Die Masken der Migration

 (www.conservo.wordpress.com)

Von Junius, iDAF *) Brief aus Brüssel, Oktober 2020

Covid verstärkt die Rivalität zwischen Brüssel und Strasbourg.

Strasbourg ist der Sitz des EU-Parlaments, Brüssel hingegen nur ein Veranstaltungsort der Vielvölkerversammlung, selbst wenn die Brüsseler Korrespondenten der Leitmedien immer wieder fälschlicherweise von drei Sitzen sprechen, um den Strassburger Sonderstatus abzuschleifen. Jedenfalls sind beide Städte „rote Zonen“, in denen nach der gängigen Auffassung eine sehr hohe Covid-Ansteckungsgefahr besteht.

Dass ausgerechnet Brüssel zur roten Zone erklärt wurde, erleichtert nicht die Arbeit der deutschen Ratspräsidentschaft. Üblicherweise fliegen die EU-Beamten pausenlos zwischen dem Mitgliedsstaat der Ratspräsidentschaft und der EU-Zentrale hin- und her.

Um diese Arbeitsbesuche der Eurokraten nicht noch mehr zu beeinflussen, gelten für ihre Dienstreisen in allen deutschen Bundesländern Ausnahmeregeln für Eurokraten. Das verleitet zu der Annahme, ein EU-Hausausweis schütze vor dem chinesischen Virus. Covid entwöhnt auch von Strasbourg. Seit März hat das EU-Parlament seinen Sitz imelsässischen Strasbourg nicht mehr besucht. Sieben Plenarsitzungen wurden in Strasbourg bereits abgesagt, auch die zweite Plenarwoche im Oktober steht auf dem Spiel.

Macron ist stinksauer, und das zu Recht. Pacta sunt servanda, das gilt auch für Strasbourg. Der vom Konferenztourismus abhängige örtliche Mittelstand beiderseits des Rheins (sowohl im Elsass als auch in Baden-Württemberg) erleidet nicht wiedergutzumachende Einbußen. Doch die unfreiwillige Abstinenz wird in der Brüsseler Blase, wenn nicht schon fast schon heimlich bejubelt, so doch mindestens dankbar in Kauf oder schulterzuckend hingenommen. Vor allem der Generalsekretär des EU-Parlaments kann jetzt endlich mal so richtig durchregieren, angespornt von der Amtsärztin der Institution, die auch keine Freundin von Strasbourg ist.

Nach einem halben Jahr ohne Strasbourg könnte man versucht sein, der Kraft des Faktischen nachzugeben und anzunehmen, dass diese Europäische Union ihren Parlamentssitz in Strasbourg eigentlich gar nicht mehr bräuchte. Doch das greift zu kurz.

Der institutionelle Covid-Stillstand führt nämlich vielmehr zu der Frage, wieviel „Parlament“ und „Kommission“ dieser Staatenverbund überhaupt noch braucht. Schließlich verwandelte das kleine Virus aus Wuhan die einstmals hyperaktiven Institutionen der Brüsseler Blase über Nacht in ein „Videokonferenz-Zentrum“, die Fernteilnahme wird zur Regel. War zuvor die Kunst des Strippenziehens im Wahlkreis eine Grundvoraussetzung für die Wahl ins EU-Parlament, stehen plötzlich ganz andere Kriterien im Vordergrund: eine hochleistungsfähige Internetverbindung, Technikaffinität und Fremdsprachenkenntnisse.

In den jetzt alltäglichen Videokonferenzen können oft nur eine begrenzte Anzahl von Dolmetscherkabinen zugeschaltet werden. Wer also nicht glücklicherweise einer der großen Sprachengruppen angehört oder wer seine politischen Anliegen nicht in einer Fremdsprache verhandeln kann, hat Pech gehabt. Wer im Funkloch lebt, kann nicht am Video-Parlament teilnehmen.

Aber wer vermisst dieses Europäische Parlament (außer denjenigen, die daran Geld verdienen?)

Die Brüsseler Verwaltung unternimmt außerdem alles Erdenkbare, um einen Parlamentsbetrieb zu ermöglichen, bei dem die in den Mitgliedstaaten gewählten Abgeordneten möglichst wenig in ihren Büros und in ihren Sitzungssälen in Brüssel oder Strasbourg anwesend sind. Der Grund für die unfreiwillige Abstinenz sind die angeblich nicht beherrschbaren Infektionen. Stimmt das denn? Ein Blick auf die Geographie des Virus in beiden Städten zeigt, dass bei weitem nicht die ganze Stadt bzw. die Stadtviertel der Institutionen Hochrisikogebiete sind.

