23. Mai, der große Verfassungstag – und niemand geht hin

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Hambacher Fest 2019. Foto: Privat

Kein Tag wie jeder andere

Es ist fast symbolisch: So wenig Achtung, wie das Grundgesetz bei den derzeit Herrschenden genießt, so wenig wird der Tag gefeiert, an dem die beste „Verfassung“, die Deutschland je hatte, in Kraft getreten ist: der 23. Mai 1949!

Da auch zeigt sich die Schwäche der deutschen Verfassungswirklichkeit: Staatliche Symbole werden gar nicht oder verschämt hergezeigt, Regenbogenflaggen scheinen bedeutender denn Schwarz-Rot-Gold und „deutsch“ kein Wert mehr an sich zu sein. Die „Nationalhymne“ gilt so wenig wie das in allen Demokratien der Welt selbstverständliche Bekenntnis zum Vaterland, sie wird nur noch selten und fast verschämt gesungen – trotz ihrer großartigen Worte und der sich einprägenden Melodie. Nicht einmal im Fußball gibt es noch die „Deutsche Nationalmannschaft“; sie ist verkümmert zu „Die Mannschaft“.

Welch eine erbärmliche Entwicklung angesichts der Vorgeschichte und der Mühen der Demokratiewerdung der Bundesrepublik Deutschland! Unser Staat versteckt seine freiheitlichen Symbole, als müsse er sich ihrer schämen. Vergessen, ja totgeschwiegen wird, daß wir Deutschen „in freier Selbstbestimmung die Einheit und Freiheit Deutschlands vollendet“ haben, wie die Präambel des Grundgesetzes (noch) stolz verkündet.

Wenn staatliche Organe noch von der „Verteidigung der Freiheitsrechte“ reden, wird dieser Imperativ auf den „Kampf gegen rechts“ geschrumpft – als ob es nicht mehr Werte zu verteidigen gäbe, z. B. die Freiheit der Meinung und des freien Wortes.

Wer traut sich noch, in aller Öffentlichkeit – oder gar in den Schulen – die Grundwerte unseres Staates ohne Gängelung „von oben“ zu diskutieren! Eine verordnete „politische Korrektheit“ – die „Political Correctness“ („PC“) – erstickt jeden freien Diskurs.

Wo bleibt die großzügige Interpretation der Verfassung dieses Landes? Wo bleibt der freie Raum, über den Erziehungs- und Bildungsauftrag zu sprechen, ohne daß gleich die „Faschismuskeule“ geschwungen wird? Wenn selbst Richter in ihrer freien Rechtsprechung in das Korsett der PC gezwungen werden, ist die „Freiheit“, wie sie das Grundgesetz postuliert, eine Tugend ohne Wert.

Statt den „mündigen Bürger“ zu fordern und zu fördern, scheint „Gleichschaltung“ das erstrebte Ziel zu sein. Mit den Mitteln gelebter Demokratie ist dies jedoch nicht machbar. Vielmehr hat es den Geruch von Befehl und Gehorsam bzw. einer geforderten Obrigkeitsgläubigkeit – wozu notabene eine Politik der „Richtlinien“ und Anweisungen gehört – und gegen die gibt es keine Rechtsmittel.

Diese Entwicklung ist gefährlich und führt letztlich zu einem autoritären Staatsgebilde, dessen Kennzeichen die Mißachtung des Rechts durch die Regierenden ist. Und da verlieren die Grundrechte ihren Bestand. Letztlich verwirklichen „die Eliten“ damit den (totalen) Überwachungsstaat.

Sie verfügen über mächtige Waffen und sind nicht wie früher auf bloße Mundpropaganda angewiesen. Sie beherrschen unsere Massenmedien, sie sitzen vor den Mikrophonen der öffentlich rechtlichen Medien und/oder schreiben die Nachrichten, die wir sehen sollen, und unterdrücken die Nachrichten, die sie vor unseren Augen und Ohren verbergen wollen. Sie geben den Feinden der freien Gesellschaft Sendungen und Interviews zur besten Sendezeit und stellen sie auf die vorderen Plätze der Wahllisten.

Das Prinzip der anhaltenden Eigendynamik des Bösen, das man weit gesät und gestreut hat, gilt nicht nur für Personen, sondern auch für politische Parteien. Die Bürger gehen scheinbar ahnungslos weiter, die Politiker machen „weiter so“, und die radikalen „Landeroberer“ machen weiter. Linksgrüne und „Gutmenschen“ betrachten unser Land als Beute.

