Mainstream-Medien ohne Empathie für Familien

(www.conservo.wordpress.com)

Von Dr. Johannes Resch *)

„System bleibt grundlegend familienfeindlich“

Nach aktuellen Verlautbarungen der Bertelsmann-Stiftung verlieren Frauen ein Vermögen, wenn sie Mutter werden. Diese Botschaft wurde umgehend über die Massenmedien des Bertelsmann-Konzerns in die Welt posaunt und von vielen Medien kritiklos übernommen, einschließlich der Sichtweise, es gehe hier um ein „Geschlechterproblem“. Zugleich wurde aber ausdrücklich betont, dass es bei kinderlosen Frauen kaum noch einen Abstand zum Lebenseinkommen von Männern gibt.

Demnach handelt es sich gar nicht um eine „Frauenfrage“, sondern um die Frage, ob Kinder zu betreuen sind. Das betrifft ebenso die Väter wie die Mütter, da sie in der Regel die Benachteiligung der Mütter mittragen. Es geht also um Eltern- bzw. Familienpolitik. Nur die Neue Westfälische titelte wirklichkeitsnäher „System bleibt grundlegend familienfeindlich“.Dazu äußert sich der Vorstand des Verband Familienarbeit e.V.:

„Die Familienfeindlichkeit unseres Sozialsystems wurde im Fünften Familienbericht für die Bundesregierung (1994) als „strukturelle Rücksichtslosigkeit gegenüber Familien“ beschrieben, ohne dass sich seitdem etwas gebessert hätte. Zum gleichen Ergebnis war auch schon der Dritte Familienbericht (1979) gekommen und viele unabhängige Wissenschaftler zuvor.

Allerdings wird das Thema von den Mainstream-Medien seit Jahrzehnten hartnäckig verdrängt oder – wie jetzt von Bertelsmann – zu einem frauenpolitischen erklärt. Echte Frauenpolitik müsste aber auch die Rechte der Mütter einschließen. Die Diskriminierung von Eltern und damit auch der Kinder ist jedoch kein Thema der vorherrschenden politischen Denkrichtungen und der ihnen zu Diensten stehenden Mainstream-Medien.

Sowohl das neoliberale als auch das marxistisch geprägte Denken bewerten fast ausschließlich die Erwerbsarbeit als wertvoll. Wer eigene Kinder erzieht, hat keine vergleichbar einflussreichen Befürworter mehr.

Verfestigt wurden diese von Männern geprägten Denkweisen besonders durch die Rentenreform 1957, die den Eltern die Alterssicherung als wirtschaftliche Wertschöpfung aus der Kindererziehung entzog und an Erwerbsarbeit koppelte. Seitdem müssen die erwerbstätig gewordenen Kinder den kinderlosen Nachbarn in der Regel höhere Renten zahlen als den eigenen alten Eltern, obwohl Erwerbstätige ohne Kinder meist über Kapital für Zusatzrenten verfügen.

Statt den Konstruktionsfehler unseres Sozialsystems durch Honorierung der elterlichen Erziehungsarbeit zu korrigieren, wird versucht, die Eltern durch Übernahme der Kinderbetreuung durch den Staat in Kinderkrippen bis Ganztagsschulen zu entlasten.

Das schränkt aber die Wahlfreiheit der Eltern ein, führt zu zeitlicher Überforderung und Entfremdung zu den Kindern. All das belastet deren psychische und körperliche Entwicklung. Außerdem untergräbt der Geburtenmangel unser Sozialsystem und unsere Wirtschaftskraft. Diese Sozialpolitik zerstört mit der Familie auch die Zukunft der Gesellschaft.

Der Fortbestand des Umlageverfahrens im Rentenrecht (Die erwerbstätig gewordenen Kinder finanzieren die Renten der Versicherten) ist nur gerechtfertigt, wenn ein gleichwertiges Umlageverfahren für die Kinderkosten geschaffen wird (Alle Versicherten zahlen die Sach- und Betreuungskosten der Kinder). In Übereinstimmung mit dem GG und im Interesse der Kinder muss allerdings die Entscheidungsfreiheit darüber, ob das Geld zur Eigenbetreuung genutzt oder eine Fremdbetreuung eigener Wahl damit finanziert wird, den Eltern überlassen werden.“

—–
*) Herausgegeben vom Verband Familienarbeit e.V., Verband zur Förderung der eigenständigen finanziellen und sozialen Absicherung häuslicher Eltern- und Pflegearbeit
(file:///C:/Users/Peter/AppData/Local/Microsoft/Windows/INetCache/IE/NH1CLIPZ/PM%20Mainsream%20und%20Empathie.pdf)
www.conservo.wordpress.com   15.09.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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12 Antworten zu Mainstream-Medien ohne Empathie für Familien

  1. Ingrid schreibt:

    Das Erste, was der Mensch im Leben vorfindet, das Letzte wonach er die Hand ausstreckt, das Kostbarste, was er im Leben besitzt ist die FAMILIE.
    Gerade die soll nun plötzlich nicht mehr aktuell sein. Dieser Hort der den Menschen die Sicherheit und Liebe gibt die er so dringend braucht.
    Mit der Zerstörung der Familie findet auch die Zerstörung der Gesellschaft statt, weil der soziale Halt verloren geht und der Mensch als Einzelner, auch Kinderloser, den eigentlichen Sinn des Lebens nicht mehr erfährt und innerlich verkümmert.

