Realitätsverweigerung der katholischen Bischöfe in der Auseinandersetzung mit dem Islam

(www.conservo.wordpress.com)

Von Prof. Dr. Werner Münch *)

Islamisten haben wieder mit mehreren Morden und schweren Verletzungen von fremden Menschen in Europa brutal zugeschlagen: Erst Nizza – 3 Tote – dann Avignon und Lyon, nun auch noch Wien – bisher 4 Tote – vielleicht bis heute noch mehr wegen der Zahl der zahlreich Verletzten.

Das Geschwafel der Politiker nach solchen Attentaten ist längst unerträglich geworden. Dass sie „erschüttert“ und „empört“ sind, wissen wir inzwischen ebenso gut wie wir ihre Weigerung für konkrete politische Maßnahmen kennen. Angela Merkel z. B. zu Wien: „Der islamistische Terror ist unser gemeinsamer Feind. Der Kampf gegen diese Mörder und ihre Anstifter ist unser gemeinsamer Kampf.“ Dann kamen noch die salbungsvollen Worte anderer Politiker hinzu, dass ihre Gedanken und ihr Mitleid bei den Opfern und ihren Angehörigen sind.

Von den Opfern und Angehörigen der Ermordeten des Anschlags auf dem Weihnachtsmarkt in Berlin wissen wir, wie ernst diese Worthülsen gemeint sind. Und warum passiert das alles? Weil die Außengrenzen in anderen EU-Ländern und bei uns offen sind, weil ohne Unterschied Migranten, Flüchtlinge und Asylanten zu uns kommen ohne Pass und ernst gemeinte Prüfung ihrer Identität, weil selbstverständlich hingenommen wird, dass Tausende ihren Pass, aber nicht ihr Handy verloren haben, weil die weit über 1000 Gefährder in Deutschland und gefährliche Salafisten herumlaufen, von denen man oft gar nicht weiß, wo sie sich aufhalten und die im allerschlimmsten Fall unter Bewährung eine Haftstrafe antreten, die für sie nach kurzer Zeit beendet wird, weil sie sich angeblich vom Islamismus losgesagt haben und das damit beweisen, dass sie kurz nach ihrer Entlassung mit Sturmgewehr, Pistole und Machete wahllos andere Menschen töten, die ihnen nie etwas getan haben, weil die Führungen in Politik und Kirche um das Wort Islam einen wohlwollenden Bogen machen und weil sie Schweigen einer klaren Information der unzureichend informierten Öffentlichkeit bevorzugen.

Die Beruhigungspillen sind inzwischen sehr wirksam, nachdem man sich viel klarer auf Attentate von „rechts“ konzentriert hat, die besser ins eigene Weltbild und ins politische Programm passen. IS-Morde haben nichts mit dem Islam zu tun? Christen werden nur in Asien und auf anderen Kontinenten verfolgt, aber in Europa können sie sorgen – und angstfrei leben?

Ach, wirklich? Ist z. B. immer noch nicht bekannt, dass im Durchschnitt in Frankreich täglich 2 Kirchen geschändet werden, und auch in Deutschland Kirchen das Ziel unterschiedlicher Schmutzattacken sind und das Aufbrechen von Opferstöcken als beliebtes Mittel der Geldbeschaffung gilt?

Im Koran gibt es einige Stellen der Toleranz und des Friedens in der Anfangszeit des Wirkens von Mohammed, als er für seine Ziel auch Angehörige anderer Religionen brauchte. Im 2. Teil seines Lebens als Kriegsherr sind die Aufrufe der Feindschaft gegen andere Religionen, die „Ungläubigen“, deutlich.

Und wenn z. Zt, zwischen 2 Gruppen des Islams über seine Weltherrschaft des auf der einen und um ein Bekenntnis als Friedensmacht auf der anderen Seite gestritten wird, dann gibt es keinen Zweifel daran, dass die erste Gruppe in der Mehrheit ist und von den Linken, auch in Deutschland, unterstützt wird. Warum wissen so wenige, dass „Allahu Akbar“ „Allah ist der Größte“ bedeutet, und dass sich die Gesellschaft seinen Geboten unterzuordnen hat.

