Was gleicht wohl auf Erden … der deutschen Sprache

(www.conservo.wordpress.com)

von altmod *)

Ein Loblied auf unser Deutsch

„Wer die deutsche Sprache beherrscht,
wird einen Schimmel beschreiben
und doch das Wort „weiß“ vermeiden können.“
Kurt Tucholsky

Deutsch ist (neben Russisch) die am meisten gesprochene Muttersprache in Europa und gehört zu den zehn am häufigsten gesprochenen Sprachen der Welt.
Deutsch wird noch immer von gescheiten Völkern in den Schulen gegenüber anderen als zu erlernende „Fremdsprache“ bevorzugt. Dann, wenn es um die Wertigkeit der eigenen Sprache im Kontext zu anderen, wenn es um „Kultur“ geht. Nicht etwa wegen der geschmähten, historischen deutschen Kolonisierung des „Ostens“ hat Deutsch bei gebildeten Polen, Russen, bei Balten und Finnen eine unveränderte Geneigtheit. Nebenbei: Die erste dichterische und „Weltsprache“ der Juden war Jiddisch, ein deutscher Kulturdialekt.Man meint, im Vergleich zu den romanischen Sprachen, die Deutsche Sprache sei „hart“. Wenn man mit ihr richtig umgeht, kommt sie sanft und melodisch daher. Nicht schnarrend, kommissmaulig, preußisch. Nicht umsonst ist denn das Oberdeutsche, die süddeutsch-österreichisch gefärbte Redeweise das bevorzugte Merkmal auf den Bühnen und in den „Lichtspielen“. Aber wie sagte Theaterdirektor Striese im „Raub der Sabinerinnen“ zu einer Bewerberin im besten Sächsisch und wer mag da nicht schmunzeln: „Sagen´se ma, sie sprechen so unnatürlich, sind se och beim Theater?“

Auch wenn sich die Hannoveraner auf ihr geschliffenes „Hochdeutsch“ etwas einbilden, der bedeutendste deutsche Sprachbildner und -Schöpfer, Martin Luther sprach gewiss kein Hochdeutsch, sondern einen Dialekt, den man wohl zwischen Sächsisch, Thüringisch und Fränkisch einordnen könnte. Und die „sächsische Kanzleisprache“ war die Schrift-Grundlage für das von Luther dann darauf aufgebaute „Hochdeutsch“ – besser gefällt mir „Oberdeutsch“.

Deutsch zu beherrschen, es in all seinen Facetten zu erlernen, ist nichts für Dumme oder Bequeme. Leider beherrscht Dummheit auch unser eigenes Land, Bequemlichkeit und Vergnügen werden als Lebensinhalt propagiert. So muss man hierzulande manchmal um unsere „hohe Sprache“ fürchten.

Die deutsche Sprache besteht aus etwa 5,3 Millionen Wörtern – das ist Weltrekord – und Tendenz steigend. Ein Drittel davon ist erst in den letzten 100 Jahren dazu gekommen. Das Deutsche kann auf 8-mal so viele Wörter zurückgreifen, als es im Englischen, der führenden Weltsprache gibt. Natürlich werden im Alltag viel weniger Wörter tatsächlich verwendet. Nur etwa 12.000–16.000 gehören zum aktiven Wortschatz einer Person, die Deutsch spricht. Davon sind etwa 3.500 Wörter Fremdwörter. Es gibt keine Sprache, die derart in der Lage ist, „moderne“, fremdländische Redewendungen – früher aus dem Französischen, heute aus dem Englischen – zu integrieren, ohne selbst seine Eigenart einzubüßen. Daran wird auch die zunehmende Verwendung von Unterschichten- oder Kanak-Sprache in den modernen Medien nichts grundlegend ändern.

Damit wird sie aber nicht mehr zu einer „Lingua Franca“ wie Englisch werden. Einst war Deutsch dies in der naturwissenschaftlichen Forschung und in der Philosophie. Wie vormals Französisch in der Diplomatie und als Sprache der Fürstenhöfe.

Dem Bedeutungsverlust kann man nachtrauern, aber es bleibt uns dieser riesige Kosmos einer Sprache, die beispielgebend war und ist für Geisteskraft und Schöpfertum. Und wer z.B. in der klassischen Musik eine internationale Karriere anstrebt, da etwas erreichen will, kommt auch heute noch an Deutsch nicht vorbei.

Deutsch ist eine besonders reichhaltige Sprache. Durch die Möglichkeit, Wörter zusammenzusetzen, wie zum Beispiel „Wehrdienstverweigerer“ oder „Weltmeisterschaftseröffnungsspiel“, ist unser Wortschatz theoretisch unendlich groß. Aufgrund dieser Wortzusammensetzungen lassen sich auch Mehrdeutigkeiten hervorragend ausdrücken, wie zum Beispiel „Geisterfahrer“ oder „Gedankenfreiheit“.
Mark Twain war der deutschen Sprache in Hassliebe verbunden und äußerte ätzend:

„Meine philologischen Studien haben mich davon überzeugt, dass ein begabter Mann Englisch (ausgenommen Rechtschreibung und Aussprache) in dreißig Stunden lernen kann, Französisch in dreißig Tagen und Deutsch in dreißig Jahren. Es liegt also auf der Hand, dass die letztgenannte Sprache gestutzt und ausgebessert werden muss. Wenn sie so bleiben sollte, wie sie ist, müsste man sie sanft und ehrerbietig bei den toten Sprachen absetzen, denn nur die Toten haben Zeit, sie zu lernen.“

Seinen Respekt und auch Sympathie für die deutsche Sprache brachte Twain aber dann dadurch zum Ausdruck, dass er auf dem Grabstein seiner 1904 verstorbenen Frau Olivia den deutschen Spruch: „Gott sei Dir gnädig, O meine Wonne“ eingravieren ließ.

Ich habe mir zur täglichen Erbauung einen Abreißkalender (Englisch: „Tear-off calendar“, Französisch: „Calendrier de détachement“, Italienisch: Calendario a strappo, Polnisch: „Kalendarz z możliwością odrywania“) zugelegt: „Mit dem Grimmschen Wörterbuch durchs Jahr“. Kann ich nur empfehlen; oder das ein oder andere Mal auf der digitalen Ausgabe des „Deutschen Wörterbuchs von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm“, dieses umfangreichsten Wörterbuches einer Kultursprache nachzuschauen:
http://woerterbuchnetz.de/cgi-bin/WBNetz/wbgui_py?sigle=DWB

Eine Reise – nicht nur zurück – in das wunderbare Universum unserer unvergleichlichen Sprache. Und gleichzeitig ein Lehrstoff nicht nur für Sprach-Geschichte.
Die deutsche Sprache wird jegliche Verhunzung durch „gerechte“ oder gegenderte Sprache überstehen. Wir müssen sie nur pflegen und „polieren“.

Ein „emoji“, ein „Bildsymbol“ auf einer virtuellen Schreibmaschine anzuklicken, bei den neuen, vielfältigen Boten-Diensten, ist einfacher, als sich Gedanken über ein treffendes Wort zu machen.

