„Bis ins vierte Glied“ – Deutsche Erfahrungen

(www.conservo.wordpress.com)

von altmod *)

Über Ethnizität, kollektives Gedächtnis und Vererbung

„Das Vergangene ist nicht tot;
es ist nicht einmal vergangen.
Wir trennen es von uns ab und

stellen uns fremd.“
Christa Wolf

Im Zusammenhang mit dem ersten Gebot („… keine anderen Götter …“) spricht der Gott Israels:
„Ich, der Herr, dein Gott, bin ein eifernder Gott, der die Missetat der Väter heimsucht bis ins dritte und vierte Glied an den Kindern derer, die mich hassen, aber Barmherzigkeit erweist an vielen Tausenden, die mich lieben und meine Gebote halten“ – 2 Mose 20,5f.

Mit uns Deutschen hat dieser eifernde Gott scheinbar kein Erbarmen, mit seinem ureigensten Volk, den Juden, offenkundig ebenfalls nicht.

Wir wissen inzwischen, dass physische und Verletzungen der Psyche durch schreckliche und lebensbedrohliche Kriegs- und Fluchterlebnisse, Hunger und Verfolgung eine – mitunter unbewusste – Wirkung bis ins Erwachsenenalter hinein haben, und dies wird an die nächsten Generationen weitergegeben, wie durch Forschungen bestätigt wurde.

Ethnizität

Befassen wir uns zunächst mit der Ethnizität. Dazu der Ethnologe Prof. Dr. Michael Schönhuth, Trier:
• Ethnizität, ethnische Identität leiten sich ab vom griechischen „ethnos = Volk“ und bezeichnet die individuell empfundene Zugehörigkeit zu einer Volksgruppe, deren gemeinsame Merkmale z. B. Sprache, Religion bzw. gemeinsame Traditionen sein können.
• Bei Kultur geht es um sozial hergestellte Bedeutung, bei Ethnizität um soziale Abgrenzung (Inklusion und Exklusion), die zu Wir-Gruppenbildung führt.
• Ethnische Identität ist eine Form von kollektiver Identität.

Kollektives Gedächtnis

Historiker und Soziologen betrachteten den Dreißigjährigen Krieg als das große politische Trauma der Deutschen, das sich in das unbewußte kollektive Gedächtnis der Deutschen eingegraben hatte. Eine „deutsche Traumabewältigung“ fand dann aber erst nach den Zweiten Weltkrieg statt. Allerdings dadurch, dass das große Trauma des historischen Krieges durch ein noch größeres abgelöst wurde. Nun war es der Schrecken des Bombenkriegs, der Flucht und Vertreibung, der sich zum Trauma auswuchs.
Einen Zugang zu unbewussten kollektiven Strukturen entwickelte Maurice Halbwachs (1877–1945) mit der von ihm generierten Theorie des kollektiven Gedächtnisses. Diese orientiert sich stärker an der konkreten historischen Situation von einzelnen sozialen Gruppen und Gesellschaften. Nach Halbwachs ist nicht nur das Bedürfnis nach Erinnerung und Geschichtsbewusstsein u.a. als Reaktion auf das Verschwinden von Traditionen und Lebenswirklichkeiten zu verstehen.
Darauf wird man noch eingehen müssen.

Ein Beispiel für das kollektive Gedächtnis geben z.B. auch die Serben, die die Niederlage im Kosovo im Jahre 1389 in ihren nationalen Heiligenkalender eingeschrieben haben und welche die Politik gegenüber den Kosovaren immer noch beeinflusst. Und natürlich die Israelis, welche die unter den Römern gefallene Festung Massada zu einem politischen Erinnerungsort gemacht haben; dazu noch bedeutender der Holocaust, welcher zum Fundamental-Narrativ für den Staat und das Volk der Juden wurde.

Es wird behauptet, dass in Zeiten globaler Mobilität und Vernetzung keine isolierten Kulturen mehr existieren, weshalb der Begriff der Ethnizität zunehmend durch „kulturelle Differenz“, „Diversität“, „Kosmopolitismus“ oder „Hybridität“ abgelöst werden muss. Die Begriffe Rasse und Volk sind bereits seit längerem auf dem Altar der multikultura-listischen Ideologie, der Political Correctness und „Cancel Culture“ geopfert worden. In den Geisteswissenschaften werden die Völker heute oft unter dem Einfluß einer linken Ideologie als nicht real, als fiktive Konstrukte und Erfindungen angesehen. Sie seien die Erfindungen von Herrschenden in der Vergangenheit, um die Beherrschten in ihrem Sinne manipulieren zu können.

Dem widersprechen jedoch neuere genetische Untersuchungen, die den Charakter der Völker als Verwandtschaftsgruppen bestätigen. Man fand z.B. in den USA, daß die ethnische Selbstzuordnung (Weiße, Schwarze, Ostasiaten und Latinos) bei 99,86 Prozent der Personen mit den empirisch ermittelten genetischen Clustern übereinstimmt. Selbst innerhalb Europas lassen sich die verschiedenen Völker noch gut voneinander unterscheiden. So kann man zum Beispiel die Schweden mit statistischen Methoden zu 90,1 Prozent, die Polen zu 80,2 Prozent und die Deutschen (ein schließlich der Österreicher) zu 64,4 genetisch richtig zuordnen. Das ist für ein großes Volk wie das deutsche, das in sich starke regionale Unterschiede aufweist, ein beträchtlicher Wert. Überschneidungen bestehen nur zu den Nachbarvölkern, im Fall der Deutschen also zu Dänen, Tschechen, Polen und so weiter.

Epigenetik

Konkret zur Vererbbarkeit gemachter Erfahrungen.
Es gibt Studien, in denen man belegen konnte, dass sich gar die Lebensbedingungen der Großeltern noch im Erbgut der Enkel widerspiegeln können.

