Die neue Kulturrevolution frisst ihre Kinder

(www.conservo.wordpress.com)

Von Albrecht Künstle

– Allerorten wird Antisemitismus ausgemacht, auch realer

– Wann geht es der islamischen Variante an den Kragen

Wer in seinem Leben viele Kulturreisen unternahm konnte das Ergebnis der Kulturkämpfe immer wieder in Augenschein nehmen. Reisen bildet wirklich – was nun wegen Corona-Restriktionen auch abnehmen wird. Die steinernen Zeugen in den Tempeln der Pharaonen zeigen viele Köpfe ohne Gesichter. Die Anhänger von Amun und Aton stachen sich die Augen aus und schlugen Nasen der anderen ab, die „Amunisten“ der Dynastien auch untereinander. Weniger zimperlich waren die Jakobiner der französischen Revolution, welche gleich die ganzen Köpfe entfernten – und das nicht an totem Gestein.

Heute scheinen die Bilderstürmerei und die Rache an Vergangenem wieder in Mode zu kommen. Die Kulturrevolutionen leben wieder auf. Straßen, Plätze, öffentliche Gebäude, Schulen, Kasernen usw. werden umbenannt – nur der Reichstag in Berlin behält seinen historisch beladenen Namen. Aktuell geht es in Freiburg u.a. um Alban Stolz, um den sogar eine Auseinandersetzung zwischen den Behörden und den Stadtoberen ausgebrochen war. Dieser Mann war ein katholischer Theologe, Schriftsteller und Erziehungswissenschaftler, und was für einer… https://de.wikipedia.org/wiki/Alban_Stolz Er war unstreitig ein Antisemit.

Ziel der Bischofsstadt Freiburg war es, dass dessen Bronzebüste aus dem öffentlichen Raum entfernt wird“ (BZ). Die Erzdiözese beantragte, ihr Denkmal abbauen zu dürfen, weil ein solcher Ex-Theologe kein Ruhmesblatt ist. Das Landesdenkmalamt sagte, „stehen lassen“, wahrscheinlich damit alle sehen, was die Kirche für zweifelhafte Leute in ihren Reihen hatte. Auch das Landratsamt wollte das Kulturdenkmal belassen. In den Reihen der Antifa wurde auch die jakobinische Lösung diskutiert. Nun wird die Alban-Stolz-Büste im Garten des Priesterseminars aufgestellt. Damit gibt es in unserem Land einen Antisemiten weniger, gut so.

Doch wer kommt als nächstes dran? Da gab es z.B. in den Reihen der Evangelen ebenfalls einen Antisemiten, einen viel Bekannteren: Martin LUTHER!Zur Zeit Luthers waren antijudaistische Denkmuster seit langem verbreitet: Gott strafe die Juden wegen ihres ‚Gottesmords‘, der Kreuzigung … Sie seien gottlos, christenfeindlich, verstockt, verflucht, stammten vom Teufel ab, verübten regelmäßig Ritualmorde, Hostienfrevel, Brunnenvergiftung“ (Wikipedia). Solche Unterstellungen und Verurteilungen wurden auch von Luther gepflegt. Auf Zitate aus seinen Schmähschriften verzichte ich der Länge wegen, und um nicht in den Focus der Verfassungsschützer zu geraten – die zwar keine Verfassung schützen, aber mit unserem Grundgesetz genug zu tun haben. Doch im Lutherjahr 2017, 500 Jahre nach seiner Reformation, machten die evangelischen Kirchen ihre Hausaufgaben und beleuchtete auch diese Schattenseite ihres unstreitig großen Reformators Luther.

Und dann gab es noch einen bekannten Antisemiten: MUHAMMAD! Dessen Anhänger sich bei uns immer mehr breitmachen. Dieser Mensch, mit dem der Antisemitismus erstmals institutionalisiert wurde, ist der Urheber des Koran, der von Juden verachtenden Tiraden nur so strotzt. Der Islam ist die judenfeindlichste Religion der Welt und unseres Landes – Antisemitismus pur. https://www.bpb.de/politik/extremismus/antisemitismus/307771/islamischer-antisemitismus-. Schlimm ist, dass dieser Judenhass nicht nur verbaler Natur war und ist. Muhammad selbst verfolgte Juden und löschte zwei Stämme aus. Und seine islamischen Anhänger sorgen noch heute für judenfreie Länder.

Wenn nun immer mehr Antisemiten entdeckt, dingfest gemacht, geächtet und gesellschaftlich liquidiert werden, wann geht es den zigtausenden muslimischen Antisemiten an den Kragen? Wann werden zumindest deren Agitationsbühnen geschlossen, die zweitausend Moscheen in unserem Land, in denen der Koran ohne Abstriche rezitiert wird? Aber nein, dieser Antisemitismus hat hochrangige Schutzengel. Es sind Politiker, die den Islam zu unserm Land gehörig bezeichnen und z.B. dem Iran, dem Todfeind des Judenstaats, zu seinem 70. Jahrestag seiner islamischen Revolution gratulierten. Aber immer wieder mit trauervollen Augen und herabhängenden Mundwinkeln den rechten Antisemitismus in unserem Land beklagen. Wie lange müssen wir solche heuchlerische Doppelzüngigkeit noch ertragen?

www.conservo.wordpress.com     29.09.2020

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. 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5 Antworten zu Die neue Kulturrevolution frisst ihre Kinder

  1. Semenchkare schreibt:

    Weil sie auf Palästinenser-Demo Israel-Fahne zeigte: Frankfurter Polizei ermittelt gegen Jüdin

