Der niederträchtigste aller Schurken ist der Heuchler, …

(www.conservo.wordpress.com)

Von Martin E. Renner *)

… der dafür sorgt, dass er in dem Augenblick, wo er sich am dreckigsten benimmt, am tugendhaftesten auftritt. (Marcus Tullius Cicero)

Wie angekündigt: Die Aufarbeitung unseres AfD-Parteitages in Kalkar.

Die selbstsüchtige Gesinnung zeigt sich in der Doppelmoral des Heuchlers. Heuchler sind Meister der Doppelmoral. Sie stellen andere an den Pranger – obwohl sie sich selbst ganz und gar unmoralisch verhalten. Die Zersetzung der gebildeten Strukturen, der einigenden Auffassungen der Gemeinschaft ist das gewollte und angestrebte Ergebnis des egomanischen Doppelmoralisten.

Wir brauchen einen „Großen Reset“ in unserer Partei

Man kann gar nicht anders, als diesen AfD-Parteitag in Kalkar – bewusst mit einigen Tagen Abstand – noch einmal Revue passieren zu lassen und einer Bewertung zu unterziehen. Und es ist richtig, die wichtigste Botschaft direkt vorweg zu nehmen: Wir brauchen in meiner und unserer Partei der „Alternative für Deutschland“ einen „Großen Reset“. Und das lieber gestern, als heute.Die AfD wurde – auch von mir als einem von 16 Mitgründern – etabliert, um eine seit Jahrzehnten zunehmend zerstörerische Politik zu stoppen und zu begründen, warum diese international-globalistische und öko-sozialistische Politik ins wirtschaftliche, gesellschaftliche, soziale und kulturelle Verderben führt, führen muss.

Die alles zerstörende Richtung, die vom derzeitigen Einheitsparteienblock, der „Neuen Einheitspartei Deutschland (NED)“ vorgegeben wurde und immer rigider weiter verfolgt wird, lässt sich in einem Satz beschreiben: Es ist die vollständige, bewusst herbeigeführte und gesteuerte Auflösung, nein, Zerstörung unserer nationalen Identität, unserer kulturellen Identität, unserer christlichen und auch jüdischen Identität, unserer aufgeklärten und freiheitlichen Identität.

Oder, noch kürzer: die totale Entnationalisierung – hin zu einem demokratiefernen, technokratischen, elitegesteuerten Gebilde im Sinne des Phantasmas der „Vereinigten Staaten von Europa“.

Und genau das ist und war der Grund für unseren bereits antithetischen Namen: Alternative FÜR DEUTSCHLAND.

Das ist der alleinige Daseinsgrund unserer alternativen Partei

Das ist genau das, was hier in Deutschland, aber auch in den anderen Ländern unseres Europas, dem Abendland, seit Jahren passiert. Es ist das erklärte und durch viele Entscheidungen bewiesene Ziel, es ist die bewusste und vehement vorangetriebene Marschrichtung dieser Regierung, mitgetragen von allen Parteien des Deutschen Bundestages.

Außer uns, die wir die einzige wirkliche Oppositionspartei sind. Und das schon macht uns – unabhängig von allen anderen Politikfeldern, unabhängig von jeder fachlichen Expertise, unabhängig jeglicher Rationalität – zum politischen Feind, zum politisch unberührbaren Paria in jedem deutschen Parlament.

Das ist der alleinige Daseinsgrund unserer alternativen Partei.

Und solange dem so ist – und dafür kämpfe ich unbeirrbar und in aller Entschlossenheit – können und dürfen wir nichts, aber auch gar nichts tun, was unserem politischen Gegner gefallen könnte.

Wir sind die künstlich angelegte rettende Sandbank

Eine etwas fiktional anmutende Beschreibung der aktuellen Realität: Wir sind die in letzter Sekunde künstlich angelegte rettende Sandbank, welche die Titanic vor dem bewusst angesteuerten Eisberg auflaufen lässt – und damit die Passagiere und die Mannschaft vor dem Untergang, dem Ertrinken, bewahrt. Das – und nur das ist unsere Aufgabe.

Es gibt keine sachlich gut formulierten Anfragen, keine noch so fundierten Anträge oder Gesetzesentwürfe, um diesen, von allen anderen Parteien anvisierten Eisberg aus der Welt zu schaffen. In keinem deutschen Parlament ist damit derzeit eine Mehrheit zu erreichen. Das ist die traurige Realität.

Wer das nicht erkennt, wer gar metaphorisch von Minenfeldern fabuliert, die es geschickt zu umgehen gälte – der ist in einer führenden und damit zielgebenden Position der Alternative für Deutschland wahrhaftig fehl am Platze. Hat er doch damit bewiesen, dass er die drohende Gefahr – den Untergang bedeutenden Eisberg unmittelbar voraus – gar nicht erkennt. Dass er nicht durchschaut, dass es gar keine Ausweichmöglichkeit mehr gibt. Und die Entscheidung nur noch zwischen Kollision und Vollbremsung besteht, was aber auf freier See eben physikalisch unmöglich ist.

Wir erleben deutlich, spätestens durch die Geburt des hässlichen Kindes „Cancel Culture“, der nicht weniger hässlichen Mutter namens „Politische Korrektheit“, dass nicht nur wir als politische Opposition, sondern jeder gesellschaftliche Widerstand, jede kritische Stimme in unserem Land mit allen Mitteln des polit-ökonomisch-medialen Komplexes aus dem demokratischen Diskurs verbannt werden soll.

Ein polit-ökonomisch-medialer Komplex, den man – nur wenig überspitzt – auch als Befehls- und Lenkungsorgan der hier immer deutlicher auftretenden und immer präsenter werdenden neo-/kulturmarxistischen Nomenklatura bezeichnen kann.

Das ist die Lage in unserem Land, die man nicht ignorieren, nicht missverstehen, nicht fehlinterpretieren kann.

Wir müssen das Regierungsschiff bremsen und auf die von uns errichtete und rettende Sandbank auflaufen lassen. Wir haben aufzuzeigen, dass die aktuelle Corona-Krise als Sonderrechtsregime benutzt wird, um unsere freie und soziale Marktwirtschaft und unsere freiheitliche Demokratie in eine öko-sozialistische Befehls- und Lenkungswirtschaft zu transformieren.

Das ist doch die Quintessenz der verschwurbelt daherkommenden Aussagen unserer Frau Bundeskanzler, wenn sie von „der großen Transformation“, „der neuen Normalität“, „der Neuen-Welt-Ordnung, an die wir Teile unserer Souveränität abzugeben hätten“ schwadroniert.

Das ist unsere Aufgabe als aktuell einzig agierende Oppositionspartei.

Aufzuklären, das große Bild zu zeichnen und unermüdlich in all seinen politischen Facetten, seinen Auswirkungen und Folgen darzulegen. Bis der etwas „bequemlichkeitsverirrte“ Bürger seine Rolle als Souverän in unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung wieder erkennt und diese auch wieder wahrnehmen will. Wir haben das massenmediale, regierungsopportune Framing einer sich immer neofeudaler gebärdenden „Nomenklatura“ täglich zu durchkreuzen und zu durchbrechen.

Vieles, was unsere als Metapher beschriebene „Sandbank“ und dem „Eisberg“ betrifft, ist bereits in vollem Gange. Mit „Pegida“ entstand eine Bürgerbewegung, deren Sorgenthema die zunehmende Islamisierung ist. Aktuell ist mit den „Querdenkern“ eine weitere, dieses Mal innerhalb des politischen Spektrums höchst heterogene Bewegung entstanden, die sich wegen der zunehmenden, geradezu brachialen Einschränkung der Grundrechte im Zuge der angeblichen Corona-Bekämpfung sorgt.

