Wer hat den Friedensnobelpreis verdient – Angela oder Corona?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Siegmar Faust *)

Was ist ein Theoretiker, was ist ein Verschwörer?

Ebenso lässt sich die alte Frage aufwärmen: Wer ist ein Rechter, wer ein Populist? Und was sind beide zusammen? Natürlich das Doppelte an Bosheit. Gegenüber wen? Etwa gegenüber den Philanthropen, auch Menschenfreunde genannt? Durch ein geplantes Eingreifen in den Erziehungsprozess sollen wir ab der Geburt an „geformt“ werden, um am Ende ein nützliches Glied der Gesellschaft sein zu können.

Klingt gut, nicht wahr? Hat aber schon ein paar Jahre auf dem Buckel, denn dieser Erziehungsroman „Emile oder Über die Erziehung“ von Rousseau wurde schon 1762 veröffentlicht. Zuvor hatte er sogar erkannt, dass der Mensch sich vom Tier unterscheidet. Immerhin! Nur der Mensch kann sich jedoch selber verbessern, aber auch verschlechtern, denn Rousseau gesteht uns zu, ein frei handelndes Wesen zu sein, also zwischen einem natürlichen und einem bürgerlichen Zustand wählen zu können. Wie sollen wir aber dadurch garantiert zum übergeordneten Ziel der ewigen Glückseligkeit kommen?

Endlich tauchten am Horizont die Weltenretter auf: Marx & Engels. Mit ihnen kam nun, nachdem sie später unter Lenin gar den Praxis-Test bestehen sollten, letztlich die „einzige wissenschaftliche Weltanschauung“ über uns, die Theorie des M-L. (Für Nichtwisser: Marxismus-Leninismus).

Das ist ja zum Lachen, das ist doch von vorgestern, so denken, ja, protestieren jetzt viele. Dann frage ich nur lässig: Warum lasst ihr es zu, dass überall in Deutschland Karl-Marx-Denkmale stehen dürfen, Straßen und Plätze nach ihnen benannt sind, wenn dessen Theorien von vorgestern sind? Die Auswirkungen seiner revolutionären Ideen und Ziele sind noch überall sichtbar und für viele Menschen auf der Erde schmerzhaft oder als posttraumatische Belastungsstörungen zu spüren, denn alle Machthaber, die sich auf ihn beriefen und noch berufen, was sind sie? Richtig geraten: Wirtschaftsversager, Kultur- und Umweltzerstörer, Massenmörder!

Und wer regiert uns in alternativloser Herrlichkeit in Berlin?

Jeder, der in der „DDR“ studierte, sei es Physik, Medizin oder Theologie an staatlichen Hochschulen, was musste er zwei Jahre lang mitstudieren? Neben der russischen Sprache noch M-L. Selbst konservativ empfindende Bürger, die in dieser Karl-Murks-Republik aufgewachsen sind, glauben sogar heute noch, dass Marx ein großer Philosoph war, der angeblich Hegel vom Kopf auf die Füße gestellt hat. Nichts gegen Glauben; es herrscht ja Religionsfreiheit, selbst für eine Religion, die ihre Scharia über unser Grundgesetz stellen muss und gar noch darf.

Immerhin bekam die Karl-Marx-Uni Leipzig, an der auch die Bundeskanzlerin Frau Dr. Merkel studierte, 1991 wieder ihren alten Namen zurück: Alma Mater Lipsiensis. Doch in der deutschen Hauptstadt, wo Angela Merkel regiert, regiert und noch immer regiert, gibt es die Humboldt-Universität, für dessen Namen sich kein Deutscher schämen muss. Wer jedoch die heiligen Hallen durch den Haupteingang betritt, „wird eines monumentalen Treppenaufgangs aus rotem Marmor und realsozialistischen Zeiten ansichtig. An der Wand, auf die die ersten zwölf Stufen zulaufen, prangt – in goldener Gravur – das Diktum eines ehemaligen Studenten der Universität:

«Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert, es kömmt aber darauf an, sie zu verändern.»

