Der Zeitgeist vernichtet unsere Ideale – Gedanken zum Advent 2020

(www.conservo.wordpress.com)

von Peter Helmes

Idol versus Ideal – Ideale adé? Christlich statt materialistisch!

Es fing damit an, daß wir statt von Idealen zu sprechen und sie zum Vorbild zu nehmen, immer mehr zum Kult der Idolen-Verehrung gelangten. Idol versus Ideal, Pomp gegen Klasse, moralische Leitfigur gegen Zeitgeist-Idol. Mögen die Übergänge auch fließend sein, irgendwann haben wir uns von „Vorbildern“ verabschiedet und sind zu „Anhängern von…“, neudeutsch: Groupies – geworden, und viele scheinen nicht einmal zu wissen, warum. Weil sie sich blenden lassen vom Glamour, und weil „ideal“ anstrengend ist?

Der wahre Sinn des Lebens

Das Gefährliche an dieser Entwicklung: Die Gesellschaft verliert ihre Ideale und damit den wahren Sinn des Lebens. Die Erfüllung der eigenen Wünsche wird zum Hauptzweck des Lebens. Dabei geht die tiefe Dimension menschlicher – und für Gläubige: auch göttlicher – Liebe verloren, auch die Liebe zu sich selbst.Der leider viel zu früh verstorbene Schriftsteller Thomas Merton (1915-1968), römisch-katholischer, französischer Trappistenmönch, stellt sehr treffend fest: „Was nützt es uns, zum Mond reisen zu können, wenn es uns nicht gelingt, den Abgrund zu überwinden, der uns von uns selbst trennt? Dies ist die wichtigste aller Entdeckungsreisen; ohne sie sind alle anderen nicht nur nutzlos, sondern zerstörerisch.“

Menschen, die nicht nur dem Materiellen verfallen sind, stellen sich meist zwei Fragen: Die erste lautet: „Gibt es einen Sinn des Lebens?“ Die zweite schließt daran an: „Wenn es einen Sinn des Lebens gibt, was ist der?“

Für positiv eingestellte Menschen gibt es eine klare Antwort: Ein wichtiges Lebensziel ist Lebensfreude. Diese Überzeugung ist uralt. Bereits für die antiken Philosophen bestand der Sinn des Lebens in der Hauptsache in der Erlangung der Glückseligkeit (eudaimonía) durch eine gelungene Lebensführung. Dies kann jeder individuell erhöhen, wenn er an Gott glaubt; denn Gott gibt dem Leben den höchsten Sinn. Der Sozialist fällt am Ende seines Lebens in eine Gruft – und das war´s dann. Der Christ hofft – und glaubt fest – auf seine Erlösung und darf sich deshalb im Tode freuen. Sein Leben hatte einen Sinn!

Das unterscheidet uns (auch) vom Sozialismus, der nur materialistisch eingestellt ist. Das „Paradies auf Erden“ der Sozialisten sieht völlig anders aus als das Paradies der Christen und läßt sich – so man kein Träumer ist – reduzieren auf „genug zu essen und genug zu trinken“ sowie „genug zum Leben“. „Alle Menschen sind gleich.“ Daran glauben die Sozialisten, die einem jeden menschlichen Wesen ein Recht auf Individualität absprechen („die Masse versus das Individuum“).

Zu Ende gedacht werden Marxisten wie Sozialisten keinen wahren Sinn des Lebens finden können; denn ihr Verständnis von Sinn ist rein materiell bestimmt, Christen haben jedoch einen Glauben, der weit über dem Materiellen steht.

Materialismus statt Werte – der Mensch ist „denkende Materie“

Der Zeitgeist, der tief von Marx und Materialismus geprägt ist, läßt nicht viel Raum für Gefühle. Er bringt uns zwar bei, was erstrebenswert sei, aber „wahre Werte“ stören da nur. Materialismus ersetzt Glauben und Werte.

Auch das ist eine der dramatischen Folgen der „Frankfurter Schule“, die uns Menschen jeglichen Glauben an echte Ideale verbieten und stattdessen einen Neuen Menschen schaffen will. Dieser Neue Mensch hat keine Ideale, sondern „funktioniert“: Aus „Liebe“ wird Sex, aus „Ehe“ wird eine Zweckgemeinschaft (zweier oder mehrerer) Partner, egal welchen Geschlechts usw. Logisch, daß die Institution Familie – ebenfalls ein (gewesenes) Ideal – dabei vor die Hunde geht.

Für die Frankfurter Schule ist der Mensch „denkende Materie“, eine Seele braucht er nicht, weil man eine Seele auch nicht beweisen kann. Wie der Urvater der Frankfurter Schule, Karl Marx, schon feststellt: „Religion ist Opium für das Volk.“ In seiner „Kritik der Hegelschen Rechtsphilosophie“, verfaßt 1834/44, schrieb er u. a. wörtlich: „Die Religion ist der Seufzer der bedrängten Kreatur, das Gemüt einer herzlosen Welt, wie sie der Geist geistloser Zustände ist. Sie ist das Opium des Volkes.“ (Da Marx mit Heine befreundet war, der ähnliche Gedanken von Ludwig Börne erwähnt, ist der Originaltext eher Heine zuzuschreiben – was aber hier nicht wichtig ist.)

Karl Marx: „Knechtschaft brechen durch Revolution“

Das Volk berauscht sich nach Marx also selbst und bekommt das Gift nicht verabreicht, wie es die Wendung „Opium für das Volk“ suggerieren würde. Nach Ansicht von Marx müßten die Menschen sich in der materiellen Welt emanzipieren zur „Überwindung der Entfremdung, insbesondere der Entfremdung des Menschen in der Arbeitswelt des Kapitalismus“ (Entfremdungstheorie). Nach seiner Ansicht wird sich dadurch auch die Religion erübrigen.

Froh-Botschaft

Man kann im Gegenteil zu den Marxisten eine ganz andere, nämlich eine höhere Perspektive bieten: Viele Menschen glauben an einen Gott und an höhere Daseinsstufen, um ihrem Leben einen Sinn zu verleihen. Das ist z.B. für mich der Grund, an Gott zu glauben. Das sozialistische Wesen hat keinen höheren Sinn, sondern nur einen materiellen – mit der Folge, daß eine echte Freude des Lebens und am Leben verborgen bleibt.

Nebenbemerkung: Diese unsere Überzeugung ist auch der Grund, daß wir Christen von der „Frohbotschaft des Herrn“ sprechen. Die christliche Religion ist keine materielle und schon gar keine Trauerveranstaltung, sondern ein Fest der Freude – wobei ich offengestanden bezweifle, ob alle Christen diese Botschaft so verstehen (wollen). Menschlich ausgedrückt: Es ist allemal leichter, die Menschen traurig zu stimmen denn heiter. Wer gram- und leid-gebeugt durchs Leben geht, kann letztlich dem Leben nichts Freudvolles abgewinnen. Ein unverdächtiger Zeuge dieser Denkwelt ist Martin Luther, dem man den treffenden Satz nachsagt: „Aus einem verzagten Hintern kommt kein fröhliche Furz!“

Da Marx die Ursachen zur Überwindung der Entfremdung und zur Beseitigung der Religion in der materiellen Welt sieht, müssen auch die Ursachen der Religion hier zu finden sein. Die Verehrung jenes Gottes halte den Menschen davon ab, sich seiner eigenen Möglichkeiten und Kräfte gewahr zu sein, und er verfalle so in religiösen Fanatismus.

Zum Verständnis unserer (christlich-konservativen) Auseinandersetzung mit dem Zeitgeist, dem neuen Gegner jeglicher Kultur des Denkens und dem Feind immaterieller Werte (Ideale), ist das Folgende besonders bemerkenswert und (leider) heute erst recht aktuell:

Für Marx ist die „Emanzipation des Menschen“, natürlich auch die von der Religion, nur möglich, wenn dem Menschen die „Befreiung in der Arbeitswelt“ gelingt. Auf Deutschland bezogen, kommt er dann zum Ergebnis, daß „in Deutschland (…) keine Art der Knechtschaft gebrochen werden (kann), ohne jede Art der Knechtschaft zu brechen. Das gründliche Deutschland kann nicht revolutionieren, ohne von Grund aus zu revolutionieren. Die Emanzipation des Deutschen ist die Emanzipation des Menschen. Der Kopf dieser Emanzipation ist die Philosophie, ihr Herz das Proletariat. Die Philosophie kann sich nicht verwirklichen ohne die Aufhebung des Proletariats, das Proletariat kann sich nicht aufheben ohne die Verwirklichung der Philosophie.“

Allerdings, wie die „Emanzipation des Menschen“ nach Marx funktioniert, durften Deutsche-Ost vier bittere Jahrzehnte erfahren. Aber durch Marx´s Gedankenwelt, die über die Generation(en) der ´68er auch und besonders im Westen blühte, wurden viele alte Werte zerstört, verschwanden Ideale – und an seine Stelle trat der Neue Mensch, die seelenlose Marionette des Zeitgeistes.

Ideale – „angestrebte Idee der Vollkommenheit“

Ein krasses Beispiel für den Verfall der Ideale sind die Vielfach-Scheidungen deutscher Politiker und vieler „Aushängeschilder“ (Idole) des deutschen Staates. Notabene, der ehemals höchste Mann unseres Staates, der Bundespräsident vor Steinmeier, lebt seit vielen Jahren mit einer Lebenspartnerin zusammen, ohne von seiner Ehefrau geschieden zu sein. Früher nannte man das Bigamie, heute redet niemand drüber. Sollen so unsere Vorbilder aussehen?

Der Neue Mensch ist „genormt“, ein Einheitsmensch. Da passen schon rein logisch keine Ideale; denn sie sind eine „individuelle Idee“ – siehe z. B. Kant, Hegel oder Schiller. Diese individuelle Idee strebt ständig nach einem höheren Ziel, kann aber eine höchste Norm nicht erreichen. So bleibt das Ideal ein als höchster Wert erkanntes Ziel, eine angestrebte Idee der Vollkommenheit – ganz im Gegenteil zur Frankfurter Schule, die vom genormten Menschen träumt(e) und alles für machbar hält.

Das sozialistische „Paradies auf Erden“

Und da sind wir zum Schluß wieder bei der Religion: Für Christen ist der Mensch „unvollkommen“, er soll zwar zum höchsten Glück streben, aber er wird es hienieden nicht erreichen. Anders Karl Marx und seine Sozialismus-Nachfahren in aller Welt: Der Irrglaube des Sozialismus – und damit der Schlüssel zu viel Unterdrückung und Elend – liegt in seiner Vorstellung vom „Paradies auf Erden“, wie z. B. vom „Arbeiter- und Bauern-Paradies“, aus dem die Arbeiter und Bauern millionenfach flohen.

www.conservo.wordpress.com       5.12.2020

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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85 Antworten zu Der Zeitgeist vernichtet unsere Ideale – Gedanken zum Advent 2020

  1. Dr. Gunther Kümel, Chemiker und Virologe schreibt:

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  2. Dr. Gunther Kümel. schreibt:

    http://www.jjahnke.net/wb/rundbr136-l.html#3850

    Der 7-Tage Durchschnittswert pro 100.000 Bevölkerung liegt jetzt in Frankreich schon um 22 %, in Spanien um 14 % und in Belgien um 1,5 % unter dem deutschen. Dagegen mußte Schweden jetzt mit 36 % mehr Infektionen als Deutschland sein Modell zur Seite werfen und die Schließung aller Gymnasien im Land anordnen.

