“VACCINEZ MOI“ – Impft mich doch

(https://www.youtube.com/watch?v=Ar9FAgrzhr8)

Frankreich und Italien geben nicht auf

Von Dr. Juliana Bauer *)

Während mir in einem großen Ortenauer Einkaufszentrum kürzlich ein obrigkeitsbeflissener junger Mann auf der Rolltreppe bedeutete, meine Gesichtsmaske auch über die Nase zu ziehen (ich zeigte zu seinem Erstaunen allerdings Null-Reaktion), gehen in unseren Nachbarländern Frankreich und Italien weiterhin die Menschen auf die Straße. Es sind Bürger aus allen Generationen, die gegen die Impfpflicht und den damit verbundenen Gesundheitspass laut und vor allem gemeinsam ihre Stimme erheben – ein wohltuendes Gegenbild zu den vielen buckelnden und speichelleckenden Deutschen. Nach den als „nationale Bewegungen“ definierten Groß-Demos des vergangenen Wochenendes, an denen jeweils Tausende in allen französischen und italienischen Städten teilnahmen,

von Straßburg bis Marseille
von der Champagne bis zum Atlantik
von Mailand bis Palermo
von Ravenna bis Genua
von Cagliari/Sardinien bis Venedig

waren an den Wochentagen die Hauptplätze nicht ganz so dicht bevölkert – man musste eben während der Woche seiner Arbeit nachgehen.

Doch wurde kein Tag ausgelassen und seit Freitagabend füllten sich die Plätze wieder. In Frankreich fanden an diesem letzten Juli-Samstag erneut in 150 Städten Groß-Kundgebungen statt; Tausende waren pro Stadt gegen den Gesundheitspass unterwegs (erwartet wurden insgesamt um die 160.000 Menschen, über 200.000 waren es dann wohl). „Es ist der dritte Samstag in Folge, an dem die Franzosen mobil machen“, so die Info von RT France. „Die Bewegung wird immer stärker“, meint ein Video-Kommentar. In Paris rüsteten sich etwa 3.000 Polizisten für die „Manifestation“, von den Italienern als „mega-manifestazione“ im Netz verbreitet.

Und tatsächlich: die ARD springt natürlich sofort auf die „Ausschreitungen“ an, die es in Paris und Lyon dazwischen gab. Doch bezeugen zahlreiche Videos die vielen gewaltfreien Demos. Auch in Rom u.a. italienischen Städten standen Polizia und Carabinieri wegen befürchteter Ausschreitungen bereit, vor allem, um es „diesen Pagliacci“ (diesen Kasperl), wie ein großmauliger Draghi-Parlamentarier tönte, zu zeigen…

Aber die Italiener wären keine Italiener, würden sie nur hingebungsvoll l’amore besingen und ihrer Lebensfreude huldigen – die sie sich jedoch nicht nehmen lassen. Sie sind ebenso umfassend vereint in ihrer Ablehnung einer willkürlich agierenden Obrigkeit, sie sind zahlreich vereint in ihrem Widerstand gegen die in ihr Leben eingreifenden widersinnigen Verordnungen dieser Obrigkeit. Wie etliche Videos inzwischen vernehmen lassen, kommt bei vielen italienischen Bürgern hin und wieder auch ihre nicht zimperliche Rabbia durch, die Wut. Die friedlichen Demos überwiegen zwar, dennoch bricht sich immer wieder mal die berühmte Rabbia Bahn und verleiht den Demos ihre farbige Würze. „Draghi, Draghi, va fan….“ skandieren sie minutenlang im Chor. Oder die Regierung Draghi wird laut und deutlich als „Kriminelle Regierung“ betitelt.

Auffallend war am Samstagabend folgendes: die hochgeladenen Videos aus Frankreich, die über die Demos berichten, überschlugen sich in Kürze im Netz, wohingegen jene aus Italien nur zögerlich Eingang fanden. Greift hier eine Zensur???

