Tiroler Landtag 1920 – Ein erschütternder Abschied! Ein Rückblick auf unterschiedliche Gedenken

(www.conservo.wordpress.com)

Von Südtirol-Info *)

Am 10. Oktober 1920 war die offizielle Einverleibung des südlichen Tirols einschließlich Welschtirols in den italienischen Staat vollzogen worden. Weder im heutigen Südtirol noch im heutigen Trentino (Welschtirol) war eine Volksabstimmung durchgeführt worden. Offensichtlich hatte man in Rom wohl zu Recht befürchtet, dass eine solche nicht zugunsten Italiens ausgegangen wäre.

Am 16. November 1920 wurden am Innsbrucker Landhaus, dem Sitz des Tiroler Landtages, schwarze Trauerfahnen gehisst. An diesem Tag leitete Landeshauptmann Josef Schraffl (Christlichsoziale Partei) eine Trauersitzung des Tiroler Landtages, auf welcher die Abgeordneten aus dem südlichen Landesteil verabschiedet wurden. Er sprach:

„Heute sind noch die Brüder aus dem Süden des Landes hier versammelt. Erschüttert haben wir ihre Abschiedsworte vernommen, das eiserne Muss des Friedensvertrages zwingt uns in kurzer Zeit, uns zu trennen. Schweren Herzens werden wir in den nächsten Tagen die grausame Pflicht erfüllen, aber wir tun es nicht, ohne schon heute feierlich Protest zu erheben, ohne uns gegenseitig zu geloben, dass wir nie und nimmer ruhen und rasten werden, bis auch uns Tirolern, Deutschen und Ladinern; das Recht der Selbstbestimmung, des völkischen Zusammenschlusses zuteil wird.“ (Stenographische Berichte des verfassungsgebenden Tiroler Landtages. 46. (Trauer-)Sitzung am 16. November 1920 um 10 Uhr vormittags)

Die Trauersitzung des Tiroler Landtages am 16. November 1920

Einhundert Jahre später, am 16. November 2020 widmete die Südtiroler Tageszeitung „Dolomiten“ der damaligen Trauersitzung des Tiroler Landtages eine ganze Seite mit einem Offenen Brief des langjährigen FPÖ-Nationalrats- und Landtagsabgeordneten Dr. Siegfried Dillersberger an den Nordtiroler Landeshauptmann Günther Platter und die Präsidentin des Nordtiroler Landtages, Sonja Ledl-Rossmann.

In diesem Schreiben berichtete Dr. Siegfried Dillersberger, dass damals sein Großvater Josef Dillersberger als Landtagsabgeordneter Zeuge des traurigen Geschehens war, als sich der Abschied der Südtiroler Mitglieder des Landtages „mit bewegten Worten und Umarmungen, teils unter Tränen“ vollzog.

Dr. Dillersberger erinnert an einen Grundsatzbeschluss des Tiroler Landtages

In dem Brief von Dr. Dillersberger heißt es weiter, der Tiroler Landtag habe am 24. November 1994 „in einer auch von mir initiierten Entschließung festgestellt, dass sich die in der Präambel der Tiroler Landesordnung 1989 genannte geistige und kulturelle Einheit des Landes Tirol auf Nord-, Ost- und Südtirol bezieht. Weiters hat sich der Tiroler Landtag damals auch zum ‚fundamentalen Menschenrecht auf Selbstbestimmung bekannt…“

Chorgesang für die „Europaregion“ und die „weltweit als Vorbild“ dienende Autonomie

Es gab es einen amtlichen Chorgesang für die „Europaregion“. Die ÖVP Tirols veröffentlichte am 9. Oktober 2020 auf ihrer Internetseite eine namentlich nicht gezeichnete Stellungnahme unter dem Titel „Auch wenn die Teilung Tirols immer Unrecht bleiben wird, geht unser Blick nach vorne“.

Darin hieß es: „Die damalige Entscheidung war ein Unrecht und wird immer ein Unrecht bleiben.“ Jedoch diene die Autonomie heute „weltweit als Vorbild“ und die „Euregio führt zusammen und stellt das Gemeinsame vor das Trennende.“ Wie schön!

Dass die Südtiroler Autonomie „weltweit als Vorbild“ diene, ist eine gewagte Aussage angesichts dessen, dass sie international-rechtlich nicht abgesichert ist. LH Platter sei hier empfohlen, sich einmal im Vergleich dazu die Autonomie der Aland-Inseln anzusehen. Dann wird ihm klar werden, wie eine wirkliche Autonomie aussieht.