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  3. Farwick schreibt:

    Lieber Herr Helmes !
    Danke für Ihren Beitrag, der hervorragend in die Adventszeit passt.
    Leider fehlen solche Gedanken bei den “ Kirchenfürsten“ der beiden Staatskirchen, die vom Staat großzügig ausgehalten werden.
    Die ev. Kirche unterstützt mit einem eigenen Schiff die sog. “ Seenotrettung“ im Mittelmeer.
    Gleichzeitig melden die Medien den höchsten Armutsstand seit Jahren in Deutschland.

    Wie passt das zusammen? In meinen Augen überhaupt nicht.
    Es gibt – leider – zu viele Menschen, die unter Armut leiden.
    Beide Kirchen sind reich – auch wegen der Kirchensteuer, die sie ohne Gewissensbisse einstreichen.

    Nächstenliebe sieht anders aus. Die Prioritäten müssen in beiden Kirchen auf die „Nächsten“ gesetzt werden.

    Mit besten Grüßen

    Ihr

    Dieter Farwick

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  4. Shinobi schreibt:

    Und es geht wieder von vorne los.

    Polnischer Botschafter entfacht Debatte über Reparationszahlungen neu
    https://www.focus.de/politik/ausland/ist-leider-ein-problem-in-unseren-beziehungen-polnischer-botschafter-entfacht-debatte-ueber-reparationszahlungen-neu_id_12743024.html

    Wann bekommen die Sudetendeutsche, die Schlesier und die deutschen Vertriebenen (ca. 12 Millionen) die Reprationszahlungen für die brutale Vertreibung nach dem Zweiten Weltkrieg ?

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    • Mona Lisa schreibt:

      Eben drum !
      Außerdem holen sich die Polen ihre „Reparationen“ jeden Tag in Deutschland ab.
      Bewerkstelligen wir den Dexit und schließen die Grenzen, dann hat es sich mit deutschen EU-Subventionen, Arbeitnehmerentsendung, Devisenklau, Raubgut, Bettelorgien und Sozialsystemausbeutung.

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    • Dr. Gunther Kümel. schreibt:

      Shinobi,
      Nach vielen Autoren lagen die Zahlen wesentlich höher.
      NAWRATIL, „Schwarzbuch der Vertreibung“, zählt über 20 Millionen, wenn man die seit 1933 Zugezogenen mitzählt, etwa in Verwaltung oder med. Dienste, die in die Gebiete in den Grenzen von 1914 eingesiedelten Südtiroler, Baltendeutschen und Ukrainedeutschen, die Deutschen aus den Siedlungsgebieten in Rumänien, Ungarn, Jugoslawien usw., und vor allem die Millionen Russlanddeutschen, die um den halben Erdball nach Innerasien vertrieben wurden.

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    • gerardfrederick schreibt:

      Was die Polen, Tschechen und Serben uns Deutschen angetan haben ist das Ungeheuerlichste in der Weltgeschichte. Zu behaupten, wir hätten alles angefangen ist schlichtweg eine monströse Lüge, allerbestens vom amerikanischen Geschichtler David L. Hoggan ¨Der erzwungene Krieg¨ unter Beweis gestellt. Wir hätten uns dort auf unmenschliche Art ausgetobt und geplündert ist ebenfalls widerlegt worden, es stimmt einfach nicht. Dass es solche Untaten ga stimmt, sind aber die absolute Ausnahme und wurden strengstens bestraft, unter Anderem mit dem Tod. Ausserdem, was gab´s da zu plündern? Es waren ja schliesslich Shitholes der ersten Sorte – und auch DAS ist bewiesen. Jedwegliche Gerechtfeertigung der Polen et al ist auf die abscheulichsten Lügen audgebaut. Wann begreift man denn zuhause, dass die Geschichte so wie weltweit propagiert, aber ganz speziell in Deutschland die reine anti-deutsche Kriegspropaganda darstellt? Wann hat man den intellektuellen Mut zu erkennen, dass eine Verteidigung UNERLAUBT ist? schlimmer noch, eine Verteidigung welche auf verifizierbare Tatsachen beruht? Die Nürnberger Gesetze sind unser Joch und solange man sich von solchem Unrecht knebeln lässt wird man ein Sklave sein. Den Polen gehört eine grobe Abfuhr. Der deutsche Geschichtsunterricht müsste ¨Der Tod sprach polnisch¨ lehren, dann wäre der Teufel los. Das hat mit Volksverhetzung nichts am Hut – Das Gegenteil, das welches heute gelehrt wird, DAS ist anti-deutsche Volksverhetzung. Deutsche Lehrer hetzen tag-täglich und das sollte unter Strafe gestellt werden. Wir sind geschichtlich gesehen das einzige Volk welches sich FREIWILLIG tag-täglich selbst anklagt. Wir leiden unter langsamen Volkssuizid, propagiert von unseren Eliten welche von unseren Feinden installiert worden sind um uns zu Verkaufmannen und zu Verhooten.

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  5. Dr. Gunther Kümel. schreibt:

    Italien: nigerianische Mafia-Clans werden immer mächtiger | UNSER MITTELEUROPA (unser-mitteleuropa.com)

    Aktivitäten der nigerianischen Mafia in Italien

    o Internationaler Drogenhandel
    o Erpressungen an kommerziell tätigen Landsleuten
    o Drogenhandel
    o Ausbeutung der Prostitution
    o Fälschung von Dokumenten
    o Beihilfe zur illegalen Einwanderung
    o Organhandel
    o Geldfälschung
    o Straftaten gegen Personen
    Tatsache ist, daß die nigerianische Mafia-Armee nach und nach nach Italien verlegt wurde. Es gibt mittlerweile 13 in Italien operierende Zellen, sog. „Cults“, die wie eine Art „Staat im Staat“ operieren.
    Die nigerianische Mafia tötete junge Mädchen auf grauenvolle Weise, indem sie regelrecht zerstückelt wurden. Drogen zirkulieren zu immer niedrigeren Preisen und sind weit verbreitet. Voodoo-Riten, geheime Sekten aus der Militärstruktur und die „beispiellose Grausamkeit“, um sich durch Aktivitäten wie Frauenhandel, Bettlerinnen und Prostitution zu bereichern.
    Das charakteristische Element der nigerianischen Mafiamethodik ist jedoch die Sanktionsgewalt, die eine Strafe (Drill) für diejenigen vorsieht, die sich nicht an die Regeln der Organisation halten, sich nicht zur Zahlung von regelmäßigen Abgaben verpflichten, sich nicht prostituieren und sich im allgemeinen nicht an die Anweisungen der Anführer halten…

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  6. greypanter schreibt:

    Wie aus meinen bisherigen Beiträgen zu entnehmen ist, achte ich die Freiheit eines jeden Menschen, sich eine eigene Meinung zu bilden und sein Leben entsprechend zu gestalten. Dies ist der große Unterschied eines liberalen Geistes zu unserer sozialistischen Regierung, die nach chinesischem Vorbild ein diktatorisches Umerziehungsprogramm mit zunächst einmal einer Milliarde Euro ausstatten wird. Wohlgemerkt, diese Milliarde wird auf die bisherigen Ausgaben für Indoktrination noch draufgesattelt. @ Artushof fragt, wie damit umgehen? Die realistische Antwort muss lauten: Nach dem Vorbild der Protestbewegung in Honkong. Äußerlich Ruhe bewahren und abwarten, bis auch der Dümmste begreift, welch schrecklicher Irrweg in die Unfreiheit beschritten wird. Damit meine ich insbesondere die (fast hätte ich Nickneger geschrieben, pfui, ich distanziere mich ganz entschieden) Abgeordneten im Bundestag und EU Parlament.

    Zu erwähnen ist noch, dass wir unsere eigene Umerziehung zukünftig mit einem um 89 Cent erhöhten Rundfunkbeitrag finanzieren müssen.

    Im Gegensatz zu @ conservo sehe ich den Ausweg der äußerlichen Anpassung und inneren Emigration. Die vom Verhaltensforscher Prof. Samy Molcho veröffentlichte Literatur gab mir schon vor 20 Jahren das Rüstzeug, um das menschliche Verhalten besser einschätzen zu können. Dies sollte als Literaturhinweis auf meine bisherigen Ausführungen dienen und als Rechtfertigung meiner konträren Stellungnahme zu den von christlichem Glauben getragenen Beiträgen in diesem Diskussionsstrang.

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  7. volksvertreter schreibt:

    Das Nikolausmärchen vom Apfelbaum

    Es war einmal eine Zeit, da sprach ich bisweilen: „Haltet heute vielleicht ein wenig Abstand; mag es doch sein, ich brüte eine Erkältung aus.“
    Heute sagt mir Frau Merkel, ich muss einen Meter fünfzig Abstand halten, egal wie gesund ich bin.

    Es war einmal eine Zeit, da begab ich mich zu Bette, so ich mich krank fühlte.
    Heute ruft das Gesundheitsamt an, sei ich doch in einem Raum registriert worden, wo irgendjemand anders registriert worden sei, der ein positives PCR-Testergebnis erhalten habe. Ich muss zu Hause bleiben, egal wie gesund ich bin.

    So ans Hause gefesselt, ziehe ich meine Kreise um mein Bett und mag mich doch nicht hineinlegen. Stattdessen verwandle ich mich. Ich wandle mich zu einem Apfelbaum,

    Meine Früchte sind prall gefüllt mit Erkenntnis, wie von der Studie, in der Menschen ohne Symptome es nicht vermochten, jemanden anzustecken.

    Doch kaum jemand nimmt einen Apfel. Die Früchte fallen zu Boden, einer nach dem anderen, ungenutzt.

    Dort aber bereichern sie die Erde und im Frühling werden Blüten kommen und die Äpfel gehaltvoller reifen als je zuvor…..
    Euch allen einen schönen zweiten Advent.

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  8. Marvin Falz schreibt:

    Sehr schöner Text! Sozialismus/Marxismus in allen Spielformen ist das Gegenteil von der Lehre Gottes und Jesus Christus. Ich persönlich glaube, dass kein Mensch jemals DER Antichrist sein wird, aber ich glaube an den antichristlichen Geist, der sich in manchem Führungspersonal mal stärker, mal schwächer ausgeprägt zeigt. Der Antichrist müßte eigentlich Luzifer persönlich sein, und Luzifer ist laut Bibel ein Engel, also kein Mensch. Der antichristliche Geist zeigt sich im Kulturmarxismus, in der Institution der Technokratie und im Transhumanismus. Der Glaube an die messianische Kraft von Technik und Wissenschaft, die sämtliche schlechte oder als schlecht wahrgenommene Erfahrungen des Menschen, wie Krankheit, Schmerz, Altern, Vergänglichkeit, Trennungen, zu überwinden glaubt, erscheint mir DER Irrglaube unserer Zeit zu sein. Dieser Irrglaube scheint am deutlichsten in den Plänen von Leuten wie Klaus Schwab und seinen Mitstreitern für den planetaren Great Reset im Weltwirtschaftsforum erkennbar zu sein. Diese Leute scheinen tatsächlich daran zu glauben, dass sie die Menschen in ihren Wohnungen und Häusern in einer Art technologischem virtuelle-Realitäts-Goldenem Käfig, einem Schlaraffenland, in dem einem Drohnen das Gewünschte ins Haus liefern, halten können, und später einmal per Bewußtseins-Upload in eine Art Kollektivbewußtseinsinternet unsterblich machen zu können, um die Natur zu retten. Das sozialistische Paradies ist der Tod. Die Lehre Christi dagegen ist Leben.