Bürger erkennen, sorgen sich, schließen sich zusammen und gehen auf die Straße. Das nennt man Versammlungsfreiheit und Freiheit der Meinungsäußerung, also Demokratie. Mit zur Regierungspolitik deutlich konträren Positionen. Wir sind nicht deren parlamentarischer Arm. Aber wir sollten grundsätzlich begrüßen und anerkennen, dass hier Prozesse der Meinungsbildung und Entscheidungsfindung stattfinden, die auch das Entstehen der „Alternative für Deutschland“ begründet haben.

Das ist nicht nur unsere Aufgabe, das ist unserer Pflicht

Als einzige Oppositionspartei haben wir für die demokratischen Rechte auch dieser Bürger, haben wir für die demokratischen Rechte aller Bürger einzustehen und zu kämpfen. Das ist nicht nur unsere Aufgabe, das ist unserer Pflicht. Ausgrenzung und Tabuisierung solcher Bewegungen, die im Kern und in der Substanz zu ähnlichen Überlegungen kommen, wie die Mitglieder unserer Partei, das wäre in höchstem Maße schändlich und verräterisch.

Während auf uns AfD-Bundestagsabgeordnete im Plenum nur verbal eingedroschen wurde, hat man gleichzeitig draußen die Bürger, die für ihre Grundrechte demonstrierten – einen Steinwurf vom Deutschen Bundestag entfernt – mit Wasserwerfern „beregnet“ und staatsgewaltlich körperlich geprügelt.

Das geschieht heute in unserer Demokratie – DAS sind die Zeichen der Zeit, die es zu thematisieren gilt und die im Parlament anzuklagen sind.

Wir halten einen „Sozial-Parteitag“ in Kalkar ab, auf dem der Bundessprecher der einzigen Oppositionspartei sich nicht nur von den Bürgern der „Querdenker“-Bewegung distanziert, sondern damit auch in Distanz zum Kampf für die demokratischen Rechte des Bürgers geht. Der sich distanziert von all jenen, die sich nicht rhetorisch gebildet oder parlamentarisch versiert auszudrücken wissen. Gilt die Würde des Menschen (Art. 1 GG) für diese Bürger nicht? Haben auch wir arrogant all‘ jene auszustoßen, sie möglichst von jedem Diskurs fernzuhalten und sie gesellschaftlich zu tabuisieren? Nein! Sicher nicht!

Abgesehen davon, dass all‘ jene Delegierten, die dem Bundessprecher in Kalkar lobschreiend zur Seite standen, nicht minder „proletenhaft krakeelend“ empfunden werden mussten, als die von Prof. Meuthen gar so gerne Ausgegrenzten und Abgestoßenen. Doppelmoral, hier besonders eindrücklich demonstriert. So ganz nach dem Motto: „ Meine Prolls, die dürfen und sollen das…“

Er stellt die eigenen Abgeordneten an den Pranger

Merken denn unser Bundessprecher und seine Fürsprecher nicht, dass sie sich bis ins Detail der Rhetorik, der Stilistik und der Methodik unserer linkslastigen, sozialistischen, politischen Gegner bedienen? Merkt er nicht, dass er in jedem Punkt das gleiche Narrativ, das gleiche Framing benutzt und unterstreicht? Merkt er nicht, dass er als Kronzeuge eines geradezu mittelalterlich, voraufklärerisch anmutenden Tribunals auftritt, dessen einzige Motivation und Absicht das politisch exakte Gegenteil von dem ist, wofür unsere „Alternative für Deutschland“ einst gegründet wurde?

Und schlimmer noch: Er stellt sogar noch die eigenen Abgeordneten an den Pranger. Nicht nur innerparteilich, sondern bewusst vor den Augen der medialen Öffentlichkeit. Er versucht also, die – unbestritten – begangene Dummheit nicht beaufsichtigter Gäste im Deutschen Bundestag durch eine ungleich größere, in ihrer Wirkung weitaus fatalere Dummheit zu heilen.

Oder ist das gar kein Heilungsversuch? Sondern eine öffentlichkeitswirksame Zersetzung der eigenen Partei, seiner ihm vielleicht kritisch gegenüberstehenden innerparteilichen Wettbewerber. Und dann ruft er – geradezu lächerlich – zu einer Disziplin auf, die er just im gleichen Atemzug gänzlich vermissen lässt.

Feuer ans Fundament der Alternative für Deutschland gelegt

Im Ergebnis war dies eine „Brandrede“, die nur allzu bewusst Feuer ans Fundament der Alternative für Deutschland gelegt hat. So geriet der Parteitag – der eigentlich durch die überwältigend hohe Akzeptanz des Leitantrages zur Sozialprogrammatik als gut gelungen zu bewerten wäre – in der Berichterstattung zur Realsatire: Hasserfüllte Gesichter, die mit sich überschlagender Stimme in Mikrofone brüllen. Wohlgemerkt: Darunter eben in vollem Umfang auch das sich selbst „bürgerlich“ wähnende Lager, angetreten, um die angeblichen „Prolls“ und „Selbstdarsteller“ endlich Manieren und Disziplin beizubringen.

O tempora, o mores!

Man musste kein aufmerksamer Beobachter sein, um zu bemerken, dass mit Meuthens Rede kein diplomatisches Friedensangebot an das Altparteienkartell unterbreitet, sondern die bedingungslose Kapitulation und Unterwerfung angeboten wurde.

Und zugleich auch in diesem Punkt das unsägliche Narrativ, das fehlleitende Framing des politischen Gegners folgsam bedient wurde: Die Mär vom Duopol, von der Bipolarität der „Alternative für Deutschland“. Das sich um die Pole der „rechten Radikalen“ auf der einen und den eher „gemäßigten Wirtschaftsliberalen“ auf der anderen Seite dreht.

Es geht aber in unserer Partei nicht um die Meuthens

Es geht auch nicht um die Höckes unserer Partei. Das wird unserer Partei nicht gerecht. Das wird der breiten Masse unserer Mitglieder nicht gerecht, die diese Streiterei endlich beendet und endlich eine konstruktive, einige Oppositionsarbeit sehen wollen. Eine Partei wie die AfD, die als einzige Oppositionspartei selbstverständlich einen viel breiteren politischen Ansatz hat, haben muss, wie die anderen.

Diese sehr breite politische Aufstellung muss moderiert, muss, da These und Antithese sich gegenüber stehen, zur Synthese im dialektischen Streit und Sinne veredelt, beigelegt und miteinander versöhnt werden.

Ich sage es seit Anbeginn in unserer Partei immer und immer wieder: Personen sind austauschbar – aber unsere politischen Positionen dürfen es nicht sein. Wir haben „das Primat des Politischen“ zu befördern und nicht, wie alle anderen Parteien, „das Primat des Persönlichen“.

Alle ethischen Grundsätze unserer immer noch jungen Partei sind erneut mit dieser bewusst inszenierten und bewusst provozierten Schlammschlacht verletzt worden. Wir konnten nicht die Früchte unserer anstrengenden Programmarbeit ernten bei der wir eine weitere programmatische Lücke mehrheitlich geschlossen haben. Leider konnten wir hierüber in der Berichterstattung nichts lesen. Weil alles dies überlagert wurde durch etwas anderes Gewolltes.

Bewusste und inszenierte Zerstörung

Alles das wurde zerstört. Bewusst und inszeniert, wie ich dem geneigten Leser in den nächsten Zeilen beweisen werde. Leider konnte ich diesen Beweis der bewussten und inszenierten Zersetzung des Parteitages als Debattenbeitrag um die am Vortag gehaltene Rede Meuthens den Delegierten des Bundesparteitags nicht vermitteln.

Nach etwa 20 Vorrednern stand ich als nächster Redner am Mikrofon und wollte den folgenden Hintergrund dem Plenum nahebringen. Als dann – Zufall? – dem fünften GO-Antrag auf „Ende der Debatte“ stattgegeben wurde.