Denn ein Video des regierungstreuen Senders Pavia Uno TV mischte die digitale Szene auf. Unter dem Titel: „Ein Italien, das brennt (de facto sowie durch die „Proteste“), ein Italien, das protestiert“ wird darin auf die angebliche Notwendigkeit von Impfung und Gesundheitspass sowie auf das Unverständnis von Seiten der Regierung für die „uneinsichtigen“ Demonstranten hingewiesen. Der Sender lässt schließlich die Innenministerin verkünden: „Es finden hier Demonstrationen statt, die zu verurteilen sind, die Regeln müssen respektiert werden. Das werden wir durch die Intensivierung von Kontrollen erreichen.“

Nun dürften aber Regierung, Regierungsbeamten und Bürgern massive Spannungen ins Haus stehen. Auf einigen Demos wie beispielsweise in Rom kündigten Stadt- und Verkehrspolizei an, dass sie die Green-Pass-Maßnahmen boykottieren und „keine Strafzettel verteilen werden.“ Die Organisation „Io apro“ (ich öffne), eine Organisation von Wirten und Einzelhändlern, möchte sich ebenso den Verordnungen widersetzen und auch Ungeimpften Zuritt in Restaurants oder Geschäfte gewähren.

Was sich in den vergangenen Tagen in einigen Städten in Interviews herauskristallisierte, war zum Einen die Solidarität von bereits geimpften Bürgern mit den ungeimpften und gerade deren Ablehnung einer diskriminierenden Zwei-Klassen-Gesellschaft. Zum anderen unterstrichen italienische Bürger am Rand der Demos immer wieder, dass die Impfungen nicht genügend erforscht seien, dass sich diese nach wie vor in einer Phase des Experiments befänden und es den regierenden Politikern letztlich nicht um die Gesundheit des Volkes gehe, sondern vielmehr um die Durchsetzung ihrer Vorstellungen.

“Vaccinez moi“ parodiert der Chansonnier Alex Fredo

Während ein italienischer Mediziner die „Experimentierungsphase“ der Impfstoffe bestätigt

Interessant zu den Aussagen der Demonstranten: Die Experimentierungsphase wie auch die nicht-sichere Schutzwirksamkeit, gerade im Verhältnis zu den Risiken, welche die Impfungen in sich bergen, bestätigt Prof. Bellavite, ein führender Medizinprofessor der Universität Verona (https://www.outube.com/watch?v=cziHaYrwjS8).

Und mittlerweile meldete sich eine Gruppe von Anwälten zu Wort, welche die italienischen Bürger in ihren Protesten moralisch unterstützen und sich klar, auch mit Blick auf die Verfassung, gegen eine Impfpflicht und eine Ausgrenzung der ungeimpften Bürger aussprechen (30.07.21, https://www.outube.com/watch?v=yM8FDZSAXH8).

Die manipulierte Abstimmung „vor dem Kaffee und dem Croissant“ in der Früh

Aus Frankreich war indessen eine erschreckende Neuigkeit über die Abstimmung zum Pass Sanitaire, dem Gesundheitspass, in der Nationalversammlung zu hören. Sie fand in den deutschen und italienischen? Medienberichten keinen Niederschlag, zeigt jedoch die Unehrlichkeit, die Schamlosigkeit und Hinterhältigkeit auf, mit der die sich immer mehr von der Demokratie entfernenden Regierungen dem Volk ihren Willen aufdrücken. Nicolas Vidal, ein bekannter Publizist und Betreiber des bekannten Blogs Putsch, beschrieb vor wenigen Tagen in einem Interview den Hergang der Abstimmung vom 23.Juli.

Demnach gab es in der französischen Nationalversammlung zwei Abstimmungen: in der ersten, die um Mitternacht 22./23.07. stattfand, erhielt Macrons Plan, einen Gesundheitspass einzuführen, keine Mehrheit. Da dieses Ergebnis nicht im Sinne der Regierung ausfiel, ließ Gesundheitsminister Veran um 5 Uhr früh, „à 5 heures du matin avant le café-croissant“, die Abstimmung wiederholen. Mit dem Resultat einer hauchdünnen Mehrheit zugunsten der Durchsetzung des Passes Sanitaire.

