Gendersprache, schwere Sprache? Uni Kassel bestraft Verweigerer mit schlechten Noten

(www.conservo.wordpress.com)

Von Alex Cryso

Köln hat es vorgemacht: Die deutsche Amtssprache muss gendergerechter werden. Das Männliche muss raus, das Anti-Diskriminierende muss rein. Auch im mittlerweile rettungslos verlorenen Pforzheim wurde schon der Wunsch nach einer solchen Umstellung laut.

Merke: Je versiffter der Ort, desto größer die Sehnsucht nach Selbstabschaffung. Nun hat das Sprachwirrwarr auch die Student*Innen der Uni Kassel erwischt: Wer sich keiner gendergerechten Formulierung bedient und beispielsweise das geschlechterübergreifende *-Sternchen in den Arbeiten und Klausuren außer Acht lässt, bekommt schlechtere Noten. Genau so funktioniert linke Umerziehung heute: Und bist Du nicht willig, so brauche ich Gewalt. Dabei weiß jeder: Willst Du ein Volk zerstören, so musst Du ihm die Sprache rauben. Und welche Gehirnwäsche würde besser funktionieren, als die über das alltägliche Vokabular?

Schon auf der Internetseite der Uni Kassel wird angekündigt: „Im Sinne der Lehrfreiheit steht es Lehrenden grundsätzlich frei, die Verwendung geschlechtergerechter Sprache als ein Kriterium bei der Bewertung von Prüfungsleistungen heranzuziehen.“ Dazu meinte Sylke Ernst, Leiterin der Stabsstelle für Gleichberechtigung, dass „Lehrende zum Beispiel in Hausarbeiten Punkte abziehen und so eine schlechtere Note geben, wenn die Geschlechtsbezeichnungen nicht korrekt sind“. Leider gibt es bislang noch niemanden, der sich dagegen wehrt. Dabei wird hausintern schon längst von einem „Wespennest“ gesprochen, wenn es um das Genderthema geht.

Mut gemacht wird den Betroffenen von einer ganz anderen Seite aus: Walter Krämer, Vorsitzender des Vereins für Deutsche Sprache, meinte, man warte „nur noch auf den ersten Betroffenen, der den Schneid hat, dagegen zu klagen. Dann finanzieren wir einen Prozess bis zum Bundesverfassungsgericht.“ Auch Rechtswissenschaftler Christoph Gröpl hält die neue Vorgehensweise der Uni Kassel für „rechtlich unvertretbar“.

An der Universität der nordhessischen Stadt sollen das Gendersternchen und andere dementsprechende Formulierungen bald zum unausweichlichen Standard gehören. Selbst Fußnoten im Text, die auf Vielfalt und Diversity hinweisen, werden dann mit dem Punkteabzug bestraft. Und auch das dortige Rathaus ist schon längst auf diese Linie gebracht. Genauso wie der Duden, wo die „Gästin“ oder die „Bösewichtin“ als neu definierte Begriffe zu finden ist. Dabei hält die Mehrheit der Deutschen nichts vom Gender in der Sprache. 56 Prozent der Bevölkerung lehnt die zwanghafte Verweiblichung ab und selbst 52 Prozent aller befragten Frauen sind gegen diese Form der Pseudo-Anti-Diskriminierung.

Alex Cryso

Links:

https://www.hna.de/kassel/universitaet-kassel-gender-streit-noten-politik-sprache-90265076.html

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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9 Antworten zu Gendersprache, schwere Sprache? Uni Kassel bestraft Verweigerer mit schlechten Noten

  1. gelbkehlchen schreibt:

    Außerdem verstößt doch die Beurteilung einer Klausur oder Arbeit eines Studenten nach Kriterien, ob er Gender Sprache oder nicht verwendet hat, gegen das von den linksgrünen Speckmadengutmenschen selbst geschaffenen Antidiskriminierungsgesetz. Denn diejenigen, die die Gender Sprache nicht verwenden, werden doch diskriminiert nach diesem Antidiskriminierungsgesetz. Aber solche Widersprüche zu bemerken, da sind die linksgrünen Speckmadengutmenschen zu blöde, sie haben zu viel Speck im Gehirn anstatt Gehirnzellen.

