Deutschland – Land der Tierliebhaber und Germanenhasser

  • Hasstiraden für Gertenschläge auf ein Pferd
  • Hätschelungen für die Abschlachtung von Frauen durch einen Somali

(www.conservo.wordpress.com)

Von Maria Schneider

Tragisches hat sich zugetragen. Die designierte Goldmarie Annika Schleu musste sich mit ihrem trotzköpfigen Pferd „Saint Boy“ auseinandersetzen, das sich unterwarteterweise den Hürdensprüngen verweigerte.

Annika Schleu brach aus Anspannung in Tränen aus und wußte sich nicht weiter zu helfen, als das heilige Pferd mit der Gerte zu schlagen. Ihre Trainerin Kim Raisner leistete sich den pferdeverachtenden Spruch: „Hau mal richtig drauf! Hau drauf!“ Als Krönung boxte sie sogar noch aus Frust das Pferd mit der Faust.

Böse, so böse!

Ein gefundenes Fressen für Tierschützer*innen! Das Wolfsback heulte auf und hetzte erbarmungslos Trainerin und Goldmarie (jetzt: Pechmarie), die null Punkte erhielt – Kim Raisner wurde gar von den Olympischen Spielen ausgeschlossen.

Auch PETA meldete sich zu Wort und der Journalist Christian Stör des Artikels in der Frankfurter Rundschau vermenschlichte das Pferd, wie es heutzutage an der Tagesordnung ist. Er als Pferd hätte auch nicht über „dämliche Hindernisse“ springen wollen und unterstellte dem Pferd gar, dass es wie die Trainerin und Athletin „vielleicht“ auch „geweint hätte“.

Wie man weiß, sind Pferde hochsensibel. Vielleicht hat Saint Boy auf die allgemeine, depressive Stimmungslage wegen der eineinhalbjährigen Coronafolter reagiert. Vielleicht hat sich Frau Schleus Anspannung auf das Pferd übertragen. Vielleicht war Saint Boy trotz seines Namens schlicht schlecht drauf. Wir wissen es nicht.

Was ich jedoch mit Gewißheit weiß, ist, dass solche hysterisierten Reaktionen wie der angebliche „Kameltreiber“-Skandal der Radprofis in keinem Verhältnis zum tatsächlichen Ereignis stehen. Endziel scheint bei diesen öffentlichen Anprangerungen die absolute Gedankenkontrolle und -hygiene zu sein – mithin die Abtötung eines jeglichen Gefühls, jeglicher spontaner Ausbrüche und die totalitäre, ständige Hinterfragung und Zensur der eigenen Gedanken und Gefühle.

Vergleichen wir die öffentliche Hinrichtung der beiden Frauen mit den Reaktionen auf die Abschlachtung von 3 Frauen und schwersten Verletzungen weiterer 5 Menschen in Würzburg durch den Somalier Abdirahman Jibril.

OB Christian Schuchardt (CDU) vergoß Krodolistränen und übte verbale Gewalt auf die von den Morden traumatisierten Menschen aus, indem er sie daran erinnerte, dass man die Deutschen nach dem Krieg schließlich auch nicht pauschal verurteilt hätte. Damit sprach er den Trauernden ihre Empörung, ihre Trauer und ihren Schmerz ab.

Horst Seehofer nahm sich ein Vorbild an den Tätern der häuslichen Gewalt, die nach einer ordentlichen Tracht Prügel ihrer Frau zur finalen seelischen Vernichtung häufig den Satz, „Du hast mich dazu getrieben“ an den Kopf werfen. Seehofer analog:

„Wir haben Hinweise auf eine islamistische Gesinnung des Täters. Eine psychische Störung kommt offenbar dazu. Was mich an dem Fall am meisten beschäftigt, ist die Frage, wie es sein kann, dass ein 24-jähriger Mann, der zwar kein Asyl bekommen hat, aber subsidiären Schutz als Flüchtling genießt und sich rechtskonform in Deutschland aufhält, nach sechs Jahren in unserem Land in einer Obdachlosenunterkunft lebt. Damit können wir uns doch nicht abfinden. Da müssen wir, Bund und Länder, gemeinsam überlegen, ob unsere Integrationsbemühungen verstärkt werden müssen.“

Im Klartext: Wir sind schuld, dass das arme Hascherl Abdirahman Jibril aus Frust wegen seiner Wohnsituation Stefanie Wagner, Christiane Hartmann und Johanna H. wie Vieh abgestochen hat. Wir haben ihn wie den häuslichen Schläger dazu getrieben, weil wir uns nicht genug um ihn gekümmert haben.

