Röschens blumige „Traum“-Rede zur Lage der Europäischen Union

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Realismus fehlt

EU-Kommissionschefin von der Leyen hat gesprochen. Wer ein „Machtwort“ erwartet hatte, sieht sich getäuscht, aber hat die Zusammenhänge nicht kapiert:

1, „Röschen“ vdL hat gar keine Macht, von sich aus etwas zu ändern. Ohne die Zustimmung der EU-Mitgliedstaaten ist sie kaum handlungsfähig. Noch immer ist die EU so konzipiert, daß sie nicht „auf Knopfdruck von oben“ regiert wird.

  1. Es fehlt innerhalb der Union noch immer ein notweniger Konsens.

Man kann von der Leyen zwar nicht vorwerfen, wichtige Fragen ausgespart zu haben. Mit ihren Vorschlägen und Forderungen entwarf sie jedoch eine idealtypische EU, die man sich gerne wünschen würde, von der die Kommissionschefin jedoch nicht überzeugend darlegte, wie sie unter den gegebenen politischen Umständen realisiert werden soll. Von innerer Geschlossenheit ist die EU ebenso weit entfernt wie von außenpolitischer Stärke.

Mit dem Bild, das die EU im Jahr 2020 abgibt, wird sie ihren eigenen Ansprüchen in vielen Punkten nicht gerecht, wie sich gerade während des Corona-Ausnahmezustands gezeigt hat.

Wie innerlich zerrissen die EU auch beim Thema Migration ist, hat der Brand im Flüchtlingslager Moria auf der griechischen Insel Lesbos schonungslos offengelegt. Das Flüchtlingslager hätte eigentlich nicht existieren dürfen, wenn Europa sich selbst ernst nehmen würde. Eigentlich hätten dort nur 2.800 Asylbewerber untergebracht werden dürfen, tatsächlich waren es jedoch fast 13.000 Flüchtlinge. Das sehr liberale und philanthropische Europa hat damit sein wahres Gesicht gezeigt. Das europäische Asylsystem ist nur eine Idee, und es kann lange dauern, bis ein wirklicher Kompromiß zwischen europäischen Ländern erreicht wird

Der Umgang mit Flüchtlingen und die rasche Bearbeitung ihrer Asylanträge sollten keine Herausforderung sein, die eine wohlhabende Gemeinschaft von fast einer halben Milliarde Menschen nicht meistern könnte. Aber nach der Flüchtlingskrise vor fünf Jahren und dem Chaos, das durch den unkontrollierten Zustrom von Menschen hervorgerufen wurde, erhitzt das Thema nach wie vor die Gemüter. Politiker wiederholen eifrig ihre Menschenrechtsthesen, richten ihr Handeln aber immer nur dann nach ihnen aus, wenn es sie politisch wenig kostet

Die Migrationsfrage ist eine Schicksalsfrage für den Zusammenhalt der gesamten Europäischen Union geworden. EU-Kommissionschefin von der Leyen erklärte in ihrer Rede, die Dublin-Verordnung solle abgeschafft werden. Darin ist unter anderem festgelegt, daß Asylbewerber ihre Anträge in dem EU-Land stellen müssen, das sie als Erstes betreten haben. Stattdessen solle es ein neues System zur Steuerung der Migration mit gemeinsamen Strukturen und einem starken Solidaritätsmechanismus geben.

Als ob wir nicht schon genügend Sorgen hätten, beginnt erneut die Diskussion um Quoten zur Verteilung von Flüchtlingen!

Noch sind keine Details bekannt, aber es ist zu bezweifeln, daß die EU ihren Mitgliedstaaten etwas aufzwingen kann, das diese womöglich gar nicht wollen. Statt einer funktionierenden Migrationspolitik könnte es am Ende nur noch mehr geschlossene Grenzen geben, sowohl innerhalb Europas als auch gegenüber dem Rest der Welt.

Die nie gestellte Frage

Daß Deutschland und Frankreich einen Teil der Menschen aus dem abgebrannten Lager Moria aufnehmen, ist zwar eine schöne humanistische Geste. Gleichzeitig motiviert sie aber weitere Migranten, gen Norden aufzubrechen. Warum immigrieren arabische Migranten eigentlich nicht in reiche arabische Länder? Warum sind die europäischen Spitzenpolitiker nicht in der Lage, sich diese Frage ernsthaft zu stellen?

