Berlin: „Marsch für das Leben“ großer Erfolg – Gegenproteste klein, aber extrem aggressiv

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Von Jahr zu Jahr wächst die Zahl derjenigen, die unüberhörbar gegen die Tötung im Mutterleib und für die Achtung vor dem Lebensrecht ungeborener Kinder demonstrieren.

Allerdings, erst allmählich fanden unsere Bemühungen auch bei Bischöfen endlich mehr Anerkennung. Endlich, endlich werden sie wach, die christlichen Würdenträger. Spät, aber nicht zu spät! Wurde der „Marsch für das Leben“ von den Amtskirchen lange eher ignoriert – wenn nicht sogar boykottiert –, so nehmen jetzt endlich auch Geistliche – darunter auch Bischöfe – teil.

Damit wird offensichtlich – selbst in einem Teil der Presse – daß das Interesse am „Marsch für das Leben“ von Jahr zu Jahr zunimmt. Auch in diesem Jahr sind wieder tausende wunderbare Menschen aus allen Regionen Deutschlands und sogar aus dem Ausland angereist, um ganz persönlich Zeugnis für das Leben zu geben.

Zeugnis geben kann man auf unterschiedlichste Weise, im gesellschaftlichen Alltag, Kirche und Politik. aber eben auch in Form einer Großveranstaltung, wie wir sie in diesem Jahr in Berlin wieder erleben werden.Wer gegen Homo-Ehe auf die Straße geht, wer sich gegen die „Frühsexualisierung“ unserer Kinder wehrt, wer also (auch verborgen gehaltene) Pädophilie in Kindergarten und Schule nicht mitträgt oder dafür eintritt, daß Ungeborene leben (dürfen) – also gegen „Abtreibung“ demonstriert – stellt sich automatisch außerhalb unserer Gesellschaft. (Siehe auch: https://conservo.wordpress.com/2015/08/04/deutsche-protestkultur-abtreibung-und-das-schlachten-traechtiger-kuehe/).

Seit erst wenigen Jahren erhält der jährlich stattfindende „Marsch für das Leben“ nationale und internationale Anerkennung. Noch vor wenigen Jahren haben wir das Fehlen des Episkopats bei den Märschen in Berlin kritisiert.

Es ist gewiß nicht einfach und schon gar nicht selbstverständlich, daß mutige Christen für ihre Überzeugung auf die Straße gehen und demonstrieren, ja, auch protestieren! Aber seit drei, vier Jahren nimmt der Zuspruch (und die Teilnahme am Marsch selbst) erfreulich zu. So auch in diesem Jahr (siehe unten folgende Berichte).

Im letzten Jahre sprach sogar der US-amerikanische Präsident auf der Veranstaltung in seinem Lande und hielt eine viel beachtete Rede. Hier ein Auszug:

US-Präsident Donald Trump beim Marsch für das Leben 2019:

„…Wir sind aus einem ganz einfachen Grund hier: um das Recht jedes Kindes – geboren oder ungeboren – zu verteidigen, sein von Gott gegebenes Potenzial zu erfüllen. [Beifall]

Wir alle hier verstehen eine ewige Wahrheit: Jedes Kind ist ein kostbares und heiliges Geschenk Gottes. [Beifall]

 Gemeinsam müssen wir die Würde und die Heiligkeit jedes menschlichen Lebens schützen, schätzen und verteidigen. [Beifall]

Wenn wir das Bild eines Babys im Mutterleib sehen, erkennen wir die Majestät der Schöpfung Gottes. [Applaus]

 Wenn wir ein Neugeborenes in den Armen halten, erkennen wir die endlose Liebe, die jedes Kind zu einer Familie bringt. Wenn wir ein Kind wachsen sehen, sehen wir den Glanz, der von jeder menschlichen Seele ausgeht. Ein Leben verändert die Welt, auch in meiner eigenen Familie. Und ich kann Ihnen sagen, ich sende Liebe, ich sende große, große Liebe – und vom ersten Tag im Amt an habe ich historische Maßnahmen ergriffen, um die Familien Amerikas zu unterstützen und die Ungeborenen zu schützen (…)

 Leider bemüht sich die äußerste Linke, unsere gottgegebenen Rechte auszulöschen, auf Glauben basierende Wohltätigkeitsorganisationen zu schließen, religiöse Führer aus der Öffentlichkeit zu verbannen und Amerikaner zum Schweigen zu bringen, die an die Heiligkeit des Lebens glauben. Sie verfolgen mich, weil ich für euch kämpfe, und weil wir für diejenigen kämpfen, die keine Stimme haben. Und wir werden gewinnen, weil wir wissen, wie man gewinnt. [Applaus]

 Wir alle wissen, wie man gewinnt. Wir alle wissen, wie man gewinnt. Ihr gewinnt bereits seit langer Zeit. Ihr habt lange Zeit gewonnen.

