Kants Aufklärung gilt auch in Coronazeiten

(www.conservo.wordpress.com)

Von Thomas May*)

Am 30. September 1784 schloss der deutsche Philosoph Immanuel Kant im preußischen Königsberg einen Text ab, der kurz darauf im Dezember-Heft der „Berlinischen Monatsschrift“ unter dem Titel „Beantwortung der Frage: Was ist Aufklärung?“ veröffentlicht wurde (https://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/159_kant.pdf ).

Er begann folgendermaßen:

AUFKLÄRUNG ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines andern zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“

Es lohnt sich anlässlich des Phänomens Lockdown, der nicht nur in Deutschland, sondern europaweit den Bevölkerungen von oben in unterschiedlichen Varianten als alternativloses „Konzept“ der Viruseindämmung aufgezwungen wird und verfassungsmäßig verbürgte Grundrechte außer Kraft setzt, diesen bahnbrechenden Text der europäischen Geistes- und Ideengeschichte im Licht der aktuellen Corona-Regime zu reflektieren.

Unvermögen, Faulheit, Feigheit

Zunächst fällt auf: Sowohl das Unvermögen als auch der Mangel an Entschlusskraft und Mut, „sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen“, sind in allen Schichten der Bevölkerung weit verbreitet, scheinen sich während der inzwischen fast einjährigen „Pandemie“-Zeit in die Zivilgesellschaften zunehmend „hineingefressen“ zu haben.

BILD: Kant entwickelte auch Ideen für Friedens-Ordnungen

Die Untertänigkeit, mit der die Maßnahmen und Vorschriften von den Bürger(inne)n unhinterfragt hingenommen werden, verweist auf die „selbstverschuldeten“ Defizite „Faulheit und Feigheit“ als „Ursachen, warum ein so großer Teil der Menschen, nachdem sie die Natur längst von fremder Leitung freigesprochen (naturaliter maiorennes), dennoch gerne zeitlebens unmündig bleiben“, wie Kant es formulierte.

Fremdbestimmung

Die „Leitung eines anderen“ ist in vielerlei Gestalt gegenwärtig und wirksam: (Regierungs-)Politiker, Wissenschaftler, Journalisten und Fernsehmoderatoren, (selbsternannte) Experten, (regierungsabhängige) Institutionen, die vorgeben zu wissen, wie das Virus zu besiegen ist, und über Kontaktverbote unser Verhalten bis in die häuslichen vier Wände regulieren.

Beginnen wir, uns des eigenen Verstandes zu besinnen und zu bedienen, das heißt, das von den Obrigkeiten über uns Verhängte ohne Scheu mittels umfänglicher Information kritisch zu überprüfen, ergibt sich sehr schnell ein anderes Bild.

Der zweifelhafte Lockdown

Genaugenommen: Keine einzige Maßnahme des Lockdowns ist hinsichtlich ihrer Effizienz wissenschaftlich fundiert und überhaupt als objektiv geeignet erwiesen; das gilt vor allem für die Bereiche und Formen der Kontaktregulierung in Geschäften, Läden, Kirchen, Schulen, Freizeit- und Kultureinrichtungen etc. – ein „diffuses Geschehen“ (RKI), aus dem sich keine punktgenauen Handlungsanweisungen ableiten lassen.

Nimmt man den umstrittenen Mund-Nasen-Schutz hinzu, der je nach Studie oder Expertise als bedingt nützlich, wirkungslos oder schädlich bewertet wird, oder die PCR-Tests, auf denen der ganze zweifelhafte „Überbau“ fußt, die nichts über die Infektiosität aussagen und dem Gutachten eines 22-köpfigen Expertenteams der Universität Würzburg zufolge unbrauchbar sind, oder die in die Tausende gehenden „positiv Getesteten“ in Quarantäne, die sich im Nachhinein überwiegend als überflüssig, für die Isolierten gleichwohl als sehr belastend herausstellt, bleibt nicht mehr viel übrig.

Außer den vielen Toten, deren Zahl in Deutschland die 30.000 überschritten hat. Wenn wir uns vergegenwärtigen, dass etwa zwei Drittel der („an und mit“ Covid-19) Verstorbenen über 80 Jahre alt waren, sagt uns unser eigener Verstand, dass zuallererst der Schutz der Alten und Älteren entschieden, gezielt und umfassend im Sinne des „Cocooning“verbessert werden muss.

Dafür muss man weder weite Teile der Wirtschaft und das öffentliche Leben „herunterfahren“ und  auf Dauer einen Staatsbankrott riskieren noch die einzelnen Bürger(innen) in ihrer Bewegungs- und Kontaktfreiheit unterschiedslos einengen und ihnen sinnlose Opfer abverlangen und sie sogar noch mit (gesundheitlichen) Folgeschäden belasten.

Macht- und Steuerungsmittel der Obrigkeit

Anschaulich beschreibt Kant im Weiteren, welcher Mittel sich Obrigkeiten bedienen, um die Menschen in ihrem Sinne zu steuern und in Unmündigkeit zu halten:

 

„Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben und sorgfältig verhüteten, daß diese ruhigen Geschöpfe ja keinen Schritt außer dem Gängelwagen, darin sie sie einsperreten, wagen durften, so zeigen sie ihnen nachher die Gefahr, die ihnen drohet, wenn sie es versuchen, allein zu gehen.“

Eine hochaktuelle Passage – wir werden hellhörig!

Ja, uns Bürger(inne)n, die wir von kopflos und kurzsichtig agierenden Politikern wie „Hausvieh“ irregeleitet werden, vom RKI mit Zahlenkolonnen täglich überschwemmt und verwirrt, von den Öffentlich-Rechtlichen mit Superlativen des Schreckens im Dauermodus panisch gestimmt und weichgeklopft werden, kommt das bekannt vor.