Die Antwort drängt sich geradezu auf: weil sie zu feige sind, die Wahrheit auszusprechen und danach zu handeln. Wirtschaftsinteressen gehen vor – weshalb man den arabischen Handelspartnern diese Fragen ersparen will. Also werden die „Flüchtlinge“ weiterhin nach Europa gelotst werden.

Das wird auch weiterhin so bleiben. Selbst wenn die Grünen im nächsten Jahr Koalitionspartner in der Bundesregierung werden sollten, genügt ein Blick nach Österreich, um die verlogene Moral auch bei den Grünen zu erkennen:

Trotz grüner Regierungsbeteiligung nimmt Österreich nach derzeitigem Stand keinen einzigen Menschen auf.

Eine humanitäre Grundhaltung schließt nicht aus, daß viele nicht auch die Schwierigkeiten bei der Integration sehen. So scheuen sich selbst Grün-affine Eltern, ihre Kinder in die nächstbeste Volksschule mit einem Migrantenanteil jenseits der 75 Prozent zu schicken, weil es begründete Zweifel gibt, ob die Schulen im aktuellen Zustand der Herausforderung Herr werden. Da kann sich auch klammheimliche Erleichterung breitmachen, dass die Regierung in Wien bei der Zuwanderung auf die Bremse steigt.

Will heißen: von der Leyen mag predigen, was sie will. Wunschträume ersetzen aber keinen Realismus. Und solange das so ist, sollte sich die Kommissionspräsidentin ihre Träume sparen. So einfach geht Politik!

www.conservo.wordpress.com     20.09.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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30 Antworten zu Röschens blumige „Traum“-Rede zur Lage der Europäischen Union

  1. ceterum_censeo schreibt:

    Ich kann mir nicht helfen: Diese (gleich MerKILL größenwahnsinnige) Leyenspieldarstellerin gehört in die Klapsmühle! Mit Zwangsjacke! Und zwar 24/7!!
    DIXI!

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  2. Mona Lisa schreibt:

    Welche Wirtschaftsinteressen ?
    Die Wirtschaft kann gar kein Interesse an weiteren Migrationsströmen haben, denn in einem Land im permanenten desolaten Ausnahmezustand steigt weder die Kauflaune, noch die Ivestitionsbereitschaft. Und wenn gut Ausgebildete das Land in Scharen verlassen, wird auch die Wirtschaft andere Standorte suchen – wenn sie das Killervirus nicht schon vorher in die Insolvenz treibt.
    Ich sehe weit und breit keine Industrie, die von der Migration profitieren würde, außer natürlich die Asylindustrie und die neue Parallelindustrie der ausländischen Migrantenversorger.

    Und die EU zu verharmlosen, ist ein Eigentor.
    Die EU wird das Einstimmigkeitsprinzip durch ein Mehrheitsprinzip ablösen. Also werden alle EU-Staaten nach ihrer Pfeife tanzen. Auch und gerade die finanziell Abhängigen oder abhängig gemachten. Weitere Sanktionen werden sie in die Knie zwingen.
    Diese EU überlebt sich keinesfalls selbst, allein dadurch, dass es ein paar Widerspenstige gibt.

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    • 99Thesen schreibt:

      Die Wirtschaft hat Interesse am Export von Waffen-, Rüstungs-, Maschinen- und sonstigen Gütern (wie High-Tech-Sicherheitsgrenzzäune um Saudi-Arabien Made by Germany) in die arabische Öl-Welt. Zugleich haben sich die arabisch-islamischen Staatsfonds der Wahabiten zuhauf mit Milliarden bereits in deutsche Unternehmen eingekauft.

