch bei intellektuell anspruchsvolleren Menschen mittels Diskursverengung, also der Herabzonung eines Themas auf einen einzigen „Reizbegriff“.

So werden gewollt oder ungewollt Brücken eingerissen, die eigentlich Gespräche bei Meinungsverschiedenheiten „überbrücken“ sollten. Und oft beweist sich, daß der Lautere recht hat bzw. bekommt. Die so entstehende Polarisierung erscheint dann letztlich als unüberwindbares Hindernis eines freien Meinungsaustauschs. Nötig wären aber weniger Unerbittlichkeit und mehr Toleranz.

Josef Kraus, 1987 bis Juni 2017 Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, stellte schon im Jahre 2009 fest:

„Unser heutiges Bildungswesen steht näher an der Apokalypse als an der Katastrophe…. Und weil das Abreißen immer leichter ist als das Aufbauen, diskutieren Politik, Journaille und ´moderne Pädagogik´ munter darauf los. Vor allem hat man es dabei gerne einfach. Man wünscht – mit Rücksicht auf das vermeintlich dumme Volk – Verringerung von Komplexität auf Monokausalität und Eindimensionalität…. Mitreden kann hier schließlich jeder, denn jeder hat einmal die Schule besucht oder kennt zumindest einen, die einen kennt, der in der Schule war. Andere aber, die in solchen Runden auf Realismus oder auch nur auf Differenzierung achten, stehen auf verlorenen Posten…“

Es ist alarmierend, wie schnell und wie viele Menschen sich ihrer jeweiligen Sache absolut sicher sind, ohne dem Debattenteilnehmer zuzuhören. Und allzu oft wird versucht, alles aus einer vorgefaßten Meinung zu „erklären“, sie zu „untermauern“ und damit als eine Art „wahre Erkenntnis“ wirken zu lassen.

„Die jeweils eigene fixe Idee wird generalisiert und absolut gesetzt. Aufgrund ihres jeweiligen Absolutheitsanspruches werden aus so entwickelten Meinungen häufig feste Ideologien geformt und andere Ideologien wechselseitig ausgeschlossen; sie sind nicht überhöhungsfähig und untereinander friedensunfähig. Sie sind alle gleich wahr und richtig, nämlich falsch und widersinnig, da übertrieben und einseitig“ (Dr. Wolfgang Caspart, conservo 15.7.20).

Diktatur der politisch Korrekten

Es ist alarmierend, daß es keine „Toleranzschwelle“ mehr zu geben scheint, sondern allzu schnell eine Freund-Feind-Grenze gezogen wird. Noch alarmierender ist die „Diktatur der politisch Korrekten“, die nicht nur ausschließlich ihre (vermeintlich „korrekte“) Meinung gelten lassen, sondern die (angeblich) Unkorrekten bis zur Existenzgefährdung bekämpfen.

So entsteht für Menschen, die von sehr progressiven Stimmen dominiert werden – sei es privat oder, schlimmer, am Arbeitsplatz – eine regelrechte Kultur der Angst, insbesondere, wenn sie durch eine harmlos gemeinte Äußerung unbegründet unter Rassismusverdacht geraten.

Auf diese Weise befördert die tatsächlich verdachtsfreie Frage nach der Herkunft eines Farbigen in manchen Hirnen schon die „Giftblase Rassismus“ – und der arme Zeitgenosse kann froh sein, seinen Job behalten zu dürfen. Zu Ende gedacht, werden wir uns bald wohl auch erklären müssen, warum wir noch immer Christen und keine Moslems sein wollen. Doch Obacht, das Fallbeil des allzu schnell herbeigerufenen Rassismusverdachts könnte bald auch mal auf die zurückfallen, die sich in Selbstgerechtigkeit suhlen.

Es müßte sich etwas Wesentliches ändern, um zu einer konstruktiven Debattenkultur in Foren und in den sozialen Medien zu finden: Verstehen, was der andere sagt und schreibt, Verständnis für die Situation des Diskussionspartners aufbringen. Das bedeutet gewiß nicht, vorbehaltlos für alle möglichen Meinungen Verständnis zu haben, sondern sich vielmehr sachlich damit auseinanderzusetzen. Wobei ich gerne zugebe, daß es, besonders, wenn man eine fundierte eigene Meinung hat, nicht leicht fällt, sachlich zu bleiben und darzulegen, warum ich etwas für falsch halte – verbunden mit der Bereitschaft, offen für eine andere Meinung zu sein, ja, sie gegebenenfalls sogar zu übernehmen.

In den zehn Jahren, die ich conservo als liberal-konservatives Meinungsforum betreibe, habe ich immer wieder versucht, diesen Kurs zu halten. Das wird häufig mißverstanden. Aber „wahrhafter Diskurs“ heißt auch, offen zu sein und die eigene Meinung nicht unbedingt als die einzig richtige zu akzeptieren.

www.conservo.wordpress.com     26.07.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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54 Antworten zu Unsere Debattenkultur verelendet – Recht hat der Lauteste

  1. Artushof schreibt:

    Wenn ich die Summe des „Unerträglichen“ (aus meiner Sicht) Gebetsmühlen gleich jeden Tag aufnehme wäre das die Lösung für mich?
    Würde ich dann zumindest ein kleines Stück des „Unerträglichen“ (aus meiner Sicht) in etwas „Erträgliches“ umwandeln?, oder würde ich weiter nur meckern und für Unfrieden um mich herum sorgen?
    Böse Zungen sprechen bereits von Beziehungsnotständen.