 Zusammen sind wir die Stimme derer, die keine Stimme haben. Wenn es um Abtreibung geht – und Sie wissen das, denn Sie haben gesehen, was passiert ist –, vertreten die Demokraten seit Jahren und Jahrzehnten die radikalsten und extremsten Positionen in diesem Land, ja, man kann sagen, sogar seit Jahrhunderten (…)

 In diesem Jahr feiert der „March for Life“ den 100. Jahrestag der 19. Novelle, in der das Wahlrecht der Frauen in den Vereinigten Staaten für immer verankert und in der Verfassung der Vereinigten Staaten verankert ist. So ein großes Ereignis. Heute setzen Millionen außergewöhnlicher Frauen in ganz Amerika die Macht ihrer Wahlstimmen ein, um für dieses Recht und alle ihre Rechte zu kämpfen, die in der Unabhängigkeitserklärung festgelegt sind – es ist das Recht auf Leben. [Beifall]

 Wir können nicht wissen, was unsere noch ungeborenen Bürger erreichen werden. Die Träume, die sie sich vorstellen werden, die Meisterwerke, die sie schaffen werden, die Entdeckungen, die sie machen werden. Aber wir wissen das: Jedes Leben bringt Liebe in diese Welt. Jedes Kind bringt einer Familie Freude. Jeder Mensch ist es wert, beschützt zu werden.

 Und vor allem wissen wir, dass jede menschliche Seele göttlichen Ursprungs ist und jedes menschliche Leben, geboren und ungeboren, nach dem heiligen Bild des allmächtigen Gottes geschaffen ist. [Beifall]

 Gemeinsam werden wir diese Wahrheit in unserem ganzen großartigen Land verteidigen. Wir werden die Träume unseres Volkes freisetzen. Mit entschlossener Hoffnung freuen wir uns auf alle Segnungen, die aus der Schönheit, dem Talent, dem Zweck, dem Adel und der Gnade eines jeden amerikanischen Kindes erwachsen.

 Ich möchte Euch danken. Dies ist ein ganz besonderer Moment. Es ist so großartig, Euch zu repräsentieren. Ich liebe Euch alle. [Applaus]…“

 Donald Trump in seiner mutigen Rede blamierte damit z. B. die „christ“-demokratische deutsche Bundeskanzlerin, von der man niemals auch nur ein Wort zu diesem Thema vernehmen konnte – von den anderen Parteien ganz zu schweigen. Es wird Zeit für eine Veränderung!

Hier zwei Beiträge zum diesjährigen Marsch für das Leben:

Eigener Bericht und von David Berger

(David Berger) Am heutigen Samstag (19. September 2020) fand wie in den vergangenen Jahren der „Marsch für das Leben“ in Berlin statt. Der Bundesverband Lebensrecht e. V. hatte ganz bewusst zu der Demonstration zum Schutz menschlichen Lebens von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod in der Hauptstadt aufgerufen.

Obwohl die Berliner Polizei Demonstranten den Zugang zum „Marsch für das Leben“ erschwert haben soll, sollen heute über 3000 Menschen für das Lebensrecht und gegen die Abtreibung, aktive Sterbehilfe usw. in Berlin auf die Straße gegangen sein. So das katholische Nachrichtenmagazin kath.net.

Die große Teilnehmerzahl wird auch an den Videoaufnahmen, die derzeit in den sozialen Netzwerken kursieren, deutlich:

Hier sieht man, wie gut besucht der #marschfuerdasleben war https://t.co/RiIxFt1W60

— Mathias v. Gersdorff (@mvongersdorff) September 19, 2020

Verwundbar und schutzbedürftig

In einem Grußwort dankte der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Bischof Dr. Georg Bätzing, für das ungebrochene Engagement zum Lebensschutz:

„Die Corona-Pandemie führt uns eindringlich vor Augen, wie verwundbar und schutzbedürftig der Mensch ist. Das Erleben der Zerbrechlichkeit des eigenen Daseins motiviert viele Menschen zu einer neuen Solidarität gegenüber älteren und kranken Mitmenschen. Weltweit setzen sich Ärzte und Pflegekräfte, aber auch Seelsorgerinnen und Seelsorger, einem gesundheitlichen Risiko aus, um den Kranken zu helfen. Sie alle verdienen unsere aufrichtige Anerkennung. Durch ihren Einsatz kann uns bewusster werden, dass das Leben ein Geschenk Gottes ist, das nie seinen Wert verliert und um das es sich zu kämpfen lohnt“, so Bischof Bätzing.