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  2. Semenchkare schreibt:

    … Walter Krämer, Vorsitzender des Vereins für Deutsche Sprache, meinte, man warte „nur noch auf den ersten Betroffenen, der den Schneid hat, dagegen zu klagen. …

    Das bedeutet fuer einen eventuellen Klaeger echten Mut gegen das linksgruen versiffte Etablishment zu haben. Gibts da keinen aus den Reihen der Junge Alternative für Deutschland (Kurzbezeichnung: JA) ?

    …im Uebrigen dachte ich, der Sprachverein sei schon verboten worden.

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  3. luisman schreibt:

    Bedenkt man, dass normalerweise nur ca. 15-16% (die mit einem IQ ueber 115) ueberhaupt zum Studium befaehigt sind, aber z.T. bis zu 50% eines Jahrgangs sich in eine Uni – grossteils zu einem Laberstudium – einschreibt, sind solche Abstrusitaeten nicht so verwunderlich. Die Studienabbrecher (die selbst das verminderte Niveau nicht schaffen) bewerben sich dann in der Politik, um DICH zu vertreten. Man waehnt sich in Schildbuerga, und doch ist es das Land, in dem Merkel gut und gerne lebt. Oder doch eher das Land VON dem Merkel und ihre Claqueure, inkl. angeblicher Genderwissenschaftler, gut und gerne leben. Nur so lange noch genug Fett auf der Suppe schwimmt kann ein Land sich das leisten, wie die bitterarmen und die schon zusammen gebrochenen sozialistischen Staaten zeigen. Und wie die zusammen gebrochenen sozialistischen Staaten uns lehren sollten, ist die Leistungverweigerung das einzig friedliche Mittel, um ein solches System zu beenden.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Ich muss leider gestehen, dass ich solche Wut im Bauch habe, dass ich Gewaltfantasien habe. Obwohl ich doch meiner Meinung nach früher ein sonniges Gemüt hatte.

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      • theresa geissler schreibt:

        Und ich bekam beim lesen dieses Berichts Visionen von „Newspeak“ aus Orwells‘ ‚1984‘!
        Sehen die Sprachlehrer denn selbst nicht, womit sie tätig sind?!

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        • ceterum_censeo schreibt:

          O doch liebe Theresa.
          Indessen: ‚May this be madness, yet there ist method in it ‚ (Shakespeare, Hamlet)

          Genau DAS ist der Zweck der ‚Übung‘.

          Das mit dem „Newspeak“ aus Orwells‘ ‚1984‘ holt mich schon lange ein.
          Und die Äußerung gelbkehlchens kann ich nur allzugut nachfühlen. Da sind wir schon zwei!

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  4. Danisch erklärt:
    Hier wird ganz eindeutig eine falsche Rechtslage dargestellt und in krimineller und vor allem auch verfassungswidriger und beamtenrechtswidriger Weise die Rechtsordnung und die Verfassung gebrochen.

    Ich habe mich ja damals nach meinem Uni-Streit 10 Jahre lang mit Prüfungsrecht beschäftigt und alle damals veröffentlichten Urteile und Bücher dazu gelesen. (In der Bibliothek des BGH kannten sie mich schon, weil ich alles, was die Landebibliothek nebenan nicht hatte, bei denen nachgelesen habe.) Und schon oft geschrieben, dass Professoren, Rektoren/Präsidenten, selbst die Universitätsjustiziare allesamt von Prüfungsrecht noch nie etwas gehört haben oder ganz bewusst dagegen verstoßen. Ich hatte ja beschrieben, dass bei der Rektorwahl damals in Karlsruhe keiner der drei Kandidaten überhaupt wusste, was der Begriff meint, und sie nachher den gewählt haben, der darüber lachte, weil er glaubte, das gehöre zur Finanzbuchhaltung und beträfe die Wirtschaftsprüfung, und meinte, das sei nur was für Juristen und nicht für Wissenschaftler.