Altmodische Leute wie ich,schreiben noch für Belangreiches, das sie Familienmitgliedern, Freunden oder anderen wichtigen Menschen mitteilen möchten, noch mit einem altmodischen Schreibgerät per Tinte auf erlesenes Papier, „kuvertieren“ und versehen dies mit einem Postzeichen und bringen es selbst zu einem dieser gelben Kästen – welche es hoffentlich auf ewig geben möge. Das ist angesichts von „Email“, „Whatsapp“, „Twitter“ etc. „Zeitverschwendung“ – möchte man meinen.
Ja, es dauert länger, bei dieser Art der altertümlichen Verständigung das passende Wort, die zutreffende Ausdrucksweise zu finden.

Ich danke meinem Schöpfer, dass er mir in meinem Alter das Gedächtnis erhalten hat. Und es ist anscheinend ein Gottesgeschenk für das Alter, dass vermeintlich Vergangenes immer deutlicher in der Erinnerung aufscheint. Ich kann nicht mehr die einst in der Schule oder durch einen Vortrag meiner Mutter kennengelernten, teilweise auswendig gelernten Gedichte wortwörtlich wiedergeben – “rezitieren“ wie man sagt. Eine Leistung, die ich bei meiner Mutter und dem ein oder anderen älteren Freund und Mentor bewundern konnte. Die Worte, der Klang und der melodische Fluss, die Musik der Muttersprache und deren Wörter, die man mir vermittelte, sind unvergessen.
Ich hatte das Glück, eine ausgezeichnete Schule besuchen zu können, mit vortrefflichen Lehrern. Und Glückspunkte in meiner Erinnerung an die einstigen Belehrungen sind die Texte, Lyrik oder Prosa, die uns damals im Deutschunterricht vermittelt wurden. Womit eine Saat gelegt wurde, die lebenslang Früchte trägt.

Ein umfangreicher Anteil unserer nicht gerade kleinen Haus-Bibliothek – meiner und die meiner Frau – enthält jede Menge von Bänden unserer Klassiker. Und vor allem auch Gedichtbände: von Gryphius bis Brecht, von Johann Christian Günther bis Rainer Kunze (Zwei, welche ich besonders schätze), von Walther von der Vogelweide bis Rainer Maria Rilke. Natürlich Goethe, Heine, Schiller, Trakl, Benn und vieles mehr von diesen wunderbaren Brunnen unserer Sprache.

Welches ist mein Favoriten-Gedicht? „Der Leopard“ von Rilke? „Die Bürgschaft“ von Schiller, Goethes „Ein Gleiches“? Ich habe mal drei wunderbare Gedichte ausgesucht:

Wie klein wird man, wenn man für eine verzweifelte Liebe nach kunstvollen Worten sucht und findet sie hier – bei Johann Christian Günther, dem jung verstorbenen Barockdichter:

Bis die schwere Zunge stammelt,
Bis mich ein gedrungnes Haus
Zu der Väter Beinen sammelt,
Sprech ich deinen Namen aus;
Deine Schönheit, dein Gemüte,

Deine Tugend, deine Güte
Soll mit mir zu Grabe gehn.
Dich nur nochmals zu umfangen,
Will ich, wenn die Welt vergangen,
Wieder rüstig auferstehn.

In meiner altersphysiologischen Sentimentalität kommen mir die Tränen, wenn ich „Mondnacht“ von Joseph von Eichendorff lese oder höre.

Es war, als hätt der Himmel
Die Erde still geküsst,
dass sie im Blütenschimmer
Von ihm nun träumen müsst.
Die Luft ging durch die Felder,
die Ähren wogten sacht,
es rauschten leis die Wälder,
so sternklar war die Nacht.
Und meine Seele spannte
Weit ihre Flügel aus,
flog durch die stillen Lande,
als flöge sie nach Haus.

Und mir gefällt sie, diese kontrovers gesehene „Kinderhymne“ von Bertold Brecht, die manche gerne als neue Nationalhymne ausweisen wollten. Ein wunderbarer – patriotischer – Text in unserer wunderbaren Sprache:

Anmut sparet nicht noch Mühe
Leidenschaft nicht noch Verstand
Daß ein gutes Deutschland blühe
Wie ein andres gutes Land.

Daß die Völker nicht erbleichen
Wie vor einer Räuberin
Sondern ihre Hände reichen
Uns wie andern Völkern hin.

Und nicht über und nicht unter
Andern Völkern wolln wir sein
Von der See bis zu den Alpen
Von der Oder bis zum Rhein.

Und weil wir dies Land verbessern
Lieben und beschirmen wir’s
Und das Liebste mag’s uns scheinen
So wie andern Völkern ihrs.

Man lese auch mal wieder Heinrich Kleists „Michael Kohlhaas“.
„Der Kohlhaas“ war für mich ein erster Einsteig in allerhöchst-deutsche Prosa, eine bis dahin nicht gekannte Sprachvirtuosität, die Bilder im Kopf erzeugen kann, wie es nicht einmal im Film gelingt. Was eine Fuge von Bach in der Musik bewegen kann, ist diese Novelle von Kleist in der Sprache.

Ich hänge anscheinend nur einer vergangenen Vervollkommnung unserer Sprache an. Gehört „höchst-Deutsche“ Prosa nach meinem Verständnis seit Friedrich Nietzsche, seit Thomas Mann – so bange ich – der Vergangenheit an? Und bin so auf der Suche nach gegenwärtigen großen Reden, Aufsätzen, Erzählungen in unserer Sprache. Haben wir nicht so viele, aber möglicherweise vom journalistisch geprägten Denkart sich unterdrückend lassende Talente? Glaube ich doch.

Ich bin kein Literat, kein gelernter und damit vielleicht auch kein verdorbener Journalist. Nur ein Dilettant der Sprache und der „Schreibe“, aber zumindest ein Enthusiast für meine – unsere – deutsche Sprache und Literatur.

Natürlich verstoße ich rein sachlich bei der Abfassung dieses Artikels gegen eines meiner alten Prinzipien. Nicht mit einem edlen Schreibgerät habe ich das – vielleicht mit Tinte in Königsblau, auf Papier in mein Tagebuch geschrieben, sondern bequem an meiner „Apfel-Rechenmaschine“ verfasst, in die Tasten gepocht und es der angeblichen Unsterblichkeit im „Welt-Netz“ übergeben. Zumindest verbleibt der so immens wichtige Impuls vom Sprachzentrum des Großhirns zu motorischen Kernen und Bahnen, dann zur Hand und den Fingern – und zurück.

