Dreifaltigkeit – „Eine Beziehung in Gott? …oulàlà! …Jede Person ist in Beziehung zur anderen“

(www.conservo.wordpress.com)

Von Dr. Juliana Bauer *)

Pariser Erzbischof Aupetit in Predigt am Dreifaltigkeitssonntag: „Wir sind Beziehungswesen, keiner kann lange alleine leben“, doch „diese Corona-Pandemie hat uns auseinandergebracht, hat uns unserer Beziehung beraubt“.

Paris (kath.net) (Dt 4,32-34.39-40; Röm 8,14-17; Mt 28, 16-20) Streckenweise ähneln sie sich sehr – die beiden Predigten, die Mgr Aupetit am Dreifaltigkeitssonntag hielt. Die eine in Notre Dame des Otages, in der er auch der Märtyrer der Rue Haxo gedachte, denen jene Kirche geweiht wurde, die andere in der Sonntagabendmesse seiner Kathedralkirche Saint-Germain l’Auxerrois. Dort variierte er den Text leicht und widmete, passend zum Muttertag (in Frankreich wird der Muttertag am letzten Maisonntag gefeiert), auch den Müttern liebevolle Worte. Doch würde man nur die Schriftfassung seiner Homilie berücksichtigen, würde einem das Beste verloren gehen. Denn – und ich betrachte hier konkret die Predigt des Abends – die Würze und die Brillanz, wie auch Mitfeiernde im Netz kommentieren, erhalten die Predigtworte durch seine ausführlichen, manchmal auch bildlich ausschweifenden, doch bereichernden Details, die er den Menschen nur in seiner ganzen Person, durch seine überzeugende, seine immer wieder begeisternde Lebendigkeit zu vermitteln vermag. Und mehr denn je, wenn er völlig frei spricht, wie wieder einmal am Dreifaltigkeitssonntag.

So sprang der Funke der Predigt gleich zu Beginn über: in einer Art gleichnishafter Katechese versuchte der Erzbischof den Gläubigen unmittelbar die Dreifaltigkeit Gottes näher zu bringen. „Liebe Brüder und Schwestern. Wenn ich euch meinen Arm entgegenstrecke…“, Michel Aupetit streckt den Arm aus und zeigt seine Handfläche, „was seht ihr? Ah sicher, fünf Finger. Und ich, ich sehe eine Hand… Ja, es sind tatsächlich fünf Finger, die eine Hand bilden… Denn die fünf Finger sind in einer Hand vereint. Das ist ganz einfach und ist zu einem geflügelten Wort geworden: „Vereint wie die fünf Finger der Hand.“

Dem Bild schließt er ein anderes aus dem Lebensalltag des Menschen an: „Ich sah einen Vater, eine Mutter und drei Kinder. Das waren fünf Personen, sie bilden eine Familie. Eine Familie! Warum bilden fünf Personen eine Familie? Weil sie durch die Bande der Liebe und von ihrer Abstammung her vereint sind, in der sich Zärtlichkeit und Zuneigung entfalten.   

Ist es also unvorstellbar, ist es etwas Außergewöhnliches, an drei Personen zu denken, die einen Gott ausmachen? Einen einzigen Gott in drei Personen, die miteinander vereint sind? Wie die Hand, wie die Familie, wie so viele Dinge… Und durch was sind sie vereint, diese drei göttlichen Personen…durch die Liebe. Gott ist Liebe. Wir haben gehört, dass es die Propheten gesagt haben… Ja, gut…Wir glauben den Propheten…aber wir glauben mehr noch Jesus, der es nicht nur sagte, sondern der gekommen ist, dies zu leben. Jesus zeigte uns die Liebe Gottes … er tat viel Gutes, er heilte die Kranken, er erweckte Tote, er sagte allen tröstende Worte … er zeigte seine Liebe bis zum…Kreuz … jetzt wissen wir von der Liebe Gottes, wir haben sie gesehen … Und wenn Gott Liebe ist, wie kann er dann alleine sein? Liebe impliziert eine Beziehung, eine Beziehung von Ewigkeit her, denn im Gegensatz zu uns, die wir einen Anfang haben, ist Gott jenseits der Zeit, er ist ewig.“

Mgr Aupetit flicht nun hochtheologisch-philosophische Gedanken in seine Darlegungen, die er für Nicht-Theologen sogleich humorvoll entschärft und zu erläutern versucht. „Eine Beziehung in Gott? Die Weisen und Theologen sprechen von einer Subsistenz-Beziehung, einer in sich bestehenden Beziehung…oulàlà! Sie existieren einer aus dem anderen…Jede Person ist in Beziehung zur anderen…

Damit diese Beziehung in Gott seine Einzigartigkeit zulässt, damit Gott einzigartig ist, muss diese Beziehung eine Gemeinschaft sein: Gott ist Vater, Sohn und Heiliger Geist. Drei göttliche Personen, die in und durch Liebe vereint sind, um ein einziger Gott zu sein. Es ist die DREIEINIGKEIT oder die DREIHEIT.

