Mit Artur Lanz in Bad Steben – Buchbesprechung und Reisebericht

(www.conservo.wordpress.com)

Von Helmut Roewer *)

Gewiss, Monika Maron, die Autorin des Romans Artur Lanz, kann nichts dafür, dass ich, wenn auch etwas zögerlich, am Abarbeiten eines nicht mir geschenkten Wellness-Wochenendes beteiligt war. Um es vorweg zu sagen: Es war eine Wohltat, dass sie mit von der Partie war, auf dem Trip ins bayerische Staatsbad am Oberlauf der Saale, dort wo einst die Grenze durch Deutschland ging.

Man kann sich schwerlich einen weniger anregenden Ort vorstellen als dieses Bad Steben, das durch eine Vielzahl ausufernder Klinikbauten dominiert wird. Manches davon im Betoncharme der Siebziger Jahre mit den angemessenen Alterungsspuren und Bauschäden. Früchte der einstigen Zonenrandförderung. Zum Ausgleich: Kneipen eher Fehlanzeige, etliche Cafés, einige davon sogar geöffnet, aber mit den allerpünktlichstenSchließungszeiten, dafür reichlich Verbotsschilder über die Mindestabstände und das Tragen von Masken.

Ist man unfolgsam in den fast menschenleeren Straßen, kommen sogleich mit Wanderstöcken bewaffnete Fremde herbeigeeilt, um einem im unfrohen Ton auf die Gebote der Obrigkeit hinzuweisen.

Im Kurpark patrouillieren Polizeiwagen. Ja, da fühlt man sich sicher, zumal kein einziger Willkommensbürger zu sehen ist. Auch ist das Grafikmuseum seuchenbedingt geschlossen und die Therme weitgehend abgesperrt. Ansonsten verweisen genau abgezählte Zutrittsbedingungen auf den Ernst der Lage (in der Schwimmhalle maximal 49 Personen), und wer sich dennoch zu entspannen trachtet, darf auf dreiste Ansprache durch das Personal vertrauen.

Bei solcher Tristesse wirkt es wie ein Wink des Himmels, dass beim Verlassen des Bades ein prächtiger Regenbogen die Aussicht verschönt. Nix weiß-blauer Himmel, sondern in den Farben der Schwulenbewegung präsentiert sich das obere Frankenland am Tag der deutschen Einheit. Der Wirt des einzigen geöffneten Cafés beschließt, dass Feierabend sei, denn seine fünf Huskys verlangen nach Auslauf. Wohl dem, der unter solchen Notfallbedingungen eine Kiste Wein im Auto, eine Baguette unter dem Arm und eine zufriedenstellende Lektüre im Handgepäck hat!

Wie schon im Vorgängerroman Munin kennt auch Artur Lanz eine Ich-Erzählerin, hinter welcher der Leser unschwer die Autorin Monika Maron zu entdecken wähnt. Ob dies wirklich so ist, vermag ich nicht zu sagen. Allerdings kann ich mir die Erlebnisse und die knappen Sentenzen in Artur Lanz sehr gut als solche der Autorin vorstellen. Nennen wir das mal den Berliner Stil: drastisch und ohne Schnörkel.

Die Erzählerin teilt Männer in vier Gruppen ein: Sympathische und Unsympathische sowie Intelligente und Einfältige. Die im Roman auftretenden Figuren sind recht lebensnah. Bei jedem Zweiten habe ich amüsiert gesagt: Ja, den kenne ich. Dies sind die nur selten erfreulich daherkommenden Angehörigen des akademischen Establishments, Emanzen beiderlei Geschlechts, politische Gauner und deren Nutznießer, Leute also, die Worthülsen absondern, ohne wirklich etwas zu sagen.

Doch das ist eher Beiwerk, denn die eigentliche Handlung findet als ein sporadischer Informationsaustausch zwischen der Ich-Erzählerin auf der Suche nach einem brauchbaren Stoff und dem von ihr ausgesuchten Opfer statt. Es ist ein aus dem Gleis geratener fünfzigjähriger Physiker, der nach Herzinfarkt und Ehescheidung auf einer Parkbank sitzt, einem Ort, wo sich sonst nur der städtische Abschaum zum Komasaufen trifft.