    So manches frisch gelegte Ei dient ganz zum Schluß nicht der Fortpflanzung einer Gattung sondern dem Appetit.

    Unsere Gesellschaft macht mir keine Angst, wenn es um den guten Willen geht. Bei den Gutgemeintmenschen bin ich mir da nicht so sicher.

    Es gibt nur eine Alternative
    AfD

    PG

    Artushof

    NEC TEMERE – NEC TIMIDE

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    • Semenchkare schreibt:

      Eben!
      *****************
      im Mai diesen Jahres:

      „Wer nicht auf Straße geht, hat versagt!“
      Angelika Barbe im Gespräch mit Petr Bystron | Night Talk

      ca 47 min.

      Die widerständige Debatte gehört auf die Strasse…
      Frau Barbe und Gleichgesinnte wurden in Bayern aus der Kneipe geworfen.
      *****************************************************

      Rauswurf von Angelika Barbe: Vorsitzende von SPD-Tarnverein wirft AfD „Tarnen und Täuschen“ vor

      Am 18.7. lud die ehemalige DDR-Oppositionelle und SPD-Ost-Mitbegründerin Angelika Barbe zusammen mit dem Bundestagsabgeordneten Petr Bystron (AfD) Freunde und Unterstützer in den Augustiner Keller in München. Als der Wirt Christian Vogler feststellte, dass sich unter den Gästen auch AfD-Anhänger befanden, wurden sie kurzerhand gebeten zu gehen.

      In einer Presseerklärung zeigte sich die Münchener SPD „fassungslos“ über den angeblichen „Tabubruch der AfD“. Da die AfD nach Aussage der SPD vermutete, „dass der Wirt die Reservierung der AfD nicht annehmen würde, gaben sie sich bei der telefonischen Anmeldung kurzerhand als SPD aus.“ SPD-München-Vize Micky Wenngatz nannte es „eine neue Kategorie des Tarnens und Täuschens.“

      Mehr hier
      (lohnt sich alles zu lesen)

      *ttps://www.journalistenwatch.com/2020/07/27/rauswurf-angelika-barbe/

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      • Semenchkare schreibt:

        PI hat einen ähnlichen Bericht zu Frau Barbe.
        Ich zitire mal den dortigen PI-Kommentator zum Thema, dem ich mich inhaltlich, auch wenn ich selbst die benannte Dame nicht kenne, anschließe:
        ———————–

        DFens 27. Juli 2020 at 19:18

        Ich kenne Angelika Barbe bereits eine kleine Ewigkeit. Seit der Wendezeit und davor. Vergleichbares Kaliber wie Vera Lengsfeld. Wer die Biographie dieser mutigen Frauen kennt, weiß, dass sie etwas zu sagen haben. Sie haben sich in Gefahr begeben, als Merkel noch FDJ Wandzeitungen in Adlershof anfertigte. Folgend ein interessantes Statement von Angelika Barbe. Sie hat exakt erkannt, was für Deutschland das Menetekel ist. Es ist, wie auch ich mit meiner Geschichte glasklar feststelle, die Nicht-Aufarbeitung der zweiten Diktatur auf deutschen Boden im 20. Jahrhundert. Deren Vertreter regieren sogar wieder! Kein Problem in Deutschland! Das bereitet mir schwere Bauchschmerzen. Es wird finster enden, sollte nicht doch noch das Notwendige geschehen.

        Angelika Barbe: „Ich bin dankbar, dass es die AfD gibt!“ (reichlich 8 Minuten)

        ———————
        Zitatende

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      • Mona Lisa schreibt:

        Es will sich einfach nicht rumsprechen, dass Demos nur dann einen Erfolg haben, wenn ihre Forderungen politisch kalkuliert und erwünscht wurden.
        Hätten die den Mauerfall zur Fertigstellung der EU vielleicht ohne Demo arangieren sollen ? Mit welcher Begründung denn ?
        Es muss doch immer so aussehen als wäre es Volkes Wille.
        … nennt sich auch „Brot und Spiele“.

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  2. Mona Lisa schreibt:

    Bin vielleicht die einzige, aber der Wahrheit halber muss ich sagen :
    Nö – irgendwann sind der Worte genug gewechselt worden, irgendwann muss der alte Kampf entscheiden. So war es immer und so wird es immer sein. Wir sind Menschen – nicht Gott, nicht Jesus und auch keine Philosophen. Unser Handwerk ist das Handwerk.
    Hier gibts nix mehr zu bequatschen, hier muss gehandelt werden.

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    • conservo schreibt:

      @ Mona Lisa: Ja, so kann man´s auch sehen – mit Recht! Aber ich geb´ nicht auf, bin irgendwie vielleicht doch gewissermaßen ein Illusionist.

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    • Mona Lisa schreibt:

      Hier ein Beispiel von hunderten :

      https://www.epochtimes.de/politik/ausland/schwer-bewaffnete-schwarze-miliz-marschiert-durch-louisville-drei-verletzte-in-schiesserei-a3299249.html

      „Grandmaster Jay, der in Interviews die Bildung eines unabhängigen Territoriums nur für Schwarze auf dem Gebiet der USA gefordert hatte, erklärte gegenüber lokalen Medien, die Miliz, die sich von BLM distanziert, bezwecke weder Protest noch Aufruhr.“

      Also kein Protest, kein Aufruhr, einfach nur ein Milizspaziergang mit MG an der Leine.
      Was willsten da noch quatschen ?
      Der hat sie doch nicht alle. Seit wann führt man mit Irren ernsthafte Gespräche ?
      Sowas machen nur linksverdrehte Sozialtherapeuten, und selbst die wissen wann es Zeit wird die Biege zu machen.