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  3. ceterum_censeo schreibt:

    Absolut zutreffend dargestellt im Aerrikel oben. Absolut richtig. Dazu ergänzend:
    NextGenerationEU – Permanente Schockstrategie für die EU
    Auf dem EU-Gipfel im Juli wurde beschlossen, dass die Kommission Schulden zur Bekämpfung der Corona-Krise aufnehmen darf. In ihrer Rede zum Zustand der EU macht Kommissionspräsidentin von der Leyen deutlich, dies soll zum Regelfall werden. Die EU wird zum Staat.
    von Gert Ewen Ungar
    Krisen bieten den Mächtigen und politisch Verantwortlichen immer auch die Möglichkeit, Fakten zu schaffen, die sich in ruhigen, krisenfreien Zeiten nicht umsetzen ließen. Die Europäische Union macht hier keine Ausnahme.
    Auf dem Gipfeltreffen im Juli einigte sich der Europäische Rat mit der Europäischen Kommission darauf, dass die Kommission zur Bekämpfung der ökonomischen Folgen der COVID-19-Pandemie an den Finanzmärkten Anleihen ausgibt, um sie den betroffenen Nationalstaaten der EU im Rahmen von Zuwendungen oder Krediten zu günstigen Konditionen weiterzureichen. Das Verfahren der Verteilung war dabei heftig umstritten, die Kreditaufnahme durch die Kommission dagegen kaum. Das ist einigermaßen erstaunlich, denn der Kommission ist die Kreditaufnahme ganz grundsätzlich verboten. 
    Die EU-Kommission nutzte die durch den Lockdown in den Mitgliedsstaaten ausgelöste ökonomische Krise, um ihre staatlichen Strukturen durch eine Schockstrategie zu vertiefen.

    Ein wesentliches Element der Staatlichkeit aller modernen Staaten ist das Vorhandensein einer Zentralbank, für die eine Regierung die Regeln erstellt und bei der sich diese Regierung in der eigenen Währung „verschuldet“. Verschuldet ist hier in Anführungszeichen geschrieben, denn der Begriff führt bei genauerer Betrachtung in die Irre. Verschuldung suggeriert die Möglichkeit, die Schulden nicht zurückzahlen und bankrottgehen zu können. Das ist im Fall einer staatlichen Kreditaufnahme bei der eigenen Zentralbank nicht der Fall. Ein Staat kann in der eigenen Währung niemals pleitegehen. Und mit diesem Satz ist der wichtige Punkt auch schon genannt. Denn die Kommission gibt sich mit der Verschuldung in Euro bei einer Zentralbank, deren Regeln sie macht, eine staatliche Struktur. 

    Kommissionspräsidentin von der Leyen hat jetzt in ihrer Rede zur Lage der EU angekündigt, diesen Weg weiter gehen zu wollen und die staatlichen Strukturen der EU noch weiter zu vertiefen.  Sie sagt nach Redeskript:
    „In diesen außergewöhnlichen Zeiten hat Europa erstmals sein eigenes Instrumentarium geschaffen, um die Stabilisierungselemente nationaler Haushalte zu ergänzen.“ Dieses Instrumentarium ist die Schuldenaufnahme der Kommission. 

    „Wir müssen nun auf Kurs bleiben. Wir alle haben die Prognosen gesehen. Wir erwarten, dass unsere Wirtschaft wieder anzieht, nach dem zwölfprozentigen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts im zweiten Quartal. Doch so schleichend wie das Virus ist auch die Unsicherheit – hier in Europa wie im Rest der Welt. Deshalb ist jetzt definitiv nicht die Zeit, die Unterstützung einzustellen.

    Von der Leyen wird das Instrumentarium, das ihr an die Hand gegeben wurde, nicht wieder loslassen. 
    Im Gegenteil soll der zunehmend staatliche Charakter der EU durch eigene EU-Steuern noch weiter vertieft werden. 

    Es erstaunt einigermaßen, was hier passiert, denn die Bürger der EU haben immer dann, wenn sie befragt wurden, deutlich gemacht, dass sie genau diesen Prozess nicht wollen. Was man mit den Mitteln der Demokratie nicht durchsetzen konnte, macht man eben in Krisenzeiten ohne Demokratie per Beschluss.  

    Was von der Leyen unter dem Titel „NextGenerationEU“ präsentiert, sind aber keine zufälligen Abläufe, die dem Druck der Situation geschuldet sind. Schon vor dem EU-Gipfel, der die Schuldenaufnahme der Kommission und damit den deutlich sichtbaren Aufbau eines EU-Staates brachte, schrieb Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU) in einem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, der sich leider hinter einer Bezahlschranke befindet, dass die Corona-Krise genutzt werden soll, um die EU weiter zusammenzuführen. Er schreibt ganz offen: 

    „Die Erfahrung lehrt: Veränderungen lassen sich europäisch ohne den Druck einer größeren Krise, die neue Handlungsräume öffnet und Blockaden überwinden hilft, kaum durchsetzen.“

    ENTLARVENDER geht’s kaum noch!

