Die Zerstörung Dresdens – Bericht eines Zeugen

(www.conservo.wordpress.com)

von CC Meir

Können andere Kriegsverbrechen ein weiteres Kriegsverbrechen rechtfertigen ?
Die für ihre barocke Architektur, Kultur und Kunst weltberühmte Stadt Dresden und die Menschen in ihr wurden im Februar 1945 zerstört, als Deutschland militärisch bereits soweit besiegt war, dass es zur Verteidigung nicht mehr fähig war.

Mein verstorbener Vater Hans, geboren im Juni 1921, zum Zeitpunkt der Bombardierung Dresdens also 23 Jahre alt, war als einer der letzten schwer verwundet aus dem Kessel von Stalingrad ausgeflogen worden, er war im Februar 1945 nach langen Lazarett- und Krankenhaus-Aufenthalten in Dresden, wo er als „verwundeter Soldat im Studienurlaub“ Architektur studieren wollte.
Er war Zeuge der vier Angriffe durch riesige Bomber-Geschwader am 13., 14. und 15. Februar 1945, er berichtete und schrieb darüber, hier Auszüge aus seinem Buch* :

„Am 14. Februar sollte Hans in Mathematik I geprüft werden und er büffelte noch fest bis in die Nacht vom 13. auf den 14. Februar. Am späten Abend hörte er Fliegeralarm, den er jedoch nicht weiter beachtete. Es folgte dann ein sehr schwerer Bombenangriff auf die Stadtmitte. Hans fühlte sich aber in seinem südlichen Stadtviertel nicht direkt bedroht.
Schließlich war dieser Angriff zu Ende und es gab Entwarnung. Er hörte ununterbrochen die Signalhörner der Feuerwehr, Technischer Nothilfe, Rotkreuz und auch von der Wehrmacht. Alle diese Helfer aus der nahen und weiteren Umgebung waren alarmiert worden und strömten in die Innenstadt von Dresden.

Hans war eingeschlafen. Er wachte auf, als ihm die Fensterscheiben um die Ohren flogen. Ein höllisches Bombardement setzte ein. Er erwischte noch schnell seine Schuhe, nahm ein paar Kleider und sauste in den Keller. Bei diesem zweiten Nachtangriff hagelte es unzählige Sprengbomben aber auch Brandbomben. Im Nu stand das Vorstadtviertel in Flammen und Häuser begannen einzustürzen. Der Luftschutzkeller war höchst provisorisch ausgestattet und bot wenig Schutz.
Das Bombardement nahm kein Ende. Die Luft war voller Rauch und Staub. …
Direkt neben Hans kauerte eine Frau mit ihrem Säugling. Sie hatte sich so über das Kind gebeugt, dass es geschützt war. Hans hörte, wie sie ihrem wimmernden Säugling ununterbrochen versicherte, sie werde ihn schützen. Sie flehte auch zu Gott. Auf seiner anderen Seite lagen zwei junge Burschen, die sich instinktiv an Hans klammerten und sich an seinem Gürtel festhielten. Somit war Hans plötzlich der Anführer einer kleinen Gruppe. Er verkündete : „Wir müssen raus, das Haus stürzt ein !“ Was es etwas später dann auch tat.
Hans war eigentlich nicht der Typ, der unbedingt den Helden spielen musste. Er war im Gegenteil ein vorsichtiger Zeitgenosse. Aber wenn es ganz dick kam, das hatte er im Krieg schon manches Mal bemerkt, war er plötzlich eiskalt und ganz klar denkend. Er orientierte sich und sah, daß eines der Kellerfenster mit Leuchtfarbe markiert war. Zum Aussteigen hingen zwei Seile herunter. …
Als Erstes mussten die beiden Burschen nach oben. Hans schärfte ihnen ein, dass sie unbedingt oben warten mussten, um die Mutter und den Säugling zu retten. Die beiden Jungen taten dies auch und jeder zog an einem der Seile, Hans stemmte die in einer Seilschlaufe sitzende Frau mit dem mit Kleiderfetzen an ihr fest gebundenen Säugling von unten hinauf. So brachten sie vereint Mutter und Kind nach oben. Als Hans oben ankam, war niemand mehr da.
Oben war die Hölle los. Noch kamen Bomben herunter und auf der Straße brannten die Brandbomben. Das waren etwa armlange, sechskantige Stäbe. Alles war sehr heiß und der Asphalt begann zu schmelzen. Ein ungeheuerer Sturm fegte durch die Strassen in Richtung Stadtmitte. Ein riesenhaftes Feuer stach hoch in den Himmel. Man konnte nicht stehen und musste auf Knien zwischen den Brandbomben durch. …
Hans Ziel war ein Studentenwohnhaus am Stadtrand in südlicher Richtung, dort wohnten ebenfalls verwundete Soldaten, die im Studienurlaub waren. Er schloss sich ihnen an. …
Das Gebäude lag etwas erhöht, man konnte über die Stadt nach Norden blicken, sah das riesenhafte Feuer, das einen gewaltigen Ton von sich gab …

