Das Geheimnis ausgeglichener Mütter

(www.conservo.wordpress.com)

Von iDAF-Buch des Monats 04 / 2020

Verehrte Interessenten, liebe Freunde des iDAF,

Weihnachten bringt auch in Corona-Zeiten viel Stress mit sich. Es ist eine Zeit erhöhten Stress‘ für Mütter, denn die meisten von ihnen stehen permanent unter Druck. Wie sie dennoch ausgeglichen bleiben können, beschreibt die Ärztin Karella Easwaran in ihrem neuen Buch anhand der Methode des „beneficial thinking“. Über die gesellschaftliche Bedeutung der Mutter-Kind-Beziehung in den ersten drei Jahren sind jüngst mehrere Bücher erschienen. Eins davon werden wir nächste Woche in Auszügen vorstellen.

Eine Zwischeninformation zur Initiative des iDAF: Zunächst ein herzliches Danke an die Spender, die sich bisher am Crowdfunding für diese Aktion beteiligt haben. Die zu erwartenden Kosten sind leider noch lange nicht gedeckt, aber wir sind um jeden gespendeten Euro dankbar! Die bisherige Spendenbereitschaft lässt hoffen, die Aktion mit Zuversicht anlaufen zu lassen. Dafür hier bereits VIELEN DANK!

Aufsätze sind bei namhaften Professoren in Frankreich, Italien, Spanien und den USA in Auftrag gegeben. Gespräche mit deutschsprachigen Professoren sind in Gang. Wir halten Sie weiterhin auf dem Laufenden.

Mit dankbarem Gruß,

Ihr iDAF-Team

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Informationen über die Möglichkeit der Spende zur Fortführung der Arbeit des iDAF – VIELEN DANK

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Buch des Monats, November 2020:

Das Geheimnis ausgeglichener Mütter

Von Karella Easwaran

Tagtäglich beobachte ich in meiner Praxis den hohen Einsatz, den Mütter für die Familie zeigen. Gleichzeitig sehe ich, wie schnell Herausforderungen wie schlaflose Nächte, Missverständnisse in der Partnerschaft, Probleme bei der Arbeit oder in der Betreuung der Kinder sie in Sorgen und Ängste versetzen und sie chronisch ermüden. Bald spüren sie die Erschöpfung und merken, wie diese ihre Lebensfreude dämpft. Über die Jahre hinweg stelle ich schließlich fest, wie fatal sich die Belastung der Mütter auf die Familien auswirken kann. Häufig dauert die Situation so lange an, bis die Mutter krank wird und damit ein körperliches oder psychisches Alarmsignal sendet – dann endlich kommt Hilfe. Sie kommt aber oft viel zu spät.

Die enorme Belastung der Mütter und ihr Stress haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Das hängt unter anderem mit der Veränderung der gesellschaftlichen Strukturen und des heutigen Familienbilds zusammen. Berufsausbildung, Studium und Berufseinstieg nehmen bei Frauen heute mehr Zeit in Anspruch, sie bekommen oft später Kinder. Dadurch verdichtet sich die Zeitspanne von Karriereplanung, Heirat und Familiengründung, was viele Paare unter Druck setzt. Neben dem Familienleben müssen meist zwei Berufswege unter einen Hut gebracht werden. Die Anforderungen sind vielfältiger geworden, gleichzeitig steigen die Erwartungen an eine gelungene Eltern- und Partnerschaft.

Die Mehrgenerationenfamilie gibt es immer seltener. Mit angemessener Anerkennung und Unterstützung aus ihrem Umfeld können Mütter nicht immer rechnen. Im Gegenteil: Auch wenn ihre Lebenspartner, Eltern und Arbeitgeber es eigentlich gut meinen, müssen sich Mütter nicht selten Aussprüche anhören, die sie erniedrigen und klein machen. Sie werden als chaotisch und labil bezeichnet, als gehetzt und unorganisiert. »Sie hat nichts im Griff«, heißt es schnell, wenn sich ihr Kind im Supermarkt vor lauter Trotz schreiend auf dem Boden wirft, oder wenn das Kind wieder einmal krank ist und sie deshalb nicht zur Arbeit kommen kann.

