Esken hetzt, Merkel schweigt

(www.conservo.wordpress.com)

Von Prof. Dr. Werner Münch, Ministerpräsident a.D.*)

Der Zeitgeist setzt Menschenwürde und Menschenrechte unter Druck

Der Katalog der Grundrechte in unserem Grundgesetz beginnt in Artikel 1 (1) mit der klaren Ansage: „Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen, ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“ Er findet seine Fortsetzung in Artikel 2 (2) mit der Fortsetzung: „Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit.“

Das Bundesverfassungsgericht hat das ungeborene Leben in diese Schutzvorschriften ausdrücklich einbezogen und in einer Entscheidung von 1993 eindeutig festgestellt: „Das Grundgesetz verpflichtet den Staat, menschliches Leben zu schützen. Zum menschlichen Leben gehört auch das ungeborene. Auch ihm gebührt der Schutz des Staates. Die Verfassung untersagt nicht nur unmittelbare Eingriffe in das ungeborene Leben, sie gebietet dem Staat auch, sich schützend und fördernd vor dieses Leben zu stellen, das heißt vor allem, es auch von rechtswidrigen Eingriffen von Seiten anderer zu bewahren.“

Und sozusagen „über allem“ steht in der Präambel unseres Grundgesetzes: „Im Bewußtsein seiner Verantwortung vor Gott und den Menschen …. hat sich das Deutsche Volk …. dieses Grundgesetz gegeben.“

Menschliches Leben spielt keine Rolle mehr

Ist in unserer demokratischen Gesellschaft diese Gesetzestreue noch vorhanden?

Zumindest in Minderheitengruppen von „rechts“ und von „links“ ist sie es nachweislich schon längst nicht mehr. Wenn wir allein die Ereignisse der letzten Jahre in zahlreichen deutschen Großstädten von Hamburg über Köln, Berlin und Frankfurt bis Stuttgart nehmen, dann erfahren wir, daß menschliches Leben keine Rolle mehr spielt. In der Adventszeit 2019 haben in Deutschland allein 40 Messer-Attacken stattgefunden. Stuttgart vor wenigen Wochen war, wie in anderen Großstädten zuvor, vor allem in Hamburg beim politischen Gipfeltreffen der Welt, eine Kriegserklärung mit Waffen und Gewalt. Zum Beispiel wurden Pflastersteine ausgebuddelt, um sie gegen Polizisten als Wurfgeschosse einzusetzen und diese zum Teil schwer zu verletzen. Diese bewußt herbeigeführten kriegsähnlichen Zustände wurden vom Straßenrand mit „Bravo“-Rufen und Beifall bedacht. Von verantwortlichen Politikern waren – von wenigen Ausnahmen abgesehen – die bekannten Phrasen wie „Empörung“ und „Fassungslosigkeit“ zu hören –, damit war’s dann aber auch! Selbst die Spitzen der Stuttgarter Polizei behaupteten spontan ohne irgendeinen Beweis, die Täter kämen aus der „Party – und Eventszene“, ihre Aktionen hätten keine „politischen Hintergründe“, und linkspolitische Motivationen“ seien auszuschließen. Auf privaten Videos waren Rufe wie „Allahu Akbar“ und „All Cops are Bastards“ zu hören, die aber von Medien nicht veröffentlicht oder als „Fake News“ beschrieben wurden. Das ist oft die neue Qualität der veröffentlichten Information!

Merkel wieder mal gewollt sprachlos

Politik und Medien hatten die öffentliche Stimmung gegen unsere Sicherheitskräfte, vor allem gegen die Polizei, vorher durch Diffamierungen gegen sie angeheizt. Saskia Esken zum Beispiel hatte sich zur Antifa bekannt und unseren Sicherheitskräften „latenten Rassismus“ vorgeworfen. Sie ist Mitglied und Co-Vorsitzende einer früheren Volkspartei, der SPD, die seit längerer Zeit in allen Umfragen bei nur noch 14-15% Zustimmung durch die Wähler liegt. Von der Kanzlerin, Angela Merkel, hörte man kein einziges Wort zu den Ereignissen in Stuttgart. Man erfuhr lediglich, daß sie den Innenminister der CSU, Horst Seehofer, dazu gebracht hat, von einer Anzeige gegen eine Journalistin abzusehen.