Hans wurde die Taktik dieser beiden Angriffe klar :
Sie waren genau zeitlich aufeinander abgestimmt.
Der erste Angriff Abends war rein auf die Innenstadt gerichtet und zwar vorwiegend mit Brandbomben. Als die Innenstadt lichterloh brannte, kamen aus der ganzen Umgebung Feuerwehren und Retter aller Art angefahren, versuchten die Brände zu löschen und die Opfer der ersten Angriffs zu bergen und zu versorgen.
Kurz nach Mitternacht, als diese Rettungsarbeiten in vollem Gang waren, kam der zweite Angriff, der Hauptangriff, der die ganze Stadt zertrümmerte und all die Retter und Geretteten gezielt vernichtete. …
Die beiden ersten Nachtangriffe wurden vorwiegend mit Brandbomben durchgeführt. Die Hochschule wurde völlig zerstört, ebenso der Hauptbahnhof: Der Bahnhof, die Hochschule und die ganze Umgebung waren überfüllt gewesen mit unzähligen Flüchtlingen ( Menschen, die aus Polen, Schlesien und anderen ostdeutschen Gebieten vor der Sowjetarmee massenhaft geflüchtet waren ) Unzählige Menschen verbrannten, ihre Anzahl festzustellen ist nicht möglich, da es über Namen und Zahl dieser Flüchtlinge keinerlei Informationen gibt.
Wer konnte, flüchtete noch in die Elb-Auen.

Am Morgen des 14. Februar standen Hans und ein paar Studenten vor dem Haus, als aus der Ferne so etwas Ähnliches wie ein pulsierender Orgelton zu hören war. Man konnte unzählige Flugzeuge sehen. Es war ein Spätwintertag mit völlig klarem blauen Himmel. Ein riesiger Verband der US-Air Force kam auf die Stadt zu.
Die Studenten und auch Hans verkrümelten sich so schnell wie möglich in die provisorischen Luftschutz-Bauten des Studentenhauses. Es waren Gräben, ähnlich wie Schützengräben, mit Notdächern.
Der Motorenlärm war sehr stark, wurde aber übertönt durch ein Pfeifen von Tausenden und Abertausenden von Bomben, die gleichzeitig auf die Stadt herunter fielen. Das Zischen ging in ein Brüllen über und daraufhin erfolgten riesige Explosionen, die Erde bebte ganz stark.
Hans empfand wahnsinnige Angst.

Wieder genau an der Stadtgrenze war auch diesmal das Ende des Bombardements, sodass das Studentenheim gerade noch eben ausgespart blieb. Als die Studenten aus ihren Löchern gekrochen kamen, konnten sie sehen, dass die Stadt nun total zerstört war. Die letzten Bomben waren vielleicht 50 Meter vor dem Studentenheim explodiert. Auf einem nahe liegenden Sportplatz waren einige dieser riesigen Sprengbomben eingeschlagen und hatten Trichter mit 20 bis 30 Meter Durchmesser und Tiefe ausgeworfen.
Die Zünder waren „auf Zeit“ eingestellt.
Hans vermutete, dass diese Zeitzündung den Zweck hatte, dass die Bomben die Gebäudedecken und auch die Decken über den Luftschutzkellern durchschlagen sollten und erst dort explodieren sollten um alle zu töten, die den beiden ersten Nachtangriffen entkommen waren.