Damit ist dieser Gebetsaufruf, der bei fast jedem Mord durch Islamisten benutzt wird, ein öffentlicher Affront gegenüber allen gläubigen Christen.

Warum sind denn zumindest Teile des Koran, der Suren und Hadithe bei uns so wenig bekannt? Warum lässt es unsere Regierung zu, dass einige Richter in Deutschland bereits nach Gesetzen der Scharia urteilen oder sog. „Friedensrichter“ nach ihrem eigenen Gutdünken Urteile fällen? Sind das die Fortschritte im „Auskommen miteinander“? Ist das das Ergebnis von Toleranz, zu der wir ständig aufgerufen werden? Die Ermordungen unschuldiger Menschen wie zuletzt in Nizza und in Wien sind barbarische und terroristische Tötungen, die man vom „Islamischen Staat“ kennt, mit dem aber keine Demokratie zusammenarbeiten kann.

Lesen Sie z. B. das Buch von Martin Mosebach „Die 21“, das die grausame Enthauptung von 21 koptischen Märtyrern im Februar 2015 schildert, Wanderarbeiter, die an einem lybischen Strand geköpft wurden, – der Film darüber gibt Ihnen noch zusätzlich Einsichten in deren Grausamkeiten -. oder lesen Sie das Buch von Iso Baumer „Die Mönche von Tibhirine“ über das Ende der 1996 in Algerien ermordeten 7 Mönche, die nur Gutes für ihre Mitmenschen in der Region ihres Klosters getan hatten.

Bei uns verurteilt die Ditib, die unter Erdogans Anweisungen stehende religiöse Institution des Islam, die letzten Attentate in Frankreich und Österreich, während gleichzeitig Imame in Deutschland, die nicht kontrolliert werden, zum Kampf gegen die „Ungläubigen“, also uns Christen, aufrufen.

Und Erdogan selbst empfiehlt dem französischen Präsidenten Macron, seinen geistigen und psychischen Zustand untersuchen zu lassen, während gleichzeitig in Pakistan und in Bangladesh z. B. Tausende von Moslems Nationalflaggen der Franzosen verbrennen und ihre Forderungen zum Kreuzigen Macrons herausschreien. Die Unterrichtung in Deutschland über diese Vorkommnisse wäre eine selbstverständliche Pflicht unserer Medien, die aber nur unzureichend, wenn überhaupt, kurz Notiz davon nehmen.

Und was tut die katholische Kirche in Deutschland? Sie zeichnet sich aus durch Schweigen oder Stammeln.

Nach dem schrecklichen Attentat in Nizza nahm der Vorsitzende der DBK, Bischof Bätzing, in seiner Presseerklärung das Wort Islam oder Islamismus nicht in den Mund. Und nach den Morden in Wien wird es nicht besser:

„Wir brauchen ein Ende der Gewalt. Wir brauchen ein Ende des Hasses. Wir brauchen Religionen, die das verwirklichen, was sie versprechen: Frieden stiften“, erklärte er.

Warum spricht er nicht vom Christentum, das diesen Frieden stiftet, aber nicht der Islam?

Warum spricht er nicht davon, dass dieses Attentat auch ein Angriff auf das Christentum war.

Und warum spricht er nicht davon, dass wir noch eins brauchen, was wichtig ist, und was wir nicht vergessen wollen:

Wir brauchen den Amtsverzicht und Rücktritte einiger Bischöfe!!

Kardinal Woelki umschifft den Angriff auf unsere Religion und beteuert stattdessen, dass „seine Gedanken bei den Opfern, Angehörigen und Einsatzkräften sei“. Bravo! Sie spüren es bereits!

Bischof Schick weist auf folgendes hin: „Auch die Religionen müssen sich Freiheit und Toleranz gewähren.“ Wie ist das zu verstehen? Will er damit das Täter – Opfer – Verhältnis umdrehen? Warum lässt er überhaupt eine solche Interpretation zu? Wann hat denn wo zuletzt ein Christ einen Moslem ermordet? Vor wenigen Tagen habe ich hier in kath. net von den kirchlichen Würdenträgern eine klare Sprache gefordert. Das gilt nicht nur für den Papst, sondern uneingeschränkt auch für alle Bischöfe.