Hier geht es um das 100.000 im Jahr!

Ähnlich, wenn auch deutlich profilierter zu der Thematik sein evangelischer Kollege Hartmut Steeb

Der Vorsitzende des Treffens Christlicher Lebensrecht-Gruppen, Hartmut Steeb, erklärt, warum der #MarschFürDasLeben auch in der Corona-Krise stattfinden muss. pic.twitter.com/EHTZVNokG8

— idea.de (@ideade) September 19, 2020

Mit unter den Demonstranten befand sich neben Prominenten aus dem kirchlichen Leben auch die Politikerin Beatrix von Storch. Selbst der linke „Tagesspiegel“ musste einräumen, dass der Platz vor dem Brandenburger Tor „gut gefüllt“ war, sich an „den Zugängen lange Schlangen bildeten“ und „die wegen der Corona-Pandemie geltende Maskenpflicht und das Abstandhalten größtenteils eingehalten“ wurden. Dadurch würden auch bewusst gestreute Gerüchte, man arbeite auf der Seite der Pro-Life-Aktivisten mit Corona-Kritikern zusammen ad absurdum geführt.

Zahl der Gegendemonstranten sehr klein – aber sehr aggressiv

Die Zahl der Gegendemonstranten waren für Berliner Verhältnisse extrem klein, diese agierten dafür besonders aggressiv. Immer wieder musste die Polizei einzelne Aggressoren abführen. Allerdings war die Polizei in diesem Jahr bereit, das Demonstrationsrecht der Abtreibungsgegner konsequent durchzusetzen.

Seit rund zwanzig Minuten versucht die @PolizeiBerlin_E nun, den Protest gegen den #MarschfürdasLeben im Tiergarten auf größere Distanz zu bringen. In diesem Zusammenhang führt sie mehrere Personen ab. #b1909 pic.twitter.com/By38v6t2Gn

— democ. (@democ_de) September 19, 2020

Laut RT Deutsch missbrauchten andere Aktivisten die Demonstration, um für die Aufnahme von Flüchtlingen aus Griechenland zu protestieren.

Wichtiges Zeichen gesetzt

Dennoch konnten die Gegendemonstranten nicht verhindern, dass mit dem inzwischen schon traditionellen Marsch für das Leben ein wichtiges Zeichen für das Lebensrecht eines jeden Menschen – vom Mutterleib bis zum Sterbebett – gesetzt wurde.

(Quelle: https://philosophia-perennis.com/2020/09/19/berlin-marsch-fuer-das-leben-grosser-erfolg-gegenproteste-extrem-aggressiv/)

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Ökumenischer Gottesdienst nach dem Marsch für das Leben in Berlin

(Eigener Bericht, Quelle: https://charismatismus.wordpress.com/2020/09/19/oekumenischer-gottesdienst-nach-dem-marsch-fuer-das-leben-in-berlin/)

Im Anschluss an den Marsch für das Leben am 19.9.2020 fand auch dieses Jahr ein ökumenischer Gottesdienst statt. Gefeiert wurde er von Erzbischof Dr. Heiner Koch (Erzbistum Berlin) und Bischof Dr. Rudolf Voderholzer (Bistum Regensburg), der für den kurzfristig verhinderten koptischen Bischof Anba Damian einsprang.

Erzbischof Koch stellte in seiner Predigt die grundlegende Frage: „Was ist der Mensch, was ist eigentlich seine Größe, seine Würde, was ist sein Leben?“ Bei den wohl etwa 107 Milliarden Menschen, die bisher auf der Erde gelebt hätten, stünde fest: „Jeder Mensch ist groß, denn jeder Mensch ist einmalig. (…) Mensch, vergiss Deine Größe und Würde nie, vergiss sie nicht und fördere die Größe eines jeden Menschen in jeder seiner Lebensphasen.“

Bischof Voderholzer dankte in seinem Schlusswort insbesondere all denen, die sich nach Berlin aufgemacht haben.

Neben Bischof Voderholzer und Erzbischof Koch nahmen u.a. Bischof Wolfgang Ipolt (Bistum Görlitz) und Weihbischof Florian Wörner (Bistum Augsburg) am Marsch für das Leben teil.

