Wir alle haben etwas wirklich Großes zu leisten

(www.conservo.wordpress.com)

Von MARTIN E. RENNER *)

„Wer etwas Großes leisten will, muss tief eindringen, scharf unterscheiden, vielseitig verbinden und standhaft beharren.“

Diese Weisheit aus der Feder des schwäbischen Urgeistes Friedrich von Schiller sollte sich jeder, dem an der Zukunft unseres Landes gelegen ist, unter das Kopfkissen legen und quasi als Brevier verstehen. Insbesondere und vor allem die Wähler, die Mitglieder und die Mandatsträger der Alternative für Deutschland sollten diesen Satz als Methode, als Motivation und als Motto verinnerlichen und beherzigen.

Denn wir leben und lieben unser Land – und die Aufgabe, die vor uns liegt, scheint gewaltig.

Wir alle haben etwas wirklich Großes zu leisten

Eine über Jahrzehnte verwobene und verfilzte globale und in globalistischen Dimensionen denkende Pseudo-Elite aus Politik, Wirtschaft und Medien schickt sich an, die Nationalstaaten, so auch unseren, zu marginalisieren und abzuschaffen. Und die Staatsbürger, den Demos, von ihrem ursprünglichen „Sein“ und damit ihrem „Bewusstsein“ zu entfremden.

Diese sich als Herrschaftskaste empfindende „Oberschicht“ manipuliert, indoktriniert und leitet bewusst und eigennützig die gewachsenen Kulturen und die Völker fehl – von der Wiege bis zur Bahre.

Über Jahrhunderte gewachsene und erkämpfte Werte des gesellschaftlichen Fundaments, die die Essenz unserer kulturellen Identität darstellt, werden durch Pseudo- und Hypermoral er- und zersetzt. Diese Pseudo- und Hypermoral erreicht bereits den Rang einer (Ersatz)-Religion, die in unserem mittlerweile weitestgehend säkularisierten Raum vorher durch das „Christliche“ gekennzeichnet war.

Der im Prinzip unantastbare freie Bürger als Individuum, basierend auf dem christlichen Prinzip des „Selbsteigentums des Menschen“ und als mündiger Träger demokratischer nationalstaatlicher Souveränität, wird dem fiktiven Kollektiv einer Weltgemeinschaft des Weltbürgers untergeordnet und so schlicht entmündigt.

Der Bürger soll auf sein „Selbsteigentum“ zugunsten des Kollektivs verzichten

Vor allem wird der existentielle Geist einer jeden Demokratie, nämlich die unbedingte Verhinderung der Konzentration von Macht, entkernt und ausgehöhlt. An die Stelle der Nationalstaaten, die den lebensnotwendigen Nährboden der Demokratie bilden, soll eine künstlich konstruierte Weltgemeinschaft treten. Die vielfältigen Machtpole der nationalstaatlichen Demokratiestrukturen sollen abgeschafft und durch die Machtkonzentration auf die neu installierte Weltregierung ersetzt werden.

Die zur Bekämpfung der angeblichen Corona-Pandemie ergriffenen Maßnahmen sind nur der Auftakt zu einem immer härter geführten Kulturkampf. Dies ist kein Krieg zwischen Völkern, kein Kampf zwischen Kulturen, kein Krieg um Ressourcen und Rohstoffe. Sondern es ist ein Kampf der globalen Macht-Eliten gegen das „Proprium“, das „Eigene“ der Völker.

Ein Kampf gegen die Freiheit des Individuums und dem daraus abgeleiteten „Selbsteigentum“ des Menschen. Des Individuums, das in diesem angestrebten globalistischen Kollektiv-System nur noch als Ressource betrachtet wird. Ohne Rechte, nur noch mit auferlegten und abgeforderten Pflichten. Insofern ist der Satz des Herrn Schwab (The Great Reset), „…dass in zehn Jahren niemand mehr etwas besitzen wird, aber dennoch alle glücklich sein werden“, schon sehr erhellend. Dabei vergaß er allerdings zu erwähnen, dass in zehn Jahren, nach dieser Planung, ein paar Reiche und Ultra-Reiche und das politische Establishment alles besitzen werden.