Und Bischof Oster kann man zwar zustimmen in seiner Erklärung: „Islamistischer Terror ist ein Angriff auf Würde und Freiheit aller Menschen“, aber eben auch auf unsere Religion, verehrter Herr Bischof.

Der Papst ruft dieses Mal dazu auf, „gemeinsam Frieden und Brüderlichkeit aufzubauen.“ Die Frage aber, wer und wie das geschehen kann, bleibt unbeantwortet.

Aber eins ist für mich klar: Solange ein deutscher Kardinal in hohen Funktionen in Rom und in Deutschland bei einem Besuch auf dem Tempelberg in Jerusalem beim Betreten einer Moschee sein Kreuz ablegt, weil er die anwesenden Moslems nicht „diskriminieren“ will, außerdem Finanzmittel für Flüchtlingsschiffe zur Verfügung stellt und sich auf dem synodalen Weg in Deutschland nicht an Lehren der katholischen Weltkirche zu halten bereit ist, kann der Papst sicher sein, dass ein solcher Versuch zum Aufbau von „Frieden und Brüderlichkeit“ zwischen den Religionen ohnehin zulasten der Christen geht.

Wie kommt man nun einer Lösung näher?

Das erreicht man nur,

  • indem man nicht schweigt, wenn man Stellung beziehen muss
  • dass man nicht stammelt, wenn man klar reden muss
  • dass man konkrete Probleme deutlich anspricht und sich nicht feige der political correctness und dem linken mainstream unterwirft
  • dass man nicht in allem den Entscheidungen der Regierung zustimmt, auch wenn man deshalb hin und wieder auf eine Einladung mit gutem Rotwein verzichten muss. Die Berücksichtigung der Eigenständigkeit der Kirche und die Hinweise auf die Notwendigkeit einer Entweltlichung durch Papst Benedikt XVI. sind wichtiger
  • dass man Bildungskonzepte entwickelt, die den Bürger über den Islam, seine Methoden und Ziele sowie die Bewertung des Christentums in seinen Schriften wahrheitsgemäß und korrekt unterrichtet
  • dass man von kirchlichen Würdenträgern davon Abstand nimmt, in der Öffentlichkeit zu behaupten, dass Christen und Moslems den gleichen Gott haben und anbeten, was so nicht richtig ist
  • dass man keine Gemeinsamkeiten von verschiedenen Religionen darstellt, wo sie nicht gegeben sind
  • dass man Gläubige in Pfarreien nicht unvorbereitet in Diskussionen mit Vertretern von islamischen Organisationen oder Imamen führt und
  • dass man den Islam als Thema nicht ausspart oder umkreist, sondern die Probleme, vor allem in der Zusammenarbeit mit katholischen Christen, klar benennt und nicht mit Worthülsen zukleistert.

Ermordung von Menschen, nicht nur Christen, ist und bleibt ein feiges, sinnloses Verbrechen und darf nicht 75 Jahre nach Zusammenbruch der nationalsozialistischen Gräuel – Herrschaft wegen unseres schlechten Gewissens in Deutschland bezüglich unserer Vergangenheit durch ein einseitiges Verhalten gegenüber der Gegenwart und ihrer Probleme verstellt werden.

Es ist höchste Zeit, dass wir unser Land, unsere Mitmenschen und unsere Religion zu schützen bereit sind. Dass betende Katholiken in katholischen Kirchen geköpft werden, muss die höchste Alarmstufe auslösen und kann nicht durch ein folgenloses Herumeiern mit Floskeln zugekleistert werden.

Menschenwürde und Menschenrechte sind christliche Errungenschaften, die wir bewahren wollen.

Hoffentlich begreift unsere Kirche endlich, dass Realitätsverweigerung die Probleme nicht löst und die Kirche zur Bedeutungslosigkeit herabsinken lässt. Sie ist bereits auf dem besten Wege dazu. Stattdessen sollte sie ihren Missionsauftrag erfüllen nach der Zuversicht: „Christus vincit“.