Am Samstagmorgen vor Beginn des Parteitages wurde ich bei meinem Eintritt in den Saal von einem mir persönlich gut bekannten TV-Redakteur angesprochen:

TV-Redakteur: „Herr Renner, guten Morgen. Na, das wird heute ja heiß hergehen.“

Martin E. Renner: „Wieso? Ich denke ganz im Gegenteil. Der Leitantrag zur Sozial- und Rentenpolitik erscheint mir doch ganz gut ausbalanciert zu sein und ich denke, wir werden mit sehr hoher Zustimmungsrate diesen Grundsatzantrag verabschieden.“

TV-Redakteur: „Na, das meine ich ja nicht. Aber: ich habe das Redemanuskript von Meuthens Rede vorab überreicht bekommen, mit dem Hinweis, schön aufzupassen, da die Rede eine Bombenwirkung haben werde…“

Ja, der Journalist hatte Recht. Die Rede hatte eine Bombenwirkung. Gut, dass der Redakteur, also die Medien, darauf rechtzeitig vorbereitet wurde. Besser aber wäre es gewesen, wenn auch ich frühzeitig darauf vorbereitet gewesen wäre. Ich hätte dann unserem Sprecher eindringlich geraten, diese Rede so nicht zu halten, um damit Schaden an unserer Partei zu vermeiden.

Doch jetzt müssen wir alle damit leben – und anfangen, alles aufzuarbeiten. Am besten auf einem Sonderparteitag.

Ich grüße Sie, liebe Leser

Ihr

Martin E. Renner, MdB

*******
*) Martin E. Renner MdB ist Betriebswirt und Freier Autor (regelmäßige Kolumne bei PI und conservo – wie auch diese hier). 2013 war er einer der 15 Gründungsinitiatoren sowie Mitglied im Gründungsvorstand der Partei Alternative für Deutschland (AfD).
www.conservo.wordpress.com     3.12.2020

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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48 Antworten zu Der niederträchtigste aller Schurken ist der Heuchler, …

  1. Shinobi schreibt:

    Was steckt hinter der Corona-Politik?
    https://multipolar-magazin.de/artikel/was-steckt-hinter-der-corona-politik

    „Die Tödlichkeit des Virus liegt in der Größenordnung der Influenza – so schreibt es inzwischen auch eine Fachpublikation der WHO.

    Es gibt keine Übersterblichkeit – so der Chef des Frankfurter Gesundheitsamtes. Auch das Statistische Bundesamt weist keine signifikante Übersterblichkeit im Vergleich zu den Vorjahren aus. Die in einzelnen Wochen messbare Übersterblichkeit beruht mehrheitlich nicht auf Covid-19. (Auch in den USA gibt es laut den amtlichen Zahlen 2020 keine Übersterblichkeit, (1) sondern nur eine Verschiebung bei den Etikettierungen der Todesursachen – die Zahl der „Covid-Toten“ wuchs demnach im gleichen Maße, wie andere Todesfälle zurückgingen – was auf eine statistische Täuschung hinweist.)

    Die Gesamtzahl an Intensivpatienten blieb zuletzt ungefähr gleich, es stieg lediglich die Anzahl der Patienten mit positivem PCR-Test. Eine Überlastung des Gesundheitssystems ist nicht in Sicht.

    Die WHO hatte bereits im Juni erklärt, dass Übertragungen durch Asymptomatische „sehr selten“ seien. Dies entspricht dem gesunden Menschenverstand: Wer eine so geringe Viruslast trägt, dass er keine Symptome entwickelt und wer daher nicht niest oder hustet, der kann auch nur schwer andere anstecken. Laut einer im November veröffentlichten chinesischen Studie mit 10 Millionen Teilnehmern sind positiv getestete Menschen ohne Krankheitssymptome nicht infektiös. Wörtlich heißt es in der Studie: „Es gab keinen Beweis dafür, dass die identifizierten asymptomatischen positiven Fälle infektiös waren.“ Demnach sind pauschale Einschränkungen wie Quarantäne oder Maskentragen für symptomfreie Menschen ungerechtfertigt.

    Schließlich: Der PCR-Test selbst weist keine Infektiosität nach. Prof. Dr. Matthias Schrappe, langjähriger Vizechef im Sachverständigenrat des Bundesgesundheitsministeriums, betonte Ende Oktober in einer Anhörung vor dem Gesundheitsausschuss des Bundestages: „Die derzeitig verwendeten Testverfahren lassen keine sinnvolle Aussage zur Infektiosität zu und können daher daraus abgeleitete Maßnahmen nicht begründen.“

    Überraschende Todesfälle von Corona-Maßnahmen-Kritikern

    „Ein anderer Punkt, der noch weiterer Aufklärung bedarf, gehört ebenfalls auf den Tisch: Mehrere Politiker und Funktionäre, die sich lautstark und entschieden dem Regierungskurs entgegengestellt haben, starben in den vergangenen Wochen spontan und unerwartet, so Bundestagsvizepräsident Thomas Oppermann am 25. Oktober, Mittelstandspräsident Mario Ohoven am 31. Oktober und der Hamburger Dehoga-Chef Franz Klein am 21. November.

    Oppermann, dessen Lebensgefährtin Petra Kirchhoff im Aufsichtsrats des milliardenschweren Pharma- und Laborzulieferer Sartorius sitzt, wurde Mitte Oktober, kurz vor dem zweiten Lockdown, in den Medien mit den Worten zitiert, er rechne „mit weiteren Gerichtsentscheidungen, die Corona-Maßnahmen aufheben.“ Der „Aktionismus der Landesregierungen“ führe zu Maßnahmen, „die entweder gegen das Prinzip der Verhältnismäßigkeit oder den Grundsatz der Gleichbehandlung verstoßen“. Er forderte „eine offene Generaldebatte im Bundestag“. Drei Tage vor seinem Tod bekräftigte er in einem Zeitungsinterview: „Wir brauchen eine Debatte über die genaue gesetzliche Ermächtigung der Exekutive“. Unmittelbar vor Aufzeichung eines TV-Interviews mit dem ZDF, bei dem er seine Position dem Fernsehpublikum erläutern wollte, „brach Oppermann plötzlich zusammen“ – und starb kurz darauf.“

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    • Mona Lisa schreibt:

      Shinobi.
      super Beitrag !
      (… wie für Kümel geschrieben.)

      Nicht zu vergessen der angebliche Selbstmord von Thomas Schäfer (54).
      Der hessische Finanzminister – er galt als Nachfolger von Volker Bouffier (CDU) – wurde am 28.03.20 im südhessischen Hochheim an einer Bahnstrecke gefunden.
      Angeblich wurde Schäfer der Arbeitsdruck zu hoch, obwohl er sich noch zwei Tage zuvor sehr zuversichtlich äußerte, die kommenden Aufgaben zu bewältigen.
      Zwei weitere überraschend Verstorbene im hess. Finanzministerium wurden irgendwo janz weit draußen im Blätterwald nur kurz erwähnt, um sie dann dem öffentlichen Vergessen zu überlassen.

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  2. Semenchkare schreibt:

    … Eben!!

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  3. Semenchkare schreibt:

    …Doch jetzt müssen wir alle damit leben – und anfangen, alles aufzuarbeiten. Am besten auf einem Sonderparteitag….

    Ja, das ist der AfD mehr als anzuraten. Und vorallem PARTEIINTERN entlich mal handeln, statt alles via Presse breitzuschmieren!

    Ich habe den Parteitag im Livestream verfolgt und war teil angetan von der Parteitags Leitung und von Chrupallas Rede zu Beginn,als auch mit dem Ablauf. Ich verstehe Meuthens Intension so, das er sich das „Bidermeier-Wahlgefolge“ wünscht und die wirklich gesellschaftlich/politisch Angeschissenen in diesem UNSEREM Lande (kinderfreundlich, weiß, prodeutsch, geschichts&nationalbewusst, etc) ausschließen will!
    (ergo, keine ungarische oder polnische Zustände)

    ..nicht mit mir, nicht mit dem wachen Osten..!
    Prof Meuthen muß in sich, oder weggehen.