    Prüfungen und Prüfungsbewertung unterliegen nicht der Freiheit von Forschung und Lehre.

    Die Freiheit von Forschung und Lehre betrifft – deshalb heißt sie so – Forschung und Lehre. Sie schützt den Wissenschaftler gegenüber dem Staat und erlaubt ihm, zu sagen, was er für richtig und falsch hält.

    Prüfungen sind jedoch etwas völlig anderes, nämlich ein hoheitlicher Akt, in dem der Professor oder Lehrende nicht mehr Grundrechtsträger, sondern als Exekutive die Staatsgewalt ist, und nur der Prüfling (und andere Prüflinge, soweit es die gleichen Maßstäbe betrifft) und nur der Prüfling die Grundrechte hat – auch die auf Freiheit von Forschung und Lehre.

    Der Prüfling ist gegenüber dem Prüfer geschützt, aber nicht der Prüfer gegen den Prüfling.

    Deshalb (Bundesverfassungsgericht 1991) ist es verboten, etwas Richtiges als falsch und etwas Falsches als richtig zu bewerten.

    Grundsätzlich ist eine Prüfung so angelegt, dass der Prüfer darin überhaupt keine eigenen Rechte geltend machen kann. Denn weil er unabhängig sein muss, muss die Prüfung so ausgelegt werden, dass das Ergebnis den Prüfer nicht betrifft, sonst wäre er ja befangen. Deshalb kann ein Prüfer in einer Prüfung niemals in seinen Rechten verletzt werden und deshalb auch keine Rechte geltend machen. Er hat keine Grundrechte in der Prüfung. Einzige mir aus der Rechtsliteratur bekannte Ausnahme: Ein Prüfer hat das (Grund-)Recht, im Vergleich zu anderen Prüfern nicht im Übermaß herangezogen zu werden. Das gibt ein Recht, nicht als Prüfer herangezogen zu werden. Ist er aber Prüfer, hat er dieselben Pflichten.
    Grundrechte wirken nur Bürger gegen den Staat.

    Es gibt kein Grundrecht eines Prüfers gegen andere Bürger, dass die zu sagen haben, was er hören will. Es gibt kein Grundrecht, die eigene Auffassung anderen aufzuzwingen.
    Die Freiheit von Forschung und Lehre gibt dem Grundrechtsträger, nämlich einem selbst, die Freiheit zu sagen, was man für richtig hält, und zu kritisieren, was man für falsch hält.

    Es ist aber ein eigenes Recht. Es bezieht sich nur auf das, was man selbst sagt. Es umfasst nicht das Recht, anderen vorzuschreiben, was sie zu sagen haben.

    Wir haben hier wieder mal die typische rot-grün-linke Grundrechtsinversion: Eigentlich gibt ein Grundrecht die Freiheit, etwas zu tun, und ein Abwehrrecht gegen den Staat, dies einzuschränken. Die drehen das aber um: Die benennen ein Grundrecht als Vorwand dafür, die Rechte des Einzelnen einzuschränken und ihn zu einem bestimmten Handeln oder Unterlassen zu zwingen, also genau das Gegenteil eines Grundrechts.
    Es ist kompletter Blödsinn, dass „Lehrenden frei steht, „geschlechtergerechte Sprache als Kriterium bei der Bewertung von Prüfungsleistungen heranzuziehen”.

    Lehrende (Schwachsinnsbegriff! Mal vom Genderblödsinn abgesehen müsste es „Prüfende” heißen) sind nämlich überhaupt nicht in der Position, die Kriterien für die Bewertungen von Prüfungsleistungen heranzuziehen. Das dürfen die gar nicht.

