Juden und Christen: Die Geschichte zeigt eine Schicksalsgemeinschaft auf

(www.conservo.wordpress.com)

Von Albrecht Künstle

– Oft ging die Verfolgung der Juden der Christenverfolgung voraus

– Wer Judenhass nicht entgegentritt, könnte bald selbst Opfer sein

Dieser Tage feierte der Zentralrat der Juden in Deutschland den 70. Jahrestag seiner Existenz. Er vertritt etwa die Hälfte der Juden in unserem Land, „verliert“ aber wie die Christlichen Kirchen an Mitgliedern. Im Deutschen Reich lebten 1933 noch über 500 Tsd. Juden. Heute sind es noch oder wieder 200 Tsd. Nur etwa die Hälfte gehört jüdischen Gemeinden an. Den Höhepunkt hatten diese im Jahr 2005 mit 108.289 Mitgliedern erreicht, 2019 waren es nur noch 94.771. Die Einzigen die mehr werden, und das rasant, sind die Muslime mit ihren Verbänden.

Dieser jüdische Jahrestag war für mich ein Anlass, auf die schicksalhafte Geschichte über 2.000 Jahre zurückzublicken. Juden und Christen lebten lange Zeit getrennt voneinander und oft genug gegeneinander – und wurden meist vereint geschlagen. Früher von den Alten Römern, heute lauert eine andere Gefahr.

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Teil I

Ein „alter Schinken“ aus dem Jahr 1964 mit dem Titel „Vom Paradies bis Golgatha ist eines der Bücher, die das Schicksal von Juden und Christen beschreibt. Mit großem Interesse arbeitete ich es durch, das im Wesentlichen die Geschichte der „Israeliten“ nachzeichnet, zumal es mit vielen Karten aus der jeweiligen Epoche versehen ist. Der Titel ist jedoch irreführend, denn es beginnt mit Noahs Söhnen, einer nicht gerade paradiesischen Zeit. Richtig interessant wird das Buch erst nach Golgatha, wo es allerdings nur dem Titel nach endet.

Gerade die ersten Jahrhunderte der neuen Zeitrechnung, mit „n. Chr.“ abgekürzt, brachten für mich interessante Parallelen zwischen dem Leben und Schicksal der Juden und der neuen Christen an den Tag. Das Buch endet mit dem Beginn des 4. Jahrhunderts, als das Christentum unter Kaiser Konstantin sogar Staatsreligion wurde (obwohl er sich erst auf dem Totenbett taufen ließ). Anm.: Die Jahresangaben hier können von anderen Quellen aus den bekannten Gründen um bis zu fünf Jahre abweichen.

Jesus war ein waschechter Jude, und in seinen Jugendjahren im Jahr 6 n. Chr. wurde Judäa eine römische Provinz. Das riesige römische Reich war nur beherrschbar, indem die Cäsaren nicht nur Soldaten schickten, sondern auch Männer des jeweiligen Volkes als Vasallen einsetzten. Von Judäa bis Galiläa war dies der jüdische Herodes. Sie waren in der Regel Kollaborateure der Besatzungsmacht, was erklärt, dass das Volk oft gegen beide Herrschaften rebellierte.

Als Jesus zehn Jahre alt war, kam es nur zehn Kilometer von Nazareth entfernten in der Nachbarstadt Sepphoris zu einem Aufstand. Als Antwort „zerstörten die Römer die Stadt und kreuzigten zweitausend seiner jüdischen Bewohner. Die Kreuze standen kilometerweit zu beiden Seiten der Straße.“ – wie es auch beim Spartacus-Aufstand 73 v. Chr. gegen die Römer der Fall war. Dies nur nebenbei an die Adresse jener, die meinen, Jesus sei von den Juden ans Kreuz geschlagen worden. Nein, die Kreuzigung war eine „Spezialität“ der Römer, welcher hauptsächlich Juden zum Opfer fielen.