    Fakt ist:
    Die Zustände in unserem Land werden sich weiter zuspitzen.
    Schaun wir mal was die Zahlen dann bzügl. AfD sagen.

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  4. Shinobi schreibt:

    Corona-Sumpf: RKI-Angestellter ist Mitinhaber von PCR-Test-Firma
    https://www.compact-online.de/corona-sumpf-rki-angestellter-ist-mitinhaber-von-pcr-test-firma/

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  5. Shinobi schreibt:

    Zitat des Tages: Corona kann sich durch Fürze verbreiten!
    https://www.compact-online.de/zitat-des-tages-corona-kann-sich-durch-fuerze-verbreiten/

    „Wie das englischsprachige Gesundheitsportal News Medical berichtet, könnte sich das Coronavirus nicht nur durch Niesen und Husten verbreiten, sondern auch durchs Pupsen. (…) Auf Twitter fragte der australische Notarzt Dr. Andy Tagg, ob ,Fürze von Leuten mit Corona still und tödlich sein können‘. Und antwortete sich selbst – ebenfalls auf Twitter: ,Fürze können ein Aerosol-erzeugendes Prozedere sein!‘ Es könnte also ähnlich wie beim Niesen oder Husten zu einer Tröpfcheninfektion mit dem Coronavirus kommen.“

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  6. Shinobi schreibt:

    Freiheit erst nach Injektion? – Indirekte Impfpflicht wird auch in Deutschland immer wahrscheinlicher
    https://www.compact-online.de/freiheit-erst-nach-injektion-indirekte-impfpflicht-wird-auch-in-deutschland-immer-wahrscheinlicher/

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    • Ingrid schreibt:

      HIch habe gerade gehört das Deutschland 80 Millionen Impfdosen bestellt hat.
      Noch Fragen und das bei 83 Millionen Menschen.
      Da bleiben für die Elite noch ein paar Sklaven und Schuhputzer übrig.

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      • Mona Lisa schreibt:

        Die haben noch viel, viel mehr bestellt. Wohlgemerkt bei verschiedenen Herstellern.
        Neulich hatten wir es hier davon, aber mein Zahlengedächtnis …. naja, es sind ja auch so viele Zahlen, bin ja kein Server.

        Irgendwie auch bemerkenswert, dass diese Mammutaufgabe eine Impfung gegen das tödlichste Virus aller Zeiten zu erfinden, gleich von mehreren Geistgrößen in so kurzer Zeit bewerkstelligt werden kann.

        Aber keine Panik, es soll ja eine Zweifachimpfung sein – nach drei Wochen muss jeder Impfwillige nochmal ran.
        Und viele werden auch wirkungslos bleiben, weil die Kühlkette schlampig ist.
        Fragt sich auch, ob die Impfung außer kurz- und langzeitigen Neben- und Folgewirkungen überhaupt was bringt.
        Fest steht nur eines : Es wird das größte je dagewesene Menschenmassenexperiment !

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  7. DFD schreibt:

    Sehr interessanter Artikel Herr Renner.
    Und an ihrer Aufrichtigkeit besteht kein Zweifel.

    Aber ### :

    Egal wie überzeugend die AfD ist, sie wird keine entscheidende Stimmenzulage erhalten. Erstens werden in Deutschland die gleichen Wahlmaschinen, und Firmen, eingesetzt wie in den USA. Dazu kommt natürlich noch die Briefwahl – Betrugswahl wäre vielleicht ein besseres Wort.

    Ich könnte mir vorstellen… NE! Ich glaube, bin überzeugt das die AfD klar jede gegenwärtige Wahl gewinnen würde, möglicherweise sogar mit erheblichen Vorsprung.

    Aber ### :

    Dazu brauchte es eine richtige, echte Wahl, Stimmzettel und sonst NICHTS! D.h. das die Wahlen überwacht werden müssen, Beobachter, mit kleiner Distanz, und Ausländischen Wahlbeobachtern präsent. Nicht nur W Europäische, sondern auch O Europäische, dazu noch international, z.Bsp. aus den Pazifik Ländern.

    Ich glaube die Wahlen sind in Deutschland schon seit langem getürkt.

    Ich sagte schon des öfteren, ohne Kampf kein Sieg. Und der Kampf wird immer gewaltsamer und offener ausgetragen.

    Die AfD ***darf*** die Opposition sein solange sie als Buhmann und Bösewicht brauchbar ist. Was wenn nicht?

    Dann könnte oder wird sie so „Nazi“ wie die NPD – von der sie sich selbstverständlich abgrenzt und distanziert. Wie demokratisch und offen…

    Die Zukunft der AfD? Schauen wir uns doch mal die Vergangenheit von zwei Parteien an.

    Die erste wäre die böse Nazi-NPD. Wie ‚Nazi‘ waren die eigentlich? Das ganze Nazi Gefasel wurde AUSNAHMSLOS von VS. Agenten/Infiltrationen geliefert, auf Befehl der Demokraten…. Der Chef der NPD arbeitete für MI6 (Englischer Geheimdienst). Aber das Gefasel haftet denen immer noch an, so sehr das die AfD das für bare Münze nimmt. Klar doch, schließlich wurde das den Leuten doch eingehämmert.

    Die Zweite die FDP!

    Was was? Aber, aber… Man schaue sich das Bild an das im zweiten Link gezeigt wird. Noch interessanter was da geschrieben steht. Aber zur Einführung: „FDP Versammlung 1953 im Lübecker Kolosseum“ Das war noch eine GANZ ANDERE FDP!

    Und was wurde draus?
    ttps://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-fdp-gruendung-100~_mon-092019.html

    DAS steht Euch auch bevor. Und Ihr ward niemals so Aussagekräftig wie die FDP. Gescheitert am Machthunger, Koalitionen usw. und so fort!

    Und viele Leute glauben die AfD wird schlecht gemacht. Unsinn! Das hat noch gar nicht angefangen!

    Glauben Sie mir Lieber Herr Renner, ES WIRD GEKÄMPFT WERDEN. Und ich meine nicht den ““scharfen, kompromisslosen Schlagaustausch einer gnadenlosen Debatte““ – Augenblick bitte, Lachkrämpfe.

    Schon mal gemerkt wen die „Demokraten“ finanzieren, unterstützen und benutzen? In Europa (außer Ost-Europa) ebenso wie in den USA. Hat irgendwas mit Antif… zu tun. Ja, ja, die Antif_Debatten und diskutier Gesellschaften, bekannt für die Strikte Einhaltung Demokratischer Regeln und die Ablehnung von Gewalt. Klar doch. Also irgendwas stimmt mit diesem Bild nicht, aber was?

    Bitte, ich mache mich nicht über Sie und Ihre Partei Lustig. Ihre sagenhaften Anfangs Erfolge hatten mich sehr optimistisch gestimmt. Warum haben sie nicht so weitergemacht? Statt sich immer mehr den SED2 Parteien anzugleichen – wie Weiland die FDP. Warum nicht kräftige junge Leute die sich der Antifa entgegenstellen? Unter laufenden Kameras zur Beweislage.

    Was soll’s? Ich wünsche Ihnen und ihrer Partei viel, viel Glück, nichts Sarkastische dabei, sondern ebenso aufrichtig wie Sie.

    Alles Gute
    DFD

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    • DFD schreibt:

      PS:
      Wie sagte Stalin? „Wer wen wählt ist unwichtig. Was wichtig ist wer die Stimmen auszählt!“

      Hoert sich das vertraut an – a la US Wahlen 2020?

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    • Mona Lisa schreibt:

      DFD

      Mit Sicherheit gibt es auch bei uns noch Möglichkeiten der Wahlmanipulation, aber mit den Wahlkriterien in den USA sind unsere Wahlen nicht zu vergleichen.

      Bei uns existiert Meldepflicht; Ab- und Anmeldepflicht; alle Wähler sind mit Wohnort registriert; wir unterschreiben Briefwahlunterlagen an Eidesstatt = eidesstattliche Erklärung, bei Betrug hagelt es saftige Strafen bis zum Freiheitsentzug für Jahre. Bei uns bekommen auch Tote keine Wahlscheine zugesandt.