Ja, wir Bürger(innen) im „Gängelwagen“ der Kontaktbeschränkungen scheuen uns, unter Beobachtung die „Einsperrung“ zu überwinden, über Regeln hinwegzugehen – dabei sind nach Kant gerade „Satzungen und Formeln … die Fußschellen einer immerwährenden Unmündigkeit“.

Und ja, es wird den angstfrei und konträr Denkenden gezeigt, welche „Gefahr ihnen drohet“ bei Überschreitung, seien es soziale Ächtung, Bußgelder, Benachteiligung oder Schuldzuweisung am Tod von Oma oder Opa.

Trotzdem sollten sich Menschen nicht abschrecken lassen, „allein zu gehen“, denn sie „würden durch einigemal Fallen wohl endlich gehen lernen“, resümiert Kant.

Kant today

Der Text des deutschen Philosophen, in dem der Impetus des zivilen Ungehorsams angelegt ist, liest sich angesichts der aktuellen massiven Einschränkungen von Grund- und Freiheitsrechten wie ein flammender Appell an die Bürger(innen) Europas:

.⁕ Lasst euch nicht von staatlichen Obrigkeiten und „Autoritäten“ in Politik, Medien und Gesellschaft in die Rolle unmündiger Kinder zurückdrängen, auf die Stufe von Leibeigenen herabwürdigen.

.⁕ Entscheidet unter Beachtung des „kategorischen Imperativs“ mit (Sach-)Verstand in eigener Verantwortung – die kann und darf kein Politiker, kein Wissenschaftler, kein Gesundheitsfunktionär dem Einzelnen (ab)nehmen.

.⁕ Beharrt auf eurer Entscheidungskompetenz; lasst euch nicht einschüchtern und einreden, nur eure „Vormünder“ hätten das erforderliche „Know-how“ …

Vor dem Hintergrund eines drohenden Rückfalls auf eine vordemokratische, voraufklärerische Stufe ist Kants Maxime „Sapere aude!“ am Ende des Jahres 2020 nicht weniger aktuell als 1784.

—–

Unser Autor Thomas May ist Lehrer i. R. – Er unterrichtete die Fächer Deutsch und Katholische Religionslehre. Der in Sendenhorst (Münsterland) lebende Autor ist ein Neffe des bekannten Prälaten und Kirchenrechtlers Prof. Dr. Georg May (Mainz).

*****
*) Der Artikel ist im Original auf dem „Christlichen Forum“ erschienen, das von Felizitas Küble verantwortet wird. Sie leitet auch den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk (CHR) in Münster – eine Aktionsgemeinschaft katholischer und evangelischer Christen zur christlichen Öffentlichkeitsarbeit. (https://charismatismus.wordpress.com )
www.conservo.wordpress.com     29.12.2020

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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53 Antworten zu Kants Aufklärung gilt auch in Coronazeiten

  1. gelbkehlchen schreibt:

    Richtig Mona Lisa, Dein Weg wäre der konsequente, aber in diesen scheinheiligen Gutmenschenzeiten ist es zumindest ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.

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  2. Shinobi schreibt:

    Verfassungsschutz bizarr: Corona-Kritiker jetzt gefährlicher als Islamisten
    https://www.journalistenwatch.com/2020/12/30/verfassungsschutz-corona-kritiker/

    Typisch NAZI-SPD:
    Berlin: Innensenator Andreas Geisel genehmigt linke Demos – Querdenker müssen zu Hause bleiben
    https://www.journalistenwatch.com/2020/12/30/trotz-gewaltandrohungen-geisel/

    Wann wird diese rechtsradikale misanthropische Nazi-Partei SPD endlich bundesweit verboten ?

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  3. Shinobi schreibt:

    Wegen islamistischen Haßpredigern: Dänemark will nur noch dänische Gottesdienste
    https://zuerst.de/2020/12/30/wegen-islamistischen-hasspredigern-daenemark-will-nur-noch-daenische-gottesdienste/

    “ Ein Paukenschlag gegen Multikulti: die dänische sozialdemokratische (!) Regierung hat angekündigt, nach dem Jahreswechsel ein Gesetz zu erlassen, das sämtlichen im Königreich vorhandenen Glaubensrichtungen vorschreibt, ihre Predigten nur noch in dänischer Sprache abzuhalten. Während Kritik unter anderem von der deutschen Minderheit kommt, argumentiert die dänische Regierung mit Problemen, die es mit islamistischen Haßpredigern gibt.“

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    • Mona Lisa schreibt:

      Was ein dämliches Alibiargument.
      Als ob es in Dänemark keine Übersetzer gäbe.
      Das Gesetz ist ein Hilfsmittel am Generalthema „Islam in Europa“ vorbei und die Allahisten werden einen Aufstand proben, wenn sie ihre Moscheenpredigten nicht mehr verstehen.
      Wenn schon, dann muss man den Islam verbieten und jeden Unwilligen in ein islamisches Land zurückverfrachten.
      Mut zum Christentum und zur Verteidigung christlicher Länder wäre angezeigt.
      Man will sich offenbar mit völlig untauglichen Mitteln aus der Misere ziehn. Das wird aller Erfahrung nach nicht funktionieren.

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  4. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Ich habe eine überaus interessanten Vortrag des Denkers PAUL SCHREYER gefunden (https://www.youtube.com/watch?v=SSnJhHOU_28&feature=youtu.be). Er stellt dar, daß seit Jahrzehnten Pandemie-Planspiele durchgeführt wurden. Der Zweck war vermutlich die Aufrechterhaltung der Zustimmung der („westlichen“) Welt zur Fortführung der US-Hegemonie mit Militärausgeben in astronomischer Höhe. Nach 1990 (Ende des Kalten Krieges) trat als fiktiver „Feind“ statt der Sowjetunion nach einer Serie von durchaus fragwürdigen gigantischen Bombenattentaten (erstes Attentat auf WTC, Oklahoma, zuletzt 9/11) der „Krieg gegen den Terror“.