Hans konnte es nicht glauben, als am 15.2.1945 wieder am helllichten Tag am blauen wolkenfreien Himmel erneut ein Geschwader zum Angriff ansetzte. Wie bei den Angriffen zuvor war keine deutsche Abwehr zu sehen oder zu hören. Diesmal ging Hans nicht in den Luftschutzkeller, er war wie versteinert, hatte keinerlei Gefühle, auch keine Angst mehr.
Er stand da und schaute sich alles an, was da ringsum passierte. Wieder kam ein grosser Verband der US-Air Force wie am Tag vorher geflogen, exerziermäßig geordnet. In genauen Abständen flogen diese Bomberflugzeuge in Reih und Glied heran. …
Hans begann die Reihen in der Breite und in der Tiefe zu zählen und erhielt einen Wert von etwa 700 Maschinen. Weitere Hunderte von Flugzeugen begleiteten den Verband.



Auch dieser Angriff ging vorüber.
Hans hatte eine Freundin in Dresden – Ursula. Er machte sich auf die Suche nach ihr. Gefunden hat er Ursula nicht.

In den völlig zerstörten Stadtteilen herrschte ein penetranter Geruch, der ähnlich war wie verbrannter Gänsebraten an Weihnachten. Ihn schauderte, als ihm klar wurde, dass dies Menschenfleisch war. Leichen waren zum Teil nicht völlig verbrannt, nur eingeschrumpft. Es war ein grauenvolles Erlebnis. Nirgendwo im Krieg hatte er solche Dinge gesehen.

File:Bundesarchiv Bild 183-Z0309-310, Zerstörtes Dresden.jpg
Blick vom Turm der Kreuzkirche auf die durch die Luftangriffe zerstörte Innenstadt Dresdens in Richtung des Pirnaischen Platzes (1945) Bundesarchiv, Bild 183-Z0309-310 / G. Beyer / CC-BY-SA 3.0


Nun zu den Tiefflieger-Angriffen : Damals waren nicht nur in Dresden, sondern über ganz Deutschland, feindliche Jagdflugzeuge -„Marauders“ genannt- in der Luft. Spaziergänger, Schulkinder auf dem Schulweg, Bauern beim Pflügen und andere Leute wurden von herabstossenden Jagdflugzeugen beschossen und auch getötet. … Besonders verwerflich waren die Tiefflieger-Angriffe auf die Menschen, die sich aus der brennenden Stadt in die Elb-Auen geflüchtet hatten.

Auch das wurde später, wie das 4. Bombardement am 15. Februar durch die US-Air Force, als „Mythos“ dargestellt. Ein junger deutscher Historiker, der einen angeblich „umfassenden Bericht“ über die Bombardierung Dresdens zusammengestellt hatte, äußerte, er habe in den Akten der West-Alliierten keinerlei Hinweise auf diese Ereignisse finden können. …
Solche Historiker sind mit ihrer Darstellung schnell bei der Hand. Sie ignorieren dabei völlig, dass sie nur aus einseitigen Quellen geschöpft haben. Der Sieger schreibt bekanntlich die Geschichte und zwar so, daß peinliche Dinge auf der Siegerseite einfach geleugnet werden und Akten über die Schuld des Siegers verschwinden. -„Vae victis“ (Wehe den Besiegten)

„Bomber Harris“, der zuständige britische Luftmarschall erklärte später, daß er durch die Vernichtung der Zivilbevölkerung der deutschen Rüstungsindustrie das Personal entziehe. Nun war das Reich 12 Wochen vor der Kapitulation schon völlig besiegt. Beweis dafür ist unter anderem die Tatsache, daß gegen die Fliegerangriffe auf Dresden keinerlei Widerstand von deutsche Seite geleistet wurde. Weder Fliegerabwehrkanonen oder Raketen wurden abgefeuert, kein deutscher Jagdflieger war zu sehen. …

Die Zahl der Opfer der Angriffe auf Dresden wurden später herunterfrisiert auf „nur“ 30 000 bis 40 000 Tote, das ist viel zu wenig. Der Streit um die Zahlen ist gespenstisch.

Die Industrie-Vorstädte waren nicht angegriffen worden. …
Alle diese Angriffe waren direkt auf die Zivilbevölkerung gerichtet.

