20. Juli 1944 – „Nachkriegslegende“ oder „ein deutsches Missverständnis“?

(www.conservo.wordpress.com)

Von altmod *)

Claus Schenk Graf von Stauffenberg

„Wenn einst Gott Abraham verheißen hat,
er werde Sodom nicht verderben,
wenn auch nur zehn Gerechte darin seien,
so hoffe ich, daß Gott Deutschland
um unseretwillen nicht vernichten wird.“
Henning von Tresckow 1901 – 1944

„Es lebe das heilige Deutschland“
Claus Schenk Graf von Stauffenberg 1944

„Vaterlandsliebe fand ich stets zum Kotzen.
Ich wusste mit Deutschland noch nie etwas anzufangen
und weiß es bis heute nicht.“
Robert Habeck, Die Grünen

In den Zeiten, da deutsche „Spitzenpolitiker“ an Kundgebungen teilnehmen, auf denen Parolen wie „Deutschland verrecke!“ oder „Deutschland du mieses Stück Scheiße!  skandiert werden, darf man nicht erwarten, dass Gedenktage wie der 20. Juli oder das Gedenken an die beteiligten Personen im deutschen Widerstand, zuvorderst Claus von Stauffenberg, nicht in den Dreck gezogen werden.

Das macht man aber nicht derartig plakativ, sondern in der ideologischen Selbstvergewisserung der 68er „Aufklärung“ eher subtil, z.B. mit einer rechtzeitig zum 75-jährigen Gedenken veröffentlichten „kritischen“ Biographie.Anfang des Jahres erschien ein solche von Thomas Karlauf, einem Historiker und Mitglied der von Joschka Fischer eingesetzten „Unabhängigen Historikerkommission“ zur Aufarbeitung der Geschichte des Auswärtigen Amts in der Zeit des Nationalsozialismus und in der Bundesrepublik.

Thomas Karlaufs eigentliche Obsession besteht in seinem Bezug auf Stefan George, zu dessen Kreis Stauffenberg einst angehörte. Karlauf meint, Stauffenberg sei durch Georges Einfluss zu nichts anderem als zu einem mehr oder weniger „ästhetisch-symbolischen Fanal“, einer nahezu zweckfremden, letztlich „dramaturgischen Tat“ verführt oder beeinflusst worden, wie dies Rezensenten der Biographie interpretieren.

Stauffenberg sei keinesfalls ein Gesinnungstäter gewesen. Er habe das Attentat nicht in einem Aufstand des Gewissens gegen die Brutalität der Judenverfolgung und anderen Verbrechen des Regimes begangen, sondern aus militärischen Erwägungen heraus.
Karlauf zieht auch die sattsam bekannten Klischees linker Geschichtserklärer hervor:

Stauffenberg sei aufgrund seiner adligen Herkunft und Erziehung von einem elitär-undemokratischen Selbstbewusstsein erfüllt gewesen, antiliberal und antirepublikanisch; er habe die Grundideen des Nationalsozialismus befürwortet und implizit wird ihm aufgrund eines Briefes im Rahmen der Besatzungserfahrungen in Polen 1939 gar der nazistische Antisemitismus unterstellt.

Das passt in die Sicht der ´68er Nachfolgegenerationen, dass der „angeblich“ maßgebliche Widerstand gegen den deutschen Faschismus nicht von Arbeitern, Bauern, Hausfrauen, Häftlingen und Deserteuren, sondern von Grafen und Generälen, Faschisten und Kriegsverbrechern geleistet worden sei.

So darf man sich denn nicht wundern, in der „Welt“ zu lesen: „Eine neue Stauffenberg-Biografie räumt mit Nachkriegslegenden über den deutschen Widerstand auf.“ Erstaunlicherweise folgten nicht alle Rezensenten in den Wahrheitsmedien der Sicht des Biographen. Gar von Jens Jessen von der ZEIT erschien eine heftige Entgegnung, in der er sich verwahrte, dass Karlauf in seinem Buch die Attentäter als auch nicht viel besser als die Nazis darstellte.