    Der Journalist Schreyer ist mir schon lange bekannt, und zwar aus einem Interview mit Ken Jebsen über Gesellschaftspolitik. Schreyer ist ein hochintelligenter, kenntnisreicher Denker, man würde ihn als Linken einordnen, aber auf diesem Niveau werden diese Einordnungen bedeutungslos.

    Es war mir klar, daß die Politik die Pandemie ausnützt für eine Reihe von hochpolitischen Zwecksetzungen.
    Ich war verblüfft darüber, daß alle Regierungen der Staaten des „Westens“ völlig parallel reagiert haben, und zwar scheinbar irrational: als wollten sie die Epidemie in ihrem Land nicht bekämpfen, sondern „geschehen lassen“. Die Staaten Asiens haben diametral entgegengesetzt reagiert; sie wollten die Epidemie NICHT und haben sie sehr erfolgreich entweder VERMIEDEN oder bald BEENDET, während die Epidemie im „Westen“ immer schlimmer wird.

    Schreyer erklärt das völlig gleichgerichtete Vorgehen des „Westens“ damit, daß seit Jahrzehnten hochrangige Pandemie-Planspiele durchgeführt worden sind, so daß alle Regierungen eben über ein Muster verfügten, wie sie in einer Pandemie sich verhalten könnten (oder: sollten?).

    Es ergeben sich zwei Denkmöglichkeiten:
    Entweder ist die Epidemie zufällig entstanden, und der „Westen“ ist auf diesen Zug aufgesprungen.
    Es könnte auch sein, daß die Pandemie planvoll inszeniert wurde. Dann kommt als Urheber der Inszenierung aber nicht eine einzelner Staat (etwa China oder die USA) in Frage, etwa im Sinne einer „Biowaffe“. Sondern die Kräfte, die ein Interesse an den politischen Umwälzungen haben, die als Folge der Pandemie jetzt verwirklicht werden sollen.

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    • DFD schreibt:

      Ich glaube der letzte Paragraph trifft zu, oder am meisten zu.

      Auch in diesem Sinne glaube ich das Anstelle von „…völlig gleichgerichtete Vorgehen…“ das Wort „…gleichgeschaltet…“ vielleicht zutreffender waere.

      Alles Gute fuer 20121

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  5. text030 schreibt:

    Hier ein kurzer Bericht des Journalisten Reitschuster zum „Jahreswechsel. Wie dankbar bin ich, dass ich diese Berichte nicht mehr zu meinen Aufgaben im Ruhestand gehören:

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Die Vertreter des Volkes in unserer angeblichen Volksherrschaft schützen sich vor dem Volk mit einem Wassergraben, haben sie Angst vor dem Volk? Haben sie ein schlechtes Gewissen?

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      • DFD schreibt:

        Angst: Ja! Schlechtes Gewissen: Nein!

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      • Werner N. schreibt:

        @ gelbkehlchen 1. Januar 2021 um 16:20
        Meinen Respekt haben Sie.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          @Werner N.: Ich habe lange Jahre Nachhilfe gegeben in Mathematik in mehreren Nachhilfeschulen für Schüler und privat an der Fachhochschule Meschede für Maschinenbau Studenten. Ich habe meinen Schülern und Studenten immer eingeschärft, dass ich selbst keine Autorität für Mathematik bin. Sondern dass die Autorität für Mathematik in ihren eigenen Köpfen sitzt, sie selbst müssen in ihrem Kopf überprüfen, ob es richtig ist, was ich sage. Obwohl ich stolz bin auf mein logisches Denken, bin ich doch ein Mensch aus Fleisch und Blut und mache Fehler, und habe auch tatsächlich zweimal bei 2 verschiedenen Maschinenbau Studentengruppen logische Fehler gemacht, also nicht Rechenfehler, sondern logische Gedanken Fehler. Aber da ich die Studenten so erzogen hatte, dass sie mit ihren Kopf meine Aussagen überprüfen müssen – den Ausspruch von Immanuel Kant, den eigenen Verstand zu benutzen, kannte ich da noch gar nicht –, meldete sich jeweils ein Student und machte mich auf meinen Gedanken Fehler aufmerksam. Ich habe das dann auch sofort korrigiert, war zuerst etwas enttäuscht über mich selbst, aber dann doch froh, dass ich meine Maschinenbaustudenten so erzogen hatte, dass sie ihren eigenen Verstand benutzen sollen. D.h. also kann natürlich auch, dass auch ich selbst kein Leithammel bin, dass jeder wirklich seinen eigenen Verstand benutzen sollte. Das ist natürlich anstrengend, auch für mich selbst, aber nach meiner Meinung geht kein anderer Weg daran vorbei.
          In der Mathematik gibt es keine Autorität und keinen Leithammel, da gibt es nur Behauptung und Beweis, auch der beste Mathematiker muss seine Behauptung beweisen. Dieses Denken kommt ursprünglich von den alten Griechen, die Behauptung und Beweis zuerst in der Geometrie angewandt haben, dann wurde das auf die ganze Mathematik übertragen, und letztendlich auf die gesamte Naturwissenschaft. In der Naturwissenschaft ist das Experiment der Beweis. Dabei ist zu beachten, dass es immer auf die Wirklichkeit ankommt, und niemals auf irgendeine menschliche Theorie oder Ideologie. Der Maßstab ist immer die Wirklichkeit, niemals irgendeine menschliche Theorie oder Ideologie, auch wenn sie noch so schön ist.