Jahre später hat Hans dann erfahren, dass Winston Churchill die Motivation für die Bombardierung Dresdens aufdeckte : Er habe den anrückenden Russen zeigen wollen, welche gewaltige Luftmacht die Alliierten haben.
Er wollte also nur die Muskeln spielen lassen, und deshalb wurden vieltausend Menschen getötet, eine intakte Kunststadt vernichtet.
Hans war verbittert und dachte : Dagegen war Nero noch ein Waisenknabe.“

*) P.P. Meir „Zephir und Zyklon“

************
Hans wurde 1921 als Sohn eines süddeutschen Fabrikanten geboren, nach Notabitur wurde er mit 17 zum Militär eingezogen und musste eine Offiziers-Ausbildung absolvieren. Nach dem Frankreich-Feldzug, den als „Blumenkrieg“ bezeichnete, weil es beim Einmarsch kaum nennenswerte Kampfhandlungen gab, musste er als Kompanieführer in den Russland-Feldzug, wo er beim Kampf um Stalingrad schwer verwundet wurde. Sein Unglück war aber auch sein Glück, weil er als einer der letzten aus dem Kessel ausgeflogen wurde. Nach dem zynischen Kalkül der Selektion wurde er deshalb gerettet, weil angenommen wurde, dass man ihn noch zusammenflicken und nochmal in den Krieg schicken könnte. Er überlebte die Verwundung, eine Sepsis und als „verwundeter Soldat im Studium“ auch die Zerstörung Dresdens. 


Nach dem Krieg schlug er sich in den amerikanischen Sektor durch, wo er in Stuttgart Architektur studierte und seine spätere Ehefrau traf, auch eine Architektur-Studentin. Er diente sich ihr als Dolmetscher des Schwäbischen ins Hochdeutsche an und rettete sie vor dem Hungertod mit Hilfe eines Sackes Kartoffeln, den er wunderbarerweise requirieren konnte. Beide wurden über 90 und starben kurz nacheinander. Aus der Ehe gingen sechs Kinder hervor. 


Noch als Student konzipierte Hans ein völlig neues architektonisches Konzept einer Schule, gewann damit einen Architekten-Wettbewerb und erhielt den Auftrag zum Bau der Schule. Diese Schule wurde als eines der ersten Bauwerke der 1950ger Jahre unter Denkmalschutz gestellt, war Vorbild für unzählige Schulgebäude. Er arbeitete als erfolgreicher Architekt hauptsächlich von Schulen, Sport-Stätten und Kliniken bis zum Rentenalter. Danach bildhauerte er und schrieb Gedichte, Kurzgeschichten und Bücher unter dem Namen P.P. Meir.

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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17 Antworten zu Die Zerstörung Dresdens – Bericht eines Zeugen

  1. Herbert schreibt:

    Sehr geehrter Friedland,
    da gebe ich Ihnen selbstverständlich völlig recht. Schultze-Rhonhof greift zu kurz, hat aber zu meiner „Erwachung“ als Einstiegslektüre beigetragen und den Prozeß des generellen Hinterfragens der offiziellen Version der deutschen Gechichte geweckt.
    Viele Grüße

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  2. Herbert schreibt:

    Den werten Kommentatoren und geneigten Lesern kann ich vertiefend zu Ihrem Geschichtsverständnis die Lektüre von David Irving (Kein englischer Geschichtsverdreher) empfehlen, oder aber in Kurzform den Artikel von Paul Craig Roberts „The lies about world war 2″(Relativ gute Übersetzungsmöglichkeit durch deepl.com). Sehr erhellend ist auch das Buch von Gerd Schultze-Rhonhof „Der Krieg der viele Väter hatte.

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    • Friedland schreibt:

      Auch Schultze-Rhonhof greift mit seinem Titel zu kurz, da der Zweite Dreißigjährige Krieg ein Vernichtungsfeldzug gegen das Deutsche Reich bedeutete, die Urheber, genannt „Tiefer Staat“, sind bereits ausgemacht, deshalb hatte dieser Krieg nur einen Urheber!

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  3. Semenchkare schreibt:

    Zitat:

    Dresden: Dienstag, 13. Februar 1945 (Deutsch) Broschiert – 15. September 2008

    Kriegsverbrechen oder militärische Notwendigkeit?

    In der Nacht vom 13. auf den 14. Februar 1945 geschah das Unfassbare: Alliierte Bomberverbände flogen einen mehrstündigen Angriff auf Dresden, »das Florenz an der Elbe« wurde in einem gewaltigen Feuersturm dem Erdboden gleichgemacht. Mindestens 35.000 Menschen fanden den Tod. Frederick Taylor unterzieht in seiner glänzend recherchierten Dokumentation die Ereignisse und Legenden einer neuen, kritischen Betrachtung.

