AUS EINEM TOTENLAND

(www.conservo.wordpress.com)

Vorbemerkung:

Robert Jungk löste mit seinem Bericht über die Nachkriegszustände in Schlesien weltweit Entsetzen aus. Sein unter anderem auf Materialien der Alliierten gestützter Text erschien im November 1945 in der Zürcher „Weltwoche“. Es war der erste Report der Weltpresse über Vertreibungsverbrechen an Deutschen. Sogar im englischen Unterhaus wurde er verlesen. Der jüdische Emigrant und gebürtige Berliner Jungk (1913 bis 1994) publizierte später technologiekritische Bücher und förderte die Anti-Atom-Bewegung.

(Der nachstehende Bericht wurde entnommen aus Spiegel Special 2/2002, 1.06.2002 Polen 1945)

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Eine historische Reportage, von Robert Jungk

Es gibt heute in Europa nicht nur einen eisernen Vorhang. Es gibt zwei. Dieser zweite eiserne Vorhang, von dem man nicht spricht und sehr wenig weiß, scheidet die russische Okkupationszone in Deutschland gegen Osten von jenen ehemals deutschen Gebieten, die auf der Potsdamer Konferenz den Polen übergeben wurden und der alliierten Deutschlandverwaltung nicht unterstehen. Jedermann, der diese Grenze, die sich an die Oder- und Neiße-Linie lehnt, überquert hat, wird bestätigen, dass dort die Kontrolle noch viel schärfer ist als an der Grenze, welche die alliierte und die russische Okkupationszone voneinander trennt.

Das hat seinen guten Grund. Man wünscht hier keine Besuche von außen. Denn hinter der Oder-Neiße-Linie beginnt das Land ohne Sicherheit, das Land ohne Gesetz, das Land der Vogelfreien, das Totenland.

Während in der von den Russen okkupierten Zone heute doch eine gewisse Ordnung herrscht und Unrecht mehr zufällig als planmäßig geschieht, regiert in den weiten Gebieten zwischen der früheren deutsch-polnischen Grenze und der Oder die Willkür und die Gewalt.

Als dieses Gebiet den Polen nach den Potsdamer Vereinbarungen zugesprochen worden war, glaubte die ansässige deutsche Bevölkerung zuerst, sie werde sich mit den Polen nicht schlechter oder sogar besser vertragen als mit den Russen. Heute ist es aber so, dass alle Bewohner sich an die kleinen durchziehenden oder da und dort zur Nachschubsicherung stationierten russischen Abteilungen wenden müssen, um Schutz vor den Übergriffen der Polen zu finden.

Wer die polnische Zone verlassen hat und in russisch okkupiertes Gebiet gelangt, atmet geradezu auf. Hinter ihm liegen leer geplünderte Städte, Pestdörfer, Konzentrationslager, öde unbestellte Felder, leichenbesäte Straßen, an denen Wegelagerer lauern und Flüchtigen die letzte Habe rauben. All das und alles, was in den kommenden Zeilen beschrieben werden wird, ist leider wahr. Man mache es sich nicht leicht und tue es als „Gräuelpropaganda“ ab.

Zu oft schon hat man in den letzten Jahren dem unvorstellbar Entsetzlichen nicht glauben wollen, zu oft haben diejenigen, denen Enthüllungen unangenehm sein mussten, sie als „Lügen“ oder „Propaganda“ abgetan.

  • Es ist wahr, dass in dem Ort G. auf öffentlichem Platze Mädchen, Frauen, Greisinnen von Angehörigen der polnischen Miliz vergewaltigt wurden.
  • Es ist wahr, dass auf dem Bahnhof von S. sämtliche Flüchtlingszüge regelmäßig derart ausgeraubt werden, dass die Insassen nackt weiter gen Westen reisen müssen.
  • Es ist wahr, dass in weiten Gegenden Schlesiens kein einziges Kind unter einem Jahr mehr am Leben ist, weil sie alle verhungern mussten oder erschlagen wurden.
  • Es ist wahr, dass in Oberschlesien die von Syphilis angesteckten Frauen als „Behandlung“ einfach einen Kopfschuss erhalten.
  • Und es ist wahr, dass eine Selbstmordwelle durch das Land geht. In einzelnen Orten hat sich ein Zwölftel, in anderen bereits ein Zehntel oder sogar ein Fünftel der Bevölkerung ums Leben gebracht.
  • Es ist wahr, dass in den so genannten Arbeitslagern S. und C. Insassen nächtelang bis zum Hals in eiskaltem Wasser stehen müssen und dass man sie bis zur Bewusstlosigkeit schlägt.