    Die Anforderungen und Maßstäbe, nach denen in einer Prüfung bewertet wird, hat allein der Gesetzgeber festzulegen, weil nur so der demokratische Einfluss gewährleistet ist. Die Exekutive („Lehrende”, Professoren, Prüfer) hat da erst einmal gar nichts zu melden, sondern gemäß ihrer Bindung an Recht und Rechtsprechung das zu befolgen, was Gesetzgeber und Gerichte ihm vorgeben.

    Erst die Einzelheiten im Kleinen kann der Gesetzgeber an die Verwaltung delegieren, indem er ihr das Recht einräumt, im Wege der Verwaltungsverordnung Prüfungsordnungen und Prüfungspläne zu erlassen. Da muss das dann aber auch drinstehen, veröffentlicht werden und für alle gleich gelten.

    Ganz unabhängig von Gender: Es ist unzulässig und verboten, dass die „Lehrenden” (oder wie auch immer man sie bezeichnen mag) eigenmächtig irgendwelche Kriterien festlegen oder heranziehen, insbesondere wenn das willkürlich oder nach Gutdünken erfolgt, oder man sie – wie hier – auch noch erinnern muss, das vorher zu sagen.

    Das Prüfungsrecht ist da eindeutig: Wer andere als die durch Gesetz und Prüfungsordnung vorgegebenen Kriterien anwendet, bewertet willkürlich und damit unzulässig, das wird aufgehoben. Und wenn das, wie hier, nicht nur ein normaler Prüferfehler ist, sondern von vornherein die Absicht dahintersteht, etwas anderes zu bewerten, als vorgegeben, dann ist das nicht nur rechtswidrig, sondern nichtig, weil es schon an der Absicht der Leistungsbewertung fehlt.
    Es ist auch verboten, nach einer „Musterlösung” zu prüfen. Es ist unzulässig, wenn der Prüfer nach bewertet, ob die Antwort mit seiner Musterlösung übereinstimmt. Der Prüfling hat einen Antwortenspielraum, und wenn er es ordentlich begründet, und keine fachlichen Fehler drin sind, muss es als richtig gewertet werden.

    Deshalb ist es auch unzulässig, wenn der Prüfer nur nach seiner Literatur prüft. Auch andere in Literatur und Wissenschaft vertretene akzeptierte und begründete Auffassungen, müssen als richtige Lösung hingenommen werden, es darf keine „eigenen Schulen” geben. So lange es da draußen also Leute in der Wissenschaft und deren Literatur gibt, die nicht gendern, oder das Gendern sogar für falsch halten, ist das schon formal als richtig anzuerkennen.
    Es ist auch beamtenrechtswidrig, weil es gegen die Pflicht der Beamten zu politischer Neutralität verstößt. Die Leute sind abzumahnen oder direkt zu entlassen.
    Jeden Prüfer, der so etwas ankündigt oder verlangt, kann man von vornherein als befangen ablehnen, weil er klar macht, dass er nicht (ausschließlich) nach den vorgegebenen Prüfungskriterien bewertet.
    Die Universitätsverwaltung hat sich in Prüfungen überhaupt nicht einzumischen. Das darf alleine der Teil, der die Aufgaben des Prüfungsamtes erfüllt. Und selbst der darf sich nicht oder nur in sehr eingeschränkter Weise in die Anforderungen und Bewertungskriterien einmischen.

    Schon gar nicht per Webseite. Das muss im jeweiligen Amtsblatt veröffentlicht werden.
    Artikel 3 Grundgesetz: Niemand darf wegen […] seiner politischen Anschauungen benachteiligt oder bevorzugt werden.

    Es ist verfassungswidrig, Leute nach politischer Konformität zu benoten.
    Wie gesagt: Wer nach Gendersprache bewertet, gehört nach meiner Rechtsüberzeugung in milderen Fällen abgemahnt und im Wiederholungsfall aus dem Beamtenverhältnis entfernt. In härteren Fällen sofort entfernt.