      Trump selbst hat in seiner Rede vom 02.12. das europäische System gelobt. Es gibt weltweit kein besseres.
      In Amerika herrscht eine fatale Wildwest-Bürokratie und dies nicht erst seit gestern.
      Keine Ahnung, warum sich daran nicht längst etwas geändert hat.
      Der American way of life verlangt eben Freiheiten, die auch nach hinten los gehn können.

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      • dfd10 schreibt:

        Stimmt ja alles. Aber trotzdem kommt es leider drauf an WER die Auszaehlungen vornimmt und unter wessen Kontrolle. Und wenn dann noch Maschinen wie die von Dominion verwendet werden.

        Ich bin mir sicher das die Wahlen in der DDR sehr gut kontrolliert und ueberwacht waren.

        Ich glaube es geht nur wenn bei der Stimmabgabe und bei der Auszaehlung Representanten aller Parteien zugegen sind, die ohnehin schon mehr als 5% haben.

        Allerdings, nichts ist perfekt.

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        • Mona Lisa schreibt:

          DFD
          so isses !
          Schlupflöcher für Betrug gibt es immer wieder.
          Die menschlichen könnte man mittels Maschinen abschaffen, aber solange es Menschen sind die Maschinen erfinden, bauen und programmieren, ist das auch keine sichere Option – siehe USA.
          Man setzt jetzt auf die künstliche Intelligenz – als ob das am Prinzip etwas ändern würde – und wie traurig ist doch erst der Gedanke, dass wir uns selbst nicht mehr trauen können und Maschinen für uns denken und handeln -, uns von ihnen überwachen lassen sollen.
          Bei der Zukunft ist man direkt froh, keine zwanzig mehr zu sein. Die Gnade der frühen Geburt.

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    • Shinobi schreibt:

      FDP-Politiker: Verlasst Essens Norden, denn dort dominieren Asylbewerber-Banden!
      https://philosophia-perennis.com/2020/12/02/fdp-politiker-verlasst-essens-norden-denn-dort-dominieren-asylbewerber-banden/

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  8. CDU Vertriebener schreibt:

    Meuthen muss so schnell wie möglich entmachtet werden und er hat Frauke Petry gnadenlos geschlachtet und ich erkenne ihr an, das sie eine andere AFD ähnliche Politik wollte und anständig zurück getreten ist. Ferner wurde sie vom Mainstream total bedroht, wo sie sagte wir müssen unsere Grenzen schützen und ihr von Maischberger das Wort im Munde herum gedreht wurde, als wäre sie schießwütig auf Menschen die Deutschland erobern wollen. Tatsächlich hat sie aber gesagt, wir müssen unsere Grenze schützen und wenn Grenzschützer körperlich von Flüchtlingen angegriffen werden, dann muss sich der Sicherheitsbeamte auch mit der Waffe schützen können. Unsere Mainstream Polizisten werden lieber von Asylnomaden gekratzt, gebissen und verprügelt, anstatt auf zu wachen, welche Gewalt in das Land geschleppt wird. Bei allen privaten Problemen die Frauke Petry hatte und uns nichts angehen, wurde sie zusätzlich von der Antifa bedroht, ihr Auto abgefackelt und unsere Polizei findet es cool sich von denen mit Steinen und Feuerwerkskörpern verletzen zu lassen. Petry war jedenfalls ehrlicher wie das U-Boot Meuthen.

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  9. Artushof schreibt:

    AfD Parteitag: Grundsatzrede von Bundessprecher Jörg Meuthen

    Was an dieser Rede ist so schwer zu verstehen?
    Haben sich überhaupt die Beteiligten die Mühe gemacht, die Rede bis zum Schluß zu hören?

    Wenn wir keine Alternative wollen, dann müßen wir den Kurs von Herrn Renner weiter verfolgen.
    Die Altparteien warten nur darauf.
    Nur zusammen kann eine Alternative Macht erlangen.
    Nur gleichgesinnte in einer Partei gibt es nicht und das ist richtig so.
    Was daran ist so schwer zu verstehen?

    Kritik zu ertragen scheint nicht jedem MDB zu behaben, vor allem wenn sie aus den eigenen Reihen kommt.
    Das übliche Theater, dass besser hinter verschlossenen Türen,………..

    PG
    Artushof

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    • Mona Lisa schreibt:

      Meuthen : Wir leben in keiner Coronadiktatur.

      https://politikstube.com/wenn-die-polizei-dich-besuchen-kommt/

      Keine Ahnung wo Meuthen lebt.
      Offensichtlich an einem geistigen Ort, wo man mit „viel Mut zur Wahrheit“ die Dinge nicht beim Namen nennt.

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      • Artushof schreibt:

        Was dieser Beitrag (Video) mit der Rede von Herrn Meuthen zu tun hat, erschließt sich mir nicht ganz.

        Das Video gibt zudem nicht den Grund des Polizeieinsatzes wieder.
        Das der Mann sich nicht körperlich unter Kontrolle hatte war weiterhin zu erkennen.
        Erst nachdem er sich körperlich wehrte (und nicht verbal) mußte der Bürger in Uniform Gewalt anwenden um eine weitere Eskalation zu verhindern.
        Von einer Willkür der Polizei ist aus meiner Sicht nichts verwerfliches zu sehen.
        Das die filmende Mutter immer von kleinen schreienden Kindern spricht ist eher so zu deuten, dass sie bewusst den Einsatz der Polizei dramatisierte.

        Ein solches (blödsinniges) Video mag in manchen Internetseiten für Trolle interessant sein, hier auf Conservo mag ich den logischen Zusammenhang nicht erkennen.

        Noch eine kurze Anmerkung zu Herrn Meuthen

        Herr Meuthen war sich in seiner Rede stets bewusst, dass er nicht jedem den Kelch des süßen Weines reichen konnte. Und das war gut so. Wenn sich die unterschiedlichen ideologischen Gruppen in der AfD nur still halten und ihre Machtpolitik im eigenen Kämmerlein manifestieren braucht es Männer wie Herrn Meuthen, der die schmerzliche Wahrheit klar definiert, mit dem Ziel die Parteigrüppchen wieder (besonders mit seiner Rede) an einen Tisch zu zwingen.

        Das dies der letzte Schritt ist, um die Partie zusammen zu halten muß allen klar sein.
        Wenn ein großer Teil der Parteimitglieder begreift, daß nur eine geschlossene Alternative eine ernst zunehmende Macht ist, die für die Altparteien gefährlich ist hat die AfD eine Chance die Politik dieses Landes maßgeblich und nachhaltig zu beeinflussen.

        Mögen auch Differenzen mit Herrn Meuthen vorhanden sein, so ist er ein weitsichtiger Politiker, der sich nicht abgehoben oder entfernt hat. Er ist viel zu sehr Realist und begreift, dass man besonders mit den Waffen der Gegner Erfolge erzielen kann.
        Das dadurch niemals das Grundsatzprogramm der AfD in Frage gestellt wird sollte auch den letzten Zweiflern klar sein.

        Vielleicht sollten einige Mitglieder nicht so verbissen ihrer eigenen Weltanschauung hinterherlaufen und ihrem Ego nicht so unendlich viel Platz einräumen.
        Ich kann das nur aus meiner Vergangenheit bestätigen und verstehe auch Männer wie Herrn Renner.
        Verlieren wir, und das wäre meine Bitte, niemals das so dringend benötigte gemeinsame Ziel aus den Augen.

        Nochmals Chapeau Herr Meuthen, halten sie mit straffen Zügeln die Partei zusammen.

        Die BRD braucht eine Alternative zu den Altparteien.

        Gegenwärtig bietet die AfD die einzige und vorerst letzte Chance, Macht zu bündeln und eine Wende in der unglücklichen Politik der Altparteien zu erreichen.