In dieser Gemeinschaft bleibt der Vater der Vater, von dem alles kommt. Der Sohn bleibt der Sohn, durch den alles kommt. Der Heilige Geist bleibt der Geist, in dem alles geschieht, weil er die Gabe Gottes ist. Zusammen sind sie eins in der Liebe.“ Der Erzbischof verweist auf das Kommen des Hl. Geistes, den Jesus versprach, der Geist des Vaters… „Jesus ist Gott mit uns, der Hl. Geist Gott in uns…“ Dann betont Michel Aupetit, dass wer den Hl. Geist erhalten hat, Gott in ihm Wohnung nehme…Und er hebt noch einmal die Gemeinschaft der göttlichen Personen hervor, um dann Papst Franziskus zu zitieren: „Die Dreifaltigkeit ist eine Gemeinschaft göttlicher Personen, die miteinander, einer für den anderen und einer im anderen sind. Diese Gemeinschaft ist das Leben Gottes, das Geheimnis der Liebe des lebendigen Gottes.“

Von der Gemeinschaft Gottes führt Michel Aupetit zu der der Menschen und unterstreicht die Tatsache, dass wir Gemeinschaftswesen sind… An dieser Stelle kommt er zum wiederholten Mal auf die menschliche Situation der vergangenen Monate zu sprechen, dass wir uns voneinander, dass einer vom andern sich entfernt habe und er sich nun freue, dass „ihr hier seid…“ Es gebe auch diejenigen, die „am Fernsehen sitzen, weil sie vielleicht Angst haben, Covid zu übertragen, aber sie sind mit uns in der Gemeinschaft, sie hören uns… und das, was zu euch kommt, das sind meine Worte, Brüder u. Schwestern.“ Er sei nicht persönlich bei allen Gläubigen, da er in der Kirche am Pult stehe, doch seine Worte seien von allen zu hören… Und er wird nicht müde, nochmals das Tragische dieses Virus‘ zu betonen: „Wir sind Gemeinschaftswesen und diese Pandemie hat uns auseinandergebracht, hat uns unserer Beziehung beraubt… Wir errichteten Barrieren, Distanzen zwischen uns, wir schützten uns voreinander…“

Hier ruft Erzbischof Aupetit jedoch allen eindrücklich das Liebesgebot Jesu ins Gedächtnis: „Liebt einander wie ich euch geliebt habe“…  Er erinnert dabei an das Ebenbild Gottes, das der Mensch in dieser Zuwendung ist… Die Beziehung mit dem anderen sei nicht einfach nur ein Kontakt…, z.B. um zusammen zu arbeiten: „Nein, nein…es ist eine Beziehung der Liebe oder es ist keine Beziehung… Nur durch die Liebe gibt es eine wirkliche Beziehung, eine gemäß dem Ebenbild Gottes…“ Was wiederum bedeute, die Fähigkeit zu einer wirklichen Beziehung zu besitzen… „Wir sind Beziehungswesen, keiner kann lange alleine leben.“ Dann prangert Erzbischof Aupetit den seit mehr als einem Jahr herrschenden Zustand, aber auch das oft menschliche Verhalten und das dadurch hervorgerufene Leid an: „Wie viele Menschen mussten alleine sterben…, wie viele saßen alleine in ihrem Zimmerchen und litten darunter, keinen Menschen zu sehen…“ Unsere mitmenschliche Beziehung würde aber nur dann zu unserer Berufung, wenn sie sich in der Liebe, also in der Hingabe unserer Person realisiere. Wir würden als Person nur in dieser Hingabe existieren und damit als Gottes Ebenbild…

In diesem Zusammenhang erinnert der Erzbischof auch daran, dass die Kirche eine Gemeinschaft sei, die Kirche vor Ort, am Radio, am Fernsehen, überall. Die Kirche, die die Gemeinschaft der Getauften darstellt, die, wie sie der Apostel Paulus nenne, die Gemeinschaft der Heiligen ist, die über die Erde hinausschauen und in Verbindung mit den Heiligen im Himmel stünden.

Lächelnd blickt Michel Aupetit dann auf den „heutigen“ Muttertag und darauf, dass unsere Mütter, die im Himmel sind, über uns wachen würden. Da könne er „nicht widerstehen“, eine kleine Geschichte aus seinem Leben zu erzählen: als seine Maman im Sterben lag, fragte sie ihn, was er denn nun machen würde. Seine Brüder seien verheiratet, er aber als Priester sei alleine. Er meinte dann, dass er, wenn sie im Himmel sei, er sich ihr immer zuwenden würde…, um dann nochmals die liebende Verbindung im Himmel hervorzuheben, von der uns auch der Tod nicht trennen könne.