    Weiter: https://deutsch.rt.com/meinung/106877-nextgenerationeu-permanente-schockstrategie-fuer-die-eu/

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Und genau DAS ist der Punkt:

      Die nie gestellte Frage

      Daß Deutschland und Frankreich einen Teil der Menschen aus dem abgebrannten Lager Moria aufnehmen, ist zwar eine schöne humanistische Geste. Gleichzeitig motiviert sie aber weitere Migranten, gen Norden aufzubrechen. Warum immigrieren arabische Migranten eigentlich nicht in reiche arabische Länder? Warum sind die europäischen Spitzenpolitiker nicht in der Lage, sich diese Frage ernsthaft zu stellen?“

      Die Antwort drängt sich geradezu auf: weil sie zu feige sind, die Wahrheit auszusprechen und danach zu handeln. Wirtschaftsinteressen gehen vor – weshalb man den arabischen Handelspartnern diese Fragen ersparen will. Also werden die „Flüchtlinge“ weiterhin nach Europa gelotst werden. —

      – Und dabei ist in Afrika doch SOOO viel Platz! –

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  4. Wer schreibt:

    Die Wahrheit ist, das Afrika ein riesiger Kontinent ist und seine Verantwortung in das kleine Europa abwälzt, was an sich schon ein Verbrechen ist. Merkels Größenwahn und von der Leyens Dummheit ruinieren ganze Kontinente in kürzester Zeit und treiben die Menschen in Armut, Elend und Not. Sie sind sogar so dämlich wo der Rassismus in Afrika gegen Weiße tobt diese schwarzafrikanischen Rassisten die auf Kosten anderer Nationen leben wollen und ihre Gastgeber demnächst abschlachten oder versklaven werden fleißig nach Europa zu holen. Das ist Völkermord. Afrikanische Probleme gehören nach Afrika, wo zig mal mehr Platz vorhanden ist und nicht nach Europa und es kann nicht sein, da Deutschland seit mehr als 100 Jahren keine Kolonialmacht mehr ist, das Frankreich, Niederlande und GB ihre verfehlte Kolonialpolitik auf Deutschland abschieben, das ist der Ausverkauf Deutschlands, um den Bilderbergern zu gefallen und in den Kreis des Feudaladels aufgenommen zu werden. Von wegen Solidarität und Nächstenliebe, das ganze Lügenpack will seine kranke Ideologie durch zwingen. .

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  5. Ingrid schreibt:

    Lieber Peter, aus dem einstigen Röschen ist leider eine Dornenhecke geworden, die undurchdringlich zu sein scheint.

    Die neuen Regeln von Berlin werden bald in der ganzen EU gelten:

    Schutzberechtigte statt Asylbewerber!
    Ausländer als Einwohnende ohne deutsche Staatbürgerschaft!
    Flüchtlinge als geschützte Personen!
    Wirtschafts und Armutsflüchlinge als Arbeitseinwanderer!
    Noch grotesker ist:
    Ausländer die in Sozialsysteme einschleichen, die gibt laut Senat nicht, weil dies ,, gesetzlich ausgeschossen ist.

    Diese Umbenennung wird es bald in der gesammten EU geben und da frage ich mich wo kommen noch die indigenen Europäer in den Gesetzen vor, die scheinen ja nur noch die Arbeitssklaven für Fremde zu sein.

    Laut Merkel wurden die Deutschen ja auch schon abgeschafft und sind jetzt,, die schon länger hier Lebenden.“

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    • Dr. Gunther Kümel schreibt:

      Ingrid,
      Hilfe gibt sogar das Grundgesetz, aber die merkl-Clique pfeift auch da drauf.
      Art. 56 und 65:
      Alle Politik ist so einzurichten, daß sie „dem Wohle des deutschen Volkes“ dient, „seinen Nutzen mehrt“ und „Schaden von ihm wendet“.

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      • ceterum_censeo schreibt:

        Richtig, aber was schert uns das Grundgesetz? –
        MerKILL’SS Credo:”Daff ifft nifft hilffreiff!”