Epizentren des Virus in Strasbourg und in Brüssel sind jeweils diejenigen Stadtteile, deren Bewohner „noch nicht so lange bei uns sind und die hier als Flüchtlinge oder Migranten angekommen sind“, wie es die Bundeskanzlerin gern formuliert.

Wer in Brüssel durch Moolenbeek (wo die Terroristen der Anschläge in Paris 2015 und Brüssel 2016 und ihre Sympathisanten lebten), Schaerbeek, Anderlecht oder Saint-Josse und um die kleinen Wolkenkratzer der belgischen Bundesregierung zwischen Nordbahnhof und Rogier-Platz herumschlendert (wenn nicht gerade Ausgangssperre ist), stellt fest, dass sich die neuen Belgier aus Afrika, Marokko und der Türkei ganz einfach nicht an die Regeln halten und den Pflicht-Mundschutz wie Modeschmuck über der Stirn tragen.

Gleiches gilt für Strasbourg. Hier sind die Infektionsherde vor allem diejenigen Stadtviertel, in denen regelmäßig Autos abgefackelt werden. Wer also in den beiden Drehpunkten der EU, Strasbourg und Brüssel, erlebt, wie sich die „neue Bevölkerung“ einfach über so einfache Regeln wie den Mundschutz gegen die Verbreitung des Virus hinwegsetzt, kann sich nur wundern, warum die EU mit dem von Ursula von der Leyen verantworteten neuen „Pakt für Migration und Asyl“ ausgerechnet jetzt vorprescht.

Dieser „Pakt“ sorgte bereits für Irritationen. Erstens übernimmt er vorbehaltlos den „Globalen Pakt für eine sichere, geordnete und reguläre Migration“ der Vereinten Nationen, der bereits viel Kritik erntete und über den alle Verantwortlichen immer wieder klarstellten, es handele sich nur um ein unverbindliches Dokument von symbolischem Wert. Nicht ganz zwei Jahre später werden diese unverbindlichen symbolischen Wünsche auf einmal in Brüsseler Rechtsverordnungen umgewandelt.

Das schafft kein Vertrauen in die EU.

Außerdem wurde vor dieser Veröffentlichung des „Europäischen Migrationspakts“ eine Bürgerumfrage von der EU-Kommission gestartet, mitten in der Sommerpause und nicht weiter besonders hervorgehoben, obwohl die politische Brisanz dieses Thema eine breitere Diskussion in der Öffentlichkeit verdient hätte.

Während der Vorstellung des Migrationspakts durch Frau von der Leyen richteten sich alle Augen nur auf das, was offensichtlich vorlag, nämlich die Mitteilung der Kommission. Was hingegen viel spannender ist, ist das begleitende „Arbeitspapier der Kommissionsdienststellen SWD (2020) 207 final”. Auf Seite 27 und 28 findet sich die Auswertung der Bürgerbefragung, die vor allem in Deutschland ein großes negatives Echo hervorrief, welches von den Kommissionsbeamten jedoch via Fußnote zur Nebensächlichkeit degradiert wurde. Das Dienststellen-Arbeitspapier sagt, dass die Antworten zum ganz überwiegenden Teil neutral waren, gefolgt von negativen, positiven und gemischten Antworten.

Die entsprechende Fußnote liefert indes ein ganz anderes Bild der Bürgerbefragung: Den 749 einen neuen Migrationspakt ablehnenden Antworten stehen nur 42 zustimmende Antworten gegenüber! Und dennoch tut die EU-Kommission so, als wären die Bürger der EU mit einem neuen Migrationspakt einverstanden. Sind sie aber offensichtlich nicht.

Bereits heute hat die Bundesregierung im Bundeshaushalt eine „Asylrücklage“ von 48,2 Milliarden Euro aus Steuergeldern angelegt, um die immensen Kosten der Migration zu stemmen. Das beweist das ebenso immense Konfliktpotential, dass sich mit dieser von Brüssel aus gesteuerten Migrationspolitik in den Mitgliedstaaten ergeben dürfte, und dass man offenbar glaubt, nur mit viel Geld unter dem Deckel, um nicht zu sagen hinter politischen Masken, halten zu können.