Laut dem Familienbericht der Landesregierung Baden-Württemberg von 2018 wenden Frauen mittleren Alters für Kinderbetreuung, Besorgungen, Hausarbeit und Pflege von Angehörigen im Schnitt 4,3 Stunden mehr auf als gleichaltrige Männer – pro Tag. Somit tragen vielerorts immer noch die Mütter die Familien – und sind damit elementare Stützen unserer Gesellschaft. Die Kinder, die mich jeden Tag in meiner Praxis besuchen, werden diese Gesellschaft in Zukunft mitgestalten. Der lebenslange Einsatz ihrer Mütter verdient daher deutlich mehr Anerkennung und Wertschätzung. Deshalb finde ich es enorm wichtig, den Fokus auf die Mütter, ihre Leistungen und ihren Stellenwert zu richten und dafür zu sorgen, dass die Gesellschaft ihre Belange erkennt und ernst nimmt. (….)

Stress ist der Krankmacher Nummer eins der modernen Gesellschaft und ist auch Ursache dafür, dass so viele Mütter am Rande ihrer Kräfte sind. Ihr Alltag ist von Zeitdruck bestimmt, sie bestehen eine Zerreißprobe nach der anderen, bevor sie abends völlig erschöpft ins Bett fallen. Doch selbst dort haben sie keine Ruhe. Gerade wenn ihre Tiefschlafphase begonnen hat, hat das Baby Hunger oder das Kita-Kind träumt schlecht und muss getröstet werden. Später kann es sein, dass eine Mutter gar nicht erst einschlafen kann, weil ihr Kind im Teenageralter nicht zur vereinbarten Zeit nach Hause gekommen ist. Ganz leicht passiert es da, dass Mütter vergessen, dass auch sie selbst Bedürfnisse haben.

Die Sensibilität für den übergroßen Stress der Mütter und dessen Auswirkung auf ihre Gesundheit kommt erst langsam im gesellschaftlichen Bewusstsein an, zum Beispiel beim Thema postnatale Depression oder der leichteren Form des »Baby-Blues«. Wir alle wissen inzwischen, dass etwas ganz entscheidend nicht in Ordnung ist, wenn eine Frau noch Wochen nach der Geburt ihres Kindes ständig in Tränen ausbricht oder sagt: »Ich schaffe es kaum, morgens aufzustehen.«

Wenn die Mutter nach einer Geburt über längere Zeit niedergeschlagen ist und keine Lebensfreude mehr verspürt, sollten diese Symptome mit einem Facharzt abgeklärt werden! Leider schwindet diese Aufmerksamkeit wenige Monaten nach der Geburt, doch der Stress für die Mütter bleibt. Schnell wird aus Schlafmangel eine dauerhafte Schlafstörung, aus Lustlosigkeit wird der Verlust an Lebensfreude. Das kann jede Mutter treffen: von der Alleinerziehenden, die sich mühevoll mit wenig Geld und ohne Hilfe der Familie durchschlagen muss, bis zur hochbezahlten Selbstständigen, die sich Putz- und Kinderfrau leisten kann. Und natürlich auch die Mütter, die von sich selbst dachten: »Mir kann das nicht passieren!«

Tatsächlich ist für Mütter die Gefahr auszubrennen höher als für Spitzenmanager. Die Folgen von chronischem Stress reichen von Erschöpfungszuständen bis hin zu Depressionen, Burn-out und langfristig Demenz. Leider gibt es keine Medizin, die wir Ärzte gegen Stress verschreiben könnten. Nur gegen seine massiven Auswirkungen gibt es Medikamente und Therapien (oft genug kommen diese zu spät zum Einsatz). Aber was ist eigentlich Stress? Woher kommt er? Was bewirkt er in unserem Körper genau? Was können wir dagegen tun?

Und wie können Mütter sich selbst helfen?