Das Gespräch, das die Erzählerin provoziert – nein, sie lässt nicht den Handschuh fallen, dafür aber ein paar Äpfel aus ihrer Einkaufstüte – führt zunächst zu nichts. Immerhin findet eine zufällige Wiederbegegnung statt, die in die Tiefen dieses vor kurzem noch so verzweifelten Mannes führt. Durch einen lächerlichen Vorfall hatte er sich wieder gefangen, nachdem er nämlich seinen Hund aus einem Rapsfeld befreit hatte, wo der sich ohne das Eingreifen an seiner mitgeschleiften Leine jämmerlich stranguliert hätte. Dem Manne selbst kommt dies wie eine ihn beglückende Heldentat vor.

Das bringt die Erzählerin auf den Dreh, über einstige Helden und deren Taten, auch über das Monstrum der post-heroischen Gesellschaft nachzusinnen, und mit solchen Problemen ihre Umgebung zu behelligen. Bevor man dann ungefähr auf Seite 70 na ja sagt, nimmt die Geschichte plötzlich an Fahrt auf. Aus einer harmlosen Situation bahnt sich ein Konflikt an.

Jetzt wird es für Artur Lanz, den Helden der Geschichte, darauf ankommen, ob er für einen Freund und Kollegen an seinem Institut eintreten wird, oder ob er bei dessen Existenzvernichtung lediglich angewidert zuschaut. Es ist wirklich ein nahezu läppischer Anlass: Der Freund hatte auf seiner privaten Facebook-Seite die wissenschaftliche Fundierung der Klima-Religion in Frage gestellt und von einem drohenden Grünen Reich gesprochen. Eine Denunziation war die fast notwendige Folge.

Ich will hier die weitere Handlung und ihr Ende nicht vorwegnehmen, das bleibe dem Leser überlassen. Es geht im Kern um die aktuelle Frage: Was kann, was darf man heutzutage noch ungestraft äußern?

Auch in diesem Erzählteil taucht eine Reihe von Figuren auf, die man aus dem wirklichen Leben kennt. Kaum einer von denen ist mir angenehm. Bei diesem Befund nimmt es kaum Wunder, dass wie schon der Roman Munin auch Artur Lanz beim Küsschen gebenden Mainstream-Feuilleton keine Gnade hat finden können. Diese selbstzufriedenen und aufgeblasenen Stromliniengestalten sind nämlich Marons Zielscheibe. Wie heißt es in diesen Kreisen so trefflich: Meinungsfreiheit? Ja sicher, aber man muss auch die Folgen tragen.

Das ist nur einer der Grundtöne, der im Roman anklingt, ein weiterer Aspekt ist die messerscharfe Trennung in Ost- und Westdenke dreißig Jahre nach der Einheit.

Ich gebe zu, dass ich Marons Ausführungen über das Altwerden ein Weilchen begrübelt habe. Über ihre Sentenz allerdings, dass man als alter Mensch nichts mehr machen könne, musste ich lachen. Man kann zum Beispiel, wenn man Maron heißt, ein hinreißendes Buch schreiben.

©Helmut Roewer, Zeichnung: Bernd Zeller, Jena, Oktober 2020.

******

*) Dr. Helmut Roewer wurde nach dem Abitur Panzeroffizier, zuletzt Oberleutnant. Sodann Studium der Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Geschichte. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen Rechtsanwalt und Promotion zum Dr.iur. über ein rechtsgeschichtliches Thema. Später Beamter im Sicherheitsbereich des Bundesinnenministeriums in Bonn und Berlin, zuletzt Ministerialrat. Frühjahr 1994 bis Herbst 2000 Präsident einer Verfassungsschutzbehörde. Nach der Versetzung in den einstweiligen Ruhestand freiberuflicher Schriftsteller und Autor bei conservo. Er lebt und arbeitet in Weimar und Italien.
http://www.conservo.wordpress.com 18.10.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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18 Antworten zu Mit Artur Lanz in Bad Steben – Buchbesprechung und Reisebericht

  1. Heidi Walter schreibt:

    Die Zeugen Coronas kommen jetzt aus ihren Löchern gekrochen, um Öl ins Feuer zu gießen https://www.t-online.de/unterhaltung/stars/id_88759072/harald-lesch-in-der-verschwoererszene-herrscht-eine-grosse-verlogenheit-.html

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    • oldman_2 schreibt:

      „Die Wissenschaft steht derzeit unter Beschuss, wie lange nicht.“ (Sagt der Interviewer).
      Nein, nicht die Wissenschaft, sondern das, was Influenzer wie Herr Lesch und sich am Drücker sehende Politiker durch selektive Auswahl von genehmen Ansichten unter Verteufelung aller anderen Positionen als „die Wissenschaft“ ausgeben. Um den Ausdruck „Corona-Leugner“ nicht als das zu sehen, was er bezweckt, nämlich Ausgrenzung total, muss der Herr Professor vielleicht nochmals vom Fahrrad fallen. Dann bessert sich evtl. auch sein Realitätssinn.Resumee : t-online Texte : bürgen für Blödsinn.