Schon 1994 hat Der Spiegel (!) festgestellt:

„In fataler Übereinstimmung haben die Propagandatechniker des Regimes und die Wortführer der gegnerischen Mächte im Verlauf der letzten Phase des Krieges ihre Tat verkleinert und ihre Beweggründe herabgesetzt. Churchill beschrieb den 20. Juli im Unterhaus als inneren, mörderischen Streit um die Macht, und aus Moskau begrüßte Rudolf Herrnstadt das Scheitern dieses letzten Versuchs von „Herrenclub, Reaktion usw.“
Das setzte sich über das Ende des Regimes im Mai 1945 hinaus fort. Der Widerstand scheiterte noch einmal. So wenig wie in den zurückliegenden Jahren stieß er auf Zustimmung oder nur Verständnis, weder von außen noch im Innern.

Am 20. Juli 1966 hielt der damalige Generalinspekteur der Bundeswehr-General Ulrich de Maizière in der Bonner Beethovenhalle unter der Überschrift Der Widerstand formt das Traditionsbild der Bundeswehr“ eine Gedenkrede, welche heute gewiss wieder zu Widerspruch führen würde. Er sagte u.a.:

„Stauffenberg … ist gestorben für das ganze „heilige“ Deutschland, um mit seinen letzten Worten zu sprechen. Ebenso sicher aber hat er sich dabei ein Deutschland in freiheitlicher und rechtsstaatlicher Ordnung vorgestellt. Sein Kampf galt der Diktatur, der unrechtmäßigen Gewalt, dem Verfall von Anstand und Moral, der Verletzung menschlicher Würde, dem Missbrauch guten Willens. Für ihn und seine Freunde hätten Bautzen und Workuta in einer Linie mit den Konzentrationslagern des 3. Reiches gestanden.

Die Problematik setzt erst ein, wenn eine Staatsführung die legale verfassungsmäßige Grundlage verlässt, wenn sie moralische Maßstäbe missachtet, wenn sie Freiheit, Recht und Menschenwürde mit Füßen tritt, kurz wenn sie zur verbrecherischen Staatsführung wird, Opposition und freie Meinungsäußerung verhindert. Das aber ist eine Ausnahmesituation. Die Verhaltensweise für solche Fälle kann nicht gesetzlich kodifiziert werden. Hier setzt die freie Entscheidung des sittlich gebundenen Gewissens ein.“

De Maiziere verweist auf den Moralkodex, der auch für Soldaten zu gelten hat.

In seiner Schrift „Die Schuldfrage“ befasste sich Karl Jaspers auch mit der Frage der „soldatischen Ehre“. Er unterscheidet zwischen der „soldatischen Ehre“ und dem politischen Sinn.

„ … das Bewußtsein soldatischer Ehre bleibt unbetroffen von allen Schulderörterungen. Wer in Kameradschaftlichkeit treu war, in Gefahr unbeirrbar, durch Mut und Sachlichkeit sich bewährt hat, der darf etwas Unantastbares in seinem Selbstbewußtsein bewahren. Dies rein Soldatische und zugleich Menschliche ist allen Völkern gemeinsam. Hier ist Bewährung nicht nur keine Schuld, sondern, wo sie unbefleckt durch böse Handlungen oder Ausführung offenbar böser Befehle wirklich war, ein Fundament des Lebenssinnes.

Aber die soldatische Bewährung darf nicht identifiziert werden mit der Sache, für die gekämpft wurde. Soldatische Bewährung macht nicht schuldfrei für alles andere.  …

Doch die Pflicht gegen das Vaterland geht viel tiefer als ein blinder Gehorsam gegen jeweilige Herrschaft reicht. Das Vaterland ist nicht mehr Vaterland, wenn seine Seele zerstört wird. Die Macht des Staates ist kein Ziel an sich, sondern vielmehr verderblich, wenn dieser Staat das deutsche Wesen vernichtet. Daher führte die Pflicht gegen das Vaterland keineswegs konsequent zum Gehorsam gegen Hitler und zu der Selbstverständlichkeit, auch als Hitlerstaat müsse Deutschland unbedingt den Krieg gewinnen…“.

In der Stauffenberg-Biographie von Thomas Karlauf werden die weiterreichenden Kontakte und Verflechtungen der militärischen Widerstandsgruppe um Stauffenberg, Tresckow u.a. mit dem zivilen Widerstandskreis ausgeblendet.
Stauffenberg hatte engen Kontakt zu dem kämpferischen und „rechten“ Sozialdemokraten Julius Leber, der denn Anfang 1945 hingerichtet wurde.


