Badischer Zeitungsmythos: Die Germanen gab es nicht (?)

(www.conservo.wordpress.com)

Von Albrecht Künstle

– „Ein Mythos zerbröselt“, gibt diese Regionalzeitung zum Besten

– Was würde Hamed Abdel-Samad zu solcher Geschichtsverfälschung sagen?

Ich legte gerade das Buch von Hamed Abdel-Samad „Aus Liebe zu Deutschland“ aus der Hand, als mir die Wochenendausgabe der Badischen Zeitung vom 5. Dezember auf den Tisch flatterte mit einer Doppelseite und dem Aufmacher „Ein Mythos zerbröselt – Der Germanenkult, dem Neonazis und andere Rechtsextremisten anhängen, ist ein ideologisches Konstrukt und historisch nicht begründbar“. Eingeleitet wird das Machwerk mit „Als wäre die Hitlerdiktatur nie gewesen, treibt der Mythos Germanen auch noch heute sein Unwesen“. Hoppla, denke ich, warum hat man uns das nicht früher erzählt, dass die Germanen den Hitler …“, weshalb ich die Doppelseite nicht gleich als eine Verschwörungstheorie dem Kamin übergab, sondern neugierig weiterlas.Die Doppelseite besprach auch den germanischen Hermann, alias Armin der Cherusker. Die Wissenschaft habe „Zweifel, ob es ein Volk, das sich Germanen nannte, überhaupt gegeben hat“. Kommt der Name Germany nun auf den Index? Solch ein Unsinn lässt sich nur überbieten mit dem unglaublichen ideologischen Postulat, „Es gibt kein (deutsches) Volk“ (Robert Habeck).

Was reitet eine Provinzzeitung wie die Badische, solch einen Unsinn zu verbreiten? Rechtfertigt die Vereinnahmung von Persönlichkeiten der Geschichte, gängige historische Fakten zu leugnen? Fällt nun auch Luther in Ungnade, weil er diesen Arminius „Hermann“ nannte? Oder wird Heinrich von Kleist für sein Drama Die Hermannschlacht geächtet? Denn dieser Kleist „unterstellte“, dass es Germanen gegeben habe – unterstellt der Verfasser dem damaligen Dramaturgen.

„Hamed Abdel-Samad würde sich die Haare raufen über solche Verrenkungen durch Medien. Erstaunt konnte ich feststellen, dass dieser Vorzeigemigrant nach 20 Jahren Befassung mit der deutschen und internationalen Geschichte mehr drauf hat, als die meisten Medienschaffenden (oder Märchenschaffenden?) im ganzen Leben an Wissen gesammelt haben. Weiter im Text …

Unstreitig sind heroische Erfolge gegen eine so fast perfekte Streitmacht wie es die Römer waren, mit Vorsicht zu genießen. Der legendäre Widerstand der linksrheinischen Gallier war nicht wie in Asterix und Obelix beschrieben erfolgreich. Die Widerstandsnester wurden von den Römern belagert und ausgehungert, bis die verzweifelten Verteidiger nachts ihre Kinder vor die Tore legten in der Hoffnung, die Belagerer würden die Kinder annehmen und vor dem Hungertod verschonen. Vergebens. Denn die Römer waren nicht nur ein hochstehendes Kulturvolk mit seiner lateinischen Sprache, es beherrschte vieles meisterhaft: Die Römer waren z.B. die besten Brückenbauer des Kontinents. Sie beherrschten aber auch die „Kriegskunst“ perfekt, zumindest im freien Felde.

Aber sie waren auch rücksichtslose Besatzer, die ihren Tribut einforderten und z.B. ein Jahr nach der verlorenen Varusschlacht im Jahre 9 n.Chr. am anderen Ende des römischen Reiches acht Kilometer von Nazareth entfernt in Sepphoris viele Menschen kreuzigten, die sich nicht den Römern unterwerfen wollten und einen Aufstand gewagt hatten. Warum also soll es unglaubwürdig sein, sich nicht nur in Galiläa und Gallien, sondern auch in Germanien der Besatzung widersetzt zu haben? Allerdings nicht auf Dauer, denn zehn Jahre nach seiner erfolgreichen Varusschlacht wurden Arminius Krieger von den überlegenen Truppen des römischen Germanicus geschlagen.

Noch einige Kostproben der von unserer Provinzzeitung verbreiteten Geschichte. Die Germanen seien nur eine Sammelbezeichnung für die rechtsrheinischen Barbaren gewesen. Dieses Gebiet wurde von den römischen Geschichtsschreibern aber Germania genannt. In diesem Germanien soll es keine Germanen gegeben haben? Vielleicht ist diese Sichtweise die Fortsetzung jener unseligen Meinung, in Deutschland gebe es auch keine Deutschen (mehr)?