******

*) Professor Dr. Werner Münch, Zeitoffizier in der Panzertruppe der Bundeswehr, Studium der Politikwissenschaften, Geschichte und Soziologie, Rektor und Präsident aller kirchlichen Hochschulen in Deutschland, Mitglied im Europäischen Parlament, Minister der Finanzen und Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt a.D., Publizist

www.conservo.wordpress.com    7.11.2020

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. 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8 Antworten zu Realitätsverweigerung der katholischen Bischöfe in der Auseinandersetzung mit dem Islam

  1. luisman schreibt:

    Mal eine ehrliche Frage an die Katholiken hier und ggf. auch mit Hilfestellung durch PP (wg. Fachwissen).

    Laut Geschichtsschreibung hat sich die katholische Kirche in Europa auch mit dem Schwert durchgesetzt. Will man diese Historie verleugnen, oder vergessen? Die erste wirklich grosse Herausforderung war die sog. Reformation, die zu vielen innereuropaeischen Kriegen fuehrte (ganz abgesehen von den vielen katholischen und evangelikalen Sekten). Hat man denn in der kath. Kirche nicht unzaehlige Erfahrungen und Dokumente, wie man diesen Herausforderungen begegnete und 1. ueberlebte, 2. einen Frieden fand? Die vatikanischen Archive sind ja nicht abgebrannt. Zu den Kriegen mit den Moslems gibt es sicherlich auch sehr vieles.

    Wie zum Geier kann man auf Basis dieser Erfahrungen zu einer Entscheidung: „appeasement“ mit den Moslems kommen, was der Vatikan ja derzeit vorschlaegt? Ganz ehrlich, ich verstehe das nicht.

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    • altmod schreibt:

      Das ist alles richtig, dass der Vatikan – denn die katholische Kirche – über immense „Erfahrungen und Dokumente“ verfügt. Es gibt nur noch wenige Personen in maßgeblichen Positionen, welche dies noch rezipieren können oder wollen. Benedikt XVI. war/ist derzeit noch einer der wenigen neben den angeblichen deutschen „Skandal-Kardinälen“ wie Gerhard Ludwig Müller oder Walter Brandmüller oder dem italienischen Erzbischof Carlo Maria Viganò.
      Der Vatikan ist nicht erst unter dem Bergoglio-Papst lädiert durch Fraktionsbildungen von Progressiven und Konservativen und der deutsche Episkopat mit seiner „cismontan“ gepflegten und durch die Reformation angekränkelten Auseinandersetzung mit Progressivität war je anfällig für den von anderer Seite vorgegebenen Zeitgeist.
      Um die Situation in der Zeit zu erkennen, empfehle ich „Ohne Wurzeln – Der Relativismus und die Krise der europoäischen Kultur“ zu lesen. Das Buch entsprang aus einer Begegnung von Joseph Kardinal Ratzinger mit dem damaligen italienischen Senatspräsident Marcello Pera, einem bekennenden Atheisten. Eine faszinierende Lektüre, wie sich anscheinend diametrale Ansichten zu einer Synthese verbinden können, um zu verstehen, wie es zu dem kam, was Sie offensichtlich in ihrer Frage bewegt.
      Ein Zitat zu dem Buch:
      »Der eigentliche Gegensatz, der die Welt heute durchzieht, ist nicht der zwischen verschiedenen religiösen Kulturen, sondern der zwischen der radikalen Emanzipation des Menschen von Gott, von den Wurzeln des Lebens einerseits und den großen religiösen Kulturen andererseits. Wenn es zu einem Zusammenstoß der Kulturen kommt, so wird er nicht der Zusammenstoß der großen Religionen sein, die immer schon im Ringen miteinander standen und dabei immer auch gefehlt haben, aber letztlich auch einander bestehen ließen, sondern es wird der Zusammenstoß zwischen dieser radikalen Emanzipation des Menschen und den bisherigen Kulturen sein, die um Werte wußten und wissen, die aus dem Ewigen kommen und nicht zur Disposition unserer Wünsche stehen. «

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  2. Semenchkare schreibt:

    LIVE: BPE-Kundgebung in Leipzig/ Markt

    (mehrere Videos)

    https://www.journalistenwatch.com/2020/11/07/live-bpe-kundgebung-13/

    …da gibts Fakten! Da konnen die rot-berockten noch was lernen!