Der (noch wache) Bürger muß sich besorgt fragen, wo denn die „Beherzten“ in den demokratischen Parteien sind, die einer solchen verantwortungslosen Politik in den Arm fallen.

Wieso ist es kritikwürdig, wenn verantwortungsbewußte Bürger dafür demonstrieren, die staatliche Identität Deutschlands zu bewahren und die Heimat zu verteidigen?

Reden wir nicht drum herum: Es geht um unser Land, unser Volk, unsere Traditionen. Gesellschaftsveränderer und Systemzerstörer erobern Stück für Stück unser Vaterland. Sie wollen eine andere Gesellschaft, eine andere Kultur, einen anderen Menschen – schlicht: ein anderes Land.

Deutschland hat kaum noch Zeit, das Ruder rumzureißen. Mehr noch: Der gesamte Okzident – das freie Europa – ist von dieser Entwicklung betroffen. Wir müssen uns von der arroganten, längst widerlegten und letztlich suizidalen Vorstellung trennen, daß wir „denen“ überlegen sind. Wir sind es längst nicht mehr! Die Uhr tickt vernehmlich, unsere Zeit läuft ab.

Wehren wir den Anfängen – wenn es nicht schon zu spät ist! Das ist die Botschaft, die heute, am 23. Mai, von unserem Grundgesetz ausgeht.

www.conservo.wordpress.com     23. Mai 2021

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. 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44 Antworten zu 23. Mai, der große Verfassungstag – und niemand geht hin

  1. Kaa schreibt:

    Es kann doch nicht sein, dass die Afrikaner, die vor dem Weltkrieg hier nicht ansässig waren und erst gekommen sind wie Wohlstandsnomaden auf unsere Kosten zu leben, hier die große Klappe haben und sich über Black Lives Matter beim Gastgebervolk aufführen wollen wie Herrenmenschen! Ganz einfach raus mit denen nach Afrika, wer sich nicht integrieren kann und unsere Werte annimmt, hat hier nichts, aber überhaupt nicht zu suchen. Wenn wir woanders leben wollen, müssen wir uns auch integrieren und die dortigen Werte des Landes akzeptieren, so wird ein Schuh draus. Wir lassen uns nicht terrorisieren, dieses Signal muss ankommen und wir sagen, Mohr, Mohrenkopf, Neger, wie wir es kulturell gewöhnt sind. Dieser Schwachsinn uns ein zu reden, die armen Schwarzköpfe werden diskriminiert, im Gegenteil die wollen uns diskriminieren, und das geht gleich gar nicht. Entweder oder. Wir haben auch die Pflicht die vielen integrierten Migranten vor dieser schwarzen P. zu schützen. Dabei bin ich nicht rassistisch, aber der Rassismus der hier in unser schönes Land durch dies Asylnomaden hinein getragen wird, dem muss konsequent mit Ausweisung begegnet werden. ,.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Es ist genau umgekehrt, die linksgrünen Speckmadengutmenschen betreiben Rassismus gegenüber der eigenen Gemeinschaft, gegenüber dem eigenen Volk, sie machen den Nächsten zum sklavisch arbeitenden Untermenschen für die Fernsten, für die Fremden, den profitierenden Übermenschen. Die Umkehr der Naziideologie.

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    • conservo schreibt:

      Liebe Kaa etc.

      bitte achte auf Rechtschreibung, Punkte und Absätze! Deine Beiträge unter verschiedenen Namen machen Sinn, können jedoch nicht rezipiert werden, wenn sie wie Kraut und Rüben daherkommen.

      Warum postest Du Beiträge, wenn sie dann doch keiner wegen mangelnder Übersichtlichkeit liest?

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  2. luisman schreibt:

    Nochmal eine Nacht darueber geschlafen, denn Peter Helmes‘ Artikel regen immer zum Nachdenken an.

    Faellt das nicht auf, dass einerseits die Gemeinschaft der Deutschen sich ein Grundgesetz geben konnte, andererseits lieber auf einzelne machtvolle Politiker, Richter und Pseudoexperten hoert, wenn es um den taeglichen Gebrauch dieser ‚Verfassung‘ geht? Das ist ja nicht nur in der BRD so. Man hoert sogar auf ungeschriebene, neu erfundene ‚Gesetze‘ z.B. der Gender- und Klima-Mafia, obwohl im GG eigentlich das Gegenteil steht. Hat sich das BVerfG mit seinem juengsten ‚Klimaurteil‘ nicht selbst delegitimiert?