Diese Journalistin, Hengameh Yaghoobifarah, Tochter iranischer Eltern, die schon 2017 in einem Artikel Deutschlands Kultur als „Dreckskultur“ bezeichnet hatte, war Autorin eines Beitrages in der „Taz“ mit der Überschrift „All Cops are Bastards“ und hatte in ihrem Artikel empfohlen, unsere Polizei auf dem Müll zu entsorgen. Aber was soll man noch von unseren Medien erwarten, wenn selbst in einer Nachricht des ZDF der Fronleichnamstag als der Tag beschrieben wird, an dem die Christen ihrer Toten gedenken! Und seit 1995 ist es ja auch erlaubt, in unserem Land mit „richterlichem Segen“ ungestraft zu sagen: „Soldaten sind Mörder!“

Die Deutsche Bischofskonferenz (DBK) war einmal wieder, wie so oft, gewollt sprachlos und äußerte sich zu Stuttgart nicht. Das macht stutzig, weil sie sich sonst zu vielen unbedeutenden Details in Politik und Gesellschaft äußert, zum Beispiel wenn der Mainzer Bischof Kohlgraf Mainz 05 zum Verbleib in der Bundesliga öffentlich gratuliert. Damit macht man Punkte!

Und statt einer Stellungnahme zu den gewalttätigen Aktionen in Stuttgart bezüglich der Menschenwürde den Adressaten, besonders unseren Polizisten, beizustehen, ist es natürlich leichter, den Mitbrüdern als Vorgänger im Amt wegen ihres Schweigens in der Zeit des Nationalsozialismus Vorwürfe zu machen! Wer war/ist denn eigentlich nun wirklich feige gewesen?

Gender Mainstreaming vor Ehe, Familie, Leben

Noch schlimmer stellt sich die Situation in den Fragen der Unterstützung des Lebensschutzes dar, Mittelpunkt der Menschenwürde und der Menschenrechte, vor allem im Hinblick auf eine Lebenschance von ungeborenen Kindern. Hier gab es in der jüngsten Zeit von den Regierungsparteien – also auch von CDU und CSU – sowie vom Parlament Entscheidungen, die ein Christ nicht mehr verstehen und schon gar nicht mehr nachvollziehen kann. Hierzu einige aktuelle Belege:

– Die CDU, die stolz ihr 75jähriges Gründungsjubiläum zelebriert, hat sich viele Jahre durch die Markenkerne „Ehe und Familie“ sowie „Lebensschutz“ ausgezeichnet, von denen heute nichts mehr übriggeblieben ist.

– Sie stimmt weitgehend der Ideologie des „Gender Mainstreaming“ und der „Ehe für alle“ zu. Von nur ca. 1/10 der Abgeordneten des Deutschen Bundestages wurde 2017 der Gesetzentwurf für „eine andere Ehe“ (Ehe ist „jede Partnerschaft, in der eine/r für die/den andere/n Verantwortung übernimmt“) in einem Schnellverfahren durchgepeitscht, was im Widerspruch zu einem Urteil des Bundesverfassungsgerichtes von Juni 2012 steht, in dem es heißt: „Die Ehe als allein der Verbindung zwischen Mann und Frau vorbehaltenes Institut erfährt durch Art. 6, Abs. 1 GG einen eigenständigen verfassungsrechtlichen Schutz.“ Art. 6, Abs. 1 GG lautet: „Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutz der staatlichen Ordnung.“

– Ein „Ja“ zur Abtreibung ist längst für viele in der Gesellschaft, in der Regierung, aber eben auch in den Parteien von CDU und CSU und in katholischen Verbänden zu einer erschreckenden Selbstverständlichkeit geworden.WHO

– CDU-Gesundheitsminister Jens Spahn, römisch-katholisch, kündigt am 25. Juni an, daß Deutschland seinen jährlichen Beitrag für die WHO auf über ½ Milliarde Euro aufstocken wird, obwohl er genau weiß, daß ein Großteil des Geldes an die WHO für die Finanzierung von Abtreibungen in den Mitgliedsländern verwandt wird.