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  6. Werner N. schreibt:

    Kant überschätzte sowohl den „mündigen Verstand“ wie die „Vernunft“ der Menschen. Man muss bei ihm über 100 Seiten lesen, bis einmal(!) der Begriff „Unvernunft“ erwähnt und knapp erklärt wird mit Mangel an „kategorischem Denken“, womit er vorwiegend mathematisches, nur exoterisches, naturwissenschaftliches Denken meinte. Allein Kants Atheismus und die „Zertrümmerung der Metaphysik“ müssen zu Denkfehlern führen; nicht zu reden von seinem radikalen Anti-Semitismus. Seine Schriften begründeten die Frz. Revolution (1789) mit, d.h. die geistigen Grundlagen für Bolschewismus, Kommunismus oder Sozialismus. Deren Scheitern sollten inzwischen auch akademische Intellektuelle mitbekommen haben. Tatsächlich wird die klassische *Aufklärung* missbraucht für Verklärung, Propaganda und „selbstzerstörerisches“ Denken (Horkheimer, Adorno u.A.). Die eindimensionale *Aufklärung* wird man durch eine „ganzheitliche“ ersetzen müssen.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Ich will keinen Leithammel haben, ich will mein eigener Leithammel sein, mehr kann ich nicht dazu sagen.

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      • Werner N. schreibt:

        @gelbkehlchen – Was ist, wenn Trotzköpfigkeit, Verbohrtheit, Ausblendungen dabei herauskommen? Die Masse der „Schmalspur“–Intellektuellen demonstriert das nachhaltig.

        Zur *Aufklärung*: Der „Leithammel“ Kant ist nach Max Weber „die Mutter der Moderne“. Kann, soll man diese epochale ideologische Grundlage ignorieren? Wann wird man mal aufgeklärt, warum Diejenigen, die sich zu ihr bekennen, die größten Katastrophen, Schulden und Fehlentwicklungen verursachen – Beispiel Kanzlerin (DDR 2.0)?

        Auch Kommunisten und Sozialisten sagten: „Kant gehört uns“ (bevor sie scheiterten). Haben sie alle die *Aufklärung* nach 250 Jahren nicht verstanden oder stimmt etwas mit deren rationalistischer „Vernunft“ nicht? Immerhin gibt es nicht wenige Stimmen, die diese Ideologie für „unvollendet“ oder lückenhaft halten; manche fordern eine „Zweitaufklärung“ oder „Gegenaufklärung“. Als Beispiele seien nur genannt: J. Habermas, K.-H. Weißmann, F. Biskamp (Uni Tübingen), Prof. H. Walach. Diese und Andere halten es für falsch, Kant „als einen über jeden Zweifel erhabenen Heiligen zu verehren“.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          @Werner N.: Zur Trotzköpfigkeit: ich hoffe, dass die Trotzköpfigen unter ihrer Trotzköpfigkeit leiden. Ich selbst bin vielleicht auch einer der Trotzköpfigen. Ich will auf jeden Fall nicht bevormundet werden.
          Die anderen erwähnten Ideologen sind ja gerade diejenigen, die ich als Sesselfurzer kritisiert haben, und die das Wichtigste im Leben, nämlich sich selbst zu ernähren, gar nicht kennen, weil sie als Staatsschmarotzer bei irgendeiner Universität vom Steuerzahler ernährt werden. Sie sind eigentlich nur in ihrer Arroganz „intellektuell“, kennen die Wirklichkeit aber weniger als eine Putzfrau, die sich mühsam selbst ernähren muss. Weil sie die Mühsal und Unsicherheit eines Menschen nicht kennen, der sich selbst ernähren muss, gehen sie von falschen Voraussetzungen aus und kommen natürlich zu falschen Schlüssen und wohnen deshalb oft in Luftschlössern. Wie zum Beispiel Karl Marx, Beamtensohn, der sich hat Diener von Engels bezahlen lassen, der nie eine Fabrik von innen gesehen hat und somit die Mühsal der Arbeit vor den Früchten der Arbeit gar nicht kennt, und sich gar nicht vorstellen konnte, dass man keine Lust zu dieser Mühsal hat, wenn man die Früchte nicht ernten darf, sondern der Gemeinschaft, also den anderen, geben muss. Viele dieser „Intellektuellen“ vereinnahmen Immanuel Kant falsch.
          Allerdings bedeutet Kants Ausspruch, den eigenen Verstand zu benutzen, natürlich auch, dass man dem Leithammel Immanuel Kant nicht unbedingt folgen sollte, sondern wirklich seinen eigenen Verstand benutzen sollte. Wobei Scheitern natürlich bei uns als fehlbaren Wesen mit eingeschlossen ist. Aber das gilt natürlich auch für irgendwelche menschlichen Leithammel, besonders für selbsternannte „intellektuelle“ akademische Leithammel, die wie erwähnt das Wichtigste im Leben gar nicht kennen und deshalb von falschen Voraussetzungen ausgehen.
          Ich selbst zum Beispiel bin Rentner, habe Zeit, gerade jetzt in den Coronazeiten, und entwickle für mich selbst Mathematik, die man braucht zum Beispiel für die Navigation im Auto, sie nennt sich analytische Geometrie, ich habe eine Möglichkeit entwickelt, einen Kreis im dreidimensionalen Raum darzustellen mit Vektoren, die senkrecht aufeinander stehen, sich in der Fläche des Kreises befinden und gleich lang dem Radius des Kreises sind, das geht mit Kosinus und Sinus, ähnlich wie beim Einheitskreis. Zurzeit beschäftige ich mich selbstständig ohne Bücher ohne Internet mit Kegelschnitten.
          Ich mache hierbei als fehlerhafter Mensch auch Fehler, aber die Mathematik ist nicht nur die beste Denkschule, sondern zeigt mir immer wieder meine Fehler auf und dass ich ein fehlerhafter Mensch bin. Das gehört mit zum Leben. Aber dennoch möchte ich nicht bevormundet werden, lieber leide ich unter meinen eigenen Fehlern. Denn ein anderer Mensch, ein möglicher Leithammel, ist ja auch nur ein fehlerhafter Mensch. Ich liebe die Freiheit und hasse Bevormundung und Zwang und denke, dass Freiheit nach meiner Meinung der wichtigste Glücksfaktor ist im Leben, mehr noch als Liebe. Lieber Freiheit mit der Möglichkeit des eigenen Scheiterns als Bevormundung durch Leithammel, die ja auch oft gescheitert sind. So denke ich. Weil Freiheit mich glücklich macht. Es gibt natürlich Menschen, die sind anderer Meinung, leider, sind nicht zu dumm zum Denken, sondern zu faul zum Selberdenken, wie das Immanuel Kant meiner Meinung nach richtig beschreibt .