    Man muss sich fragen ob das GG so schwammig formuliert wurde, also schlecht gemacht ist, dass sowas moeglich ist. Zum Teil meine ich, dass es so ist, denn z.B. das Wort ’sozial‘ haette man nie aufnehmen duerfen, und viele Grundrechte stehen explizit unter dem Vorbehalt anderer Gesetze, die nicht Grundrechte sind. Aber z.B. in den USA sind die Grundrechte in der ‚Constitution‘ ohne die Moeglichkeit sie einzuschraenken genannt, und die Politiker tun trotzdem was sie wollen. An die sog. Menschenrechtserklaerung halten sich die Staaten auch nur, wenn es politisch in den Kram passt.

    Ich meine es ist zu wenig, wenn die einzige Schutzmassnahme der Buerger, wenn die Regierenden gegen das GG (bzw. die Verfassung) verstossen, eine Revolution ist, denn das ist eine riessige Hemmschwelle. Man muss solche Grundrechtsverstoesse sofort ahnen, sonst sickern sie langsam ein, werden Usus, und von vielen Buergern faelschlicherweise als das wirkliche Gesetz betrachtet. Jeder Politiker, Beamter, Polizist, usw. sollte umgehend entlassen werden und nie wieder eine Position im Staat erhalten, wenn er klar gegen das GG verstoesst – ich denke selbst wenn er es nur versucht. Dann waeren 95% aller Parlamentsbaenke nicht von den derzeitigen Gestalten bevoelkert. Dann waeren Beamte, Polizisten usw. nicht (nur) ihrem „Dienstherrn“ verpflichtet, sondern in erster Linie dem GG (zu meiner Zeit wurde das jedem Soldaten im Grundwehrdienst so eingetrichtert). Das ist eine ‚Systemfehler‘, dass wir Grundrechtsverstoesse nicht zeitnah ahnden, und deshalb gibt es auch nichts zu feiern, und deshalb ist das Wissen und die Begeisterung der Bevoelkerung bzgl. des GG auch nahe Null.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      „Sozial“ und „Alle Menschen sind vor dem Gesetz glech“, das widerspricht sich auch, denn „sozial“ bedeutet immer Vorteile für die einen auf Kosten des anderen. Somit sind nicht alle Menschen vor dem Gesetz gleich.
      Die Väter des Grundgesetzes wollten alles auf einmal und haben Widersprüche eingebaut.

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      • Till Sitter schreibt:

        Das ist eine sehr merkwürdige Deutung des Begriffes „Sozial“. Zu wessen Vorteil und auf wessen Kosten geht denn bspw. der höfliche und respektvolle Umgang miteinander?

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Das meinte ich:
          „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
          Art 20
          (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.“
          Und das meinte ich:
          „Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland
          Art 3
          (1) Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich.“
          Das ist eindeutig ein Widerspruch. Bei einem Sozialstaat sind die Menschen eben NICHT vor dem Gesetz gleich. Sie müssen z.B. unterschiedliche Steuern zahlen und bekommen unterschiedliche Förderungen, werden unterschiedlich gefordert, haben unterschiedliche Pflichten und damit auch unterschiedliche Rechte!

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        • Till Sitter schreibt:

          Sozial bedeutet doch nur, wie sich Menschen aufeinander beziehen, somit ist Gleichheit vor dem Gesetz eine Konsequenz sozialen Verhaltens. Wenn Sie unterschiedliche Steuern u. s. w. als Ungleichheit vor dem Gesetz betrachten, dann ist das m. M. n. ein Denkfehler. Gleichheit vor dem Gesetz heißt ja nicht, dass alle Menschen gleich sind und weil sie nun mal unterschiedlich sind, kann man auch nicht von allen gleiche Leistung u. s. w. erwarten. Als soziale Wesen haben wir uns natürlich darauf geeinigt, dass die Stärkeren auch für die Schwächeren sorgen. Dass dieses System von Schmarotzern ausgenutzt wird, ist übel, aber schwer zu verhindern. Jedenfalls sehe ich darin keinen Grund, Sozialverhalten pauschal abzulehnen. Was hier im angeblichen Sozialstaat verkehrt läuft, ist das asoziale Wirtschaftssystem.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Natürlich meinte ich auch nicht, dass die Menschen gleich sind, sondern dass sie gleiche Rechte und gleiche Pflichten haben müssen. Und wer meint, den Schwächeren helfen zu müssen, der muss es auch tun und nicht die von ihm geforderten guten Werke auf andere abwälzen, weil es ihm zu mühsam ist. Genau dieses scheinheilge Denken ist Gutmenschendenken und macht zur Zeit den ganzen Planeten kaputt. Man hat kein Recht ganz bequem, die eigenen gewünschten guten Werke auf die Gemeinschaft, d.h. auf andere abzuwälzen, denn man hat kein Recht auf die Arbeitskraft des anderen. Hätte man ein Recht auf die Arbeitskraft des anderen, wäre genau dieses die Defintion von Sklaverei. Jeder muss frei sein, ob er gute Werke tun will oder nicht. Zur Nächstenliebe gehört auch der Respekt vor der Freiheit des anderen.