– Ralph Brinkhaus, CDU-MdB, Vorsitzender der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, und Alexander Dobrindt, CSU-MdB und Vorsitzender der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag, bringen gemeinsam mit der SPD unter der Überschrift „Engagement für die Globale Gesundheit ausbauen – Deutschlands Verantwortung in allen Politikfeldern wahrnehmen“ einen Antrag (Ds. 19/19491) ein, der neben zustimmungsfähigen Ideen auch folgende Forderung der Abtreibungs-Lobby (Seite 4 der Drucksache) enthält: „Die Bundesregierung legt einen besonderen Fokus auf die Förderung der sexuellen und reproduktiven Gesundheit, trägt maßgeblich zur Reduktion von Mütter- sowie Senkung der Neugeborenen- und Kindersterblichkeit bei und ermöglicht es Frauen, selbstbestimmt über ihre Familienplanung zu entscheiden.“ Entweder lesen Abgeordnete selbst Texte nicht, die sie persönlich unterschreiben, oder sie wissen nicht, was sich unter bestimmten Begriffen verbirgt, oder sie entscheiden tatsächlich nach ihrer politischen Überzeugung. Ich gehe von Letztem aus.

– Der Gipfel in der jüngsten Zeit war die Entscheidung von Maria Flachsbarth, die Funktion als „Champion“ der Organisation „She Decides“ zu übernehmen, – eine Organisation, die sich vor allem für „sexuelle und reproduktive Gesundheit und Rechte“ einsetzt, das heißt konkret für Abtreibungen bis zur Geburt, ermuntert und bestärkt von ihrem CSU-Minister Gerd Müller. Sie ist Abgeordnete des Deutschen Bundestages in der CDU/CSU-Fraktion, Staatssekretärin im Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Präsidentin des Katholischen Frauenbundes und Mitglied im ZdK. In Briefen an verschiedene Adressaten schreibt sie, daß sie sich für das Recht einer jeden Frau einsetzt, „selbst zu entscheiden, ob, wann, mit wem und wie vielen Kindern sie das Leben schenken möchte“ und versucht den Adressaten damit von ihrer „Champion“ – Funktion in „She Decides“ abzulenken, obwohl diese das „deutsche Gesicht“ mit demselben Programm der „Geplanten Elternschaft“ ist so wie die in vielen Ländern agierende IPPF (International Planned Parenthood Federation), die größte Abtreibungsorganisation in der Welt. Stefan Rehder formuliert zu Recht, daß man bei diesem Versuch von Flachsbarth die Wahl zwischen „dumm und dreist“ hat („Die Tagespost“, 25.06.20).

Wir müssen bedauerlicherweise zur Kenntnis nehmen, daß wir Christen in den aufgezeigten Problemfeldern der öffentlichen Sicherheit, der Stabilisierung der heterosexuellen Ehe und Familie sowie in Fragen des Lebensschutzes, vor allem für das ungeborene Leben, in der CDU nur noch wenig Unterstützung finden.

Das Versagen der Kirchen

Dasselbe Fazit gilt in weitem Maße auch für unsere katholischen Bischöfe, deren Mehrheit nur noch an einem „Erfolg“ des „synodalen Weges“ in ihrem Sinne und der öffentlichen Beifallsbekundung interessiert ist. Bischof Helmut Dieser aus Aachen hat vor wenigen Tagen ja schon prophezeit: „Wenn der synodale Weg scheitert, werden wir zu einer Sekte.“ Das ist die entscheidende Frage der nächsten Jahre für zahlreiche Bischöfe? Aufgrund der explodierenden Zahlen der Austritte aus der katholischen Kirche und des Rückzugs aus dem Empfang von Sakramenten 2019 kommt Bischof Dieser dann vielleicht aber wenigstens noch auf die Idee, wer denn dann noch Mitglied in unserer Kirche bleibt und welche Mitglieder ausscheiden.