Brigitte Seebacher-Brandt schreibt in ihrem Essay „Julius Leber – der Volkstribun als Verschwörer, der Tatmensch als Opfer“:

Jene freiheitlich-militante Tradition, die Leber verkörperte, war die Tradition der Außenseiter gewesen. Daß sie so sehr dem Vergessen anheimgegeben wurde, lag in jenem Blutopfer begründet, das zu erbringen immer nur die wenigen gemacht sind. Und an das die vielen nicht gemahnt werden möchten. Denn es wäre das Eingedenken der eigenen Schwäche.“

Was Seebacher-Brandt in ihrem Essay herausarbeitet, ist damit auch eine Anklage nicht nur gegen die damalige und damit die „wiederaufgelebte“ SPD, die sich dem militärischen und real existierenden politischen Widerstand im Dritten Reich letztlich verweigert hatte: „Die Partei, die sich in ihrer großen Mehrheit über die Zeit gerettet hatte und nun wiederauflebte, war die gleiche, die 1933 untergegangen war und die sich in ihrer Führung wiedererkennen wollte.“
Das gehört ins Stammbuch der SPD, was die aber gewiss nicht so wahrhaben will.

Die Männer vom 20. Juli 1945 haben samt und sonders Tapferkeit bewiesen, sie waren Helden.
Held, ein Wort, das hierzulande nicht in den Mund genommen werden sollte, denn besonders

„Deutsche Helden müsste die Welt, tollwütigen Hunden gleich, einfach totschlagen.“- 

wie Joschka Fischer von den Grünen einforderte.

Nicht mal mehr von Tapferkeit, wie sie die Männer des 20. Juli – auch ihre Ehefrauen und Angehörige – damals bewiesen haben, kann man in den Zeiten des herrschenden Maulheldentums noch sprechen.


Johannes Gross hat den Zeitgeist richtig beschrieben:

“Die Tapferkeit ist die einzige Tugend, die sich der Heuchelei entzieht. Kein Wunder, daß sie nicht in hohem Ansehen steht.“

Ulrich de Maiziere im Schlusswort seiner oben zitierte Ansprache zum 20. Juli 1944:

„Tun wir das Unsere, jeder an seiner Stelle, eine Gesellschaftsordnung zu bewahren und zu schützen, in der die Freiheit herrscht, die mit moralischen Maßstäben verbunden bleibt.“

Und ich möchte darum beten, dass Gott uns dazu mit dieser Tapferkeit ausstattet, welche die Männer vom 20. Juli 1944 auszeichnete.

———-

conservo-Kommentar:

Ich danke altmod für diesen großartigen und in der heutigen politischen Grundströmung mutigen Kommentar, der vorbildlich und von großer Verantwortung für unser Vaterland getragen ist.

Ich schäme mich für die Linksgrünen unseres Landes, die die bedrohte Freiheit unseres Landes mit Füßen treten und zulassen, daß große geschichtliche und tapfere Vorbilder verächtlich gemacht werden. altmod´s heutiger Beitrag müßte ihnen zur Pflichtlektüre werden.

20. Juli 2021, Peter Helmes

*****

*) „altmod“ ist Facharzt und Blogger (http://altmod.de/) sowie Kolumnist bei conservo

www.conservo.wordpress.com 20. Juli.2021

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. 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10 Antworten zu 20. Juli 1944 – „Nachkriegslegende“ oder „ein deutsches Missverständnis“?

  1. Alex Lund schreibt:

    Ich würde zu gerne wissen, wie Stauffenberg und die anderen Verschwörer reagiert hätten, wenn Sie gewußt hätten, wie die weitere Entwicklung Deutschlands bis heute 2021 verläuft.
    Die Aufgabe der Ostgebiete, die Verächtlichmachung unserer Geschichte, um nur zwei von vielen Punkten zu nennen.
    Hätten Sie dann noch immer die Bombe gelegt?

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    • Dr. Gunther Kümel schreibt:

      Alex Lund,
      In der heutigen „brd“ würden Staufenberg und Goerdeler als „Nazis“ wegen „Volksverhetzung nach § 130“ für Jahre und Jahrzehnte eingesperrt.