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  9. ceterum_censeo schreibt:

    Linker Zeitgeist … und ‚richtige‘ Gesinnung!
    Was für die Tagesschau wirklich „wichtig“ ist

    Was für die mit „Demokratie-Abgaben“ finanzierte Tagesschau wirklich wichtig ist zu berichten und was nicht, dass wurde am Freitag – zur besten Sendezeit – dem Zwangsbeitragszahler klar und deutlich vor Augen geführt.

    Wir erinnern uns:
    Die „Tagesschau“ entschied sich vor vier Jahren, nicht über den Mord an Maria Ladenburg aus Freiburg zu berichten. Der Fall der Studentin, die von einem Afghanen – der Mörder wurde der Öffentlichkeit als 17-jähriger Flüchtling verkauft – vergewaltigt und ermordet worden war, habe eine „regionale Bedeutung“ und entspreche damit nicht den Relevanzkriterien der „Tagesschau“, so die Begründung des damaligen  „Tagesschau“-Chef Kai Gniffke.

    In einem – mittlerweile gelöschten – Beitrag in den 20-Uhr-Nachrichten der Tagesschau erklärte er dann nochmals für alle Zwangsbeitragszahler, warum diese nicht informiert werden, wenn Merkels „Flüchtlinge“ das Leben einer jungen Frau gewaltsam beenden. Darin hieß es unter anderem, dass die Tagesschau „über gesellschaftlich, national und international relevante Ergebnisse“, berichte so Gniffke, der betonte: „Da zählt ein Mordfall nicht dazu.“

    Ein solch relevantes, ein solch wichtiges Ereignis, über das berichtete werden muss und das die Vergewaltigung und Ermordung junger Frauen durch einen Migranten bei Weitem in den Schatten stellt, das ist für die Tagesschau gegeben, wenn ein hoch umstrittener, minder begabter Pianist für grüne Linksradikale auf seinem Klavier herumklimpert.
    Die Tagesschau vermeldete am Freitag zur besten Sendezeit um 20:15 Uhr:
    *ttps://www.journalistenwatch.com/wp-content/uploads/2020/12/tagesschau-igor-vevit.jpg

    Igor Levit, der mehrfach öffentlich wiederholt geäußert hatte, AfD-Mitglieder hätten ihr Menschsein verwirkt – Jouwatch-Autor Max Erdinger stellte fest,(*ttps://www.journalistenwatch.com/2020/10/22/pianist-levit-sueddeutsche/) dass man Igor Levit „wegen seines unermüdlichen Einsatzes gegen die AfD auch als das feinsahnige Fischfilet der klassischen Musik“ bezeichnen könnte – spielte am Freitag im Dannröder Forst für die „Ausbaugegner“ der A 49. Und natürlich für die Tagesschau. Bei den „Ausbaugegner“ – gern von Mainstreammedien auch als  „Umweltaktivisten“ tituliert – handelt es sich um grüne Linksradikale, die auch nicht davor zurückschrecken, für ihr „Anliegen“ via gefährlicher Eingriffe in den Straßenverkehr schwere Unfälle zu provozieren. So Mitte Oktober, als „Umwelterroristen“ die Autobahn 3 bei Idstein dadurch blockierten, dass sie sich von einer Autobahnbrücke abseilten und so für einen Stau sorgten. An dessen Ende fuhr ein 29-Jahre alter Autofahrer auf einen Lastwagen auf und wurde schwer verletzt. — Soweit zu ‚Haltung‘ der ‚TagesPropaganda‘ DDR 1′
    Daß dieser Staatspropagandafunk solch einen ‚Menschen‘ (?) auch noch hochjubelt, sagt eigentlich alles über die Zustände in diesem Lande!

    P.S. dazu: Dieser Tage erhielt ich das Programm eines bisher renommierten Klassik – Sommer – Festivals in Franken, welches ich über Jahre hinweg besucht und dabei etliche großartige Konzerte auch genossen habe.
    Allerdings tauchte jener Tastenquäler auch in der Vergangenheit schon dort auf (wenn auch vor besagten Äußerungen), dieses Jahr – ohnehin ausgefallen – allerdings nicht vorgesehen.

    Um so erschrockener war ich jetzt daß ich feststellen mußte, daß man diesem unsäglichen Menschen(?), der in widerlichster, kaum noch mit Worten zu beschreibender Weise politisch Andersdenkenden das ‚Menschsein‘ abspricht (s. auch oben), ohne daß dies sogleich ein Strafverfahren wegen ‚Volksverhetzung‘ nach sich zieht (!), erneut ins Programm genommen hat, und zwar sogleich mit drei (!) Konzerten.

    Daß man einem solchen widerlichen menschenverachtenden Subjekt nach seinen öffentlichen Äußerungen gar noch von dort eine solche Plattform bietet, entsetzt mich zutiefst.

    Ich werde das zum Anlaß nehmen, dieses ‚Festival‘ (‚Corona‘
    oder nicht) NICHT mehr zu besuchen und bin auch dabei, ein Schreiben an den Veranstalter dementsprechend zu formulieren unter Anführung dieses Sachverhaltes und der strikten Aufforderung, von künftigen Übersendungen der Programme abzusehen.

    Solche Menschenverachtung muß nicht noch gefördert werden!

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  10. Artushof schreibt:

    Noch ist die Zeit da, eine vernünftige Basis, eine echte Alternative auf ein Fundament der Mehrheit und Geschlossenheit zu stellen.

    PG

    Artushof

    Meuthen gewinnt die Schlacht von Kalkar

    Der AfD-Vorsitzende kritisiert den rechten Flügel und kann

    seine Macht im Vorstand ausbauen

    Am Wochenende hat die AfD in Kalkar am Niederrhein einen turbulenten Parteitag hinter

    sich gebracht.

    Beschlossen wurde ein Kompromisskonzept zur Rentenpolitik, doch das verkam dann eher zur Randnotiz. Am Sonntag tobte in der Halle „Wunderland“-Freizeitpark eine Redeschlacht, bei der sich der rechte Teil der Partei heftig über den Vorsitzenden Jörg Meuthen erregte. Dieser hatte zuvor den Parteitag mit einer Wutrede gegen Fehlverhalten und Provokateure vom rechten Rand überrascht.

    Meuthen warnte davor, mit „unseriösen“ Leuten aus der Bewegung der Corona-„Querdenker“ zu kooperieren. Daraufhin warfen ihm Vertreter der östlichen Landesverbände eine „Kriegserklärung“ vor. Der Thüringer Abgeordnete Jürgen Pohl, ein Vertrauter von Björn Höcke, rief:

    „Herr Doktor Meuthen, ihre Zeit in der AfD ist vorbei.“ Rückendeckung erhielt Meuthen vom NRW-Landesvorsitzenden Rüdiger Lucassen und vom Berliner Europaabgeordneten Nikolaus Fest. Aus dem verbalen Schlagabtausch ging Meuthen zwar als Sieger hervor allerdings präsentierte sich die Partei tiefergespalten denn je. Der Co-Vorsitzende Tino Chrupalla blieb in Kalkar eher blass.

    Ein eindeutiger Erfolg für Parteichef Meuthen waren die Vorstandswahlen: Bei allen drei neu zu besetzenden Posten setzten sich gemäßigte Kandidaten durch, die zu Meuthens Lager zählen, allen voran die hessische Bundestagsabgeordnete Joana Cotar. Die Kandidaten des Rechtsaußen Flügels um Höcke, der sich formellaufgelöst hat, unterlagen in allen drei Wahlen, wenn auch knapp. Im Bundesvorstand hat Meuthen nun zehn der vierzehn Mitglieder auf seiner Seite. Ein Posten im Bundesvorstand war frei, seit die AfD den früheren brandenburgischen Landesvorsitzenden Andreas Kalhitz ausgeschlossen hatte. Der frühere Fallschirmjäger galt als bundesweiter Strippenzieher und Organisator des „Flügels“ und war dort formell die Nummer zwei hinter Höcke. Dieser hielt sich in Kalkar im Hintergrund. Er trat kein einziges Mal selbst ans Saalmikrophon. „Höcke traut sich selbst nicht, er schickt seine Zinnsoldaten vor“, kommentierte dies ein Westdeutscher Landesvize. Einen Defacto Misstrauensantrag gegen Meuthen hatte der Freiburger Rechts-außen Dubravco Mandic eingebracht, der vor Jahren damit auffiel, dass er zwischen AfD und NPD keine inhaltlichen Unter-

    schiede sehen wollte. Mandic gilt als Meuthen-Intimfeind, ntui warf er ihm „spalterisches Gebaren“ vor. Jüngst wurde der Rechtsanwalt von einem Gericht wegen Nötigung zu 7200 Euro Geldstrafe

    verurteilt; der baden-württembergische Landesvorstand hat Mandic in einer vorläufigen Entscheidung mit einer zweijährigen Ämtersperre belegt. Das hinderte ihn nicht, nun zum Großangriff gegen Meuthen zu blasen. Letztlich scheiterte dieser. Weniger als ein Jahr vor der Bundestagswahl hätte ein „Spalter“-Antrag den Parteivorsitzenden extrem beschädigt und die Partei in schweres Fahrwasser gebracht. Ohnehin droht ihr 2021 Ungemach. Es zeichnet sich ab, dass die Landesinnenminister darauf dringen werden, dass der Bundesverfassungsschutz die AfD als „rechtsextrem“ beobachtet. Das würde berufliche Schwierigkeiten für Parteimitglieder im öffentlichen Dienst bedeuten, wenn die Verfassungstreue derAfD in Zweifel gezogen würde. Meuthen will das unbedingt verhindern. Auch deshalb ruft er zur Mäßigung auf. In seiner Rede in Kalkar hatte er sich gegen überzogene Schlagworte wie „Corona-Diktatur“ und „Ermächtigungsgesetz“gewandt. Man müsse die unverhältnismäßige Corona-Politik der Regierung Merkel kritisieren, aber nicht mit Begriffen, die die NS-Zeit verharmlosten. Der Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland kritisierte, die Rede sie eine „Verbeugung vor dem Verfassungsschutz“ gewesen. Am Sonntag musste Gauland nach einem Sturz mit einem Krankenwagen abtransportiert werden. Zurück blieb eine zerstrittene Partei. In einer Forsa-Umfrage ist die AfD auf 7 Prozent gefallen, der ARD-Deutschlandtrend und INSA sehen sie hingegen bei 11 Prozent.

    paz

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    • Mona Lisa schreibt:

      Meuthen wendet sich gegen überzogene Schlagworte wie „Ermächtigungsgesetz“ und „Coronadiktatur“.
      Soll er mal erklären warum die überzogen sein sollen.
      Am Parlament vorbei = Selbstermächtigung !
      Gewalt-Verfolgung der eigenen Bürger = Diktatur !