      „… fordert ein rein schwarzes autonomes US-Gebiet.“ !?
      Dabei kämpften seine Ahnen noch tapfer für genau das Gegenteil : keine schwarzen Ghettos mehr !
      Alter Schwede, dein schwarzes Autonomiegebiet nimmt ein fünftel der Erde ein und trägt den Namen Afrika – back to the roots !
      … bevor es die Chinesen gelb färbten, Du Spatzenhirn.

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      • Ingrid schreibt:

        Gebt es ihnen doch, dann können sie endlich beweisen, ob sie etwas auf die Beine stelen können, oder bald am verhungern sind, die Schlaumeier die doooofen.

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        • Mona Lisa schreibt:

          Ingrid,
          ich denke Afrika ist Beweis genug.
          Die „Wiege der Menschheit“ ist trotz aller Hilfe und Vorbilder einfach nicht im Stande auch nur einen Meter zu gehen ohne auf die Schnauze zu fallen.
          Die wollen in den USA auch nix beweisen, die wollen sich separieren um in aller Ruhe schwarze Migranten aufzunehmen und Armeen zu bilden.
          Würde mich auch nicht wundern, wenn dieser „Grandmaster“ ein Muselmane ist.

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        • Mona Lisa schreibt:

          Hier noch ein Unterlink – hab ich jetzt erst gelesen.
          Bin ich gut oder bin ich gut ?
          Ich kann riechen, was die vorhaben.
          Und wieder wird eine demokratische Verfassung zur Zielerlangung herangezogen.

          https://www.epochtimes.de/politik/ausland/usa-afro-amerikanische-miliz-will-neue-schwarze-nation-entstehen-lassen-vielleicht-in-texas-a3295117.html

          „In einem in den sozialen Medien weit verbreiteten Video erklärte Grand Master Jay, die NFAC könne zum Rückgrat der Armee einer neuen schwarzen Nation werden.“

          „Inwieweit die NFAC Bezüge zur ‚Nation of Islam‘ aufweist, die seit den späten 1960er Jahren schwarzen Seperatismus predigt, lässt Jay offen.“

          NFAC = Not Fucking Around Coalition

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        • Ingrid schreibt:

          Komisch ist nur Mona Lisa, sie fordern von uns Anerkennung und Integration. Sie wollen das aber gar nicht, sie wollen sich abkapseln und unter sich sein.
          Denen fehlt es einfach an Intelligenz und Schaffenskraft.

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        • Mona Lisa schreibt:

          Ja Ingrid, das könnte man so meinen.
          Allerdings ist denen ihre Integration und unsere Anerkennung schnurzpiepwurscht.
          Das sind Invasoren und Eroberer, die nutzen jedes Scheinargument das ihnen nutzt.
          Die Linken beten sie ihnen vor, sie beten sie nach und wir gehen ihnen auf den Leim.
          Schwarze (und Allahisten) erzählen uns einfach nur was wir hören wollen – mehr isses nicht.
          Man muss sich einfach immer vor Augen halten aus welchen Lebensbedingungen die kommen. Wer da nicht gewitzt agiert, kann den Löffel abgeben.
          Die allermeisten wurden auf der Strasse groß, dementsprechend sind sie auch „moralisch“ gebildet. Und selbst die die bei uns einer Arbeit nachgehen, werden ihr Privatleben immer nur in der eigenen Community verbringen. Heute mehr als früher, weil die Parallelgesellschaften wachsen und sie sich dort zuhause fühlen. Auf unsere Gesellschaft sind sie immer weniger angwiesen.

          PS: seltene Ausnahmen bestätigen die Regel.

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        • Andre Frost schreibt:

          😂…haben sie schon in Afrika nicht geschafft und schaffen es weiterhin nicht. Alles was denen zur Selbstverwaltung in die Hände gegeben wurde ging früher oder später den Weg allen irdischem…ein Lanzeitdenken im Sinne von Vorausplanung für die Zukunft gibts bei denen nicht…darüber gibts genug handfeste Artikel im Netz.

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      • volksvertreter schreibt:

        Ich an Donalds Stelle würde mir das nicht bieten lassen,das eine Selbstgegründete N…rwehr tun und lassen kann was sie will.
        Wenn das Schule macht,haben wir das Problem überall.

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        • Andre Frost schreibt:

          Was dabei raus kommt wenn Schwarze bewaffnete Milizen gründen siehste doch in Afrika in allen Ecken…die Mordrate explodiert.

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    • Semenchkare schreibt:

      Richtig!
      Der politische Gegner schlägt zu. Verbal oder mit Gewalt.
      Und wir sollen uns um Debattenkultur sorgen??

      Ich frage:
      Wann wehren wir uns endlich gemeinsam und damit effektiv gegen die linksbunte Dummheit, Lüge, Hetze und die Gewalt?

      Die Frage stelle ich auch und vor allem an die Wessi-AfD !!

      ******************************************************************

      ….!!

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  3. text030 schreibt:

    „Recht hat der Lauteste…“. Und immer häufiger der Gewalttätige. Ob nun verbal oder non-verbal. Wie immer ein Text, der es punktgenau trifft.