Abschließend betont Erzbischof Aupetit nochmals die Bildung der Kirche aus der gesamten menschlichen Gemeinschaft heraus wie sie die „Hand mit den fünf Fingern“ darstelle, die Kirche, die aus Milliarden von Personen bestünde, um folgend dazu aufzurufen, als „Ebenbild des Herrn eine Gemeinschaft der Liebe“ zu leben. Dann „wird die Kirche nie aufhören zu wachsen.“

– Homélies – Diocèse de Paris, Homélie de Mgr Michel Aupetit – Messe à Notre-Dame des Otages pour les 150 ans du Martyre de la rue Haxo lors de la Commune de Paris, Notre-Dame des Otages – Dimanche 30 mai 2021, Sainte Trinité
– Messe à Saint-Germain l’Auxerrois en la solennité de la Sainte Trinité, 30/05/2021, KTOTV
Übersetzung umfassender Predigtauszüge für kath net: Dr. Juliana Bauer

Archivfoto Erzbischof Aupetit (c) Erzbistum Paris

Nachtrag: „Mit Entsetzen las ich Albrecht Künstles Berichte über die Vorfälle in Herbolzheim, einer mir gut bekannten, hübschen Kleinstadt im Nördlichen Breisgau, knapp 30 km nördlich von der beliebten Universitäts- und Bischofsstadt Freiburg im Breisgau entfernt. Mitunter wird das Städtchen auch als eine der Perlen der Region bezeichnet. Diese feinsinnige und es auszeichnende Charakterisierung trifft wohl bis auf Weiteres in vielen Punkten nicht mehr zu. Vor allem leiden dort ganz offensichtlich dhttps://conservo.wordpress.com/2021/06/11/herbolzheimer-spaziergange-geben-ratsel-auf/ie Kultur und das menschliche Miteinander enorm. Im Besonderen das MENSCH-SEIN. Und das in einer abklingenden „Pandemie“, in der allgemein, überall und nach allen Seiten dieses menschliche Miteinander geöffnet wird. In einer sogenannten Pandemie, die z.B. im Ländle (Baden-Württemberg) mit 1.100.000, sprich einer Mio. und einhunderttausend Einwohnern den gesamten vergangenen Corona-Winter laut Gesundheitsämtern um die 650-700 schwer erkrankte Personen im Land zu verzeichnen hatte.

In meiner Erinnerung wurde in Herbolzheim einmal das christliche, allen voran das katholische wie auch das ökumenische Miteinander sehr groß geschrieben. Ja, die Christen. Und die Herren Kleriker! Welche Antwort habt ihr denn auf die vielen coronabedingten menschlichen Schäden? Auf das Wegbrechen zahlreicher Existenzen? Auf monatelanges Isoliertsein alter Menschen, auf den einsamen Tod sovieler? Auf die schweren seelischen Schäden sovieler Kinder und Jugendlicher, über die u.a. die Jugendpsychiaterin der Klinik auf der Lindenhöhe in Offenburg/Ortenaukreis genauestens informiert? Auf die vielen Misshandlungen von Kindern in zahlreichen völlig überforderten Familien?

Als Antwort auf die Herbolzheimer Berichte, die ich insbesondere auch an die Herbolzheimer Kirchenvertreter richte, füge ich die Dreifaltigkeits-Predigt des Pariser Erzbischofs Michel Aupetit an, in der dieser nicht nur die enge, in sich identische  Beziehung der drei Personen des christlichen Gottes den Gläubigen nahebringt, sondern auch zum vielfach wiederholten Mal auf die große Bedeutung des menschlichen Miteinander verweist, auch in einer pandemiegeschwängerten Welt, in der, wie Mgr Aupetit kurz vor Weihnachten äußerte, ein „einfacher Virus Terror“ ausübe. Worte eines Bischofs, der selbst immer wieder bei den vielen Bedürftigen von Paris anzutreffen ist, wo er sich an der Essensausgabe mitbeteiligt (mit Mund-Nasen-Schutz, jedoch nicht mit FFP2-Maske), wo er mit den Menschen zusammensitzt und mit ihnen einen „petit café“ trinkt, da sie das Bedürfnis haben,“mit ihm zu reden.“