Und warum geschieht das alles? Nun, es ist furchtbar genug: Diese Welle barbarischer Misshandlungen wurde ausgelöst durch das Bemühen der „großen Drei“, das Schicksal der Deutschen im Osten zu mildern. Jawohl, zu mildern!

Die Berichte, die damals über das durch die zwangsweise Evakuation verursachte Elend an die Weltöffentlichkeit gedrungen waren, hatten die Großmächte veranlasst, der polnischen und tschechoslowakischen Regierung die Einstellung der übereilten Zwangsdeportationen zu empfehlen.

Die Tschechen haben diesen Appell befolgt, und die Umsiedlung der Deutschen aus der Tschechoslowakei nach Deutschland und Österreich geht jetzt in geordneter, wenn irgendmöglich menschlicher Weise vor sich.

Anders die Polen. Auch sie stoppten zunächst die Evakuierungen. Aber zugleich taten sie alles, um die deutsche Bevölkerung, die sie los sein wollten, zum „freiwilligen“ Verlassen des neuen polnischen Territoriums zu veranlassen. Das verhältnismäßig noch mildeste Mittel, das die neu angesetzten polnischen Woiwoden und Bürgermeister anwenden, ist die Aushungerung. In dem Städtchen S. werden für die 15 000 deutschen Einwohner nur 7000 Brotrationskarten ausgegeben. Die 8000, die keine Rationierung zugeteilt erhalten, können noch eine Zeit lang durch den Verkauf ihrer Habseligkeiten auf dem schwarzen Markt etwas Brot bekommen, dann bleibt ihnen nur der Hungertod oder – die „freiwillige“ Wanderung nach dem Westen.

Schlimmer noch steht es in Breslau. Dort gibt es überhaupt kein allgemeines Rationierungssystem. Seit der deutschen Kapitulation hat es in Breslau weder Fett noch Fleisch gegeben. Die Bewohner machen Proviantexpeditionen ins Hinterland der Stadt. Sind sie glücklich genug, ein paar Rüben und Kartoffeln zu bekommen, so wird ihnen das meist bei der Rückkehr schon in den Vororten von den polnischen Milizsoldaten wieder abgenommen. Dass die Sterblichkeit unter diesen Umständen enorm ist, kann nicht wundernehmen.

Polnische Beamte, die übrigens infolge der Unordnung in der Breslauer Stadtverwaltung selbst seit Monaten keine Zahlungen erhalten haben, geben ganz offen zu, dass sie hoffen, durch die Hungerdezimierung der deutschen Bevölkerung werde bis Weihnachten das gleiche Ziel erreicht sein, das ursprünglich durch Deportation hatte erreicht werden sollen.

Mindestens ebenso schlimm wie den Hunger empfinden die noch in dieser Zone lebenden Deutschen den Mangel an Sicherheit und Recht. Es gibt keine Instanzen, an die ein Bauer, der von Plünderern überfallen wurde, sich wenden könnte, es gibt keine Polizei, die ihn schützt, keine Richter, die ihm Recht verschaffen könnten. Jedermann muss stündlich und täglich Gewaltattacken auf Gut und Leben erwarten, ohne dass ihm eine Möglichkeit legaler Gegenwehr gegeben wäre. Dass bei solchen Raubzügen auch gerade solche Deutsche leiden mussten, die erwiesenerweise im Kampf gegen die Nazis ihre engsten Verwandten verloren, dass Juden, die in stillen Landkreisen hatten untertauchen können, nun da sie wähnten, gerettet zu werden, von den Polen umgebracht werden, das sind besonders dunkle Schatten auf einem ohnehin schon düsteren Bilde. Zu allem kommt noch Krankheit und Seuche.

Je weiter man von Berlin gegen Osten fährt, desto häufiger sieht man an den Ortseingängen die großen Plakate mit dem in lateinischer und kyrillischer Schrift aufgemalten Warnungswort: TYPHUS!