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      • Mona Lisa schreibt:

        Lesch ist lt. Wiki : Astrophysiker, Naturphilosoph, Wissenschaftsjournalist, Fernsehmoderator und Hörbuchsprecher.
        Prof. für Physik an der Ludwig-Maximilian-Uni München und Lehrbeauftragter für Naturphilosophie an der Hochschule für Philosophie München.

        Steht da irgendwas von Virologie, Epidemiologie, Medizin im weitesten Sinn ?
        Nix – Nada – Niente !
        Der soll sich mal nicht so weit aus dem Fenster lehnen, sonst lädt man ihn noch in eine Expertenrunde ein und dann sieht der philosophische Harald aber astronomisch geküsst aus.

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  2. Ingrid schreibt:

    Die Ost- und Westdenke scheint es noch zu geben, allein schon daher, wie die letzten 40 Jahre für die Bürger abgelaufen sind.

    Das prägt die Menschen, besonders die Unfreiheit und das alles im Verborgenen geschehen musste.
    Gerade deshalb, sind wir in unserer freiheitlichen Republik viel selbstverstänlicher mit unseren Worten umgegangen als die aus dem Osten.

    Daher ist die Sensibilität, des kommenden gesellschaftlichen Unheils, was sich gerade über unseren Köpfen zusammenbraut, im Osten viel stärker, weil sie das Übel am eigenen Körper schon einmal erlebt haben.

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    • Heidi Walter schreibt:

      Das mit T-Online ist richtig, die sind zum Teil niveauloser als die „Blöd“. Im Prinzip spielen alle Pasquillen in der selben Liga. Ich glaube jedoch nicht, dass es dem Herrn Prof. hilft, noch einmal vom Fahrrad zu fallen, denn dümmer geht nimmer. wenn man sich auf di Art und Weise als „Wissenschaftler“ profilieren muss..

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      • ceterum_censeo schreibt:

        …. derwegen heißt das ja auch: ‚ T – ONLÜG‘

        Hat prinzopiell nix mehr mit Telekom zu zun obwohl auf deren Seite eingebunden und wo man ständig damit belöstigt wird,
        sondern wird betrieben von sog ‚STRÖER – Media o. dergl., einer sehr linkslastigen
        Bande.

        t-online.de gehört nicht zur Telekom  

        /www.t-online.de/nachrichten/id_83156130/gehoert-nicht-zur-telekom-das-ist-t-online-de-und-die-mannschaft-dahinter.html

        ‚Das Portal wurde im Jahr 2015 vom Medienunternehmen Ströer übernommen. In unserem neuen Newsroom in Berlin arbeiten wir am publizistischen Ausbau von t-online.de. ‚

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        • Heidi Walter schreibt:

          Ich weiß schon, dass es schon lange zum Firmenimperium Ströer gehört und die seitdem versuchen, der „Blöd“ an Niveaulosigkeit Konkurrenz zu machen. Aber im Moment scheint die Hirnlosigkeit zur vollen Blüte zu reifen https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_88773818/space-center-in-ramstein-nato-will-kriege-im-weltall-aus-deutschland-koordinieren.html
          Spätestens seit dem Abzug der roten Armee aus Mitteldeutschland war die Nato(d) obsolet.

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        • Mona Lisa schreibt:

          Wieso ist die NATO obsolet ?
          Alle haben Militärbündnisse, nur wir brauchen keins ?
          Na Danke, das kann ja heiter werden.
          Mal angenommen die NATO würde aufgelöst … also so einen Irrsinn mag man ja gar nicht zuende denken …. was glaubt man hier, würde dann passieren ?
          Weltweite Abrüstung ?
          Kaffeetrinken mit China, Russland und den Musels ?
          Globale Friedensparty oder was genau ?