Der römische Historiker Tacitus beschrieb das Land in seinem Buch „Germanica als „im Ganzen schaurig durch seine Urwälder, oder hässlich durch seine Moore“. Dazu meint die Provinzzeitung, „von einem germanischen Urwald konnte keine Rede sein… Die Dörfer lagen zumeist in Sichtweite und wurden alle 30 Jahre woanders neu errichtet, weil die Holzpfeiler der Bauten verrottet waren.“ Also keine Wälder, aber Holzstämme für den Hausbau? Vielleicht importiert vom Amazonas?

Arminius, wie er von den Römern genannt wurde, „hatte zeitweilig in deren Armee gedient“, wird seine Bedeutung heruntergespielt, quasi einer des Fußvolks. Nein, er war ein Sohn des Cheruskerfürsten Segimir. Er wurde im Germanenfeldzug unter Tiberius als Geisel nach Rom verschleppt. Dort wurde er ein Tribun (Stabsoffizier), bekam das römische Bürgerrecht und wurde eine Art Ritter. Im Jahr 6 oder 7 n.Chr. kehrte er als Kommandeur von Auxiliareinheiten (unter dem Oberbefehlshaber der Rheinlegionen Varus) in seine Heimat zurück. Arminius hat also nicht gedient, sondern befehligt! So viel zum „Qualitätsjournalismus“.

Auch gibt die Zeitung einen Historiker wieder, der meinte, die germanischen Stammesfürsten waren Warlords, vergleichbar mit denen im heutigen Afrika oder Afghanistan. Auch dieser Arminius sei einer der Warlords gewesen, was eine Völkerwanderung zur Folge gehabt hatte: „Diese Migrationen lösten eine europaweite Dynamik aus … Platz für neue Bewohner war da“ – damals jedenfalls. Also daher weht der Zeitungs-Wind: Die unbestritten eingetretene Dynamik der damaligen Völkerwanderung als Blaupause zu bemühen für die heutige Migrationswelle, die zahlenmäßig größer und schneller vonstattengeht als die damalige Völkerwanderung!

Noch etwas: Das römische Imperium war so groß, dass es nicht nur mit Römern beherrschbar war. Deshalb wurden fast überall Vasallen eingesetzt, die ihre Einheimischen besser kannten und über sie herrschen konnten, als externe Imperatoren. So sollte es auch mit diesem Arminius geschehen. Aber nicht immer geht diese Rechnung auf. Heute holt man z.B. Menschen mit türkischem Migrationshintergrund ins Militär und die Polizei, weil sie sich mit ihren Landsleuten besser verständigen können. Stimmt, aber sie „verstehen sich“ auch besser untereinander. Was der Grund sein dürfte, dass die Kriminalität dieser Bevölkerungsgruppe leider nicht auf das übliche Maß sinkt.

Es gibt eine Redewendung, der Zweck heiligt die Mittel (der schreibenden Zunft).

Ich füge hinzu, diese Mittel sind das Papier nicht wert, auf denen sie verbreitet werden!

Und man darf gespannt sein, wie lange das Hermannsdenkmal noch unbeschadet stehen wird.

Wer sich die Geschichte um den germanischen Cherusker Arminius noch einmal kurz in Erinnerung rufen will, kann das mit dem Link https://www.planet-wissen.de/kultur/voelker/germanen/pwiearminiusdercherusker100.html tun, Wikipedia wäre jedoch ausführlicher.

www.conservo.wordpress.com     11.12.2020

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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15 Antworten zu Badischer Zeitungsmythos: Die Germanen gab es nicht (?)

  1. Blindleistungsträger schreibt:

    Ein Mythos zerbröselt – Der Kult vom denkenden Deutschen.