Physische und psychische Traumata, solche und ähnliche Ereignisse – in der Folge „Epigenetische Mechanismen“ genannt, haben eine wichtige Rolle bei der Steuerung unseres Erbguts, indem sie Gene ein- oder ausschalten. Es war lange Zeit fraglich, ob diese epigenetischen Informationen, die sich über das ganze Leben hinweg in unseren Zellen ansammeln, die Grenze der Generationen überschreiten und an Kinder oder sogar Enkel weitervererbt werden können.

Die Epigenetik (altgr. ἐπί epi ‚dazu‘, ‚außerdem‘ und Genetik) ist das Fachgebiet der Biologie, welches sich mit der Frage befasst, welche Faktoren die Aktivität eines Gens und damit die Entwicklung der Zelle zeitweilig festlegen. Sie untersucht die Änderungen der Genfunktion, die nicht auf Mutation oder Rekombination beruhen und dennoch an Tochterzellen weitergegeben werden.

Um 1800 herum entwickelte der französische Botaniker und Zoologe Jean Baptiste de Lamarck (1744–1829) seine Theorie der Arttransformation, der Veränderlichkeit der Arten. Veränderte Umweltbedingungen führten demnach zur Anpassung. So sollte beispielsweise der lange Giraffenhals entstanden sein, weil die Tiere sich auf der Suche nach Blättern strecken mussten und das Ergebnis von Training und Anpassung an ihre Nachfahren vererbten.

Lamarcks Theorie galt längst als widerlegt, doch nun merken Wissenschaftler wieder auf. Zwar wird heute niemand mehr tägliches Training für die langen Giraffenhälse verantwortlich machen. „Allerdings mehren sich die Arbeiten zur epigenetischen Weitergabe erworbener Eigenschaften, und Lamarck hatte, zum Teil, doch Recht“, sagt Thomas Jenuwein vom Max-Planck-Institut für Immunologie und Epigenetik in Freiburg. Tierversuche haben ergeben, dass die Auswirkung von Ernährung, Stress und Giftstoffen auf epigenetischem Weg weitergereicht werden können – zumindest über einige Generationen. Und wie sieht es beim Menschen aus?

Vererbte Wunden?!

„Es gibt Menschen, die leiden an einem Leid, das eigentlich gar nicht ihres ist: Sie tragen das Trauma ihrer Eltern in sich.“ Schreibt Brotta Ratsch in einem Beitrag der FAS vom 2. Juni 2019.

„Vererbte Wunden – wie Traumata über Generationen weiterwirken“ lautete das Thema einer Sendung des Deutschlandfunks vom September 2018.

Man hat ein Thema wiederentdeckt, das lange verdrängt oder einstmals in recht subjektiver Weise behandelt wurde, Stichwort „Auf dem Weg in die Vaterlose Gesellschaft“ von A. Mitscherlich. Mitscherlich war Nervenarzt und Psychoanalytiker, ideologisch geprägt von Sigmund Freud und war ein Exponent der Frankfurter Schule.

Es gehört zu den Aufgaben der (medizinischen) Psychologie und Nervenheilkunde, sich einen Reim auf unerklärliche „Macken“ – sei es bei einem Individuum oder einem Kollektiv – zu machen.
Und nicht nur das.

Immer häufiger widmen sich denn auch die Biowissenschaften der Frage, wie sich kulturelle Faktoren (z.B. soziokulturelle Umwelt, Ernährung oder traumatische Erfahrungen) über Prozesse wie ›Prägung‹, ›genetische Assimilation‹ oder ›Imprinting‹ in das Erbgut ›einschreiben‹. Insbesondere mit der Epigenetik können diese Schnittstelle zwischen Natur und Kultur aufgezeigt werden, die in einem disziplinübergreifenden, nicht auf eine faktoriale Ebene reduzierten Sinn jedoch erst noch zu konzeptualisieren ist.

Wenngleich die heute messbaren, transgenerationalen Effekte solcher Einschreibungen bislang nur spekulativ sind, darf festgestellt werden, dass biologische Vererbungsvorgänge angemessen nur zu erklären sind, wenn in deren Erforschung auch nicht-genetische Übertragungsprozesse entlang ethologischer, psychologischer, ökologischer und im weiteren Sinne soziokultureller Linien einbezogen werden.

Mit der Epigenetik haben die Biowissenschaften tatsächlich – und programmatisch damit begonnen, ein weit über die Biologie hinausweisendes, breites wissenschaftliches Terrain, mit den ihr eigenen methodischen Mitteln und Erklärungsmodellen zu erschließen.

„Deutsche Traumata“

„Völker sind keine zufälligen Gebilde, sondern unverwechselbare Ergebnisse ihrer Geschichte.“
Das gilt für das deutsche Volk – wie für das jüdische gleichwohl.

Als das „Urtrauma“ Deutschlands wird der Dreißigjährige Krieg angesehen. Betrachtet man die relativen Verluste an Menschenleben, so hat der Dreißigjährige Krieg massivere Folgen z.B. in der demographischen Entwicklung Deutschlands, als die beiden Weltkriege des 20. Jahrhunderts zusammen: Am Ende des Krieges war die Bevölkerungszahl in den Gebieten, die das heutige Deutschland ausmachen, um mehr als ein Drittel zurückgegangen, viele kleinere Städte waren entvölkert, ganze Dörfer verschwunden, zuvor blühende Landschaften auf Jahrzehnte hin verwüstet. Die Menschen erlebten am eigenen Leib bisher kaum gekannte Greuel und Gewalttaten, welche das Bild und die Erwartungen bei kommenden Kriegen nachhaltig prägten. Für unsere europäischen Nachbarn setzte die Zeit des Humanismus, der Frühaufklärung ein und der Anfang der nationalstaatlichen Konsolidierung. In den deutschen Ländern entstand auf den Trümmern des Dreißigjährigen Krieges ein negativer Mythos, der von der ewigen Opferrolle. Das hatte bleibende Folgen.