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        • Dr. Gunther Kümel schreibt:

          Werner N.,
          Ich glaube nicht, daß das merkl den Namen Kant schon einmal gehört hat, oder auch den irgendeines anderen Philosophen.
          Was die Aufklärung lehrt, ist anti-merkl:
          „Selber denken! Die Unmündigkeit abschütteln! Nicht andere, „Autoritäten“, für Dich entscheiden lassen!“

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        • Werner N. schreibt:

          @ Dr. Gunther Kümel. Da irren Sie. Erst vor rd. 4 Wochen lobte sie wieder mal die „hehren westlichen Werte der Aufklärung“ (sic) unserer Gesellschaft. Ich habe das zufällig schon 3x von ihr gehört. Die Kanzlerin ist propagandistisch perfekter als ihre politischen Gegner. Bleibt noch das unwissende Ablesen; aber auch Einsprüche der Pressesprecher blieben bislang aus. Überdies muss sie das machen, da bereits *EU*-Funktionäre in Brüssel einen „aufklärerischen Islam“ per Rundschreiben fordern.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          @Werner N.: Weil Merkel Worte der Aufklärung in den Mund nimmt, folgt doch nicht der falsche Schluss, dass die Werte der Aufklärung schlecht sind, daraus folgt höchstens, dass Merkel ein schlechter Mensch ist, weil sie lügt, weil sie Sprache und Begriffe verdreht, weil ihre Worte mit ihrem Handeln überhaupt nichts zu tun haben sondern weil ihre Worte und ihr Handeln total diametral entgegengesetzt sind.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          @Werner N.: Genau, reine Propaganda, Merkel lobt die Werte der Aufklärung und handelt wie eine bevormundende Sonnenkönigin dagegen, sie ist das Gesetz und der Staat (L’etat c’est moi). Sie hat §16aGG gebrochen, mehrere EU-Verträge, No-Bail-Out-Vertrag, Dublin Vertrag, ihre eigene Verlängerung der AKW-Laufzeiten, die Ministerpräsidentenwahl in Thüringen, usw., ihr „Strafregister“ ist lang, alles gegen das eigene Volk und das als oberste Volksvertreterin in einer angeblichen Volksherrschaft. 1 Milliarde nach Indien. Verdrehung von Sprache und Begriffe, das sagte ich schon mehrfach. Ihre Worte und ihr Handeln ist diagonal entgegengesetzt.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      „Kant überschätzte sowohl den „mündigen Verstand“ wie die „Vernunft“ der Menschen.“
      Wer soll den Menschen denn leiten, wenn sein Verstand angeblich nicht ausreicht?

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      • Werner N. schreibt:

        Na-ja – gelbkehlchen – es gibt schon kleinere und größere Geister, manchmal sogar ein oder mehrere Genies, die richtige und weitsichtige Auffassungen vertreten. Natürlich ist es selbst für die Masse der Intellektuellen schwer, die geeigneten auszuwählen. Nicht zuletzt, weil sie eine Errungenschaft der *Aufklärung* missachten: das kritische Denken. Darüber hinaus muss diese Ideologie Denkfehler produzieren mit ihrem Ausklammern der Emotionen. Das hatte die reduktive, einseitige Ratio der *Moderne* zur Folge, die mit ihrem Atomismus die beklagte Irrationalität der Ratio bewirkt.