Wer sich von der Inhaltsleere der „Euregio“ überzeugen will, kann dies durch einen Besuch der Internetseite tun.

Auch der Nordtiroler FPÖ-Obmann und Landtagsabgeordnete Markus Abwerzger forderte in einer Stellungnahme auf der Internetseite seiner Partei zunächst nur: „… die Europaregion muss mit echtem Leben erfüllt werden. Wie schön!

Allerdings lag der FPÖ-Südtirolsprecher im Österreichischen Nationalrat Peter Wurm nicht ganz auf der Linie seines Nordtiroler Parteiobmannes. Er erklärte in einer Pressemitteilung am 10. Oktober 2020 immerhin:

„Für jeden aufrechten Tiroler kann es nur die Wiedervereinigung der Landesteile beim Vaterland Österreich geben.“

Daraufhin erklärte Abwerzger mit einem Monat Verspätung in einem Pressedienst:

„Nach 100 Jahren Unrecht leben wir noch immer in einem zerrissenen Land, mit nur äußerlich verheilten Wunden. Die Autonomie sowie die Europaregion können nicht darüber hinwegtäuschen, dass Tirol im Innersten zerrissen ist und bis heute die Volksseele darunter leidet.“ (Internetportal „unsertirol24“ vom 16. November 2020)

Der Südtiroler Landeshauptmann Arno Kompatscher (SVP) brach in einer Stellungnahme „eine Lanze für die Europaregion“ und erklärte: „Aufbauend auf einer soliden Wertebasis beschreiten wir gemeinsam den europäischen Weg.“ („Dolomiten“ vom 10. Oktober 2020) Wie schön!

Am 19. November 2020 fand dann im Tiroler Landtag in Innsbruck ein Gedenken an die Landesteilung vor 100 Jahren statt, an welchem die „Euregio“-Landeshauptleute Günther Platter (Nordtirol), Arno Kompatscher (Südtirol) sowie Maurizio Fugatti (Trentino) teilnahmen. In der Pressemitteilung der Nordtiroler Landesregierung wurde keineswegs die Wiedervereinigung Tirols als wünschenswertes Ziel dargestellt, sondern stolz die Erklärung des Landeshauptmannes Platter wiedergegeben, dass die drei Länder „im Rahmen der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino und im Geiste eines geeinten Europas“ verstärkt zusammen arbeiten würden.

Dazu erklärte der freiheitliche Landtagsabgeordnete Christofer Ranzmaier in seiner Eigenschaft als Obmann der Freiheitlichen Jugend in einer Presseaussendung:

„Man versucht den Eindruck zu erwecken, man hätte mit dem Papiertiger ‚Europaregion Tirol‘ die Lösung des Problems geschaffen, verkennt dabei jedoch völlig, dass trotz allem am Brenner noch immer eine Unrechtsgrenze existiert, die sich insbesondere in Krisenzeiten auch als solche manifestiert. Eine Unrechtsgrenze die nicht nur unser Land, sondern ganze Familien auseinanderreißt. Eine Unrechtsgrenze, die das Land nicht für immer trennen darf.“

Was ist die „Europaregion“ in Wahrheit?

Sie ist ein weitgehend inhaltsleeres Papierkonstrukt. Bei der sogenannten „Euregio“ – der „Europaregion Tirol“ – handelt es sich um keine öffentliche Körperschaft mit Rechtsstatus, Gesetzgebungs- und Verwaltungskompetenzen. In einer wissenschaftlichen Arbeit steht dazu treffend und kurz zu lesen: „Die Institutionalisierung der Europaregion Tirol-Südtirol-Trentino scheiterte bereits in den Kindertagen.“ Die Bezeichnung „Europaregion“ sei lediglich der Titel für „eine freiwillige politische Zusammenarbeit, die jederzeit auf gekündigt werden kann.“ (Ivo Eric Graziani in seiner Diplomarbeit „Die Europaregion Tirol-Südtirol/Alto Adige-Trentino“, Universität Wien 2009, S. 121)

Das Verhalten der Medien und der Politiker

In Südtirol sorgte vor allem die Tageszeitung „Dolomiten“ dafür, dass über das Thema der Landesteilung eine breite öffentliche Diskussion stattfand. Die Zeitung selbst gab in mehreren Folgen allen Stimmen aller Richtungen ausreichend Raum.