Der Historiker und Politologe Herfried Münkler schreibt:
„So entstand ein kollektives Trauma, das nicht im Gebet zu bearbeiten war, sondern aus dem man politisch zu lernen hatte: dass niemals wieder ein solcher Krieg, der ein Konfessionskrieg und ein Hegemonialkrieg zugleich war, auf deutschem Boden geführt werden dürfe. Ersteres lief auf die Entpolitisierung der konfessionellen Gegensätze hinaus, letzteres auf die Forderung nach einem starken Deutschland, das alle Feinde von seinem Territorium fernzuhalten in der Lage war. Dieser Imperativ wurde durch die napoleonischen Kriege zu Beginn des 19. Jahrhunderts verstärkt.“

Dies wirkte sich auf die künftige (Militär-)Politik des Deutschen Reiches aus. Von der Warnung von Helmuth von Moltke, dem Sieger der Einigungskriege, als er 1890 in seiner letzten Reichstagsrede vor einem europäischen Krieg warnte und darauf hinwies, dies könne ein neuer Dreißigjähriger Krieg werden – bis hin schließlich zum Schlieffen-Plan, den Krieg aus Deutschland weg direkt ins Feindesland zu tragen.

Moltke sollte recht behalten: mit dem weltpolitischen Urtrauma des 20. Jahrhunderts, dem ersten Weltkrieg begann 1914 ein neuer dreißigjähriger Krieg, der formal 1945 endete. Ein Krieg, der in der Endphase wieder mit der massiven Zerstörung, Besetzung und Raub deutscher Lande endete. Die Menschenopfer auf deutscher Seite betrugen über 5 Millionen getötete Soldaten und über 1 Million zivile Opfer durch Bombenterror und andere Kriegseinwirkungen. Fast 14 Millionen Deutsche wurden aus ihren längst angestammten Gebieten im Osten vertrieben. Es gibt fast keine deutsche Familie, die nicht wenigstens eine Familienmitglied im Krieg verloren hat, die nicht unter dem Terror von Vertreibung und Bombenkrieg zu leiden hatten.

Dies stellt jetzt keine „Relativierung“ zu den Opfern anderer Nationen oder Völker dar. Für Russland, das über 20 Millionen Kriegsopfer zu beklagen hatte, ist der „große vaterländische Krieg“ bis heute ein ungebrochener Mythos. Auf die Bedeutung des Holocaust für das jüdische Volk haben wir bereits oben hingewiesen; der wissenschaftliche Dienst des Deutschen Bundestages hat sich mit der transgenerationalen Traumatisierung von Holocaust-Opfer befasst. Wir haben auf Untersuchungen hingewiesen, welche auf unsere, die deutschen Erfahrungen eingehen.

Die deutsche Art

Zurück zum „deutschen Trauma“.
In den Zeiten des Kalten Krieges war allen klar, dass ein neuer heißer Krieg mit der unwiderruflichen Zerstörung und Auslöschung Deutschlands verbunden wäre.
Es gibt natürlich handfeste Belege, dass die Friedensbewegung der 60er bis 80er Jahre wesentlich vom Osten gesteuert und finanziert wurde. Dennoch darf man diesen Aspekt nicht außer Acht lassen, welcher schon Folge des ersten Dreißigjährigen Kriegs und nach den Erfahrungen der napoleonischen Kriege gewiss auch im „kollektiven Bewußtsein“ statthatte: kein Krieg mehr auf dem Boden des Vaterlandes!
Auch wenn keiner von der Friedensbewegung das Wort vom Vaterland gebrauchte.

Ich meine, es geht nicht allein um das Schuldig-Fühlen von Nachfahren, sondern ganz gewiss darum, daß eine Gesellschaft insgesamt mit einer kollektiven Erinnerung nur schwer fertig wird.

Erfahrungen, die auf vielfältige Weise weitergereicht wurden und werden.

Als naturwissenschaftlich ausgebildeter und vielfältig akademisch geprägter Mediziner und Arzt bin ich offen für wissenschaftliche – aber nicht jedwede Erklärung, wiewohl denn auch skeptisch gegenüber nur vage belegbaren Fakten auch der naturwissenschaftlichen Epigenetik.

Aber eines ist für mich klar: ein deutsches Bewußtsein und Dasein, sei es durch Zuflüsse „epigenetischer“ Art oder durch unsere spezifischen „Narrative“ geleitet, wird nicht elementiert werden können. Das belegen die psychologischen, soziologischen, historischen und auch die Ergebnisse neuerer Vererbungslehre. Der Multikulturalismus ist schon daran gescheitert und wird auch in neuen Auflagen und Varianten daran scheitern. Das meine ich ist berechtigt – und das ist meine Hoffnung.

In einem Artikel auf Cicero fand ich folgende Aussage:
„Der ewige Deutsche hasst nichts so sehr wie Deutschtümelei. Das ist eine internationale Schlechtestmarke. Kein Engländer schämt sich seiner Englishness, im Gegenteil, man ist froh, Brite zu sein – selbst in Schottland und Wales. Auch Amerikaner, Franzosen, Russen, Schweizer, Japaner, Türken, Iraker, ja selbst die als Selbsthasser notorischen Juden sind zumindest als Israelis stolz auf ihr Land und seine Flagge, seine Bräuche, seine Geschichte. Allein wir Deutschen schämen uns.“

Das ist eine eingeengte Sicht eines Intellektuellen auf deren eingeschränkte Standpunkte, die man in Berufung auf unsere Psyche gerne verfestigen möchte.

Das Volk, auch das deutsche Volk, mit seinen Erfahrungen und seinen genetischen oder auch nicht-genetischen Prägungen, wird bestehen bleiben und nicht etwa die ersonnenen Konstrukte von Ideologen oder Intellektuellen. Und das ist nicht etwa „Deutschtümelei“, was immer man mit dieser abschätzigen Metapher meint, sondern quasi ein Naturgesetz.

Seien wir uns dessen gewiss!