        Früher unterrichteten Schulen aller Ebenen neutral darin. Mittlerweile bezeichnen Manche schon die Hochschulausbildung nicht mehr als „Lehre“, sondern als „Leere“. Prinzipiell sind m.E. heute „rechte“ Denker zu bevorzugen, etwa Peter Sloterdijk, Reinhold Baader, Markus Krall u.A. Dabei sollte man bedenken, dass der Groschen beim „mündigen Verstand“ äußerst langsam fällt. So dauerte es fast 100 Jahre, bis die Deutschen die Gotik aus Frankreich übernahmen.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          @Werner N.: Die „rechten“ Denker führen ja auch die Aufklärung fort, meiner Meinung nach. Denn die „linken“ Denker pervertieren ja Sprache und Begriffe.
          Beispiel: Nächstenliebe
          Aus der Nächstenliebe wurde die Fernstenliebe auf Kosten der Nächstenliebe. Viele heutige Prediger der Fernstenliebe wie zum Beispiel Kardinal Reinhard Marx predigen ja die Fernstenliebe auf Kosten der Nächstenliebe. Sie beanspruchen die Arbeitskraft der eigenen Leute, der Nächsten, für die Fernsten als Arbeitssklaven und Steuersklaven zu arbeiten und für alle Bürger der Welt ein gutes Land mit guter Wirtschaft und guter Infrastruktur aufzubauen. Sie versklaven damit ihre Nächsten und beachten auch damit die Freiheit der eigenen Gemeinschaft, der Nächsten nicht. Aber die Beachtung der Freiheit des Nächsten gehört meiner Meinung nach mit zur Nächstenliebe. Kardinal Reinhard Marx und andere Kleriker benutzen damit hinterhältig den Begriff der Nächstenliebe, um die Nächstenliebe zu pervertieren, um die Nächsten zu versklaven, um genau das Gegenteil von Nächstenliebe auszuüben. Während sie selbst – und das ist die größte Frechheit – wie zum Beispiel Kardinal Reinhard Marx wie die Maden im Speck von anderer Hände Arbeit leben.
          Aber die Pervertierung von Sprache und Begriffe hat absolut nichts mit Aufklärung zu tun, sondern ist das Gegenteil davon, reine Propaganda, dazu angetan, um gegen das eigene Denken zu arbeiten, das ja gerade Immanuel Kant in der Aufklärung fordert.
          D.h. die Führer in Politik und Religion werden immer ihre hervorragende Stellung benutzen, um durch Propaganda das eigene Denken der Menschen zu verhindern, und um sich dadurch Vorteile zu verschaffen. Deswegen bin ich absolut dagegen, dass es irgendwelche Leithammel gibt.
          Selbst die dümmste Putzfrau weiß besser, was für sie gut ist, besser als jeder Akademiker, denn des Menschen Wille ist sein Himmelreich. Ganz im Gegenteil, sie muss sich selbst ernähren und kennt damit den wichtigsten Teil des Lebens besser als jeder akademische Sesselfurzer, der auf Kosten des Steuerzahlers lebt und die Mühsal und das unsichere Leben eines Menschen, der sich selbst ernähren muss, gar nicht kennt. Nicht umsonst sind die meisten Luftschlösser von akademischen Sesselfurzern gebaut worden, die die Wirklichkeit gar nicht kennen, weil sie oft in Wolkenkuckucksheimen leben. Das sind dann die „linken“ Denker, die Luftschlösser bauen wie zum Beispiel Sozialismus und Kommunismus, bei dem schon hundertmal bewiesen worden ist, dass er nicht funktioniert. Diese „linken“ Denker wie zum Beispiel Karl Marx kennen gar nicht die Mühsal, die vor den Früchten der Arbeit steht, sie sehen nur die Früchte der Arbeit und kennen nur die Verteilung dieser Früchte, die andere erarbeitet haben, denn sie haben ja auch noch nie im Schweiße ihres Angesichts gearbeitet und kennen die Mühsal vor den Früchten der Arbeit nicht, weil sie eben akademische Sesselfurzer sind. Ich meine damit besonders die unproduktiven Geisteswissenschaften, nicht die produktiven Naturwissenschaften und produktiven Techniker, ein Maschinenbauingenieur muss sein Kopf sehr stark anstrengen, um eine Maschine zu konstruieren und zu erfinden, die dann wirklich eine Verbesserung für die Menschen ist. Während die Geisteswissenschaftler nichts Wertschöpfendes für die Menschheit produzieren. Sondern nur verzehren, was andere produziert haben.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          @Werner N.: Die „linken“ Denker sind ja auch wieder ins Mittelalter zurückgefallen, sie wollen ihren Machtinstinkt befriedigen und bevormunden wie einst der Adel und der Klerus im Mittelalter. Die Avantgarde des Proletariats, also die Kommunistische Partei nach Lenin, war ja nichts anderes als ein neuer Adel, eben ein roter Adel, Stalin wurde ja auch als roter Zar bezeichnet, und sie haben als roter Adel, als Politbüro, genauso auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung gelebt wie früher der Adel im Mittelalter.

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      • DFD schreibt:

        —-„Die Avantgarde des Proletariats, also die Kommunistische Partei nach Lenin, war ja nichts anderes als ein neuer Adel, eben ein roter Adel, Stalin wurde ja auch als roter Zar bezeichnet, und sie haben als roter Adel, als Politbüro, genauso auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung gelebt wie früher der Adel im Mittelalter.“

        Hi Gelbkehlchen,

        das war ein sehr interessanter Kommentar. Aus folgendem Grund: Kalergi sprach, in seinem Buch ‚Praktischer Idealismus‘, von den roten Revoluzzern und dem Politbüro als „…neue Adelsschicht Europas.“

        Gutes 2021

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      • Werner N. schreibt:

        @gelbkehlchen 31. Dezember 2020 um 14:58
        Nein, natürlich folgt aus dem Zitieren nicht, dass die Werte einer Ideologie falsch sind. Wenn man sich aber zu einer Ideologie ausgesprochen bekennt und ganz anders handelt, stimmt etwas im „Oberstübchen“ nicht. Wie gesagt, auch andere Politiker demonstrieren diesen Widerspruch. Warum lässt man dann besser das Verklären des „Aufkläricht“ (M. Weber) nicht bleiben und handelt einfach totalitär (wie richtig beschrieben). Dass die Kanzlerin nicht weiß, wer Kant ist, scheint mir unglaubwürdig. Vielleicht schreibe ich sie deswegen noch an.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Das gibt es doch schon lange, dass eine zuerst gut daherkommende Moral hinterhältig missbraucht wird, um sich selbst an die Spitze zu setzen (Beispiel Lenins Wort von der Partei als Avantgarde des Proletariats), um dann die unteren auszubeuten, Stichwort Roter Adel. Oder Angela Merkel missbraucht Worte wie Nächstenliebe und Menschlichkeit, um dann die Liebe zu den Nächsten und die Menschlichkeit zu den Nächsten zu opfern für eine Fernstenliebe, für eine Versklavung des Nächsten zu Gunsten fauler, feiger Fernsten, die unfähig sind, sich selber ein gutes Land aufzubauen. Das ist doch eigentlich offensichtlich oder nicht?
          Natürlich kann man Nächstenliebe oder Solidarität missbrauchen, Nächstenliebe und Solidarität predigen, um dann bequem und faul von der eingeforderten Solidarität und Nächstenliebe der anderen zu leben. Diese Heuchelei gibt es doch schon urlange.
          Deswegen sind Nächstenliebe und Solidarität aber nicht grundsätzlich schlecht, sie sind aber nur dann gut, wenn sie nicht erzwungen werden, wenn sie freiwillig geschehen und nicht von oben herab erzwungen werden.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Anschreiben? Versuch macht klug. Sie ist eine „alternativlose“ Diktatorin. Ich habe ihr auf Facebook in die Karre gefahren. Resultat: sage und schreibe 660 Sozialstunden = Zwangsarbeitsstunden

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        • gelbkehlchen schreibt:

          „Vielleicht habe ich da ein autoritäres Verhalten in mir“ (Rückblick Merkel)

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  7. Shinobi schreibt:

    Unten Armut – oben Champagner: Corona macht 50 Ärzte und Wissenschaftler zu Milliardären
    https://www.journalistenwatch.com/2020/12/29/unten-armut-champagner/

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  8. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    WAHLFÄLSCHUNG:

    Am 6. Januar hat Pence die Aufgabe, die Blackbox mit den von den US-Staaten eingesandten „electoral votes“ zu öffnen und zu zählen und zu verkünden.
    Hierzulande ist allerdings nicht bekannt, daß eine Reihe von Staaten gegensätzliche Stimmen eingesandt haben, für Trump und für Biden. Was dann passiert, erklärt die Wissenschaftsplattform Sciencefiles.

    https://sciencefiles.org/2020/12/29/biden-trump-oder-pence-am-6-januar-geht-es-im-us-congress-hoch-her-vorhersehbar/#comment-163258

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  9. DFD schreibt:

    – „….Habe Mut, dich deines eigenen Verstandes zu bedienen! ist also der Wahlspruch der Aufklärung…“

    Und diesen Mann hat der Verfassungsschutz nicht beobachtet? Unglaublich!

    – „…Nachdem sie ihr Hausvieh zuerst dumm gemacht haben und sorgfältig verhüteten, daß diese ruhigen Geschöpfe ja keinen Schritt außer dem Gängelwagen, darin sie sie einsperreten, wagen durften, so zeigen sie ihnen nachher die Gefahr, die ihnen drohet, wenn sie es versuchen, allein zu gehen.“

    Ah! Das Parteiprogramm der SED2, errr,,,, der (ex-C)DU, Linken, Grünen und SPD Koalition.

    – „…Schuldzuweisung am Tod von Oma oder Opa.“

    Was?! Wird das in Deutschland nicht gefeiert und gelobt? Nicht mal ein Bundesverdienstkreuz dafür? Oder wenigstens eine Audienz mit einem Komiker? Mein Gott! Wie traurig.

    – „…nur eure „Vormünder“ hätten das erforderliche „Know-how“ …“

    „Vormünder“???? Ach, Sie meinen die Adligen, errr, Eliten. ‚Elite‘ heißt ja auf Deutsch „Adlige“.

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  10. Mona Lisa schreibt:

    Folgenden Artikel sollte man sich in aller Ruhe konzentriert durchlesen :

    https://www.epochtimes.de/gesundheit/fehler-im-protokoll-schwere-corona-infektion-mit-impfung-wahrscheinlicher-a3412034.html

    Die Statistik von BioNTech / Pfizer wurde durchleuchtet und aufgearbeitet. Demnach laufen Geimpfte fünf mal häufiger Gefahr an einem schweren Verlauf von Covid-19 zu erkranken als Ungeimpfte.

    Trotz allem sieht BioNTech / Pfizer seinen Impfstoff als so unentbehrlich an, dass man ihn auch der Placebo-Gruppe nicht „vorenthalten“ könne.
    Damit scheidet zur besseren Verschleierung auch die Placebo-Gruppe für weitere Langzeitstudien aus.
    Die Buschtrommeln der Regierung suggerieren, es gäbe mehr Impfschutzforderer als Impfungen. Man propagiert eine Impfdosen-Knappheit und ein Impfprivileg.

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  11. Shinobi schreibt:

    Merkels Ostbeauftragter hetzt im SED-Stil weiter gegen Ostdeutsche
    Der Ostbeauftragte der Bundesregierung erklärt, warum die Infektionszahlen in Ostdeutschland so hoch sind.
    https://www.freiewelt.net/nachricht/merkels-ostbeauftragter-hetzt-im-sed-stil-weiter-gegen-ostdeutsche-10083422/

    „Dass die Infektionszahlen in Ostdeutschland besonders hoch sind, erklärt der Ost-Beauftragte der Bundesregierung, Marco Wanderwitz, CDU, mit dem Kollektivismus der DDR. Seiner Meinung nach stecke im Konflikt zwischen Regierungen und Kritikern der Regierungspolitik »ein Streit über unser Wertesystem«. „

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  12. Shinobi schreibt:

    Offene Grenzen: Joe Biden lädt die ganze Welt in die USA ein!