Die ausgemergelten Körper der Hungernden geben noch Nährboden für den Bazillus ab, und die Seuche entwickelt sich mit der Schnelligkeit eines Waldbrandes im ganzen Gebiete östlich der Oder-Neiße-Linie. Aber es ist ein „Waldbrand“, dem sich auch keine Feuerwehrleute entgegenstellen. Erschütternd lesen sich Berichte aus den Seuchengebieten:

„In St. sind 80 Personen von einer Bevölkerung von 400 an Typhus erkrankt. Keine Medikamente im Dorf. Kein Doktor auf dem Rechtsufer der Oder. Der Sekretär der Caritas in Str. berichtet, dass auch seine Medikamente zur Neige gehen. Da wir durch die Seuche isoliert sind, will uns niemand Nahrungsmittel bringen. Wir können den Kranken nicht helfen. Alles, was wir tun können, ist, sie zu isolieren. Ziemlich alle Dörfer an der Eisenbahnlinie Breslau-Frankenstein sind vom Typhus infiziert.“ Die „Lösung“ in vielen Fällen ist nun, dass man infizierte Ortschaften wie einst im Mittelalter die Peststädte vollständig isoliert. Natürlich ist eine absolute Kontrolle nicht möglich, und so wird der Typhus immer weitergeschleppt. „Da muss doch etwas getan werden.“

Das ist die erste Reaktion eines jeden Menschen, der die Situation im polnisch besetzten Teile Deutschlands sich zu einer immer furchtbareren Katastrophe entwickeln sieht. Leider kann aber nichts getan werden, wenn dieses Gebiet nicht wenigstens ebenso wie die anderen okkupierten Gebiete Deutschlands einer Kontrolle der vier Großmächte unterstellt wird. Solange alles deutsche Gebiet jenseits der Oder, wie das in Potsdam geschah, allein unter polnischer Kontrolle bleibt, wird sich vermutlich nicht viel ändern. Denn da dieses Territorium erst von der kommenden Friedenskonferenz endgültig als polnisch anerkannt werden kann, tun die Polen alles, um in möglichster Eile und Rücksichtslosigkeit ihre „Zone“ im Hinblick auf die endgültige Grenzziehung zu entgermanisieren.

Diejenigen, die vor Hunger, Seuche, Misshandlung und Plünderung aus den von den Polen besetzten Regionen fliehen, haben vor dem Verlassen der polnischen Zone einen Schein zu unterzeichnen, in dem sie erklären, sie seien selbstverständlich aus freiem Willen gegangen. Es soll doch niemand später am grünen Tisch sagen können, dass nicht alles korrekt zugegangen sei!

Wenn etwas für das „Totenland“ jenseits der Oder getan werden kann, dann wird es zuerst und am ehesten von russischer Seite geschehen müssen. Es mehren sich die Zeichen, dass die Russen mit der von den Polen verfolgten Okkupationspolitik keineswegs einverstanden sind und daran denken, den von Polen besetzten Teil Ostdeutschlands wieder in eigene Verwaltung zu nehmen. Denn die Russen können es sich nicht leisten, dass ihr Nachschub aus dem Osten und ihre Verkehrsverbindungen mit der Heimat durch die chaotischen Zustände in der polnischen Zone gefährdet werden. Sie sind zudem der Ansicht, dass der größere Teil der Kritik an der heute in aller Welt so stark angefeindeten Politik in den deutschen Ostgebieten weniger an ihre Adresse als an die der Polen zu richten sei. Ob es allerdings ganz ohne Schwierigkeiten gehen wird, „machine arrière“ zu machen, ist eine andere Frage. „Weiße“ und „rote“ Polen, die sonst heftig gegeneinander intrigieren, sind sich doch in dem Punkte einig, dass die neu besetzten deutschen Gebiete polnisch bleiben sollen.

Die schon seit Wochen bestehende polnisch-russische Spannung, die in Ostpreußen sogar bereits zu bewaffneten Zusammenstößen geführt hat, würde durch einen offenen Konflikt über der Frage der Verwaltung in den deutschen Ostgebieten kritisch verschärft werden.