Der aus dem Jahr 1845 stammende Satz, die sogenannte elfte Feuerbach-These von Karl Marx, hat seinem Gehalt nach wenig mit einem Grabspruch zu tun – es sei denn, man verstünde ihn als Aufruf, auf dem Absatz kehrtzumachen und der Universität, in der die Welt ja doch auf allerlei Weise «nur» interpretiert wird, den Rücken zu kehren, um draußen vor der Tür die Ärmel aufzukrempeln und zuzupacken. Dann könnte man die Philosophen und die Philosophie begraben und vergessen – und die Universität gleich mit.“ (Uwe Justus Wenzel, NZZ 27.05.2011)

Schade, dass Marx, als er vielleicht noch dichter im Kopfe war,

kein Dichter geworden ist, was er in seiner Jugend eigentlich gern werden wollte. Das hätte freilich den Nachteil: Keiner würde ihn heute kennen. So kraftvoll wie kitschig wütete er damals verzweifelt gegen Gott, der er liebend gern selber sein wollte: „Hat ein Gott mir alles hingerissen, / Fortgewälzt in Schicksalsfluch und Joch, / Seine Welten – alles – alles missen! / Eines blieb, die Rache blieb mir doch…“ Wahrlich, er hat sich gerächt und er rächt sich noch immer von seinen weltweiten Dickschädel-Denkmalen herunter.

Wer wenigstens einige seiner Briefe gelesen hat und wie Volker Elis Pilgrim in seinem Rowohlt-Buch „Adieu Marx“ ihn auch psychosexuell untersucht hat, kommt zweifelsfrei zu dem Ergebnis, was den weltberühmten Marx eigentlich charakterisierte: „großbürgerlich, autoritär-egozentrisch, frauenfeindlich, feudal, kapitalistisch. Er beutete aus, er benutzte, er setzte sich über die Interessen aller hinweg.“

Kommt uns das nicht bekannt vor? Man muss dazu nicht einmal Marxist oder ein Mann sein, nicht einmal männerfeindlich, sich nur etwas schnippisch über Gesetze und Verfassungsartikel hinwegsetzen könnend, dabei die Hände zu einer Raute verschränkt, das erinnert doch irgendwie an einen Stil, der nach außen hin so humanistisch tönt, aber im Inneren von Hochmut strotzt, obwohl, wie jeder wissen kann, dass dazu kein Funke Mut gehört, nur Macht. Fehler zugeben? Warum denn, wenn ihr genügend Lakaien den Rücken stärken?

Die Schweinehunde im inneren Zirkel

werden gezähmt durch die Erfolge im äußeren Erscheinungsbild, zumal sie große Bewunderer im Ausland hat. Im Ausland? Bald wird es kein Ausland mehr geben, wenn das One-World-Konzept der Superreichen und der Globetrotter aufgeht. Wie hieß es so schön im Kommunistischen Manifest und als Zwischenzeile über der SED-Parteizeitung „Neues Deutschland“? „Proletarier aller Länder vereinigt euch!“ Doch die doofen Proleten wollten sich weder vereinigen noch eine weltweite Revolution ausführen. Also weg mit der deutschen Flagge, weg mit den weißen alten Männern, weg mit den Deutschen, deren Großeltern einst Hitler gewählt und damit Auschwitz verursacht haben. Pfui!

Zum Glück hat der Schreibtischtäter Marx den nationalen Sozialisten Hitler überholt, denn wenn deren Namen im Netz, dem wir alle verfangen sind, angeklickt werden, dann erscheinen in Bruchteilen von Sekunden bei Marx schon 122 Millionen Einträge, bei Hitler nur 83 Millionen und bei Angela immerhin schon 76 Millionen. Jedoch alle werden von Corona überholt, die es bis Mai 2020 schon auf über eine Milliarde Eintragungen gebracht hat.

Gratulation! George Soros: 23 Milliarden Dollar Vermögen bei nur 16,3 Millionen Eintragungen. Bill Gates: 98 Milliarden Dollar und 434 Millionen Eintragungen. Und wie sie noch alle heißen mögen, die Mehrfachmilliardäre, Gutmenschen und Philanthropen mit ihren Trophäen des Sieges über Macht und alles Geld der Welt.