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*) Blogger „altmod“ (http://altmod.de/) ist Facharzt und seit Beginn Kolumnist bei conservo

www.conservo.wordpress.com    2.12.2020

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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33 Antworten zu „Bis ins vierte Glied“ – Deutsche Erfahrungen

  1. gelbkehlchen schreibt:

    Zitat: „In den Geisteswissenschaften werden die Völker heute oft unter dem Einfluß einer linken Ideologie als nicht real, als fiktive Konstrukte und Erfindungen angesehen. Sie seien die Erfindungen von Herrschenden in der Vergangenheit, um die Beherrschten in ihrem Sinne manipulieren zu können.“
    Umgekehrt wird ein Schuh daraus. Die Zerstörung der Völker und Negierung ihrer speziellen Eigenschaften widerspricht der Wirklichkeit und ist der eigentliche Rassismus. Die Völker auf dieser Erde sind im Durchschnitt offensichtlich weder in ihrem äußeren Aussehen noch in ihren Fähigkeiten im Schnitt gleich und das eigentliche Vorurteil besteht darin, die Völker als gleich anzunehmen.
    Sie nämlich als gleich anzunehmen ist ein der Wirklichkeit widersprechendes Konstrukt und eine Erfindung der Linken, um die Menschheit in ihrem Sinn manipulieren und beherrschen zu können. So herum wird ein Schuh daraus.
    Die unproduktiven Geisteswissenschaften haben sich zu verbrecherischen Wissenschaften von faulen schmarotzenden Sesselfurzern entwickelt, die anderen auf der Tasche liegen, deswegen die Wirklichkeit eines Menschen nicht kennen, der sich selbst ernähren muss. Und damit einen wichtigen Teil der Wirklichkeit auf diesem Planeten nicht kennen. Und somit in einem Wolkenkuckucksheim leben. Die Finanzierung der Geisteswissenschaften sollte überdacht werden. Erstens liegen die unproduktiven Geisteswissenschaftler der eigenen Gemeinschaft, dem Volk finanziell auf der Tasche. Zweitens belasten diese Geisteswissenschaftler „zum Dank dafür“ auch diese eigene Gemeinschaft mit schwachsinnigen, realitätsfremden Ideologien, die zu Versklavung und Selbstzerstörung führen.

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  2. greypanter schreibt:

    Da ich nicht mehr berufstätig bin, konnte ich in den letzten zwei ein halb Jahren ganz intensiv die Entwicklung meines Enkels von seiner Geburt an miterleben, beobachten und beeinflussen. Es war faszinierend, die Wandlung eines zunächst rein emotional gesteuerten Wesens zum überwiegend rational agierenden Kind zu erleben und in vielen Bereichen beeinflussen zu dürfen. Es sind nicht nur Eltern und Großeltern, welche die Verhaltensweisen eines Kindes beeinflussen. Auch die Kindertagesstätte (KITA) formt das soziale Verhalten eines Kindes durch die Mittel der Gruppendynamik: Das Kind begreift sich als Mitglied einer Gruppe. Dadurch wird sein Nachahmungstrieb ausgenutzt, der als Antrieb zum Lernen nicht nur beim Menschen, sondern auch bei allen Säugetieren und Vögeln angeboren ist. Ohne Widerspruch nimmt das Kind die Verhaltensweisen der Gruppe an und integriert sich in sein soziales Umfeld. Das ‚Bockig Sein‘ lässt nach und verschwindet im Verlauf eines Jahres, sofern es den Führungspersonen gelingt, mit geeigneten Argumenten die Einsichtsfähigkeit des Kindes überzeugend anzusprechen.

    Diese frühkindliche Prägung des Menschen setzt sich in Schule und Berufsausbildung oder Studium fort. Danach hat der Erwachsene feste Vorstellungen von seinem Platz in der Gesellschaft und wird durch Beruf und Gründung einer eigenen Familie so sehr in Anspruch genommen, dass er kaum mehr die Zeit findet, seine fest gefügten Vorstellungen von der politischen und sozialen Umwelt einer sich ändernden Realität anzupassen. Er ist überzeugter Liberaler oder Sozialist, vielleicht auch extremer Konservativer, Nationalist oder Anarchist, Kommunist, Marxist. Diese Überzeugungen sind nicht von objektiven Fakten geprägt, sondern von subjektiven Informationen, durch welche das eigene Weltbild eines Menschen geschaffen wird. Das bedeutet, jeder Mensch sieht die Welt durch die Brille seiner bisherigen Erfahrungen. Seine Erkenntnisfähigkeit ist gefiltert durch die Vorurteile seiner bis dahin gewonnenen Erkenntnisse.

    Es gelingt den wenigsten Menschen, diesen Filter von Vorurzeilen beiseite zu schieben. Die verfügbaren Informationen sind ebenfalls durch den Filter des berichtenden Journalisten vom Ballast einer objektiven Berichterstattung befreit und auf das Wesentliche, der Vermittlung einer politisch überzeugenden Botschaft reduziert. Dazu kommt, dass der Erwachsene die von ihm bevorzugten Inforationskanäle so auswählt, dass sie zu seinen bisher gewonnenen Überzeugungen passen und einen Rückkopplungseffekt bewirken. Dadurch fühlt er sich in seinen Ansichten bestätigt und genießt das Gefühl, mit seinem Urteil über das Geschehen ‚richtig zu liegen‘.

    So scheint auch ‚altmod‘ mit seinem umfangreichen Beitrag der sozialpolitischen Botschaft einer unhaltbaren Vererbungstheorie aufgesessen zu sein. Diese stammt aus früheren Jahrhunderten, als die Mendelschen Regeln über Vererbung noch neuester Stand der Erkenntnis waren und weiten Raum für Spekulationen boten. Leider blieb ‚altmod‘ eine Erklärung schuldig, wie nach heutigem Erkenntnisstand die traumatischen Erfahrungen eines Menschen den Weg in die Chromosomen seiner Ei- oder Samenzellen finden sollen.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Nach meinem Verständnis liegt bei Dir ein Missverständnis vor. So wie ich das verstanden habe, meint altmod nicht, dass schlechte Erlebnisse in die Gene hineinkommen, sondern dass die Gene erhalten bleiben, dass aber Gene an – oder abgeschaltet werden können, und dass auf diesem Weg die schlechten Erlebnisse, nämlich über die Anschaltung und Abschaltung der Gene, in die Gene hineinkommen. So zumindest habe ich es verstanden.