.…

In unserem Mittelhirn werden Licht- und Schallwellen, Gerüche und alle anderen Informationen mit unseren Erfahrungen abgeglichen und verarbeitet. So kommt es, dass zwei Menschen, die zu einem bestimmten Zeitpunkt exakt dasselbe erleben, einem Dritten völlig unterschiedlich davon erzählen. Wenn ein Optimist und ein Pessimist auf demselben Konzert waren, berichtet der Optimist begeistert von der tollen Musik und der Megastimmung, der Pessimist dagegen nörgelt herum, weil es ihm zu voll war und die Boxen zu laut dröhnten. Beide erzählen ihre individuelle Wahrheit. Doch der Pessimist ist gestresst, unzufrieden, niedergeschlagen, wird häufiger krank; er hat es im Leben schwer. Der Optimist dagegen ist zufrieden und ausgeglichen und genießt entspannt das Leben.

Gut, dass wir in der Lage sind, unsere Denkgewohnheiten zu verändern. Wir können jederzeit entscheiden und einüben, ob wir die Welt mit einem optimistischen oder pessimistischen Blick betrachten wollen. Genau hier setzt das Beneficial Thinking an. Durch bestimmte Übungen verändern wir die Art und Weise, wie wir in unserem Mittelhirn die einlaufenden Informationen interpretieren. Erlernte Denkweisen, die nicht vorteilhaft sind, werden immer schwächer und verschwinden mit der Zeit; neues, vorteilhaftes und vorwärts gewandtes Denken ersetzt das alte. Das passiert nicht über Nacht. Es braucht ungefähr drei Monate, bis eine neue Gewohnheit zuverlässig eingeübt ist.

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Karella Easwaran, Das Geheimnis ausgeglichener Mütter – Starke Mütter, starke Familien, starke Gesellschaft. Kösel-Verlag, München, 2020, 271 Seiten, hier: 10 f. und 19 f.

*) Die Autorin ist Fachärztin für Kinder-und Jugendmedizin mit eigener Praxis in Köln und Expertin für Mind-Body-Medizin sowie der Theorie des „vorteilhaften Denkens“

www.beneficial-thinking.com

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www.conservo.wordpress.com     1.12.2020

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. 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5 Antworten zu Das Geheimnis ausgeglichener Mütter

  1. Ulfried schreibt:

    Wer sich Weihnachten mit Streß zu müllen läßt hat selbst schuld. Und hat nicht begriffen, daß die GEWEIHTE NACHT ein Geschenk Gottes an uns Menschen ist das leider die meisten nicht zu würdigen wissen. Dies ist das Problem unserer Gesellschaft. Eine Bekannte fragte mich die Woche ob ich schon Weihnachtsgeschenke hätte. Ich antwortete ihr, daß ich es schon vor zweitausend Jahren in Bethlehem erhielt. Sie hat’s nicht verstanden. Einen gesegneten Advent Allen die es annehmen. LG Ulfried

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  2. Ulfried schreibt:

    Und weiße Weihnacht. Diese Nacht sind wir hier im Odenwald zugeschneit und es schneit immer noch. Dann werd ich den Gehweg räumen. Eigentlich wollt ich heut Acker fräsen und Holz rücken. Doch Schnee wirkt auch beruhigend auf die Seele. Da brauchts keine Professoren Seelenklempner sondern einfach genießen und durchatmen. Uuupps Dieser Klimawandel??⛷️😄☃️⛄

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    • Ingrid schreibt:

      Ulfried sei vorsichtig, der Borkenkäfer will an dich ran, du musst dich schützen. HA HA

      Gut das es noch schwer arbeitende Menschen gibt, die noch von ihrer Hände Arbeit leben.
      Weiter so, auch bei uns in Kasdel ist Schnee gefallen.
      Gruß Ingrid

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  3. Mona Lisa schreibt:

    Bei Sress wegen zuwenig Zeit, liest man am besten einen Zeitmanagment-Ratgeber, danach hat man doppelt Stress, weil einem die Lese-Zeit fehlt.

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  4. Shinobi schreibt:

    Große Krankenhausstudie: 2020 weniger Intensivpatienten mit Atemwegserkrankungen als 2019
    https://de.sputniknews.com/wissen/20201130328458013-krankenhausstudie-2020-ergebnisse/

    Was wird der Merkel-Clan dazu sagen ?
    Alles frei erfunden von den Querdenkern ?

    Corona-Virus ist bei weitem nicht so gefährlich, wie es uns seit März/April 2020 eingeredet wird !
    Das ist eine Tatsache…

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