      Der Widerstandsmann Eugen GERSTENMAIER erkannte NACH dem Krieg und NACH dem äußerst verlustreichen Nach-Krieg
      (45 – 51): „Was wir im Widerstand nicht wahrhaben wollten, mußten wir NACH dem Krieg bitter erkennen: der Krieg wurde nicht gegen Hitler und das Regime geführt, sondern GEGEN DEUTSCHLAND !“

      Und Eisenhowers Befehle an die marodierende US-Truppe im Westen lauteten: „Wir stehen vor dem Angriff auf deutsches Gebiet. Es geht nicht um den Sieg über die deutsche Wehrmacht. Ich erwarte, daß jeder Deutsche in dem gesamten Gebiet, das wir einnehmen, umgebracht wird!“
      Jeder Soldat, jeder kleine Gefreite kämpfte mutig und entschlossen bis zur letzten Patrone.
      Jeder wußte: „Wenn wir unterliegen, bringen sie die Überlebenden um, vergewaltigen und morden die Frauen und schlachten die Kinder.
      Schließlich war die Niederlage trotz allen Heldenmutes unabwendbar.
      Und es geschah genau das, was jeder Soldat der kämpfenden Truppe befürchtet hatte: 3 Millionen Ermordete bei dem einzigartigen Verbrechen der Vertreibung, mehrere Millionen verhungerter Kriegsgefangener (1 Million auf den Rheinwiesen), bis zu 8 Millionen Verhungerter und Erfrorener in den Städten infolge der inszenierten Hungerkatastrophe, dazu Vernichtung der nach den Terrorbomben verbliebenen Industrie („Demontage“), umfangreichste Kulturvernichtung aller Zeiten (46.000 Titel, nicht: ‚Bücher‘, aus allen Büchereien abtransportiert und vernichtet, Schulen und Universitäten geschlossen, Lehrer und Professoren zumindest entlassen ohne Pension, Lizenzpresse) unter einer MILITÄRDIKTATUR der „demokratischen“ Sieger. Von wegen „Demokratie gebracht“!

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  2. Shinobi schreibt:

    USA entsorgen ihre Vergangenheit: Lee-Reiterstandbild in Charlottesville wurde demontiert
    https://zuerst.de/2021/07/20/usa-entsorgen-ihre-vergangenheit-lee-reiterstandbild-in-charlottesville-wurde-demontiert/

    In den USA geht die Entsorgung der nationalen Vergangenheit weiter. Knapp vier Jahre nach den Rassenkrawallen von Charlottesville ist dort jetzt das große Reiterstandbild des Südstaaten-Generals Robert E. Lee demontiert worden. Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie die Statue mit einem Kran von ihrem Podest gehoben und auf einen Lastwagen geladen wurde. Nach Angaben der Stadt soll die Statue bis zu einer endgültigen Entscheidung über ihre Zukunft erst einmal eingelagert werden (und dürfte so auf unabsehbare Zeit in einem Depot verschwinden).

    Pläne zur Entfernung der Lee-Statue waren im August 2017 Anlaß für Proteste, an denen sich linke Krawalle entzündeten. Der damalige US-Präsident Donald Trump hatte anschließend festgestellt, es habe auf beiden Seiten der Proteste „sehr gute Menschen“ gegeben.

    Robert E. Lee führte die Konföderierten im Bürgerkrieg der Südstaaten gegen die Nordstaaten. Er gilt in der rechtskonservativen Szene in den USA als Nationalheld. Neben seinem Monument sollte außerdem eine Statue des Südstaatengenerals Thomas J. Jackson entfernt werden.