Dr. Juliana Bauer

***

*) Dr. Juliana Bauer, die Autorin dieses Artikels, verfaßt ihre zeitkritischen und auch prosaischen Beiträge in Deutsch, Französisch sowie Italienisch und schreibt seit einigen Monaten für conservo. Über sich selbst sagt sie:  „Ich bin keine Theologin, sondern Kunst- und Kulturhistorikerin, aber eine, die mit der Bibel von Kindheit an vertraut ist und den Worten eines meiner Lehrer, eines ehemaligen Ordinarius des kunsthistorischen Instituts der Universität Freiburg/Br., Rechnung trägt: „Ein Kunsthistoriker des Abendlandes muss bibelfest sein.“ Auch bin ich, in einem ökumenischen Haus aufgewachsen, mit der katholischen wie der evangelischen Kirche gleichermaßen vertraut.“

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ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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7 Antworten zu Dreifaltigkeit – „Eine Beziehung in Gott? …oulàlà! …Jede Person ist in Beziehung zur anderen“

  1. Bauer, Juliana schreibt:

    Lassen Sie es gut sein.
    Aber noch ein Wort zu Ihrer Diffamierung des Pariser Erzbischofs als „Wolf im Schafsfell“ und damit schließe ich meinen Kommentar: Ich kenne den Mann persönlich nicht, verfolge aber seit mehr als 2 Jahren seine Predigten, manche Interviews und stoße hin und wieder auf Infos über ihn, die u.a. nicht nur in französischen, sondern auch in italienischen Zeitungen erschienen (ich spreche fließend italienisch). Was immer klar durchscheint: er ist ein zutiefst Gott verbundener Mann und ein engagierter Seelsorger. So teilt er z.B. Essen an Bedürftige oft selbst mit aus, zahlreiche Hilfs-Initiativen in Paris gehen auf ihn zurück. Während der 1.Phase der Corona-Epidemie, als die Regierungen alles Mit-Menschliche ausschalteten und die Menschen zu isolieren begannen, setzte er sich unaufhörlich bei den Politikern dafür ein, dass Kranke nicht allein gelassen wurden, dass man ihnen die tröstenden Sakramente zuteil werden ließ, dass die Verstorbenen eine menschenwürdige Bestattung erhielten und man die Angehörigen nicht alleine ließ usw. Hörten oder lasen Sie dergleichen von deutschen Bischöfen? Diese waren damit beschäftigt, der Politklasse die Füße zu lecken. Von den Italienern? Dort wurden die Urnen auf Laster verfrachtet oder den Angehörigen geschickt. Eine Barbarei wie sie während der Euthanasie-Aktion T 4 der Nazis durchgeführt wurde. Und kein italienischer Bischof erhob das Wort…!!! Keiner!
    So etwas wäre völlig undenkbar bei Mgr Michel Aupetit.
    Dr. Juliana Bauer

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  2. Ulfried schreibt:

    Werte Bauer Juliana, Demut bedeutet nicht andere von oben herab zu belehren. Leider lehren viele „Geistliche“ materielle Philosophie statt des wahren Evangelium. Unser Gott als drei Personen? Das grenzt schon an Schizophrenie. Ich selbst bestehe aus Körper, Seele und Geist, alsGottesEbenbild. Bin ich deshalb drei Personen?
    Betrachten wir ein Kerzenlicht. Ich bezeichne mal die Flamme als Gott. Sie verbreitet Licht, welches ich als Weisheit benenne. Gleichzeitig verbreitet sie Wärme die ich hier als Liebe bezeichne. Sind es deshalb drei Flammen? Drei Personen? Schade das sie so den Stab über mich brechen. Ich hab mich sehr eingehend mit der wahren Religion beschäftigt. Sowohl Ostfront wie auch ich zitieren hier einen der besten Propheten nämlich Jakob Lorber. Lesen Sie es mal und dann urteilen sie. LG Ulfried

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  3. Bauer Juliana schreibt:

    „Dieser „Bischof“ Michel Aupetit ist ein Wolf im Schafspelz der nur leiser auftritt jedoch keine Ahnung von der Botschaft Christi hat.“ Aber Sie haben die große Ahnung, Herr Ulfried, nicht wahr? Sie gehören offensichtlich, den Super-Traditionalisten vergleichbar, zu denjenigen, die glauben, das Heil der Welt sowie die Rechtmäßigkeit des Glaubens gepachtet zu haben. Vielleicht stünde Ihnen allen etwas mehr Demut an.
    Übrigens: Im Religionsunterricht, den ich bei einem kath. Pfarrer vor über 40 Jahren besuchte, lernte ich, dass der christliche Gott „ein Gott in 3 Personen“ ist. „Gott Vater, Gott Sohn und Gott Heiliger Geist.“
    Dr. Juliana Bauer

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  4. Ulfried schreibt:

    Ostfront schreibt: 13. Juni 2021 um 10:16…
    Vielen Dank Ostfront, daß du hier Jakob Lorber zitierst. Seit fast dreißig Jahren beschäftige ich mich mit Religion, Kirche und Prophetie. Die Lehren, die uns Jesus durch Lorber übermittelten stehen im
    Mittelpunkt meiner Recherchen. Durch diese Prophetie bin ich Katholik geworden und hab mich mit den „Oberen“ meiner Diözese in Würzburg zerstritten.
    Ebenso mit Albert Engelmann im österreichischen Kleinzell der die Zeitung „DER 13the“ herausgibt

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  5. Ulfried schreibt:

    Dieser „Bischof“ Michel Aupetit ist ein Wolf im Schafspelz der nur leiser auftritt jedoch keine Ahnung von der Botschaft Christi hat. Der glaubt wirklich daß Gott aus DREI PERSONEN besteht.
    Damit verläßt der das (geistige) Evangelium und macht sich zum Sprecher des ANTICHRIST!
    Nämlich den materialistischen „Philosophen“. Da kann der lange suchen!

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  6. Ulfried schreibt:

    So übermittelt uns Jesus durch Jakob Lorber die DREIFALTIGKEIT:
    Zur Frage der Dreieinigkeit (entnommen aus HIMMELSGABEN)
    „Wer Mich sieht, der sieht auch den Vater!“ (Joh. 14,9). Bei Markus (13,32) heißt es aber: „Allein von jenem Tag und jener Stunde weiß niemand; auch nicht die Engel im Himmel, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater.“ – Wie können diese beiden Stellen in Übereinstimmung gebracht werden? – Und heißt es nicht auch „Der Vater ist größer als ich.“?
    Das ist mir schon eine rechte Anfrage zwar; aber nur hätten die Fragenden zuvor recht emsig versuchen sollen, durch den Hauptschlüssel der Liebe zu erörtern und dadurch in sich selbst zu sehen und zu erfahren und zu bemessen, wie tief sie schon in ihr Inneres gedrungen sind. – Doch es gibt ja noch tausend Stellen, die sie noch lange nicht bis in den Grund des Geistes erkennen, und so bleibt für sie schon noch immer eine Arbeit übrig.
    Was sonach aber die vorliegenden Stellen betrifft, da vernehmet und schauet offenen Herzens in die heilige Tiefe Meiner Liebe in euch! – Denn also spricht das Liebelicht:
    Der „Vater“ ist die reinste „Ewige Liebe in Gott“ oder das „Ewige wesenhafte Wort“ in Sich Selbst. – Der „Sohn“ aber ist das vom Vater ausgesprochene Wort oder der sich auch wesenhaft im Sohn offenbarende Vater Selbst. Es verhalten sich beide wie ein gedachtes und ein ausgesprochenes Wort oder der Sich euch wesenhaft im Sohn offenbarende Vater Selbst.
    Wenn ihr nun dieses verstehet, so muß es euch ja doch sonnenklar sein, daß wer den Sohn siehet und höret, ja auch den Vater notwendig sehen und hören muß daß demnach Vater und Sohn eines und dasselbe sind, wie der Gedanke und das danach ausgesprochene Wort – und daß der Vater im Sohne und der Sohn im Vater ist, wie der Gedanke im ausgesprochenem Worte und das ausgesprochene Wort im Gedanken.
    Auch müsset ihr darnach verstehen, warum der Vater mehr ist als das Wort oder der Sohn. Das Wort wäre ja ohne den Vater oder den vorhergehenden Gedanken eine allerbarste Unmöglichkeit! Also ist der Vater als der ewige Zeuger des Wortes mehr als das gezeugte Wort. Wenn aber das Wort gezeuget ist, dann ist es doch völlig identisch mit dem Vater!
    Und so ihr dies alles verstehet, da meine Ich, es dürfte da wohl fast unnötig sein, euch noch ferner zu erhellen, warum (bei Markus 13,32) „niemand“ vom kommenden Tage und der Stunde des kommenden großen Gerichtes über die ganze Erde, im Geiste genommen, etwas weiß, außer allein der Vater – und nicht auch „der Sohn“. So ihr nur ein Senfkörnlein groß Verstandes im Herzen (nicht im Gehirne des Kopfes) besitzet, da müsset ihr ja doch auf der Stelle einsehen, daß durch das Wort wohl die Wissenschaft des Gedanken sich kund tut – aber ist darum das Wort die Wissenschaft selbst? – Daher kann solches wie alles andere ja doch nur der Vater wissen, nicht aber der Sohn, der da gleichsam ist die Zunge im Munde des Vaters.
    Damit ihr aber über Vater, Sohn und Geist die volle Anschauung habet, so wisset denn:
    Der Gottmensch Jesus war wesenhaft der Vater Selbst oder die sich mit menschlichem Fleische bekleidende Ewige Liebe und Weisheit Selbst –oder die Fülle der Gottheit leibhaftig.
    Das ausgesprochene „Wort“ des Gottmenschen Jesus oder dessen Lehre aber ist der „Sohn“.
    Da aber der Vater schon von Ewigkeit her wußte, was Er tun wird, so war ja der Gottmensch Jesus auch schon von Ewigkeit her „im Vater“, manifestierte sich aber als „Gottmensch“ erst dann leibhaftig, da Sich der Vater Selbst offenkundig ausgesprochen hatte!
    Saget Mir, begreifet ihr etwa jetzt noch nicht, wie der Sohn und der Vater eines und dasselbe sind? – Solltet ihr aber jedoch noch Skrupel haben, da sehet auf den Geist, der muß euch ja in alle Wahrheit leiten!
    Denn derselbe Geist, der da ewig war im Vater (der da ist der urewige Grundgedanke oder die ewige reinste Liebe Selbst) – ist ja doch auch sicher in, des Vaters ausgesprochenem „Worte“. Wo aber ein Geist, da wird ja doch etwa wohl auch eine und dieselbe Wesenheit sein! Wenn es nicht also wäre, wie hätte da der Gottmensch Jesus von sich aussprechen können: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben! Niemand kommt zum Vater denn durch Mich“ Joh 14,6 – was so viel heißt als: Ich bin die Liebe oder der Vater, und die ewige Weisheit oder Gott Selbst in welchem da wohnet alle Fülle der Gottheit leibhaftig!
    Da es aber also ist, saget auf welch andern Wege kann jemand zum Vater gelangen, wenn er sich nicht vom Selben ergreifen und ziehen läßt, darum er hat die Freiheit des eigenen Willens!?
    Wer sonach das vom Vater ausgesprochene Wort tätig oder lebendig in sich aufnimmt, der nimmt dann ja auch den Sohn auf.
    Wer aber den Sohn in sich aufgenommen hat, der wird ja etwa doch den Vater auch aufnehmen, da der Sohn und der Vater eines und dasselbe sind!
    Wer aber somit Sohn und Vater in sich aufgenommen hat, der wird doch auch sicher den „Geist“ oder das „Licht“, das da ist gleich wie im Vater also auch im Sohne, in sich haben und wird aus diesem Geiste sein „in aller Wahrheit“, und das zwar aus dem ganz einfachen Grunde, weil es außer diesem Lichte kein anders Licht mehr gibt und alles Licht somit nur diesem einzigen Licht entstammt. – Wer aber in diesem Lichte ist, der ist auch im Vater durch den Sohn.
    Da aber der Vater das urewige Grundliebeleben ist und alles Licht von diesem Leben ausgeht, so wird der Mensch doch wohl sicher das ewige Leben haben, wenn er im selben ist und dasselbe in ihm durch den Sohn, Geist und Vater!?
    Ich meine aber, so ihr nicht noch blinder seid als der Mittelpunkt der Erde, so dürfte euch dieses wohl genügen, um einzusehen daß, wer da im Geiste Jesum sieht, keinen Tubus mehr brauchen wird, um auch den Vater zu erschauen.
    Daß ihr aber solches nicht verstehet, so ihr es leset, daran schuldet lediglich euer materiell- heidnisches Dreigöttertum, das da zu Nizäa ausgeheckt wurde und später noch stets mehr, bis zur Plastik vermaterialisiert ward, so daß ihr euch nun mehr oder weniger nicht davon zu trennen vermöget. Daher müsset ihr nun von allem früheren (Wahn-)Lichte absterben, so ihr wollet zum reinen Geisteslichte aus Mir gelangen!
    Solches verstehet und tuet auch darnach, so werdet ihr bald und leicht zu Mir, dem Heiligen Vater, gelangen! – AMEN

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  7. Ostfront schreibt:

    Zum Dreieinigkeitsfest.

    I. Aus 45 [ Kap. 54 ].

    Empfangen vom Herrn durch Hanne L. , Bietigheim, am 16. Juni 1878.

    Meine lieben Kinder !

    „Vater “, „Sohn“ und „Geist“ in Einer Person ist Mein Wesen. Vater bin Ich als Erzeuger alles Daseienden, und gleichwie ein Vater seine Kinder lieb hat, also ist auch Meine Liebe eine unbegrenzte für Alles, was existiert, besonders aber zu den Menschen, welche Ich ganz nach Mir gebildet habe. Meine Liebe entäußerte sich, und legte alle Fähigkeiten in die Menschen, wodurch sie Mir ähnlich werden können; darum Ich ihnen auch den freien Willen hinzutun mußte, und nachdem sie also ausgestattet waren, verlangte Ich von denselben, daß sie Mir folgen sollten.

