Kriegerische Nationen 2 – Die USA

(www.conservo.wordpress.com)

von altmod *)

Die Geschichte der USA ist vergleichsweise jung, umso beeindruckender ist die Kriegshistorie von „Gods Own Nation“. Den Unabhängigkeitskrieg von 1775 bis 1783 wollen wir hier außen vor lassen, ebenso die Zeit der intensivierten Indianerkriege zwischen 1860 und 1890. Der Sezessionskrieg ist auch ein von den „Vereinigten Staaten“ gegen die abgefallenen „Konföderierten Staaten“ geführter Krieg und muss in der nachfolgenden Aufstellung entsprechende Erwähnung finden.

In der etwas mehr als 200-jährigen Geschichte der USA gibt es faktisch kein Jahr, in dem nicht die USA in einen Krieg verwickelt waren, anzettelten oder „nur“ militärische Interventionen auf fremdem Staatsgebiet unternahmen.

Die Opfer amerikanischer Militäraktionen betragen geschätzt etwa 6 Millionen Tote; die Getöteten in den beiden Weltkriege, in Hiroshima und Nagasaki und die Bombardierungsopfer in den deutschen Städten (auch in Frankreich und Italien noch vor Ende des Kriegs) sind dabei nicht berücksichtigt. Wie viele Indianer in den Kriegen und bei der Landnahme massakriert wurden, geht in die Schätzung ebenfalls nicht ein. Aber das ist ja ein „innenpolitisches“ Problem.

Nachfolgend alle Kriege und militärischen Interventionen der USA seit der Unabhängigkeit 1776:

* 1801 Amerikanisch-Tripolitanischer Krieg
• 1812-1815: Krieg gegen England um Seerechte
• 1815 Zweiter Barbareskenkrieg
• 1845 -1848 Mexikanisch-Amerikanischer Krieg
• 1853 Japan – Commodore Matthew Perry erzwingt mit militärischer Gewaltandrohung die Öffnung der japanischen Häfen.
• 1854 Nicaragua
• 1861 – 1865 Sezessionskrieg
• 1898 Kuba
• 1902 Philippinen – Hawaii – Puerto Rico
• 1903 Kuba – Honduras – Panama
• 1905 Militärintervention in der Dominikanischen Republik
• 1906 bis 1909 Militärinterventionen auf Kuba
• 1907 Militärintervention Dominikanische Republik – Honduras
• 1909 – 1925 Nicaragua
• 1911 Mexiko – Sturz der mexikanischen Regierung mit amerikanischer Hilfe.
• 1911 bis 1925 Honduras – Verschiedene Interventionen sichern die Monopolstellung der in amerikanischem Besitz befindlichen Bananenindustrie
• 1912 US-Militärintervention auf Kuba
• 1912 bis 1925 Nicaragua wird der amerikanischen Finanz- und Militärkontrolle   unterstellt.
• 1914 bis 1915 Mexiko – militärische Einmischung in innenpolitische Machtkämpfe
• 1915 bis 1934 Haiti – Besetzung der Karibik-Republik.
• 1916 Nicaragua – Erzwingung der Errichtung von Militärstützpunkten.
• 1917 Amerikanische Strafexpedition in Mexiko
• 1916 bis 1924 Besetzung der Dominikanischen Republik
• 1917 bis 1919 Teilnahme am Ersten Weltkrieg
• 1917 bis 1919 Militärische Intervention auf Kuba
• 1919 Honduras
• 1924-1925 Honduras, China
• 1926 –1933 Besetzung Nicaraguas.
• 1930 In der Dominikanischen Republik verhelfen die Vereinigten Staaten Rafael Leónidas Trujillo Molina an die Macht.
• 1940 In Kuba verhelfen die Vereinigten Staaten General Batista an die Macht,
• 1941 bis 1945 Zweiter Weltkrieg
• 1946 Bolivien – Der Geheimdienst organisiert den Sturz und die Ermordung des reformerischen Präsidenten Gualberto Villarroel López,
• 1950 bis 1953 Korea
• 1953 Iran – Sturz des Premierministers Mohammad Mossadegh mit Hilfe der CIA.
• 1954 Guatemala – Die CIA organisiert eine Söldnerinvasion
• 1956 Suezkrise entsenden die Vereinigten Staaten mehrere Kriegsschiffe und Flugzeugträger ins östliche Mittelmeer und zwingen das Vereinigte Königreich und Frankreich zur Beendigung ihrer militärischen Intervention am Sueskanal.
• 1958 Libanon
• 1959 Kuba
• 1960 Kongo – von der CIA und der ehemaligen Kolonialmacht Belgien veranlasste Putsch
• 1961 Invasion in der Schweinebucht auf Kuba. Die Operation wird durch die amerikanische Bombardierung kubanischer Luftabwehrstellungen vorbereitet.
• 1962 Kubakrise – die Insel wird mit einer totalen Blockade belegt.
• 1963 Dominikanische Republik
• 1964 Laos – Angriffe auf die Gebiete des Pathet Lao.
• 1964 bis 1975 Vietnamkrieg
• 1964 bis 1982 Bolivien – Vielzahl von militärischen Staatsstreichen und Gegenrevolten
• 1965 Dominikanische Republik Die USA intervenieren mit 42.000 Marines und veranlassen Neuwahlen
• 1965 Kambodscha – Die Vereinigten Staaten bombardieren Grenzdörfer entlang der vietnamesischen Grenze. Das Land wird dadurch in den Vietnam-Krieg verwickelt.
• 1967 Bolivien – Die bolivianische Armee wird in ihrem Kampf gegen die Guerilla durch die CIA angeleitet.
• 1970 Ausweitung des Vietnam-Krieges auch auf Kambodscha.
• 1973 Chile – Mithilfe der CIA Sturz von Salvador Allende.
• 1980 Iran – Die Militäraktion Operation Eagle Claw der Vereinigten Staaten zur Befreiung der amerikanischen Geiseln in der besetzten US-Botschaft in Teheran scheitert.
• 1981 Nicaragua – Die Vereinigten Staaten bekämpfen die Sandinisten
• 1981 Afghanistan – Die Vereinigten Staaten gewähren den Mudschahidin massive finanzielle, militärische und logistische Hilfe
• 1982 Argentinien – Die Vereinigten Staaten leisten den britischen Truppen im Krieg gegen Argentinien (Falkland-Krieg) mit ihrer Militärbasis auf der Atlantik-Insel Ascension logistische Unterstützung und Aufklärung durch ihre Spionagesatelliten.
• 1983 Libanon – Die Vereinigten Staaten greifen als Teil einer internationalen Friedenstruppe in den libanesischen Bürgerkrieg ein,
• 1983 Grenada. Die Vereinigten Staaten besetzen die kleine Karibik-Insel
• 1986 Libyen – Als Vergeltung für libysche Terrorakte bombardieren die Vereinigten Staaten Ziele in Tripolis und Bengasi (Operation El Dorado Canyon).
• 1988 Iran – Ein Passagierflugzeug vom Typ Airbus A300 der Iran Air wird über der Straße von Hormuz vom Lenkwaffenkreuzer USS Vincennes (CG-49) abgeschossen.
• 1989 Panama wird besetzt
• 1990 Liberia – Operation Sharp Edge
• 1991 1. Golfkrieg
• 1992 Jugoslawien Militäreinsätze
• 1992 Irak – Flugverbotszone. Der Luftkrieg wird eingeschränkt bis 2002 wieder aufgenommen,
• 1992 Somalia
• 1993 Irak – Kriegsschiffe feuern 23 Marschflugkörper auf Bagdad ab.
• 1994 Haiti
• 1998 Sudan – Luftangriff auf eine angebliche Giftgasfabrik
• 1999 bis 1999 Kosovokrieg – Bombardements gegen Ziele in Jugoslawien
• 2001 bis heute Afghanistan
• 2003 2. Golfkrieg – Besetzung des Irak
• 2011 Libyen – Militärische Luftschläge
• 2014 Liberia Operation United Assistance mit 4700 Soldaten
• 2014 Naher Osten Operation Inherent Resolve gegen den IS
• 2017 Syrien Luftangriff auf einen Militärflugplatz
• 2018 Syrien Luftangriff auf Duma in Syrien

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Teil 1 behandelt Deutschland und andere europäische Nationen.