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      • Ingrid schreibt:

        Sehr gut geschrieben greypanter und gelbkehlchen.
        Ich stimme euch beiden voll zu.

        Ein sehr gutes Beispiel ist das von dem Enkel.
        Auch ich habe 2 Enkel und auch ich beobachtet ihren Werdegang genau und da muss ich greypanter recht geben, unser Einfluss auf sie wirkt nur in jungen Jahren und dann wird der Gruppenzwang größer und der übernimmt zum größten Teil auch deren Erziehung.
        Was der eine macht, will der andere auch und dieses gut funktionierende System wird inzwischen von Politik und Medien brutal ausgenutzt mit irgendwelchen künstlich erzeugten Ängsten, aber auch Zwängen die durch das Medium Facebook oder Instergram noch verstärkt werden.
        Jede Generationen hat sich aber auch immer geändert, denn das ist der Lauf der Zeit und auch unsere Gene ändern sich laufend, sonst wären wir immer noch in der Steinzeit.
        Was sich ändern muss ist, das wir aufpassen müssen, dass der Einfluss von diesen bösen 0Elementen, die bewusst mit Falschheit unsere Kinder umpolen wollen, nicht noch größer wird und der Schaden, dann nicht mehr zu reparieren sein wird.

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      • greypanter schreibt:

        Liebes Gelbkehlchen, meine Antwort auf ‚altmod‘ legte Gewicht auf den individuellen Lernprozess, der abhängig ist von der gesellschaftlichen Umgebung, in der sich ein Mensch befindet. Man nennt dies die Tradition, welche die Eigenarten und besonderen Merkmale eines Volkes ausmacht. Diese Tradition wurde in früheren Jahrhunderten von einer Generation zur nächsten als wertvoller Erfahrungsschatz weiter gegeben. Mit der Entnazifizierung nach dem zweiten Weltkrieg wurde erstmals der Versuch unternommen, die Tradition der Deutschen in einer Art Gehirnwäsche auszulöschen, indem alle Schulbücher, angefangen von den Bildern im A-B-C Lesebuch und ersten Rechenbuch von den Siegermächten für ein Volk von Schwerverbrechern und mit Erbschuld beladenen umgeschrieben wurden. Auch die Presseerzeugnisse für Erwachsene unterlagen einer mit sklavischem Gehorsam befolgten Zensur. Erst im Alter fand ich Zeit, mich durch alternative Informationsquellen von dieser Sicht eines Schuldigen und Besiegten zu befreien. Diese Bedeutung der volkseigenen Tradition, auch mit der Technikbegeisterung und philosophischen Brillanz des logischen Denkens, macht die kulturelle Leistungsfähigkeit unseres Volkes aus. Diese sollten wir uns nicht durch einen ‚Great Reset‘ der weltweiten Gleichmacherei nehmen lassen. Auch ‚altmod‘ sollte sich von diesem aufgezwungenen Denkschema eines besiegten Volkes befreien.

        Es tut mir leid, das so deutlich sagen zu müssen: Das Aktivieren oder Abschalten von Genen hat absolut gar nichts mit Vererbung zu tun, auch nichts mit Gemütszuständen oder Traumatisierung. Von Drogen und Psychopharmaka weiß man inzwischen, dass die suchterzeugende Wirkung auf einer Umprogrammierung des Gehirns, genauer um die antrainierte, vielfach verstärkte Ausschüttung von Botenstoffen in bestimmten Synapsen von Gehirnzellen. Die Folge davon ist, dass einige Gehirnzellen dadurch hyperaktiv werden und mit verstärkten Nervenimpulsen das Suchtverhalten des süchtig Gewordenen steuern. Ähnlich dürfte es sich auch bei der Traumatisierung verhalten. Lasst also bitte die Genetik ganz aus euren Überlegungen!

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        • gelbkehlchen schreibt:

          @greypanther: Das meinte ich:
          „Epigenetische Veränderungen im Lebenslauf[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]
          Epigenetik beschränkt sich nicht auf Vererbungsfälle. Zunehmende Beachtung finden epigenetische Forschungsergebnisse im Zusammenhang mit anhaltenden Veränderungen im Lebenslauf sowie im Zusammenhang mit der Ausbildung von Krankheiten. So konnte an 80 eineiigen Zwillingen nachgewiesen werden, dass sie im Alter von drei Jahren epigenetisch noch in hohem Maß übereinstimmen, nicht mehr aber im Alter von 50 Jahren, wenn sie wenig Lebenszeit miteinander verbrachten und/oder eine unterschiedliche medizinisch-gesundheitliche Geschichte hinter sich haben. So war der Methylierungsgrad bis zu zweieinhalb mal höher bei einem Zwilling, sowohl in absoluten Zahlen als auch was die Verteilung der epigenetischen Marker angeht. Ältere Zwillinge sind demnach trotz ihrer genetischen Identität epigenetisch umso verschiedener, je unterschiedlicher das Leben der Zwillinge verläuft. Der Grund liegt neben der erlebten Umwelt auch in der Ungenauigkeit bei der Übertragung von Methylgruppenmustern bei jeder Zellteilung. Schleichende Veränderungen summieren sich damit im Lauf eines Lebens immer stärker auf.“
          https://de.wikipedia.org/wiki/Epigenetik

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    • altmod schreibt:

      Einer „unhaltbaren Vererbungstheorie aufgesessen“?
      Bitte meinen Beitrag genauer lesen und die eigene Vorurteilsbrille vorher sauber machen.
      Ich habe geschrieben, dass ich gewiss offen für wissenschaftliche Erklärungen bin, aber nicht für jedwede Erklärung und denn auch skeptisch gegenüber nur vage belegbaren Fakten auch der „naturwissenschaftlichen“ Epigenetik.
      Epigenetik ist eine Variante genetischer Forschung, aber betrifft nicht derart Genetik, wie man sie bisher im biologischen oder medizinischen Kontext begriffen hat. Die Befassung damit durch renommierte Institute resultiert aus der Erkenntnis, dass die gern gepflegten, modernen sozialpsychologischen Erklärungen für viele Phänomene nicht ausreichend erscheinen.
      Über die Einordnung der Mendelschen Regeln braucht man mich denn gleichwohl nicht aufzuklären.