Ob es aber in Deutschland wohl noch andere wichtige Fragen gibt wie zum Beispiel eben die der Unterstützung der Menschenwürde und Menschenrechte, die viel mit christlichen Grundlagen zu tun haben? Meines Erachtens wird die weitere politische, gesellschaftliche und kirchliche Entwicklung entscheidend davon abhängen, ob die Wahrheit noch eine Chance hat oder der Zeitgeist in seinem Siegeszug schon nicht mehr aufzuhalten ist, der dann endgültig in der „Diktatur des Relativismus“ (Papst Benedikt XVI. em.) landet. Die Chance der Rückkehr zu ethischen und christlichen Grundwerten ist auch von unseren Überzeugungen und ihrer glaubwürdigen Vermittlung abhängig. Dazu gehört aber zusätzlich ein Weg der Umkehr für viele Verantwortliche in der Politik und Gesellschaft sowie für Teile des Episkopats und auch des Klerus. Darauf hoffen wir, und dafür beten wir.

******
*) Professor Dr. Werner Münch, Zeitoffizier in der Panzertruppe der Bundeswehr, Studium der Politikwissenschaften, Geschichte und Soziologie, Rektor und Präsident aller kirchlichen Hochschulen in Deutschland, Mitglied im Europäischen Parlament, Minister der Finanzen und Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt a.D., Publizist
www.conservo.wordpress.com     14.10.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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7 Antworten zu Esken hetzt, Merkel schweigt

  1. Semenchkare schreibt:

    „Esken hetzt, Merkel schweigt“

    Hat jemand tatsächlich was anderes erwartet?

    …und Yücel schmiert:
    ******************************

    Kalbitz‘ Auftritt bei Pegida ist eine politische Ansage

    Stand: 01:40 Uhr | Lesedauer: 7 Minuten
    Deniz Yücel
    Von Deniz Yücel
    Korrespondent

    Erstmals nach der „Milzriss“-Affäre tritt der geschasste AfD-Rechtsaußen auf. In Dresden spricht er bei Pegida. Die große Abrechnung mit Jörg Meuthen bleibt zwar aus. Dennoch verhält sich Andreas Kalbitz als kämpfe er um die Gunst der Parteibasis.

    Die Demonstration der „Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes“ (Pegida) an diesem Montagabend in Dresden beginnt mit etwas, das die meisten Teilnehmer für eine Zumutung halten: mit einer Maskenpflicht. Wegen der Corona-Pandemie hat die Dresdener Versammlungsbehörde kurzfristig das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes angeordnet – für die Pegida-Kundgebung am Altmarkt ebenso wie für die Gegenkundgebung, die durch Polizeigitter getrennt in Sicht- und Hörweite stattfindet.

    Allzu genau nehmen es die Demonstranten mit der Maskenpflicht und vor allem mit dem Sicherheitsabstand auf beiden Seiten nicht. Der Unterschied: Die Gegendemonstranten lehnen diese Maßnahmen nicht ab. „Wo, wo, wo sind eure Masken?“, skandieren sie in Richtung der Pegida-Kundgebung. Dort wiederum machen Redner zu Beginn mehrfach auf diese Auflagen aufmerksam. „Im Ernstfall würde die Polizei die Kundgebung auflösen“, sagt ein Sprecher. Dafür gibt es zwar Buhrufe. Aber mit offiziellem Veranstaltungsbeginn ziehen sich die meisten die Masken doch auf oder lassen sie am Kinn baumeln.

    Nun protestieren sie nicht nur, wie seit schon seit beinahe sechs Jahren, gegen „Islamisierung“ und Ausländer, gegen die Medien und die Merkel, sondern eben auch gegen die „Pseudo-Pandemie“.

    Die meisten Teilnehmer, darunter auffällig viele Menschen jenseits der 60, scheinen sich zu kennen. Hier ein Hallo, dort ein Plausch. Rund 1000 Menschen werden sich am Ende versammeln. Eine Marke, auf die sich die Aufmärsche eingependelt haben und etwas mehr, als die Gegenseite an diesem Abend auf die Beine bringt.

    „Du musst so rum aufkleben, mit dem Haken nach unten“

    „Das ist ja erschreckend wenig“, sagt eine Frau um die 30 im tiefsten Sächsisch, als sie eine Bekannte begrüßt. Auch die Veranstalter dürften an diesem Abend mit mehr Teilnehmern gerechnet haben, haben sich doch, wie es von der Bühne heißt, „zwei Hochkaräter“ angekündigt: der geschasste ehemalige Chef der Brandenburger AfD, Andreas Kalbitz, und sein möglicher Nachfolger als Vorsitzender der Landtagsfraktion, Christoph Berndt.