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        • Till Sitter schreibt:

          Die Menschen im Sozialstaat haben alle die selben Rechte und Pflichten, nur können manche ihre Pflichten nicht erfüllen, zu krank oder zu behindert. Was machen wir denn mit denen? Euthanasieren oder lieber verhungern lassen, weil Euthanasieren ja auch Geld kostet? Ich sehe kein Recht auf die Arbeitskraft des Anderen, ich sehe eine Pflicht zum sozialen Verhalten.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Ich sehe eine Pflicht der scheinheiligen Gutmenschen so wie du, ihre Forderungen in eigene Taten umzusetzen und den Schwachen zu helfen. Und wenn das alle wortreichen Speckmadengutmenschen tun, dann ist den Schwachen 1000mal geholfen. Es liegt doch nur an der Heuchelei der Gutmenschen, die meinen, zu guten Werken aufzurufen, reicht zum Gutsein.

          Und nicht andere zu den guten Werken zwingen. Weil die Speckmadengutmenschen selbst für ihre eigenen guten Werke zu faul und zu bequem sind. Denn du hast kein Recht auf die Arbeitskraft des Nächsten. Du machst aus der Nächstenliebe die Nächstensklaverei. Wieso sprichst du überhaupt von „wir“? Weil du Befehlsgewalt hast über andere? Es muss jedem die Freiheit gelassen werden, gute Werke persönlich zu tun oder auch nicht. Und niemand darf den anderen zwingen, Genau das ist Sklaverei und Zwang und eine zwangneurotische, heuchlerische Gesellschaft. Schon in der Bibel steht, nicht an ihren Worten, sondern an ihren Taten sollt ihr sie erkennen. Auch Jesus hat diese Heuchelei gebrandmarkt, indem er bei Mt 23, 4 über die Pharisäer sagte:
          “ 4 Sie binden schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; aber sie selbst wollen keinen Finger dafür rühren. 5 Alle ihre Werke aber tun sie, damit sie von den Leuten gesehen werden. Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Kleidern groß.“

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Speckmadengutmenschen sprechen immer dann von „wir“, wenn sie für ihre geforderten guten Werke zu bequem sind und sie anderen auferlegen wollen anstatt sich selbst. Das bekannteste Beispiel ist das von Merkel: „Wir schaffen das!“ Dabei ist sie selbst unproduktiv und hat noch nie wertschöpfend etwas geschaffen. Kleriker und Politiker predigen scheinheilg das Geben, nehmen aber selbst nur. Maskenaffären, Sonderzahlungen Nachmeldungen von Baerbock, Özdemir und Lauterbach. Wenn sie nicht mehr über Steuern und Kirchensteuern von der Allgemeinheit leben würden, sich selbst ernähren würden, was ja eigentlich normal ist und kein gutes Werk, schon allein dadurch würde genug für die Schwachen übrig bleiben.

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        • Till Sitter schreibt:

          Damit ist die Frage nicht beantwortet. Euthanasieren oder verhungern lassen? 🤔

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Du und andere Gutmenschen wollen die Schwachen ernähren, also werdet ihr mit Gewalt gezwungen, sie zu ernähren. Anstatt dass ihr Speckmadengutmenschen andere zwingt. Damit ist die Frage beantwortet.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Anstatt dass ihr andere Menschen versklavt, werdet ihr Speckmadengutmenschen versklavt zu Gunsten der Schwachen. Der Spieß wird umgedreht und die Schwachen sind gerettet.

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Alle Speckmadengutmenschen, die gute Werke propagieren und anderen auferlegen wollen, ab ins Arbeitslager. Und mit dem erwirtschafteten Geld werden dann genau diese guten Werke getan und den Schwachen ist mehrere Male geholfen.