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  2. Artushof schreibt:

    Chapeau!
    Ein auf den Punkt gebrachter Kommentar

    So wie der deutsche Martin Luther, der sich negativ über die Juden äußerte, so wurden jüngst mehrere Angriffe (Säue durch das Land getrieben) gegen ihn in Szene gesetzt. Ein ganzes religiöses Weltbild von diesem Luther wurde hinterfragt. Dass die Scharia (dieses Teufelswerk) bei uns praktiziert wird kümmert da niemanden. Das Europaweit ein Konflikt zwischen den Juden und den Kulturen herrschte war zu dieser Zeit normal. Unterscheide wurden unverblümt ausgesprochen. Vielleicht wäre diese Umgangsform auch heute noch verbreitet, wenn dieser Mörder AH nicht die Ausrottung gewollt hätte. Über Hexen und Hexer auf den Scheiterhaufen wäre auch zu sprechen.
    Es sind die Kräfte der Neugeistlichen, die mit finanziellem Aufwand aus vielen Töpfen unserer Gesellschaft, meist mit Steuergeldern, eine Ideologie der „wahren“ Weltanschauung in die Köpfe der Menschen hämmern. Tag für Tag und meist schon beginnend bei unseren kleinsten im Kindergarten.
    Dieser Prozess ist der Nation nicht dienlich, er ist schädlich und spaltet das Volk.
    Es ist immer das gleiche Muster. Die Infragestellung und die Behauptung von Thesen, die aus dem finstersten Sumpf der Heuchelei entspringen.

    Genauso finden sich Relativ-Politiker auf beiden Seiten der deutsch-polnischen Grenze zum Dialog, der keiner ist.
    Die Verdrehung und Unterlassung von Wahrheiten und Tatsachen wird genutzt um einen Scheinfrieden ohne eine wirkliche Aufarbeitung zu halten. Einen wahren und offenen Dialog mit den Menschen auf beiden Seiten wird nicht gewünscht, wenn die eigenen politischen Interessen berührt werden.

    Die direkte Demokratie wäre das Zauberwort.

    Das Vergessen, bis hin zur Streichung des Geschichtsunterrichts unterstreicht den Plan der Auflösung einer Nation. Wenn man heute Polen oder Deutsche über Danzig sprechen hört wird man erfahren, dass Danzig immer eine polnische Stadt war und die deutschen nichts anderes als ein Fliegenschiss auf Zeit in Danzig waren.

    Selbst die überalterte Generation der noch lebenden alten Danziger wird vom politischen Neugeist bedrängt und überrannt. Deutsche Danziger Bücher verschwinden in einer Nacht und Nebelaktion aus Norddeutschland und finden sich auf kürzestem Weg in Danzig wieder. Die Polen rieben sich seinerzeit die Hände. Die Danziger Hüter dieses kulturellen Schatzes hatten niemals den Hauch eine Chance, dies zu verhindern. Bestimmte Kräfte, auch aus den eigenen Reihen wussten wie man es anstellt.

    Heute sind die dreisten Forderungen noch viel offener und es gibt auf deutscher Seite keinen echten Mentor, der die alten Danziger mit ihrem Kulturbesitz schützt und die Schätze in deutschen Händen beläßt. Es fehlt das Geld und oft auch die richtige Person. Die Neugeistliche Politik hält die Zügel straff.

    Das Danzig niemals polnisch war glaubt heute kaum jemand. Richtig ist, dass jeder polnische König einen Staatsvertrag mit den deutschen in Danzig erneuern mußte. Danzig hatte sein eigenes Hoheitssiegel, das deutsche Recht und eine eigene Währung. Der polnische König durfte nicht ohne die Erlaubnis des Danziger Rates einfach nur so in Danzig nächtigen.

    Sämtliche polnische Wappen wurden in diesen Zeiten an einigen Bauwerken angebracht. Sie symbolisierten den Freundschaftspakt zwischen Danzig und dem Königreich Polen. Sie waren niemals ein symbolischer Anspruch auf Danzig, so wie sie es heute von jedem Polen hören,. Die polnischen Fahnen und Fähnchen die heute an jedem Danziger Haus wehen zeigen bis heute den offenen Machtanspruch der Polen.
    Wie schön wäre es doch, wenn jede ehemals deutsche Straße in Danzig eine deutsche und eine polnische Bezeichnung hätten. Wie schön wäre es, wen neben der polnischen die westpreussische Fahne wehen würde.