Zum Glück kann jeder Noch-Zeitungsleser über den Journalisten Frank Jansen aus dem Berliner Tagesspiegel erfahren, dass „ein Bill Gates keineswegs plant, die Menschheit mit Zwangsimpfungen zu versklaven“.

Mann oh Mann! Wer wäre denn auf eine solche parteiinterne AfD-Idee gekommen? Da kann doch nur eine böse Widerstand-2020-Hexe dahinterstecken. Macht, flüstert die Unbekannte uns ein, verdürbe den Charakter. Aber doch das liebe Geld nicht, denn Geld bereichert lediglich, macht den Besitzer frei und unabhängig, vermehrt sich sogar ohne Arbeit von selber. So schnell kann mancher gar nicht gucken. Ist es nicht das, was Marx schon für den vergesellschafteten Menschen voraussah? Oder ist Geld gar das tödlichste Virus, das wir kennen? Brüder und Schwestern, lasst euch trösten: Im Freiheitsparadies des Kommunismus gibt es dann weder das noch das.

„Das Reich der Freiheit beginnt in der Tat erst da“, so im dritten Band von Das Kapital, „wo das Arbeiten, das durch Not und äußere Zweckmäßigkeit bestimmt ist, aufhört; es liegt also der Natur der Sache nach jenseits der Sphäre der eigentlichen materiellen Produktion.“

Ist diese Prognose nicht entsetzlich? Da gibt der vorsorgliche Staat, also Frau Dr. Merkel, enorme Mengen an Steuergeldern für die Bildung und Erziehung aus, doch was kommt am Ende heraus? Theoretiker, genauer: Verschwörungstheoretiker. Sie behaupten frech und frei, dass ihr reicher und einfallsreicher Freund Bill Gates als Menschenfreund die ganze Menschheit impfen lassen möchte und stellt der Weltgesundheitsorganisation WHO Unsummen seiner schwer verdienten Gelder zur Verfügung. Darauf sollten wir das Glas erheben mit einem Edelbitter! Jeder Mensch hat seine eigene Denkweise, aber uns alle eint die gleiche Art nicht zu denken, vor allem nichts Böses.

Bill Gates sagte schon vor Jahren,

so gab es jedenfalls Robert F. Kennedy Junior weiter:

„Wir müssen dieses Jahrzehnt zum Jahrzehnt der Impfstoffe machen.“

Kurz darauf soll der liebe Bill in einem kalifornischen TED-Talk erklärt haben, dass neue Impfstoffe „die Bevölkerung reduzieren“ könnten. Ich kann es nicht überprüfen, wie das gemeint sein könnte. Tatsache ist jedoch, dass 2014 Kenias Verband katholischer Ärzte der WHO vorwarf, sie habe Millionen kenianischer Frauen gegen deren Willen mit einem „Tetanus-Impfstoff“ chemisch sterilisiert. Laboranten stellten in jedem getesteten Impfstoff eine Sterilitäts-Verbindung fest. Zunächst wies die WHO die Vorwürfe zurück, gab aber schließlich doch zu, dass sie Sterilitäts-Impfstoffe seit über einem Jahrzehnt entwickele.

Warum halten indische Ärzte eine Gates-Kampagne an einer verheerenden NPAFP-Epidemie für schuldig, weil diese zwischen 2000 und 2017 bei 490.000 Kindern zu Lähmungen führte? 2017 zog die indische Regierung Gates‘ Impfvorgaben aus dem Verkehr und komplimentierte Gates und seine Impfpolitik bekanntlich zur Landestür hinaus. Auch südafrikanische Zeitungen beklagten sich: „Wir sind Versuchskaninchen für die Medikamentenhersteller.“ Professor Bond, Nelson Mandelas ehemaliger Chefökonom, bezeichnet Gates‘ philanthropisches Gebaren als „rücksichtslos und unmoralisch“. Ähnliche Vorwürfe drangen aus Tansania, Nicaragua, Mexiko und den Philippinen in die mit Nachrichten und Fake News überfüllte Welt.