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        • Dr. Gunther Kümel schreibt:

          ceterum censeo,Ja, das GG bietet nur im Theoretischen „Trost und Rat“.
          Wir müssen über Formen der politischen Aktivität nachdenken, die die Regierung ZWINGEN kann.

          .Der (modifizierte) SACHS-Plan hat ein revolutionäres Potential!

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        • Mona Lisa schreibt:

          Beinhaltet der auch den Dexit in Form und Schrift ?
          Nein, natürlich nicht.

          Ich weiß nicht was Sie hier umtreibt, aber koscher ist es nicht.

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  6. Dracula schreibt:

    Liebe Mona Lisa und lieber CC, ihr habt in euren Betrachtungen so recht. Damals gab es ein Bundeskartellamt, das den Ausverkauf deutscher Wirtschaftsinteressen verhindert hat. Dieses wurde von der SPD GRÜNEN Regierung abgeschafft UM SICH IN KONZERNE ALS KORRUPTE POLITIKER ZUR EIGENEN VERSORGUNG EINZUKAUFEN UND WIRTSCHAFTSUNTERNEHMEN RECHTLICH DURCH EINE FLUT VON GESETZEN ZU BEUGEN! Dort liegt der Ursprung des Wahnsinns UND DIE BRÜSSELER EU WURDE EIGENS DAFÜR UMGEBAUT UM WIRTSCHAFTSINTERESSEN SOUVERÄNER STAATEN ZU ZERSTÖREN UND EINE IDEOLOGIE DER GLOBALISIERUNG DURCH ZU PEITSCHEN! Die GRÜNEN als Nachfolger der RAF und die abgeschlachtete SPD die von stalinistischen SED Kadern nach Schröders Geschmack auch mit der Mutter von Merkel Herlind Kasner unterwandert wurde. Von daher wäre man blöd, wenn man über das Stöckchen springt und die Spaltungsversuche unserer Politiker ernst nimmt, die davon ablenken wollen, dass sie Erfüllungsgehilfen der Globalisten sind und Merkel als Rothschild Verwandte, Macron erfolgloser Banker bei Rothschild und La Garde als Vertreter des IWF für Rothschild wollen ihre NWO erzwingen und das dämliche Röschen im übersteigerten Geltungswahn spielt mit. Der Diktatur erprobte Osten sieht die Fehler des Westens, denn als Dienstleistungsland kann kein Land wirtschaftlich überleben, es sei denn die Finanzoligarchie greift ein und die Migrationssuppe hat uns auch der Westen eingebrockt, wo der letzte Sozialdemokrat AK Schmidt warnte, mehr Migration geht nicht, das gibt Mord und Totschlag. Der Westen hat erkannt, das es viele stalinistische Wendehälse gibt, die ihn nur zu unterwandern brauchten und es eine unvollendete Revolution war und im Taumel über die Wiedervereinigung hat man die Bürgerformation das neue Forum viel zu schnell fallen gelassen und eine Warnung von Bärbel Bohley, es werden die falschen an die Macht kommen., siehe Merkel, sollte Anlass zum Nachdenken geben. Statt uns gegenseitig die Köpfe einzuschlagen, sollten wir gemeinsam gegen die Abschaffung unserer Bürgerrechte und unseres Landes kämpfen. Der Westen ist für diese Situation genauso verantwortlich,, wie der Osten und anstatt uns zum Wohlwollen der Politiker zu streiten, sollten wir gemeinsam gegen Unrecht kämpfen, denn die feindlichen Lager, kommen aus beiden Seiten, die Grünen aus dem Westen, die Wendehälse aus dem Osten und der Osten war nun mal blauäugig, denn zur Weiterschulung durften nur Linien treue Kader in den Westen reisen, nicht die normalen Bürger. .Ich hoffe und bete, das in Frankreich Marine Le Pen das Rennen macht, ohne das Macron einen neuen Wahlbetrug durch ziehen kann, dazu braucht es Wahlbeobachter und mit dem Frexit kann klein Uschi allmählich die Koffer packen Es muss auch allen anderen europäischen Staaten klar sein, mit Speck fängt man Mäuse, DIE NOCH VON DEUTSCHLANDS VERSCHENKUNGSKULTUR PROFITIEREN; das von der Leyens Pläne sich die Macht anderer souveräner Staaten an sich zu reißen ohne das diese Einspruch erheben können, mit afrikanischen und islamischen Migranten geflutet werden. Übrigens danke an die Italiener, dass sie EKD Bischof Bedford Strohm sein Schleuserschiff fest gesetzt haben und sich an internationales Seerecht erinnern. Eine Kirche die diesen Menschen verachtenden Bischof nicht abserviert. ist es nicht wert das man ihre Zeit mit ihr verschwendet, kein Wunder, wenn Luther am liebsten bei all dem Missbrauch aus dem Grab springen würde.