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Teil II

(von Die Geschichte von Juden und Christen zeigt eine Schicksalsgemeinschaft)

Jerusalem. Wie für andere fromme Juden war es ab dem 13. Lebensjahr Pflicht, dreimal im Jahr den Tempel aufzusuchen. Zu den Jugendjahren Jesu wurde noch immer am Tempel gebaut. Er sollte von 13 Meter hohen Mauern umgeben sein, durch die neun Tore führten. Dessen „Hoher Rat setzte sich zusammen aus der Aristokratie, Priester, Schriftgelehrten und Ältesten, teils Pharisäer, teils Sadduzäer, und nach dem Aufstand in Sepphoris auch aus Zeloten.“ Es gab nicht „die Juden“, sowenig wie es sie heute gibt. Wie Christen waren und sind sie ein buntes Volk, das seinen Glauben praktiziert, aber es gibt unter ihnen auch Säkulare und Atheisten.

Pilatus. Er wurde 27 n. Chr. von Augustus Nachfolger Imperator Tiberius ernannt. „Von Anfang an hatte dieser Prokurator Differenzen mit seinen Untertanen. Zuerst ließ er Truppen in die Heilige Stadt marschieren. Er entnahm dem Tempelschatz Geld … und es gab regelrechte tyrannische Kränkungen… Für seine jüdischen Untertanen hatte er nur tiefste Verachtung.“ Es war also nicht so, dass die Verurteilung Jesu Christi zum Tod ein abgekartetes Spiel war. Für Pilatus war Jesus schließlich ein Jude, der das Schicksal des Kreuzestodes vieler Juden zuvor teilen sollte.

Das 1. Jahrhundert nach dem Tod von Jesus Christus war geprägt von der relativ schnellen Ausbreitung des weiterhin jüdisch geprägten Christentums. Zwar nicht ganz so schnell wie sich der Islam heute bei uns breit macht, weil es damals noch keine moderne Kommunikationstechnik gab wie heute. Den jeweils zu zweit losgezogenen Aposteln und den neuen Jüngern kam aber der von Rom forcierten Ausbau des Straßennetzes des römischen Reiches zugute. Deren Missionsreisen führten nach Syrien, insbesondere aber durch Kleinasien bis in die Ländereien rund um das Ägäische Meer. Auch Zypern war eine Zwischenstation von Aposteln.

Während sie im „Ausland“ unterwegs waren, verarmte die christliche Gemeinde in Jerusalem, und es spitzte sich ein Glaubensstreit zu. Nämlich, ob die Taufe zum Christentum nur über den Umweg über das jüdisch Werden möglich war, oder Heiden auch ohne den Beschneidungs-Umweg Christen werden konnten. Dieser Streit wurde im ersten „Apostelkonzil“ in Jerusalem wahrscheinlich im Jahr 48 oder 49 n. Chr. beigelegt. Was für Sorgen hatten die damals?

Ein solcher Streit ist eigentlich nicht nachvollziehbar, zumal in der gleichen Zeit die Repressionen der Römer gegen die Bewohner von Galiläa, Samaria und Judäa, sowie zwischen diesen weiterging. Die Feindseligkeit beruhte auf Gegenseitigkeit. Sie erreichte ihren Höhepunkt im Jahr 70 n. Chr., als die Römer den über 80 Jahre wiederaufgebaute Tempel zerstörten – und mit ihm die ganze Stadt. Nach dem Geschichtsschreiber Flavius Josephus verloren eine Million Juden dabei ihr Leben. Mit Sicherheit waren auch tausende „Judenchristen“ darunter. Juden und Christen marschierten getrennte Wege, wurden jedoch vereint geschlagen.

100.000 wurden als Sklaven in die ägyptischen Bergwerke verschleppt, andere fanden bei Schaukämpfen in Amphitheatern ihr Ende, wie es im folgenden Jahrhundert auch den Christen widerfahren ist. In Judäa tobte der im Jahr 66 n. Chr. begonnene jüdisch-römische Krieg noch drei Jahre weiter, bis sich die letzten Widerständler auf der Festung Masada verschanzten. Was dort geschah ist hinlänglich bekannt.