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  4. Habicht schreibt:

    WER HIER EIN RASSISTISCHES PROBLEM HAT; DAS SIND DIE SCHWARZAFRIKANER; DIE WIE HEUSCHRECKEN EUROPA ALS BEUTELAND ÜBERFALLEN UND HELLHÄUTIGE MENSCHEN; WIE AUCH AUF IHREM HEIMATKONTINENT HASSEN ! Dabei haben die einen riesigen Kontinent, die hellhäutigen Europäer ihren kleinen Kontinent. Ich kann dieses schwarzafrikanische Geschrei nicht mehr ab, eine Frechheit, dass die GRÜNEN eine Frau Fofana aus Mali, einer französischen Kolonie stammend als Vertreterin im Brüsseler Europaparlament für die Stammbevölkerung ihrer deutschen Gastgeber fungieren lässt. Immer wieder Köln und seine kranke Toleranzbesoffenheit, macht fassungslos. Menschen haben nun einmal verschiedene Hautfarben ,man kann es unter Rasse verbuchen oder ethnischer Herkunft, religiöser, radikaler Eifer gehört da nicht dazu, so viel zur verblödeten Schulbildung, wo man nicht mehr zwischen biologischen Arten von Menschen und Religion unterscheiden kann. ES GIBT MIT KEINER RASSE; ETHNIE SO VIEL INTEGRATIONSPROBLEME WIE MIT SCHWARZAFRIKANERN! SCHWARZAFRIKANER HASSEN IN DER MEHRZAHL HELLHÄUTIGE MENSCHEN; AUCH JENE DIE UNS MIT IHRER MOHAMMEDANISCHEN RELIGION EINHEIZEN WOLLEN, Das eine PROBLEM WAS DEUTSCHLND HAT; IST DAS SICH VERSCHIEDENE ETHNIEN NICHT VERTRAGEN UND DAS ANDERE IST DER POLITISCHE MOHAMMEDANISCHE ISLAM:

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    • Phantomas schreibt:

      Unsere große Misere ist auch die Erosion des Rechtsstaates! Wer schon einmal in einer Großstadt eine Anwaltskanzlei betreten hat und zwar nicht eine mit Gewissen, der bekommt schon mit, dass Schwarzafrikaner und Asylanten ALS NEUEINWANDERER SOFORT OHNE JEMALS IN DIESEM LAND GELEBT UND GEARBEITET HABEN PROZE?KOSTENHILFE BEKOMMEN; AUCH EIN EKLATANTER RECHTSBRUCH VON MERKELS HOFSTAAT: Natürlich, in dem Fall wo ein kleiner irakischer Junge von anderen Flüchtlingen brutal missbraucht wurde oder Straftaten an ihnen vorliegen, wird keiner sagen, ihnen soll juristisch nicht geholfen werden, jedoch allerlei Asylparasiten und einwandernden Straftätern gehört die Prozesskostenhilfe gestrichen, den sie haben nach normalen Menschenverstand kein Anrecht darauf. Es sind genau diese gewissenlosen Anwälte, die für die heutigen Zustände, wo Terror und Gewalt zunehmen mit verantwortlich. Arme Menschen aus der STAMMBEVÖLKERUNG MÜSSEN IHREN LETZTEN ERSPARTEN CENT ERST OPFERN; BEVOR MAN IHNEN PROZESSKOSTENHILFE OHNE RECHTSSCHUTZVERSICHERUNG GEWÄHRT, sie sind in solchen Anwaltskanzleien der letzte Dreck. Es muss darum gehen, diese schwarzen Schafe an Juristen zur Rechenschaft zu ziehen, denn sie vertreten nicht Recht, sondern ihre eigne Gier. .

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      • Kassandra schreibt:

        Wenn sich jemand fragt, warum die Straftatenstatistik so niedrig ist, trotz ansteigender Kriminalität, der muss lernen die bittere Pille zu schlucken, dass SELBST STRAFTATEN INZIVILPROZESSE ABGESCHOBEN WERDEN: So musste eine Frau sich erst dreimal in Köthen vergewaltigen lassen, weil sie eben nach der Belehrung als wäre sie kriminell im traumatischen Zustand nicht auf ihre Wortwahl geachtet hat und belehrt wurde, wie man Straftäter belehrt. Verkehrte Welt. Nun, ich blieb von solcherlei Dingen verschont, aber habe auch die bittere Erfahrung gemacht, dass obwohl eine Straftat vorlag, ich in den Zivilprozess abgeschoben wurde. Das sollte man wissen und der Staatsanwalt schreibt noch, das sollte man sich auf der Zunge zergehen lassen: Die Täter haben in gutem Glauben gehandelt“. Damit öffnet man kriminellen Firmen und anderen Tätern jede Tür.

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    • Andre Frost schreibt:

      Problematisch sind dabei aber die Linken und Kulturmarxisten,gäbe es die nicht,wäre das Problem auch nicht mehr so groß. Die wissen das sie mit ihrer Sozialismus Grütze kaum jemand hinterm Ofen hervor locken können,aber mit dem Rassismusvorwurf und Minderheitenschutz haben sie genug Zulauf um ihre kommunistische Ideologie voran bringen zu können,da gibts genug verblödete die sich damit vereinnahmen lassen…die BLM Demos sind inzwischen weltweit von linken Anarchisten unterwandert. Hier in Deutschland nutzen sie inzwischen die Asylforderer um ihre politischen Ziele zu verwirklichen,davor war es nur jüdisches Leben.