Im Innenteil widmeten die „Dolomiten“ dem tragischen Geschehen von 1920 eine ausführliche Berichterstattung

In Österreich sah es leider anders aus, wie die „Dolomiten“ am 17. Oktober 2020 kritisch berichten mussten. „100 Jahre Annexion Südtirols durch Italien waren im Bundesland Tirol kaum ein Thema“, lautete die Schlagzeile, unter der dann aus der Feder des bekannten Tiroler Journalisten, Historikers und Alpinisten Uwe Schwinghammer zu lesen war: „Während man in Südtirol in den Medien ausführlich des 100. Jahrestages der Annexion Südtirols gedachte, herrschte im Bundesland Tirol weitgehend Schweigen im Blätterwald und bei den Rundfunksendern. Auch in der Politik war das kaum Thema.“

(Wer weiß, wie die Medien Österreichs an dem finanziellen Tropf der hohen Politik – Presseförderung, Inserate – hängen, den wundert dies nicht.)

Der ehemalige Nordtiroler Landeshauptmann Wendelin Weingartner (ÖVP) hielt einen kritischen Rückblick auf die Gedenkveranstaltungen des 10. Oktober, welcher in der Südtiroler Sonntagszeitung „Z – Die Zeitung am Sonntag“ am 18. Oktober 2020 veröffentlicht wurde:

Bekenntnisse zur Landeseinheit

„Dolomiten“ Chefredakteur Dr. Toni Ebner zu dem Thema Selbstbestimmung

Am 10. Oktober 2020 erklärte Dr. Toni Ebner, Chefredakteur der Tageszeitung „Dolomiten“, in der ORF-Dokumentarsendung „100 Jahre Südtirol – Zerrissen zwischen den Mächten“: „Die klassische Frage ‚Selbstbestimmung für Südtirol – wollt ihr zurück zu Österreich‘, hängt von den Umständen ab. Wenn die Umstände so sind, dass die italienische Regierung die Südtiroler drangsaliert, das hat es ja immer wieder gegeben, und Probleme schafft, dann glaube ich, dass eine Mehrheit in Südtirol für eine Rückkehr nach Österreich zustande kommt.

Südtiroler Schützenbund: Rote Leuchtfeuer und Dornenkrone an der Grenze

Am 10. Oktober 2020 wurden in allen sieben Bezirken Feuerschriften mit der Zahl 100 entzündet. Zahlreiche rote Feuer von den Bergeshöhen erinnerten an das Leid, welches Südtirol bislang hatte erdulden müssen.

Am Timmelsjoch hatte der Südtiroler Schützenbund, in Anwesenheit aller drei Landeskommandanten Tirols, eine Dornenkrone errichtet. Sie sollte an das Leiden erinnern, das die Südtiroler im Laufe der Geschichte miterlebt haben.

Der Südtiroler Landeskommandant Wirth Anderlan fand klare Worte

Der Südtiroler Landeskommandant Jürgen Wirth Anderlan erklärte dazu, dass für die Zukunft weiterhin die Worte des ehrwürdigen Altlandeshauptmann von Tirol, Eduard Wallnöfer, das Fundament für das Tun und Handeln der Schützen sein werden:

„Wir wissen, dass wir die staatliche Unrechtsgrenze nicht mit Gewalt ändern können. Aber keiner kann von uns erwarten, dass wir jemals dieses Unrecht Recht heißen und das wir jemals aufhören werden, leidenschaftlich unsere ganze Kraft einzusetzen für das Recht in Nord-, Süd-, Ost- und Welschtirol.“

Die Südtiroler Tageszeitung „Dolomiten“ berichtete ausführlich über die Gedenkveranstaltungen und die Leuchtfeuer des Südtiroler Schützenbundes

Südtiroler Schützenbund: Einweihung eines Gedenksteins in der Mitte Tirols

Am 10. Oktober 2020 wurde der durch den Schützenbezirk Brixen und die Schützenkompanie Latzfons errichtete Markstein in der Mitte Tirols nahe der Wallfahrtskirche Latzfonser Kreuz feierlich eingeweiht und gesegnet. Er soll „die Verbundenheit unseres Heimatlandes aufzeigen“, heißt es in einer Mitteilung der Schützen. Die Tageszeitung „Dolomiten“ berichtete darüber am 12. Oktober 2020.