    Weil sie aber den freien Willen mißbrauchten, so musste Ich als Sohn erscheinen und Fleisch annehmen, um sie durch Meine Lehre und Mein Wort, welches da ist der Geist, mit Mir wieder zu verbinden und ihnen die Zusammensetzung ihres Wesens begreiflich zu machen, damit sie einsehen lernen, wie nötig es ist, ihren Willen dem Meinigen unterzuordnen, um einst im Jenseits mitregieren zu können.

    Gleichwie der Mensch seine Dreiheit nicht trennen kann, weil er sonst kein Mensch mehr wäre — denn der Geist ist das eigentliche Ich, welches von Mir ausgeht, die Seele, das Mittel oder Werkzeug, welches ihn in Verbindung mit dem Leibe setzt, damit er sich immer mehr ausbilden kann und, so diese drei zusammen ein Ganzes ausmachen, dadurch tätig und für andere Geschöpfe faßbar ist —, also auch Ich durch die Enthüllung Meines Seins [ Sohn ] und durch die Kundgebungen im Wort [ Geist ] der faßbare Gott wurde, sodaß nun für Diejenigen, welche Mich in Meinem wahren Wesen erkennen lernen, die Namen Gott, Vater, Sohn, Geist gleichbedeutend sind. Die drei Namen zusammengestellt sind der Ausdruck, welcher Mein ganzes Wesen bezeichnen soll, wie es bei den meisten Christen geschieht; jedoch im Herzen könnet ihr nur ein Bild besitzen, doch unter verschiedenen Namen, je nach dem augenblicklichen Bedürfnis. Bald verehret ihr Mich mehr als den Schöpfer, wenn ihr von der schönen Natur und ihrer Mannigfaltigkeit gehoben seid, dann als Sohn und Mittler, wenn eure Unzulänglichkeit euch klar wird bei dem Kampfe mit der Sünde, und ihr eure Zuflucht zur Barmherzigkeit und Versöhnung nehmet, wo alsdann Meine Weisheit es ist, die es ermöglicht, daß ihr den Geist oder Tröster empfahet, Der euch in alle Wahrheit leitet, und ihr erkennet Denselben, darum ihr saget: „Vater, gib Mir den heiligen Geist!“; also bin Ich es wiederum als die wirkende Kraft, die nicht geteilt oder getrennt werden kann von Sohn und Vater.

    Wer in Mir den dreifachen Gott verehrt, so wie Ich es euch jetzt erklärte, der hat in allen Verhältnissen des inneren Lebens einen wahren Gott! Er braucht Ihn bald als den Schöpfer, bald als Mittler oder Tröster und wird deshalb Mich nie entbehren können, sondern wird angetrieben, sich auch in gleicher Weise seinen Mitgeschöpfen in Gefühlen, Worten und Taten zu repräsentieren, wodurch er sich erkenntlich macht, daß er ein Kind von Mir ist.

    Gleichwie ein irdischer Vater oft auch eine dreifache Benennung hat: einen Namen, einen Titel und auch Vater heißt, das Kinde aber nur „Vater“ sagen wird, also sollet auch ihr neben allen Benennungen, welche Mir die Menschheit gibt, an dem Namen „Vater“ festhalten, welcher euch erinnert, daß ein Kind mehr Pflichten gegen den Vater zu beobachten hat als sonst Jemand, der bei demselben um des Lohnes willen im Dienste ist, und diese Pflicht heißt: „Liebe!“ Liebe soll eure Grundlage sein, aus Liebe allein sollet ihr Mich anrufen; denn die anderen Formen der Verehrung haben keinen Wert ! Alle drei Wesen, welche von Mir zeugen, als Schöpfer und Geber alles Guten, als Sohn und Mittler, als Geist und Tröster, sind so eingerichtet, daß sie Gegenliebe hervorrufen. Wer nachdenkt über das Amt eines Jeden, der wird finden, daß Liebe und Weisheit immer wieder Mein Wesen ausmachen! Amen!

    II. Aus 45 [ Kap.177.]

    Empfangen durch Hanne L., Bietigheim, am 23. Mai 1880.

    Meine lieben Kinder !

    „Wer Mich siehet, der siehet den Vater“!