    Es ist ein besonders denkwürdiges und abstoßendes Beispiel von Victim Blaming mitten in Deutschland, und ausgerechnet zu Lasten einer Vertreterin der jüdischen Gemeinde in diesem Land: In Frankfurt wird gegen eine junge Frau wegen „Beleidigung“ ermittelt, weil sie auf einer palästinensischen Kundgebung „Flagge gezeigt“ und eine Israel-Fahne geschwenkt hatte. Der Fall zeigt, dass die vielbeschworene „Solidarität mit Israel“ und der „Kampf gegen Antisemitismus“, den die Linken gerne hochhalten, reinste Heuchelei ist.

    mehr hier:

    https://www.journalistenwatch.com/2020/09/27/weil-palaestinenser-demo/

    Schariarecht?

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  2. Artushof schreibt:

    Das Ringen um die Frage des »Totalen Staates«

    Der Akademiesamstag wurde einmal mehr von Sezession-Redakteur Benedikt Kaiser eröffnet, der entlang seiner jüngsten Buchveröffentlichung Solidarischer Patriotismus. Die soziale Frage von rechts (hier bestellen) über »Identität und Solidarität« referierte.

    Ganz im Einklang mit der Sentenz »Selbstvergessenheit ist der wahre Sündenfall der Geschichte« des zentralen Vordenkers der Neuen Rechten in Deutschland, Henning Eichberg, machte sich Kaiser daran, den totgeleierten Begriffen »Identität« und »Solidarität« auf den Grund zu gehen.

    Dies vollzog er unter der Prämisse, daß der Staat als Garant einer solidarischen Gemeinschaft fungiere. Laut Kaiser kommt der »Identität« hierbei eine zentrale Rolle zu, weil sie den Bezugspunkt für die Solidarität festlege. Sie trenne das notwendige Innen vom Außen und ermögliche so, die Etablierung altruistischer Handlungen, insofern als eine Vertrauensbasis etabliert werde, die dem Betrug vorbeuge.

    Jedoch genüge »Identität« allein noch nicht: Erst die Kombination von »Identität« und »Solidarität« – dem Zement, der nach dem französischen Soziologen Émile Durkheim die Gesellschaft zusammenhält – lasse sich ein funktionierender Sozialstaat realisieren. Kaiser plädiert daher dafür, den totalen Rückbau des Staates zu vermeiden – sein gewichtiges Credo »Wider die Auflösung des Staates durch neoliberale Kapitalisierung und linksextreme Individualisierung«

    Auf diesen sozialpatriotischen Impuls folgte eine inhaltlich etwas anders gelagerte Betrachtung der Dinge, denn der Publizist Dimitrios Kisoudis näherte sich dem Phänomen »Staat« unter dem Titel »Ordnungsstaat, Rechtsstaat, Sozialstaat« aus einer dezidiert juristischen und liberal angereicherten Perspektive.

    In diesem Kontext stimmte er jedoch nicht zu einem Lobgesang auf die Notwendigkeit einer neuen Bürgerlichkeit an, sondern sah im Bürgertum als klassisches Kaufmannsmilieu eher die Unfähigkeit zur Staatenlenkung angelegt. Insbesondere der Weimarer Zeit und der in ihr präsente Konflikt zwischen den Theorien des »Totalen Staates« (Carl Schmitt), dem »Sozialen Rechtsstaat« (Hermann Heller) und der Integrationslehre nach Rudolf Smend widmete Kisoudis seine Aufmerksamkeit.

    Das Ringen um die Frage des »Totalen Staates« sieht er dann in der BRD fortgesetzt, wobei sich Smends Integrationslehre schlußendlich durchgesetzt habe. Die Sozialstaatlichkeit im Sinne Smends sei das heute bestimmende Prinzip der BRD.

    Jedoch funktioniere dieser Sozialstaat nicht als Schutz der sozial Schwachen, sondern schustere einzelnen Minderheiten erhebliche Macht zu, die wiederum über Verteilung ausgeübt werde. Den Ausweg aus diesem Dilemma sieht Kisoudis im »Ordnungsstaat«. Nur dieser könne die Sicherheitsfunktion des Staates wiederherstellen und seinen Rückzug aus dem Privaten wieder einläuten. Wer Kisoudis Theorien zu einer neuen Staatlichkeit en Detail nachvollziehen möchte, der greift am besten zu seinem bei Manuscriptum erschienenen Band Was nun? Vom Sozialstaat zum Ordnungsstaat (hier bestellen).

    SEZ Sezession

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  3. Werner Nehls schreibt:

    Was den zunehmenden Antisemitismus durch den Islam in der BRD (und Europa) betrifft, so leugnen diesen sowohl der Präsident des Zentralrats der Juden Deutschland, Dr. Josef Schuster, als auch die Vorsitzende der israelitischen Kultusgemeinde München, Dr. h.c. Charlotte Knobloch. Beide sehen nur Rechtsextremisten oder Nazi`s als Ursache. Mit solcher Ignoranz tun sie ihrem Land Israel keinen Gefallen, denn dessen Probleme mit der von Grund auf antisemitischen Religion kennen sie sicher. Meine Schreiben an beide Vorsitzende wegen dieser Fehlsicht wurden nicht beantwortet.

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  4. francomacorisano schreibt:

    Wir befinden uns mitten in einer Kulturrevolution. Es geht wieder, bzw. immer noch um die Wahl zwischen Freiheit oder Sozialismus!!!

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