Süd-Tiroler Freiheit: Plakataktion

Die im Südtiroler Landtag vertretene Partei „Süd-Tiroler Freiheit“ sorgte mit einer Plakataktion in Nord-, Süd- und Osttirol für Aufsehen. Sie sollte, hieß es in einer Presseaussendung, die Bevölkerung dafür sensibilisieren, dass Tirol nicht am Brenner aufhört und dass die Teilung unseres Landes überwunden werden kann.

Denn „schöne Sonntagsreden von einer vermeintlichen Europaregion Tirol“ seien nicht genug, erklärte der Landtagsabgeordnete Sven Knoll dann auf einer Pressekonferenz. Die Tageszeitung „Dolomiten“ berichtete darüber am 13. Oktober 2020.

Südtiroler Heimatbund (SHB): Plakataktion in Tirol und ganz Österreich

Der „Südtiroler Heimatbund“ (SHB) wurde von ehemaligen Freiheitskämpfern und politischen Häftlingen gegründet, um die Forderung nach Selbstbestimmung und Landeseinheit öffentlich zu vertreten. Der heutige Obmann Roland Lang ist in allen seinen Handlungen und Äußerungen dieser Linie treu geblieben. In Nord-, Süd- und Welschtirol sowie in mehreren österreichischen Städten einschließlich Wien verwiesen Plakate auf den 10. Oktober 1920 und die verweigerte Selbstbestimmung.

Das SHB-Plakat bei einer Bushaltestelle in Bozen. Im Hintergrund sieht man das faschistische „Siegesdenkmal“

Andreas Hofer-Bund (AHB) in Trient: Kundgebung für ein vereintes Tirol

Am 100. Jahrestag der Annexion Südtirols fand auch auf dem Domplatz von Trient eine Kundgebung des „Andreas Hofer-Bundes“ für die Tiroler Landeseinheit statt.

Unter den Augen der Carabiniere waren zahlreiche Tiroler und österreichische Fahnen zu sehen, die Musikkapelle intonierte die Tiroler Landeshymne und die alte österreichische Kaiserhymne. Für den 100. Jahrestag wurde eigens eine Dornenkrone aus Edelstahl angefertigt – als Symbol der Trauer und des Schmerzes, als Symbol der römischen Fremdherrschaft!

Der „Südtiroler Heimatbund“ (SHB) wurde durch dessen Obmannstellvertreter Meinrad Berger vertreten.

Der Obmann Alois Wechselberger vom „Andreas Hofer-Bund Tirol“ sagte unter anderem: „..das alte kaiserliche Österreich gibt es nicht mehr, aber es gibt uns Tiroler deutscher, walscher und ladinischer Zunge. Wir sind gemeinsam Tirol … Ich glaube an Euch, helft uns unserer Heimat zu vereinen und gemeinsam aufzubauen.“

Meinrad Berger bei seiner Ansprache und Kundgebungsteilnehmer in Trient mit der österreichischen Staatsflagge

Das diesjährige Gedenken an die Landesteilung vor 100 Jahren hat öffentlich gemacht, dass für die derzeitigen Landeshauptleute Nord- und Südtirols das Thema Selbstbestimmung unangenehm ist. Sie wollen sich hier in keine Pflicht nehmen lassen und flüchten sich in leeres Geschwätz über die ebenso leere „Europaregion Tirol“, die dann auch „Euregio“ genannt wird, weil das bedeutungsschwerer klingt.

Zahlreiche Landsleute sehen die Sache aber anders und äußern sich klar und eindeutig. In Südtirol haben die Tageszeitung „Dolomiten“ und die Sonntagszeitung „Z“ in demokratischer Weise der öffentlichen Erörterung sowohl in der Berichterstattung wie auch auf den Leserbriefseiten den von der Bevölkerung gewünschten Raum gegeben.

Zahlreiche österreichische und insbesondere Nordtiroler Medien sollten sich an diesem Verhalten ein Beispiel nehmen. Demokratie zeichnet sich nicht durch ständige mediale Belehrung der Bevölkerung von oben her aus, sondern durch freie öffentliche Diskussion innerhalb des gesetzlichen Rahmens.

* (Quelle, mit Dank an Herrn Dr. Kümel für die Übermittlung: http://suedtirol-info.at/rueckblick-auf-unterschiedliche-gedenken/ )
www.conservo.wordpress.com     26.11.2020

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. 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18 Antworten zu Tiroler Landtag 1920 – Ein erschütternder Abschied! Ein Rückblick auf unterschiedliche Gedenken

  1. Shinobi schreibt:

    Treibjagd auf Ostsee-Touristen: Kein Mensch ist illegal – außer Deutsche im eigenen Land
    https://www.journalistenwatch.com/2020/11/27/treibjagd-ostsee-touristen/

    Hauotsache die alternativlosen Merkel-Gäste können weiterhin ungestört nach Deutschland strömen. Merkel will schließlich mit allen Selfies machen und ihre alternativlosen Corona-Parties feiern.