Eine „Kriminelle Regierung“, die „das Leben“, wie ein Kommentator formulierte, „für die ungeimpften Menschen beenden wird.“

Und wann folgt Deutschland?

*) Dr. Juliana Bauer, die Autorin dieses Artikels, verfaßt ihre zeitkritischen und auch prosaischen Beiträge in Deutsch, Französisch sowie Italienisch und schreibt seit einigen Monaten für conservo. Über sich selbst sagt sie:  „Ich bin keine Theologin, sondern Kunst- und Kulturhistorikerin, aber eine, die mit der Bibel von Kindheit an vertraut ist und den Worten eines meiner Lehrer, eines ehemaligen Ordinarius des kunsthistorischen Instituts der Universität Freiburg/Br., Rechnung trägt: „Ein Kunsthistoriker des Abendlandes muss bibelfest sein.“ Auch bin ich, in einem ökumenischen Haus aufgewachsen, mit der katholischen wie der evangelischen Kirche gleichermaßen vertraut.“

www.conservo.wordpress.com

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. 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16 Antworten zu “VACCINEZ MOI“ – Impft mich doch

  1. Juliana Bauer schreibt:

    Eine kurze Nachlese zu meinem Artikel:
    von einer 41j. Bekannten erfuhr ich vor 2 Tagen, dass sie nach der Zweit-Impfung mit biontech einen tagelangen massiven Dreh- und Lagerschwindel erlitt. Ihr Arzt bestätigte ihr diese „Störung im Innenohr“ als „Nachwirkung der Impfung.“ Was ich inzwischen dem PEI meldete.
    Als ich dies gestern einem mir bekannten Arzt, der ein Impfverfechter par excellence ist, erzählte, glaubte er es nicht und fragte mich dann spöttisch: „Aber gestorben ist die Dame nicht?“
    Was sagen Sie zu dieser zutiefst menschenverachtenden Reaktion eines Arztes?
    Dr. Juliana Bauer

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    • Farwick schreibt:

      Liebe Juliane Bauer !
      Danke für Ihren kenntnisreichen Kommentar über die Unterschiede der romanischen Völker und Deutschland. In Deutschland muss noch mehr Aufklärung geschehen, bevor „brave“ Deutsche auf die Straße gehen.
      Die Querdenker und Totalverweigerer sind Randfiguren, die den Staat lächerlich machen wollen.
      Das ist keine Lösung.
      Wir brauchen einen souveränen Staat, der mehr mit Überzeugung und Durchsetungsfähigkeit arbeiten muss als mit dubiosen Einschränkungen, die von Gerichten als “ verfassungswidrig“ kassiert werden.
      So schafft man kein Vertrauen.

      Mit besten Grüßen

      Ihr

      Dieter Farwick

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  2. cetrum_censeo schreibt:

    Die Giftspritzerei für Kinder ist im VOLLEN Gange! …. und geht ab wie das berühmte ‚Zäpfchen‘!

    Hier angebotene Spritztermine für 12 – 15 Jährige schon restlos ausgebucht!

    Und weitere Impftermine werden zur gefl. Bedienung ‚rausgehauen bis die Schwarte kracht.
    ‚Impfmobile‘ zum Abspritzen an Supermärkten!

    Für mich gilt: Giftspritze – NEIN DANKE!

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    • ceterum_censeo schreibt:

      … nund nach den Fereien sollen die Kinder dann in den Schulen reihenweise die Giftspritze verpaßt kriegen!

      Leute wie Dr. Mengele wäre sicher hocherfreut ……..

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  3. Ostfront schreibt:

    O weh ! hinweg ! und laßt mir jene Streite Von Thyrannei und Sklaverei bei Seite ! Mich langeweilt´s, denn kaum ist´s abgethan, So fangen sie von vorne wieder an; Und Keiner merkt, er ist doch nur geneckt Von Asmodeus, der dahinter steckt. Sie streiten sich, so heißt´s, um Freiheitsrechte; Genau beseh´n sind´ s Knechte gegen Knechte.

    Goethe, „Faust“, II. Theil.