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    • Mona Lisa schreibt:

      Wenn die Italiener schlauer sind als wir, säuft das Teil im Hafen ab.

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      • Mona Lisa schreibt:

        Die Alan Kurdi steuert auch schon wieder mit 133 libyschen Goldstücken Lampedusa an. Und so geht das Tag für Tag immer weiter.

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        • Ingrid schreibt:

          Ja Mona Lisa und alle werden hier einwandern und in Moria und Anderswo halten sie schon Plakete in die Luft um zur ,,Mutti“ zu kommen und die täglichen Illegalen die über die grüne Grenze kommen werden auch alle aufgenommen.
          Die SPD schreit immer noch nach mehr in Giessen und in anderen Städten ist es auch nicht anders, fast pleite aber immer noch mehr Bereicherer einladen. Fragen die noch wo das gedruckte Geld alles herkommt.
          Dieses Land befindet sich in einem wahnsinnigen Zustand, da selbst der Selbsterhaltungstrieb für die eigenen Familie ausgebelt worden ist. Irre, einfach irre, mehr fällt einem da nicht mehr ein, wir sind zum blödesten Volk der Welt geworden, grauenhaft.

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        • kritischer Bürger schreibt:

          Die Medienhuren stürzen sich jetzt auf das giftig gewordene Röschen von der Leyen. Die wahren Brandstifter sind unsere Angela als Rothschild Verwandte und Macron als erfolgloser Rothschild Banker. Nachdem beide keinen getreuen Gesinnungsgenossen durch bekommen haben, weil die EU Mitglieder den Braten riechen, kam Macron auf die Idee von der Leyen die erpressbar durch ihre‘ Gier, Familie oder sonst was ist, als einstige Rivalin von Merkel zu installieren und die Opposition in der EU zu besänftigen. Die wahren Herrscher in der EU ist die globale Rothschild Bank und wer deren Geschichte kennt, weiß wie sie Krieg und ‚Frieden auf der Welt beeinflussen und wie sie nicht davor zurück schrecken, die eigene Ethnie dafür zu verheizen. Man kann nur hoffen, das Merkilll den Laden sprengt, tut mir leid Uschi, aber Du hast Dich darauf eingelassen und jeder Versuch von Dir diplomatisch zu verhandeln ist gescheitert, oder bist Du schon so verdorben wie unsere Angela? .

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    • Eule schreibt:

      Auf uns rollt ein viel größeres Problem durch die EU RÄUBERBANDE zu, DIE KOMPLETTE ENTEIGNUNG UND ÜBERWACHUNG: Man kann schon heute in juristischen Verträgen ersehen, bitte tief Luft holen, wie entmündigt die Bürger schon sind, wo jeder Beamte in allen Lebensbereichen die Klienten ausspähen kann, obwohl es nicht zum Vertragsgegenstand gehört. Aber sehen wir einmal von diesem erodierenden Rechtsstaat ab, wo uns die politische Elite als ihre unfreien Mündel behandelt. Die größte Gefahr ist, DA DIE GLOBALE FINANZOLIGARCHIE KEINE WERTSCHÖPFUNG FÜR DIE ELITEN ZUM GELD SCHEFFELN HAT; DIE MENSCHHEIT WIRD ÄRMER WÄHREND DIE ELITEN IMMER REICHER WERDEN; schon jetzt waschen Banken Geld für die globale Mafia, nutzen unterschiedliche Währungsgefälle zu Afrika aus und man hält die ärmeren EU Mitglieder bei Laune mit Geschenken aus deutschem Steuergeld, damit die überhaupt nicht merken, was für eine große Sauerei geplant ist und sie bitter weinen werden, wenn sie mit Geldgeschenken gelockt wurden und selbst unter den Hammer kommen. !!! DIE DIGITALISIERUNG UNSERER WÄHRUNG; DES EURO UND DAMIT DIE ABSCHAFFUNG VON BARGELD UND DIREKTER KONTOSELBSTVERWALTUNG; WO DIE ZENTRALE EZB JEDEN KONTROLLIERT UND BESTIMMT; WEIL MAN SEIN GELD NICHT MEHR FREI VERWALTEN DARF; WAS UND WIE MAN ALS KONSUMOBJEKT FÜR DIE FINANZOLIGARCHIE ZU LEBEN HAT: Die ersten Anzeichen sind schon da, die globale Finanzoligarchie kauft sich in Europa ein und versklavt ganze Völker, indem sie deren Selbstbestimmung nimmt. Aber der deutsche Michel, der Frau Merkel als Rothschild verheiligt pennt weiter, da sie sich vorbildlich um unsere Gesundheit kümmert, welch eine Lüge, um die NWO durch zu peitschen.