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  5. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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  6. Ingrid schreibt:

    Wenn ich mir die Hetze über den Weggang der Eva Herrmann ansehe, dann kann einem schon wirklich übel werden lieber Peter.
    Eva wird sicher auch noch ganz andere Bedrohungen bekommen haben, denn sonst hätte die einzige ehrliche Frau aus der Medienlandschaft nicht beschlossen Deutschland den Rücken zu kehren.

    Wir sagen hier auch unsere Meinung und manchmal fahren wir auch aus der Haut, aber wir bleiben immer sauber und an solch einem Internet-Schmierentheater habe ich mich noch nie beteiligt und da lese ich auch nicht.

    Aber die Hauptschuld trifft unsere Medien und Politik, denn es hat sich eingebürgert jeden Andersdenkenden und jeden Dialog im Keim zu ersticken.
    Dieser ganze schwarze Block steht der AfD und uns Konservativen gegenüber und es ist wirklich schwer da durchzudringen und auf gute und fruchbare Diskussionen lassen die sich überhaupt nicht mehr ein.
    Diskissionen sind der Nährboden der Demokratie und wenn man keine Diskussion mehr zulässt, dann ist die Demokratie und der Rechtsstaat kaputt und die Anarchie macht sich breit und die Willkür übernimmt.

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    • conservo schreibt:

      @ Ingrid: Genau! Liebe Ingrid! Du hast es getroffen!

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    • Mona Lisa schreibt:

      Bevor es besser werden kann, muss es erstmal schlechter werden. Das hat die Zivilisation so an sich, auch sie überschreitet ab und an ihren Zenit.
      Viele gehen halbkrank zur Arbeit. Um sich auszukurieren brauchen sie erst die ganze Krankheit.
      Viele sind Alkoholabhängig. Um wieder clean zu werden, brauchen sie erst die Gosse.
      Viele sind „unglücklich“. Um wieder glücklich zu sein, brauchen sie erst echtes Unglück.
      usw.

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    • ceterum_censeo schreibt:

      So gesehen wäre auch ein passender Titel für den Strang: Unsere Debattenkultur verelendet – Recht hat der Lauteste
      😇 🤠 😈

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    • Andre Frost schreibt:

      Gibt nen einfachen Grund warum dieser schwarze Block alle Dislussionen abwürgt bzw sich nicht darauf einlässt, argumentativ würden sie in jeder Diskussion unterliegen und verlieren, die Mehrheit will keinen Sozialismus haben. Deshalb sind sie laut und agressiv zugleich,damit kann die weichgespülte Masse nicht umgehen, verzieht sich in ihre Wohlfühlzone und hält lieber die Klappe,denn nur so kann die linke Bande das Märchen von der Mehrheitsgesellschaft die sozialistisch sein will aufrecht erhalten. Jedem Normalo der gerade anfängt sich politisch zu betätigen und konservativ eingestellt ist, brauchste nur ein paar Mal Nazi an den Kopf werfen, wenn er zb gegen Ehe für alle ist oder nicht an 64 Geschlechter glaubt…der ist ganz schnell wieder verschwunden und igelt sich in seiner Komfortzone ein, den Leuten fehlt einfach ein dickes Fell um ihre Werte zu verteidigen und das wächst sich jetzt leider zum riesen Problem aus.

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  7. luisman schreibt:

    Recht hat z.T. der Lauteste, aber immer haeufiger, der mit dem groessten Mob hinter sich. In Internet-Foren und Diskussionen muss man lernen Rhetorik effektiv einzusetzen, sonst geht man unter. Manche Rhetorik-Methoden erscheinen unfair und diskriminierend, aber es geht eben manchmal nur darum, einen Idioten laecherlich zu machen. Man kann im Internet nicht jede Diskussion von Aluhuetlern mitmachen und fuer sich entscheiden. Ueberzeugungsarbeit leisten kann man nur bei denjenigen, die intelligent genug sind einen Sachverhalt auch zu verstehen, und wenn die auch offen genug sind ihre logischen Fehler einzusehen. Man muss akzeptieren, dass viele ihre nachweislich falsche Meinung, trotz aller Gegenbeweise, weiterhin eisern vertreten.So langsam denke ich, dass an jedem zweiten Stammtisch mehr Kompetenz vertreten ist, als in einer ARD/ZDF-Talkshow.

    Ich war an den ersten breit(er) verfuegbaren Internet-Foren der 80’er und 90’er beteiligt, habe z.T. selbst welche aufgebaut. Damals zaehlten vor allem Fakten und Kompetenz, die rhetorischen Entgleisungen wurden i.d.R. verziehen. Uns war klar, dass wir keine hoeflichen Leserbriefe an Zeitungen schreiben, sondern hart und schnell und loesungsorientiert diskutieren. Zuerst Facebook und danach Twitter haben die Diskussionskultur nachhaltig veraendert. Das Abwegigste und Schrillste wird „trending“ oder geht „viral“. Und die Faktenchecks haben nichts mehr mit Fakten zu tun, sondern es geht nur um die dominante Meinung.

    Im Prinzip haben Sie ja recht, Herr Helmes, aber die Zeiten „gepflegter Meinungen“ sind vorbei. Es geht nur noch darum, die bessere Propaganda-Maschine zu haben. In diesem Punkt sind die wirklich Konservativen relativ schwach.

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    • conservo schreibt:

      @ luisman: Leider, leider… da muß ich Ihnen recht geben. „in diesem Punkt sind die Konservativen relativ schwach“. Warum? Sie geben ihren Standpunkt nicht auf zu Gunsten einer „politisch korrekten“ Meinung, Und schwupps, finden sie sich „out of order“.