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  3. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    HEUTE

    BRD: 2839 Intensivpatienten, 111 C.-Tote, Höchstwert an Neuinfektionen (35.000 war der bisherige Höchstwert)

    Taiwan: keine Intensivp., keine Toten, 3 (DREI !) Neuinfizierte.
    Ähnlich sieht es in einem Dutzend anderer asiatischer Staaten aus! Wann wird die merkl-Junta sich herablassen, Taiwan (Asien) nachzuahmen und die Epidemie zu BEENDEN ???

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    • Mona Lisa schreibt:

      Die „Epedemie“ zu beenden, bedeutete massive Grundrechtseinschränkungen bis dauerhafte – aufhebungen.
      Wem da nicht auffällt, dass die Medizin tödlicher als die Krankheit ist, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.

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  4. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Wie kommt man nun einer Lösung näher?

    Das erreicht man nur,

    DURCH REPATRIIERUNG; RECONQUISTA!

    Die eingeschleusten Raumfremden müssen „in WÜRDE HEIM-“ kehren!

    Die Regierung und die Institutionen fördern die Migration. Es ist ein Konzept vonnöten, mit dem die Bevölkerung die Regierung zwingen kann, die Remigration durchzuführen.

    1. Rückwanderung der hier raumfremden Migranten
    2. Normalisierung der bedrohlichen Geburtenrate in der Dritten Welt
    3. Ende der Armutsmigration
    4. Effektive Anhebung der ärmsten Länder auf den Stand eines Schwellenlandes

    Das notwendende Konzept ist der durch Bedingungen modifizierte SACHS-PLAN! https://conservo.wordpress.com/?s=sachs-plan

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  5. gerdsoldierer schreibt:

    Die konzertierte Agitation gegen die politische Ideologie des Islam.
    Sich zum islam. Glauben bekennen, moderaten Muslimen eine politische Heimat bieten, die islam. Community spalten : Nur so ist die Plattform frei die Schweinereien der faschistischen politischen Ideologie der Merkel/ cdu…ins Gesicht zu schmieren, sie framen, sie markieren.
    Argumentativ, Fakten, Logik – so mediale Öffentlichkeit erzeugen, dosierte Provokation…
    Anfänger u. Einzelkämpfer landen im islam. Suppentopf.
    Permanente Arbeitsgruppe mit allen Kapazitäten, Münch, Curio, Brandner, Hess, Braun : Kickl…..
    „Der Islam“ ist „politisch u. unteilbar“ dieser Satz muß an erster Stelle zerrisssen werden :
    Wo ist der Kartoon zu diesem Satz ?? : Satz symbolisieren mit Zündschnur u. Bombe !
    So !! wird eine Kampagne eröffnet ! Allgemeines Klagen – der Islam ist böse – bringt nichts.

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  6. Mona Lisa schreibt:

    Bitte um Entschuldigung für diesen, zumal ersten Artikelfernen Eintrag !
    Wichtig : Alle Eltern und Großeltern sollten jetzt ein Oximeter für ihre Kinder und Enkelkinder kaufen. Er misst die Sauerstoffsättigung im Blut; kann ohne Schmerzen angewandt werden, das Kind steckt nur seinen Finger in das kleine Messgerät.
    Bestimmt ist er nicht so Aussagekräftig wie ein klinisches Hightec-Gerät, aber man hat nach einigen Aufzeichnungen mit und ohne Maske ein adäquates Argument gegen die Stundenlange Maskenpflicht bei Kindern.

    Bitte lesen :
    https://politikstube.com/wichtig-fuer-alle-eltern-von-wegen-die-masken-wuerden-unseren-kindern-nicht-schaden/

    Gefällt 1 Person

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