Und wozu sponsert der spendenfreudige Bill deutsche Medien wie den SPIEGEL, die ZEIT und andere Regierungslautsprecher? Bitte keine negativen Gedanken aufkommen lassen! Ihr verratet damit nur eure schlechte Familienerziehung. Es dient dem Frieden und dem Fortschritt, wenn alle nicht verhinderten Kinder dann wenigstens in Kindergrippen, Kindergärten und Ganztagsschulen staatlich oder staatskirchlich erzogen werden, damit deren Eltern mit letzter Anstrengung den Traum der klassenlosen Gesellschaft herbeischuften können.

Corona will ebenfalls die Menschheit dezimieren.

Ist das verboten? Wollen die Grünen das nicht ebenfalls? Abtreibung bis zum letzten Monat. „Keine Kinder mehr!“ schreien grünrote Tomaten…äh…mondäne Frauen, die damit die Klimakatastrophe abzuwenden gedenken. Haben sie nicht unser Mitgefühl verdient? Der Machtfaktor Mensch muss der lieben aussterbenden Tiere zuliebe zurückgedrängt werden. CO2 ist Gift. Ja, ja. Die Pflanzen und Bäume bedanken sich schon jetzt für die Austrocknung der menschlichen Gehirne. Der von Heidegger weit vom Baum gefallene Neomarxist Herbert Marcuse hat in seinem von den 68ern des vorigen Jahrhunderts verschlungenem Bestseller „Der eindimensionale Mensch“ schon auf Seite 254 (Sammlung Luchterhand) deutlich vorausgedacht: „Ein neuer Lebensstandard, der Befriedung des Daseins angepasst, setzt auch voraus, dass die künftige Bevölkerung abnimmt.“

Ich schließe mich dem an und beginne bei mir selber. Ich nehme mir vor – zum wievielten Mal? – wenigstens drei Kilo abzunehmen. Mit dem noch freien Journalisten Andreas Wenderoth kann ich beichten, dass ich mir „zurzeit die Hände etwa 70 Mal am Tag so heiß wasche, dass ich danach jedes Mal Wundsalbe auftragen muss. Ich habe mir einen Laser-Entfernungsmesser gekauft, mit dem ich auf der Straße Leute anpeile, die mir zu nahe kommen. Seit jeher bin ich ein großer Anhänger des Social Distancing, mindestens fünf Meter, wenn Sie mich fragen, alles andere ist russisches Roulette.“

Obwohl ich als Frauenfreund auch Corona nicht verachte, gebe ich zu: Ein Rest von Angst vor zu starken Frauen bleibt übrig, denn ich zweifle, ob meine Abnehmversuche unseren kulturmarxistischen Philanthropen reichen werden. Vor allem jenen, die dank ihrer Geld-schätze ohne ein Mandat so barmherzig in die Politik eingreifen, dass sie mir als ihren kleinen Widerspenstler nicht nur den Suizid gönnen, sondern auch den natürlichen Tod im Gefängnis. Das triste Leben darin durfte ich zum Glück schon unter Erich Honecker auskosten, der mich trotzdem unter dem Druck seiner Klassenfeinde vor dem Tod rettete und mich nach 401 Tagen Kellereinzelhaft herausholen und mich nach dem Westen verkaufen ließ. Da ich im Gegensatz zu den reichen Philanthropen eher ein armer Idealist geblieben und gar noch Christ geworden bin, darf ich mir wenigstens eines inneren Reichtums gewiss sein. Aber sagen Sie es bitte nicht weiter, sonst muss ich den auch noch versteuern.