    Der Angriff britischer und amerikanischer Luftverbände auf Dresden am 13. Februar 1945 gehört zu den Traumata der an Gräueln reichen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Das Bombeninferno von Dresden, dem etwa 35 000 Zivilisten zum Opfer fielen, ist – wie Guernica oder Coventry – zum Synonym geworden für den totalen Krieg, der Opfer unter der Zivilbevölkerung nicht nur in Kauf nimmt, sondern strategisch einsetzt. Bis heute gehört die Zerstörung dieser Stadt zu den brisanten Themen im Verhältnis von Deutschen und Briten. In der Flut von – beiderseits emotional aufgeladenen – Veröffentlichungen zur Frage von Schuld und Kriegsverbrechen kommt dem Buch von Frederick Taylor besondere Bedeutung zu. Erstmals werden von britischer Seite Zweifel und kritische Stimmen laut, wo lange Zeit Kriegshelden wie »Bomber« Harris geradezu glorifiziert wurden. Der Historiker stellt Dresden in den Rahmen europäischer Kultur- und Kriegsgeschichte und legt dar, wie mit gezielten Vernichtungsattacken auf Städte wie Dresden moralische Grenzen der Kriegsführung ausgelotet und überschritten wurden.

    Erstmals beleuchtet Frederick Taylor aus britischer Sicht kritisch den Luftangriff auf Dresden kurz vor Kriegsende. Er analysiert die Strategie des gezielten Terrors gegen die Zivilbevölkerung im Zusammenhang mit dem Kriegsverlauf, mit den Luftangriffen der Deutschen und mit der Aufweichung moralischer Grundsätze.

    ***************
    …für interessierte Leser.

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    • Friedland schreibt:

      Sie werden doch nicht erwarten, daß ein britischer Geschichtsverdreher seinen Landsleuten in die historische Suppe spuckt ! Allein die Tatsache, daß er meint, der dreitägige Angriff hätte nur 35.000 Menschen das Leben gekostet, katapultiert dieses Machwerk sofort in die Altpapierverwertung. Weitere Ausführungen erübrigen sich bis auf den Hinweis einer abermaligen Siegergeschichtsschreibung!

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  4. Semenchkare schreibt:

    Wie Willy Roßner das zerstörte Dresden sah

    Der Fotograf Willy Roßner dokumentierte von 1945 bis 1947 die Trümmer, die die Luftangriffe auf Dresden hinterlassen hatten. Seine Fotos liegen heute im Militärhistorischen Museum der Bundeswehr.

    Bilderstrecke

    https://www.welt.de/geschichte/zweiter-weltkrieg/gallery137386783/Wie-Willy-Rossner-das-zerstoerte-Dresden-sah.html

    ….!!

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  5. Semenchkare schreibt:

    Biden behauptet, bei den Luftangriffen in Dresden seien nur 250 oder 2.500 Menschen getötet worden

    Wenn man über die Lügen eines anderen spricht, tut man selber gut daran, nicht auch zu lügen – oder sich zumindest nicht zu irren. Aber genau das ist Joe Biden nun wieder einmal passiert.
    »250 oder 2.500 Menschen wurden getötet«

    Um zu verdeutlichen, dass eine Lüge in den Medien zur Wirklichkeit werden kann, wenn sie oft genug wiederholt wird, zieht US-Präsident Biden bei einer Pressekonferenz im Januar einen Vergleich mit Joseph Goebbels heran.

    Er erzählt im Zusammenhang mit der …

    Mehr hier:

    https://flinkfeed.com/biden-spricht-ueber-die-propaganda-von-goebbels-und-macht-es-ihm-nach

    ..Meine Meinung zu dem Mann ist nicht druckreif!

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  6. ClaudiaCC schreibt:

    Nach meiner Kenntnis wurden unter deutscher nationalsozialistischer Regie durchaus schwere Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit verübt, wie zum Beispiel die Belagerung und Blockade Leningrads mit rund einer Million Toten und der Völkermord an den Juden.