    Aus: Die Greuel der “ Französischen Revolution “ ihre Naturgeschichte und Pathologie der Gegenwart. Von Ottomar Beta. 1889.
    https://archive.org/details/bub_gb_hiUxAQAAIAAJ/mode/2up

    Ingrid schreibt:
    Die Franzosen hatten schon immer viel mehr Widerstand im Blut, als die Deutschen
    Schon der Beginn der französischen Revolution mit dem Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789, da setzten 1000 wütende Aufständische, der Willkürherrschaft des Adels mit Gewalt ein jähes Ende, zu denen sich auch Polizei und Soldaten mischten.
    (…)
    ——————————–
    Der Sturm auf die Bastille
    ——————————–
    Der Sturm auf die Bastille fand am 14. Juli 1789 statt und wird als Beginn sowie als großes Symbol der Französischen Revolution gesehen. Die verklärende und nach wie vor sehr verbreitete Darstellung berichtet, daß die für ihre Freiheit kämpfenden Franzosen unter Einsatz ihres Lebens die schwer bewachte Festung stürmten und die dort inhaftierten Gefangenen befreiten. Der 14. Juli ist daher in der Republik Frankreich auch Nationalfeiertag.

    In Wirklichkeit war die Bastille zu diesem Zeitpunkt längst kein bedeutendes Gefängnis mehr, es saßen wenige Gefangene dort ein, wenige Wachen waren stationiert, und man plante sogar bereits, den alten Bau abzureißen. Die Übernahme durch die Aufständischen war somit ein leichtes Unterfangen und keine heldenhafte Aktion.

    Die Geschehnisse des 14. Juli

    Was wirklich an jenem Tag passierte: Ein durch hohe Brotpreise (→ Hungerverschwörung) aufgebrachter Mob, der an den Tagen davor schon andere Gebäude in Brand gesetzt hatte, zog zu der Burg, deren Besatzung sich aus 82 alten und invaliden Soldaten und 32 Schweizer Soldaten zusammensetzte. Dem unentschlossen agierenden Kommandanten der Festung, Marquis de Launay, der nach rund zweistündiger Belagerung seine Kapitulation anbot, wurde, neben vier anderen Offizieren und drei Schweizern, freies Geleit zugesichert. Nachdem diese unbewaffnet abziehen wollten, wurden sie entgegen der Zusicherung gelyncht und die sieben in der Festung inhaftierten Gefangenen – zwei Geisteskranke, ein Pornograph und vier Urkundenfälscher – vom Mob freigelassen.

    Am folgenden Tage wurde die Bastille zerstört, wobei ein großer Teil der dort vorhandenen Akten, Aufzeichnungen der Gefangenen usw. verschwand.
    https://de.metapedia.org/wiki/Sturm_auf_die_Bastille

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  4. luisman schreibt:

    Die Impfpflicht kommt ueberall, nicht nur in den EU Staaten, die auch mal die Ersten sein wollen. In der 3. Welt wird meist einfach und kritiklos kopiert, was die 1. Welt so vormacht. Und da die Asozialen Medien alles unter der Decke halten, was irgendwie impfkritisch sein koennte, weiss der Buerger hier gar nicht, dass es Gegenargumente gibt. Es gab hier (Philippinen) sogar Leute, die Listenplaetze fuer die Impfungen verkauft haben, mit grossem Erfolg. Die Leute meinen, wenn diese tollen amerikanischen und europaeischen Impfungen kaum verfuegbar sind, dann muss man sich eben vordraengeln um noch was abzukriegen.

    Immerhin ist es vor Ort zumindest so, dass erst mal ein Antikoerpertest gemacht wird, dessen ggf. positives Ergebnis einer Impfung gleichkommt. Ein weiterer Vorteil der 3. Welt ist, dass man sich ein Impfzertifikat notfalls auch kaufen kann, ohne je eine Nadel gesehen zu haben.

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  5. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

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  6. Ingrid schreibt:

    Die Franzosen hatten schon immer viel mehr Wiederstand im Blut, als ddie Deutschen.