Die Freiheit des Individuums stirbt im Kollektiv des Weltbürgers

Der neue Souverän soll das inhomogene, entwurzelte und seiner Identität entfremdete Kollektiv des Weltbürgers sein. In dessen Anonymität, Abhängigkeit und Unmündigkeit die neofeudale Pseudo-Elite einen moralisch aufgeladenen welt- und klimarettenden Zeitgeist pflanzt. Die selbstbestimmte und selbstverantwortete persönliche Meinungs- und Entscheidungs-Freiheit des einzelnen Bürgers wird ersetzt durch ein manipulierbares und manipuliertes Kollektiv, das über die Einhaltung der aufoktroyierten „Regeln“ wacht.

Persönliche Freiheit und die individuelle Abweichung vom Zeitgeist des Mainstreams wird nicht mehr geduldet, sondern geahndet. Die Freiheit stirbt.

Die alternativlose Rolle der antithetischen „Alternative für Deutschland“

Unbedingte Aufgabe der „Alternative für Deutschland“ als einzige parlamentarische Opposition in unserem Land muss es sein, diese hier nur grob skizzierten Zusammenhänge immer und immer wieder darzulegen.

Und mehr: Immer und immer wieder darzulegen, dass die „AfD“ angesichts der gegebenen Mehrheitsverhältnisse auf parlamentarischem Wege nichts, rein gar nichts, wird erreichen können.

Dies gilt mindestens für die Bundesebene. Auf Länderebene mag das ein wenig optimistischer beurteilt werden können. Die Rolle der „Alternative für Deutschland“ kann eben nicht in kokettierend anbiederndem „Wohlverhalten“ gegenüber dem politischen Gegner bestehen. Sondern nur im „standhaften Beharren und Verteidigen“ der Position als demokratische Antithese zum maroden und marodierenden Politikbetrieb des politisch-ökomisch-medialen Komplexes.

Somit sind die Ansprechpartner eben nicht maßgeblich in Politik, Wirtschaft und Medien zu suchen. Sondern der Hauptadressat ist der Bürger und muss der Bürger sein. Es geht darum, den Bürger zu ertüchtigen, ihm immer und immer wieder die Zusammenhänge darzulegen und zu erläutern. Und zwar stets unter Aufzeigen des „Großen und Ganzen“, der metapolitischen Ebene.

Bloße Akkumulation atomistischer Politikansätze, also das professionelle Beackern und Darlegen spezifischer Politikfelder, gehört zum unerlässlichen Handwerk – wird aber der eigentlichen und größeren Aufgabe bei weitem nicht gerecht.

Den Gründern der „Alternative für Deutschland“ war es bereits damals bewusst, dass die „AfD“ einen grundsätzlichen Paradigmenwechsel herbeizuführen habe. Die aktuelle und durch Merkel dominierte Links- und Gleichschaltung der Gesellschaft musste und muss thematisiert werden. Die aktuell schon totalitär anmutende und ideologisch motivierte Schaffung einer neuen Gesellschaft als Vorstufe eines dystopischen „One World Phantasmas“ muss den Bürgern verdeutlicht werden.

Die geistig-moralische Wende muss endlich eingeleitet und vollzogen werden

Unsere Aufgabe ist die einst (1981) von Helmut Kohl zu Wahlkampfzwecken propagierte und anschließend aus opportunistischen Gründen unterlassene und vergessene geistig-moralische Wende.

Unsere Aufgabe ist die Verteidigung der Souveränität und der Freiheit des Bürgers als selbstbestimmtes und selbstverantwortliches Individuum.

Gerade die aktuelle „Corona-Krise“, das regierungsamtliche Ausreizen von blindem Gehorsam gegenüber zumeist ausschließlich willkürlichen „Regeln“, aber auch der Umgang mit „Querdenkern“, die Aushebelung des Föderalismus durch Merkels „Bundes-Notbremse“ und die sich deutlich für jedermann abzeichnenden massiven Verwerfungen in unserem Land zeigen deutlich auf, wohin die Reise mit den Epigonen des aktuellen Politikbetriebes geht.