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  2. Shinobi schreibt:

    Gekaufte Journalisten – Zensur im Ausland wird kritisiert, im Inland beklatscht
    https://www.journalistenwatch.com/2020/11/27/gekaufte-journalisten-zensur/

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  3. Shinobi schreibt:

    Kay Ray macht Witze über den Islam und zack – wird er vom Schmidt-Theater gefeuert
    https://www.journalistenwatch.com/2020/11/27/kay-ray-witze/

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  4. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    https://sciencefiles.org/2020/11/27/trump-bereitet-abschied-vor-ein-neuer-tag-eine-neue-ard-luge/WAHLFÄLSCHUNG:
    https://i0.wp.com/sciencefiles.org/wp-content/uploads/2020/11/US-Election-my-guess.png?resize=768%2C578&ssl=1

    Blicken Sie noch durch?

    Eine kurze Zusammenfassung:

    Arizona: Hier herrscht derzeit Chaos.
    Georgia: Hier findet die zweite Nachzählung statt und es gibt eine Klage von Sidney Powell, die darauf abzielt, den Staat für Donald Trump zu erklären. Zu dieser Klage bringen wir in den nächsten Tagen einen ausführlichen Bericht.
    Michigan: Hier findet eine Nachzählung statt, und es gibt mehrere Klage gegen das Wahlergebnis, darunter eine Klage von Sidney Powell, die darauf abzielt, den Staat für Donald Trump zu erklären. Auch zu dieser Klage werden wir in den nächsten Tagen einen ausführlichen Bericht bringen.
    Nevada: So richtig weiß niemand, was hier vorgeht, Eine Klage der Trump Campaign steht bevor. Es gibt offensichtlich eine große Zahl von Stimmen, die nicht verifiziert wurden. Wir berichten, wenn sich hier etwas ergibt.
    Pennsylvania: Hier gab es ein Hearing vor den State Legislators, darüber haben wir berichtet. Eine Klage der Trump Campaign ist anhängig. Ein Richter hat die Zertifizierung der Wahlergebnisse derzeit gestoppt.
    Wisconsin: Auch hier wird nachgezählt und es sind mehrere Klagen gegen die Wahlen anhängig.

    Was aus den sechs Staaten wird, für wen die Wahlmänner der Staaten stimmen werden, das ist bislang immer noch unklar, denn, man darf nicht vergessen, dass die Wahlmänner von der State Legislature bestimmt werden und in den meisten der genannten Staaten haben die Republikaner eine Mehrheit in der State Legislature.

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  5. francomacorisano schreibt:

    Südtirols war der Judaslohn für Italien, das während des 1. Weltkrieges die Seiten gewechselt hatte…!

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    • theresa geissler schreibt:

      Tatsächlich, das glaube ich sogar auch!
      Und nach dem Krieg waren die Alliierte noch immer unwillig um Südtirol zu helfen, sich wieder bei Österreich anzischliessen! Ach, ach, waren DAS am Ende Italienschmeichler! Während beiden Kriegen!

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  6. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Intereaante Zusammenhänge:

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  7. theresa geissler schreibt:

    Da ist also der Artikel. Sobald die übersetzung fertig ist, werde ich ihn an Maria schicken.

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  8. Pingback: Zuid-Tirol is NIET Italië – en dat zou de hele wereld eens tot zich moeten laten doordringen! – Theresa's visie

  9. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Zur USA-Wahl:
    etwas Lustiges, wenns nicht so dramatisch wäre:
    Es gibt ein US-Gesetz, nach dem jemand bei der Wahl seine Identität nicht nachweisen muß, wenn er zur Zeit der Wahl „auf unbestimmte Zeit inhaftiert“ ist.
    Diesen Status nahmen in Anspruch:
    2010 / 1216

    2011 / 881

    2012 / 3.298

    2013 / 626

    2014 / 3.112

    2015 / 972

    2016 / 8.989

    2017 / 2.547

    2018 / 14.178

    2019 / 4.890

    2020 / 169.282

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    • Mona Lisa schreibt:

      Häh ???
      Auf unbestimmte Zeit inhaftiert ? Untersuchungshaft gemeint ?
      Inhaftierte besitzen keine Identität ? … nur Nummern ?
      Wer hat das Gesetz gemacht ?
      Rund 170.000 anonyme Stimmabgaben ist eine Hausnummer.