    Das große Herz und das Vertrauen der Danziger zum „Bund“ mit Polen bescherte Danzig und Polen unterschiedliche Blütezeiten. Danzig war zu dieser Zeit das Venedig des Nordens.
    Danzig wollte niemals eine totale deutsche Stadt sein. Danzig strebte stets den Stadtstaat an, als die „Freie Stadt“ und unabhängig.
    Das Danzig sich mit Deutschland zu Hitlers Zeiten verbündete, war nur dadurch entstanden, dass der extreme Druck, verursacht durch den unglücklichen Versailler Vertrag, durch die Polen in der Form zunahm, dass die Polen die Westerplatte zu einem militärischen Stützpunkt ausbauten und Briefkästen über Nacht (unrechtmäßig) aufstellten. Übergriffe aus dem Umland waren meist mit Toten deutschen verbunden. Danzig war in einer schrecklichen Lage. Wurfsendungen sollten den Danziger einschüchtern. Polen wollte Danzig, schon lange bevor es den ERSTEN Weltkrieg gab.
    Das nach der völkerrechtswidrigen Vertreibung der deutschen ( meine Vorfahren lebten viele Jahrhunderte in dieser schönen Stadt, die ihren echten Glanz nach dem Krieg nie mehr erreicht hat) Danzig so behandelt wurde, als wäre sie ein politischer Landstrich wie jede andere Stadt im Deutschen Reich war der Todesstoß der freien Stadt Danzig. Augenzeugen berichteten, dass die Polen wie Ameisen in die Stadt einfielen und jedes deutsche Wort und jedes deutsche Symbol abrissen. Es war die wahre Hölle. Selbst die Russen waren teils verwundert über die Brutalität und Schnelligkeit.
    Wir alle wissen heute, dass Dank der englischen Einflußnahme die Schwächung Deutschlands nach dem Krieg von langer Hand vorbereitet wurde.
    Wir alle wissen, dass nach der bedingungslosen Kapitulation Millionen Deutsche den Tod fanden. Wir alle wissen auch, dass der Krieg vielen nichtdeutschen den Tod brachte.

    Die Zeit, die wir heute erleben, spiegelt in Ansätzen vieles wieder was in der Vergangenheit zum Niedergang der Nation führte.

    NEC TEMERE – NEC TIMIDE

    Ein alter deutscher Spruch im Danziger Wappen lautet:

    WEDER UNBESONNEN – NOCH FURCHTSAM

    Es gibt nur eine Alternative

    Artushof

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  3. theresa geissler schreibt:

    Man kann an sich über die Geschichte diskutieren so viel man will, aber ich finde es am erster Stelle beängstigend, dass ein offenes Medium – ob es hier ’nur‘ einer Provinzialzeitung betrifft, sei weniger interessant; es ist und bleibt ein offenes Medium – ausgerechnet DIESES Thema angreift:
    Denn es ist sonnenklar, aus welcher Ecke das heraus kommt, und welchen Absichten man hiermit hat: Von den Linken, die sich nichts Anderes wünschen, als der ganzen WESTLICHEN Geschichten auf dem Kopf zu stellen, bzw. zu löschen – und sich dabei sogar zu verlassen auf der Pressefreiheit, wenn das auch indiesem Zusammenhang am End die grösste Heuchlerei sein würde!
    Presse, überlasse bitte ein wissenschaftliches Thema wie Geschichte der Wissenschaft und sei bitte zurückhältend mit dich darin einzumischen, damit kein anderes Thema, wie z. B. Politik, sich einmischt!

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Liebe Theresa, man kann ja auch schon an der Verwandtschaft der germanischen Sprachen erkennen wie z.B. zwischen deutsch und niederländisch, dass es sowas wie Germanen gegeben haben muss. Oder zwischen plattdeutsch und englisch und niederländisch, wo es viele ähnliche Worte gibt, die es im Hochdeutschen gar nicht gibt. Ich kann platt und englisch:
      Z.B.: spät = platt: late = englisch: late = niederländisch: laat
      Und es gibt auch viele Ähnlichkeiten zu den nordgermanischen Sprachen dänisch, schwedisch, norwegisch, isländisch, färöisch.

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      • theresa geissler schreibt:

        Stimmt! Natürlich hat es Germanen gegeben. Blödsinn, dies alles!
        Jedoch deshalb um so ausdrücklicher: Journaille, überlass‘ die Wissenschaft den WISSENSCHÄFTLER und halte dir bei den aktuellen Themen – dass die von Linken benützt werden, ist schon schlimm genug!

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    • conservo schreibt:

      @ Theresa: voll in die Mitte gezielt – und getroffen! Danke, liebe Theresa! Lb. Gr. Peter

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    • luisman schreibt:

      Germanien war schon immer osmanisch.
      Und Ozeanien war schon immer im Krieg mit Ostasien!!!
      Orwell rotiert im Grab schon auf Hoechstdrehzahl.

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  4. Semenchkare schreibt:

    Germanen – Eine archäologische Bestandsaufnahme
    September 18 – März 21

    Die Ausstellung im Sonderausstellungsraum der James-Simon-Galerie präsentiert den aktuellen Forschungsstand zu den Germanen und stellt anhand zahlreicher Neufunde und hochrangiger Leihgaben die Besiedlungsgeschichte des rechtsrheinischen Gebietes zwischen dem 1. Jahrhundert vor Christus und dem 4. Jahrhundert nach Christus dar.