Einen ansteckungsfreien Herbst wünscht Ihnen

Ihr Junius

———

Zur Erinnerung: Mehrfach wurden wir gebeten, die Identität des Briefeschreibers aus Brüssel preiszugeben. Es handelt sich um eine Gemeinschaftsarbeit von Informanten und Redaktion. Sie erinnert an die sogenannten Junius letters, in denen ein Pseudonym namens Junius in der Zeitschrift Public Advertiser in London vom 21. Januar 1769 bis zum 12. Mai 1772 Briefe über die Geschehnisse am Hofe und im Parlament veröffentlichte. Darin wurden die Machenschaften in der Königsfamilie, von Ministern, Richtern und Abgeordneten satirisch und mit Sachkenntnis der internen Vorgänge und Intrigen aufgespießt. Die Junius-letters gelten als erster Beleg des journalistischen Zeugnisverweigerungsrechts.

********

Wer ist iDAF?

Von Jürgen Liminski, Chefredakteur des iDAF

Die moderne Gesellschaft lebt bekanntlich von Voraussetzungen, die sie selber nicht geschaffen hat (vgl. Wolfgang Böckenförde). Diese Voraussetzungen entstehen vor allem in der Familie. Die Familie selbst wiederum lebt nicht autonom. Die Gesellschaft bietet ihr Schutz und Freiraum, um die Voraussetzungen für ein menschliches Leben in der Gesellschaft zu schaffen. Familie braucht Gesellschaft, Gesellschaft braucht Familie. Dieses Zusammenwirken ist grundlegend für das Allgemeinwohl und für das Wohl des Einzelnen. Ohne intakte Familie keine menschliche Erziehung, ohne Erziehung keine Persönlichkeit, ohne Persönlichkeit kein Sinn für die Freiheit (Kirchhof).

Die freiheitliche Gesellschaft ist auch die Grundlage für die soziale Marktwirtschaft. Die Schrumpfung und Unterjüngung der Gesellschaft bedrohen Wohlstand und Werte. Aber in der pluralistischen Medien-Gesellschaft ist die Wertedebatte schwierig.

Das Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V. will die Zusammenhänge zwischen den Grundwerten heute, ihren geistigen Quellen und ihrer Bedeutung für die Zukunft einer liberalen Gesellschaft stärker ins Bewusstsein heben. „Nicht durch die Erinnerung an die Vergangenheit werden wir weise, sondern durch unsere Verantwortung für die Zukunft“ (George Bernhard Shaw).

Das Institut verfolgt bei seiner Arbeit vorzugsweise einen interdisziplinären Ansatz. Es ist partei- und konfessionsübergreifend. Es will die öffentliche Meinung, die „soziale Haut“ (Noelle-Neumann) befreien helfen von den Ausschlägen einer Ich-Gesellschaft. Ihre bevorzugte Methode ist die Verbreitung von Ergebnissen interdisziplinärer Forschung durch Teilnahme an Symposien, Kolloquien und an der publizistischen Debatte. Auf diese Weise sollen die Handelnden in Politik, Wirtschaft und Bildungswesen gestärkt, die Unentschlossenen und Nicht-Wissenden informiert werden. Die Initiatoren glauben, dass eine Wertedebatte von selbst entsteht, wenn die Zusammenhänge erkannt und der Mensch, insbesondere das Kind, in den Mittelpunkt der Gesellschaft gestellt ist. Das volle Entfaltungspotential des Menschen soll zum Zuge kommen. Das Institut versteht sich also als eine Ideenfabrik, als Impulsgeber. Seine Mitglieder beteiligen sich ehrenamtlich an dieser Arbeit. Das Institut lebt ausschließlich von Spenden.

——

Kontoverbindung für Spenden:

Commerzbank AG, IBAN: DE26 3804 0007 0333 5049 00, BIC: COBADEFFXXX

Selbstverständlich verbreiten wir den Newsletter auch weiterhin gratis. Falls Sie nach Artikeln suchen möchten, die noch weiter zurück liegen als die auf der neuen Webseite verfügbaren (vor Juni 2012), so können Sie unsere alte Webseite durchstöbern, die zu diesem Zweck weiterhin unter der folgenden Adresse erreichbar ist: http://altewebsite.i-daf.org Eine ungefragte Weiterleitung des Newsletters ist uns jederzeit recht. Es gibt dahingehend keinerlei Beschränkungen. Korrekturen und Verbesserungsvorschläge sind hochwillkommen. Über das Institut selber unterrichtet die Homepage. Hier finden Sie eine Druckversion des letters. Wir wünschen eine spannende und interessierte Lektüre. Herzliche Grüße, Jürgen Liminski, (Geschäftsführer iDAF)