    Es zeigt mal wieder, wie unfassbar dumm, verlogen, intrigang, und vor allem staats- und verfassungsfeindlich diese Gendermafia ist. Und dann heißt es immer, der Staatsschutz solle doch „Rechte” beobachten. Hier aber weren die Verfasung, die Gewaltenteilung, die Grundrechte, die Demokratie gebrochen. Hier wird der Staat zersetzt und zerstört. Hier sind die Futtertröge für korrupte, vollgefressene Marxisten, die auf die Verfassung sch… und trotzdem auf Lebenszeit verbeamtet werden und vom Steuerzahler durchgefüttert werden müssen.

    Die Universitäten wieder mal als Haufen korrupter linker Idioten, die sich um Recht, um ihre Pflichten und der anderen Rechte kein bisschen kümmern, die einfach tun und lassen, was sie wollen, und dann vom Steuerzahler subventioniert werden müssen. Futtertrog für Bolschewisten.

    Das ist natürlich kein Einzelfall. Wenn man das zurückverfolgt, kommt man natürlich auf die Keimzellen zurück und auf die Gender Studies in Berlin – und eben auf die Verfassungsrichterin Baer, die zu den Zentralfiguren in dieser verfassungsfeindlichen Genderorganisation gehört.

    Genau das, was mir damals in meiner Verfassungsbeschwerde passiert ist, denn die lief ja genau darauf hinaus, dass die Kriterien nicht willkürlich sein dürfen, sondern vom Gesetzgeber vorgegeben werden müssen, wie es das Bundesverfassungsgericht 1991 noch selbst entschieden hatte. Genau der Punkt, dass sich Prüflinge nicht danach bewerten lassen müssen, wie es dem Prüfer persönlich gerade passt.

    Hier sieht man wunderbar, wie ein korruptes Bundesverfassungsgericht, aus dem heraus die Verfassung und die Grundrechte zersetzt und zertrümmert werden, letztlich in eine Zersetzung der Verfassung und der Grundrechte übergeht, die sich über die ganze Republik ausbreitet.

    Hier wird genau gegen die Punkte verstoßen, die ich damals durchsetzen wollte und oben aufgezählt habe. Hier wird von der Gendermafia (Mafia ist eigentlich noch zu harmlos, die sind mit Geld zufrieden), von den Genderbolschewisten über die Übernahme des Bundesverfassungsgerichts die gesamte Rechtsordnung, unser gesamtes Grundrechtsprinzip, schon zentrale Konzepte wie Gewaltenteilung, einfach abgeschafft.

    Und dann die übliche Drecksrhetorik, die Abschaffung der Rechte als Ausübung von Grundrechten hinzustellen, weil Grundrechte die Staatsgewalten gegen den Bürger schützen würden.

    Dreckig, verlogen, verfassungsfeindlich bis zum geht-nicht-mehr – Made in Bundesverfassungsgericht.
    https://www.danisch.de/blog/2021/03/29/der-kriminelle-verfassungsfeindliche-feminismus-an-der-universitaet-zu-kassel/

    Gefällt 3 Personen

    • gelbkehlchen schreibt:

      Du bist ja über die linksgrünen Speckmadengutmenschen genauso wütend wie ich. Genau das hebe ich schon oft geschrieben, sie verdrehen alles, Sprache, Moral, Gesetze, Justiz, Religion. Auch der Flüchtlingseinlaß Angela Merkels ist grundgesetzwidrig, verstösst gegen Art.16a GG. Aber das Bundesverfassungsgericht richtet sich gegen die Verfassung.

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  5. gelbkehlchen schreibt:

    Letztendlich bekommt man Anerkennung durch Leistung und nicht durch Gehirnwäsche. Das gilt auch für Männer.
    Der Norweger Harald Eia hat zu dem Thema vor Jahren schon mehrere Videos gemacht:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Hjernevask

    Gefällt 1 Person

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