Wer diesem politischen Gegner gefallen möchte, wer mit diesem politischen Gegner in irgendeiner Art und Weise auf Bundesebene zusammenarbeiten möchte – der geht vollständig fehl und disqualifiziert die „Alternative für Deutschland“. Der politische Gegner wird seinen Hasspegel und die Verleumdungsfrequenz durch seine medialen Handlanger noch weiter, noch viel weiter, hochdrehen. Bis hin zum rechtsmissbräuchlichen „Einsatzbefehl“ an den Verfassungsschutz.

Es ist die Gier nach Macht und Status. Die vollkommene Abkehr vom und die Verachtung des einfachen Bürgers. Die Lust am Reglementieren bis in die Privatsphäre des Bürgers. Das verlockende und korrumpierende Gefühl der vermeintlichen moralischen Überlegenheit. Die falsche Vorstellung, dass „Demokratie“ ein Feld zur allfälligen Machterweiterung Einzelner sei und nicht die Endstufe der kulturellen Entwicklung einer nationalen Gemeinschaft.

Die „Alternative für Deutschland“ muss standhaft bleiben

Sie nutzen einfach und skrupellos das „Paradoxon der Demokratie“: Indem sie mithilfe demokratischer Instrumente und Prozesse, die Demokratie tödlich verwunden oder abschaffen.

Das ist der Grund, warum sie die „Alternative für Deutschland“ so sehr hassen: Denn die „AfD“ dringt tief ein, sie unterscheidet scharf, sie verbindet vielseitig und sie bleibt beharrlich standhaft.

Die „Alternative für Deutschland“ verteidigt die Freiheit. Sie verteidigt und schützt unsere Kultur, unsere Werte und die Zukunft unserer Kinder. Sie kämpft für unsere nationalstaatliche Demokratie.

Für Deutschland.

Aber normal.

*******

*) Martin E. Renner MdB ist Betriebswirt und Freier Autor (regelmäßige Kolumne bei PI und conservo – wie auch diese hier). 2013 war er einer der 15 Gründungsinitiatoren sowie Mitglied im Gründungsvorstand der Partei Alternative für Deutschland (AfD).

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ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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21 Antworten zu Wir alle haben etwas wirklich Großes zu leisten

  1. Shinobi schreibt:

    Umweltschutz-Prozesse
    Aufstand der Aktivisten – Jetzt droht Deutschland eine Welle von Klimaklagen
    https://www.welt.de/wirtschaft/plus231607507/Umweltschutz-Jetzt-droht-Deutschland-eine-Welle-von-Klimaklagen.html

    Seit dem Klima-Urteil gegen den Ölkonzern Shell herrscht in der Öko-Szene Aufbruchstimmung. Juristen bereiten systematisch Klagen gegen Klimasünder vor. Kritiker sehen eine enorme Gefahr für den Standort Deutschland.

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  2. Ulfried schreibt:

    Etwas Großes leisten? Solche Leute leben in Häusern und haben dafür noch nie ein Betonfundament geschalt und gegossen. Sie haben zu essen, doch sie haben noch nie einen Acker gesät/ geerntet oder eine Kuh gemolken.
    Sie arbeiten nicht nützlich und der Steuerzahler muß für ihre überzogenen Diäten schuften.
    Etwas Großes leisten? Das wollen mir solche Leute weismachen?

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  3. ceterum_censeo schreibt:

    Hab im Nachbarstrang schon gesagt:

    Ein Auszug aus einem aktuellen Artikel von Martin Renner, MdB. AfD, unter dem Titel “Für Deutschland” bei PI – erscheint sicher in Kürze auch hier bei ‚conservo:

    Wir alle haben etwas wirklich Großes zu leisten
    Eine über Jahrzehnte verwobene und verfilzte globale und in globalistischen Dimensionen denkende Pseudo-Elite aus Politik, Wirtschaft und Medien schickt sich an, die Nationalstaaten, so auch unseren, zu marginalisieren und abzuschaffen. Und die Staatsbürger, den Demos, von ihrem ursprünglichen „Sein“ und damit ihrem „Bewusstsein“ zu entfremden.
    -www.pi-news.net/2021/06/fuer-deutschland/-

    Diese Worte gehören in Stein gemeißelt und Widerstand dagegen umgesetzt!

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  4. Wann ist die AfD „standhaft“?