        Der Dialog innerhalb der AfD muß lauten:

        Wie erreichen wir gemeinsam eine Wende in der Politik.

        Wer das nicht versteht, gehört entweder zu den Trollen, die diese junge Volkspartei
        bewusst unterwandern und zerstören wollen, oder sie wurden als Intriganten infiltriert.

        Bei einigen jüngsten Beiträgen auf Conservo kommen mir da so einige Bedenken.

        Patriotische Grüße

        Artushof

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        • Mona Lisa schreibt:

          In der AfD verteidigen Sie differente Auffassungen, aber hier sollen alle einer Meinung, nämlich Ihrer sein ?
          Also Ihre Probleme möchte ich ja auch nicht haben.

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        • Artushof schreibt:

          @Mona Lisa, wenn sie meine Randbemerkung so interpretiert haben möchte ich, dass wir in einem Punkt einer Meinung sind, nämlich dass jeder seine Meinung auch hier auf Conservo äußern darf, solange die bekannten Spielregeln eingehalten werden.
          Was mir jedoch auffällt ist der Umstand, dass sich Conservo beginnt mit seinen Beiträgen zu verändern. Es mag aber auch sein, dass von Zeit zu Zeit sich Beiträge häufen, die nur von kurzer Dauer sind und keiner besondere Bemerkung bedürfen.

          Nach wie vor schätze ich auch insgesamt ihre Beiträge und sie machen diese Seite doch erst lebendig.

          In diesem Zusammenhang habe ich soeben die Broschüre von Klaus Kunze verschlungen.
          „Die mörderische Macht der Moralisten“
          Im Würgegriff der Gutmenschen

          In dieser Broschüre finden sich mehrere klare Hinweise, wie die Gutmenschen zum erreichen der Macht alles besetzen, was möglich ist.

          Sie haben es fast geschafft, alle wichtigen staatlichen Stellen zu besetzen und selbst die Position eines Verfassungsrichters wird angestrebt.

          Wer, wenn nicht eine geschlossene und schlagkräftige AfD kann in dieser Zeit weitere nachteilige Veränderungen verhindern.

          Ich glaube, dass die Querelen innerhalb der Partei nicht von heute auf morgen zu lösen sind.
          Andere Parteien verstehen es besser, ihre internen Machtkämpfe zu lösen. Klar ist aber auch, dass keine andere Partei, (Herr Meuthen hatte darauf hingewiesen), so in der Öffentlichkeit von der Lückenpresse und den staatlichen Medien an den Pranger gestellt wird. Und wo diese Arme nicht greifen, greift der Arm der Antifa und bedroht die Abgeordneten und trachtet ihnen (bis jetzt) verbal nach dem Leben. Sachbeschädigungen und tägliche Drohungen gehören zum Alltag eines AfD Abgeordneten.
          Da sielt es für die Antifa keine große Rolle, aus welchem innerparteilichen Lager der oder die Abgeordnete der AfD kommt.
          Spätestens jetzt muß allen Konservativen dieser Volkspartei klar sein, dass nur eine starke und in sich geschlossene Partei diesen unerträglichen und ekelhaften Druck beenden kann.

          Dies war letztendlich meine Intention Stellung zu beziehen.
          Für mich sind Herr Meuthen genauso wie Herr Renner wichtige Personen innerhalb der AfD. Jeder von ihnen würde eine große Lücke innerhalb der Partei reißen und sie möglicherweise sehr nachhaltig schwächen.

          Ich hoffe, dass ich mit meiner Antwort ihre Zweifel beseitigen konnte.

          Herzliche Grüße

          Artushof

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        • Mona Lisa schreibt:

          Ja aber was Sie da beschreiben, ist ja gerade der Fehltritt Meuthens und nicht der der Kommentatoren die nur angemessen darauf reagieren.
          Sie vertauschen Ursache und Wirkung.
          Nicht wegen der Kommentare hat Meuthen einen schweren Stand; er bekommt die Kommentare wegen seines Fehlverhaltens.
          Er hat wie kein anderer ein AfD-Interna in die Öffentlichkeit transportiert und ihr damit immens geschadet.
          Das ist der Grund warum er hier zurecht mehr als skeptisch gesehen wird.
          Bisschen happig seine Kritiker als Trolle und Intriganten zu bezeichnen !
          Wohlgemerkt : es geht nicht um die AfD als ganzes, es geht um Parteiinterne Schädlinge, und als solcher hat sich Meuthen auf dem Parteitag gezeigt.
          Das können Sie weder wegdiskutieren, noch zu einer AfD-feindlichen Gesinnung verdrehen.

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        • Artushof schreibt:

          @Mona Lisa,

          nun habe ich mir nochmals die Rede von Herrn Meuthen angehört und komme zu dem Ergebnis, dass er im ganzen eher die Wahrheit ausgesprochen hat und dadurch mit Kritik aus den eigenen Reihen rechnen mußte.

          Das eine bestimmte Position zur Geschlossenheit einer Partei überlebenswichtig ist, muß man voraussetzen dürfen. Leider haben dies einige wohl eher falsch verstanden.

          Inhaltliche Gemeinsamkeiten sind die Grundvoraussetzung für eine geordnete und disziplinierte Parteiarbeit.
          Rezepte von vorgestern sind mit den Herausforderungen von morgen nicht mehr zu lösen.
          Die AfD ist nicht rückwärtig orientiert.

          Rumkrakelende und rumprollende Mitglieder der Partei, die sich wie pubertierende Schuljungen in der Öffentlichkeit zeigen, (ich gehe davon aus, das sie wissen wer damit gemeint ist) verdienen die Verweigerung der Gemeinschaft der AfD.

          Fleiß, Eigenverantwortung, Ehrlichkeit, Demut, Anstand und Respekt sind die Tugenden für die die AfD mit ihrer Gemeinschaft steht.

          Gelebte Einheit bedeutet auch einen einheitlichen Sprachgebrauch und diszipliniertes Verhalten.

          Das jüngst gezeigte aggressive und derbe Verhalten einzelner schafft keine zusätzlichen Stimmen und wird den Wähler eher abschrecken.

          Innerparteiliche Disziplin, untadeliges Verhalten aller beteiligten und die gerechte Wortwahl sind die vorrangigen Aufgaben.

          Im groben sind dies die Worte von Herrn Meuthen und ich sehe keine Verwerfung oder einen Fehler, noch nicht einmal eine nennenswerte Kritik.

          Der AfD konnte nichts Besseres passieren, als das dieser Mann den Spiegel vorhält.

          Einigen wenigen wird dies nicht gefallen haben. Eitelkeit und Rudelverhalten motivieren bekanntlich sofortige „Schnellschüsse“. Im Grunde das übliche „Prozedere“,das in jeder Partei zu finden ist.

          Mein Fazit

          Zeit dafür haben wir keine, aber es muß sich etwas ändern, damit der Wähler wieder Vertrauen in unsere Partei hat und die Alternative als das begreift was sie für sich und den Wählern beansprucht.
          Die AfD ist eine Volkspartei die für eine Veränderung der gegenwärtigen Politik steht, so wie es im Parteiprogramm nachzulesen ist.

          Die Zeit läuft uns davon

          PG

          Artushof

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        • Mona Lisa schreibt:

          Das muss die AfD klären.
          Aber wenn sie unbedingt will, gewinnt sie eben 10 und verliert 100.
          … muss sie selbst wissen, was sie will.

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  10. ceterum_censeo schreibt:

    Sehr gute treffende Analyse des Geschehenen durch Herrn Renner, obwohl wir uns nicht persönlich kennen, einer der Aufrechten in der AfD.
    Ich habe den Pateitag und auch die fragliche ‚Debatte‘ in großen Teulen mitverfolgt und war einfacg nur entesetzt, was da an Meuthen – Apologie von einigen Rednern aufgeboten wurde: LOB noch für den Spaltpilz!