Papst Franziskus ließ seine Grüße und seinen Dank durch seinen Apostolischen Nuntius, Erzbischof Dr. Nikola Eterović, ausrichten.

Im Namen der Deutschen Bischofskonferenz unterstützte Bischof Georg Bätzing als Vorsitzender den Marsch für das Leben. Ein ökumenisches Grußwort von Bischof Heinrich Timmerevers (Dresden-Meißen) und Landesbischof Tobias Bilz (Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens) unterstützte den Marsch für das Leben aus Dresden.

In der Verabschiedung nach dem Gottesdienst rief Alexandra Linder dazu auf, gestärkt und ermutigt weiter für das Lebensrecht jedes Menschen zu kämpfen. Sie lud außerdem zum Lebensrechtskongress vom 12.-14. März 2021 auf dem Schönblick und zum nächsten Marsch für das Leben in Berlin am 18.09.2021 ein.

Auch die Polizei bekam für ihre Arbeit einen großen Dankapplaus.  (www.bundesverband-lebensrecht.de )

www.conservo.wordpress.com     20.09.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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10 Antworten zu Berlin: „Marsch für das Leben“ großer Erfolg – Gegenproteste klein, aber extrem aggressiv

  1. Ingrid schreibt:

    Bravo, dass so viele Aufrechte für das Leben in Berlin auf die Straße gegangen sind, denn es wird immer nötiger sich für das Leben einzusetzen.

    ,,Der March for Live oder der Marsch fürs Leben“, müsste unser aller Ansinnen sein.
    Das sinnlose töten im Mutterleib muss ein Ende haben, denn es kommt in der Schöpfung nicht vor und es ist das größte Glück, wenn eine Mutter und auch der Vater sein Kind zum ersten Mal im Arm hält. Es ist ein Stück von beiden und von der Natur so gewollt.

    Schaut man sich die Affenmutter an, die ihr Kind über Monate mit sich rumträgt und es behütet und selbst ein totes Baby noch tagelang festhält, dann versteht man die unsägliche Kraft und Verbindung die da mit auf die Welt gekommen ist. Nämlich die Kraft Gottes und der Schöpfung!

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    • theresa geissler schreibt:

      Sicher! Nur haben die Affenmütter innerhalb ihrer Affengesellschaft bestimmte Vorteilen im Vergleich mit den Frauen/Müttern innerhalb ihrer Menschengesellschaft:
      Die Affenmütter leben völlig nach den Gesetzen der Natur: Von ihnen wird überhaupt nichts anderes ERWARTET als Mütter zu werden. Innerhalb der Affengesellschaft keinen Diskussionen, ob es schon vernünftig sei um Kinder zu bekommen, oder nicht – oder die Notwendigkeit um neben der Versorgung für das Kind auch noch Geld zu verdienen – oder geringschätzend betrachtet zu werden, weil man das dem Vater des Kindes überlässt, während die Umgebung so etwas „unemanzipiert“ achtet… Solche Überwegungen gibt es innerhalb der Affengesellschaft gar nicht, was die Aufgabe einer Mutter an Sich automatisch erleichtert. Eben die Tatsache, das der Vater ihrer Kinder seinen Nachwuchs bij mehreren Weibchen erzeugt hat, wirkt für die Affenmutter an Sich nicht deprimierend, das heisst, es ist für sie kein richtiger Grund für Eifersucht: Ich habe mal irgendwo gehört, der einziger richtiger Grund für Affenweibchen untereinander um eifersüchtig aufeinander zu sein ist, dass sie gerne am ERSTEN Mutter werden, aber wenn das Männchen bei verschiedenen Weibchen zugleich Kinder erzeugt hat, is emotionell alles in Ordnung.
      Wenn man sich das alles überlegt, wird es klar, warum es in der Affenwelt viel leichter ist um eine gute Mutter zu sein: Man wird von nichts anderes abgelenkt, und auch von niemanden eingeredet, es wäre beschränkend oder minderwürdig: Solche Überwegungen HABEN die Affen einfach nicht.
      In der menschlichen Gesellschaft liegt das leider ganz anders – und nicht nur bei uns im Westen: Denn z. B. die Muslime benützen die „Mutterrolle“ tatsächlich um für die Frau „ihren eigenen“ Platz zu bestimmen und sie zuhause zu halten…
      Es ist und bleibt doch etwas Typisches für die komplizierte Menschenwelt – kein Mensch, keine Kultur ausgeschlossen.