Ich gehöre nicht zu den Liberal-Konservativen,

die sich, nur um von anderen Konservativen unterscheidbar zu sein, aus purer Abgrenzungswut wie Frau Wagenknecht für ordoliberale Kommunisten ausgeben. Mein Gewissen warnt mich, mein Gewissen an eine Ideologie oder gar an solche Dominanzen wie Gates oder Soros zu verschenken, denn davon können solche Gutmenschen nämlich nie genug einheimsen, weil es ihnen von Natur aus fehlt. Das ist wohl die Tragik aller Milliardäre, in die sich ein so armer Schlucker wie Marx nie hineinversetzen konnte. Deshalb schlage ich weder Angela noch Corona für den Friedensnobelpreis vor, sondern Bill und Georges. Ob sie sich den Preis dann auch redlich teilen können? Wenn nicht, dann sollte Marx ihn bekommen – postum

*****
*) Siegmar Faust ist freier Schriftsteller und ehemaliger politischer Häftling in der DDR. Von 1996 bis 1999 war er Landesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen im Freistaat Sachsen.
www.conservo.wordpress.com       3o. August 2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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12 Antworten zu Wer hat den Friedensnobelpreis verdient – Angela oder Corona?

  1. text030 schreibt:

    „Wer hat den Friedensnobelpreis verdient – Angela oder Corona?“
    Nach heutigen Maßstäben könnte beide Kandidaten für den Friedensnobelpreis sein. Hier noch ein Link zur Rede von Robert F. Kennedy jr. in Berlin. Eine im Vergleich zu anderen eher enttäuschenden Reden von gestern gute Rede (seine Stimme scheint etwas angegriffen zu sein):

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Ja der hätte den – obwohl inzwischen massiv entwerteten, ich sag nur: Arafat, Obama – ‚Friedensnobelpreis‘ – oder eher etwas Besseres verdient!

      Großartige Rede! Ein standhafter aufrechter Demokrat!

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    • Mona Lisa schreibt:

      Kennedy hat irgendeine Erkrankung der Stimmlippen.
      Normalerweise hört es sich noch viel schlimmer an. Gestern hat er alle Kraft zusammengenommen, um die Töne gut und flüssig rauszubringen. Muss regelrechte Schwerstarbeit gewesen sein.

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      • text030 schreibt:

        Danke, ein guter Mann, dessen Stimme gebraucht wird. Die Rede hat es gestern gezeigt.

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      • ceterum_censeo schreibt:

        Nein, lieber text030, ich will Ihnen keinesfalls widersprechen.

        Aber wie auch immer, ich meine solch einem großartigen aufrechten Menschen wie Robert F. Kennedy stünde wahrlich eine viel angemessenere Ehrung zu als der zu billigem Talmi verkommene sog. ‚Friedens'(?)nobelpreis.
        Ich denke, da sind wir ganz und gar einig.

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  2. Ingrid schreibt:

    Ich kann ihrem sehr guten Bericht gar nichts hinzufügen Herr Faust.
    So wie diese beide Kommunisten beschrieben haben hat mir gut gefallen.
    Marx und Engels setzen sich doch auch heute in unserer Gesellschaft fort.
    Keine Ausbildung, noch nie richtig gearbeitet, aber ein großes Maul und sie wissen alles besser und haben immer recht und wollen uns alles bevormunden, diese ganzen rotgrünen Kommunisten.
    So sind sie halt die Unterdrücker.

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  3. ceterum_censeo schreibt:

    ….und hier habe ich noch etwas – wer des Englischen mächtig ist – Bezug zur gestrigen Rede:

    Robert F Kennedy Jr. Exposes Bill Gates‘ Vaccine Agenda In Scathing Report

    Authored by Robert F. Kennedy Jr., Chairman, Children’s Health Defense,

    Vaccines, for Bill Gates, are a strategic philanthropy that feed his many vaccine-related businesses (including Microsoft’s ambition to control a global vaccination ID enterprise) and give him dictatorial control of global health policy.

    Gates’ obsession with vaccines seems to be fueled by a conviction to save the world with technology.
    Promising his share of $450 million of $1.2 billion to eradicate Polio, Gates took control of India’s National Technical Advisory Group on Immunization (NTAGI) which mandated up to 50 doses (Table 1) of polio vaccines through overlapping immunization programs to children before the age of five. Indian doctors blame the Gates campaign for a devastating non-polio acute flaccid paralysis (NPAFP) epidemic that paralyzed 490,000 children beyond expected rates between 2000 and 2017. In 2017, the Indian government dialed back Gates’ vaccine regimen and asked Gates and his vaccine policies to leave India. NPAFP rates dropped precipitously.