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      • luisman schreibt:

        Wie passt der Baldwin Effekt in ihre Betrachtungen? Nach meinem Verstaendniss (und ich verstehe nicht allzu viel davon), wird ein erlerntes Verhalten, wenn es sich verfestigt, quasi-genetisch weitergegeben.

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        • altmod schreibt:

          Vielen Dank für den Hinweis auf den Baldwin-Effekt. Ich denke, Sie haben erfasst, worum es geht.
          Ich bin als Arzt auf dem Gebiet der Evolutions-Biologe wenig geschult. Als naturwissenschaftlich geprägter Mediziner versuche ich denn, die für den ärztlichen Beruf unbedingt erforderliche „Philosophie“ auf einem rationalen und pragmatischen Boden zu gründen zu lassen. Vielleicht ecken ich/ wir deshalb bei fast allen Ideologen an.

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        • Mona Lisa schreibt:

          Soweit ich weiß, hat man es sogar schon bei Vögeln nachgewiesen.
          Handaufzuchten verfügten über erlernte Fähigkeiten ihrer „Eltern“.

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  3. DFD schreibt:

    Im Augenblick drei sehr interessante Artikel, ..ins vierte Glied, ….unters Joch, und …Süd Tirol.

    Ich glaube die lassen zusammen Kommentieren, mehr oder weniger.

    Aber was WICHTIGES
    ##################.

    Wie geht’s der Freya? Hat irgendjemand was von ihr gehört? Peter Helmes oder Andere.

    Ich hoffe es geht ihr gut – jedenfalls so gut wie möglich.

    Best
    DFD

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Ja, soweit ich weiß, wurde es Freya zu aggressiv, deswegen hat sie sich zurückgezogen. Und vielleicht geht es ihr zu sehr gegen die katholische Kirche. Sie ist ja Katholikin. Ich weiß nicht, ob auch ich Schuld habe. Aber mir fehlt sie auch. Ich werde sie nicht bedrängen, ich möchte ihr die freie Entscheidung lassen.

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      • conservo schreibt:

        @ gelbkehlchen/Freya: Ich kann Freya gut verstehen. Die ständigen Angriffe – auch weit unter der Gürtellinie – auf unseren Glauben und auf das Christliche allgemein nehmen zuweilen überhand. Ich habe bisher noch nicht eingegriffen, aber ich appelliere an die Nicht-Christen, wenigstens uns – den Lesern eines sich zum Christentum bekennenden Blogs – Respekt entgegenzubringen.
        Denn ich darf für mich und meine Glaubensfreunde darauf verweisen, daß hier noch kein Nicht-Christ angegriffen wurde, schon gar nicht unfair. MfG P.H.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          @Peter Helmes: Lieber Peter, ich nehme an, Du weißt, dass ich streng katholisch erzogen worden bin, im katholischen Sauerland und dem katholischen Münsterland, und kennst die katholische Kirche der fünfziger und sechziger Jahre und weißt, dass uns damals als Kinder im Beicht – und Kommunionunterricht 1960 – 1961 noch heftig mit der ewigen Hölle gedroht worden ist. Dadurch, zwar nicht nur dadurch, aber hauptsächlich dadurch ist mein Leben gescheitert. Ich bin in eine schlimme religiöse Zwangsneurose gekommen, war ca. dreieinhalb Jahre in psychiatrischen Kliniken, nicht am Stück, aber immer mal wieder, habe ein Vierteljahr in den sauerländischen Wäldern als Penner gelebt, hatte kaum etwas zu essen, habe Waldbeeren gegessen, habe aus den klaren sauerländischen Berg Bächen getrunken, habe nur mein Abitur, keine Berufsausbildung, hatte zwar mehrere Freundinnen, war nie verheiratet, habe keine Kinder. Da kannst Du Dir dann vorstellen, dass ich kein besonders gutes Verhältnis zur katholischen Kirche habe.
          Die Lehre der katholischen Kirche hat sich im Grunde genommen nicht verändert, aber sie wagt es nicht mehr mit der ewigen Hölle zu drohen, Du weißt ganz genau, dass die katholische Kirche sich sehr dem Zeitgeist angepasst hat. Deswegen kennt Freya, die, so wie ich mich erinnern kann, 2009 sich erst hat taufen lassen und viel später zur katholischen Kirche gekommen ist, die alte katholische Kirche mit der alten Verkündigung nicht mehr. Und das ist es wohl, was mich von Freya und von Dir und von Ulfried trennt, der ja auch erst später zur katholischen Kirche gekommen ist.
          Aber Freya als Person und Du als Person und Ulfried als Person, ihr seid mir absolut sympathisch und ich habe große Achtung vor Euch. Ich habe ja auch Freya hier im Forum mal geschrieben, dass sie mich vielleicht zur katholischen Kirche zurückholt, dass es aber schwer werden wird.
          Liebe Grüße an Euch Drei.

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        • conservo schreibt:

          @ Danke, liebes , für Deine versöhnlichen Zeilen.
          Wir sind doch gar nicht so weit auseinander. Jeder von uns hat mit seinem Glauben so seine Erlebnisse und Erkenntnisse gehabt, über die ich hier gar nicht diskutieren will.