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        • conservo schreibt:

          @Till
          Wir wollen hier sachlich und kontrovers – ohne Manipulation – diskutieren. „Framing“, also bewußt die bereits gegebenen Antworten nicht verstehen zu wollen und den Gegenüber in einen Denkrahmen zwingen zu wollen und dann innerhalb dieses Denkrahmens eine Antwort erzwingen zu wollen, um das Gegenüber als hartherzig, unchristlich etc. dastehen zu lassen, dulden wir hier nicht.

          Da Framing die Gesellschaft spaltet und jeden sinnvollen Dialog zerstört und Menschen ächtet, erhältst Du hiermit die erste Warnung.

          Bitte unterlasse zukünftig das Framing!

          Viele Grüße von Maria

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Keine Bange Maria, ich wehre mich schon. Angriff ist die beste Verteidigung. Ich habe ihn selbst als egoistisch und faul dargestellt, der zu faul ist, für seine eigenen propagierten guten Werke, der Nächstenliebe von anderen fordert, anstatt sie selbst auszuüben wie eben alle scheinheiligen Moralapostel. Zur Zeit die schlimmste Krankheit auf diesem Planeten, die Krankheit der verwöhnten Speckmadengutmenschen, die von anderen fordern, nie von sich selbst. Dein anderer Artikel (https://conservo.wordpress.com/2021/05/26/soziale-politiker-und-der-gedachtnisverlust-nebeneinkunfte-von-denen-keiner-etwas-weis/?c=92226#comment-92226) mach das ja auch deutlich. Nochmal Jesus über die Pharisäer = Speckmadengutmenschen bei Mt 23, 4-5:
          “ 4 Sie binden schwere und unerträgliche Bürden und legen sie den Menschen auf die Schultern; aber sie selbst wollen keinen Finger dafür rühren. 5 Alle ihre Werke aber tun sie, damit sie von den Leuten gesehen werden. Sie machen ihre Gebetsriemen breit und die Quasten an ihren Kleidern groß.“

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Außerdem, Maria, hat Till Sitter geglaubt, er könne mich zu einer ganz bestimmten Antwort zwingen. Dagegen habe ich ihm dann geschrieben, dass man ihn zwingen sollte, sein eigenes gutes Werk in einem Arbeitslager zu erwirtschaften, und so lange im Arbeitslager zu malochen, bis er es erwirtschaftet hat. So richtig harte Maloche tut diesen wohlstandsverwöhnten Speckmaden mal richtig gut, anstatt immer Mühsal von anderen zu fordern.

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        • Till Sitter schreibt:

          Speckmadentum… mit Gewalt gezwungen… ab ins Arbeitslager… Es ist immer wieder erhellend, mit wie viel Hass sich die christliche Nächstenliebe äußern kann. Dein „liebender“ Gott wird begeistert sein. 😅

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Du hast doch mit Nächstenliebe gar nichts zu tun, das ist doch eine komplette Lüge. Du willst doch deinen Nächsten versklaven und ausbeuten für deine propagierten guten Werke, weil du zu faul bist, sie selber zu tun. Von anderen Nächstenliebe fordern, ist keine Nächstenliebe, sondern hinterhältige Ausbeutung und Sklaverei. Damit bist du obendrein noch ein Heuchler. Du machst aus der Nachstenliebe die Nächstenversklavung, damit hasst du nicht nur den Nächsten, du versklavst ihnauch noch. Übrigens hat Moses, der Vorläufer des Christentums, einen ägyptischen Sklavenhalter erschlagen und Gott hat einen Teil der ägyptischen Sklavenhalter getötet, nämlich die Erstgeburt.

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        • conservo schreibt:

          @gelbkehlchen: Bitte Vorsicht mit Deinen Äußerungen.

          @Till: Bitte unterlasse das Provozieren der Foristen, um sie dann bloßzustellen. Das brauchen wir hier nicht.

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        • Till Sitter schreibt:

          Eigntlich wollte ich dazu nichts mehr schreiben, aber es lässt mir doch keine Ruhe. @gelbkehlchen, ich wollte dich nicht zu einer Antwort zwingen, ich wollte nur meine Meinung über die Bedeutung des Wortes sozial sagen. Das ist sozial:

          1.Thessalonicher 5,14: Wir ermahnen euch aber: Weist die Nachlässigen zurecht, tröstet die Kleinmütigen, tragt die Schwachen, seid geduldig mit jedermann.

          Psalm 41,1: Wohl dem, der auf den Dürftigen acht hat, ihn wird der Herr erretten zur bösen Zeit.

          Sprüche 14,31: Wer dem Geringen Gewalt tut, lästert dessen Schöpfer; aber wer sich des Armen erbarmt, der ehrt Gott.