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Teil III

(Die Geschichte zeigt eine Schicksalsgemeinschaft von Juden und Christen)

So, wie das 1. Jahrhundert eine jüdische Tragödie war, wurde das 2. Jahrhundert zur Tragödie der Christen. Diese begann schon im Jahr 81 n. Chr. als nach Vespasian auch Titus verstorben war. Mit dem Nachfolger Domitian setzte die systematische Christenverfolgung ein. Sogar eigene Verwandte, die mit dem Christentum sympathisierten, wurden verbannt oder hingerichtet. In dieser Zeit lebte noch der letzte Apostel, Johannes, bis dann Trajan an die Macht kam. Unter diesem hatten die überlebenden Juden weniger zu leiden, umso unnachgiebiger war er den Christen gegenüber. Sie sollten nun wieder die Götter der Römer verehren; wer dem neuen Glauben nicht abschwören wollte, sollte sterben. Bischof Ignatius von Antiochien erbat Gnade, weshalb er nach Rom gebracht und dort im Circus Maximus den Löwen vorgeworfen und zerfleischt wurde. Als 117 n. Chr. Hadrian die Herrschaft übernahm, erstreckte sich das Römische Reich von Britannien bis zu den Katarakten des Nil, und vom Atlantik bis zum Tigris. Und er wütete noch schlimmer als seine Vorgänger.Die Massaker, von denen vordem die Juden heimgesucht worden waren, trafen nun die Christen.“

Doch die Schonfrist für die Juden hielt nicht lange. In den letzten Jahren Hadrians glaubten viele Juden, mit Bar Kochba sei endlich IHR Messias auf den Plan getreten. Er wurde zum Oberbefehlshaber der jüdischen Streitkräfte und siegte in einigen Schlachten gegen die römischen Besatzer. So wurde er zum langersehnten Erlöser Israels. Das löste einen Vernichtungsfeldzug der Römer aus. Die Höhlen von Judäa wurden zum neuen Masada. Die Israeliten wurden endgültig aus dem Gelobten Land vertrieben und in die Diaspora in „alle Welt“ (Indien, China, Arabien, Ägypten und Nordafrika, das heutige Russland und Europa) zerstreut, wo sie bis 1948 lebten und zum Teil heute noch leben.

Wenig bekannt ist, dass die Römer auch die früheren Provinznamen auslöschten und der Levante den Namen „Syria Palästina“ verpasste. „Palästinenser“ gab es noch nicht; erst später wurden Bewohner jenes Landstrichs nach dem Kunstnamen der alten Römer benannt. Den Juden und Christen nahm man sogar den Namen Jerusalem weg, das fortan Colonia Aelia Capitolina hieß. Auch im Verlust ihrer Heiligen Stadt waren Juden und Christen wieder einmal vereint.

Im Exil bzw. der Diaspora hatten es die Juden nicht leicht, aber sie machten das Beste aus ihrer Situation. Den Christen ging es nicht viel anders, sie waren lange Zeit breiter Verfolgung ausgesetzt. Trotzdem war das Christentum nicht mehr aufzuhalten. Mit dem römischen Kaiser Konstantin wendete sich das Blatt zum Positiven, im Jahr 313 n. Chr. stellte er das Christentum gleichberechtigt neben die anderen Religionen seines Reiches und wurde 319 sogar Staatsreligion. Jahrhunderte lang gab es ein brüderliches Miteinander von Christen und Juden.

Doch rund 300 Jahre später zogen mit dem (falschen) Propheten Muhammad wieder dunkle Wolken über den beiden Bruderreligionen auf. Dieser erklärte Nichtmuslime zu Ungläubigen, die gemäß seinem Koran zu ächten und zu töten seien. Was er zu seinen Lebezeiten auch tat. Er verfolgte zuerst Juden und liquidierte zwei ihrer Stämme. Und dann kamen auch Christen an die Reihe. Seine Nachfolger sind ihm ziemlich ebenbürtig. Die Islamischen Staaten sind meist „judenfrei“ und auch die Christen werden dort immer weniger.

Meine Lehre aus der gemeinsamen Geschichte: Christen, die den Juden nicht beistehen, seien es die in unserem Land oder jene in Israel, können ziemlich sicher sein, einmal dasselbe Schicksal zu erleiden wie die Juden, aus denen unser Christentum entstanden ist. Wir haben zwar keine „Alten Römer“ mehr. Aber an deren Stelle mit ihren vielen Göttern und ebenso vielen Ländern ist eine neue Macht getreten, die nur ihren eigenen Allah anerkennen, und dessen – von Muhammad und seinen Nachfolgern ersonnene Scharia – zum Gesetz des Islam über alle anderen werden soll. Und die keine Ruhe geben werden, bis dieses Ziel auf der ganzen Welt erreicht ist.