          Was mir bei Dir (und anderen) gefällt, ist die Möglichkeit, darüber zu diskutieren. Manche andere sind in ihrer Meinung verkrustet. Deshalb danke! Lb. Gr. P.H.

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        • Mona Lisa schreibt:

          Das sehe ich erfahrungsgemäß aber völlig anders.
          Ein „Nicht-Christ“ oder das was man sich so gemeinhin unter Christen unter einem „Nicht-Christ“ vorstellt, ist weit weniger verkrustet als andere Ideologen. Mit „Nicht-Christen“ kann man über beinah alles diskutieren, bei Ideologen jeglicher Coleur wird es da schon weitaus schwieriger und dementsprechend biestig werden sie dann auch.

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      • DFD schreibt:

        @ Glebkehlchen

        Mensch Gelbkehlchen! Alles Gute!
        ############################

        DFD

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      • ceterum_censeo schreibt:

        Richtig, gelbkehlchen.
        Wie Freya mitgeteilt hat, wurde es ihr zu heftig, und sie braucht ein wenig Abstand. Und Du bist sicher nicht schuld ….

        Und nicht nur an der katholischen (Amts-) Kirche kann man verzweifeln und sich abwenden vor lauter Marx-ismus, Soziskus, usw.
        Auch die linksrotgrünversiftteten von der anderen Fraktion, wie Käsekoppfrau und (auch so ein ) Kreuzeverstecker Bettfort – Klohn sind keinen Deut besser!

        Ansonsten, ich halte es mir dem dem ‚Alten Fritz‘ zugeschriebenen Wort: ‚Es soll jeder nach seiner Fasson selig werden (1740) ‚
        Liebe Grüße!

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  4. Dr. Gunther Kümel, Virologe. schreibt:

    LAMARCKISMUS:
    Als Marx und Engels ihre Theorien entwickelten, war der wissenschaftliche Konflikt zwischen Darwin und dem älteren Lamarckismus noch nicht endgültig geklärt. Marx nahm also die Theorie von Lamarck in seine Lehre auf, die Vererbbarkeit erworbener Eigenschaften: Nach der Revolution sollte erneut eine Diktatur errichtet werden, die „kommunistische“ Verhaltensweisen erzwingen sollte. Für wie lange? Für evolutionäre Zeiträume, also Hunderttausende von Jahren; bis die eingetrichterten kommunistischen Verhaltensweisen „in das Erbgut der Menschen übernommen worden sind“. Erst dann würden die Menschen ganz von selber kommunistisch denken und handeln, die Diktatur könnte enden, der Staat könne absterben.

    Die (schon zu Zeiten von Marx) widerlegte Theorie von Lamarck wurde in vielen Ländern des „real existierenden Sozialismus“ als Staatsdoktrin etabliert. Offenbar hat keiner in der Schule aufgepaßt. Unter Stalin wurden Genetiker verfolgt (schreibt Solschenizyn) Scharlatane und Fälscher wie Lyssenko behaupteten, sie hätten den Lamarckismus bewiesen.
    Ein Beispiel ist die „Jarowisierung“: Getreidesaat, die einer Kältebehandlung unterworfen werden, können schon im Herbst ausgesät werden. Dadurch ist Getreideanbau mehrere hundert km weiter im Norden der UdSSR möglich gewesen. Das wurde (völlig irrsinnig) als Beweis interpretiert: Kältebehandlung erzeugt erbliche Kälteresistenz. Natürlich muß das Saatgut in jedem Jahr von neuem „jarowisiert“ werden, nichts geht „in die Gene“.

    Auch zu Beginn der DDR wurde auf Anordnung der SED ein lamarckistischer Versuch gestartet.
    Es sollten kälteresistente Rinder gezüchtet werden. Da eine Frostbehandlung den Rindern schlecht bekommt, wurde die „Offenstallhaltung“ befohlen. Im Winter sollten die Türen der Ställe offengehalten werden. Leider konnte das Rindvieh die Parteitagsbeschlüsse nicht lesen und ging ein.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Haha, „Leider konnte das Rindvieh die Parteitagsbeschlüsse nicht lesen und ging ein.“
      Sie wollten ja auch den neuen Menschen, angepasst an Sozialismus und Kommunismus, kreieren. Che Guevara hat ja einige nicht Angepasste erschossen.

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  5. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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  6. text030 schreibt:

    Die Aussage zu den Traumata im Beitrag bestätigt auch nachfolgende Buch:

    Stefan Trobisch-Lütge, Karl-Heinz Bomberg (Hg.)
    „Verborgene Wunden
    Spätfolgen politischer Traumatisierung in der DDR und ihre transgenerationale Weitergabe“.

    Und noch katastrophaler: Die Re-Traumatisierung von politisch Verfolgten können nur die begreifen, die sie gerade erleiden und möglicher Weise diejenigen, die dafür verantwortlich sind!

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    • Mona Lisa schreibt:

      na ja, also ich habe bisher fast nur solche erlebt, die ihre Traumatisierung dadurch loszuwerden suchen, indem sie sie an andere weitergeben.
      Das artet dann in Gouvernantentum, Bevormundung, Beleidigungen, Schuldzuweisungen usw. aus – also die ganze Palette des DDR-Regimes mit dem Gegner umzugehen.
      Wirklich selten sind mir bei Netzdiskussionen DDR-Traumatisierte begegnet, die einen versöhnlichen Ton anschlugen. Meist trifft man auf eine emotionale Gefühlslage zwischen „nie wieder und vermissen“. Ein absonderlicher und schwer nachvollziehbarer Zustand.

      Die „transgenerationale Weitergabe“ misslingt hoffentlich, sonst kommen wir hier nie mehr auf einen gemeinsamen grünen Zweig.