Ich strenge mich an, für meine Leser angeblich Vergangenes nicht vergehen zu lassen. Wie in diesen großartigen Essays von Gerd-Klaus Kaltenbrunner über den „Geist Europas“.
Mein „Grimmscher Wörterbuch-Kalender“ hat mich zu Schluss-Sätzen in alten deutschen „Redeblumen“ angeregt:

Denn so sitze ich wieder einmal krüppelkrumm vor der Gerätschaft, mittelst deren ich schreiben tue. Nicht trübetümpfelig kalendere ich darüber nach, ob ich kunstwörteln soll, Eiszapfenworte verwenden, um treuwohlmeinlich keine Auslachenswürdigkeiten von mir zu geben – oder, um auch Fitznasen zu beeindrucken. Lasse ich mich nicht vom Wintergewölk beeindrucken, das seit langem vor meinem Fenster aufstiegen ist. Die Leute sollen wissen: ein Muscheldasein oder ein saumseliger Honigschlummer im Faulbett waren sind nicht meins. Darum mögt ihr mein Firlefanzen ertragen und wobei ich hoffe, dass meine Gedankenarbeit, die ich manchmal schnabelschnell verbreite, nicht ein Quälodram ist.

„Pfui allen häßlichen Gewerben, an denen Wort und Wörter sterben“.

Friedrich Nietzsche

Wie kann ich anders, als zum Schluss noch mal in meinen deutschen Weltschmerz zu verfallen.
Es gibt eine unvergleichliche Symbiose von Dichtung und Musik – derart „artistisch“ ausgeprägt nur im Deutschen: das sogenannte Kunstlied.
Zu schöner Sprache gehört eine schöne Stimme und so hoffe ich die folgende kleine Auswahl erfüllt diesen Anspruch
„Pars pro toto“ portiere ich von Heinrich Heine geschaffene Gedichte, die dann von Robert Schumann in höchste Tonkunst überführt wurden, wie im Zyklus „Dichterliebe“.

Oder ins Volkslied:

Dann Matthias Claudius mit dem schönsten und versöhnenden Abendlied, das man sich vorstellen kann:

Schönste, ganz bestimmt unvergesslich schöne Gedichte, unter vielen anderen ausgewählt, lesen Sie in dieser kleinen Auswahl.

Ich reime mal die zweite Strophe unseres Deutschlandlieds verkürzend um:

Deutsche Worte, deutscher Sang,
müssen in der Welt behalten
Ihren schönen Klang!

*****

Nachtrag von altmod:

Ich bedanke mich für die anerkennenden Kommentare zu meinem Beitrag.
Bei der Übertragung des Artikels sind leider die Links zu den von mir gerühmten (Kunst-) Liedern verloren gegangen. Deshalb ein Nachtrag:

„Zu schöner Sprache gehört eine schöne Stimme und so hoffe ich die folgende kleine Auswahl erfüllt diesen Anspruch.

„Pars pro toto“ portiere ich von Heinrich Heine geschaffene Gedichte, die dann von Robert Schumann in höchste Tonkunst überführt wurden, wie im Zyklus „Dichterliebe“.
„Ich will in deine Seele tauchen“:
https://youtu.be/CuKLsiTC7_o?t=25

Als Volkslied „Die Loreley“:
https://youtu.be/9c8Ows3wRh0?t=39

Von Claudius „Der Mond ist aufgegangen“:
https://youtu.be/Q9R_AUBn0VA?t=37

—–

2 Kommentare zu „Was gleicht wohl auf Erden … der deutschen Sprache“

Gerhard Bauert:

„Wie immer treffend und schön geschrieben.“

—–

Elisa:

„lieber altmod, ich schließe mich herrn bauers kommentar an. vielen dank für diesen beitrag.

möglicherweise ist ihnen beiden die Initiative des „Verein Deutsche Sprache“ bekannt. Der Sicherheit halber kopiere ich aber doch nachfolgend die mir zugegangene mail ein:

Liebe Unterzeichner unseres Appells an die Duden-Redaktion,
haben Sie ganz herzlichen Dank für Ihre Unterstützung! Der bisherige Zuspruch ist überwältigend, sehen Sie doch mal auf der aktuellen Liste nach, mit wem Sie sich im gleichen Boot befinden: www.vds-ev.de   .

Auch die klassischen Medien entwickeln zunehmend Interesse, hier einige ausgewählte Beiträge der letzten Tage: br.de, mittelbayerische.de, nordbayern.de, saechsische.de.

Viele von Ihnen sind ja auch schon Mitglieder des Vereins Deutsche Sprache, der diese Aktion betreibt.

Falls Sie noch nicht dazugehören, hier können Sie beitreten: www.vds-ev.de/mitgliedschaft . Mit 30 Euro im Jahr sind Sie dabei, ich würde mich freuen.

Aber auch durch reines Weitergeben dieses Aufrufs im Freundes- und Bekanntenkreis erweisen Sie unserer Sache schon einen wertvollen Dienst. Zeigen wir gemeinsam, wie sehr uns die deutsche Sprache am Herzen liegt – und wie wenig der Duden verstanden hat, dass Gleichberechtigung der Geschlechter nicht durch falsche Grammatik zu erreichen ist.

Mit zuversichtlichen Grüßen,
Ihr Prof. Dr. Walter Krämer, Verein Deutsche Sprache e.V., Postfach 10 41 28, D-44041 Dortmund, Telefon: 0231 – 79 48 52 0, Telefax: 0231 – 79 48 52 1“,                                https://vds-ev.de/allgemein/aufrufe/rettet-die-deutsche-sprache-vor-dem-duden/

*****

*) Blogger „altmod“ (http://altmod.de/) ist Facharzt und seit Beginn Kolumnist bei conservo

www.conservo.wordpress.com    9.2.2021

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. 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50 Antworten zu Was gleicht wohl auf Erden … der deutschen Sprache

  1. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    DRESDEN, die Zahlen:

    Wie bei den Opfern der Judenverfolgung im Dritten Reich (73 Tausend bis 25,8 oder 42 Millionen) werden auch bei der Verbrennung Dresdens und seiner Menschen verschiedene Schätzungen angegeben. Die m.E. wahrscheinlichste Zahl liegt bei 250.000-300.000, diese Zahl wurde auch von der Stadtverwaltung Dresdens lange Zeit hindurch angenommen.
    Schätzungen bis zu 460.000 sind plausibel, wenn man rechnet, daß auf jedem Quadratmeter des Feuersturmes 1 Mensch in der 1,2-Millionen-Stadt verbrannt wurde.
    200.000, 145.000, 100.000 wurden auch genannt.
    Nun sind die Täter, unsere Feinde von damals, ja unsere Freunde von heute. Also mußte eine „Expertenkommission“ zu erheblich niedrigeren Zahlen kommen, erst war von 35.000 die Rede, zuletzt gar von 25.000. Die Linke („… do it again!“) spricht von 20.000 oder nennt noch geringere Zahlen.

    Den Vogel abgeschossen hat unser „neuer Freund“, der geständige Wahlbetrüger Joe BIDEN:
    Er nannte 250 Todesopfer, „vielleicht seien es auch 2500 gewesen“. Alles andere sei eine große Goebbels-Lüge.