Zurück zum Pferd. Es gehört zur heutigen Täter-Opfer-Umkehr und der allgemeinen Überhöhung von Tieren, dass dem Pferd mehr Mitgefühl entgegengebracht wird als der von ihren Gefühlen überwältigten Sportlerin oder einer Trainerin, die ein Pferd kurz mit der Faust auf die muskelgestählte Hinterbacke schlägt.

Annika Schleu wurde mit Hass überzogen, weil sie ein großes, kräftiges Tier mit einer Gerte geschlagen hatte, dass sich jederzeit hätte wehren und sie tottrampeln hätte können. Kim Raisner wurde wegen des Faustschlags von der Olympiade ausgeschlossen. Beide haben ihre Existenz wegen des Schlagens eines Tieres verloren.

Natürlich sollte man Tiere nicht mißhandeln. Dennoch ist das „mißhandelte“ Pferd im Gegensatz zu den Würzburger Frauen noch quicklebendig.

Im Gegensatz zum somalischen Dschihadisten erhielten weder Annika Schleu noch Kim Raisner Verständnis für ihre Gefühlsausbrüche.

Und im Gegensatz zum als schuldunfähig angesehenen Abdirahman Jibril wurden die beiden tatsächlich wie Mörderinnen behandelt.

Es verwundert nicht, dass Seehofer in diesem Falle nichts von sich hören ließ. Hätte er sich jedoch gemeldet, dann sicherlich nur, um das Pferd zu verteidigen.

***

Nachbemerkung: Wer mehr über den islamistischen Hintergrund des Hascherls, das aus einer Mittelklassefamilie in Somalia stammt, erfahren möchte, kann die folgende, ausgezeichnet recherchierte Seite besuchen und einige Überraschungen erleben: http://wuerzburg-attentat.com/

(www.conservo.wordpress.com)

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. Die verlinkten Seiten wurden zum Zeitpunkt der Verlinkung auf mögliche Rechtsverstöße überprüft. Zu diesem Zeitpunkt waren keine Rechtsverstöße ersichtlich. Eine permanente inhaltliche Kontrolle der verlinkten Websites ist ohne konkrete Anhaltspunkte einer Rechtsverletzung nicht zumutbar. Bei Bekanntwerden von Rechtsverletzungen werden jedoch derartige Links umgehend entfernen. Maria Schneider 10.11.2020
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Corona, Flüchtlinge abgelegt und mit , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

10 Antworten zu Deutschland – Land der Tierliebhaber und Germanenhasser

  1. Pingback: ZIEHT EUCH WARM AN! Der Golfstrom, der uns die Wärme bringt, ist kollabiert – Willibald66's Blog/Website-Marketing24/Verbraucherberatung

  2. Blindleistungsträger schreibt:

    Ich verstehe nicht, warum die sich überhaupt auf solche Regeln einlassen. Die deutsche Reiterin hatte, soweit ich gelesen habe, die Goldmedaille so gut wie sicher und hat aufgrund von Glückspielregeln alles verloren. Das ist kein Sport sondern Glückspiel.