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      • text030 schreibt:

        „Wirklich selten sind mir bei Netzdiskussionen DDR-Traumatisierte begegnet, die einen versöhnlichen Ton anschlugen….“ Wenn Sie das so sehen, stelle ich die Frage: Sind die politisch Verfolgten der DDR an der Re-Traumatisierungen durch die aktuelle Entwicklung nun auch noch selbst schuld? Das wäre schon zynisch. Und ich müsste dann antworten: Die neuerliche Diffamierung und Verfolgung Andersdenkender dieser Tage wird diese Menschen nachhaltig traumatisieren. Wenn es diesen Menschen dann widerfährt, dass sie nach einem Politik/Systemwechsel erneut Verhältnisse vorfinden, die sie einst traumatisieren, sind diesen Menschen von heute dann auch daran schuld?

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  7. Shinobi schreibt:

    Jetzt spekulieren die Medien schon über Trumps Nachfolger bei den Republikanern, der bei Fox News Rekord- Einschaltquoten erzielt

    US-Moderator Tucker Carlson
    Trump 2.0
    https://www.welt.de/politik/ausland/plus221459346/US-Moderator-Tucker-Carlson-Trump-2-0.html

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  8. Shinobi schreibt:

    Bengalen drohen: „Erhöhung der Familienbeihilfe von 500 auf 1500 Euros oder wir gehen stehlen“
    https://unser-mitteleuropa.com/bengalen-drohen-erhoehung-der-familienbeihilfe-von-500-auf-1500-euros-oder-wir-gehen-stehlen/

    Lampedusa: Jihadisten landen mit dem Ruf „Allahu akbar“
    https://unser-mitteleuropa.com/lampedusa-jihadisten-landen-mit-dem-ruf-allahu-akbar/

    Österreich: 60 Prozent der Intensivpatienten in Wiener Klinik haben Migrationshintergrund
    https://unser-mitteleuropa.com/oesterreich-60-prozent-der-intensivpatienten-in-wiener-klinik-haben-migrationshintergrund/

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  9. volksvertreter schreibt:

    *Zum Winterstart*

    8:00 Schneemann gebaut
    8:10 Die erste Emanze auf dem Weg zur Arbeit beschwert sich, warum das keine Schneefrau ist
    8:15 Schneefrau dazu gebaut
    8:17 Die Kindergärtnerin beschwert sich über die angedeuteten Brüste der Schneefrau
    8:20 Der Schwule eine Straße weiter beschimpft mich, weil es auch 2 Schneemänner geben sollte
    8:25 Meine vegan lebende Nachbarin pöbelt über die Strasse, das die Wurzelnase Verschwendung von Lebensmitteln sei….
    8:30 Ich werde als Rassist beschimpft weil der Schnee weiß ist.
    8:35 Fatma von der Ecke fordert ein Kopftuch für die Schneefrau
    8:40 die Polizei trifft ein und beobachtet das Szenario
    8:45 Das SEK (SonderEinsatzKomando) trifft ein weil der Besenstiel als Schlagwaffe benutzt werden kann.
    8:50 Der IS bekennt sich zu dem Schneemann.
    8:55 mein Handy wird beschlagnahmt und ausgewertet während ich mit verbundenen Augen im Hubschrauber zum Generalbundesanwalt unterwegs bin.
    9:00 Ich bezahle 1.000 Euro Bußgeld , weil Schneemann und Schneefrau keine Maske tragen und der Mindestabstand nicht eingehalten wird.

    *Schneemann bauen 2020. Ich war dabei*

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  10. Marvin Falz schreibt:

    „Du sollst keine anderen Götter neben mir haben.“ Das mag befremdlich, sogar bescheuert klingen, aber womöglich sollte mal der Einfluß des Satanismus geprüft werden. Drüben in den Staaten scheint spätestens seit den 80ern (eher seit den 60ern) eben jener einen raketenartigen Siegeszug angetreten zu haben, der zu einer Desensibilisierung der amerikanischen Bevölkerung geführt hat, dazu dass satanische Inhalte offen gezeigt werden können, dass sich die Church of Satan ungehindert ausbreiten kann, dass Baphomet-Statuen aufgestellt werden können, dass eine Unzahl von Filmen, Serien, Büchern, Musik usw. offen die Lehren von Aleister Crowley an Kinder verbreiten, dass das Verhältnis von Gott/Jesus Christus und Luzifer auf den Kopf gestellt wird (also Gott der böse Tyrann ist und Luzifer der Erlöser der Menschheit), und die Christen zunehmend als herzlose, tyrannische Idioten dargestellt werden.

    Mir scheint, dass es mehr als zufällige Querverbindungen zwischen den Lehren von Crowley, Besant, Blavatsky, Teilhard de Chardin (Begründer des New Age), Bailey (UNO-nahe) usw. und Gender und Klimawandeldogmatismus und Sozialismus gibt: die Vereinigung aller Nationen in einer NWO, die sich als Selbstvergöttlichung aller Menschen in Liebe (Love), Licht (Light) und Einheit (One) präsentiert, und in der Realität zu all den politischen und gesellschaftlichen Phämonenen führt, die in letzter Zeit verstärkt zu beobachten sind. Ein all-inklusives System, dem sich jeder per Definition unterordnen muß. Anders als im Juden- und im Christentum gibt es in der NWO keine Ränder, zu denen nicht-jüdische und nicht-christliche Menschen gehören. In der NWO gibt es kein Juden- und Christentum mehr. Das sind Phänomene und Querverbindungen, die deutlicher herausgestellt werden sollten. Bei aller Kontroversität scheint mir Walter Veith diesbezüglich gute Vorarbeit geleistet zu haben.

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  11. gelbkehlchen schreibt:

    @Maulkörbe:
    Ich danke Dir ganz herzlich für diesen Hinweis:
    „@Gelbk./Religion
    kann nur wiederholt auf Frank Sacco (z.B. auch Rezensionen)
    Wenn glaube krank macht. Das Scco Syndrom

    etwas wird nicht weniger wahr oder dramatisch, wenn man es vertuscht“

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