    Jede Politik muß sich am Wesen des Menschen orientieren.
    Die essentielle, „wesentliche“ Eigenschaft des Menschen ist der Geist. Seine Errungenschaften sind die Kultur der Gruppe, die in der Tradition weitergegeben wird in der Generationenfolge.
    Die Menschengruppen, die in vielen Generationen je spezifische Kulturen entwickeln, sind die Völker, die ausschließlichen Träger der Kulturen.
    Deshalb ist die Grundlage jeder menschengerechten Politik das Bekenntnis zum eigenen Volk.
    .
    Wenn die AfD diesen Grundsatz Programm werden läßt, und ständig erläutert, ist sie standhaft.
    Wenn sie sich dem (ungeistigen) „Zeitgeist“ andient, ist sie unnütz, unwählbar.
    Der Wähler wird dann die FDP und alle die Parteien wählen, zu denen die AfD eine Alternative sein muss!

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  5. luisman schreibt:

    Mein Eindruck ist, dass es zwischen Schiller und Renner einen gigantischen Graben zu ueberwinden gilt. Ich weiss nicht was der Autor unter ‚tief eindringen‘ versteht, aber der Text gibt das so nicht her.

    Was kann eine Partei, die politisch auf absehbare Zeit nicht gewinnen kann (wie die Landtagswahl wieder gezeigt hat) ueberhaupt tun, wenn die wirklichen Machthaber jeden in 10 Jahren enteignen wollen? Wenn die ‚Alternative‘ wenigstens klar zu ihrer Fundamentalopposition stehen wuerde, waere sie als Partei deutlich glaubhafter. Allerdings muesste das Parteiprogramm das auch klar ausdruecken. D.h. nicht nur „wir wollen in die Zeiten von Kohl zurueck“, sondern A, B und C muss abgeschafft werden, D, E und F muss eingefuehrt werden. Das A-F meine ich vor allem in der Sozialpolitik, also Steuern und Sozialversicherungen. Man muesste klar erkennen koennen, dass die AfD fuer einen wesentlich kleineren Staat ist, nicht 10% kleiner, eher 70% kleiner. Wahlslogan: „Stellen Sie sich vor, Sie haetten von ihren 3.000 EUR brutto, 2.500 EUR Netto.“. Wenn die „Alternative“ die hohe Abgabenlast nur anders umverteilen moechte, dann ist sie keine.

    Angesichts der Chancenlosigkeit der AfD in Wahlen eine klare Mehrheit zu gewinnen, waere es nicht an der Zeit sich mal um praktikable, echte Alternativen zu bemuehen? Die Basis der „Alternative“ sind aus deren Sicht wohl nur Fahnenschwenker, Spruecheklopfer und Wahlvieh, wie bei den anderen Parteien auch. Unter welchen Umstaenden muesste ein AfD-Waehler, Politiker, usw. keine Angst vor dem linken Mob haben? Ist das der Fall, wenn er wirklich i.W. unabhaengig ist, von Grossfirmen, von staatlich gefoerderten Industrien, von Buerokratien, u.ae., wenn er z.B. seine Nahrungsversorgung zu 100% in eigener Hand hat? Und wie halten es die AfD-Politiker? Stehen die Samstags im Kleingarten und bauen Kartoffeln an, oder wieviel Geld haben die letztes Jahr an Amazon usw. ueberwiesen? Was tut die AfD, um einen eigenen Arbeitsmarkt, ueberhaupt eigene, unabhaengige Maerkte aufzubauen bzw. zu organisieren? Die Linken und Gruenen tun das, weshalb es derart viele NGO’s gibt.

    Nichts gegen philosophische Exkursionen, aber angesichts der aufgefahrenen Geschuetze sollte man erst mal an’s Ueberleben denken.

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  6. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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  7. Semenchkare schreibt:

    Unter Anderem….
    Die verbale Klatsche gegen den Antifa-Reporter vor aller Öffentlichkeit war dringend notwendig…!
    **********************************

    Die AfD nach der Landtagswahl | BPK 7. Juni 2021

    ca 60 min.

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  8. Semenchkare schreibt:

    Die „Alternative für Deutschland“ muss standhaft bleiben

    Sie nutzen einfach und skrupellos das „Paradoxon der Demokratie“: Indem sie mithilfe demokratischer Instrumente und Prozesse, die Demokratie tödlich verwunden oder abschaffen.