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      • theresa geissler schreibt:

        Also steht da den Konservativen nur Eines zu tun, Peter: Ihren Standpunkt hartnäckig als „gepflegter Meinung“ geben zu bleiben, „out of order“ oder nicht, UND zwar laut und klar. Sozusagen bis die Konkrete Umstände früher oder später den „gepflegten Meinungen“ entsprechen, und sie dadurch nicht länger ignoriert werden können…
        Ich bin mir bewusst, das fordert fast einen unmenschlichen Geduld, und selbst wird man oft genug den Sieg nicht einmal persönlich mehr erleben, aber der Stil der ‚politisch Korrekten‘ zu Übernehmen bringt auf die Dauer doch auch nichts…
        Der grösster Kraft der Konservativen liegt noch immer darin, dass sie sicher wissen, wovon sie reden, und das wird noch immer am Besten ausgedrückt auf gepflegter Weise – nur meiner Ansicht nach.

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      • luisman schreibt:

        Ich meinte, gegen gut gemachte Propaganda hat eine „gepflegte Meinung“ kaum eine Chance. Das bedeutet fuer die Konservativen, dass sie einen Propaganda-Arm fuer ihre politische Meinung brauchen. Die Linken sind dabei noch besser und geuebter, da sie ausser Propaganda nichts haben (die Fakten, die Logik sprechen nun mal gegen deren Meinung).

        Vor 4 Jahren hat Trump und eine junge Generation Konservativer das in den USA erfolgreich umgesetzt. Die Linken verurteilen dies seitdem als „Populismus“, da sie in ihrer Spezialdisziplin besiegt wurden. Die „rechten“ meme-warriors schossen sofort haemisch dagegen mit „the left can’t meme“.

        Viraler Populismus spielt mit den Dopamin-Rezeptoren im Gehirn. Und Dopamin dominiert kurzfristig alle anderen gesuenderen Hormone. Ein Politiker aus der Fliegenschiss-Zeit wusste schon darum: man muss eine Luege nur oft genug wiederholen….Wiederholung reicht aber nicht, man muss es auch so attraktiv verpacken (rhetorisch), dass die Wiederholung Spass macht und nicht verbohrt wirkt. Man muss die Wahrheit auch oft genug wiederholen, und attraktiv, rhetorisch, populistisch verpacken, um gegen linke Propaganda eine Chance zu haben.

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        • luisman schreibt:

          PS: Denken Sie z.B. an die katholische Kirche, die seit sagen wir ca. 1.600 Jahren immer die selbe Wahrheit standfest verkuendet (obwohl man da bei Papst Fraenzchen seine Zweifel haben kann). Gerade die katholischen Kirchen sind weltweit i.d.R. sehr attraktiv ausgestattet, es wird Wert auf Schoenheit gelegt (oft im Gegensatz zu den „nackichen“ protestantischen Kirchen). Es werden oeffentliche Prozessionen gemacht. Bis vor Kurzem war der Pfarrer bei praktisch jedem oeffentlichen Ereignis dabei und wurde gehoert. Bei den Moscheen wird ebenfalls Wert auf Schoenheit gelegt – weshalb ich verstehe, dass die ebensolche in Europa bauen wollen, anstatt in Kellerloechern beten zu muessen. Die gehoeren einfach nur nicht nach Europa.

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        • Mona Lisa schreibt:

          Der Protestant übt eben den Luxus-Verzicht und konzentriert sich dabei auf die reine Botschaft.
          Die Katholiken können das offenbar nicht, sie brauchen Prunk und Protz um Kontakt mit dem ersten Sozialisten und seinem freigiebigem Vater aufzunehmen.
          Klerikaler Rechts- und Linksextremismus gehen Hand in Hand.
          Man kann es drehen und wenden wie man will, das Christentum ist in sich verlogen bis zum Anschlag.

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  8. ebetz@freenet.de schreibt:

    Wohin sind wir gekommen und wer hat das zu verantworten. Natürlich hat Peter recht wenn er die momentane Situation so beschreibt.
    Schauen wir uns doch mal nur die BT Diskussionen an.
    Kaum wird ein AfD Redner aufgerufen, schon geht das Gebrülle los.
    Ich wiederhole mich wenn ich sage, ich komme mir vor als wäre ich Im Affenhaus des Frankfurter Zoos.
    Das Gleiche kann man bei den Laberrunden im ÖRM beobachten oder auch bei friedlichen Demos, die dann von gehirnambutierten Volltrotteln niedergebrüllt werden.
    Es gibt fast keine gepflegte Diskussion mehr außer man redet mit Gleichgesinnten oder Menschen, die einen gleichen oder höheren IQ haben.
    Alles andere ist leider zwecklos.
    Meines Erachtens ist das auch von der Regierung so gewollt anders lautende Meinungen nieder zu brüllen.
    Siehe steuerfinanzierte Antifa, die Intelligenzbestien der Grünen (Roth, Kühnast, Hofreiter, Baerbock, KGE usw.). der SPD ( Pöbelralle, Kahrs, Kühnert usw.). Die Liste liese sich lange fortsetzen.

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Absolut richtig alles!

      Und AFFENHAUS trifft es! Obwohl, manchmal will mir scheinen, sind die Affen noch vernünftiger!