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  13. Shinobi schreibt:

    2,3-Millionenspende zahlt sich aus: Bill-Gates-Propaganda im Spiegel
    https://www.anti-spiegel.ru/2020/23-millionenspende-zahlt-sich-aus-bill-gates-propaganda-im-spiegel/

    „Der Spiegel hat von Bill Gates über zwei Millionen Euro als Spende erhalten. Der Spiegel will uns weismachen, dass das keinen Einfluss auf die Berichterstattung des Spiegel hat. Dass das Unsinn ist, kann man nun wieder an einem Spiegel-Artikel sehen.

    Das ist keine Verschwörungstheorie, man kann es auf der Seite der Bill & Melinda Gates Foundation nachlesen: 2018 hat Spiegel-Online eine Spende in Höhe von 2,537,294 Dollar, das waren etwa 2,3 Millionen Euro, bekommen. Auch der Spiegel hat das mal erwähnt, aber um das zu finden, muss man schon ein wenig suchen.

    Beim Spiegel gibt es die Rubrik „Globale Gesellschaft“, die durch die Spende von Bill Gates erst geschaffen wurde. Wenn man die Rubrik anklickt, erscheint über der Artikel-Liste folgender Text:

    „Für unser Projekt Globale Gesellschaft berichten ReporterInnen aus Asien, Afrika, Lateinamerika und Europa über Menschen, soziale Brennpunkte und gesellschaftliche Entwicklungen. In Reportagen, Analysen, Fotos, Videos und Podcasts erzählen wir von Ungerechtigkeiten vor dem Hintergrund der Globalisierung – aber auch von vielversprechenden Ansätzen. Das Projekt wird von der Bill & Melinda Gates Foundation unterstützt, die redaktionellen Inhalte entstehen ohne Einfluss der Stiftung““

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  14. Shinobi schreibt:

    Karl Lauterbach fordert, die massive Einschränkung von Freiheitsrechten nach der Corona-Pandemie zum Dauerzustand zu machen, um den Klimawandel zu bekämpfen. Zu dem Zweck könnte so gut wie alles verboten werden, was irgendwie als “klimaschädlich” gilt. …. ”

    https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/ein-ungeheuerlicher-satz-von-karl-lauterbach/

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  15. gelbkehlchen schreibt:

    DIREKTE DEMOKRATIE, keine Bevormundung mehr durch irgendwelche Oberen, mit den neuen Techniken möglich, FREIHEIT, allerdings mit dem Nachteil der Eigenverantwortung und die Risiken und Unsicherheiten des Lebens selbst zu regeln.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Wahlspruch der norddeutschen Hanse: Über mir kein Herr, unter mir kein Knecht!

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Daraus folgt logischerweise:
      maximal müssen diejenigen geschützt werden – man beachte den Passiv im Satz –, die sich nicht selber schützen können, zum Beispiel die alten Menschen in den Pflegeheimen, aber ansonsten gilt:
      jeder hat die Pflicht sich selber zu schützen, niemand hat den egoistischen Anspruch, von anderen beschützt zu werden – man beachte wieder den Passiv im Satz – auch nicht von irgendwelchen oberen Bevormundern.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Nun vollständig:
      Daraus folgt logischerweise:
      maximal müssen diejenigen geschützt werden – man beachte den Passiv im Satz –, die sich nicht selber schützen können, zum Beispiel die alten Menschen in den Pflegeheimen, aber ansonsten gilt:
      jeder hat die Pflicht sich selber zu schützen– man beachte den Aktiv im Satz –, niemand hat den egoistischen Anspruch, von anderen beschützt zu werden – man beachte wieder den Passiv im Satz – auch nicht von irgendwelchen oberen Bevormundern.

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      • Mona Lisa schreibt:

        Ich meine, dass man seine Alten nicht besucht wenn man krank ist, sollte logisch sein. Das war vor Corona auch nicht anders. Und ich wage auch zu bezweifeln, dass ein Nichterkrankter ansteckend ist. Die Formel hat sich zu keiner Zeit verändert : wer eine Erkrankung in sich aufsteigen spürt, hat bereits ein Symptom und hält sich von anderen fern. Ein sich gesund fühlender kann nicht ansteckend sein. Verantwortungsvolle Eltern, schicken auch ihre Kinder nicht in die Schule oder Kiga, wenn sie sich morgens schon schlapp fühlen.
        Früher war es ganz normal, darauf zu achten – jeder für sich und die Erwachsenen bei den Kindern und Alten. Offenbar hat dies der Volkskörper verlernt. Irgendwann wurde es chic zu sagen : ein echter Indianer kennt keinen Schmerz und was mich nicht umbringt macht mich nur stärker. Eine ganz, ganz dumme Unsitte ist das geworden.
        Und das man direkt nach der Ankunft im Altenheim, Pflegeheim, Krankenhaus zuersteinmal seine Hände waschen geht, bevor man pers. Kontakt aufnimmt, ist auch eine alte Weisheit. Kommt man nachhause tut man es ja auch.
        Also, ich beobachte seit Jahren bis Jahrzehnten, dass vor allem die Jüngeren kein normales Verhältnis mehr zu logischen, persönlichen Hygienemaßnahmen besitzen.
        Was früher usus war, wird heute einfach komplett ignoriert.
        Was ich mich da schon aufgeregt hab – auch wenn ich den Putzen in der Klinik oder beim Hausarzt, aber auch in öffentlichen Küchen zusah – geht auf keine Kuhhaut.
        Es braucht dringend ein Schulfach : allgemeine Hygiene.
        Kinder können da von ihren Eltern nichts mehr lernen, die wissen es bereits selbst nicht besser.

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    • Dr. Gunther Kümel schreibt:

      Gelbkehlchen,
      Trauen Sie sich zu, die Fragen für eine Volksabstimmung in der Weise zu stellen, daß das Ergebnis herauskommt, das Sie vorziehen?

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