conservo-Zitat des Tages: „Was will die TÜRKEI in der Nato?“

(www.conservo.wordpress.com)

„Haben wir nicht immer gehört, ja gelernt, dass die NATO ein Verteidigungsbündnis sei, ein Bündnis, das uns den Frieden sichert? Aber was hören und sehen wir jetzt?

Der NATO-Partner Türkei akzeptiert nicht mehr die Grenzen, die er im Vertrag von Lausanne akzeptiert hat. Er beansprucht praktisch das ganze östliche Mittelmehr als seine Wirtschaftszone, wo er und nur er das Recht habe, Erdöl, Gas usw. abzubauen.

Dazu droht die Türkei dem NATO-Partner Griechenland mit militärischem Eingreifen. Sie unterstützt tatkräftig den Versuch Aserbeidschans, das armenisch besiedelte Berg Karabach „heim ins Reich“ zu holen, steht seit Jahren mit eigenen Truppen im nordirakischen Kurdistan und terrorisiert die – teils christliche und jesidische – Bevölkerung dort. Dazu vielleicht ein Blick auf diese aktuelle kurdische Seite: https://www.rudaw.net/english/kurdistan/280920201

Und was mir als besonders „passend“ zur Lehre von der NATO als Friedenswahrerin scheint: Von der BR Deutschland geliefertes Kriegsgerät, darunter wohl auch Kampfdrohnen, scheinen der Türkei in diesen kriegerischen Akten die militärische Überlegenheit zu geben, die sie zu ihrer Expansionspolitik ermutigt.

Was will man in der NATO? Dieses Bündnis – von Präsident Trump schon längst als „obsolete“ bezeichnet – hinsterben lassen oder will man vielleicht doch lieber eine unfriedlich gesonnene Türkei aus dem Bündnis entfernen?“

Christoph Heger, 1. Okt. 2020 

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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11 Antworten zu conservo-Zitat des Tages: „Was will die TÜRKEI in der Nato?“

  1. theresa geissler schreibt:

    Was die Türkei in der NATO will? Klar, Von innen aus das System angreifen und nach und nach zur Alleinherrscherin werden! Was sonst?
    Unrealistisch? Das ist ja die reine Erdogan-Realismus!
    Und was man in der NATO will: Die Türkei dort die Gelegenheit bieten, neu zu integrieren, höchstwahrscheinlich.
    Völlig unrealistisch, aber für das Westen ist das nichts neues.
    Die Zeiten von Kemal Atatürk sind aber vorbei, Die neue Türkei lässt sich nicht leicht durchgründen!

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  2. text030 schreibt:

    Bei den Expansionsplänen der Türkei geht es (wie Interventionen in Syrien) nicht um Verteidigung. Die NATO hätte das Mitglied Türkei längst aufgeben müssen, wollte man glaubwürdig sein. Wer aber Front gegen Russland macht, hat wohl insgesamt ein Glaubwürdigkeitsproblem.

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  3. Ingrid schreibt:

    ,,Was will die Türkei in der Nato?“
    Uns ärgern was sonst und uns zeigen wer das Sagen hat, nämlich Despot Erdogan, der führt die ganze Nato vor und angreifen darf die Nato einen Partner auch nicht. Da kann er Gesetze brechen und die Nato vorführen, da würde nur ein Rausschiss helfen, was sonst!!!

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    • Blindleistungsträger schreibt:

      Das sehe ich auch so. Die Türkei kann andere angreifen, ohne selbst angegriffen zu werden. Natoländer werden sie als „Verbündeten“ nicht angreifen und Außenstehende werden sie nicht angreifen, da sonst der Nato-Verteidigungsfall droht.

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      • Mona Lisa schreibt:

        Den kann man nur wirtschaftlich in die Knie zwingen. Deshalb ist die gesamte auf Tourismus angewiesene Türkei ja auch ein „Corona-Hochrisikogebiet“. Der „Killervirus“ ist ein reines Machtinstrument, sonst nix.
        Wenn sich also bei uns gewisse Front-Türken gegen den Coronawahn stellen, dann ist das gut für die Türkei. Erdogan würde den Teufel tun und sie daran hindern lassen, nur um die Deutsch-Türken vor dem „gefährlichen Killervirus“ zu schützen.
        Bei den Türken in DE haben Erdogans Imame das sagen, so werden die hier alle direkt aus Ankara gebrieft und so können auch maskenlose Hochzeitsgesellschaften und Großaufgebotsbeerdigungen nicht verwundern. Andererseits kollidiert das gerade mit den Inhalten der Türkenaffinen deutschen LinksParteien, weshalb sich dort auch niemand groß drum kümmern will. Man schweigt halt um die türkischen Wähler nicht zu verprellen und das wiederum kommt überhaupt nicht gut bei den Coronagegeißelten Einheimischen an.
        So ist das halt mit den Fundamentallügen, irgendwann passt nichts mehr zusammen.