          Jesaja 58,7: Brich dem Hungrigen dein Brot, und die im Elend ohne Obdach sind, führe ins Haus! Wenn du einen nackt siehst, so kleide ihn, und entzieh dich nicht deinem Fleisch und Blut!

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        • gelbkehlchen schreibt:

          Ist ja alles o.k.. Wenn es denn freiwillig geschieht. Nächstenliebe muss immer freiwillig sein und darf nicht erzwungen werden. Der barmherzige Samariter, das Paradebeispiel für Nächstenliebe, hat dem unter die Räuber Gefallenen auch freiwillig geholfen, niemand hat ihn gezwungen. Noch nicht mal moralisch. Wenn jemand den anderen von oben herab über den Staat oder sonst wie zur Nächstenliebe zwingt und damit Anspruch auf die Arbeitskraft des anderen erhebt, betreibt er im Grunde Sklaverei. Darauf kam es mir an, das deutlich zu machen, besonders als ehemaliger Zwangskranker, der fürchterlich unter Zwang gelitten hat. Freiheit ist das Gegenteil von Zwang. Und wer den andern unterdrückt, Anspruch erhebt auf seine Arbeitskraft, betreibt genau das Gegenteil von Nächstenliebe, weil nach meiner Auffassung zur Nächstenliebe auch die Achtung vor der Freiheit des anderen gehört. Ich hoffe, Du hast mich jetzt verstanden.

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    • Till Sitter schreibt:

      „Faellt das nicht auf, dass einerseits die Gemeinschaft der Deutschen sich ein Grundgesetz geben konnte, …“

      Oh, hab ich was verpasst? Hab gar nicht mitbekommen, dass sich die Gemeinschaft der Deutschen ein Grundgesetz gegeben hat. Oder sollte das „konnte“ am Ende „könnte“ heißen? 🤔

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  3. text030 schreibt:

    „23. Mai, der große Verfassungstag – und niemand geht hin…“. Und für diejenigen, die in Berlin hingingen, ging es so aus:

    Pfingsten hat sich für Berlin erledigt.

    Die Veranstalter schreiben auf Telegram:

    „WEGEN AUSUFERNDER POLIZEIGEWALT GEGEN FRIEDLICHE DEMONSTRANTEN, DIE SICH IHRE GRUNDRECHTE AUF VERSAMMLUNGSFREIHEIT NEHMEN, SAGEN WIR FÜR MONTAG ALLE VERANSTALTUNGEN AB!“

    Ausführliche Pressemitteilung folgt!!!

    Als Beleg wurde dieses Video angefügt. Über die Wutausbrüche im Video darf man geteilter Meinung sein, über unangemessene Gewalt nicht:

    https://telegram.me/PfingsteninBerlin/187

    Oder auch so:

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    • Hallenser schreibt:

      Es gibt nur ein Mittel, diesen Regime Spuk zu beenden und ich hoffe, wir fangen mit der Landtagswahl in Sachsen Anhalt damit an, Grüne Volks Vernichter, SPD Gier und Antisemitismus Schürer , Die Linke Betonkopfpartei und Merkel Höflinge aus der CDU, hier sollte man zwischen den Kandidaten die antreten entscheiden aus dem Amt zu jagen. Wer auch nicht mit der AFD kann und nicht so tolerant ist, über die Schwächen einer jungen aber kompetenten Partei hin weg zu sehen, der kann ja aus Protest gegen die Altparteien Quereinsteiger, die zwar für Politik noch nicht reif sind wählen, weil es sehr wichtig ist den Altparteien GRÜNE, SPD, DIE LINKE den Stimmen zu entziehen und Vorsicht vor dem FDP Wackelpudding. Besser wäre natürlich starker Protest. Bitte wählen gehen, jeder Wahlschwänzer ist mit verantwortlich wenn die Altparteien die gegen unser Volk arbeiten weiter machen können.

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      • Semenchkare schreibt:

        So ist es. Allerdings, die neue Partei der Querdenker, ist ein falscher Fuffziger um der AfD Stimmen ab zu jagen. Vergiss die…
        **********************

        Basisdemokratische Partei Deutschland

        Präambel

        Der Satzung vorangestellt sei diese Präambel, die dazu dient, den Geist zu erfassen, in welchem die Partei ihre Aufgabe zu erfüllen trachtet.