    An diesen Worten ärgerten sich die Schriftgelehrten und Pharisäer, was daher kam, weil sie ihren Gott und Vater in Seinem wahren Wesen noch nicht erkannten. Es war ihnen zu gleichgiltig, Mich näher kennen zu lernen, sie befriedigten sich damit, daß sie das Volk Mir [ als Jesus ] gegenüber ängstlich machten, und es zu großen Opfern veranlaßten, weil es so zu ihrem Vorteil gereichte; darum Meine Lehre, daß Ich und der Vater Eines seien, ihnen am unangenehmsten war, weil Ich ja arm, demütig und uneigennützig war und Alles, was Ich tat und redete, den Stempel der Liebe trug ! Sie konnten Mich deshalb nicht nur als Gottessohn und Messias nicht gelten lassen, sondern mußten Mich als einen starken Gegner ihres Jehovah erklären. Dies gelang ihnen auch beim [ blinden ] Volke mehr als ihrer eigenen inneren Überzeugung gegenüber; dort machte sich der göttliche Funke ihres Geistes geltend, weil derselbe die Verwandtschaft zwischen Mir und sich anerkannte; darum wollten sie Mich austilgen, und darum redete Ich bei vielen Gelegenheiten gerade über diesen Punkt, um die enge Verbindung zwischen Mir und dem Vater deutlich zu erklären. —

    Würde die jetzige Christenheit mit Liebe und eifrigem Bemühen, um Mich im wahren Lichte zu erfassen, die Bibel lesen, dann könnte unmöglich so vielerlei Auslegung dabei existieren, sondern Mein Geist würde Alle in die Wahrheit leiten; allein der Verdrehung der Bibelworte wird gern gehuldigt, weil sie so dem natürlichen Menschen angenehmer sind und besser zusagen ! Ueberall werdet ihr in Meinen Worten finden, daß das „Tun den Willen Meines Vaters“ mit verbunden sein muss, um die Rechte zu erhalten, welche Ich denen verheiße, welche Mich als vom Vater ausgehend erkennen ! Nirgends in der Schrift steht geschrieben, daß zwischen Mir und dem Vater zuvor eine Versöhnung stattfinden muss, um vereint zu werden [ Viele von den Unaufgeklärten verstehen es aber doch so und meinen auch, Ich habe Mich mit dem Vater erst im Tode völlig vereint ], und es heißt doch deutlich: „Ich und der Vater sind eins“, eins in der Liebe, in der Gerechtigkeit etc.

    Die Lehre des Evangeliums ist immer noch verdunkelt durch menschliche Auslegungen, welche dem Volke gegeben werden, weil eigenliebige Interessen bei den jetzigen Lehrern noch zu sehr mitwirken. Darum kann Meine göttliche Wahrheit nur allein durch den heiligen Geist ganz erlangt werden, Welcher bereit ist, Allen beizustehen, welche Mich ernstlich erkennen und lieben möchten; diese sollen das Verhältnis zwischen Vater und Kind lebendig in sich selbst erfahren, und es so weit bringen, daß auch sie sagen können: „ich und der Vater sind eins “ oder „ ich bin mit des Vaters Willen einverstanden“.

    Immer habe Ich einige wahre Kinder auf Erden, die durch Beeinflussung von Oben sich angetrieben fühlen, sich recht in Mich hinein zu leben; diese Beeinflussungen werden in der Jetztzeit sehr verstärkt, darum auch hier und dort an manchen Orten Ich solche Wahrheiten, die zur Annäherung an Mich geeignet sind, niederschreiben lasse, durch Meine Diener vom Jenseits. Denn das Vertrauen der Menschen zu Mir Selbst ist [ im Verhältnis Meiner Liebe zu Ihnen ] sehr klein; die Versöhnungslehre vom Kreuze ist für Viele zu unfassbar, und wenn sie gleich in der Angst ihres Herzens dieselbe ergreifen, und Meine Gnade ihnen diesen Trost zukommen läßt, so führt es doch zu keiner Freudigkeit, mit Mir als dem Vater zu verkehren, sondern erzeugt immer wieder Furcht.

    Darum, liebe Kinder, ist es von so großem Wert, daß der heilige Geist in euch das wahre Licht anzünde; bittet um denselben anhaltend, damit Vater, Sohn und Geist in euch aufgenommen, geehrt und geliebt werden kann.

    Amen!

    […]

    Zur Dreieinigkeit oder vom Wesen des HErrn und vom dreifältigen Wesen des zu Seinem Ebenbilde berufenen Menschen. [ PDF ] ↓

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    Siehe auch: O heilges Geist= und Wasserbad

    O heilges Geist- und Wasserbad [ BWV 165 ] ist eine Kirchenkantate von Johann Sebastian Bach. Er schrieb sie in Weimar für Trinitatis und führte sie am 16. Juni 1715 zum ersten Mal auf. ↓

    https://morbusignorantia.wordpress.com/2020/10/30/das-ende-der-freiheit-oder-wie-wir-mit-corona-belogen-werden/#comment-55046

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