Dagegen helfen drei Gebote: Schaut euch die Geschichte an und zieht euere Lehren daraus. Helft euch selbst, indem ihr Juden beisteht. Christen und Juden, sorgt gemeinsam dafür, dass unsere selbsterklärten Feinde nicht zu viele und nicht zu stark werden!

www.conservo.wordpress.com     21.09.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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13 Antworten zu Juden und Christen: Die Geschichte zeigt eine Schicksalsgemeinschaft auf

  1. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Der Beitrag zeigt irrtümlich das wenige Gemeinsame zwischen Juden und Christen als etwas bemerkenswert „Typisches“: Sie sind beide Anhänger monotheistischer Religionen, Menschen, die eben zuweilen verfolgt werden.
    Aber die Juden sind nur ein Volk, das „Volk Israel“, ihre Religion ist ausschließlich auf die matrilineare Linie aus ihren mythischen Vorvätern bezogen. Der Rest der Menschheit sind Goys, die verachtet und unterworfen werden müssen.
    Dagegen ist das Christentum universalistisch an alle Völker gerichtet, in vielen Völkern kann es ungeachtet der Herkunft Christen geben, und die Verbindung von Christentum und den Völkern Europas ergab das Abendland.
    Aber vor allem ihre Religionen sind fundamental verschieden!
    Die Gottesvorstellung ist geradezu entgegengesetzt: Jehovah ist ein Herrscher- und Rachegott. Er ist zwar „Im Besitz der Erkenntnis“, des Geistes („Ihr werdet sein WIE GOTT, WISSEND….) aber im alleinigen, exklusiven Besitz. Er verbietet dem Mensch bei den allerstrengsten Strafen die „verbotene Frucht“.
    Dagegen ist der Gott des Christentums selbst identisch mit dem Geist in der Welt. Da es keine Grenze zwischen Gott und dem Menschen geben kann, ist der Geist Gottes auch im Menschen mächtig.

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    • Siegismund Rüstig schreibt:

      Danke für die Ergänzung. Meine Tochter betreut als Hebamme auch einige
      jüdische Mütter, die und deren Familien streng nach dem Gesetz leben. Da
      ist schon sehr viel Unverständliches dabei (z.B. darf die Mutter am Sabat
      nicht einmal den Kinderwagen schieben). Aber letztlich hat diese außerge-
      wöhnliche Lebensweise wohl auch dazu beigetragen, daß die Juden ein un-
      glaublicher Zusammenhalt auszeichnet, was z.T. auch erklärt, daß sie als
      Volk noch nicht verschwunden sind, trotz aller Leiden, die ihnen angetan
      wurden.

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      • Dr. Gunther Kümel schreibt:

        Siegismund,
        Selbst ein gewisser A.Hitler bewunderte die Aufrechterhaltung der Existenz der Juden als Gruppe über die Jahrtausende. Es war die Unterordnung unter die Gemeinschaft, der (Fremde ausschließende) Glauben und das strenge Assimilationsverbot, die das bewirkten.
        Allerdings wußte man damals trotz der Veröffentlichung von Arthur Koestler noch nichts von den Chasaren. Juden wurden für eine Rasse gehalten, wohl nach dem englischen Sprachgebrauch „race“ (Menschenschlag). Man wird also „Jude“ nicht durch Geburt, sondern durch Sozialisation.
        Und da spielt das Glaubensgebot der Ausschließung und Unterwerfung der „Nichtjuden“ eine tragende Rolle, auch bei atheistischen Juden.