    Text seiner wirren Rede (für seine Demenz kann er nichts, mildernde Umstände):

    https://www.compact-online.de/skandal-joe-biden-rechnete-opferzahl-der-dresden-bombardierung-auf-250-herunter/?mc_cid=cc5d00c619&mc_eid=c0649f8661

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  2. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    DONALD TRUMP: Rede zum Ende des „Impeachment“-Verfahrens:

    “ . . . Unsere historische, patriotische Bewegung, die Amerika wieder groß machen wird, hat gerade erst begonnen. In den kommenden Monaten werden wir zusammen vieles umsetzen; ich freue mich darauf, unsere unglaubliche Reise gemeinsam fortzusetzen, um amerikanische Größe für alle unsere Menschen zu erreichen. So etwas hat es noch nie gegeben!

    Wir haben so viel Arbeit vor uns, und schon bald werden wir mit einer Vision für eine helle, strahlende und grenzenlose amerikanische Zukunft hervorgehen.

    Gemeinsam gibt es nichts, was wir nicht erreichen können.“

    https://www.theepochtimes.com/read-donald-trumps-full-statement-on-impeachment-trial-acquittal_3695848.html?utm_source=morningbriefnoe&utm_medium=email&utm_campaign=mb-2021-02-14

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  3. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    DRESDEN!
    Das größte und teuflischste Kriegsverbrechen in der Geschichte der Menschheit!

    Gerhart Hauptmann (1862-1946):
    „Wer das Weinen verlernt hat, der lernt es wieder beim Untergang Dresdens. Dieser heitere Morgenstern der Jugend hat bisher der Welt geleuchtet. Ich weiß, daß in England und Amerika gute Geister genug vorhanden sind, denen das göttliche Licht der Sixtinischen Madonna nicht fremd war und die von dem Erlöschen dieses Sternes allertiefst schmerzlich getroffen weinen.“

    „Und ich habe den Untergang Dresdens unter dem Sodom-und Gomorrha-Höllen der feindlichen Flugzeuge persönlich erlebt. . . .
    Von Dresden aus, von seiner köstlich-gleichmäßigen Kunstpflege in Musik und Wort, sind herrliche Ströme durch die Welt geflossen, und England und Amerika haben durstig davon getrunken. Haben sie das vergessen?
    Ich bin nahezu dreiundachtzig Jahre alt und stehe mit einem Vermächtnis vor Gott, das leider machtlos ist und nur aus dem Herzen kommt, es ist die Bitte, Gott möge die Menschen mehr lieben, läutern und klären zu ihrem Heil als bisher.“

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  4. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    DRESDEN!
    Das größte und teuflischste Kriegsverbrechen in der Geschichte der Menschheit!

    Dr. Maximilian Czesany, Luftkriegshistoriker, in „Alliierter Bombenterror: Der Luftkrieg gegen die Zivilbevölkerung Europas“, Leonie, 1987:
    „Die Deutschen haben keinerlei Veranlassung, sich die Verantwortung der uneingeschränkten Luftkriegsführung gegen die Zivilbevölkerung in den Jahren 1940 bis 1945 aufbürden zu lassen. Der Beginn des völkerrechtswidrigen Luftkrieges gegen das deutsche Hinterland ist vor allem dem britischen Premierminister Churchill zuzuschreiben. […] Der Aufbau der anglo-amerikanischen Bomberflotte war schon 1933 im Planungsstadium und wurde zügig umgesetzt während der Jahre der „Appeasement-Politik.“ Der völkerrechtswidrige Krieg wurde von den Alliierten minutiös geplant und mit wissenschaftlichen Methoden bis zur Perfektion im Laufe des Krieges verfeinert.“

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  5. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Der derzeit nicht amtierende Präsident ist vom Senat NICHT „amtsenthoben“ worden.
    Entsprechend den Mehrheitsverhältnissen im Senat ist das Amtsenthebungsverfahren nicht vernunftwidrig und verfassungswidrig ausgegangen, Trump wurde „freigesprochen“.
    Die alte Nancy Pelosi ist wütend.

    https://www.theepochtimes.com/pelosi-furious-about-impeachment-trial-results-rules-out-censuring-trump_3695894.html?utm_source=newsnoe&utm_medium=email&utm_campaign=breaking-2021-02-13-4

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  6. Hans-Rolf Vetter schreibt:

    Welch ein überzeugender, sprachgewaltiger, einen mit Glücksgefühlen erfüllender Artikel, lieber altmod. Genau diese belesenen, reflektierten, den Bildungshorizont erweiternden Arbeiten brauchen „wir“ als Liberal- Konservative, um uns gegen die von Bildungsarmut geprägten Niederungen der Merkel’schen Regime- und Systemsprache überzeugend zur Wehr setzen zu können. Was hat der Merkelismus gerade auch im Hinblick auf Sprachgebrauch und Denken nicht alles zerstört! Hier wird es überdeutlich nachgewiesen.
    Schade finde ich, dass manche Leserkommentare meinen, dem Artikel insofern ihren Respekt verweigern zu dürfen, als sie ohne jegliche wirkliche inhaltlich Referenz immer wieder ihre gleichen langweilig empörten Textbausteine abkippen und dadurch nachweisen, dass Sie genauso oberflächlich banal vor sich hin kritisieren wie die von Ihnen zurecht gescholtene öko-sozialistische Blockparteien-Union aus CDU-CSU-SPD-GRÜNINNEN-LINKE oder die regimetreuen Jubelmedien. Also, da wäre schon mehr inhaltliche Aufmerksamkeit für das angebracht, was man jeweils kommentieren möchte. Der Text von altmod jedenfalls hat eine möglichst breites interessiertes Publikum verdient. Und er gereicht uns Mitstretern zur Ehre. Nochmals altmod herzlichen Dank für diesen profunden Text.

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  7. ceterum_censeo schreibt:

    Dann bringe ich hier auch noch etwas an:
    Ein Gedicht (auch vertont) des großen deutschen Patrioten Ernst Moritz Arndt:

    Was ist des Deutschen Vaterland?

    Was ist des Deutschen Vaterland?
    Ist´s Preussenland, ist´s Schwabenland?
    Ist´s, wo am Rhein die Rebe blüht?
    Ist´s, wo am Belt die Möwe zieht?
    O nein! nein! nein!
    Sein Vaterland muss grösser sein!
     
    Was ist des Deutschen Vaterland?
    Ist’s Bayerland, ist’s Steierland?
    Ist’s, wo des Marsen Rind sich streckt?
    Ist’s, wo der Märker Eisen reckt?
    O nein! nein! nein!
    Sein Vaterland muss grösser sein!
     
    Was ist des Deutschen Vaterland?
    Ist’s Pommerland, Westfalenland?
    Ist’s, wo der Sand der Dünen weht?
    Ist’s, wo die Donau brausend geht?
    O nein! nein! nein!
    Sein Vaterland muss grösser sein!
     