—–

Institut für Demographie, Allgemeinwohl und Familie e.V. Vereinsregisternummer: VR707, Olpe, Steuernummer: 33859521016 Neckarstr. 13, D – 53757 Sankt Augustin, https://www.i-daf.org/

www.conservo.wordpress.com    7.10.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter Afrika, Allgemein, Außenpolitik, Dritte Welt, EU, Europäische Kommission, Flüchtlinge, Merkel, Politik, Politik Deutschland, Politik Europa abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

14 Antworten zu Die Masken der Migration

  1. Mona Lisa schreibt:

    Na ja, brauchen tut die niemand, aber nun sind sie halt da und um ihre Daseinsberechtigung unter Beweis zu stellen, bombardieren sie die europ. Völker täglich mit Hirnrissigkeiten. Sie spinnen Probleme, die wir ohne sie nie hätten und suchen dann nach Lösungen. Soll bedeuten : sie werden gebraucht und sind unverzichtbar.
    Auch unser völlig überdimensioniertes Parlament mit einem wahnsinnigen Zuarbeiteranhang aus zig tausenden von Mitarbeitern bestehend, beherbergt Mönschen, denen das Wohl des Landes und der Bürger völlig egal ist. Da geht es nur um den Futtertrog und verquastete Ideologien – die geben besonders viel daseinsberechtigte Gründe her, täglich wird eine andere Sau durchs Dorf gejagt.
    Ich wünschte mir mehr Klarheit. Vielleicht nur drei Parteien und ein nationales Parlament nicht über 300 Abgeordnete. Aller Erfahrung nach müsste das dicke reichen um einen Staat zu führen. Und Strassburg und Brüssel kann natürlich Ersatzlos weg !

    Gefällt 2 Personen

  2. Centurio schreibt:

    Ich habe heute im Fernsehen eine echt dämliche Fake News gehört. Es ging um Trump. Dass die Mainstream Medien ständig über Trump herziehen ist ja nichts neues. Aber hier ging es noch um Aufzählung von Fakten über COVID-19, weil Trump angeblich Lügen verbreiten würde. Die selbsternannten Wahrheitsfinder aus dem Fernesehen haben tatsächlich behauptet, daß die Grippe viel harmloser sei als COVID-19 und jetzt Achtung die Begründung warum:
    „jedes Jahr sterben 61.000 Menschen an der Grippe weltweit“. Das ist nachweislich falsch bzw. eine extrem dreiste Lüge. jedes Jahr sterben ca. 250.00 bis 645.000 weltweit
    https://www.pharmazeutische-zeitung.de/2017-12/weltweite-studie-zahl-der-grippetoten-hoeher-als-gedacht/

    Eigentlich sterben jedes Jahr mindestens 500.000 an der Grippe, so die Info meines Hausarztes…
    Die Schweinegrippe war übrigens viel viel harmloser als die normale Grippe . Und wer hatte damals 2009 die Schweinegrippe als sehr gefährlich eingestuft ?
    Einer davon war der Oberexperte und SPD-Idiot Lauterbach, der auch jetzt wieder über die COVID-19 schwachsinnige Lügen in den TV Diskussionsrunden seit Monaten verbreitet!

    Liken

  3. Centurio schreibt:

    Politisch korrekte Säuberung bei den Heiligen Drei Königen: Der schwarze Melchior muß weg
    https://zuerst.de/2020/10/07/politisch-korrekte-saeuberung-bei-den-heiligen-drei-koenigen-der-schwarze-melchior-muss-weg/

    Das war zu erwarten: dem „Melchior“, einem der Heiligen Drei Könige, geht es jetzt nach dem Willen der politisch Korrekten an den Kragen. Er gilt nämlich traditionell als Schwarzer – und das darf vor dem Hintergrund anhaltender „Rassismus“-Proteste nicht mehr thematisiert werden.

    Liken

    • Mona Lisa schreibt:

      Verkehrte Welt !
      Wäre ich jetzt eine Schwarze, würde ich den verschwundenen schwarzen Melchior als Superrassismus werten.
      Wenn Schwarze in der christlichen Geschichte nicht mehr vorkommen dürfen, dann ist das Rassismus pur !
      … besonders weil ja jetzt der dritte im Bunde durch einen weißen Melchior ersetzt werden muss.
      Man kann die verkorkste Idiotie der Paradoxen schon gar nicht mehr fassen. Die merken nix mehr, die sind komplett verrückt und gehören in die Klapse.