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    • Walter Roth schreibt:

      Nun ja, Robert E Lee war auch Sklavenbesitzer aus einer Erbschaft von Seiten seiner Frau her. Diesen Sklaven gab er die Freiheit….. aber erst nach und nach, denn sie auf die Strasse zu stellen hätte für sie grosse Schwierigkeiten mit sich gebracht.
      Lee war der Auffassung das Sklaverei ein moralisches Übel war.
      Um die Sklavenfrage ging es bei dem Krieg nie…… das war nur politisches Kalkül von Seiten Lincolns der befürchtete, Frankreich könnte sich auf die Seite der Konföderation stellen.
      Im Norden gab es den Sklavenbesitz nach wie vor…… und Lincoln hätte auf den Punkt verzichtet, so er damit einige Grenzstaaten vom Wechsel zur Konföderation hätte abbringen können.
      Aber natürlich es gab Organisationen welche die Sklavenhaltung abschaffen wollten…. Dieser Kampf wurde auch politisch schon vor dem Krieg intensiv geführt und hätte das wohl ohne diesen grossen Krieg in der selben Zeit erreicht.
      Sklaven waren um 1860 bereits enorm teuer.
      Ein guter Mann konnte 1000 Dollar kosten, eine Unze Gold kostete 20 Dollar.
      Es konnten sich nur noch vermögende überhaupt noch Sklaven leisten.
      Sklaven lebten im Durchschnitt länger wie Fabrikarbeiter des Nordens.
      Sie waren so teuer …….das man für sie den Arzt holte, der Irische Fabrikarbeiter konnte da nichts erwarten.
      Robert E. Lee war der Leiter der Offiziersschule West-Point und ging als Offizier in den Süden weil er sich seiner Heimat verpflichtet fühlte.

      Nun wird also die Erinnerung an den besten Heerführer des Sezessionskrieges entfernt…..
      Ein Offizier dessen Talent eher spät erkannt wurde, der dem Norden so viele Niederlagen zugefügt hatte.

      Und das…… mit Soldaten die oft über Wochen ohne Schuhe marschierten, die manchmal Schuhe aus rohen Tierhäuten fertigten, was schreckliche Entzündungen verursachte.
      Soldaten die Lee verehrten……. die oft Hunger litten, ohne Uniformen waren….. und doch energisch kämpften.

      Der Mann wird nun entehrt……. ob das den USA gut tut.

      Das einzige zeitgenössische Gemälde von Lee erschuff übrigens ein Schweizer Mahler, das Gemälde hängt in der Schweizer Botschaft in Washington.

      Ich habe vor 30 Jahren mal ein altes Buch gelesen….. Heros von Borke,….“2 Jahre im Sattel und am Feinde“.

      Damals gabs noch Deutsche.

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  3. Ulfried schreibt:

    Hitlers Leibwächter Rochus Misch hat Hitlers Tod am 20. Juli bestätigt. Wenn ich die Wahrheit wissen will, muss ich selbst recherchieren und das hab ich gemacht…

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    • Walter Roth schreibt:

      Nein, hat Rochus Misch nicht………

      Hätte er das, so wären seine Aussagen in Vernehmungen und Inteviews später schlicht eine Lüge gewesen. Und diese Lügen hätte seine Glaubwürdigkeit auf schwerste untergraben.
      Zudem hätten auch die Skeretärinnen wie z.B. Traudl Junge und 50 andere Personen die die letzten Wochen im Bunker zu Berlin beschrieben, koordiniert Lügen müssen.

      Nein, das hätte man bei einem Hans Kammler noch irgendwie schaffen können, bei Hitler nicht.

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  4. Ulfried schreibt:

    Das Attentat am 20. Juli war inszeniert von Marionette Himmler durch Churchill. An diesem Tag starb Hitler. Der Dolmetscher Artur Lipinski hat uns dazu seine Unterlagen zur Verfügung gestellt. Sein Buch DIE HORUSLOGE hab ich mehrfach gelesen und mit historischen Daten verglichen. Altmod hat hier ein paar sehr gute ergänzende Fakten hinzugefügt…

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  5. Artushof schreibt:

    Die linke „SA“ und ihre Taten

    Schickt die linken Faschistenschweine hinter Gitter

    Es gibt nur eine Alternative

    AfD

    Gefällt 1 Person

  6. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    Der Widerstandsmann Eugen GERSTENMAIER erkannte NACH dem Krieg und NACH dem äußerst verlustreichen Nach-Krieg
    (45 – 51): „Was wir im Widerstand nicht wahrhaben wollten, mußten wir NACH dem Krieg bitter erkennen: der Krieg wurde nicht gegen Hitler und das Regime geführt, sondern GEGEN DEUTSCHLAND !“