    Was ist des Deutschen Vaterland?
    So nenne mir das grosse Land.
    Ist’s Land der Schweizer, ist’s Tirol?
    Das Land und Volk gefiel mir wohl
    doch nein! nein! nein!
    Sein Vaterland muss grösser sein!
     
    Was ist des Deutschen Vaterland?
    So nenne mir das grosse Land.
    Gewiss, es ist das Österreich
    an Ehren und an Siegen reich?
    O nein! nein! nein!
    Sein Vaterland muss grösser sein!

    Was ist des Deutschen Vaterland?
    So nenne endlich mir das Land!
    So weit die deutsche Zunge klingt
    und Gott im Himmel Lieder singt,
    das soll es sein!
    das, wackrer Deutscher, nenne dein!
    das nenne dein!
     
    Das ist des Deutschen Vaterland
    wo Eide schwört der Druck der Hand,
    wo Treue hell vom Auge blitzt
    und Liebe warm im Herzen sitzt.
    das soll es sein!
    das, wackrer Deutscher, nenne dein!
    das nenne dein!
     
    Was ist des Deutschen Vaterland
    wo Zorn vertilgt den welschen Tand
    wo jeder Frevler heißet Feind
    wo jeder Edle heißet Freund
    Das soll es sein, das soll es sein
    das ganze Deutschland soll es sein
     
    Das ganze Deutschland soll es sein!
    O Gott vom Himmel, sieh darein!
    Und gib uns rechten deutschen Mut
    dass wir es lieben treu und gut!
    Das soll es sein!
    Das soll es sein!
    Das ganze Deutschland soll es sein!

    **************************************************

    „Und gib uns rechten deutschen Mut“
    Und den MUT brauchen wir heute fast mehr denn je!

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  8. DFD schreibt:

    War sehr schön das über die Deutsche Sprache zu lesen, und nicht ein Wort „Denglisch!“ – und dieser Kommentar von jemanden der 20 Jahre Deutsch (Muttersprache) und 50 Jahre Englisch (Vatersprache? 🙂 ) hinter oder unter sich hat.

    Kleine Anekdote: Als Kinder mussten wir verschiedene Klassische Gedichte auswendig lernen und aufsagen. UFF! Die Glocke und den Zauberlehrling… Wir fragten den Lehrer wozu, denn im „richtigen Leben“ braucht das doch niemand.

    Antwort, mit einer Mischung aus Lächeln und Grinsen: „Von mir aus könnt ihr das alles morgen schon vergessen. Darum dreht es sich nicht. Aber worauf es ankommt ist das es {in euch} einsinkt WAS ihr seid, eure KULTUR, und WORAUF ihr gebaut seit.“ An die Betonung erinnere mich genaustens.

    So ungefähr, aber doch ziemlich genau, ist schon über 50 Jahre her.

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  9. Sinnflut schreibt:

    Hier ein sehr gut passender Beitrag zu Thema:
    Mit der Bitte um Weiterleitung!
    Gruß
    Manfred Ritter
    ——————-

    Gesendet: Montag, 08. Februar 2021 um 17:19 Uhr
    Von: „Verein Deutsche Sprache e. V.“

    Liebe Unterzeichner unseres Appells gegen die Zwangssexualisierung der deutschen Sprache,
    die Unterstützerwelle reißt nicht ab, sehen Sie hier: vds-ev.de.

    Von wegen alte weiße Männer! Erfreulich viele Frauen, Schüler und Studenten. Mit diesem Aufruf haben wir offenbar einen alle Schichten und Klassen unseres Landes durchziehenden Nerv getroffen.
    Jetzt kommt es darauf an, diesen Schwung bestmöglich auszunutzen. Bitte senden Sie diesen Brief ganz einfach und gern auch kommentarlos an möglichst viele Freunde und Bekannte in ihrem persönlichen Umfeld weiter; die dann an ihre usw., Sie kennen das: das berühmte Kettenbriefprinzip. Nur verspreche ich Ihnen diesmal keine Geldgewinne, sondern einen unüberhörbaren Appell einer nicht mehr ignorierbaren Menge von sprachbewußten Menschen, von dem in künftigen Lehrbüchern des Deutschen auch noch in hundert Jahren nachzulesen ist.

    Mit im voraus dankbaren Grüßen,

    Ihr Professor Dr. Walter Krämer

    PS: Und wenn Sie sogar selbst (sofern nicht schon geschehen) unserer Bürgerinitiative gegen sprachliche Umweltverschmutzung beitreten wollen, hier ist nochmal die Adresse: vds-ev.de/mitgliedschaft-und-spenden

    _____________________________

    Prof. Dr. Walter Krämer
    Fakultät für Statistik
    Technische Universität Dortmund
    Vogelpothsweg 78
    walterk@statistik.uni-dortmund.de
    https://www.statistik.tu-dortmund.de/kraemer.html

    D-44221 Dortmund

    Tel: +49 231 7553125
    Fax: +49 231 7555284

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  10. Hilke schreibt:

    Danke altmod, mir ist warm ums Herz geworden, die deutsche Sprache war mir immer schoin sehr lieb und teuer, deswegen sage ich auch z.B. statt „Charme“, Liebreiz ❤
    Danke auch, daß die Linsschreibreformen (warum Menschen auf rechtsschreiben getrimmt werden, liegt nahe, es betont die linke/ analytische Hirnhälfte), ich als Linkshänder bin da feinhörig, hier nichts zu suchen haben.
    Und zuletzt: Ich liiieeebe das wunderschöne " ß ", eine Hymne dafür, das gibt es nicht auf den englischen Tastaturen, nur auf der deutschen. Wer weiß, vielleicht kommt "Deutsch" wohl von Deus? Oder gar umgekehrt…
    Ich sehe schon, altmod, du hast mich inspiriert, wie auch die Gedichte und das Lied von Wader dem Bader gesungen, seit der Kindheit mein Lieblingslied.

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    • Dr. Gunther Kümel schreibt:

      Hilke,
      Anregend zusammengestellt, Deine Gedanken.
      Aber Du weißt sicher, woher das Wort „deutsch“ kommt?
      So bezeichnete man das Idiom der ganz normalen Volksangehörigen im Ostteil des Reichs Karls des Großen, die nicht das Latein der Mönche sprachen. Altfränkisch wurde auch in weiten Teilen im Westen des Reiches gesprochen.
      Aber dieses Idiom war nach Stammeszugehörigkeit einigermaßen unterschiedlich, wenn sich die Sprachen auch sehr ähnlich waren. Schriftdeutsch ist eine späte Entwicklung.
      HORST MAHLER prägte dafür den Ausdruck, „deutsch“ , das sei das „Gemeingermanische“.