    Neben der Rednerbühne, die auf einem Klein-Lastwagen aufgebaut ist, hat die rechtsextreme Gruppierung „Ein Prozent“ einen Informationsstand aufgebaut. …

    mehr hier:
    https://www.welt.de/politik/deutschland/article215735454/Pegida-Kalbitz-Auftritt-in-Dresden-ist-eine-politische-Ansage.html
    ******************************************************

    …ab morgen früh bestimmt Bezahlartikel.
    Das Video wurde natürlich nicht eingebunden.

    Gefällt 2 Personen

  2. Semenchkare schreibt:

    Christen sind auch käuflich..

    Wenn der Taler in der Kiste klingt,
    die Seele schnell gen Himmel springt.
    *******************************************

    Soros kauft die katholische Kirche: Millionen Euros an die Jesuiten

    Drei gemeinnützige Organisationen der Societas Jesu (Jesuiten) haben in den letzten Jahren mehr als eineinhalb Millionen von George Soros‘ Open Society Foundations erhalten. …

    mehr hier:

    https://unser-mitteleuropa.com/soros-kauft-die-katholische-kirche-millionen-euros-an-die-jesuiten/

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  3. Ingrid schreibt:

    Nichts was uns bisher ausmachte ist mehr geschützt.
    Es fängt bei den Ungeborenen an, weg damit. Unsere Freiheit und Meinungsfreiheit wird nicht mehr geachtet.
    Unsere Richter sprechen nicht mehr im Namen des deutschen Volkes.
    Die Politik schützt Fremde und verachtet das eigene Volk und bricht alle Grundgesetze und Eide.
    Selbst unsere Kirchen versagen und sind mit der Politik konform.
    Unser guter erfolgreiches Land wird zum Spielball von Institutionen.

    Hilflos muss das Volk alles über sich ergehen lassen, aber noch haben sie uns in der Hand, aber der weltweite Wiederstand wächst gegen das Unrecht was man uns aufbürdet.

    Ja fast möchte man Glauben, das Menschen keine Rolle mehr spielen, aber damit ist nur das Volk gemeint, die Oberen nehmen sich alle Rechte die sie gerade brauchen.
    Es scheint noch keiner gemerkt zu haben: Es herrscht schon die Anarchie und der Faschismus will uns mundtot machen.

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  4. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Tödliche Bombensplitter prasseln auf die Völker nieder: Migration, Gender, Klima, Abtreibung, NATO und UNO, Abmessern, Zerstörung aller Identität, EU, Steuer-Tsunami, kein Ende.
    Die Schrappnelle kommen alle aus dem gleichen Geschütz: „NEO“-Liberalismus, Globalismus, Hegemonie der „Dreihundert“.

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  5. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    https://krisenfrei.com/globale-wirtschaft-die-ruhe-vor-dem-sturm/#comment-164074 :

    ERNST WOLFF und KEN JEPSEN bestätigen:
    Die Zukunftsangst motiviert viele, den Kopf in den Sand zu stecken.
    Die Reaktion der Herrschenden auf die reale, aber vermeidbare Gefahr durch das Virus ist tödlich:
    sie kann “ . . . . unsere Gesellschaft . . . zerstören, gewaltige soziale Verwerfungen auslösen und einem zahlenmäßig winzigen Triumvirat aus Politik, Finanzinstitutionen und Digitalkonzernen die Möglichkeit verschaffen, auf den Trümmern des bestehenden Systems eine digital-finanzielle Diktatur zu errichten“.

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  6. francomacorisano schreibt:

    Sozen Richtung 4,9%.
    Wunderbar…!

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  7. Dieter Farwick schreibt:

    Lieber Werner !
    Danke für Deinen nachdenklichen Kommentar.
    Es ist bedenklich, wenn ein Mann wie Du den Kirchen ein so beschämendes Zeugnis ausspricht.
    Du hast die Kirchen lange unterstützt – in der Lehre und im realen Leben.
    Ich hoffe, dass viele Menschen Deinen Beitrag lesen. Er passt hervorragend zu den Beiträgen von Peter Helmes.

    Mit besten Grüßen

    Dein Dieter

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