Zweifellos wird man sich aber auch noch anderwärts mit den Zuständen im „Totenland“ beschäftigen, sobald mehrere Rapporte wie dieser, der, soviel wir wissen, zum ersten Mal die Zustände im polnisch besetzten Deutschland an die Öffentlichkeit bringt, die Aufmerksamkeit der Weltmeinung erregt haben.

Denn es geht hier um noch viel mehr als „nur“ um das Leben einiger Millionen Deutscher, es geht um die moralische Reinheit und Stärke der antifaschistischen Bewegung in der Welt. Wenn alle diejenigen, die Hitler und Mussolini unter großen Opfern bekämpften, um eine bessere Welt aufzubauen, es zulassen, dass ihr Kampf jetzt von Rowdys und Chauvinisten ausgenützt und beschmutzt wird, dann sehen wir keine große Hoffnung für die Zukunft.

Man hat mit Recht den Deutschen vorgeworfen, dass sie in ihrem Glauben an die Mission ihres Vaterlandes so lange die Augen vor den Gräueltaten des Nazismus verschlossen hätten. Sollen die Vorkämpfer der Demokratie später einmal den gleichen Vorwurf auf sich sitzen lassen müssen. Auch wir alle werden „mitschuldig“ sein, wenn wir nicht täglich und stündlich die Schandtaten, die heute im Namen der Demokratie und der Freiheit begangen werden, enthüllen. Nichts anderes wollten diese ersten Zeilen aus dem Land der Vogelfreien, aus dem Totenland jenseits der Oder. © „Die Weltwoche“, Zürich.

www.conservo.wordpress.com     11.08.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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10 Antworten zu AUS EINEM TOTENLAND

  1. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Die Vertreibung war eines der schlimmsten Menschheitsverbrechen aller Zeiten.
    Über 20 Millionen Deutsche (NAWRATIL, „Schwarzbuch der Vertreibung“, Universitas 1982) wurden aus ihren Höfen, Dörfern, Städten vertrieben, und sie haben alles verloren, manche kamen ohne Kleider über die Grenze, da die Polen ihnen auch noch das Letzte geraubt haben.
    Mindestens drei Millionen wurden erschlagen, erschossen, von Panzern niedergewalzt, verreckten in einem der über 1500 polnischen KZ’s für die Deutschen. Adenauer schätzte die Zahl der Ermordeten auf etwa 6 Millionen.
    Betroffen war Ostdeutschland, also Schlesien, Pommern, Ostpreußen, Ostbrandenburg.
    Aber auch 3-4 Millionen Sudetendeutsche und die Deutschen aus den weiten Siedlungsgebieten in Ungarn, wurden vetrieben; die Deutschen aus Rumänien wurden nach Sibirien deportiert, jene aus Jugoslawien in KZ’s dezimiert. Die Wolgadeutschen und die aus den untzähligen Sprachinseln in Polen, in der Ukraine, dem Baltikum und vom Schwarzen Meer wurden von Stalin in asiatische Steppen und nach Sibirien deportiert.
    .
    In der Schule lernt man kaum etwas darüber.
    Und da beklagt sich eine „Displaced Person“, Afro-Afrikanerin, darüber, man lerne zu wenig „Migrationsgeschichte“ in der Schule!