    Gefällt 1 Person

  3. dieter.farwick@t-online.de schreibt:

    Liebe Frau. Schneider ! Herzlichen Dank für Ihren Beitrag Volltreffer In Dubai werden die Kamele von Computern geritten, weil Menschen zu schwer sind Das ist Tierliebe

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr

    Dieter Farwick

    Gefällt mir

  4. Semenchkare schreibt:

    Südland/Negekinder (Kulleraugen-effekt), Tiere, Natur, Umweld (z.B. perfide Greenpeace-werbung), Kuschel-Teddys, Puppen.etc… alles Ersatzgefühlsobjekte! Da wird die verblödete „buntdeutsche“ Seele offenbar.

    Verreckt ein obdachloses weißes Kind an der Heroinspritze, Crystelmethpfeife, Koksüberdosis, Misshandlungen interessiert das keine „Gutmenschsau“..!!

    Gefällt 1 Person

  5. luisman schreibt:

    Ich halte den sogenannten ‚Reitsport‘ fuer keinen Sport, in dem man dem Reiter den Preis oder die Medaille geben sollte. Wenn schon dann dem Gaul.

    Und ich halte einen „Sport“, in dem man per Auslosung gewinnen oder verlieren kann, nicht fuer einen Sport.

    Gefällt 3 Personen

  6. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt.

    Gefällt mir

  7. Hans-Josef Unland schreibt:

    Wie man liest, hat das Pferd zuvor bei einer anderen Reiterin schon mehrmals verweigert, weil die sich ziemlich dämlich angestellt haben soll. In der Verfassung hätte das Tier gar nicht mehr zugeteilt werden dürfen. Es hatte anscheinend die Nase gestrichen voll.
    Dass plötzlich jeder glaubt, seine Meinung zu Annika Schleu haben zu müssen, kann man nur mit der Erkenntnis kontern: „Meinungen sind wie Arschlöcher, jeder hat eines.“
    (Sorry, das musste einfach sein.)

    Gefällt 2 Personen

    • Walter Roth schreibt:

      „Nase gestrichen voll“

      Wie wenig muss man von Tieren wissen um so einen gesammelten xxxxxxxxx zu schreiben.

      Als erstes, unsere Reitpgferde wurden 3000 Jahre lang auf zu zugezüchtet, sind nun quasi massgeschneiderte Hochleister, haben mit den Naturpferden von vor 3000 Jahren nahezu nichts mehr gemein, da liegen Welten dazwischen.

      In einer Herde von Pferden in der Natur, gibts 1 Hengst und vielleicht 20 Stuten….. dazu noch Jungtiere.
      Junghengste werden ab einem gewissen Alter vertrieben und müssen sich selber eine Herde suchen, Stuten finden, einen anderen Hengst verdrängen, niederkämpfen
      Folgen die Suten den Hengsten nicht, werden sie zurechgewiesen, oft in den Mähnenkamm gebissen…… dabei auch blutig gebissen.
      Demokratie gibts nicht und das Leittier ist immer der stärkste, der Hengst.
      Nie käme es dem in den Sinn seine Stuten zu fragen…..auch wenn er das könnte…(((-:

      Die Nase voll…….

      ………..nun ja, wer so mit Pferden umgehen will, wird nie Erfolg damit haben, denn das Pferd wird ihn unterordnen, ihm einen Rang unter ihm zuweisen, wird ihn beissen und sich nicht reiten lassen.
      Pferde brauchen immer das Leittier und das sind wir, beziehungsweise der Reiter.

      Hat das Pferd den Sprung verweigert kann es diverse Gründe dazu geben.
      Der Reiter stört das Pferd beim anreiten, vermasselt den rechtzeitigen Ansatz zum Sprung, er reitet zu nah heran oder will zu früh abspringen, er kann es nur schon mit dem Zügen beim anreiten stören. usw. Ein Profi wird diese Fehler kaum machen, aber sein Pferd ist auch 10 mal difiziler wie irgendein Reitpferd.

      Aber das Pferd kann auch einfach verweigern, die Rangordnung verschieben wollen, austesten was geht, selber unsicher sein, was auch auf einen schwachen Reiter schliessen lässt.
      Unsichere Reiter erzeugen oft unsichere Pferde…..