      „Man müsse die Merkelregierung kritisieren, aber nicht mit Begriffen, die die NS-Zeit verharmlosten.“
      Kein Mensch will mit diesen Begriffen die NS-Zeit verharmlosen.
      Welch elende Verdrehung !
      Ganz im Gegenteil sollen sie deutlich machen, wie Nazimäßig es um die Regierung steht.
      Das andere Regierungen ähnlich und schlimmer handeln, macht die deutsche Sache nicht besser.
      Ganz Europa verkommt unter Corona zu einer Gewaltdiktatur und da ist es gerade der Deutschen Pflicht aufzuzeigen welche Parallelen zur NS-Zeit bestehen.

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Meuthen hat sie nicht alle … auf dem Schirm, was Geschichtskenntnis angeht. Vielleicht sollte Höcke ihm mal Privat – Nachhilfeuntericht in Geschichte geben ……

      Die Ermächtigungsgesetze sind keineswegs eine ‚Errungenschaft‘ der NSDAP 1933 – wenn gleich der Vergleich naheliegt:

      Es gab mehrfach ‚Ermächtigungsgesetze ’seit 1914 (!)
      Hier ein Auszug aus der englischen Wikipedia, der größeren Authentizität wegen. Der linksversifften deutschen Lügipedia traue ich nicht mehr über den Weg.
      Wer will mag dort nachschauen.

      Here goes:
      Acts of 1914–1927
      The first enabling act is dated from 4 August 1914 just after the outbreak of World War I. With the vote of the Social Democrats, the Reichstag (the parliament) agreed to give the government certain powers to take the necessary economic measures during the war. Such enabling acts were also common in other countries. The Reichstag had to be informed, and had the right to abolish a decree based on the enabling act. This ensured that the government used its rights with care and only in rare cases was a decree abolished. The parliament retained its right to make law.[1]

      In the Weimar Republic (1919–1933), there were several enabling acts: three in 1919, one in 1920 and one in 1921, three in 1923, one in 1926 and one in 1927. The enabling act on 24 February 1923, originally limited until 1 June but extended until 31 October, empowered the cabinet to resist the Occupation of the Ruhr.[2] There was an enabling act on 13 October 1923 and an enabling act on 8 December 1923 that would last until the dissolution of the Reichstag on 13 March 1924.[3]

      Most of them had a temporal limit but only vague thematic limits. On the basis of these acts, a vast number of decrees were signed with enormous importance for social and economic life, the judicial system, and taxes. For example, the reform of German currency, the establishment of a single, national railway system and unemployment pay were settled via such decrees (Vollmacht-Verordnungen).[4] The Emminger Reform of 4 January 1924 abolished the jury as trier of fact and replaced it with a mixed system of judges and lay judges in Germany’s judiciary which still exists today.

      These enabling acts were unconstitutional, as the Weimar constitution did not provide the possibility that one organ (parliament) would transfer its rights to another one (government). But constitutional experts accepted them because they came into existence with a two-thirds majority, the same majority as for constitutional changes.
      The government had success in gathering those majorities by threatening to call for presidential emergency dictatorial decrees (usually called Notverordnungen), otherwise. In March 1924, the Reichstag wanted to discuss an abolition of decrees (which was granted by the enabling act of February that year). President Friedrich Ebert dismissed parliament to avoid discussion and abolishments.

      In later years, governments failed to gather two-thirds majorities since the radicalization of the nationalist party (DNVP) in 1928 and the rise of the Nazi Party from 1930. Chancellor Heinrich Brüning (1930–1932) worked with presidential decrees(Notverordnungen, cc.) which replaced most of ordinary legislature, eventually.

      The enabling acts had set a poor and dangerous example, but for the government they had the advantage that they appeared less unconstitutional and dictatorial compared to presidential decrees. Parliament could prefer those acts because they were valid only for a limited time and included mostly a kind of cooperation (e.g. via a special house committee). ——

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      • Mona Lisa schreibt:

        Stimmt auch wieder.
        Der tut ja gerade so, als hätten wir das „Ermächtigungsgesetz“ erfunden.
        Welcher Diktator in grauer Vorzeit hat sich nicht selbst ermächtigt ?
        Aber nein, Meuthen fällt da nur Hitler ein. Kann man mal sehn, wie erlegen er schon der eigenen Parteidiffamierung ist.

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      • Artushof schreibt:

        @ceterum_censeo, dem kann ich nicht ganz zustimmen.
        Ist es nicht eher richtig, dass die AfD sich mit verbalen Entgleisungen eher angreifbar macht und sofort in die übermächtige Schußlinie der Lückenpresse gerät?

        Vokabeln, woher sie auch immer stammen sind immer dann unträglich, wenn sie zum eigenen Schaden durch den politischen Mitstreiter „gewendet“ werden.

        Besonders lukrativ sind in diesem Zusammenhang Begriffe, die auch die NS Zeit betreffen. Gegner aus den eigenen Reihen von Herrn Meuthen provozieren doch mit Wonne solche Worte, die in der NS Zeit und auch gerne zu anderen Zeiten, egal wo auf dem Globus benutzt worden. Das Herr Meuthen sich auf diese Schiene begibt, werte ich auch nicht als gelungene Rhetorik. Aber daraus einen Weltuntergang zu inszenieren ist doch eher begründet auf massive Flügelkämpfe.
        Der Gegner der AfD ist am ehesten außerhalb der Partei zu suchen und er ist zu einer unglaublichen Größe mutiert.
        Innerhalb der AfD muß ein Herr Meuthen und seine Truppe genauestens darauf achten, weitere Entgleisungen zu unterbinden, um dem „Verfassungsschutz“, welche Aufgabe er auch immer bezüglich der AfD zu erfüllen hat, keine „Munition “ zu liefern.
        Nicht umsonst hat sich ein Herr Höcke bedeckt gehalten. Die innerparteiliche Arbeit ist eine gewaltige Aufgabe, für die keine Zeit vorhanden ist. Mandatsträger der AfD sind in der Pflichterfüllung der Partei zu finden und nicht zum Zweck der persönlichen eigenen Ideologie verpflichtet.

        Rhetorische Disziplin spielt in der Sprache eine wesentliche Rolle.
        Die AfD muß begreifen, dass eine alternative Sprache nur Sinn macht, wenn sie wohlbedacht ist und klarer und wahrer ist als die der Altparteien, die in der Art ihrer Sprache den deutschen Geist und somit eine ganze Gesellschaft vor schicksalshafte Veränderungen stellt, die so elementar anders sind.
        Die einzige Alternative, die wir haben ist nun mal die AfD und jeder, der auch in der Zukunft noch offen sagen möchte, das die wahre Familie aus VATER-MUTTER-KIND besteht, ohne eine staatliche Strafe zu riskieren der sollte nochmals in sich kehren.
        Geschlossenheit schafft Mehrheiten. Die Altparteien zeigen dies jeden Tag und jetzt mit einer zusätzlichen Milliarde aus Steuergeldern, die jeder von uns bezahlen wird, wird uns eine neue Weltanschauung „eingeimpft“, koste es was es wolle….solange noch Geld vorhanden ist und sollte es fehlen, gibt es staatliche Stellschrauben, die privates Vermögen nutzen können um das „Endziel“ zur absoluten Gleichstellung zu erreichen. Gott bewahre uns vor dieser „Hölle der Zukunft“
        Das bedeutet auch, dass jede Mitgliedschaft die Partei stärkt. Der AfD werden Steuergelder vorbehalten (Stiftungen) und gleichzeitig fließen Steuern im dreistelligen Millionenbereich in die Altpartei Strukturen. Da spielt es keine große Rolle, wie unterschiedlich die parteilichen Inhalte sind.

        Herzliche Grüße

        Artushof

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        • Mona Lisa schreibt:

          Logisch : verwendet die AfD nur noch das Merkel-Alphabet ist sie save. Eben so save wie alle anderen „Oppositionen“.

          Artushof, das können Sie drehn und wenden wie Sie wollen – Fakt wird sein, dass die AfD mit Meuthen ihre breite Stammwählerschaft, ihre Basis verliert.

          Menschen haben ein Gefühl für Falschheit und sie werden weder duckmäusern, noch werden sie sich umerziehen lassen. Da kann Meuthen die gleiche Rede noch 100 mal abhalten und Sie können es ebenso noch 100 mal erklären wollen, diese Menschen werden sich dahingehend nicht umstrukturieren lassen.

          Sehen Sie es einfach ein und ersparen Sie anderen den Zeitaufwand – Sie sagen ja selbst, dass wir keine haben.

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  11. Ulfried schreibt:

    Und egal wie heut diskutiert wird. Wir könnten es nicht, wenn ein mutiger russischer Offizier nicht eine Entscheidung getroffen hätte die uns allen womöglich das Leben rettete. Sein Name Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow. So sehen Helden aus. Auch das gehört zum Zeitgeist. Mutige Menschen die im richtigen Augenblick auch das Richtige tun.

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  12. Ulfried schreibt:

    Zwei Dinge in diesem Beitrag sind mir Wichtig. Da ist zum Einen das Wort Zeitgeist und die Frage nach dem Sinn des Lebens.
    Was bedeutet das Wort Zeit? Zeit entsteht aus der Bewegung der Materie. Selbst Granit und Eisen wohnt Bewegung inne in ihren Atomen. Diese Bewegung in der Materie erhält die jeweilige Substanz und auch unseren materiellen Körper. Ohne diese Bewegung (Neutronen, Elektronen) könnte die jeweilige Materie nicht existieren. Gleichzeitig sorgt diese Bewegung auch für die Abnutzung – das Altern. Daran läßt sich die Zeit ermessen: Eisen rostet, Stein zerbröselt und auch wir machen diesen zeitlichen Alterungsprozess von der Geburt bis zum Grab durch. Es ist die Bewegung der Materie mit der wir Jahr, Monat, Tag, Stunde etc. messen können am Verlauf der Gestirne Sonne/ Erde.
    Was treibt nun diese materielle Bewegung in den Atomen an? Max Planck:
    „Meine Herren, als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden.
    Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich.
    Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt – es ist der Menschheit nicht gelungen, das heißersehnte Perpetuum mobile zu erfinden – so müssen wir hinter dieser Kraft einen bewußten intelligenten Geist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirkliche – denn die Materie bestünde ohne den Geist überhaupt nicht – , sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre! Da es aber Geist an sich ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selber sein können, sondern geschaffen werden müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: Gott! Damit kommt der Physiker, der sich mit der Materie zu befassen hat, vom Reiche des Stoffes in das Reich des Geistes. Und damit ist unsere Aufgabe zu Ende, und wir müssen unser Forschen weitergeben in die Hände der Philosophie.“ Zitat ende
    Ich selbst gebe das nicht in die Hände der Philosophie sondern Theologie, weil ich Philosophie für undiskutabel halte. Doch dieses Zitat von M. Planck bringt es auf den Punkt. Übrigens sind bedeutende Wissenschaftler wie Niels Bor und Albert Einstein zu ähnlichen Ergebnissen gelangt.
    Und damit ergibt sich die Frage nach dem Sinn des Lebens. Ich wurde als Christ geboren und auf den Namen Jesu getauft. Oft fragte ich was eigentlich der Sinn ist und bekam den Weg gewiesen: Mein Körper ist sterblich, was ich mit 67 bewußt wahrnehme obwohl ich noch topfit bin. Doch es ist meine Seele die unsterblich ist. Diese muß reifen für den Tag an dem ich vor Gott Rechenschaft ablegen muß. Dann werde ich erfahren, ob mein irdischer Lebensweg meiner Seele dienlich war bei ihrem oder besser meinem weiteren Weg ins Licht zu Gott.
    Matthäus 18:18 Amen, ich sage euch: „Alles, was ihr auf Erden binden werdet, das wird auch im Himmel gebunden sein, und alles, was ihr auf Erden lösen werdet, das wird auch im Himmel gelöst sein.“
    Deshalb stehe ich fest zu meiner katholischen Kirche, auch wenn mir die Leute mißfallen die sie derzeit mißbrauchen. Und ich bin felsenfest überzeugt daß ich auf dem richtigen Weg bin. Das ist der Sinn meines christlichen Lebens geworden und gehört zu meinem Credo; ORA ET LABORA:
    Ist das auch Zeitgeist(?): Römer 1,25 + 26 einfach mal lesen.
    Am 2then Advent 2020 LG Ulfried

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    • Semenchkare schreibt:

      …wenn das doch nur die kirchlichen Kuttenträger auch so sehen und vor allem beherzigen würden.
      ————–
      für mich gilt: ich muß (und bin) kein Sozialist sein, um ein Atheist zu sein. Glaube an ein allmächtiges Wesen ist mir fremd.