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  4. Semenchkare schreibt:

    ,,Was will die Türkei in der Nato?“

    -alles (polit. Sichtweise) steht in Türkei unter dem Islam, auch die Nato
    -Nato, Mittel zum zweck islamische Kämpfer EUweit unter zu bringen
    -Türkei, islamisches Schleusertor Süd/Ost->West
    -stellt für Erdogan ein Machtfaktor (Rückendeckung) dar
    -Türkei will die Kurden entlich ausrotten, Land und Machtgewinn
    -ein Natomitglied kann man nicht so einfach beseitigen, ohne das Bündniss auf den Plan zu rufen
    – ….

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  5. Centurio schreibt:

    Frankreich fordert komplettes Verbot der Auslandsfinanzierung für Parteien

    https://de.sputniknews.com/politik/20200929328022148-frankreich-fordert-komplettes-verbot-der-auslandsfinanzierung-fuer-parteien-/

    Die Eurokraten wollen mit radikaler und rustikaler Wucht gegen die Rechtspopulisten vorgehen.
    Schon im Jahre 2017 hatte die Front National (Partei von Frau Le Pen) große Probleme Spenden einzusammeln. Der Großteil stammte aus dem Ausland, weil die Banken sich weigerten der Front National Geld zu spenden bzw. sie bekamen noch nicht einmal Kredite. Außerdem hatten die Banken 2017 den Rechtspopulisten in Frankreich mehrere Konten gesperrt!

    Mich erinnern diese Methoden an die US Politik gegen WikiLeaks und gegen Assange. Ihm hatten die US Faschisten alias Neocons auch alle Konten gesperrt und Gelder eingefroren, damit er verhungert!

    Zum Glück gab es noch einige andere Nationen die Assange gegenüber nicht so feindlich gesinnt waren!
    Jetzt soll dem Assange aber trotzdem der Prozess gemacht werden. Die US Amerikaner fordern seine Auslieferung…

    Interessant ist auch, warum Trump bisher nie Pläne entworfen hatte um US Faschisten, wie die Neocons trockenzulegen und aburteilen um alle wegzusperren. Die schlimmsten US-Verbrecher wie die Bush-Familie,Wolfowitz, Cheney sind immer noch auf freien Fuß!
    Der ultraradikale Neocon Mccain wurde sogar von der CDU/CSU nach seinem Tod 2018 in den höchsten Tönen in den Himmel gelobt. Unfassbar !!!

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  6. gelbkehlchen schreibt:

    Die Türkei in der NATO machte nur Sinn im Kalten Krieg, weil sie der östlichste Partner war, jetzt macht es keinen Sinn mehr!

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  7. Mona Lisa schreibt:

    Nee, auf keinen Fall ist die ganze NATO obsolet, nur weil sich der Türke zum offenen Feind wandelt. Trump sagte das ja auch in einem ganz anderen Zusammenhang. Hatte was mit Bündnissbeiträgen zu tun, nicht mit der Türkei.
    Am Türken zeigt sich nur die Krux, dass man mit dem Islam keinen Pakt schließen darf. Dieses hinterhältige Pack packt den Krummsäbel aus, sobald man sich umdreht.
    Man könnte ihn aus der NATO schmeißen, Gründe gibt’s genug. Problem dabei : man hat ihn jahrzehntelang militärisch aufgemotzt. (Baut nicht gerade ein deutsches Unternehmen in der Türkei eine Panzerfabrik ? Ich meine da war doch mal was.)
    Ich bin trotzdem für rausschmeißen. Er würde es nicht wagen seine fünfte Kolonne zu gefährden. Die Türkei-Türken würden ihn einen Kopf kürzer machen. Seine 5 Millionen-Kolonne ist unser Faustpfand – auch ein Vater des Gedankens in DE Türken anzusiedeln.
    Na ja, also was wird man tun ?
    Man will die Türkei nicht als Stützpunkt verlieren. Man will die Türkei nicht in fremde Arme treiben. Man hat mit der Türkei geostrategische Langzeitpläne. Man hat Geldberge investiert. Das will man alles nicht auf’s Spiel setzen. Also wird man über kurz oder lang für einen Regimewechsel sorgen und zur Belohnung darf die Türkei dann doch noch in die EU. Das bindet sie für immer, denkt man sich so. Aber bis es soweit ist, ist die EU obsolet !

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