        Die Partei Basisdemokratische Partei Deutschland vereinigt Menschen ohne Unterschied der Staatsangehörigkeit, des Standes, der Herkunft, der ethnischen Zugehörigkeit, des Geschlechts, der sexuellen Orientierung und des Bekenntnisses, die beim Aufbau und Ausbau eines demokratischen Rechtsstaates und einer modernen freiheitlichen Gesellschaftsordnung, geprägt vom Geiste sozialer Gerechtigkeit, mitwirken wollen. ….

        mehr hier

        https://diebasis-partei.de/partei/satzung/

        *******************************************

        Friede FreudeEierkuchen…
        *********************************
        Rahmenprogramm

        *ttps://diebasis-partei.de/partei/rahmenprogramm/
        **************************
        Islam? Kriminalität? Antifagewalt? Flüchtlingswahn?
        Ja zu unserer Kultur und geprägten Lebendsart?
        Kommt nicht vor!

        ..Nein Danke!

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  4. ebetz@freenet.de schreibt:

    Je öfter und mehr unsere sogenannte Politikelite (Ich nennne sie Polidioten) über eine Sache z. B. Demokratie, Grundrechte usw. spricht, umso mehr wird sie von ihnen mit Füßen getreten. Aber auch für diese Bande kommt eines Tages die Abrechnung. Das war schon immer so.

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  5. Frankenstein schreibt:

    Danke lieber Peter Helmes für die berechtigte Warnung. Ich frage mich nur, warum die Ökonomen die Bürger allein gelassen haben, heraus zu finden, welches perfide Spiel die globale Finanzoligarchie zu denen auch Merkel gehört treiben. Allein Merkel in Hamburg im Westen geboren, mit der Familie planmäßig in die DDR übersiedelt hat es enorm genutzt, das Ost und West aneinander geraten.

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  6. Dieter Farwick schreibt:

    Lieber Herr Helmes ! Danke für Ihren nachdenklichsimmenden Beitrag, der mich daran erinnert,
    dass die Wiederverordnung per or´rdre de mufti – Kohl“ nicht gefeiert werden durfte.Merkel hat ihrem Generalsekretär die “ kleine“ Deutschandfahne“ mit Empörung aus der Hand gerissen.. In diesem Sinne darf “ unsere Verfassung“ auch nicht gebührend gefeiert werden.Eine läsige Pflichtübung.

    Mit dem “ Great reset“ braucht man solche Übungen nicht mehr.2030 soll nach dem WEF die neue Zeitenwende eingeläutet werden- in einer “ Neuen Weltordnung“.
    Mit besten Grüßen

    Ihr

    Dieter Farwick

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Ja, lieber Herr Farwick –

      es ist UNFASSBAR – das Grundgesetz, das bon deb Staatsbütteln in Sonntagreden stets ‚beschworen‘ wird, wird immer mehr und stets – undc zwar VORSÄTZLICH (!) mit Füßen getreten!

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  7. gelbkehlchen schreibt:

    Merkel hat doch schon 2015 das Grundgesetz gebrochen, als sie die Flüchtlinge nach Deutschland eingelassen hat, die durch mehrere sichere Drittstaaten gekommen sind. Nach Art. 16 ein Grundgesetz hätten diese Flüchtlinge kein Asyl bekommen dürfen. Und die feigen, Zeitgeist gesteuerten Richter des Bundesverfassungsgerichts haben nicht widersprochen.

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  8. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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  9. Semenchkare schreibt:

    Als Ergänzung:
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    Wieviel ist übrig vom Grundgesetz? Gedanken zum Jahrestag

    Wir wissen: Was vom politisch-medialen Komplex besonders wortreich und salbungsvoll eine hohe Bedeutung zugewiesen bekommt, steht in Wahrheit meistens ziemlich schlecht da. Die angeblich „sichere Rente“ und der besonders „sichere Euro“ winken uns als lehrreiche Beispiele ebenso wie die oft beschworene „gelungene Integration“ im „Einwanderungsland Deutschland“ hämisch grinsend und gleichsam warnend zu.

    Genauso geht es dem Grundgesetz (GG). Es wird heute in den Sonntagsreden der politisierten Kirchen genauso in den Himmel gelobt, wie von den predigenden selbsternannten „Demokraten“. Jenseits dieser Sonntagsreden ist das Grundgesetz bei diesen Schönrednern längst im Eimer gelandet, und jeder kann es sehen:

    Meinungsfreiheit, eines der wichtigsten Grundrechte in der Demokratie gab es schon vor Corona nur noch in einem vorgegebenen Korridor. Während das Totschlagen eines jungen Menschen durch einen Syrer in Sachsen-Anhalt mit einer Bewährungsstrafe faktisch sanktionslos bleibt, führt die Verwendung des Begriffs „Quotenschwarzer“ direkt in die berufliche und soziale Existenzvernichtung. Da mag es noch so sehr erkennbar sein, dass das Ganze nichts anderes als eine flapsige Bemerkung ohne böse Hintergedanken war. Die DDR lässt grüßen – ein „Honni“-Witz zur falschen Zeit hatte ähnliche Effekte.