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    • conservo schreibt:

      @ Ulfried: Mir steht es nicht zu, Beiträge hier zu bewerten. Aber zu Deinem Beitrag mache ich eine Ausnahme: Großartig! Mutig! Richtig!

      Wobei mir einfällt: Wer hat denn noch den Mut, sich zu seinem Glauben zu bekennen?
      Danke, lieber Ulfried, Du legst wahrlich Zeugnis ab!

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      • Mona Lisa schreibt:

        Nur mal so nebenbei, weil ich es g’rad lese :
        Likes und Nichtlikes sind auch eine Bewertung – besonders die eines Blogbetreibers.
        Ich hab mich extra nicht angemeldet, damit ich gar nicht erst in die Versuchung komme zu liken und nichtzuliken.
        Wer hat sich die Dinger überhaupt einfallen lassen ?
        Psychologisch betrachtet mutieren die Dinger zu Spaltspitz, Lagerbildung und Mobbing.
        Im www sind sie ein Garant für Qualitätsinhalte; umso mehr likes, umso scheinbar wahrer der Inhalt. Mit dem Ergebnis das Scharen von Einheitsmeinungsträgern einer politischen Richtung wie verrückt likes absetzen. Kleines Auftreten, große Wirkung. Ich finde, die müssen weg. Wer bejahen oder verneinen will, kann dies auch mit Worten tun.

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        • conservo schreibt:

          @ Mona Lisa: Gut beobachtet, aber nicht vollständig! Beispiel: Ich vergebe z. B. u.a. Likes, obwohl ich dem Inhalt des betr. Diskussionsbeitrages überhaupt nicht zustimme. Aber wenn dieser Beitrag interessant ist, like ich ihn. Das ist für viele Leser offensichtlich unverständlich.

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        • Mona Lisa schreibt:

          Ja, bester Peter, woher sollen sie auch wissen, was Du interessant findest ?
          Obendrein verstehen sie auch nicht ein nonverbales „z.B.“ von anderen Zustimmungsfaktoren zu unterscheiden – sind ja keine Hellseher.
          Welcher Absatz, welcher Satz, welcher Fakt, welche Bemerkung usw. ist gemeint ?
          Selbstverständlich gehen sie von einer pers. Bestätigung ihrer lang und breit erklärten Inhalte, nämlich der Quintessenz ihrer Beiträge aus.
          Es hilft andere zu verstehen, wenn man versucht sich in sie hineinzuversetzen und seinen Stand richtig einzuordnen weiß.

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  13. Artushof schreibt:

    Alternative oder Mehrheitsbeschaffer?

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  14. ceterum_censeo schreibt:

    ZEITGEIST – ‚GENDER‘

    EU – und ‚Gender‘ – soweit das Auge reicht …..
    Hat eigentlich schon jemand von einem Monstrum namens
    GAP III gehört?

    Das Folgende nur auf Englisch:

    While the European Union’s Gender Action Plan II (GAP) ‘Gender Equality and Women’s Empowerment: Transforming the Lives of Girls and Women through EU External Relations 2016-2020’ is coming to an end,
    geht es gleich munter weiter, cc.)

    …. we would like its successor, the GAP III, to ensure further improvements. 2020 is a pivotal year when it comes to gender equality, and we are considering the new GAP as an opportunity for the EU to take a stand for girls and young women around the world.

    On Wednesday 25 November 2020, the high-level launch of the new Gender Action Plan (GAP) took place.

    EU Gender Action Plan – An ambitious agenda for gender equality and women’s empowerment in EU external action (GAP III) during the #GenderEqualWorld high-level conference.(*ttps://ec.europa.eu/international-partnerships/topics/empowering-women-and-girls_en)(‚European Commission)

    High Level Launch EU Gender Action Plan III (GAP III)

    26 November 2020
    On Wednesday 25 November 2020, the high-level launch of the new Gender Action Plan (GAP) took place. The GAP III plans that by 2025, 85% of all external actions contribute to gender equality and women’s empowerment. The NHC fully supports the GAP III aim to promote a transformative approach and to mainstream a gender perspective in all policies and actions.

    On behalf of the NHC, the Access to Justice Programme, together with EPD, DEMO Finland, DIPD, NIMD, PIN and WFD, were involved in the consultations for GAP III. The NHC’s focus was on ending gender-based violence and harassment (read the full consultation paper here).

    The NHC’s Access to Justice Programme focuses on protecting the rights of vulnerable groups in justice systems, including victims of gender-based violence. In ensuring access to justice to vulnerable groups, a gender-sensitive approach is important. The NHC puts great importance to gender equality and countering discrimination throughout its work, for instance through our work on countering discrimination and hate crime against the LGBTIQ community, and through the promotion of an integrated, holistic and empowering approach in the protection of human trafficking victims.

    About The Gender Action Plan (GAP) III

    The GAP III aims to accelerate progress on empowering women and girls, and safeguard gains made on gender equality during the 25 years since the adoption of the Beijing Declaration and its Platform for Action.
    With this new GAP, we are pushing for more and faster progress towards gender equality – Josep Borrell
    Mehr und Einzelheiten: *ttps://www.nhc.nl/high-level-launch-eu-gender-action-plan-iii-gap-iii/

    h ttps://charter-equality.eu/news/gap-iii-what-opportunities-for-local-government-and-decentralised-cooperation.html

    h ttps://plan-international.org/eu/Gender-Action-Plan-III

    Also:

    The GAP III provides the EU with five pillars of action [link to GAP III doc]:

    1. 85% of all new actions throughout external relations will contribute to gender equality and women’s empowerment by 2025
    2. Shared strategic vision and close cooperation with Member States and partners at multilateral, regional and country level
    3. The GAP III calls for accelerating progress, focusing on the key thematic areas of engagement
    4. Leading by example
    5. Measuring results

    With the five pillars of action, the GAP III will:

    Promote a transformative approach and will mainstream a gender perspective in all policies and actions

    Encourage change in social attitudes, including by actively engaging men and boys and by putting a focus on young people as drivers of change

    Address all intersecting dimensions of discrimination. Women with disabilities are particularly disadvantaged and the rights of women with disabilities should be at the core of the future strategy on rights of persons with disabilities for the coming years (2021-2030). In the same spirit, advancing the rights of LGBTIQ. All intersecting dimensions are equally relevant

    Set the ground for a more active role of women in peace and security. The EU has been in the front-line helping women’s participation in the political and decision-making processes of countries in conflict, like in Syria, Libya, Colombia, Afghanistan or Yemen.

    *ttps://charter-equality.eu/news/gap-iii-what-opportunities-for-local-government-and-decentralised-cooperation.html
    *ttps://charter-equality.eu/news/gap-iii-what-opportunities-for-local-government-and-decentralised-cooperation.html

    *ttps://plan-international.org/eu/Gender-Action-Plan-III

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Artushof, da braucht eigentlich keine Erklärungen mehr, was da im Genge ist: die Marschrichtung ist doch klar, wie von der IM Erika und Beton-Stalinistin, der Heimsuchung im Kanzleramt, schon seit Hahren verfolgt.

      Bekämpfung und Erodierung jeglicher Opposition gegenüber Regierung und Regierungskurs, die man (einschl. der bööööhsen AfD) auch gleich permanent als ‚rechtsextrem und ‚Naaaahtziiiehs‘ verunglimpft. Instrumentalisierung irgendwelcher ‚passender‘ Ereignisse wann immer es sich anbietet: Causa ‚Lübcke‘ , Halle, und, in besonders perfider Weise , Causa ‚Hanau‘, wo – mit höchstem regierungsamtlichen Segen – sogleich das Narrativ verbreitet wurde, die AfD (die mit dem aus dem LINKSGRÜNEN Milieu – Vater! – stammenden wahnsinnigen Täter nicht das geringste zu tun hatte) habe ‚mitgeschossen‘! Perfider geht’s kaum noch.

      Soweit die Zustandsbeschreibung.

      Und dieses ‚Programm‘ dient – mit Milliarden an Steuergeldern – dazu, jegliche, als rechtsextrem verunglimpfte Opposition MUNDTOT zu machen.
      Duch ‚Pamperung‘ von linksextremen Institutionen wie Stasi – ‚IM Viktoria‘ Kahanes unsägliches Konstrukt, wie ‚SAntifa‘, wie die Förderung unzähliger linksextremer ‚Netzwerke'( gegen Rääächts, versteht sich) und unzähliger allenthalben, in jeder Stadt anzutreffender sog. ‚Bündnisse‘, ‚breiter‘ Bündnisse gar zuweilen.
      Ich hatte gerade jüngst in einer anderen Sparte ein aktuelles Beispiel und der Propagierung solcher ‚Netzwerke‘ und der zahlreichen ‚Bündnisse‘ geschildert: von diversen solchen linksextremen ‚Bündsnissen‘ über die evangelischen Kirche mit Unterorganisationen, über Deutsches Rotes Kreuz (!) und, natürlich, gleichgeschaltete VHS und ‚DGB‘ – federführend.
      (sh. dort)

      Ausgestattet mit höchstem Segen der ebenfalls (SPD – Landrat, etc.)& ohnehin linksgewendeten Kreispolitik und Kreisverwaltung, gefördert von diesen, sowie (!) gespeist auch ganz offiziell von der Landesregierung (!) aus Mitteln des berüchtigten Programms ‚Demokratie leben‘! (?). LINKSEXTREME fördern heißt das im Klartext!

      Dargleichen wird jetzt wohl noch mächtig erweitert – die Steuermilliarden werden in Richtung linksextreme Organisationen, ‚Netzwerke und Bündnisse‘ noch reichlicher sprudeln als bisher.
      Zum einen: Dies ‚Bündnisse‘ sind es ja zumeist – in meiner Heimatregion gibt es Beispiele zuhauf – die u.a. durch Denunziationen – dafür ’sorgen‘ , daß Gastwirte und Restaurantbetreiber schon gar keine Räumlichkeiten mehr an die AfD für Veranstaltungen vergeben, weil die derart eingeschüchtert werden, daß sie sich meist schon gar nicht mehr trauen; und wenn doch, solange massiver Druck ausgeübt wird, bis sie einknicken – funktioniert prächtig – hier wie auch anderswo!