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  2. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Schon im Bombenkrieg haben die Alliierten etwa 1 Million deutscher Frauen und Kinder in den Städten ermordet. Gegen Kriegsende beschossen Tiefflieger jeden Zivilisten auf den Wegen und Straßen, Bauern am Feld und Hausfrauen mit der Milchkanne, jegliches Pferdefuhrwerk oder KFZ.
    .
    Die Vertreibung von 20 Millionen (3-6 Millionen Opfer) war nur eines der vielen schrecklichen Verbrechen, die von der interalliierten Militärdiktatur ab 5. Juni 1945 („Kontrollrat“ unter dem Deutschenhasser Eisenhower) im besetzten Deutschen Reich angerichtet wurden.
    Und es war noch nicht einmal das schlimmste dieser Verbrechen!
    .
    Unter der Diktatur haben die Alliierten 10-14 Millionen deutsche Zivilisten zu Tode gebracht, vorsätzlich und rechtswidrig. 1 Million Kriegsgefangener verreckten in den US-Vernichtungslagern, in jenen der Franzosen oder im GULAG Stalins.
    Die meisten Opfer forderte die geplante und brutal iszenierte Aushungerung der Deutschen in den Städten (James Bacque, „Verschwiegene Schuld“). 4-6 Millionen verhungerten oder erfroren in den Ruinenquartieren. Meine eigene Großmutter verhungerte 1946 in einer dt. Großstadt, zuletzt wog sie noch 28 kg.
    .
    Die Alliierten transportierten noch Nahrungsmittel und Kohlen aus Deutschland ab, verboten die Einfuhr und blockierten die Produktion ziviler Güter, mit denen die Einfuhr hätte bezahlt werden können. Alle Handelsschiffe wurden beschlagnahmt, die Fischer durften nicht auslaufen.
    Ganze Wälder wurden abgeholzt, das Holz außer Landes gebracht.
    Dazu wurden die verbliebenen Fabriken ihrer Maschinen beraubt („Demontage“) und teils in die Luft gesprengt. Gold aus der Reichsbank, Kunstschätze aus privaten Sammlungen, Archiven, Museen wurde schiffsladungsweise geraubt. Alle Patente, Warenzeichen, Werrkzeichnungen, Verfahrensvorschriften, Firmenarchive, Prototypen wurden feldzugartig erbeutet und geraubt.
    Tausende Wissenschaftler und Techniker wurden deportiert und mußten für die Feinde arbeiten.

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    • gerardfrederick schreibt:

      All das stimmt, was aber NIE erwähnt wird ist, das wir Deutschen NIEMALS in unsrer Geschichte soetwas taten und dass wir es NICHT verdient haben, wie unsre Feinde, speziell unsre heutigen Kollaborateure es behaupten. Die Woldadeutschen wurden zu 70% während des Transports gen Osten ermordet, oder verreckten einfach in den ungeheizten Viehwagons. Lediglich eine Minderheit kam in Kazhastan an und wurde dort zum grössten Teil durch Hunger, Kälte und Misshandlungen umgebracht. Dass es überhaupt Menschen gab die all diese Greueltaten überlebten stellt unter Beweis, dass wir Deutsche so ungefähr die resilientesten Menschen auf der Erde zu sein scheinen. Noch was: Die abscheulichen Verbrechen der Polen an uns wurde von den katholischen Priestern dort nicht nur unterstützt, sondern angetrieben und das schliesst den polnischen Pabst mit ein der damals in Krakau lebte. Die Polen heute verweigern all das und bestehen drauf, dass unsre Soldaten in Polen angebliche Verbrechen begingen — das stimmt schlichtweg nicht und ist eine infame Lüge, ähnlich wie praktisch alle anderen schamlosen anti-deutschen Propagandabehauptungen.

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  3. Maria Schneider schreibt:

    Was mich immer wieder erstaunt, sind Tausende an Polen, Russen, Rumänen etc. (die als einzigen, deutschstämmigen Nachweis vielleicht einen Schäferhund besitzen), die ungeniert und schamlos beim bösen, Nazierbfeind einfallen, um hier zu Dumpinglöhnen zu arbeiten, statt ihre eigenen Länder und gestohlenen Landstriche, aus denen sie die Deutschen herausgeprügelt haben, aufzubauen.

    Unvergessen die beiden Polinnen, denen ich in einem Café 45 (!!) Minuten dabei zu hörte, wie die eine hochschwangere Polin ihre Vertretung aufs genaueste instruierte, auf was sie alles Anspruch hätte – welchen Urlaub, welche Fortbildung, welche sonstigen Leistungen etc. Wie schön, wenn man auf der Schuldwelle als Kolonisator durch eine ehemals reiches Land reiten und sich nehmen kann, was man will.

    Ebenfalls unvergessen die junge, süße, kurzröckige, rumänische Bedienung, die meiner Freundin den Freund ausspannte, als er in ihrer Abwesenheit in einer Klinik jeden Tag im Restaurant zu Mittag as. Der Freund ist aufstrebender Unternehmer – nur deswegen lüpfte sie das Röckchen und hielt sich dabei brav an die entsprechenden Schulungen „Wie angle ich mir einen reichen, westlichen Mann“ für Osteuropäerinnen – dies ist kein Scherz. Diese häufig besuchten Schulungen gibt es wirklich.