    Ich kann danach Herrn Renners Beschreibung und Einschätzung nur zustimmen;
    ergänzend weise ich noch hin auf einen Beitrag zum Thema bei:

    – zum einen von Weltwoche Chef R. Köppel –
    Lob für die AfD – scharfe Kritik am Vorsitzenden
    Weltwoche-Chef Roger Köppel: Meuthen zerlegt die AfD

    *ttp://www.pi-news.net/2020/12/weltwoche-chef-roger-koeppel-meuthen-zerlegt-die-afd/

    Und : Abdruck des äußerst klugen Original – Kommentars von WELTWOCHE-Chef Roger Köppel hier:
    *ttps://www.weltwoche.ch/ausgaben/2020-49/diese-woche/meuthen-zerlegt-die-afd-die-weltwoche-ausgabe-49-2020.html
    Auszug:

    “ Vor diesem Hintergrund machte der Co-Vorsitzende Jörg Meuthen am letzten Parteitag in Kalkar den wohl grössten Fehler, den ein Oppositionspolitiker machen kann: Anstatt die Anfeindungen der Etablierten kämpferisch zurückzuweisen, machte er sich zu deren Sprachrohr. Es war ein trauriges Spektakel. Meuthen klang über weite Strecken so, als ob er sich bei der Armada der AfD-Kritiker beliebt machen wollte. Seine Brandrede gegen «flegelhafte Provokateure», «Krakeeler», «unreife Mitglieder» oder «Verharmloser» dürfte den Verfassungsschutz in seiner spionierenden Neugier nur bestärkt haben.

    Die AfD-Spitze muss aufpassen, dass sie nicht die Nerven verliert. Die Dauerkritik von aussen scheint beim nicht besonders gefestigt wirkenden Parteichef den Wunsch nach Spaltung und Selbstzerfleischung auszulösen.

    Man stärkt aber eine Partei nicht, indem man sie mit Stilfragen von oben auseinanderdividiert. Besser machte es Meuthens Vorgänger Alexander Gauland. Der stellte sich bei Angriffen von aussen jeweils loyal vor seinen «gärigen Haufen», in dem heimatlose Konservative aus dem Westen und übermotivierte Deutschromantiker aus dem Osten erst noch zusammenfinden müssen.

    Wem die Demokratie am Herzen liegt, hat keine Freude daran, wie Deutschlands einzige Oppositionspartei im Dreck versinkt, mit dem sie beworfen wird. Allerdings sind Parteien, für sich genommen, unwichtig. Auf die Inhalte kommt es an. Scheitert die verteufelte AfD an sich selbst, müssen halt fähigere Leute ran. Merkels nach links gerückte CDU hinterlässt politisch eine grosse Lücke. R.K.”

    Und weiter dazu:
    Jörg Meuthen lieferte den Mainstream-Medien beim AfD-Parteitag eine Steilvorlage –
    Wer einen solchen Bundessprecher hat, braucht keine politischen Gegner mehr

    *ttp://www.pi-news.net/2020/12/wer-einen-solchen-bundessprecher-hat-braucht-keine-politischen-gegner-mehr/

    Am Montag, also einen Tag nach dem Ende des AfD-Bundesparteitags in Kalkar, bei dem es eigentlich darum gehen sollte, das sozialpolitische Profil der Partei zu schärfen, konnten die Mainstream-Medien ein publizistisches Schlachtfest feiern.

    Wohl kaum einer der angereisten Journalisten hätte zu hoffen gewagt, auf einem Sozialparteitag sonderlich viel Material mit nach Hause nehmen zu können, das geeignet gewesen wäre, die Alternative für Deutschland anschließend wie gewohnt in Grund und Boden zu schreiben.

    Reiche Ausbeute für Übelmeinende
    Dank Bundessprecher Jörg Meuthen wurden die Vertreter der Mainstream-Medien jedoch angenehm überrascht, denn die Ausbeute für Übelmeinende war mehr als erquicklich. ( … )

    Da bleibt nach alledem praktisch nichts mehr hinzuzufügen…….

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  11. luisman schreibt:

    Danke fuer den offenen Beitrag. Ich halte das beschlossene Sozial- bzw. Rentenkonzept der AfD fuer mutlos, schwach, aus der Not geboren und ganz genauso realitaetsfern, wie das was die Bundesregierung so zusammenschwaetzt.

    Das Sozialbudget des Staates ist seit langem das mit Abstand groesste Budget des Haushalts. Die sogenannten Versicherungen (RV, KV, PV) sind die groessten Ausgaben des Durchschnittsverdieners (man muss den sog. Arbeitgeberanteil dazurechnen). Das sind hunderte von Milliarden EUR in der Entscheidungsgewalt von Politikern, die oft schon bei den Grundrechenarten Nachhilfe brauchen. Es geht doch bei diesem Moloch von Staat nicht darum, dass „bessere Menschen“ oder „bessere Programme“ das umverteilen. Es geht darum, dass es den Buergern erst mal nicht vom Staat gestohlen wird. Ihr Beschluss geht in die ganz falsche Richtung. Warum diskutieren Sie darueber, dass noch mehr Leute einzahlen muessen, u/o noch mehr Geld eingezahlt werden muss?

    Wenn es der AfD nur darum geht irgendwann mal die Macht zu erringen, nicht die Macht des Staates insgesamt zu verringern, dann weiss ich nicht, was Sie gross von den anderen Parteien unterscheidet.

    Machen Sie einen Plan, der das umlagefinanzierte Rentensystem ausphast und durch ein komplett selbstfinanziertes ersetzt, bei dem jeder aussteigen kann wann er will, denn es ist eben SEIN Geld, nicht das Geld des Staates.

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    • Mona Lisa schreibt:

      Luisman
      Der „sogenannte“ Arbeitgeberanteil zur Sozialversicherung ist tatsächlich einer. Er wird dem Arbeitnehmer weder vorenthalten, noch abgezogen. Den handeln die Tarifpartner ( Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände ) und der Gesetzgeber aus und er ist allgemeinverbindlich, also auch für Arbeitgeber zwingemd gültig, die in keinem Verband sind.
      Und zur „Ausphasung“ ist zu sagen, dass sich die meisten nicht Rentenversichern würden und im Alter zum Staat gingen und Grundsicherung verlangten. Weitergedacht hätten wir dann schlimmste US-Zustände.

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      • luisman schreibt:

        Mona Lisa, ich bitte Sie. Dem Arbeitgeber kann es egal sein an WEN er die Gehaltsbestandtteile des Arbeitnehmers auszahlen muss. Fuer ihn zaehlen nur die Gesamtkosten des AN, inkl. ALLER sog. Lohnnebenkosten. So errechnet sich ja auch die ca. 70% Gesamtabgabenquote des durchschnittlichen AN.

        Ohne all die Zwangsabgaben, Steuern und Gebuehren haette jeder AN, sage und schreibe mehr als das 3-fache des Nettos.

        Und ich sage ja nicht, dass der Staat den AN, bzw. Buerger nicht zwingen kann vorzusorgen (was mit dem 3-fachen Netto viel einfacher waere), sondern, dass der Staat das nicht umverteilen soll.

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        • Mona Lisa schreibt:

          Der Arbeitgeberbeitrag zur Sozialversicherung ist kein Gehaltsbestandteil !
          Er ist ein Pflichtbeitrag des AG zur Sozialfürsorge des AN.
          Gehalt und Lohn stehen als Bruttolohn im Arbeitsvertrag, der AN unterschreibt diesen Vertrag, damit ist sein Lohn vertraglich geregelt und er würde sich nicht dadurch erhöhen, dass der AG-Beitrag zur Sozialversicherung wegfallen würde. Also nein, dem AG wäre es nicht egal an wen er das Geld zahlt. Er würde sich einfach nur freuen, weniger zahlen zu müssen.