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  11. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    [video src="https://videos.files.wordpress.com/4DwSBXWS/sturm-und-einlass_dvd.mp4" /]

    Heute beginnt der Schauprozeß gegen TRUMP.
    Es ist ein Amtsenthebungsverfahren gegen einen nicht amtierenden Präsidenten.
    Laut Verfassung müßte der oberste Richter das Verfahrenleien, der hat es aber abgelehnt, an diesem Theater mitzuwirken.
    Außerdem ist es jetzt schon klar, daß die „Demo-Frauds“ nicht die in der Verfassung festgelegte Mehrheit im Senat erreichen können.
    Außerdem ist der einzige Anklagepunkt, Aufstachelung zur Besetzung des Kapitols, ausgesprochener Blödsinn:
    a) Trump hat zum FRIEDFERTIGEN PROTEST aufgerufen.
    b) Die Besetzung war nachweislich lange geplant, also könnte eine Brandrede (es gab keine) nicht die Ursache der Besetzung sein.
    c) Die Besetzung wurde von der Polizei und den Bewachern zugelassen, die Demonstranten hereingebeten! (sie Fillmchen oben)
    d) Was an Gewaltakten tatsächlich vorkam (Einschlagen von Fensterscheiben) fand statt, als Trump noch sprach, lange bevor sich seine Zuhörer langsam zum Kapitol bewegten.

    https://sciencefiles.org/2021/02/09/donald-trump-impeachment-versuchte-amtsenthebung-eines-amtslosen-schauprozesse-i/

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    • ceterum_censeo schreibt:

      „Trump hat zum FRIEDFERTIGEN PROTEST aufgerufen.“

      Ja, genau DAS! — und zum Friedlichen (!!!) Gang zum Kapitol!

      Wer sich die Rede anhört, kann ihr DIES und nichts anderes entnehmen.
      Aber die Wahrheit ist bei den linksextremen Hetzern und Trump-Hassern aller links unterwanderten Länder ja nicht mehr gefragt (vgl. nur (Deutscher Propagandafunk DDR 1 & 2!)

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  12. luisman schreibt:

    Vielen Dank altmod, Sie haben heute wieder etwas mehr Freude in meinen Tag gezaubert.

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  13. Eugen Karl schreibt:

    Schöner Text, den man nachempfinden kann. Kleine Beckmesserei (auch ein schönes deutsches Wort) am Rande: Oberdeutsch und Hochdeutsch sind nicht deckungsgleich; unter Hochdeutsch versteht man eigentlich alle deutschen Dialekte südlich der Benrather Lautverschiebungsgrenze. Zum Hochdeutschen zählt also das Oberdeutsche, aber auch das Mitteldeutsche, dagegen steht es im Gegensatz allein zum Niederdeutschen. Da „Hochdeutsch“ also eigentlich eine bestimmte Dialektregion bezeichnet, wäre es besser man sagte „Standarddeutsch“, wenn man die allgemeine Verkehrssprache meint, aber das hat sich nun mal nicht durchgesetzt und so sagen wir heute Hochdeutsch, wenn wir die Standardsprache meinen, die in den Schulen gelehrt wird. Übrigens sind die Deutschen das einzige Volk in Europa, das nach seiner Sprache benannt ist und nicht umgekehrt die Sprache nach dem Volk, wie bei allen anderen. Das liegt natürlich daran, daß unter den Deutschen eigentlich viele Völker schlummern, die lange Zeit beinah allein in der Sprache vereint waren.

    Über das Deutsche gibt es ein schönes Gedicht des argentinischen Schriftstellers Jorge Luis Borges: Al idioma alemán (An die deutsche Sprache), das ich hier in der Übersetzung von Gisbert Haefs hinzufügen will:

    Mein Schicksal ist die kastilische Sprache,
    die Bronze des Francisco de Quevedo,
    doch in der sacht schreitenden Nacht begeistern
    mich andere, intimere Musiken.
    Die eine wurde mir vom Blut gegeben –
    o Stimme Shakespeares und der Heiligen Schrift –,
    andre vom Zufall, der freigebig ist,
    dich aber, milde Sprache Deutschlands, habe
    ich selbst erwählt und ganz allein gesucht.
    Durch Nachtwachen und durch Grammatiken,
    durch den Dschungel der Deklinationen,
    durchs Wörterbuch, das niemals die genaue
    Nuance liefert, hab ich mich genähert.
    Voll von Vergil sind meine Nächte, hab ich
    einmal gesagt; ich hätt auch sagen können,
    voll Hölderlin und Angelus Silesius.
    Heine gab mir die hohen Nachtigallen,
    Goethe gab mir das Glück von später Liebe,
    die nachsichtig und dabei käuflich ist;
    Keller die Rose, die eine Hand läßt
    in der Hand eines Toten, der sie liebte
    und nie wissen wird, ob sie weiß, ob rot ist.
    Du, Sprache Deutschlands, bist dein größtes Werk:
    die verflochtenen Liebschaften zusammen-
    gesetzter Wörter, offene Vokale
    und Laute, die noch den beflissenen
    Hexameter des Griechen möglich machen,
    und dein Raunen von Wäldern und von Nächten.
    Einmal besaß ich dich. Heut, an der Grenze
    der müden Jahre, kann ich dich noch ahnen,
    so fern wie die Algebra und der Mond.

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    • gebenhoeh schreibt:

      Eine wunderbare Hymne – als Ergänzung zu dem, was ich ausdrücken wollte. Danke!
      Ich empfinde Ihren Hinweis nicht als Beckmesserei. Wenn ich in einem Bezug meinte, „besser gefällt mir »Oberdeutsch«“, einfach deshalb, da ich mit diesen Dialekten aufgewachsen und geprägt wurde: Wienerisch, Bayerisch, Fränkisch…

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      • Eugen Karl schreibt:

        Sehr gut, aber „beckmesserisch“, das Wort mußte einfach fallen; denn solche Wortbildungen sind typisch deutsch und ergänzen so die schönen Ausführungen. Ich kannte einen Australier, der für solche deutschen Wörter einen eigenen Zettelkasten angelegt hatte, stets begierig danach, neue zu erfahren.

        Ich spreche übrigens auch „Fränkisch“, allerdings Niederfränkisch, was wiederum ein niederdeutscher Dialekt ist, der zwischen Rhein und Maas gesprochen wird.

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        • conservo schreibt:

          @ Eugen Kern: Ist das nicht auch als „moselfränkisch“ bekannt?

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        • Eugen Karl schreibt:

          @Conservo
          Im Rheinland sitzen die Dialektvarietäten in einer Art Halbkreis dicht an dicht, man spricht daher von „rheinischen Fächer“. Von Nordwest bis Südwest wechseln sich ab: das Nordniederfränkische, Südniederfränkische (mein Dialekt), das Ripuarische (Köln!), das nördliche und südliche Moselfränkisch und das Rheinfränkische. Vom Ripuarischen an nach Süden gehören alle Varietäten bereits dem Mitteldeutschen an, da die Regionen südlich der Lautverschiebungsgrenze (= sog. Benrather Linie, die von Düsseldorf-Benrath diagonal bis irgendwo südlich von Königsberg reicht, wenn dort denn noch irgendwelche Altpreußen Deutsch sprächen) liegen. Oberhalb diese Grenze sagt man z.B. „maken“, unterhalb „machen“ und ähnliches.