        Ich kenne wenige Menschen, die „etwas gegen Juden haben“. Selbst in der Zwischenkriegszeit wendete sich der Antisemitismus zumeist gegen die „Fremden“, orthodoxe Migranten aus Polen und Litauen, die damals in großen Zahlen nach Wien, Frankfurt, Breslau strebten. Sie fielen durch fremde Gebräuche, Kleidung, Sprache und Geschäftspraktiken auf. Vielfach begannen sie als Asche- und Schrotthändler, machten aber durch unermüdlichen Fleiß, durch Tüchtigkeit und Zusammenhalt bald Karriere als Buchhändler, Antiquitätenhändler, Textilienhändler.
        Die Hochfinanz verfolgt nur das Interesse ihrer eigenen Kasse und der eigenen Macht. Sicher sind so einige Mitglieder dieser kleinen Gruppe der „Dreihundert“ (RATHENAU, DISRAELI) Juden, aber man kann nicht von einer „Jüdischen Hochfinanz“ sprechen, wenn die Gruppe nur im Eigeninteresse handelt und nicht im jüdischen.
        Weltherrschaftsansprüche gibt es sehr wohl durch das internationale, zionistische Judentum.
        Die internationalen Organisationen haben einen sehr starken Einfluß auf die ganze Welt. Man kann hoffen, daß dieserEinfluß mit dem Niedergang der USA stark nachlassen wird, und dann sind glaubensbasierte Wetltbeherrschungsansprüche obsolet.

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        • Mona Lisa schreibt:

          Kümel – hier eine Buchempfehlung :
          „Die Erfindung des jüdischen Volkes“
          Israels Gründungsmythos auf dem Prüfstand
          von Shlomo Sand

          Bin grad mitten drin.
          Dem geschriebenen zufolge, war es nicht etwa so, dass sich die Chasaren nur ein jüdisches Kleid anzogen, sondern der Ursprung der Chasaren vorwiegend jüdisch war.
          … spannende Lektüre mit vielen Querverweisen zu weiteren Schriftstellern und deren Auslegungen.

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        • Dr. Gunther Kümel schreibt:

          Mona Lisa,
          Ich habe das Buch. Die Chasaren waren ein Turkvolk, hatten ein großes, wildes Imperium nördlich vom Kaukasus. Die Juden waren damals ein missionierendes Volk, haben jüdische Königreiche im Jemen, in Äthiopien, bei den Berbern und eben auch bei den Chasaren angestoßen. Die Chasaren waren keinesfalls „jüdisch“, dazu hätte die Volkssubstanz der Israeliten nie und nimmer ausgereicht. Auch die anderen Königreiche blieben völkisch das, was sie vorher waren, im Jemen Araber, bei den Äthiopiern Äthiopier, und im Chasarenreich eben Chasaren. Es ist aber wohl so, daß einige Rabbis und auch einige jüdische Migranten sich bei den Chasaren angesiedelt haben.
          Die Chasaren wurden zu den späteren „Ostjuden“ (Ashkenazim) in Russland, und als die Russen sie nicht recht leiden mochten, im Westen Russlands, im „Ansiedlungsrayon“, Weißrussland, Litauen, Polen.
          Die Juden von heute sind zu 90% Ashkenazim, zu 8% „Sephardim“, spanische Juden. Die spanischen Juden sind die zum mosaischen Glauben konvertierten Berber aus N-Afrika, und auch bei diesen „Juden“ gibt es einen kleineren Anteil von Hebräern aus dem Vorderen Orient. Diese spanischen Berber-Juden waren mit den arabischen Eroberern nach Spanien gekommen, stellten einen erheblichen Teil der Truppen. Sie wurden nach der Reconquista vetrieben und gingen nach Griechenland (Saloniki) und nach Mitteleuropa. Nur der kleine Anteil von 2% stellen die orientalischen Juden, die direkte Nachkommen der Hebräer der Atzike sind.
          „Die Juden“ sind also genetisch ganz heterogen, keinesfalls eine Rasse. Sie tragen einige wenige Gene aus der Levante, in der Hauptsache die Gene der Chasaren, der Berber, der Araber, und einen Anteil von Genen aus Russland, Polen, Litauen. Die negroiden Juden aus Äthiopien sind eine eigenständige Gruppe. Unter den „Juden“ gibt es vom nordischen Juden aus Polen, Litauen über mediterrane Typen und den vorderasiatischen Typus bis zu Afro-Juden jeden Menschenscjhlag.

          Die Juden sind aber auch kein „Volk“; sie sprechen verschiedene Sprachen, haben unterschiedliche Religionen, viele sind Atheisten; sie sind in gänzlich unterschiedlichen Kulturen zu Hause. Es ist also ein altes Problem, zu sagen, wer eigentlich „Jude“ ist. Im NS und heute in Israel gilt jemand als Jude, dessen ferne Vorfahren einmal Gläubige waren.