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        • Mona Lisa schreibt:

          Tja, tut mir leid, aber da irrt der Zeichner.
          Der AG-Anteil zur SV zählt nicht zum „Realen-Brutto-Monatsgehalt“, sondern lediglich zu den realen Ausgaben des Arbeitgebers.
          Es ist und bleibt eine Wunschvorstellung.
          Ich hab es nicht gemacht, ich sage nur wie es ist.
          Wir sind selbst AG und mussten uns notgedrungen und auch Interessehalber mit solchen Fragen über Jahre hinweg immer wieder beschäftigen.
          Sie glauben ja gar nicht, was so ein Arbeitnehmer alles NICHT versteht.

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        • Konservativer schreibt:

          Was schreiben Sie da? Das dreifache meines Nettogehalts würde selbst mein Bruttogehalt + AG-Anteil weit überschreiten…

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        • luisman schreibt:

          Ich meinte das wirkliche Netto (siehe o.g. Link). Von Ihrem Gehaltszettel-Netto zahlen Sie ja weitere Steuern und Gebueren (Benzin, Muellabfurhr, etc.)

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        • Mona Lisa schreibt:

          Das Problem ist doch ein ganz ein anderes.
          Als unser Rentensystem erfunden wurde, rechnete man nicht mit Heerscharen junger Sofortrentner. Und dass man im Bundeshaushalt permanent die Topfinhalte nach belieben ausschöpft und austauscht, muss man auch bedenken.
          Fakt ist : Wir können uns die Masseneinwanderung nicht leisten – weder so, noch anders !

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      • luisman schreibt:

        Auch ich war AG von ca. 100 Leuten. Wenn Sie nicht aus dem staatlich vorgegebenen Kasten herausdenken wollen, dann sei es so. Ich glaube die Erlaeuterung von Herrn Mende ist klar und fuer jeden verstaendlich. Vielleicht ist es auch nur fuer Libertaere auf Anhieb klar.
        Was zahlen Sie denn als Firmeneigner, wenn Sie anstatt einen AN, eine 1-Mann-Firma mit der Arbeit beauftragen? Wenn Sie nur das Gehaltsbrutto des AN anbieten koennen, wird er Sie auslachen.

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        • Mona Lisa schreibt:

          … tschuldigung, aber das ist ein dummer Vergleich.
          Wer eine Firma mit multikomplexen Firmen-Ausgaben hatte (?) sollte den Denkfehler auf Anhieb erkennen.

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    • Semenchkare schreibt:

      Schauts euch an, urteilt selbst….
      **************************************
      Beatrix von Storch (AfD) – Drei Jahre AfD im Bundestag: eine Erfolgsgeschichte

      ca 30min.

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  12. Ingrid schreibt:

    Danke Herr Renner für den guten Bericht.
    Die AfD hat wirklich gute Leute warum lassen die sich von diesem Meuthen nur so verdummen.
    Dieser Mann ist ein Uboot und nichts anderes, weg mit dem aber ganz schnell und gute Leute wie Curio an die Spitze und das ganze Gezänk muss aufhören, denn das Land braucht euch.
    AfD, wach endlich auf.

    Da höre ich eben auf Politikstube was diese alte Schreckschraube von sich gibt, das ist an Frechheit und Dreistigkeit nicht zu überbieten.
    Die Querdenker sind Schuld am Untergang unseres Landes und China ist nur aufstrebend, weil sich alle da an Coronaregeln halten.
    Die ist krank, wirklich krank und die das in die Welt senden, die sind noch kränker.

    Und die Bundestagsbediensteten im Homeoffice bekommen jeder 600 Euro Coronageld extra und das arme Volk kann sich keinen Weihnachtsbraten mehr leisten.Die haut die Millarden nur so raus, damit die Pleitewelle schneller kommt. Armes Deutschland!!!!

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  13. Walter Roth schreibt:

    Ich bin ja Schweizer, aber seit Jahrzehnten politisch interessiert, gerade auch an Deutschland.
    Nun ja, zur Politik kam ich durch die Reden von Franz Josef Strauss im Deutschen Bundestag.
    Aus der Ferne ist so manches eher besser zu Konstatieren.

    Und darum……. werdet den Meuthen los, je schneller je besser.

    Niemand braucht einen weiteren Systemling, niemand, denn die haben so viele so satt.

    Werdet den los…….

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  14. Ulfried schreibt:

    M. R. schreibt „Merkt er nicht, dass er als Kronzeuge eines geradezu mittelalterlich, voraufklärerisch anmutenden Tribunals auftritt…“ Wer die deutsche Geschichte nicht kennt und sogar so verdreht, wie will er da Gegenwart und Zukunft gestalten? Es waren die sogenannten AUFKLÄRER, die das Volk belogen mit ihrer kruden Philosophie. Und Andersdenke gnadenlos verfolgten wofür sie sogar die Guillotine erfanden. Dieser Ungeist lebt leider noch heute und wird kaum wahrgenommen, weil die Volksverdummung derzeit zur Perfektion wurde. Man schaue sich nur um wie viele Menschen sich derzeit vor frischer Luft „schützen“ indem sie brav ihren Maulkorb auf der Straße präsentieren. AfD die Einzigen. Ich habe mich mal näher mit der NPD befasst. Die fordern seit 50 Jahren was die AfD jetzt aufgreift. Und ich wiederhole mich; wer den rotgrünen Faschismus bekämpfen will sollte endlich die Kriegsverbrecher anprangernd benennen und vor Gericht bringen. Der Überfall auf Jugoslawien 1999 war ein Kriegsverbrechen. Doch dazu hat auch die AfD nicht den Arsch in der Hose. Wie gesagt, WER SEINE VERGANGENHEIT NICHT Bewältigt…

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  15. Mona Lisa schreibt:

    Herr Renner,
    ich stimme Ihrem merklich erschütterten Bericht voll und ganz zu, und allein die am Ende erwähnte Tatsache, dass Journalisten noch vor den Parteimitgliedern die Meuthenrede zu lesen bekamen, find ich ungeheuerlich.
    Das ist ja wie wenn Merkel mit dem ARD-Intendanten ein Stelldichein pflegt, noch bevor sie mit ihrer Partei spricht. Gut, die sind’s gewohnt, aber in der AfD ein absolutes no go !
    Da hätte ich mich an Ihrer Stelle direkt verraten und verkauft gefühlt und hätte auf dem Absatz kehrt gemacht.
    Ich weiß nicht welchem Einfluss Herr Meuthen in Brüssel ausgesetzt ist, aber dass sich dort mit ihm etwas ungutes vollzieht, ist schon länger zu beobachten. Wie wird die AfD darauf reagieren ? Gibt’s ein Parteiausschlußverfahren ?

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    • Mike schreibt:

      Mona Lisa,
      ich stimme Ihnen voll inhaltlich zu und hoffe, das die AFD darauf reagiert, ja reagieren muß !

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      • Mona Lisa schreibt:

        Das Problem ist, dass man das gesprochene Wort nicht zurückholen kann. Selbst wenn er gehen sollte, der Schaden bleibt.
        Der ganze Vorfall ist extrem Parteischädigend und Meuthen ist nicht dumm, er wusste im Vorfeld um die Wirkung seiner Rede im Mainstream.
        Wie sagte er gleich zu Beginn seiner Moralpredigt : Sind wir ehrlich …
        Oh ja, das war er. Er hat sich ehrlich gemacht; ehrlich gegen die Partei u. ihre Wähler.
        Im Video unten ist zu sehn, wie irritiert und geschockt die Mitglieder über seine Standpauke waren. Hatten sie sich doch auf einen inhaltlich sozialpolitischen Parteitag eingestellt und dann benutzte Meuthen seine Redezeit um die Partei, ihre Mitglieder und Wähler grundsätzlich in Frage zu stellen.
        Man kann es so nicht stehen lassen, aber man kann es auch nicht sanktionieren ohne noch mehr Schaden anzurichten.
        Am besten wäre ein freiwilliger Rücktritt in einigen Wochen aus gesundheitlichen Gründen.

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