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  14. altmod schreibt:

    Ich bedanke mich für die anerkennenden Kommentare zu meinem Beitrag.
    Bei der Übertragung des Artikels sind leider die Links zu den von mir gerühmten (Kunst-) Liedern leider verloren gegangen. Deshalb ein Nachtrag:
    „Zu schöner Sprache gehört eine schöne Stimme und so hoffe ich die folgende kleine Auswahl erfüllt diesen Anspruch.
    „Pars pro toto“ portiere ich von Heinrich Heine geschaffene Gedichte, die dann von Robert Schumann in höchste Tonkunst überführt wurden, wie im Zyklus „Dichterliebe“.
    „Ich will in deine Seele tauchen“:

    Als Volkslied „Die Loreley“:

    Von Claudius „Der Mond ist aufgegangen“:

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  15. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Linke Gewalt und Terror gegen Politiker: AfD mit fast 700 Attacken Hauptopfer !

    Die als moderat patriotisch wahrgenommene Partei war allein 2020 in 694 Fällen Ziel von Angriffen. Das ist ein enormer Anstieg, denn 2019 waren es offiziell “nur” 114 Fälle.
    Die Angreifer stammen vor allem aus der linksradikalen Szene. Betroffen waren Repräsentanten und Abgeordnete der Partei, Autos, und Parteibüros. Zerstörung von Wahlplakaten ist so häufig, daß gar keine Zählung erfolgt.

    https://www.unzensuriert.at/content/123182-terror-gegen-politiker-afd-ist-hauptopfer/?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief&pk_campaign=Unzensuriert-Infobrief

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  16. conservo schreibt:

    @ altmod: Ein wunderbarer und sehr wichtiger Artikel! Danke, lieber altmod!
    Zur Erinnerung auch ein älterer Beitrag von mir:
    https://conservo.wordpress.com/2017/01/27/uber-das-ende-des-charmes-und-das-sterben-der-deutschen-sprache/

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  17. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Neun weitere Rohrbomben gefunden: Linksradikale Bomben-Bedrohung in Berlin

    Bis jetzt entdeckt: 11 Rohrbomben hoher Sprengkraft.
    Die „mutmaßlichen“ Tätrer sind Politikwissenschaftler, tätig in der vom Senat üppig geförderten “Mobilen Beratung gegen Rechtsextremismus”. Vermutlich waren Sprengstoffanschläge geplant, für die die üblichen Verdächtigen eines mystischen „Rechtsextremismus“ herhalten sollten.

    https://www.unzensuriert.at/content/123194-linksradikaler-bombenterror-in-berlin/?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief&pk_campaign=Unzensuriert-Infobrief

    Gefällt 2 Personen

  18. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Mächtige Demonstration in Südtirol: gegen Corona-Lockdown, den Mißbrauch der Pandemie durch die Politik und den völkerzerstörenden „Great Reset“, der vom Weltwirtschaftsforum 2020 beschlossen wurde. WER „beschließt“ da über uns?!

    Gefällt 5 Personen

  19. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Wintersturm Tristan lässt Greta-Jünger nackt dastehen . . . !

    https://www.compact-online.de/wintersturm-tristan-laesst-greta-juenger-nackt-dastehen/?mc_cid=4f7966d7f9&mc_eid=c0649f8661
    COMPACT-Spezial Klimawandel

    Wissenschaftsplattform:
    https://sciencefiles.org/category/klimawandel/
    Saukalt, Eis, viel Schnee: Statt global Warming gibt es global Cooling in kleiner Eiszeit.
    Nasa zitiert wiss. Arbeiten, die den Beginn des kältesten Sonnenzyklus‘ seit 200 Jahren anzeigt.
    Wir gehen einer Kaltzeitperiode entgegen, ähnlich der „Kleinen Eiszeit“ im Mittelalter.

    Gefällt 2 Personen

  20. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Unsere deutsche Sprache ist etwas Wunderbares!
    Wer, wer hat sie erdacht? Wo kommt sie her?
    Daher kommt sie, wo all unsere Kultur herrührt.
    Sehr viele Generationen von Menschen stehen im geistigen Austausch miteinander; es ist der Geist, der das edle Essentielle im Menschen bildet, seine Würde. In diesem Jahrhunderte übergreifenden Vorgang der Bildung, Entwicklung und stetigen Weitergabe formt sich eine jeweils spezifische Eigenart der geistig bestimmten Werke, die Kultur dieser Menschengruppe, Sprache, Kunst, Weltverstehen, materielle Kulturanwendung.
    Diese Gemeinschaft geistig Verbundener ist das Volk.
    Und das Zusammenleben über viele Generationen erklärt, warum das Volk nicht allein Kulturgemeinschaft ist, sondern Herkunfts- und Schicksalsgemeineschaft.
    Das Volk, seine Kultur und Eigenart ist zu bewahren um der Menschenwürde willen.
    Geistige Freiheit zur Entfaltung und Entwicklung des Volkes ist das höchste Gut in der ethischen Ordnung.

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  21. Friedenslieb schreibt:

    Ja , Deutsch ist eine sehr genaue Sprache. Was inzwischen alles so geplappert wird, da stehen mir häufig die Haare zu Berge , hierzu nur zwei kleine Beispiele:
    „…das .macht Sinn…“
    Ich faß es nicht. Entweder etwas HAT einen SINN oder etwas HAT keinen SINN.
    Beim ersten ist etwas SINNVOLL , beim zweiten ist etwas SINNLOS, nicht SINNFREI, oder sogar SINNBEFREIT. Die Befeiung aus dem Zwang und der Haft der Sinnhaftigkeit? Welch ein Gefängnis!!
    Na klar, wie ar werri fortgeschritten in Englisch,
    Wie eine Aussage allein durch die Stellung/ die Reihenfolge der Worte im Satz verändert wird, aber komplett bei Nutzern unklar zu sein scheint ist:
    „…nicht wirklich… “
    Beispiel-Fragestellung: “ Ist Ihnen mein Einwandt , daß ein Ding/eine Sache/ein Gegenstand
    keine Sinn gebende Eigenschaft haben kann, sondern nur der Mensch mit seinem Geist und seinen Handlungen einen Sinn den Dingen verleiht bzw. einen Sinn erkennt, verständlich geworden?“
    Beispiel-Antwort 1: “ Gehört schon…verstanden nicht wirklich“
    Nachfrage: „Und in Wirklichkeit?“ ( Ich tu nur so, geh mir nicht auf die Nerven)
    Beispiel-Antwort 2 : “ Gehört schon… ich hab`s wirklich nicht verstanden“ ( Das ist ehrlich, )
    Kann man noch mal nachhaken.
    Aber wie schon gesagt, wi ar werri fortgeschritten und so cool im Englischen, wer braucht noch Deutsch, Erbsenzählersprache. Und ständig muß man aufpassen, ob man beim Sprechen nicht den Sinn verdreht. Als käme es auf den Sinn des Gesprochenen an, Himmel, heutzutage doch nicht mehr, und bleib mich wech mit Konfuzius, der macht doch nur konfus .