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  2. Centurio schreibt:

    Nächster Verfassungsbruch im Shithole Berlin: Demonstrationsrecht bald nur noch für Linke?
    https://www.journalistenwatch.com/2020/09/20/naechster-verfassungsbruch-shithole/

    „Nächste Attacke der rot-rot-grünen Möchtegernstalinisten im Berliner Senat: Auf Initiative des unterirdischen verbotsgeilen SPD-Innensenators Andreas Geisel soll die Politik in der Hauptstadt künftig die Möglichkeit haben, politisch unerwünschte Demonstrationen leichter zu verbieten – natürlich vor allem jene des „rechten“ Spektrums. Hilfsweise genügt dann die entsprechende Unterstellung, es seien Extremisten oder Nazis dabei (wie bereits bei den Freiheitsdemos zu Corona Anfang und Ende August versucht).“

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  3. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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  4. Semenchkare schreibt:

    Als Ergänzug: Mit Video!
    *************************

    Behinderung der Presse und Framing beim “Marsch für das Leben” Gegendemonstranten und Polizei wollen keine unpassenden Bilder

    https://www.reitschuster.de/post/behinderung-der-presse-beim-marsch-fuer-das-leben/

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  5. ceterum_censeo schreibt:

    Uns SO dieht die ‚ABTREIBUNG‘ der Demokratie aus:

    Bericht Boris Reitschuster:

    *ttps://www.reitschuster.de/post/behinderung-der-presse-beim-marsch-fuer-das-leben/

    Widerliche Tötungsorgien – Protagonisten!

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  6. Mona Lisa schreibt:

    https://flinkfeed.com/klimakiller-plakate-provozieren-mit-kinderfeindlicher-botschaft-was steckt-dahinter

    „Zukunft oder Klimakiller ?“ zeigt eine weiße Frau mit zwei Kindern.
    Auffallend atypisch für ein sozialpolitisches Werbeplakat. Meist sind darauf doch dunkelhäutige Menschen zu sehn.
    Ganz offensichtlich sind die deutsche Demografie und die afrikanische Überbevölkerung kein Problem.

    Das nächste Plakat fordert Frauen dazu auf, sich sterilisieren zu lassen und Karriere zu machen.
    Wieder ist eine weiße, blonde Frau zu sehen, keine Afrikanerin oder Muslima.

    Wer hat’s verbrochen und betreibt Eigenwerbung damit ?
    Der deutsch-französische Sender arte – in DE ein ARD-Kanal !

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  7. Semenchkare schreibt:

    Was sagt „Marsch für das Leben“ zu „Stoppt Kentlers Sex-Pädagogik!“ – Familienschützer rücken den Pädo-Ideologen auf die Pelle

    Das Treiben von Pädo-Pädagogen in Berlin oder an der Odenwaldschule hat tausendfaches Leid von Kindern verursacht. Der Ungeist wirkt bis heute nach. Darauf haben jetzt Aktivisten der Organisation Demo für Alle mit einer Bustour aufmerksam gemacht. Wir dokumentieren die unfassbaren Fälle im neuen COMPACT-Spezial „Geheimakte Kinderschänder: Die Netzwerke des Bösen“, das HIER zu bestellen ist.

    Es ist ein Skandal sondergleichen: In Berlin wurden – mit Wissen und Duldung der Behörden – Kinder und Jugendliche von Ende der 1960er bis Anfang der 2000er systematisch bei pädophilen Pflegevätern untergebracht. Initiiert wurde dieses unvorstellbare Projekt von dem Erziehungswissenschaftler Helmut Kentler, der zwischen 1966 und 1974 Abteilungsleiter am Pädagogischen Zentrum Berlin – einer nachgeordneten Dienststelle der Senatsbildungsverwaltung – war.

    Kentler hatte 1974 in einem Vorwort für die Aufklärungsbroschüre Zeig mal! über „gleichberechtigte“ sexuelle Beziehungen zwischen Erwachsenen und Kindern geschrieben: „Werden solche Beziehungen von der Umwelt nicht diskriminiert, dann sind umso eher positive Folgen für die Persönlichkeitsentwicklung zu erwarten, je mehr sich der Ältere für den Jüngeren verantwortlich fühlt.“

    Diesem perversen Ansatz folgte auch sein sogenanntes Experiment in Berlin. ….

    Mehr hier:

    https://www.compact-online.de/stoppt-kentlers-sex-paedagogik-familienschuetzer-ruecken-den-paedo-ideologen-auf-die-pelle/

    …..die beiden Orgas sollten sich zusammentun.

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