    Sie befasst sich mit dem Zeitraum vom 1. bis 4. Jh. n. Chr., in dem der Germanen-Name intensiv genutzt wird. Anhand unterschiedlicher Themen – das Leben in einer germanischen Siedlung, die handwerkliche Produktion, die gesellschaftlichen
    Strukturen (u. a. die Bedeutung kriegerischer Konflikte und überregionaler Kontakte der Eliten) – wird das Leben in Germanien beleuchtet. Dabei geht es nicht um die Zuweisung bestimmter Funde an historisch überlieferte Gemeinschaften – ein, wie die Forschungen der zurückliegenden Jahrzehnte gezeigt haben, schwieriges Unterfangen –, sondern um das Verständnis der kulturellen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen
    Strukturen in Germanien: also eine Innensicht.

    Aber natürlich wird auch der Frage nach dem römischen Einfluss auf den Raum östlich des Rheins und nördlich der Donau nachgegangen.

    Eine Sonderausstellung des Museums für Vor- und Frühgeschichte – Staatliche Museen zu Berlin und des LVR-Landesmuseums Bonn

    James-Simon-Galerie
    Bodestraße
    Berlin, Berlin 10178
    http://www.smb.museum

    Mo-So 10-18 Uhr
    Do 10-20 Uhr

    https://antikewelt.de/termine/germanen-eine-archaeologische-bestandsaufnahme/

    **********

    ……….!!

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    • Semenchkare schreibt:

      Wen das interessiert:
      Buchtipp
      ****************

      Germanen
      Eine archäologische Bestandsaufnahme

      Beschreibung

      Wer waren „die“ Germanen? Kann von „den Germanen“ überhaupt die Rede sein? Wie lebten sie? Was wissen wir darüber? Wie war das Verhältnis zwischen Germanen und Römischem Reich? War das tatsächlich eine in erster Linie von Konflikt geprägte Beziehung?…

      mehr dazu hier:

      https://www.wbg-wissenverbindet.de/shop/31151/germanen

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  5. gelbkehlchen schreibt:

    Ich bin übrigens ganz in der Nähe der Irminsul geboren, ein Heiligtum der germanischen Sachsen, die sich gegen die Schwertmission von Karl dem Großen gewehrt haben. Und ich bin stolz darauf. Was dieser Schreiberling erzählt, geht mir am Arsch vorbei. Auch hier in Westfalen hat die Varusschlacht der Cherusker stattgefunden, ein Vorläuferstamm der Sachsen.

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  6. Dr. Gunther Kümel. schreibt:

    Die Verdrehungen und Verleugnungen der Propagandisten in historuischen Fragen gründen entweder auf einfachen Lügen und Lücken, oder auf semantischen Tricks:
    Beispiel:
    „Mann“ oder „Frau“ oder „Volk“, das seien bloß „soziale Konstrukte“, daher nicht wirklich existent.
    Dieses fiese Spiel mit Wörterchen beruht auf der Behauptung, was durch einen verallgemeinernden Begriff beschrieben wird, das existiere eben nicht „wirklich“.
    Dann könnte allerdings kein einziger Gegenstand der Welt real sein, denn wir beschreiben ja jeden Gegenstand durch einen Begriff. Nehmen wir den Begriff „Pferd“. Es ist schon richtig, wir fassen mit diesem Begriff alle Tiere zusammen, für die etwas Pferdiges typisch ist. Und so ein Allgemeinpferd, das gibt es tatsächlich nicht. Nach den Leugnern von Mann, Frau, Volk gebe es also auch „Pferd“ nicht.
    Und dennoch kann man sie wiehern hören und auf ihnen reiten.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Haha, diese dummen Schreiberlinge versuchen mit dem Wegwischen eines Wortes die Wirklichkeit wegzuwischen, was natürlich völliger Schwachsinn ist. „Die Gedanken sind frei, wer kann sie erraten“ kann ich dazu nur sagen. Dieses Lied habe ich oft während meiner Zwangsarbeit gesungen und gepfiffen.

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  7. gelbkehlchen schreibt:

    Arminius hat sich gegen die Ausbeutung seines germanischen Stammes durch die Römer mit Hilfe von Steuern und Abgaben gewehrt. Außerdem hatten die Germanen meiner Meinung nach ein besseres Recht als die Römer, weil das germanische Recht mehr auf Wiedergutmachung als auf Strafe angelegt war (Stichwort Wehrgeld).

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