    Das ist der Grund, warum sie die „Alternative für Deutschland“ so sehr hassen: Denn die „AfD“ dringt tief ein, sie unterscheidet scharf, sie verbindet vielseitig und sie bleibt beharrlich standhaft.

    Die „Alternative für Deutschland“ verteidigt die Freiheit. Sie verteidigt und schützt unsere Kultur, unsere Werte und die Zukunft unserer Kinder. Sie kämpft für unsere nationalstaatliche Demokratie.

    Für Deutschland.
    ************************
    Ja!

    Hier ist die Wahlstimme ganz direkt ausschlaggebend!
    ***************************************************************
    Landkreis Mansfeld-Südharz Landratswahl: Stichwahl zwischen Ex-Finanzminister Schröder und AfD-Frau Kayser

    *ttps://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/halle/mansfeld/wahl-landrat-mansfeld-suedharz-stichwahl-schroeder-kayser-100.html

    Landkreis Wittenberg Landratswahl: Stichwahl zwischen CDU und AfD in Wittenberg

    *ttps://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/dessau/wittenberg/stichwahl-landrat-landkreis-wittenberg-cdu-afd100.html

    Jerichower Land Bürgermeister-Wahl in Burg: Sievert und Ruth müssen in die Stichwahl

    *ttps://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/magdeburg/jerichow/wahl-buergermeister-burg-stichwahl-sievert-ruth100.html

    …usw

    **********************
    Kommunalwahl bedeutet Politik vor Ort (und kann u.U. grünen Politwahn oder beiw. Moscheen und anderes mehr verhindern!
    **********************

    Bürgerentscheid Beschluss über eine autofreie Innenstadt in Halle ist gekippt

    Bei einem Bürgerentscheid in Halle hat sich eine Mehrheit der Wähler für die Aufhebung des Stadtratbeschlusses zu einer „weitestgehend autofreien Innenstadt“ ausgesprochen. Jetzt muss die Stadtverwaltung ein neues Konzept vorlegen.

    https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen-anhalt/halle/halle/buergerentscheid-autofreie-innenstadt-aufgehoben100.html

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    • Semenchkare schreibt:

      Fundstück:

      Das Statement kann man direkt als Fortsetzung des obrigen Artikels sehen. Toll.
      ****************************
      20.05.2021
      PUNKTum Landratswahlen in MSH: Kandidatin Catherine Kayser (AFD)

      ca 7 min.

      Gefällt 1 Person

  9. Freya schreibt:

    „Dies gilt mindestens für die Bundesebene. Auf Länderebene mag das ein wenig optimistischer beurteilt werden können. Die Rolle der „Alternative für Deutschland“ kann eben nicht in kokettierend anbiederndem „Wohlverhalten“ gegenüber dem politischen Gegner bestehen. Sondern nur im „standhaften Beharren und Verteidigen“ der Position als demokratische Antithese zum maroden und marodierenden Politikbetrieb des politisch-ökomisch-medialen Komplexes.“

    Da stimme ich Herrn Renner voll zu. Und gerade deshalb sollte sich die AfD unbedingt von einem Meuthen trennen, der nämlich auf diese Art der Anbiederung setzt und damit nicht nur die AfD zutiefst gespalten hat sondern auch Millionen AfD-Wählern vor den Kopf stößt. Wir brauchen keine weitere Farbe im allgemeinen Einheitsparteienbrei zur Deutschland-Vernichtung, sondern wir brauchen dringend eine echte Alternative, die denen gerecht wird, die unser Vaterland wahrhaft lieben und es für nachfolgende Generationen in seiner Einzigartigkeit erhalten wollen.
    Danke für den tollen Artikel.
    mit patriotischen Grüßen
    Freya

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  10. gelbkehlchen schreibt:

    „…dass in zehn Jahren niemand mehr etwas besitzen wird, aber dennoch alle glücklich sein werden“
    Dieser Satz ist an Arroganz, Größenwahnsinn und Dummheit kaum zu überbieten. Zwangsbeglückung soll glücklich machen? Freiheit und Eigenverantwortung ist meiner Meinung nach das höchste Glück auf Erden. Wenn ich nicht mehr über mich selbst bestimmen kann, von oben in eine Zwangsjacke gesteckt werde, macht mich das zutiefst unglücklich.
    In einem kleinen sauerländischen Dorf aufgewachsen, ohne Kindergarten, mitten im Wald mit 4 oder 5 Jahren bei den „Klippen“ geklettert, bei brüchigen Steinen und ohne Aufsicht von irgendeinem Erwachsenen, dafür auch ohne Bevormundung, mit eigenem Risiko und Eigenverantwortung, dafür in Freiheit, Natur, Freiheit, Abenteuer, das war für mich das Paradies auf Erden. Zwangsbeglückung ist die Hölle auf Erden. Ich will kein Schaf sein, und ich will mein eigener Leithammel sein.

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    • theresa geissler schreibt:

      Selbstverständlich! Denn gerade Du kannst beruhigt sein: Mit der Unterstützung einer derartigen Jugend macht man aus DIR niemals ein Schaf, guter Freund; das wird einfach keiner gelingen!

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Mein lieber gelbkehlchen,

      absolut wahre und treffende Worte..
      Aber daraus spricht, wie ich auch von Dir weiß, DU taugst ABSOLUT NICHT zum Schlafschaf, KEINE CHANCE!
      LIEBE GRÜẞE!

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      • gelbkehlchen schreibt:

        Ja, c_c, das war damals eine wunderbare Zeit. Natur, Freiheit, Abenteuer, alles selbst erkunden, ohne Kindergärtnerin, der Wald, die Wiesen, die Felder, das Dorf war der Spielplatz, offizielle Spielplätze gab es nicht, im Winter Schlitten fahren und Ski fahren, das Ski fahren haben wir uns selbst beigebracht, noch die alten Ski, ohne Sicherheitsbindung und ohne Stahlkanten, im Sommer waren wir mit dem Roller unterwegs, bis zum nächsten Dorf, nur mal gucken, wie es dort aussieht.
        Als wir bei den „Klippen“ geklettert sind, waren Alfred, 4 Jahre älter, und Leo, 5 Jahre älter, 2 Jungs von meiner Straße dabei, aber das waren ja selber noch Kinder, sie waren 8, 9 oder 10 Jahre alt. Mit den beiden und einigen anderen Jungs Ziegen gehütet, dabei Kartoffeln von einem Feld geklaut oder genommen, ich weiß es nicht, Kartoffelfeuer gemacht. Kartoffeln haben nie besser geschmeckt. Später Forellen mit der Hand gefangen. Im Wald Buden gebaut, Räuber und Gendarm gespielt, auf einem Teich ein Floß gebaut, auf Bäume geklettert, ich bin einmal vom Baum gefallen, auch noch auf den Rücken, habe gefühlte 5 Minuten keine Luft bekommen, aber danach bin ich nie mehr vom Baum gefallen.
        Und wenn ich heutige Helikoptereltern beim Spielplatz sehe?! „Pass auf, pass auf, du stürzt ab!“ Damals unvorstellbar, keine Aufsicht, keine Kindergärtnerin, aber auch keine Bevormundung, die totale Freiheit. Wir haben alles selbst erkundet und ausprobiert, in der Scheune ins Heu gesprungen, wer vom höchsten Punkt sprang, hatte gewonnen. Als ich als 4- oder 5-jähriger bei den „Klippen“ das Klettern trotz brüchiger Steine geschafft hatte, ohne Aufsicht eines Erwachsenen, war ich natürlich riesenstolz auf mich selber, der totale Glücksrausch. Heutige Kinder bei den heutigen Helikoptereltern, Kindergarten, behütet, können einen solchen Glücksrausch gar nicht mehr erleben, Natur, Freiheit, Abenteuer, und Eigenverantwortung.
        Wenn man aber als Erwachsener die „Klippen“ sieht, sind sie nicht spektakulär, aber für einen 4- oder 5-jährigem das totale Abenteuer.
        Heute wieder zurück ins Mittelalter, Führung von oben wie früher im Mittelalter durch Adel und Klerus, keine Eigenverantwortung, Bevormundung, das Risiko des Lebens wird nach oben angegeben.

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