    Gleiches gilt für die richterliche Unabhängigkeit, wie der Fall des Amtsrichters aus Weimar zeigt, der die Maskenpflicht an zwei Schulen aufgehoben hatte. Strafanzeigen aus dem Lager der Regierungskoalition, Ermittlungen und demütigende Hausdurchsuchungen waren die Folge – ein klares justizpolitisches Signal an alle Richter, die ähnliche Fälle zu entscheiden haben. Denn wer als Richter wegen Rechtsbeugung verurteilt wird, ist in aller Regel arbeitslos.

    Mit vielen Grundrechten….

    mehr hier:

    https://www.moellermachts.info/post/wieviel-ist-%C3%BCbrig-vom-grundgesetz-gedanken-zum-jahrestag

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  10. Semenchkare schreibt:

    Nicht nur dabei sondern schon mittendrin:
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    „Diese Entwicklung ist gefährlich und führt letztlich zu einem autoritären Staatsgebilde, dessen Kennzeichen die Mißachtung des Rechts durch die Regierenden ist. Und da verlieren die Grundrechte ihren Bestand. Letztlich verwirklichen „die Eliten“ damit den (totalen) Überwachungsstaat.“
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    Polizei durchsucht Haus von Björn Höcke – AfD attackiert Staatsanwalt

    ….Die Staatsanwaltschaft beschäftigt sich seit fast einem Jahr mit Vorwürfen gegen den AfD-Fraktionsvorsitzenden des Thüringer Landtags – unter anderem wegen Äußerungen gegen die Seenotretterin Carola Rackete, die Höcke in sozialen Medien verfasst haben soll. Die Durchsuchung solle Erkenntnisse über die Urheberschaft der Äußerungen liefern, sagte der Behördensprecher am Samstag.

    Höcke steht im Verdacht, ein Bild von Rackete gepostet zu haben mit der Zeile: „Ich habe Folter, sexuelle Gewalt, Menschenhandel und Mord importiert“.

    Er könnte damit eine bestimmte Menschengruppe – Flüchtlinge – pauschal als Kriminelle stigmatisiert haben, so der Verdacht der Staatsanwaltschaft.

    Damit offiziell staatsanwaltschaftliche Ermittlungen gegen Höcke aufgenommen werden konnten, hob der Justizausschuss des Landtags im Dezember vergangenen Jahres seine Immunität auf….

    Auzug von hier:

    https://www.welt.de/politik/deutschland/article231311691/Polizei-durchsucht-Haus-von-Bjoern-Hoecke-Verdacht-auf-Volksverhetzung.html

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    Ja, es sind bald Wahlen, da wollen die was tun.
    So durchschaubar….! Im übrigen die Weltüberschrift ist irreführend.

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    • Semenchkare schreibt:

      …!!

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Dabei hat Höcke die Wahrheit gesagt. Die Wahrheit zu sagen, ist nicht böse sondern heldenhaft, sie zu vertuschen, ist böse, ihr bösen, nach dem Wind des Zeitgeistes sich ausrichtenden Juristen. Genau dieselben feigen Zeitgeistjuristen haben 1933 Hitler ermöglicht.

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      • gelbkehlchen schreibt:

        Selbst wenn Höcke dieses Bild gepostet haben sollte, dann hat er doch nicht damit gesagt, dass alle Flüchtlinge mit Folter, sexuelle Gewalt, Menschenhandel und Mord zu tun haben, sondern dass wird von den Merkel treuen Juristen suggeriert, um ihn wegen Volksverhetzung verurteilen zu können und ihn als böse brandmarken zu können. Dabei sind diese Staatsanwälte die bösen, weil sie die Wahrheit vertuschen und gegen ihr eigenes Volk arbeiten, von dem sie bezahlt werden. Ich will hoffen, dass eines Tages diese Staatsanwälte dafür büßen müssen.

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  11. Till Sitter schreibt:

    Offensichtlich gefällt es einer Mehrheit der Deutschen recht gut. So what? Man kann nur noch 🤮

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