      Und Programm ‚Demokratie leben‘ : Schlecht verbrämter Euphemismus für ein LINKSEXTREMEN – FÖRDERPROGRAMM!
      Wir erinnern uns: Unter der einstmaligen Familien Ministerin Christina Schröder, die natürlich damit schon nicht ’systemkonform‘ war und sich dann schließlich auch gemobbt und frustriert ins Privatleben zurückzog, gab es neben der allfälligen LINKEN – Förderungs sz. auch noch Mittel für den Kampf gegen Linksextremismus. Nicht viel zwar, aber immerhin noch.
      Das wurde sogleich gekippt mit der Überlassung der Amtes an die SPD, namentlich damals die rote Küstenbarbie namens Schwesig sogleich gestrichen.

      Und unter der Amtsführung der nunmehrigen linken Inhaberin, Dr. plag. F. GIFT-EY, ändert sich daran natürlich nichts, im Gegenteil.
      Und so – nachdem auch der unsägliche Drehhofer auf dieses linke Lieblingsprojekt hin eingeknickt ist – das MerKILL’SS Segen ohnehin hat, wird sich die Verschwendung vom Milliarden von Steuergeldern für einen künstlich aufgebauten & aufgebauschten Popanz ‚Rääächtextremismus und Rassimus‘ bis ins Uferlose fortsetzen.

      Und wie dagegen vorgehen? Gute Frage!

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      • Artushof schreibt:

        @ceterum_censeo, vielen Dank für die gelungene Zusammenfassung.
        Ich bin mir auch sicher, dass diese Aufzählung nur ein Bruchteil von dem ist, was tatsächlich zur „Umsetzung“ greift.

        Um so wichtiger ist es, eine geschlossene Alternative auf ein starkes Fundament zu stellen.
        Bei allem was uns heilig ist, sehe ich keine andere Alternative zu dem unsäglichen Sumpf der Altparteien.
        Weitere Hirngespinste sind im Anmarsch, die wahre Familie wird zukünftig unter Strafe gestellt, wenn sie nur als VATER-Mutter-Kind definiert wird.
        Die Sorgen, die ich dabei um unsere Kinder habe zerreißen mir das Herz.

        https://direktedemokratiefuerdeutschland.wordpress.com/2020/12/05/neue-lgbtiq-strategie-der-eu-umfassende-attacke-gegen-ehe-und-familie/

        An dieser Stelle übernehme ich gerne ihren letzten Satz:

        Und wie dagegen vorgehen? Gute Frage!

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      • ceterum_censeo schreibt:

        Ja lieber Artushof, ich weiß es leider auch nicht ….
        Es ist wohl so daß daß deutsche Volk und insbsondere die Wähler es zu lange haben geschehen lassen und immer noch diese Schandparteien, insbes. MerKILL – CDU, gewählt haben, obwohl seit über einem Jahrzehnt die Zeichen wie ein Menetekel an der Wand standen.
        Ich will das gar nicht alles aufzählen, genannt seien nur überhastete, wahrhaft (grün-)populistische ‚Verordnung‘ des ‚Atomausstiegs‘ entgegen allen bisherigen – noch kurz zuvor erfolgten Bekundungen, PLUS ‚Kohleausstieg‘ unter Aufgabe einer gesicherten, stabilen Energieversorgung; ‚Griechenland‘ – und ‚Euro – Rettung‘ unter Bruch bindender, geltender Verträge – und zuletzt – horribile dictu – Deutschlands immer noch andauerende ‚AsylInvasorenFlutung ‚…..

        Ja – WIE das alles noch ‚zurückdrehen‘? – Ich weiß es nicht, zumal angesichts der andauernden geradezu widerlichen Verhetzungs- und Verleumdungskampagne gegen die einzige Partei, die da noch etwas richten und ändern könnte … zu gut haben sich die vereinigten Linkskartellparteien einschl. Komplett linksgedrehter Halbmond-Deppen-Union in ihren Pfründen eingerichtet ….

        Und, nun ja – Umfragen – aber wenn die auch nur zu einem Teil stimmen, 37 – 38 % für die elende MerKILL – ‚C’DU, an die 20 % für die erbärmlichen Linksgrünen prognostiziert – wohin soll das noch führen?

        P.S. Sehen Sie übrigens zum Thema des von Ihnen angeführten Links zum Thema ‚gender‘, pp., auch meinen nachfolgenden Kommentar/Zitate mit den angegebenen Quellen – dort leider nur auf Englisch verfügbar.

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      • volksvertreter schreibt:

        C c Danke dir herzlich!Ich unterschreibe jedes einzelne Wort von dir!!👍👍👍

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  15. greypanter schreibt:

    Der Sinn des Lebens – andere Aspekte

    Die bisher vorgetragenen Argumente bauen auf einem schwachen Axiom auf, indem die Annahme vorausgesetzt wird, der Mensch werde von seinem Verstand gesteuert. Das Gegenteil trifft jedoch für die meisten zu: Der Mensch ist triebgesteuert. Besonders gut lässt sich das beim Kleinkind beobachten, dessen natürliche Veranlagung zur Äußerung seiner Bedürfnisse durch Weinen und Schreien führt, was seine Mutter reflexartig zur Stillung dieser Bedürfnisse veranlasst. Erst in einem übergeordneten Denkprozess ermittelt die Mutter, wie sie am sinnvollsten diese Aufgabe bewältigen kann. Dieses Beispiel lässt sich verallgemeinern: Zuerst erzeugen unsere Veranlagungen die vitalen Bedürfnisse, ohne dass wir dessen bewusst werden. Erst bei deren Stillung setzt der Denkprozess ein, um den besten Weg und die geeignetsten Mittel zu finden.

    Erst in einem viel später einsetzenden Denkprozess nehmen wir komplexe Bedürfnisse zur Kenntnis: Die Akzeptanz von Umgangsformen, welche uns das Zusammenleben in Familie und Gesellschaft erleichtern und Gemeinschaftsaufgaben zu bewältigen gestatten, die einen Einzelnen überfordern würden. Wir akzeptieren gesellschaftliche Regeln mehr oder weniger, je nach Veranlagung und finden unseren Platz in der Gesellschaft. Dabei hinterfragen wir selten, ob das uns übergestülpte Regelwerk sinnvoll ist oder ob es vom Eigennutz Anderer diktiert ist. Die von einem göttlichen Auftrag abgeleitete Autorität der Regelstifter kann in bester Absicht etabliert worden sein. Wie die Geschichte lehrt, wurde sie aber regelmäßig mit eigennützigen Motiven missbraucht.

    Der Einzelne sollte daher die ihm überlieferten Regelwerke mit Skepsis behandeln und anhand seiner Gefühle ergründen, worin er das Lebensglück zu finden vermag. Je nach Veranlagung können sich daraus sehr unterschiedliche Lebensplanungen ergeben. Denn der Mensch ist von seinem Organismus her ein triebgesteuertes Wesen und sein Verstand nur ein Hilfsmittel, um die gefühlsmäßig vorgegebenen Ziele optimal zu erreichen.

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    • conservo schreibt:

      @ greypanter: „Der Mensch ist triebgesteuert“. Stimmt das?
      Für mich ist das oberflächlich gefragt und oberflächlich geantwortet.

      Ja, etwas tiefer gefragt: wir wirklich „triebgesteuert“? Oder sind wir in der Lage, die Frage nach unserem Sinn des Daseins zu beantworten?

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      • Ingrid schreibt:

        An erster Stelle steuern uns unsere Gene und Botenstoffe. Auch der Sexualtrieb dient der Erhaltung der Menschheit und ist durchaus von der Natur so gewollt, aber wir Menschen haben unsere Gehirn noch dazubekommen und das sollten wir doch zuerst immer einsetzen, bevor wir nur noch auf unsere Triebe hören.

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      • greypanter schreibt:

        Lieber @ conservo, um deine Frage zu beantworten: Das ist der Unterschied zwischen Realist und Idealist. Letzterer jagt ein Leben lang Zielen nach, die unerreichbar sind. Das ist das Wesen von Idealen. Macht das glücklich? Der Realist lotet seine Grenzen aus und richtet sich im Erreichbaren bequem ein. Ist dieses ‚Kleine Glück‘ erstrebenswerter? Diese Frage muss jeder, seiner Veranlagung entsprechend, für sich selbst beantworten. Sicher kann auch der Realist in Schwermut verfallen, weil er begreift, dass seine Grenzen unerträglich eng gezogen sind. Er kann sich aber auch die Erkenntnis zu Nutze machen, dass er ein besseres Leben hat, wenn er seine Grenzen akzeptiert. Das würde ich auch jedem Idealisten raten, denn es verhilft zu einem fröhlichen, glücklichen Leben.

        Lass mich noch anmerken, dass der häufige Umgang mit stupiden Typen meine Überzeugung vom triebgesteuerten Menschen als gesicherten Erfahrungswert verfestigt hat. Nicht nur im privaten Bereich mit aufsässigen Nachbarn, sondern auch im Beruf, wo ich als Unternehmensberater mit unzähligen, sehr arrogant auftretenden und gleichwohl unwissenden Verhandlungspartnern zu tun hatte. Eine psychologische Analyse der oftmals unbeherrscht und hinterhältig agierenden Ressortleiter und Mitarbeiter ermöglichte es mir, mit einem angepassten, besänftigenden Verhalten zu reagieren. Das brachte stets den gewünschten Erfolg, sodass ich mich nach jedem Auftrag über gute Referenzen freuen konnte.

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        • Mona Lisa schreibt:

          Und was soll der Realist machen, wenn Idealisten seine Grenzen immer enger stecken ?
          Es gibt Zeiten in denen man ausbrechen muss, sonst erstickt man an ihnen.