    In 2017, the World Health Organization (WHO) reluctantly admitted that the global explosion in polio is predominantly vaccine strain. The most frightening epidemics in Congo, Afghanistan, and the Philippines, are all linked to vaccines. In fact, by 2018, 70% of global polio cases were vaccine strain.

    [ZH: The CDC has a large financial interest in pushing untested vaccines on the public and WHO is even more under the control of Big Pharma. The organization is corrupt beyond the meaning of the word. “The WHO is a sock puppet for the pharmaceutical industry.” — Robert F. Kennedy Jr.]

    During Gates’ 2002 MenAfriVac campaign in Sub-Saharan Africa, Gates’ operatives forcibly vaccinated thousands of African children against meningitis. Approximately 50 of the 500 children vaccinated developed paralysis.
    South African newspapers complained, “We are guinea pigs for the drug makers.” Nelson Mandela’s former Senior Economist, Professor Patrick Bond, describes Gates’ philanthropic practices as “ruthless and immoral.”

    In 2010, the Gates Foundation funded a phase 3 trial of GSK’s experimental malaria vaccine, killing 151 African infants and causing serious adverse effects including paralysis, seizure, and febrile convulsions to 1,048 of the 5,949 children.

    In 2010, Gates committed $10 billion to the WHO saying, “We must make this the decade of vaccines.”
    A month later, Gates said in a Ted Talk that new vaccines “could reduce population”.
    In 2014, Kenya’s Catholic Doctors Association accused the WHO of chemically sterilizing millions of unwilling Kenyan women with a  “tetanus” vaccine campaign. Independent labs found a sterility formula in every vaccine tested. After denying the charges, WHO finally admitted it had been developing the sterility vaccines for over a decade.  Similar accusations came from Tanzania, Nicaragua, Mexico, and the Philippines.

    In 2014, the Gates Foundation funded tests of experimental HPV vaccines, developed by Glaxo Smith Kline (GSK) and Merck, on 23,000 young girls in remote Indian provinces. Approximately 1,200 suffered severe side effects, including autoimmune and fertility disorders. Seven died. Indian government investigations charged that Gates-funded researchers committed pervasive ethical violations: pressuring vulnerable village girls into the trial, bullying parents, forging consent forms, and refusing medical care to the injured girls. The case is now in the country’s Supreme Court.

    A 2017 study (Morgenson et. al. 2017) showed that WHO’s popular DTP vaccine is killing more African children than the diseases it prevents. DTP-vaccinated girls suffered 10x the death rate of children who had not yet received the vaccine. WHO has refused to recall the lethal vaccine which it forces upon tens of millions of African children annually.

    Global public health advocates around the world accuse Gates of steering WHO’s agenda away from the projects that are proven to curb infectious diseases: clean water, hygiene, nutrition, and economic development.

    The Gates Foundation only spends about $650 million of its $5 billion dollar budget on these areas. 
    They say he has diverted agency resources to serve his personal philosophy that good health only comes in a syringe.

    In addition to using his philanthropy to control WHO, UNICEF, GAVI, and PATH, Gates funds a private pharmaceutical company that manufactures vaccines, and additionally is donating $50 million to 12 pharmaceutical companies to speed up development of a coronavirus vaccine.
    In his recent media appearances, Gates appears confident that the Covid-19 crisis will now give him the opportunity to force his dictatorial vaccine programs on American children.

    *ttps://www.zerohedge.com/health/robert-f-kennedy-jr-exposes-bill-gates-vaccine-agenda-scathing-report

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Zwei Zitate von Robert F. Kennedy (+), seinem Vater:

      “Only those who dare to fail greatly can ever achieve greatly.”
      ― Robert F. Kennedy

      “Few will have the greatness to bend history itself, but each of us can work to change a small portion of events. It is from numberless diverse acts of courage and belief that human history is shaped. Each time a man stands up for an ideal, or acts to improve the lot of others, or strikes out against injustice, he sends forth a tiny ripple of hope, and crossing each other from a million different centers of energy and daring those ripples build a current which can sweep down the mightiest walls of oppression and resistance.”
      ― Robert F. Kennedy

      – I guess, that about says it all. –

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