      Liken

  4. Centurio schreibt:

    Salvini-Gesetze außer Kraft gesetzt: Italienische Linksregierung will noch mehr Zuwanderung
    https://zuerst.de/2020/10/07/salvini-gesetze-ausser-kraft-gesetzt-italienische-linksregierung-will-noch-mehr-zuwanderung/

    Die italienische Linksregierung läßt die Maske fallen: jetzt setzte sie die verschärften Sicherheits- und Migrationsgesetze, die der frühere Lega-Innenminister Salvini 2018 und 2019 erließ, demonstrativ wieder außer Kraft ­– und provoziert damit wieder wachsende „Flüchtlings“-Massen.

    Liken

    • Nepomuk schreibt:

      Na bravo, da kann ja die Schleusermafia noch mehr Geld durch Menschenhandel verdienen, Europa in die Armut treiben, das Christentum nach Willen des päpstlichen Teufels endgültig ausradieren und wenn man den ganzen europäischen Kontinent in die Armut getrieben hat, durch die UNO, ähm NWO der Globalisten übernehmen. Unsere Politiker werden schon jetzt fürstlich überbezahlt und mal im Vergleich, AK Kohl verdiente 13000 DM monatlich unsere Landesfürsten wie in Sachsen 6000 Euro und ein paar Zerquetschte monatlich und gönnen sich eine Diätenerhöhung von 300 Euro, während ein Armutsrentner mit unter 1000 Euro im Monat auskommen muss und die SPD will die Rentenerhöhung rückgängig machen, damit auch alle Neusiedler und Clans üppig von unseren Sozialleistungen ohne Gegenleistung leben können. Wann wachen die europäischen Völker auf, erst wenn das Blut der Europäer in Europa üppig auf den Straßen fließt, das ist Völkermord! Dieses Brüssel braucht kein Schwein, das kann weg und unsere Parlamente müssen im Land erheblich geschrumpft werden und die Diäten ebenso der allgemeinen Einkommen der Durchschnittsbevölkerung angepasst werden, 3000 Euro ohne Aufwandsentschädigung reichen für die Sesselpupser in den Landtagen ohne ständige Erhöhung. Hoffentlich, wenn wir überhaupt 2021 noch wählen dürfen, ohne Wahlfälscher, jagen wir zumindest im Osten die Altparteien die unser Land ruinieren zum Teufel und es kommen uns keine Querschüssen von AFD U Booten wie Uwe Junge und Co. aus dem Westen dazwischen. Anscheinend will der Konsum verwöhnte Westen mehrheitlich nicht begreifen, wir brauchen eine Wende, denn wie die Treuhand Ostdeutschland zum Armenhaus gemacht hat, passiert das jetzt auch über die EU mit dem Westen. Erst wenn dort die riesige Entlassungswelle die sich schon ankündigt kommt, raffen sie es vielleicht, das Deutschland in ein Billiglohnland umstrukturiert werden soll, dann ist es vorbei mit mein Urlaub, mein Boot, mein Haus. Im Gegenteil, unsere schwarzafrikanischen Neusiedler beanspruchen Heimaturlaube, die wir zu blechen haben und während deutsche Existenzen zu Grunde gehen, oh wie Wunder schießen afrikanische wie Pilze aus dem Boden und es wird enden wie in GB, wo die Neusiedler in Städten wie Birmingham alles haben und die einheimische Stammbevölkerung in die Armutsviertel zieht. Alle Einkommen von Politikern, auch Nebenverdienste müssen wie bei der Stammbevölkerung versteuert werden und Sonderreglungen und Aufwandsentschädigungen sind zu streichen! Auch darf man Professor Sinn nicht ignorieren, der klar und deutlich gesagt hat, für alle Sozialleistungen sind die Herkunftsländer der Migranten zuständig, nicht wir, aber Merkel will ihre Neusiedler verwöhnen und spuckt auf die Stammbevölkerung als Minderwertig. .

      Liken

    • Semenchkare schreibt:

      Klar, jetzt wo es Geld regnet!
      ***********************************
      Pläne der EU-Kommission 750 Milliarden gegen die Krise

      (Auszug)

      ….Die Krisenhilfen müssten dazu beitragen, dass die Europäische Union klimaneutral, digital und sozial werde, betonte von der Leyen. Deshalb werde das Programm namens „Next Generation EU“ seine massive Finanzkraft in die gemeinsamen Prioritäten der EU lenken.