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  16. Shinobi schreibt:

    Die weltweite Zerstörung von Kirchen geht unvermindert weiter. Nun trifft es eine Kirche in der UNO Hauptstadt New York

    Feuer zerstört historische Kirche in New York
    https://www.n-tv.de/der_tag/Der-Tag-am-Samstag-den-05-Dezember-2020-article22216160.html

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  17. altmod schreibt:

    Ich möchte kein Co-Referat zu dem exzellenten Aufsatz von Peter Helmes abgeben. Doch bei der Fragestellung zum „Sinn des Lebens“ kommt man an einem großen Arzt, Psychologen und Denker nicht vorbei: Viktor Frankl. Sein Lebenswerk als Nervenarzt, Psychologe und Philosoph drehte sich im Wesentlichen um „Der Mensche vor der Frage nach dem Sinn“ – so der Titel einer Sammlung aus seinen Werken. Das große Leiden der modernen Menschheit sieht Frankl im Fehlen von Sinn, als das Leiden am sinnlosen Leben und bezeichnet diese als große, krankmachende, unsere Zeit beherrschende Neurose (die „noogene Neurose“).
    In einem seiner Aufsätze schreibt er, „daß es sozusagen drei Hauptstraßen gibt, auf denen sich (dennoch) Sinn finden läßt: „Zunächst einmal kann mein Leben dadurch sinnvoll werden, daß ich eine Tat setze, daß ich ein Werk schaffe; aber auch dadurch, daß ich etwas erlebe – etwas oder jemanden erlebe, und jemanden in seiner ganzen Einmaligkeit und Einzigartigkeit erleben heißt, ihn lieben. Es geschieht also entweder im Dienst an einer Sache oder aber in der Liebe zu einer Person, daß wir Sinn erfüllen – und damit auch uns selbst verwirklichen. Zuletzt aber zeigt sich, daß auch dort, wo wir mit einem Schicksal konfrontiert sind, das sich einfach nicht ändern läßt, sagen wir mit einer unheilbaren Krankheit, mit einem inoperablen Karzinom, daß also auch dort, wo wir als hilflose Opfer mitten in eine hoffnungslose Situation hin eingestellt sind, auch dort, ja gerade dort, läßt sich das Leben noch immer sinnvoll gestalten, denn dann können wir sogar das Menschlichste im Menschen verwirklichen, und das ist seine Fähigkeit, auch eine Tragödie – auf menschlicher Ebene – in einen Triumph zu verwandeln. Das ist nämlich das Geheimnis der bedingungslosen Sinnträchtigkeit des Lebens: daß der Mensch gerade in Grenzsituationen seines Daseins aufgerufen ist, gleichsam Zeugnis abzulegen davon, wessen er und er allein fähig ist.“
    Frankl gibt in seinen „Hauptstraßen zum Sinn des Lebens“ einen Anhaltspunkt, der auf das hinzuweisen vermag, was Benedikt XVI. in seiner Enzyklika „Deus caritas est“ („Gott ist [die] Liebe“) anspricht. Neben der „begehrenden“ Liebe spricht Benedikt von der „schenkenden“ Liebe: Eros und Agape. Wobei Agape die geistige Hingabe an die Person eines geliebten Menschen oder an Gott bezeichnet; Agape als Ausdruck für die im Glauben gründende und von ihm geformte Liebe.
    Es hat mich fasziniert, wie der säkulare Jude Frankl, ein Überlebender von Auschwitz, mit seiner „Heilkunde“ auch für den Nichtgläubigen den Zugang zu dem aufzuzeigen vermag, was den christlichen Glauben ausmacht.

    Der Satz “das Geheimnis der bedingungslosen Sinnträchtigkeit des Lebens (ist) daß der Mensch gerade in Grenzsituationen seines Daseins aufgerufen ist, gleichsam Zeugnis abzulegen davon, wessen er und er allein fähig ist.“ läßt mich denn einmal mehr gerade auch an den nimmermüden Macher von „conservo“ denken.

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    • conservo schreibt:

      @ Danke, lieber altmod. Genau das ist die wesentliche Frage: Die Suche nach der Sinnhaftigkeit.
      Und den Sinn des Lebens zu suchen, ist für mich eine zutiefst christliche (und konservative) Aufgabe. Wer nicht nach dem Sinn des Lebens sucht, für den ist letztlich das Leben „sinnlos“!

      Mit dieser Gewißheit darf ich Christ sein!

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      • Mona Lisa schreibt:

        Schwierige Angelegenheit !
        1. Alle Menschen suchen mehr oder weniger nach dem Sinn ihres Lebens.
        2. Auch Menschen anderer Religionen tun es.
        3. Sogar Atheisten tun es.
        4. Wieviel Bedeutung haben wir im Weltall ?
        5. Warum gibt es so wenig Leben im Weltall ?
        6. Sind wir die Krone der Schöpfung oder eine Laune der Natur ?
        Ulfried zitiert : ein Geistwesen kann nicht aus sich selbst entstehen. Wo ist sein Ursprung ? Kann man Kraft seines Intellekts an dieser Stelle seine Überlegungen einstellen ?

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      • ceterum_censeo schreibt:

        Hm – hier einen Direktlink auf Heribert Prantlhubers ALPENPRAWDA ohne jeden Hinweis auf den Inhalt hereinsetzen?

        FETTES DISLIKE, wie Tim Kellner sagen würde!

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  18. ceterum_censeo schreibt:

    AKTUELL: LIVE!

    Höckes Antwort an Meuthen: COMPACT-TV live aus Höxter

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Sehr sachliche und dennoch engagierte Rede! BRAVO!

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      • Semenchkare schreibt:

        Auch die anderen Reden sind kompetenzvoll.
        **************************************************

        Ex-Bundeswehrgeneral wird AfD-Spitzenkandidat für Bundestagswahl

        BRAUNSCHWEIG. Der AfD-Landesverband Niedersachsen hat den früheren Bundeswehr-General Joachim Wundrak auf Listenplatz 1 für die Bundestagswahl im kommenden Jahr gewählt. Er setzte sich am Sonnabend in Braunschweig bei der Wahl der Landesliste mit 283 zu 229 Stimmen gegen den früheren Landesvorsitzenden Armin-Paul Hampel durch. Wundrak ist ein ehemaliger Generalleutnant (Drei-Sterne-General) der Luftwaffe, zuletzt bis 2013 Kommandeur des Kommandos Operative Führung Luftstreitkräfte in Kalkar. …

        mehr hier:

        https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2020/wundrak-afd-spitzenkandidat/

        ..!! 💯

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      • Semenchkare schreibt:

        Höcke!
        ..man merkt, das alles kommt von Herzen…
        Der Mann baut einen wieder auf.
        Gut das die AfD ihn hat. 💙

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      • Mona Lisa schreibt:

        Zigmal „Globalisten“, zigmal „Entnationalisierung“, zigmal „Souveränität“ erwähnt … und wieder kein Sterbenswörtchen vom Dexit !
        Ich kenne es nicht anders : hinter allen Überlegungen kommt ein „ist gleich“; ein Ergebnis; eine Handlungsanweisung; eine Konsequenz !
        Die einzige logische Konsequenz nach solcher Rede und Einsicht IST der DEXIT !!!
        Was ist da los, warum erwähnt ihn niemand in der AfD ???
        Ist der „Dexit“ auch in der AfD das Unwort des Jahrhunderts ?

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        • Semenchkare schreibt:

          Hättetst eben richtig zuhören müssen. Man muß nicht alles direkt aussprechen.

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        • Mona Lisa schreibt:

          Wieso muss man das nicht ?
          Selbstverständlich MUSS man das – als Politiker gleich dreimal !
          Oder sollen die Bürger dieses Landes ewig und drei Tage Rätsel raten wie’s für sie im EU-Sumpf weitergehen soll ?
          Wer den Dexit nicht in den Mund nimmt, ist am Ende auch nicht besser als Meuthen und kann sich seine Sonntagsreden am Thema vorbei sparen.

          Ist ja direkt lachhaft : hast Schmerzen, gehst zum Apotheker und der sagt : „Ich hätte da was für Sie, ich sag‘ Ihnen aber nicht wie es heißt.“
          „Wissen Sie, ich verkaufe es Ihnen ja gerne, aber Sie müssen zwischen meinen Zeilen lesen was es ist, denn seinen Namen darf ich nicht aussprechen.“
          LACHHAFT bis IDIOTISCH ist das !

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      • ceterum_censeo schreibt:

        Ja lieber Semenchkare, so habe ich es auch empfunden. Sehr bemerkenswert die deutlichen Worte von U. Hemmelgarn (nebenbei ja einer der ‚Gebrandmarkten‘ wegen des perfiden ‚Attentats‘ auf Frikadellen- und Würstchenfriedhof Altmaier) in Richtung Lucassen!

        Und Lucassen mit seiner Schlafzimmerrede, der sich wohl anmaßend dünkte, er sei der Hauptredner des Abends, ist eher abzuhaken.

        Zugegeben, er hat auch manches Richtige gesagt. Aber das wissen wir ohnehin.
        Im übrigen: Die Rede hör‘ ich wohl, allein, mir fehlt der Glaube ……

        Uneingeschränkte Zustimmung zu Björn Höcke zu seiner sachlichen, aber sehr wohl doch deutlichen und engagierten Rede!

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  19. gerardfrederick schreibt:

    All das ist das Ergebniss der amerikanischen Kloakenkultur., eine ¨Kultur¨ welche von dem wurzellosen Volk geprägt wird, dem Volk welchem ALLE Presidenten der USA seit 1932 verschrieben sind. Die Ausnahme ist John Kennedy und wir wissen was man ihm antat.

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  20. Dr. Gunther Kümel, Virologe. schreibt:
  21. nixgut schreibt:

    Ich stimme darin überein, dass der Sinn des Lebens ist, das Leben zu genießen. Dafür reicht es aber nicht, an Gott zu glauben. Das mag einfachen Gemütern vielleicht reichen, aber wenn sie ein „sündiges“ (ungesundes) Leben führen, wird auch der Glaube an Gott sie nicht glücklich machen. Da geht der Buddhismus und der Yoga etwas tiefer, sie fragen nach den Ursachen des Unglücklichsein.

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  22. Dr. Gunther Kümel, Virologe. schreibt:

    https://sciencefiles.org/2020/12/04/inflagranti-uberwachungskamera-filmt-wahlbetrug-belege-fur-wahlbetrug-aus-arizona-georgia-und-pennsylvania-update/

    Die folgende Auflistung stammt aus einem Wahlprojekt, das mit dem Legal Team von Donald Trump zusammenarbeitet und dessen Mitarbeiter die Wählerlisten von Georgia überprüft haben, dabei wurden Stimmen von
    2.056 Straftätern gefunden, die von der Wahl ausgeschlossen sind;
    66.248 von Wählern unter 18 Jahren, die noch nicht wahlberechtigt sind;
    2.423 Stimmen von Wählern, die überhaupt nicht registriert sind;
    1.043 Stimmen von Wählern, die ein Postfach als Adresse angegeben haben;
    4.926 Stimmen, die gezählt wurden, obwohl die Wähler sich nicht rechtzeitig registriert haben;
    10.315 Stimmen von Personen, die vor der Wahl gestorben sind;
    395 Stimmen von Wählern, die in Georgia und in einem anderen Bundesstaat gewählt haben;
    15.700 Stimmen von Wählern, die aus Georgia weggezogen sind;
    40.279 Stimmen von Wählern, die zwischen Counties in Georgia umgezogen sind, sich aber nicht zur Wahl registriert haben;

    Nach dem Wahlrecht, das in Georgia gilt, handelt es sich bei all diesen Stimmen um illegale Stimmen.

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  23. text030 schreibt:

    Wie immer treffend formuliert und inhaltlich auf den Punkt gebracht. Die Aussage: „Die Gesellschaft verliert ihre Ideale und damit den wahren Sinn des Lebens….“. ist dabei für mich die Kernaussage. Als ich heute zur möglichen Verlängerung der Kanzlerschaft von Merkel kommentierte: „Wer weiß das schon…“. habe ich noch das wunderbare Lied von Lindemann mit dem gleichen Titel verlinkt:

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    • text030 schreibt:

      Nachtrag: Wenn ich zum ersten Advent meine digitale Bearbeitung von J.S. Bach, Präludium & Fuge C-Dur, BWV 531 verlinkt hatte, möchte ich hier dem Rammstein-Sänger Lindemann das Wort (die Musik) erteilen.