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  7. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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  8. Semenchkare schreibt:

    Die derzeitige undemokratische EU muss abgeschaft werden und durch ein föderales System ( Commonwealth) souveräner Vaterländer ersetzt werden!

    Zusammanarbeit ja, Zusammenschluss nein!

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    • Dr. Gunther Kümel schreibt:

      Semenchare,
      natürlich ist die EU undemokratisch. Aber welche Kriterien wollen anerkennen dafür, wann ein System „demokratisch“ ist?

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      • Mona Lisa schreibt:

        hä ?

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      • Ingrid schreibt:

        Wenn man die Gesetze achtet Herr Kümel und sich demokratisch verhält, genau dann ist ein System demokratisch.

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        • Dr. Gunther Kümel schreibt:

          Ingrid, das ist ein Zirkelschluß.
          Als „Demokratie“ gilt seit 200 Jahren die „Repräsentative Demokratie“. Der Bürger gibt alle paar Jahre seine Stimme ab, und nachher hat er keine mehr. „Wenn Wahlen etwas ändern könnten . . .“

          Sie ist eine Erfindung der Gründungsväter der USA. Sie wollten ein System, in dem die „Vielen“ den Reichtum der Wenigen nicht etwa aufteilen könnten. Ähnlich Ulbricht: „Es muß alles demokratisch aussehen, aber wir müssen die volle Kontrolle haben!“.
          Der NEO-Liberalismus benützt dieses System: Seit Jahrzehnten werden (hier und weltweit) die Armen immer ärmer, die Reichen immer reicher.
          Diese Zerrform der demokratischen Herrschaft ist eine gefällige Fiktion, ein Vortäuschen trotz besseren Wissens:
          Sie unterstellt, die Wähler wollten und könnten und müßten sich die Kenntnisse aneignen, um über Leitzins, Mehrwertsteuer oder Kernkraftwerke sachlich zu entscheiden. Aber die Wähler können sich ja nicht einmal darauf stützen, daß doch die Abgeordneten die Gesetze machen, und die wüßten doch sicher Bescheid?
          Die Abgeordneten sollen laut GG gar nicht Fachleute sein, sondern (wie Geschworene) „Männer aus dem Volk, die mit gesundem Menschenverstand urteilen. Ohnehin bestimmt der Fraktionsführer, wie abgestimmt wird, also brauchen die Abg. eigentlich gar nicht wissen, welches Gesetz und was drin steht. Und sie wissen es nachweislich auch nicht!
          .
          Die „repräsentative Demokratie“ ist undemokratisch.

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Die Idee hat sehr wohl etwas für sich:

      ‚Europa‘ organisiert als Staatenbund a‘ la ‚Commonwealth of Nations‘.

      Und Peter hat ja hier auch schon vor geraumer Zeit für das Modell einer HANSE geworben.

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      • Mona Lisa schreibt:

        Unter Föderalismus versteht man ein Organisationsprinzip einzelner Gliedstaaten, die über eine begrenzte Eigenständigkeit und Staatlichkeit verfügen.

        Unter Souveränität versteht man die Unabhängigkeit eines Staates vom Einfluss anderer Staaten.

        Insofern schließt das Eine das Andere aus.
        Man sollte schon wissen was man will : Fisch oder Fleisch !