    Und Eisenhowers Befehle an die marodierende US-Truppe im Westen lauteten: „Wir stehen vor dem Angriff auf deutsches Gebiet. Es geht NICHT um den Sieg über die deutsche Wehrmacht. Ich erwarte, daß jeder Deutsche in dem gesamten Gebiet, das wir einnehmen, umgebracht wird!“

    Jeder deutsche Soldat, jeder kleine Gefreite kämpfte mutig und entschlossen bis zur letzten Patrone. Jeder wußte: „Wenn wir unterliegen, bringen sie die Überlebenden um, vergewaltigen und morden die Frauen und schlachten die Kinder.
    Schließlich war die Niederlage trotz allen Heldenmutes unabwendbar.
    Und es geschah genau das, was jeder Soldat der kämpfenden Truppe befürchtet hatte: 3 Millionen Ermordete bei dem einzigartigen Verbrechen der Vertreibung, mehrere Millionen verhungerter Kriegsgefangener (1 Million auf den Rheinwiesen), bis zu 8 Millionen Verhungerter und Erfrorener in den Städten infolge der inszenierten Hungerkatastrophe, dazu Vernichtung der nach den Terrorbomben verbliebenen Industrie („Demontage“), umfangreichste Kulturvernichtung aller Zeiten (46.000 Titel, nicht: ‚Bücher‘, aus allen Büchereien abtransportiert und vernichtet, Schulen und Universitäten geschlossen, Lehrer und Professoren zumindest entlassen ohne Pension, Lizenzpresse) unter einer MILITÄRDIKTATUR der „demokratischen“ Sieger.

    Von wegen „Demokratie gebracht“!

    Gefällt 2 Personen

  7. Dr. Gunther Kümel schreibt:

    WAS WOLLTEN STAUFFENBERG und GOERDELER ???

    Stauffenberg war nicht derart verkommen und volksvergessen, wie mancher Regierungschef der späteren „brd“:
    Er forderte einen souveränen deutschen Staat in den Grenzen des deutschen Siedlungsgebietes (Grenzen von 1914!!!), also einschließlich Ostpreußen, Pommern, Memelland, Schlesien, Oberschlesien, Danzig und Westpreußen (dem „Korridor“), der Sudetengebiete, von Elsaß+Lothringen, Nordschleswig und Österreich.
    Er war wie der Freikorpskämpfer Goerdeler vökisch-nationalistisch gesinnt und Gegner der „Demokratie“, wie er sie im Weimarer System kennengelernt hatte, wollte in der Nachkriegsregierung aber mit Sozialisten und Kommunisten eng zusammenarbeiten.

    Goerdeler wollte die Konzentrationslager nach dem Umsturz beibehalten, der Wehrmacht übergeben und die Insassen richterlich überprüfen. Der Reichsinnenminister sollte das Recht erhalten, die „weitere Verwahrung“ auch nicht straffälliger – also politischer – Häftlinge anzuordnen, „soweit diese während des Krieges zur Sicherheit des Reiches unerlässlich ist“. Die NSdAP sollte nicht aufgelöst oder verboten werden. Das Bürgerrecht sollte nur Juden gewährt werden, die sich auf eine lange Vorfahrenreihe im Land berufen konnten; die später Hinzugekommenen würden das Land verlassen müssen; Judenstaat in Kanada.

    In der heutigen „brd“ würden Staufenberg und Goerdeler als „Nazis“ wegen „Volksverhetzung nach § 130“ für Jahre und Jahrzehnte eingesperrt. Allerdings wurden Dutzende von Straßen, Institutionen und Preisauslobungen nach den beiden benannt, nach Goerdeler sogar ein Asteroid.

    Stauffenberg:
    „Wir wollen eine Neue Ordnung, die alle Deutschen zu Trägern des Staates macht und ihnen Recht und Gerechtigkeit verbürgt, verachten aber die Gleichheitslüge und fordern die Anerkennung der naturgegebenen Ränge. Wir wollen ein Volk, das in der Erde der Heimat verwurzelt den natürlichen Mächten nahebleibt, das im Wirken in den gegebenen Lebenskreisen sein Glück und sein Genüge findet und in freiem Stolze die niederen Triebe des Neides und der Mißgunst überwindet.“

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