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    • altmod schreibt:

      Ja!
      Wie ich schon sagte, Deutsch wirklich zu beherrschen ist nichts für Dumme und Faule!

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      • Eugen Karl schreibt:

        Dazu (zur Faulheit) gibt es übrigens auch das Gedicht eines deutschen Klassikers 😉

        Fleiß und Arbeit lob‘ ich nicht.
        Fleiß und Arbeit lob‘ ein Bauer.
        Ja, der Bauer selber spricht,
        Fleiß und Arbeit wird ihm sauer.
        Faul zu sein, sei meine Pflicht;
        Diese Pflicht ermüdet nicht.

        Bruder, laß das Buch voll Staub.
        Willst du länger mit ihm wachen?
        Morgen bist du selber Staub!
        Laß uns faul in allen Sachen,
        Nur nicht faul zu Lieb‘ und Wein,
        Nur nicht Faul zur Faulheit sein.

        Gotthold Ephraim Lessing

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    • Dr. Gunther Kümel schreibt:

      Friedenslieb,
      Ja, Sie haben völlig recht! Großartig!
      Nur wenige begreifen, daß „Sinn“ nicht dasselbe ist wie „Zweck“.
      „Sinn“ ist „Bedeutung“, und die kann nur von einer Person, von einem Geist verliehen werden.

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  22. Werner Wolff schreibt:

    Auch mich hat dieser Artikel sehr bewegt. Danke, altmod!
    Nur habe ich vermißt, daß auf den ungeheuren Frevel der Rechtschreibreform
    hingewiesen wurde. Da ging dem Deutschen einiges an Charm verloren(z.B. verzerrt die Auseinanderschreibung oftmals auch den Sinn). Ich habe mich da nicht angepaßt!

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  23. theresa geissler schreibt:

    Übrigens erinnere ich mich ein Artikel, ahren her, von einem holländischen JJournalisten, der eine Begegnung hatte mit der eingebildeten, hochnässigen Salonkommunistin Simone de Beauvoir. Er zeichnete, wie sie ihn sofort kühl abkapitelte, als er das Gespräch aufs Englisch anfing, weil: „Lernt man in Ihrem Land den überhaupt keinen Kultursprachen mehr?“ Als ich das las, wusste ich gleich, dass ich an seiner Stelle geantwortet hätte: „Aber doch, Madame: Wenn es Ihnen lieber sei, möchte ich diesen Gespräch mit Vergnügen mit Ihnen aufs Deutsch führen!“ Ha! Würde Sie da mal geschaut haben!

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  24. Siegismund Rüstig schreibt:

    Tausendmal Entschuldigung, natürlich… altmod.

    Gefällt 1 Person

  25. Siegismund Rüstig schreibt:

    Danke, werter altmodisch, Ihr Text hat mir wohlgetan.

    Gefällt 3 Personen

  26. Walter schreibt:

    Vor 170 Jahren von Theodor Storm gedichtet und immer noch aktuell für alle Liebenden ‼️ Deutschland ist ein Land der großen Dichter und es soll auch weiter so bleiben. ‼️

    Gefällt 3 Personen

  27. Walter schreibt:

    „Weiße Mondesnebel
    schwimmen
    Auf den feuchten Wiesenplanen ;
    Hörst du die Guitarre
    stimmen
    In dem Schatten der Platanen?
    Dreizehn Lieder sollst du hören,
    Dreizehn Lieder frisch
    gedichtet ;
    Alle sind, ich kann ’s beschwören
    Alle nur an dich gerichtet.
    An dem zarten schlanken
    Leibchen
    Bis zur Stirne auf und nieder,
    Jedes Fünkchen, jedes
    Stäubchen
    Alles preisen meine Lieder.“
    (Theodor Storm)

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  28. Ingrid schreibt:

    Super Bericht lieber altmod.
    Es war erfrischend in diesen cotonaverseuchten Zeiten ein Statesment über unsere deutsche Sprache zu lesen. Denn die ist es wert, auch wenn sie schon mächtig amerikanisiert ist. Auch hat mich die schöne deutsche Kultur mit ihren vielen Dichtern und Gedichten erfreut, der Tag ist gerettet.

    Aber ich hatte mal ein Jahr französisch und ich muss sagen, so schnell lernt man das nicht, höchstens in Frankreich selbst.
    Danke!

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    • theresa geissler schreibt:

      „Aber ich hatte mal ein Jahr französisch und ich muss sagen, so schnell lernt man das nicht, höchstens in Frankreich selbst.“
      Du sagst es, Ingrid!
      Deshalb habe ich es auch nie richtig gelernt,denn ausserdem hatten wir damals in der Schule drei Jahren hintereinander eine Lehrerin, die keine Ordnung bewahren konnte!
      Und ich war auch eigentlich nicht besonders interessiert in französisch. Deutsch hat mir gleich viel besser gefallen!
      Man „müsste“ es damals – Ende Jahren ’60 – eine ‚abscheuliche‘ Sprache finden, und gerade deshalb fand i c h es wunderschön; eine derart Querdenkerin war ich damals schon.
      Unt tatsächlich, wie Altmod hier auch schon sagt: Mit den deutschen Dichtern und Denkern wie Goethe, Schiller, Heine, Kleist, von der Vogelweide usw., usw. öffnete sich eine wunderschöne Welt, die mir ansoonsten gefehlt hätte! Ich bin jeden Tag noch froh, dass ich sie kennengelernt habe!

      Gefällt 4 Personen

    • altmod schreibt:

      Danke!
      Ja, immer mehr „Amerikanismen“ dringen in die Alltagssprache ein. „Denglish“ ist so ein Schlagwort.
      Ich bin Abstammungs-gemäß eher deutsch-böhmisch-östereichisch geprägt und habe da meine „kulturellen“ Sympathien. In Österreich sagt man immer noch „Leiberl“ statt T-Shirt und das „Handy“ – eine (reichs-)deutsche Wortschöpfung – ist der Freisprecher. Es geht also …

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      • ceterum_censeo schreibt:

        KEINE *Bereicherung* der deutschen Sprache:

        „Handy“ ist eine DUMMSCHÖPFUNG und schlimmtes ‚Denglisch‘

        Das Wort, in englischsprachigen Ländern verwendet, würde ungläubige, ratlose Gesichter hervorrufen und höchstens die Frage: ‚Handy WHAT?‘

        Im amgelsächsichschen Idiom bedeutet ‚handy‘ soviel wie ‚handlich, leicht zu handhaben`u. dergl.

        Wer dieses Blödsinnswort erfunden bzw. aufgebracht hat, gehört dafür heute noch auf dem Scheiterhaufen geschmort!

        Übrigens, auf Englisch heißt Mobiltelefon ‚mobile phone‘ (GB) oder ‚cell(ular) phone‘ (eher US)

        Dank an altmod für den schönen Artikel!

        Gefällt 1 Person

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