    Schon der Beginn der französischen Revolution mit dem Sturm auf die Bastille am 14. Juli 1789, da setzten 1000 wütrnde Aufständische, der Willkürherrschaft des Adels mit Gewalt ein jähes Ende, zu denen sich auch Polizei und Saldaten mischten.
    Es ähnelt unserer Zeit, denn die Obrigen prassten und lebten im Luxus und stopften sich die Taschen voll, wärend das arme Volk hungern musste.
    Durch ihren Mut schafften sie die Wende, nur so geht es, denn ohne jede Gegenwehr wird der Druck im Volk immer größer und die Obrigen treiben es immer schlimmer.

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  7. Semenchkare schreibt:

    …!!

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  8. Semenchkare schreibt:

    Kurzmeldung:
    ******************

    Berlin: 49-Jähriger stirbt nach Polizei-Maßnahme!

    Gestern wurde ein Basis-Mitglied in Berlin durch die Polizei zu Boden geworfen und festgenommen. In der Maßnahme soll er nach Angaben der Polizei kollabiert sein und im Krankenhaus kurze Zeit später verstorben sein.

    Die näheren Hintergründe sind noch unklar. Wir bitten auf Spekulationen zu verzichten. Eine Stellungnahme der Partei wird folgen.

    Für genannten Todesfall suchen wir noch Augenzeugen, am besten jemand mit Videoaufnahmen des Vorfalls. Es geht um eine Festnahme am 1.8. gegen 16:30 Uhr an der Ecke Tempelhofer Ufer / Luckenwalder Str. Wer etwas von einer Festnahme dort gesehen oder gefilmt hat oder den Polizeieinsatz selbst gefilmt hat, meldet sich bitte bei der Partei.

    https://politikstube.com/berlin-49-jaehriger-stirbt-nach-polizei-massnahme/

    …!!

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    • Freya schreibt:

      Danke @Semenchkare. Wie grauenvoll. Jetzt bringen die schon Leute um. Die Bilder, die du- gestern glaub ich war das – gepostet hattest, zeigten ja auch, wie die Polizei auf einen Mann eingeboxt hat, der schon am Boden lag. Ich würde das auch nicht überleben, wie die das machen. Schmeißen sich mit fünf Polizisten auf einen Menschen und lassen ihn keine Luft mehr kriegen. Das hat alles die Heimsuchung im Kanzleramt zu verantworten, deshalb sag ich immer wieder: Lasst sie nicht entkommen!!!!
      Mein aufrichtiges Beileid den Angehörigen, des getöteten Mannes.
      mpGF.

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    • Eugen Karl schreibt:

      Wie kann es sein? Ich dachte die obrigkeitshörigen Deutschen demonstrieren gar nicht, sondern nur die freiheitsliebenden Italiener und Franzosen. Diesen Eindruck nämlich muß man gewinnen, wenn man sich ein wenig umsieht auf alternativen Medien und auch in diesem Artikel. Das ist aber nur das alte Klischee, das man ausgerechnet von Lenin dankend aufnimmt: der Deutsche löst erst einmal eine Bahnsteigkarte. Ich halte das für Nonsense wie die meiste Völkerpsychologie. Die Deutschen demonstrieren auch, allerdings wurde ihnen, anders als Parisern und Römern, das Demonstrieren verboten, um eine Rechtfertigung für brutale Polizeigewalt zu finden. Die Schägereinen der Berliner Polizei müssen ein gerichtliches Nachspiel haben, aber leider wird das dauern. Den Demonstrationsorganisatoren sein geraten, sich die Italiener und Franzosen in dem folgenden Punkt zum Beispiel zu nehmen: Nicht in Berlin Wurzeln schlagen! Deutschland ist groß und föderal, es muß in allen großen Städten demonstriert werden. Zugleich. Dann kommen auch mehr Demostranten. Preußen ist weit weg, auch in Köln oder Düsseldorf, Stuttgart oder München läßt sich demonstrieren, vielleicht sogar viel besser.

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Längerer Bericht – nach Reitschuster/Wallasch – in der Nachbarrubrik unter

      ceterum_censeo schreibt:
      2. August 2021 um 15:44
      ‚Der Klaus …‘

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