        Wir, die europäischen Nationen, sind weder das Commonwealth, noch die USA.
        Wollten wir eine europäische Hanse, wäre ja mit der EU alles in bester Ordnung und alles könnte so bleiben wie es ist.
        Tz, Brüssel schreibt uns heute schon vor, ob und wen wir mit unserem eigenen Geld im eigenen Land subventionieren dürfen und wen nicht.
        DAS genau ist das Ende vom Lied des Föderalismus.

        Ein Land ohne eigenen, unabhängigen Handlungsspielraum ist kein Land, kein Staat, keine Nation. Dies betrifft vor allem die wirtschaftlichen, aber natürlich auch die finanziellen und gesellschaftlichen Belange. Alles hängt zusammen, eins spielt ins andere.

        Kurz : DAS lehne ich entschieden und kategorisch ab !

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      • ceterum_censeo schreibt:

        Hm. da scheint mir doch der Charakter beider genannter Institutionen ein wenig verkannt zu werden:

        Ein Modell nach dem ‚Commonwealth‘ – Muster würde für mich beinhalten, einen losen Zusammenschluß und eine zZsammenarbeit ansomnsten völlig souveräner Staaaten;

        Das Hanse – Modell wie ebenfalls in der Geschichte bereits praktiziert,
        einen ‚freundschaftlichen‘ Zusammenschluß und ggfs. auch wirtschaftliche (Zollunion?) Zusammenarbeit ebenfalls gänzlich eigenständiger Staaten.

        Also das, was die seinerzeitige „EWG“ in ihren Anfängen womöglich einmal war und auf jeden Fall so hätte bleiben sollen,
        statt uns diesen widerwärtigen,
        Entschieden – Undemokratischen Moloch zwangsweise aufzupfropfen.

        Aber erst einmal, bevor das alles zum Tragen kommen könnte, müssen wir diesen allesfressenden Moloch überhaupt einmal loswerden.

        Vielleicht mag Peter auch zum Thema ‚Hanse‘ nochmal etwas beisteuern?

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        • Mona Lisa schreibt:

          Ich weiß, die EWG wird immer glorreich hochgehalten, aber sie ist und war nichts anderes als der Anfang vom Ende.
          … sozusagen ein EU-Lockangebot.
          Die Globalisten holten sich damit die starken europ. Wirtschaftsverbände ins Boot.
          Nach dem Motto : Alleine sein, ist eine Pein und : Nur zusammen sind wir stark.
          Erst wurden die europ. Staatsfinanzen übernommen, dann die Wirtschaft und nun die Gesellschaft. Die Politik ist dabei nur ein ausführendes Werkzeug. Das ist ein riesiges Steuerungssystem in dem das eine auf dem anderen aufbaut.

          Nein, ich bin dagegen, dass sich ein europäisches Kartellamt aufbaut, ein innerstaatliches reicht völlig.
          Es sind weitaus mehr Grenzen zu verteidigen als nur die geographischen.

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        • ceterum_censeo schreibt:

          Liebe Mona LIsa, das ist richtig;

          aber die EWG in ihrer ursprünglichen (!) Form schien mir schon eine gute Idee zu sein,
          wäre es dabei geblieben und hätte man uns nicht nach und nach diesen unsäglichen ‚E -U‘ Moloch aufgepfropft.

          Heute wissen wir doch welchem Ziel diese Entwicklung dienen soll.

          Ursprünglich aber wurde die sz. ‚EWG‘ durch die
          Römischen Verträge (1957) von Deutschland, Frankreich, Italien und den Beneluxstaaten gegründet; ich vermute einmal daß die ‚Gründerväter‘ wie K. Adenauer sowie Politiker wie Jean Monnet, der belg. Außenminister Paul-Henri Spaak sowie sein niederl. Pendant Willem Beyen, die maßgeblich beteiligt waren, damals sich gedacht hätten, daß einstmals ein solch
          pervertierter, unersättlicher und übergriffiger MOLOCH daraus entstehen würde.

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        • Mona Lisa schreibt:

          Wie gesagt, ist es die Idee der Globalisten und Nationenvernichter.
          Und die EWG wurde zu keinem Zeitpunkt zu einem anderen Zweck gegründet.

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  9. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Ingrid,
    Blöd sind wir nicht, aber entvolkt.
    Geistig erobert seit Morgenthau, Hooton, Nizer durch den NEO-Liberalismus (BARNETT; SOROS usw.)

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