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        • Mona Lisa schreibt:

          „Keinesfalls eine Rasse, aber auch kein Volk“

          Herr Kümel, überlegen Sie sich gut was Sie schreiben.
          … schließlich sind wir in Deutschland.

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        • Dr. Gunther Kümel schreibt:

          Mona Lisa,
          Naja, die Juden sind nun einmal weder Rasse noch Volk.
          Ich denke nicht, daß diese Feststellung bei Kahane oder merkl auf Widerspruch stößt.
          Es war der NS, der die Juden als Rasse sah. Ich nehme also einen anti-NS-Standpunkt5 ein.
          Und das offizielle BRD-System wird ja nicht müde, grundgesetzwidrig darauf zu bestehen, sowas wie „Volk“ gäbs gar nicht. Also kann sich doch keiner an der Erkenntnis stoßen, daß die Juden kein Volk sind.

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      • Siegismund Rüstig schreibt:

        Ich glaubte gelesen zu haben, daß es hier vor allem um Juden ging.
        Wenn man vom Leiden anderer Völker oder Volksgruppen spricht, weiß
        man ja gar nicht, wo man anfangen soll. Uiguren, Tibeter, Inder, Afrikaner,
        amerikanische Ureinwohner, unzählige Frauen, die als „Hexen “ ver-
        brannt wurden, Iren, Süd-Tiroler, hunderttausende koreanische Frauen,die
        von den Japanern zuerst als Sex-Sklavinnen benutzt und dann regelrecht
        geschlachtet wurden, 14 Mio. Heimatvertriebene nach 1945, etwa 2 Mio.
        vergewaltigte deutsche Frauen nach 1945, usw., usf.
        Und Ihr …bla, bla,bla… ist nicht der beste Stil für ein solches Forum.

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  2. Semenchkare schreibt:

    In dem Text wird schön deutlich um was es wirklich geht.
    Um Macht, Einfluss und Herrschaft!
    Die alten Römer waren die Weltmacht ihrer Zeit und haben sich nicht
    ….“die Butter vom Brot nehmen lassen“…..

    Mit Mohamed und seinen Anhängern tauchte eine neue Ideologie auf! Eine Eroberungsideologie, die ihren Feinden nicht nur das Schwert sondern auch ein neues Buch, als Legitimation für die Taten brachte.

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    • Ingrid schreibt:

      Genau Semenchkare so war es, aber Eroberer waren alle Völker, der Unterschied war nur wie agrssiv vorgegangen wurde.
      Alle Kriege waren immer Eroberungs und Verteidigungskriege, aber die Muslime haben den Menschen keinen Raum gelassen.
      Konvertieren oder tot und so ist es noch heute.

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  3. Mona Lisa schreibt:

    Hier muss ich mich leider der Rede enthalten.
    Das allein spricht Bände.

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  4. Centurio schreibt:

    „Nein, die Kreuzigung war eine „Spezialität“ der Römer, welcher hauptsächlich Juden zum Opfer fielen.“

    Ich hätte Ihnen nie zugetraut, daß Sie so einen Unsinn schreiben würden. Die Kreuzigung gab es schon viel früher um 1000 v. Chr bei anderen Völkern. Und eine Spezialität der Römer war es nicht!

    https://de.wikipedia.org/wiki/Kreuzigung#Ph%C3%B6nizien,_Assyrien,_Persien

    Schon eimal etwas von den Phöniziern, den Assyrern oder den Persern gehört ?

    Ihre eigenen Leute hatten die Römer nie gekreuzigt, selbst wenn sie schwerste Verbrechen begangen hatten!

    Und dass die Juden immer sehr nett und herzlich gewesen sein sollen. Stimmt auch nicht.
    Ich erinnere noch daran, daß in der Antike bei den Juden Steinigungen (so wie im heutigen Islam) sehr weit verbreitet waren!
    Heute ist das zum Glück nicht mehr so…

    Schon einmal etwas von Himyarite Kingdom gehört ? Dort war der Judaismus Staatsreligion und Christen wurden dort auch brutal verfolgt!
    https://en.wikipedia.org/wiki/Himyarite_Kingdom
    https://en.wikipedia.org/wiki/Ancient_history_of_Yemen#Kingdom_of_%E1%B8%A4imyar_(2nd_century_BCE_%E2%80%93_525_CE)

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