      Wie ist das eigentlich bei uns ?
      Dürfen verurteilte Knastinsassen wählen ?
      … gehört ja eigentlich zu den Bürgerrechten.

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      • theresa geissler schreibt:

        Keine Ahnung, wie das in Deutschland ist, aber in den Niederländen steht Strafhaft nicht automatisch gleich an Bürgerrechtsverlust:
        Das bestimmt der Richter.
        Mohammed Bouyeri, der Theo van Gogh ermordet hatte, wurde von Richter Bentinck zum Lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt, aber, Fügte Bentinck hinzu, OHNE Bürgerrechtsverlust.
        Also, er darf wählen.

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  10. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Heute liegt das Problem Südtirol vielen Deutschen in anderen Teilen des Siedlungsgebietes eher fern, das Problem wird unter ferner liefen betrachtet, sind ja nicht einmal eine halbe Million Deutsche dort.

    Entnationalisierung ist kultureller Völkermord.
    Und das Delikt Völkermord ist unabhängig von der Zahl der Opfer. Wenn auch nur ein Einzelner betroffen ist, greifen die Gesetze in voller Härte.
    Und es ist keine Kleinigkeit, einer Gruppe von Menschen die Kultur zu rauben.
    Kultur ist die Gesamtheit der geistigen Werte, die diese Gruppe über viele Generationen entwickelt , bewahrt und von Generation zu Generation weitergegeben („Tradition“) hat.
    Da der Geist, die Kulturfähigkeit, die essentielle, begriffsbestimmende Eigenschaft des Menschen ist, ist Entnationalisierung ein Verbrechen an der Würde und der Natur des Menschen“

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    • theresa geissler schreibt:

      So ist das, werter Dr. Kümel!
      Und was rund 1920 schon anfing mit der Fälschung (Entschuldigung, ich kann es nicht anders benennen) von der österreichisch-italienischer Landesgrenzen, und dem Höhepunkt erlebte, als Mussolini versuchte, der gesamte Südtiroler Bevölkerung zu entnationalisieren (gezwungen, selbsterständlich) war – und ist – ein Verbrechen und ein Unrecht, dass selbst jetzt, nach 100 Jahren, noch völlig gelöscht werden müsste. zwar löscht man damit nicht das gelittene Leid, aber man soll nie vorzeitig aufhören, das Recht – hier für Südtirol – offiziell siegen zu lassen!
      Vielen Dank für die Übermittlung bei diesem interessanten Artikel! Ich überlege mich momentan um selbst über diesem Thema zu schreiben auf meinem eigenen Blog Theresa’s Visie – und es ausserdem nachher zu übersetzen und dann die Übersetzung an conservo (hier also jetzt: Maria) zu übertragen. Kann jetzt noch nicht sagen, ob E. u. A. klappen wird; versuchen kann man’s trotzdem immer.
      Ich fange heute noch an mit dem Versuch!

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      • Dr. Gunther Kümel schreibt:

        Theresa Geissler,
        Ich danke Ihnen für Ihre wahren und mutigen Worte!
        Wenn Sie Material für den Artikel brauchen: Einer der BAS-Aktivisten, Helmut GOLOWITSCH, hat mehrere wegweisende historische Bücher darüber geschrieben!

        Die Fälschung begann schon auf der „Friedenskonferenz“.
        Ein Italiener namens TOLOMEI (Faschist noch vor der Konversion Mussolinis vom extrem Linken zum Chauvinisten) legte Landkarten vor, auf denen jeder Berg und Hügel, jedes Flüßchen, jedes Dorf und die Städte mit italienischen Namen versehen waren, nicht etwa doppelsprachig. Diese Namen waren vollkommen neu, noch niemand hatte jemals davon gehört!
        Die Namen sind bis heute in Kraft! Diese „TOPONOMASTIK“ war eines der maßgeblichen Probleme der Verhandlungen zum Südtirol-„Paket“, nichts wurde erreicht.
        Selbstverständlich wußten die Politiker in St. Germain sehr wohl, daß diese Landkarten Fälschungen waren; aber zynisch hat „man“ mit Augenzwinkern darüber hinweggesehen.

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