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*) „altmod“ ist Facharzt und Blogger (http://altmod.de/) sowie seit vielen Jahren Kolumnist bei conservo

www.conservo.wordpress.com    12.8.2020

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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13 Antworten zu Kriegerische Nationen 2 – Die USA

  1. Mona Lisa schreibt:

    Gestern las ich bei MM den Vorwurf eines Kommentatoren :
    „Sie (MM) bedienen antirussische Reflexe.“

    Nun ja, solange wir uns jeweils bedienen lassen, sind wir jedenfalls zu beschäftigt um die Ausgangstür zu finden.
    @altmod – herausragender Artikel !
    Die Aufstellung lese ich jetzt gefühlt zum 50. mal.
    Ich pers. fände es ja spannender, wenn mir mal jemand erzählte, wie sich die Welt ohne US-Kriege entwickelt hätte.
    Ich ahne es : paradiesisch – oder ?

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  2. Ingrid schreibt:

    Wenn man sich fragt, warum entstehen Kriege?
    Kriege entstehen immer, wenn Menschen Macht über andere ausüben oder mit Kriegen etwas zerstören wollen, um davon zu profitieren, oder einfach Unfrieden stiften zu wollen.

    Amerika spielte sich bei seinen Kriegen, die meist unter falschen Angaben angezettelt wurden, als der Retter der Völker auf.
    Der wahre Grund aber, war immer sich über andere Völker zu stellen, deren Gefüge zu zerstören und sie zu unterjochen und auszubeuten.
    Despoten sollten entmachtet werden, um Länder zu befreien, aber das sollte nur Vordergründig in Erscheinung treten, um die wahren Gründe nicht sichtbar werden zu lassen.

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    • Mona Lisa schreibt:

      Ingrid,
      Stammeskriege um Land, Ressouren, Nahrungsmittel, Wasser, Territorien … what ever, gab es immer schon. Sie sind keine Erfindung der Neuzeit und umso mehr Menschen den Planeten bevölkern, umso öfter die Auseinandersetzungen.
      Das gleiche spielt sich in zu engen Wohnungen ab – da herrscht der Kampf um Räumlichkeiten. Oder denken wir an die Nachbarschaftskriege in den Reihenhäuser-Vorgartenkolonien, oder bei den Laubenpiepern, oder auf’m Campingplatz, oder oder oder.
      Wird’s eng, das ist ein Naturgesetz, fliegen die Fäuste.
      Der Traum globaler Abrüstung würde nichts daran ändern. Wir würden lediglich von der technisch-mittlerweile-digitalen Distanzwaffe auf die Nahwaffe zurückkommen – unsere unterentwickelten Gäste wissen noch wie man sie händelt.
      Und, man sieht es ja : selbst Kriege mit dem eigenen Volk sind keine Seltenheit.
      Menschen sind wie alle anderen Raubtiere auch von Natur aus kriegerische Wesen. Vorausgesetzt man hat es ihnen nicht mit merkwürdig moralischen und selbstzerstörerischen Ideologien ausgetrieben.

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      • Ingrid schreibt:

        Daran habe ich auch gedacht MonaLisa, der Mensch ist so programmiert, sein Territorium zu verteidigen und je enger der Platz wird umsomehr Kriege wird es geben.
        Aber das spielte bei den amerikanische Kriegen ja keine Rolle, denn die spielten sich ja immer auf dem Territorium anderer Staaten ab.
        Aber ich gebe dir Recht.

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        • Mona Lisa schreibt:

          Ingrid,
          ja, das ist mir bewusst.
          Hast Du gut aufgepasst, darauf bin ich nicht eingegangen.
          Amerika führte viele Kriege in fremden Ländern. Dabei fließen natürlich div. Bündnisse, politische, auch ideologische Gründe ein, und nicht selten der Stellvertreterkrieg, auch er von Demokraten unter fremder Flagge geführt. Nicht immer und außnahmslos geht’s um Gebiete und Ressourcen.
          Es gibt aber auch die Präventionskriege. Man strebt sie an, um in Zukunft sicherer zu sein.
          Will sagen : Krieg ist nicht gleich Krieg. Die Motivationen sind manigfaltig und
          meist taktisch gut durchdacht. Allen Kriegen gemeinsam, ist nur das Leid das sie verursachen. Wie gesagt : so sind wir und zwar alle, der eine mehr, der andere weniger, je nachdem was gerade ansteht – da beißt die Maus kein Faden ab.
          Soviel zum militärischen Krieg, gibt aber noch zig andere, wie z.B. den ewigen Wirtschafts- oder Finanzkrieg, beide im Dauerkrisenkriegsmodus.
          Kleiner Überleitungsversuch zu folgendem :
          https://www.epochtimes.de/meinung/gastkommentar/das-ende-des-derzeitigen-finanz-und-wirtschaftssystems-us-praesident-trump-setzt-lohnsteuer-aus-a3310816.html
          Liest sich gut, aber ob Der Autor die richtigen Schlüsse zieht, muss sich erst noch weisen.