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  2. gerdsoldierer schreibt:

    Guter Text : Aber im nächsten Artikel konkret werden, wie soll organisiert werden :
    Monetär : wo ist die App für umfassende, flexible Förderung bei einkommensschwachen Familien,
    zeitliche Absicherung Alleinerziehender…

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  3. Semenchkare schreibt:

    Betrachtet das unter der Prämisse das „der Deutsche“ weg soll, wird doch alles klar. Neue „Kinder“ holt man sich von gr.Inseln und aus Südland. Das ist Kosteneffizienter, als „deutsche Brut“ hoch päppeln zu lassen. Die NWO nach Koran oder Frankfurter Schule gibts gleich dazu!
    ********************************************************************
    Union und SPD sind sich einig – Deutschland will zusätzlich 1553 Migranten aufnehmen

    https://www.welt.de/politik/ausland/article215808886/Migranten-Union-und-SPD-sind-sich-einig.html

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  4. Semenchkare schreibt:

    …!!

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  5. Semenchkare schreibt:

    Die „Kinder“ von Lesbos….
    ***********************************

    …. diese Racker aber auch

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  6. Semenchkare schreibt:

    AfD-Fraktion im Thüringer Landtag
    11. September um 05:17 ·

    Wegen der Brände ist das Flüchtlingsaufnahmelager in Lesbos gerade im Fokus der Medien. Unser Abgeordneter Torsten Czuppon war vom 24.10.2016 bis zum 07.01.2017 im Camp Moria auf der Insel Lesbos im Rahmen einer FRONTEX-Mission als Thüringer Polizist im Einsatz. Hier berichtet er von seinen persönlichen Erfahrungen, die ihn auch politisch nachhaltig prägen sollten:

    Mir wurde die Aufgabe als ‚Fingerprinter Registration‘ zugewiesen, ich sollte also Fingerabdrücke nehmen und über das System EURODAC (European Dactyloscopy) abgleichen, ob bereits…

    mehr hier:

    *ttps://www.facebook.com/969753549706725/posts/3855172591164792/

    ist öffentlich einsehbar,ohne Account

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    • Semenchkare schreibt:

      Interview mit unserem Abgeordneten Torsten Czuppon »Moria brennt«

      ca 10 min.

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      • Mona Lisa schreibt:

        Was bedeutet : er hat sein Wohnzimmer mit Ausweisdokumenten tapeziert ?
        Besitzen diese Dokumente keine Face-Bilder, so dass sie zugeordnet werden könnten ?
        Hier kommen Migranten ohne Lichtbildausweise rein ?
        Das hieße ja, sie können auch beliebig getauscht werden.
        Also nach meinem Kenntnisstand werden in der Türkei Pässe mit fremden Bildern gefälscht, aber dass da vorher überhaupt keine Bilder zum austauschen vorhanden sind, ist mir neu.

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  7. Centurio schreibt:

    Flüchtlingslager auf Samos nach Bränden teilweise evakuiert
    https://www.zeit.de/politik/ausland/2020-04/griechenland-samos-fluechtlingslager-brand-evakuierung

    Feuer nahe Flüchtlingslager auf Samos ausgebrochen
    https://www.spiegel.de/panorama/griechenland-feuer-nahe-fluechtlingslager-auf-samos-ausgebrochen-a-0f3478c3-1589-49f4-bb30-643a5ba5b240

    Jetzt muss Merkel auch die Flüchtlinge von Samos alternativlos aufnehmen. Wer das in Deutschland kritisiert, wird sofort als Nazi abgestempelt…

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  8. luisman schreibt:

    Jetzt fragen Sie doch mal unsere „Neubuerger“, ob sie das deutsche System fuer familienfeindlich halten. Deren Lebensqualitaet hat sich um ein vielfaches verbessert, gegenueber ihrem jeweiligen Heimatland, selbst wenn kein einziger in deren Familien arbeitet. Einen aehnlichen Effekt haben wir bei den Deutschen, die den ganzen Tag im Trainingsanzug verbringen (siehe Sarrazin). Die machen nach dem 2. auch noch ein 3. Kind, wenn sie dafuer eine groessere Wohnung und mehr Sozialhilfe bekommen.

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  9. et iustus schreibt:

    Es gibt doch genügend Deutsche, die CDU/CSU und SPD/Grüne wählen. Diese Menschen sind alle mit der Überflutung unseres Landes mit Eindringlingen und den unnötig drastischen Coronamaßnahmen der Regierenden einverstanden. Milliarden für Ausländer und Schmarotzer und die Kinderarmut in Deutschland wird immer größer. Die Kirchen, vor allem die Evangelische, , sind begeistert dabei, als Schlepper Muslime ins Land zu schleusen und damit den eigenen Niedergang zu befördern. Pfui Teufel !!!

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