    Richtig ist aber auch, dass deutsche reguläre Wehrmachts-Truppen nicht die bekannten Grausamkeiten gegen Zivilpersonen verübten wie Vergewaltigungen, Abtransport von Juden, Massen-Erschiessungen nach Partisanen-Angriffen und Morde an Zivilpersonen.
    Die Soldatenehre der gegen feindliche bewaffnete Kräfte kämpfenden Truppe schloss solche Verbrechen aus, sie standen unter schwerer Strafe.
    Die Nazi-Führung schätze es so ein, dass die meist zum Wehrdienst verpflichteten jungen Soldaten und die zur bürgerlichen und adligen Oberschicht gehörenden Wehrmachts-Offiziere solche Befehle verweigert hätten.

    Für die Verbrechen wurden Spezialtruppen hinter den Fronten eingesetzt, die extra ausgesucht wurden und meist aus älteren Polizeikräften bestanden, die sich schon vorher durch besondere Härte ausgezeichnet hatten. Sie trugen ähnliche Uniformen wie die Wehrmacht, zwar mit anderen Abzeichen, wurden aber trotzdem mit Wehrmachts-Truppen verwechselt. In der historischen Betrachtung entstand auch wegen dieser Verwechslungen ein falsches Bild.

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    • gerardfrederick schreibt:

      Nach Jahrzehnten von Recherchen in 2 Sprachen habe ich gelernt, dass die Wahrheit immer von irgendwelchen Besserwissern verneint mit, mit dem berühmten — ¨ja, aber¨.

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  7. altmod schreibt:

    Dazu kann/muss auch an die kurz vorausgehende Konferenz von Jalta erinnert werden. Gerard Radnitzky schrieb in seinem Buch „Das verdammte 20. Jahrhundert“:

    „Vom 4. bis 11. Februar 1945 tagte die Jalta-Konferenz, die Krimkonferenz – The crime Conference on the Crimea, wie sie nach dem Krieg von republikanischen Zeitschriften in den USA genannt wurde. Eigentlich bestätigte sie nur die bei der Teheran-Konferenz gefaßten Beschlüsse. Es ist das Prachtbeispiel von Stalins kluger Strategie, seine Vasallen an seinen Hof kommen zu lassen. Stalin und Roosevelt (Churchill war zum Junior-Partner geworden) entwarfen die europäische Nachkriegsordnung. Die Konferenz fand im Erdgeschoß des Lewadija-Palasts bei Jalta statt, das der letzte Zar, Nikolai II. in den Jahren 1910/11 erbauen ließ, wenige Jahre vor seiner Ermordung (er und seine Familie hatten nur mehr sechs Jahre zu leben)…
    Das speziell gepolsterte Bett des todkranken, praktisch sterbenden Roosevelt ist heute eines der Schmuckstücke des im Palast eingerichteten Museums. (Churchill klagte bitter über die Wanzen, die den alten Zarenpalast bevölkerten. Ob Roosevelts Blut eben falls die Wanzen anzog, darüber ist der Geschichte nichts bekannt.) Ein anderes Schmuckstück des heutigen Museums ist die berühmte Gartenbank, auf der sich die „Großen Drei“ zum berühmten Gruppenphoto niederließen, genauer gesagt, aufgestellt wurden (den Roosevelt mußte immer getragen werden). Das Gruppenbild steht in der Tradition mittelalterlicher Trinitätsikonographie und soll die Botschaft vermitteln: Große Männer machen Geschichte. Wenn ich das Bild sehe, dann interpretiere ich es reflexartig als ein Vexierbild: Wo ist der Vierte? Der vierte der großen Kriegsverbrecher? II bnlle par son absence. (Er war im „Führerbunker“ in Berlin und hatte nur mehr zweieinhalb Monate zu leben – Roosevelt nur mehr einen Monat.) Diese vier Männer, diese vier Großverbrecher – „little, ignorant men with great power“ -, haben den mittleren Teil des 20. Jahrhunderts, des Jahrhunderts der Kriege, geprägt. (Karl Popper habe ich öfters sagen gehört: Political history is the history of crimes and mass murder.) Allerdings fehlte bei den großen Verbrechern auch ein französischer Repräsentant, Clemanceau hätte wohl in die Verbrechergalerie hinein gepaßt, allerdings gehörte er zur ersten manifesten Phase. Schließlich waren die Franzosen die wichtigsten Kriegstreiber für diese Periode des „Dreißigjährigen Krieges 1914-1945″, eine notwendige Bedingung. In der zweiten manifesten Phase des Krieges hatten sie nichts mehr zu sagen, nachdem sie in sechs Wochen besiegt worden waren. Von den „Großen Nationen“ von damals ist nur Amerika übrig geblieben, das (noch) der Hegemon ist; alle anderen sind zweit- und drittrangig geworden – im nahe Hafen von Sewastopol rostet heute die einst legendäre sowjetische Schwarzmeerflotte.
    Erst allmählich habe ich einen Überblick über die kleinen Männer mit großer Macht gewonnen, von denen die Geschicke der vielen Millionen kleiner Leute abhingen: Zuerst war ich überzeugt, Hitler sei der böse Teufel gewesen, der alles Unheil angerichtet hatte, und erst spät sah ich ein – abgesehen davon, daß monokausale Erklärungen in der Geschichte immer falsch sind -, daß er nur einer unter einer Anzahl von Verbrechern war und vor allem, daß die Persönlichkeiten, die auch heute noch von den politisch korrekten Gutmenschen hochgehalten und quasi verehrt werden, in Wirklichkeit zum Großverbrecherclub gehörten…“