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  3. Herbert schreibt:

    Wenn der werte altmod von Amerika spricht, so greift das leider etwas zu kurz.
    Es gilt zu benennen wer Amerika tatsächlich beherrscht und damit auch für die „amerikanischen Kriege verantwortlich ist. Es gibt derer verschiedene Namen für diese einflußreiche Gruppe.
    Helmut Kohl benannte Sie einmal mit dem Synonym „Ostküste“. Die meisten werden wissen wer gemeint ist.

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  4. Ingrid schreibt:

    @ Mona Lisa
    Epoch Times habe ich schon gelesen.
    Ja das andere hast du gut geschrieben, da bin ich genau deiner Meinung.
    Die Kriege Mann gegen Mann wird es nicht mehr geben, eher Bomben- Cyber- Terror- oder Wirtschafts-Kriege.
    Die Welt wird nicht bessergeworden, denn die Emphatie ist den Menschen verloren gegangen, daran wird auch das dumme Gutmenschentum, das nur Elend bringt nichts ändern.

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    • Mona Lisa schreibt:

      Ingrid,
      ich glaub, Menschen weltweit haben genauso viel Emphatie wie eh und jeh, halt nur für die eigenen, und so gehört sich das ja auch.
      Die Gutmenschen ordne ich den Fremdemphatisten zu. Die können wir als die unsrigen nicht mehr zählen. Diese Menschen sind sehr schwer krank.

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  5. gerardfrederick schreibt:

    Da sich die Gutmenschen immer und ewig GEGEN ihresgleichen wenden kan ruhig den Ausdruck ¨Todfeind¨ benutzen. Es sind dieselben Typen wie Niemöller, Bohnhöffer, oder die Geschwister Scholl.

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  6. Herbert schreibt:

    @ Mona Lisa, @conservo,
    auch Danke für den Hinweis, und Danke für Euer Engagement
    liebe Grüße

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  7. Politiker-42 schreibt:

    „US-Senatoren drohen Sassnitz zu schaden“, so heute eine Schlagzeile der DW.

    Der Krieg der USA gegen Deutschland (und EU-Europa) geht weiter. 1945 endete der heiße Krieg mit einer bedingungslosen Kapitulation, mit einem Waffenstillstand. Der kalte Krieg gegen Deutschland im Besonderen geht aber sofort weiter, wenn sich Deutschland nicht US-Interessen beugt.
    Ziemlich dumm offensichtlich, anzunehmen, daß die USA, auch die US-geführte Nato, Deutschland verteidigen würden, wenn dies nicht im unbedingten Interesse der USA liegt. Weder haben die USA in Berlin deutsche Interessen verteidigt, noch hätten sie Deutschland während der Kuba-Krise verteidigt. Sie hätten Deutschland ganz einfach „umgeackert“. Sogar atomare Sprengfallen gegen sowjetische Panzer waren auf deutschem Boden geplant. Der Rhein sollte die Auffanglinie bilden, von der aus die Rückeroberung stattfinden sollte.
    Die USA sind, wie im Artikel geschildert, die Kriegsnation par excellence. Sie führen und führten aber nie Verteidigungskriege und nie haben sie ein Land verteidigt, wenn das nicht im US-Machtinteresse gelegen hat oder liegt. Die BRD wäre im Fall eines Krieges „sicherheitshalber“ immer vernichtet worden. Ein intaktes Wirtschaftspotential einem Gegner zu überlassen, wäre un-US-amerikanisch.
    Der Nutzen der NATO liegt, jedenfalls in der Gegenwart, darin, im Kriegsfall Kanonenfutter für die USA zu sein. Aber wir verteidigen die Freiheit – welche ? – der BRD ja auch in Afghanistan, und notfalls auch gegen China. Hong Kong kommt da gerade recht, um unsere „Treue“ zu beweisen. Noch ist es ja nur ein kalter Krieg, den die USA da führen. Gegebenenfalls aber wird der Nordatlantik halt in den Pazifik ausgeweitet. Wasser ist doch Wasser, oder etwa nicht?

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