    Ein Bauarbeiter oder Müllmann mit Osteuropäerin ist mir noch die unter die Augen gekommen. Unter einem Arzt etc. machen die Damen – übrigens auch die Chinesinnen und Japanerinnen – nicht.

    Den Männern kann ich es in gewisser Weise gar nicht verübeln – wer will schon eine müffelnde Linke, die auf Hafermilch besteht, einen strikten Ernährungsplan einhält, hysterisch herumnölt, dass sie sich nicht als Putze und zurück an den Herd schicken läßt, vor jedem Geschlechtsakt erst mit ihrem inneren Kind stundenlange Zwiesprache halten muss und dann endlich die verkümmerten Brüstchen entblößt oder dann doch lieber für den Weltfrieden trommelt? Dann lieber eine Osteuropäerin, die vielleicht pummelig ist, schiefe Zähne und dünnes Haar habt, aber seit Jahren darin geübt ist, selbst bei erschreckender Häßlichkeit noch so viel aus ihrem Aussehen herauszupressen, dass sie wie ein Model wirkt.

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    • Dr. Gunther Kümel schreibt:

      Maria Schneider,

      Alles richtig, und ich kann Deinen Unmut gut verstehen.
      Aber laß mich etwas hinzufügen:
      Viele Spätaussiedler aus „Polen“ sind Oberschlesier, also Deutsche. Ebenso wie die Rußlanddeutschen durften sie daheim ihre Muttersrprache nicht sprechen und haben dann hier mit schwerem Akzent gesprochen. Viele davon haben große Familien mit Kindern und die meisten lieben Deutschland mehr als die Eingesessenen.
      Einen Rußlanddeutschen anzumachen wird sich ein Türke verkneifen.

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      • Maria Schneider schreibt:

        Ja, das weiß ich. Da hast Du recht. Ich schätze auch meinen russlanddeutschen Handwerker sehr.

        Mir geht es um die frisch eingereisten, jungen Frauen oder auch ältere Damen, mit denen ich mich auch schon oft unterhalten habe. Sie sagen klipp und klar, dass sie ihre Männer nicht leiden können (sie würden viel trinken und die Frauen schlagen – sagen sie, NICHT ich) und wären deshalb explizit wegen eines deutschen Mannes hier.

        Ich beobachte dies nun seit 20 Jahren und staune immer wieder über die Skrupellosigkeit und Kaltblütigkeit dieser Frauen.

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  4. Wolfgang Thomsen schreibt:

    Kritisch wäre zu sagen, dass die Globalisten eben Neocons und Neoliberale sind, und durchaus die ganzen islamischen Mittelmeeranrainer-Staaten in der EU haben wollen, siehe auch die Bücher von Gerhoch Reisegger dazu und Helga Zepp-LaRouche.
    Und auch, dass der britischem Premier Winston Churchill als krimineller und korrupter Kapitalist und Völkermörder und Kriegsverbrecher Mitglied der freimaurerisch-zionistischen Paneuropa-Union war, siehe auch die Bücher von Prof. Israel Shahak und Pat Buchanan von „American Free Press“ zur freimaurerisch-zionistischen Paneuropa-Union und zum politischen Zionismus
    und zur zionistischen Ideologie und zum Talmudismus und babylonischen Talmud.
    Siehe auch Klagemauer.TV aus der Schweiz zum Pädophilen und Satanisten Aleister Crowley und rituellen Kindesmissbrauch und zum Dutroux-Skandal in den 90ern.
    Siehe auch die Tatsache, dass auch Aleister Crowley politischer Zionist und Mitglied der zionistischen Freimaurerei war, auch heute noch viele Satanisten.

    Zeit-Fragen Magazin aus der Schweiz

    htp://www.zeit-fragen.ch

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  5. Centurio schreibt:

    Islamisches Patriarchat: „Flüchtlinge“ aus Syrien hielten Frau als Sklavin
    https://charismatismus.wordpress.com/2020/08/11/islamisches-patriarchat-fluechtlinge-aus-syrien-hielten-frau-als-sklavin/

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  6. Pingback: AUS EINEM TOTENLAND – DIREKTE DEMOKRATIE

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