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        • Mona Lisa schreibt:

          Tja – keine Antwort, bedeutet : Ihr habt keine !
          … aber immer schön den Westzersetzern hinterherplappern – so isses brav.

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        • Heidi Walter schreibt:

          Keine Antwort bedeutet, dass wir seit gestern Mittag ein erhebliches Netzproblem hatten, welches erst im Laufe der Nacht behoben wurde. Auf die Feststellung, dass ich keine Antwort haben, habe ich übrigens schon seit gestern gewartet. Die Nato hat sich sukzessive von einem Verteidigungs- zur einem Expansions- und Angriffsbündnis verwandelt. Es langt denen jedoch immer noch nicht https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/stoltenberg-fuer-globalere-ausrichtung-der-nato-1029385970 Meine Kinder sind nicht dazu da, für irgendwelche größenwahnsinnigen und irren Politiker ihr Leben und ihre Gesundheit zu opfern https://www.youtube.com/watch?v=peAnEH4-T38. Es heißt nicht umsonst „Krieg ist der verlängerte Arm der Politik“. Ich habe während meiner Dienstzeit genug vom Krieg gesehen, obwohl ich als Zivilangestellte nie vor Ort war. Die Geschichten, die ich von und durch Kollegen erfahren habe, haben mir voll und ganz gereicht und zwar vom Vietnam-Krieg, über den Irak bis hin zu Afghanistan. Ich war geographisch zwar weit weg vom Geschehen, aber trotzdem nah dran, wenn Kollegen gefallen oder verstümmelt waren, sich durch die posttraumatische Belastungsstörung bis zur Unkenntlichkeit verändert haben oder Suizid begangen haben, weil sie mit dem Erlebten nicht mehr fertig wurden. Meine Jungs waren bei der Bundeswehr, aber im Ernstfall hätte ich dafür gesorgt, dass sie schnellstens das Land verlassen. Die Politnieten und Kriegstreiber, die den Krieg anzetteln, sollen doch selber die Waffe in die Hand nehmen und kämpfen. Wenn das Gesetz würde gäbe es keine Kriege mehr.

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        • Mona Lisa schreibt:

          hm – tja – hm, Heidi, was soll ich sagen ?
          Das war zwar eine Antwort, aber keine auf meine Frage.
          Glaubst Du denn, dass die NATO das gefährlichste, weil Angriffslustigste Militärbündnis der Welt ist ?
          Oder vielleicht frage ich mal andersrum : Glaubst Du, dass die Welt ohne NATO eine bessere wäre ?
          Na ja, und dann würde ich halt auch immer noch gerne wissen, wie man hier ohne Militärbündnis auskommen will. Dass unsere Bundeswehr und unsere Ausrüstungen im Vergeich zu anderen ein bemitleidenwerter Zustand ist, muss man ja nun nicht noch in aller Breite ausführen, schlimm genug dass es so ist.

          „Wenn das Gesetz würde, gäbe es keine Kriege mehr“
          Bestimmt, aber das wird nie Gesetz.
          Pazifistische Träume sind schön, haben aber mit der Realität nichts zu tun.

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        • Heidi Walter schreibt:

          Mona, ich habe keine pazifistischen Träume sondern sehe die Realität sehr deutlich, da ich mit ihr durch meine Kollegen, die im Einsatz waren, täglich in Kontakt war. Selbst wenn man es uns anders erzählt, Soldaten sind auch Menschen mit Emotionen und zerbrechen zum großen Teil an den Szenen, die sie auszuhalten gezwungen werden. Unsere Bundeswehr ist in einem bemitleidenswerten Zustand, auch das ist Realität. Vielleicht sollten sich unsere ach so gerne auf dem Spielfeld der „Großen“ mitmischen wollenden Politdarsteller an das Grundgesetz halten, was besagt „Art. 87a
          (1) 1Der Bund stellt Streitkräfte zur Verteidigung auf. 2Ihre zahlenmäßige Stärke und die Grundzüge ihrer Organisation müssen sich aus dem Haushaltsplan ergeben.
          (2) Außer zur Verteidigung dürfen die Streitkräfte nur eingesetzt werden, soweit dieses Grundgesetz es ausdrücklich zulässt.
          (3) 1Die Streitkräfte haben im Verteidigungsfalle und im Spannungsfalle die Befugnis, zivile Objekte zu schützen und Aufgaben der Verkehrsregelung wahrzunehmen, soweit dies zur Erfüllung ihres Verteidigungsauftrages erforderlich ist. 2Außerdem kann den Streitkräften im Verteidigungsfalle und im Spannungsfalle der Schutz ziviler Objekte auch zur Unterstützung polizeilicher Maßnahmen übertragen werden; die Streitkräfte wirken dabei mit den zuständigen Behörden zusammen.
          (4) 1Zur Abwehr einer drohenden Gefahr für den Bestand oder die freiheitliche demokratische Grundordnung des Bundes oder eines Landes kann die Bundesregierung, wenn die Voraussetzungen des Artikels 91 Abs. 2 vorliegen und die Polizeikräfte sowie der Bundesgrenzschutz nicht ausreichen, Streitkräfte zur Unterstützung der Polizei und des Bundesgrenzschutzes beim Schutze von zivilen Objekten und bei der Bekämpfung organisierter und militärisch bewaffneter Aufständischer einsetzen. 2Der Einsatz von Streitkräften ist einzustellen, wenn der Bundestag oder der Bundesrat es verlangen.“
          Die Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland wird auch am Hindukush verteidigt, wie Peter Struck sagte. Angefangen hat alles mit dem völkerrechtswidrigen Krieg in Jugoslawien. Danach war Deutschland „wieder wer“. https://www.mdr.de/heute-im-osten/interview-zwanzig-jahre-nato-angriff-jugoslawien-100.html
          Mittlerweile möchten sie überall mitspielen und bekommen den Hals nicht voll. Wir sind wieder wer. Wer allerdings mit Soldaten und Soldatinnen, die aus Krisengebieten zurück kommen, gesprochen hat, bekommt einen anderen Blick auf die Geschehnisse. Groucho Marx sagte „Militärische Intelligenz ist ein Widerspruch in sich“. Dem kann man nur beipflichten.

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        • Mona Lisa schreibt:

          Letzter Versuch :
          Warum ist die NATO überflüssig und wie soll ihr Wegfall ausgeglichen werden ?

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        • Heidi Walter schreibt:

          Sagen wir es mal so: die NATO ist in ihrer jetzigen Form als Expansions- und Angriffspakt überflüssig. Es ist kein Problem, wenn sich Länder zum Zweck der Verteidigung militärisch zusammenschließen. Man muss sich allerdings nicht gezwungenermaßen in die Angelegenheiten anderer Länder einmischen, wenn von ihnen keine Bedrohung der nationalen Sicherheit ausgeht. Größenwahn war schon immer ein hervorstechendes Merkmal von Politikern und Militär, leiden tut dann meistens nur das „Fußvolk“. Mit dem Einmischen in anderer Länder Angelegenheiten lenkt man allerdings hervorragend von den Problemen nicht militärischer Natur im eigenen Land ab und befriedigt seine Expansionsgelüste, um die Hoheitsansprüche über die Bodenschätze zu erlangen.

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        • Mona Lisa schreibt:

          Die NATO ist in erster Linie ein Verteidigungsbündnis und wenn es sie nicht gäbe, könnten wir vermutlich nicht mal posts austauschen. Wer weiß ob wir lebten.
          Die ganze Welt ein Opfer der NATO ? Pure Russenpropaganda – wie gehabt.
          Die hybride Kriegsführung der Chinesen, oder der Drogenkrieg aus Afghanistan, Südamerika usw., und vieles andere mehr, sind viel schlimmer als der Versuch Diktaturen abzulösen.
          Das westliche Verteidigungsbündnis aufzulösen, wäre glatter Selbstmord. Also genau das, was sich Globalisten, Kommunisten und Muslime wünschen.

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        • Heidi Walter schreibt:

          Es spricht niemand von der Auflösung der NATO und ich bin weder Globalist, Kommunist noch Muslim. Es geht darum, den Ursprungsgedanken der Verteidigung und nicht des Angriffs in den Vordergrund zu stellen „Die Nato wurde gegründet, um die „Russen draußen, die Amerikaner drin und die Deutschen unten zu halten“, wie ihr erster Generalsekretär Lord Ismay bemerkte. Schon bemerkenswert so ein Satz.

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    • conservo schreibt:

      @ Ingrid: Sehr zutreffend ausgedrückt, liebe Ingrid!, ich als Wessie kann das nur verschämt zur Kenntnis nehmen.

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