      Es gehe darum, das soziale Gefüge der EU zu reparieren, den EU-Binnenmarkt zu schützen und die Bilanzen in ganz Europa wieder auszugleichen. ….

      https://www.tagesschau.de/wirtschaft/wiederaufbaufonds-eu-103.html

      *******************************

      ..man denke dabei auch an den Migrationspakt..!!

      Liken

  5. Centurio schreibt:

    Aufnahme von Flüchtlingen aus Lesbos Rot-rot-grüne Länder drohen Seehofer mit Klage
    https://www.tagesspiegel.de/politik/aufnahme-von-fluechtlingen-aus-lesbos-rot-rot-gruene-laender-drohen-seehofer-mit-klage/26253002.html

    Nach den verheerenden Bränden im Flüchtlingscamp Moria auf Lesbos erhöhen SPD, Linke und Grüne in den rot-rot-grün regierten Bundesländern Berlin, Bremen und Thüringen den Druck auf Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU), deutlich mehr Migranten aus Griechenland aufzunehmen als bisher geplant. In einer gemeinsamen Stellungnahme fordern die drei Parteien eine Unterstützung für die Landesaufnahmeprogramme.

    Sie drohen Seehofer, den Klageweg zu beschreiten, sollte er sein Einvernehmen auf Aufnahme in den drei Bundesländern weiter verweigern. „Neben der Bundesaufnahme dürfen aufnahmefähige Länder nicht länger ausgebremst werden“, heißt es in der gemeinsamen Stellungnahme. „Landesaufnahmeprogramme sind Zeichen gelebter Solidarität und Ausdruck der Eigenstaatlichkeit der Länder nach Artikel 30 des Grundgesetzes.“

    Mein Kommentar: Aufnahmefähige Länder ? Ernsthaft ?
    Das (Bundes-)Land Berlin, welches hochverschuldet ist, soll aufnahmefähig sein ?
    Die schaffen es noch nicht einmal ein Flughafen fertigzustellen…

    Liken

  6. Centurio schreibt:

    Corona-Privilegien: Politiker verordnen Bürgern Quarantäne – und nehmen sich selbst davon aus
    https://marbec14.wordpress.com/2020/10/07/corona-privilegien-politiker-verordnen-burgern-quarantane-und-nehmen-sich-selbst-davon-aus/

    Liken

  7. Centurio schreibt:

    Promotionsschrift 17 Jahre nicht auffindbar: Ist „Chef-Propaganda-Virologe“ Drosten gar kein
    Dr. med.?
    https://marbec14.wordpress.com/2020/10/08/promotionsschrift-17-jahre-nicht-auffindbar-ist-chef-propaganda-virologe-drosten-gar-kein-dr-med/

    Liken

  8. Centurio schreibt:

    Angriff auf die christliche Tradition Armeniens: Kathedrale von Shusa verwüstet
    https://philosophia-perennis.com/2020/10/08/angriff-auf-die-christliche-tradition-armeniens-kathedrale-von-shusa-verwuestet/

    Die Kathedrale Kazanchetsots (des heiligen Erlösers) in der Stadt Shusha (Region Berg-Karabakh), Symbol für die uralte Tradition der christlichen Armenier, wurde während der anhaltenden Attacken Aserbaidschans gegen Armenien schwer beschädigt.

    Liken

  9. Centurio schreibt:

    Scharia-Richter und muslimische Großimame begeistert von neuem Papstschreiben
    https://philosophia-perennis.com/2020/10/06/scharia-richter-und-muslimische-grossimame-begeistert-von-neuem-papstschreiben/

    Großloge zufrieden: „Papst Franziskus übernimmt ein Hauptprinzip der Freimaurerei“
    https://katholisches.info/2020/10/08/grossloge-zufrieden-papst-franziskus-uebernimmt-ein-hauptprinzip-der-freimaurerei/

    Die Türken töten Armenier und der Westen schaut wieder weg
    142 Jahre nach dem Berliner Kongreß, als die europäischen Mächte nicht auf den Hilferuf der Armenier reagierten, wiederholt sich die Geschichte.
    https://katholisches.info/2020/10/06/die-tuerken-toeten-armenier-und-der-westen-schaut-wieder-weg/

    Liken

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s