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  24. Dr. Gunther Kümel, Virologe. schreibt:

    https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/507958/EU-Ombudsfrau-ruegt-Deal-zwischen-BlackRock-und-EU-Kommission-doch-ohne-Konsequenzen

    Die Europäische Kommission hatte BlackRock mit einem Beratungsvertrag ausgestattet. Das mächtigste Finanz-Unternehmen der Welt mit Sitz in New York soll seine Expertise hinsichtlich der Integration sozialer und ökologischer Ziele in Europa (Green Deal) im Zusammenhang mit der Banken-Regulierung einbringen. BlackRock bekommt Aufträge von Zentralbanken, von Regierungen auf der ganzen Welt und innerhalb der EU.
    Blackrock als Großaktionärsvertreter nahezu aller wichtigen Unternehmen der Welt regiert auch massiv in die Unternehmen hinein und erzwingt Entscheidungen, die dem Unternehmen schaden, aber den hinter Blackrock stehenden „Investoren“ nützen.

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  25. Ingrid schreibt:

    Lieber Peter, das hast du sehr gut verfasst.

    Eigentlich ist man sein ganzes Leben auf der Suche nach dem Sinn des Lebens.
    Die Liebe, ob man sie findet, wird wohl an erster Stelle stehen, gefolgt von der Lebensfreude und der Geselligkeit. Für andere steht auch die Religion mit an erster Stelle.
    Dies sind die Stützen einer funktionieren Gesellschaft, die das Zusammengehörigkeitsgefühl, welches uns beflügelt und auch glücklich macht, egal ob in der Familie oder auch in der Gesellschaft.

    Zerstört man dieses Gefüge, dann macht den Menschen haltlos und Depressionen nehmen zu.
    Weil die Kanäle der Gefühle des Menschen dann nicht mehr fließen können und durch den Aufstau es zu Überreaktionen kommen wird und Krankheiten oder Agressionen die Folge sind.
    .
    Wir Alten werden damit noch klar kommen, aber junge Menschen, die die Kontakte in ihrem Leben dringend brauchen, werden das nicht verkraften können, mit unabsehbaren Folgen für die ganze Gesellschaft.

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  26. Dr. Gunther Kümel, Virologe. schreibt:

    Der bedeutende Naturforscher Linnée sah den Sinn des Lebens in unseren Kindern. Verliert ein Volk seine biologische Grundlage durch fortgesetzte Geburtenarmut, ist auch die reichste Kultur verloren, ebenso auch die reichste materielle Basis.

    Sinn.
    Was ist das überhaupt, „Sinn“? Es ist ja nicht dasselbe wie „Zweck“. Ein Werkzeug etwa, das hat einen bestimmten Zweck. Eine Schaufel z. B., oder eine Schere: alles was ein Werkzeug ist, hat einen Zweck. Aber ein Werkzeug hat keinen „Sinn“. Kein Ding der Welt kann Sinn, Bedeutung haben, wenn nicht ein geistiges Wesen ihm diesen Sinn aufgeprägt hat. Aus sich selbst heraus hat also das Leben des Menschen einfach keinerlei „Sinn“.
    Wenn man nach dem „Sinn des Lebens“ fragt, dann fragt man also danach, ob ein geistvoller Urheber unserem Leben einen Sinn, eine Bedeutung zugewiesen hat, und welche. Vielleicht ein „Gott“? Gott ist Geist (Joh.4,24). Sinn wird durch Geist gegeben.

    Wer mit der Lehre des Christentums nicht so viel anfangen kann, für den gilt, daß der Sinn des Lebens von unserem eigenen Geist gegeben werden muß.

    Es sind diese Seinsbestimmungen, die den Menschen vollständig beschreiben:
    Kultur, Selbsterhaltung, Weitergabe des Lebens.
    Für die Festlegung des Sinns müssen demnach diese Kategorien berücksichtigt werden, die Geistigkeit des Menschen und seine Erhaltung als Individuum und als Art.

    Daher fällt es einem Deutschen leicht, den Sinn seines Lebens in der Behauptung und Weiterentwicklung seiner Kultur zu finden, also in dem bewußten Leben in der Volksgemeinschaft. Und zusätzlich im Aufbau der Gemeinschaft der Familie. Wahrhaft sinnerfüllend und beglückend stellt sich also das Leben in einer Familie mit drei oder vier Kindern dar, in der sich jeder nach seiner Lebensstufe zu seinem Volk bekennt und aktiv an der deutschen Kultur teilnimmt.

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    • greypanter schreibt:

      Besonders der letzte Abschnitt trifft den Kern der Existenzfrage: Der Einzelne wird im Sozialverband erst stark und leistungsfähig, weil Aufgaben und Risiken auf die geeignetsten Schultern verteilt werden. So entsteht für den Einzelnen der Freiraum für die Entfaltung einer eigenen Persönlichkeit und für die Setzung individueller Lebensziele.

      Damit ist der Mensch im idealen sozialen Umfeld definiert, nicht aber im Sozialismus und auch nicht im Kapitalismus, wo der Reichtum unveränderbar wenigen Menschen gehört und für die meisten trotz aller Anstrengungen unerreichbar bleibt.´

      Ein Jahr in Leipzig direkt nach der Wende verhalf mir zur Einsicht, dass auch im Sozialismus die gleichen Freiräume entstehen, wie im Kapitalismus. Auch wenn auf den bestellten Trabbi 10 Jahre gewartet werden musste, war sein Besitz ein beständig ausgekostetes Gefühl der Freiheit. Genau so waren die jährlichen Bretterzuteilungen die Möglichkeit, sich durch Bastelarbeiten das eigene kleine Paradies zu schaffen, sei es durch eine selbst gezimmerte Gartenlaube oder ein holzgetäfeltes Wohnzimmer. Trotz dieser positiven Aspekte, welche davon zeugen, dass auch ein sozialistisches Regime nicht die idealisierte totale Gleichheit zu schaffen vermag, waren den Erfolgen aufgrund höherer Bildung und besserer Leistung sehr enge Grenzen gesetzt. Besonders frustrierend war, dass Parteitätigkeit und Kriecherei weit mehr zum persönlichen Erfolg beitrug, als berufliche Leistung. Darin zeigte sich ein elementarer Widerspruch zwischen sozialistischer Lehre und staatlicher Praxis.

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      • nixgut schreibt:

        Ich kann dir nicht zustimmen, wenn du sagst, dass der Mensch im Kapitalismus nicht glücklich sein kann, weil der Reichtum nur wenigen Menschen gehört. Vergleich man die heutige Situation mit früheren Jahrzehnten bzw. Jahrhunderten, dann hat der Kapitalismus und einen großen Reichtum beschert. Er hat uns aus der Armut befreit. Noch niemals ging es den Menschen so gut wie heute. Jedenfalls in Deutschland.

        Natürlich gibt es Menschen, die superreich sind, auch mehr oder weniger unverdient. Aber müssen wir uns an denen messen? Wenn man intelligent und fleißig ist, kann man viel erreichen. Das ist doch die beste Grundlage für ein glückliches Leben. Wir machen allerdings immer wieder den Fehler, dass wir gegen die Naturgestze verstoßen, sprich ungesund leben, und das zerstört unser Glück.

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        • theresa geissler schreibt:

          @nixgut: Viel Wahres in was Du hier sagst, nixgut:
          An den ‚Superreichen‘ an Sich braucht man sich nicht zu messen, geschweige zu stören: Gerade in einer kapitalistischer, also individualistischer Gesellschaft braucht man persönlich nichts mit ihnen zu tu zu haben, sondern kann man sich lediglich auf die eigene Situation, die eigene Erfolge konzentrieren, und auf eigenem Initiativ versuchen, sie zu Verbessern: je mehr das gelingt, desto weiniger braucht man die Beispiele der „Superreichen“: Solange man stolz sein kann auf was man selbst erreicht hat, ist das nicht länger wichtig.
          In einer sozialistischer Gesellschaft, wo die meiste gesellschäftliche/materielle Erfolge mit politischer Bevorzügung zusammenhängen, und die Menschen zugleich auch ideologisch fester miteinander verbunden sind, liegt das wieder ganz anders: Tatsächlich sind hier Gefühle von Eifersucht und Hinterstellung allzu oft nicht ohne Grund!

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      • Mona Lisa schreibt:

        Naja, zehn Jahre auf die Freiheit auf vier Reifen zu warten, sind zehn Jahre verschenkte Freiheit. Gut, wenn man überzeugt davon ist, dass die Vorfreude die schönste Freude ist, mag das angehen, aber ich bin nicht der Meinung, dass man wegen einer Individual-feindlichen Ideologie auf den Erfindungsgeist menschlicher Kreativität verzichten sollte.
        Das würde ja implizieren, dass wenn wir den Sozialismus schon vor 300 Jahren gekannt hätten, wir noch heute maximal mit der Pferdekutsche unterwegs wären, weil wir uns nämlich im Fortschritt selbst ausgebremst hätten.
        Dieses „Ideal“ Sozialismus taugt einfach für gar nichts, aber vor allem ist es Lebensfeindlich. Insgesamt einfach eine der dümmsten und schädlichsten Ideen die jeh erdacht wurden.

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        • gerardfrederick schreibt:

          Den Sozialismus generell zu verdammen ist genauso verkehrt als den Kapitalismus grenzenlos zu propagieren.

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        • Mona Lisa schreibt:

          Nö !
          Man kann und sollte den Sozialismus generell verdammen und einen freiheitlichen, individuellen und gemäßigten Kapitalismus grenzenlos propagieren.
          Die individuelle Freiheit des Einzelnen führt im besten Fall zu einer Bereicherung der ganzen Menschheit, wohingegen die sozialistische Massenmenschhaltung im besten Fall zur Totalüberwachung führt.
          Is so – mag man sich anders wünschen und vorstellen – is aber so.
          Nur der freie Geist kann ein guter sein.
          Sozialistische Massenmenschhaltung ist pure Unfreiheit und bringt nur Systemkonformes hervor.

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        • gerardfrederick schreibt:

          Ich habe 35 Jahre im absolut brutalen American Car Business gearbeitet und weiss ganz genau von was ich rede wenn ich den UNBEGRENZTEN Kapitalismus verdamme Den Sozialismus generell zu verteufeln heisst den noch nie dagewesenen Aufschwung in der deutschen Wirtschaft , dem Sozialleben, der Kultur (obwohl es da einigens zu verurteilen gibt) und den massiven Fortschritt auf allen Ebenen der Forschung, dem Tierschutz, des Finanzlebens etc., etc zu ignorieren. warum denkst Du denn wird Alles verteufelt und kriminalisiert? Du glaubst der alliierten Propaganda, welche bis heute Deutschland total verknebelt und es nicht erlaubt dann man sich verteidigt? Gestern (!) wurde die 92 jährige Ursula Haverbeck, eine tadellose Dame der VERIFIZIERBAREN Wahrheit wegen re-verhaftet und widerum aufs brutalste von einem deutschen Richter in den Knast gesteckt. DAS ist dein Demokratie-Kapitalismus, Demok-Ratten hörig, kriechend, ankotzend und total Ehrlos.

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        • Mona Lisa schreibt:

          Weißt ja hoffentlich, dass Adolf vom Großkapital gesponsert wurde.
          Wohin der Sozialismus ohne Kapital führt, sah man in Russland und seinen Satellitenstaaten inkl. DDR.
          Etwas Realitätsfremd unsere Reichsbürger.

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