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    • Andre Frost schreibt:

      Na ja, den Bundestag würde ich nun nicht gerade mit einem Affenhaus vergleichen,das würde dann doch die Affen beleidigen,welche immerhin so schlau sind Versagern nicht die Führung ihrer Horde anzuvertrauen…Individuen die gegen das Gemeinwohl der Gruppe agieren, würden diese ganz flott aus ihrer Gemeinschaft ausstoßen.

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      • ceterum_censeo schreibt:

        Richtig, deswegen habe ich ja auch geschrieben, die Affen erschienen mir vielfach vernünftiger. Das, was in der Bude manchmal abgeht, würde keinem Affen einfallen.

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  9. volksvertreter schreibt:

    Danke lieber Peter für deine wahren Worte.
    Dieses Thema erzürnt mich schon sehr lange.
    Die ..Lauten…werden immer lauter und mit ihrer Meinung drückt man Andersdenkende immer weiter gegen eine Wand.
    Zu beobachten ist dies schon jedesmal ,wenn ein AfD Mitglied im Bundestag seine Rede hält,und ständig von einen wahrhaft ungereiften Mob ,intelligentzlos vom Anfang bis Ende verbal auf übelste Art und Weise runderneuert wird.
    Das ist respektlos und bedeutet für mich das diese Herrschaften keinerlei Erziehung erfahren haben.

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  10. Centurio schreibt:

    Düsseldorf: Marokkaner nach Beilangriff festgenommen, Mordkommission eingerichtet

    An einer Bushaltestelle in Benrath, einem Stadtteil im südlichen Düsseldorf, ging am Freitagabend ein 30-Jähriger mit einem Beil auf zwei andere Personen los, versuchte mit diesem auf sie einzuschlagen. Als die Polizei eintraf, wurden auch die Beamten von dem Mann bedroht, konnten den Angreifer jedoch schnell überwältigen und festnehmen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt wegen einem versuchten Tötungsdelikt. Ein Mordkommission wurde eingerichtet.
    https://juergenfritz.com/2020/07/26/duesseldorf-marokkaner-nach-beilangriff-festgenommen-mordkommission-eingerichtet/

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  11. Centurio schreibt:

    Immigrant aus Ruanda gesteht Brandstiftung von Nantes
    https://juergenfritz.com/2020/07/26/immigrant-aus-ruanda-gesteht-brandstiftung-von-nantes/

    Kurz nach dem Brand in der Kathedrale von Nantes am Samstag letzter Woche war der ehrenamtliche Kirchenhelfer bereits ins Visier der Ermittler und vorläufig festgenommen, dann aber wieder freigelassen worden. Wie die Regionalzeitung Presse Océan heute unter Berufung auf die Staatsanwaltschaft berichtet, gestand der aus Ruanda stammende 39-Jährige nun bei einem zweiten Verhör in der Nacht, gleich drei Feuer in dem Gotteshaus gelegt zu haben.

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  12. Mona Lisa schreibt:

    https://politikstube.com/was-fuer-ekelhafte-idioten-fuenf-junge-merkelgaeste-quaelen-igel-und-missbrauchen-ihn-als-fussball/

    Der Igel starb in einer Tierklinik an seinen Verletzungen.
    Gab’s hier in DE nicht mal eine ganze Armada an Tierschützern ?
    Kein Bild, kein Ton – ja wo sind sie denn alle aufeinmal ?

    Übrigens kommt gerade jede Stunde eine weitere Fussballmannschaft auf Lampedusa an.

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  13. Andre Frost schreibt:

    >>Nötig wären aber weniger Unerbittlichkeit und mehr Toleranz.<<

    Fängste auch schon mit dem Toleranzgeseier an?
    Bei Akzeptanz wäre ich ja noch dabei gewesen,aber dieses Toleranzgeeier geht mir dermaßen auf den Sack,dass ich regelmässig nen dicken Hals bekomme wenn irgend jemand mit "Ihr müsst toleranter sein oder mehr Toleranz zeigen. Ich kann durchaus akzeptieren das jemand anderer Meinung ist,tolerieren muß ich sie deshalb noch lange nicht.
    Irgendwann ist auch mal genug mit sabbeln,dann hilft nur noch handeln.

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    • Mona Lisa schreibt:

      yep, so siehts aus !

      Als wären tausende Körperverletzte, Vergewaltigte und Tote nicht Grund genug zum handeln ….
      … also so manchmal muss man sich fragen, ob da noch alles am rechten Platz sitzt.
      Dass wir das nicht den „Ordnungsorganen“ überlassen können, wurde doch wahrhaftig oft genug lang und breit ausdiskutiert.

      Hat sich schon mal einer totdiskutiert ?
      JA, durchaus !!!

      Man kann nicht über die Geschwätzwissenschaften abrotzen und es selbst nicht besser machen.

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    • conservo schreibt:

      @ Andre Frost: Bitte richtig lesen! Es geht hier nicht um das (linke) allgemeine Toleranzgeseiere, sondern um Toleranz in der Diskussion. Z.B. den Anderen ausreden lassen, andere Meinungen ertragen etc.

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      • Andre Frost schreibt:

        @conservo…das hat aber nix mit Toleranz zu tun sondern mit Respekt, Akzeptanz und guten Manieren, und Respect muß man sich erarbeiten,auch in einer Debatte…also bleibts letztlich an den guten Manieren und Akzeptanz hängen.
        Verstehst du jetzt meinen Gedankengang?