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  8. Rolf Günther schreibt:

    Churchill (und andere Alliierte)hat die Deutschen gehasst und die Bombardierung Dresdens war ein Kriegsverbrechen, für das die Alliierten bestraft werden müssten. Aber nicht nur dafür. Amerikaner vor allem haben hunderttausende Soldaten in zb den Rheinwiesenlagern VORSÄTZLICH in Dreck und Schlamm verrecken lassen. Und in den Hungerwintern nach dem Krieg wurden mehr als 2 Millionen Deutschen VORSÄTZLICH derart geringe Nahrungsmittelzuteilungen gegeben, dass sie verhungerten! Die Alliierten wollten den deutschen Volkskörper bewusst um Millionen verringern, um dieses verhasste Volk noch in FRIEDENSZEITEN zu bestrafen!!!

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  9. theresa geissler schreibt:

    Also, Winston Churchill, der ab ´45 bis zu seinem Tod in fast ganz West-Europa so ungefähr wie ein Held verehrt worden ist, hatte diesen unsäglichen Verbrechen gegen der Menschheit auf seinem Gewissen…
    Unvorstellbar! Aber da sieht man schon wieder, dass es in (Welt)kriegen ebensowenig lauter Heiligen, als lauter Teufel gibt.
    Sicher während den ersten 25 oder 30 Nachkriegsjahren wollte man das im Allgemeinen nicht wissen: Alles hätte immer nur an „den Anderen“ gelegen…
    Ich bin froh, dass ichselbst da nicht allzu lange reingetreten bin, sondern schon in meinen jungen Jahren instinktiv gewusst habe: Alles und jeder hatte in diesem Fall mehreren Seiten:
    Am Ende gab es hier keine „gute‘ Seite, ebensowenig wie eine „schlechte“….

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  10. ebetz@freenet.de schreibt:

    “Ich möchte keine Vorschläge haben, wie wir kriegswichtige Ziele im Umland von Dresden zerstören können, ich möchte Vorschläge haben, wie wir 600.000 Flüchtlinge aus Breslau in Dresden braten können.”

    zitiert nach Martin Gilbert (“Winston S. Churchill”. 8 Bände mit Begleitbänden. Butterworth, London 1966, 1988)

    In der Tagesschau gestern am 13.02.2021 war im Gedenken an die Bombadierung von Dresden von ca. 25000 Toten. Andere Quellen sprechen von mehr als dem Zehnfachen. Und immer noch wird unser Volk verdummt. Schändlich und schäbig.

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    • theresa geissler schreibt:

      Jedenfalls nicht von mir, geburtiger Holländerin. Und niemals getan auch, da können Sie mir glauben!
      Übrigens, was ich schon eher mal irgendwo bemerkt habe: Wir, holländische Schüler, lernten bereits in den siebziger Jahren Beim Geschichtsstunden wörtlich, „dass ein solcher unseligen Vertrag wie dem Versailles-Vertrag einfach einen nächsten Weltkrieg zufolge haben MUSSTE…“ – wahrhaftig, so stand das in unseren Büchern.
      Mut! Dieser Tatsache – denn mehr als ein logischer Vorgang ist es nicht – wird noch weiter verbreitet werden.

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  11. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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