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  14. Centurio schreibt:

    Unionspolitiker kritisieren Berufung von Moslemin als Regierungsberaterin
    https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/unionspolitiker-kritisieren-berufung-von-moslemin-als-regierungsberaterin/

    Unionspolitiker im Bundestag haben die Berufung der Vizevorsitzenden des Zentralrats der Muslime in Deutschland (ZMD), Nurhan Soykan, als Beraterin des Auswärtigen Amts kritisiert. Der größte Mitgliedsverband des ZMD, die Union der Türkisch-Islamischen Kulturvereine in Europa (Atib) werde den türkisch-nationalistischen „Grauen Wölfe“ zugerechnet. „Eine Organisation, die verfassungsfeindliche Kräfte in ihren Reihen duldet, kann nicht Partner unseres Staates sein, und ihre Spitzenfunktionäre können auch nicht im Dienste unseres Staates tätig sein“, mahnte der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph de Vries laut der Welt.

    Wer täglich Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Toleranz einfordere, müsse bei der Berufung des eigenen Personals genau hinschauen. Dies habe das Auswärtige Amt bei der Berufung Soykans unterlassen, beanstandete de Vries. „Diese Sorglosigkeit im Umgang mit Islamismus und Nationalismus beunruhigt mich.“

    Wer Rechtsextremismus in seinen Reihen dulde, könne kein Partner Deutschlands sein

    Auch der innenpolitischer Sprecher der CDU-Bundestagsfraktion, Mathias Middelberg, kritisierte die Entscheidung. „Wer Rechtsextremismus und Nationalismus in seinen Reihen duldet, kann nicht Partner des deutschen Staates sein. Das Auswärtige Amt sollte dies klarstellen“, forderte er.

    Die innenpolitische Sprecherin der Linksfraktion, Ulla Jelpke, machte dem Auswärtigen Amt ebenfalls Vorwürfe. „Daß die Vertreterin eines Vereins, der zahlreiche Faschisten zu seinen Mitgliedern zählt, von der Bundesregierung zur Beraterin geadelt wird, ist hochgradig empörend“, sagte sie.

    Soykan sei offene Kritikerin der Armenien-Resolution

    Die Berufung Soykans sei ein Hohn auf die armenische Nation, denn die türkischstämmige Rechtsanwältin sei eine offene Kritikerin der Armenien-Resolution. Mit dem Beschluß stufte der Bundestag die ab 1915 an den Armeniern und anderen christlichen Minderheiten begangenen Massaker im damaligen Osmanischen Reich als Völkermord ein.

    Das Auswärtige Amt betonte, daß es die Verantwortung verschiedener Religionen für den Frieden ansprechen und den Einfluß von Glaubensrichtungen auf Gesellschaft und Politik besser verstehen wolle. Dabei werde Soykan es beratend unterstützen.

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    • Andre Frost schreibt:

      Verwundert? Das Auswärtige Amt ist unter der Fuchtel der Scharia Partei Deutschland, da sind solche Auswüchse normal,mit der eigenen Nation können sie nix anfangen,da gibts die Leviten gelesen,deshalb biedert sich die SPD dem Islam an.

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  15. patriosius schreibt:

    Früher galt wer am meisten schreit hat unrecht. Zu Zeiten von Antifa und anderen Spinnern ist es umgekehrt, leider. Schaut man sich im Mainstream um oder sieht selbst wieviel Schreihälse das linke Spektrum zur Zeit aufbietet ist ein klares Muster unverkennbar….Aufmerksamkeit um jeden Preis. Wahr oder nicht Hauptsache mediale Aufmerksamkeit. Heute zu Tage rennt jeder Medien Hans Wurscht irgendwelchen Nachrichten hinterher die Einschaltquoten bringen. Die Methoden sind bei einigen sehr fragwürdig bis an den Haaren her gezogen der linke Mob garantiert Aufmerksamkeit. Interviews sind das Highlight bieten bieten sie doch linken Schreiern den background wirres Geschwätz mit samt Brand und Zerstörung an den Mann die Frau zu bringen. Um die Sache dann komplett zu machen stellen sich noch linke Politgrössen hin und relativieren Brand und Vandalismus als zeitgemäßen Protest. Der Welt Wirtschaft Gipfel in Hamburg ist als Schrecken Szenario in Erinnerung geblieben wo links radikale aus Gloria Europa ganze Straßenzüge abgefackelt haben. Wenn man sich vorstellt solche Chaoten in Amt und Würden zu bringen, wird es Zeit über einen Tapetenwechsel nach zu denken, wer kann und ein gewisses Alter noch nicht überschritten hat, abhauen in gemäßigte Länder. Der Weg ist das Ziel trifft hier besonders zu,

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  16. Z schreibt:

    Langsam frage ich mich, will Herr Meuthen die AFD absichtlich zerlegen, so schlimm war es noch nicht mal bei Frauke Petry. Wir brauchen eine Opposition und keine CDU und Medien Anschleimer! Vielleicht hat Meuthen noch nicht gerafft, wie sehr die Union der großen Führerin unterwürfig ist und auch nicht gerafft, das man soziale Marktwirtschaft verteidigen und nicht mit ökonomischen Experimenten beglücken muss. Die Causa Kalbitz hängt mir langsam zum Hause raus und Partei interne Streitigkeiten gehören nicht in die Öffentlichkeit! Langsam frage ich mich, will Herr Meuthen für das Rampenlicht in den Medien die AFD zerlegen und wer bezahlt ihn dafür? Schadet Meuthen der AFD absichtlich? So kommen kluge Köpfe wie Curio, Weidel nie dazu unser Land noch zu retten.

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