      Heutige Springpferde sind absolute Hochleister, die muss man beschäftigen, jeden Tag über Stunden. Unsere Hochleister sterben nicht wegen der Arbeit, sondern weil sie zu wenig Arbeit haben, sie oft 22 Stunden am Tag in der nur rumstehen, sie niemanden mehr haben der sie bedroht und zur Flucht zwingt.

      Hier in St. Gallen als Vater noch ein Bube war, da wurde das Schützengarten Bier mit Pferden ausgefahren. Pferdetransportunternehmen, hier die Firma Ruckstuhl mit 80 Pferden, das gabs bis 1958.
      Diese schweren Kaltblüter, manche Brabanter und andere Riesen, fuhren jeden Tag aus. 10 Stunden und mehr. Das nur im Schritt und mit den Abladepausen dazwischen.
      Diese Pferde waren aber auch Hochleister und sie arbeiteten früher noch 6-1/2 dann nur noch 6 Tage. Gab es wegen Feiertagen oder so mal 2-3 Tage an denen sie nicht arbeiten konnten, spannte man sie an und machte eine Leerfahrt.
      Bewegten sie sich mehrere Tage nicht, gabs Kreutzschläge und andere Probleme, es waren eben Hochleister…!!!

      Diese Pferde nicht zu reiten, arbeiten zu lassen, bedeutet deren frühen Tod.
      Sie zu reiten heisst aber auch, sich auf einem Hochleister zu bewegen der stark ist, mitunter viel Karakter hat, der wissen will wer sein Chef / Leittier ist.
      Das Gespann von Pferd und Reiter ist eine anspruchsvolle Sache…….. aber eines darf sie niemals sein….. etwas demokratisches oder Partnerschaftliches.

      Das Pferd ist nicht ein Partner mit Gleichberechtigung, es hat seinen Platz unter uns, muss sich uns fügen.
      Und genau das ist es was das Pferd verstehen kann, was seiner Evolutionsgeschichte entspricht.

      Frei waren Pferde nie, sie warem immer Teil einer Hierarchie. Wer ausscherte überlebte nicht lange und nur der starke Hengst hatte eine eigene Herde und konnte seinen eigenen Willen haben.

      Hengste zu reiten ist dann auch nochmals was anderes………
      Habt ihr mal ein Pferd geritten……?

      Ich war nie ein guter Reiter, hatte viel zu muskulöse Beine, war zu wenig geschmeidig, zu stark und zu wenig elastisch. Ich war nie eine Jockeifigur……
      Was ich aber dafür sehr gut konnte, meine Pferde wussen immer was ich will und sie kannten keine Willkürlichkeit.

      Vertrauen heisst das Zauberwort…. das aber erlangt bei Pferden nur der Führer.

      Als ich ein Kind war, gabs ein Pferd bei uns auf der Wiese. Ein junger Springcrack, Sohn des bekannten Zuchthengstes Gotthard, Der 3 Jährige wurd ebereits angeritten und sollte sich bei uns nun 6 Monate erholen, weiter entwickeln. Geritten habe ich Gajaro nie, der wärefür mich viel zu gut gewesen.
      Aber ich hatte eben ein gutes Händchen für Tiere.
      Dieses angehende Super Springpferd lief mir nach wie ein Hund, stand ich vor den Box legte es seinen Kof über meine Schulter und ich konnte den anfassen wie ich mochte……
      Der Kopf des Pferdes ist sein sensibelster Teil.

      Als nach 6 Monaten das Pferd verladen werden sollte, wollte der nicht mehr…..
      Ich konnte als Junge, was die anderen nicht schafften, denn mit mir lief er in den Pferdetransporter wie zum Spaziergang.
      Der fahrer kam spät, ich ging also weg.

      Kaum war ich weg fing Gajaro an zu rumoren, schlug aus, hin und her bis der Pferdatransporten demoliert war. Stützrad abgebrochen, Heckklappe ausgebeult, Seitenwände verbogen….. das Pferd war sehr gut ……und es hatte eben viel Karakter.

      Vater wusste wo ich hingegangen war und telefonierte mir, ich solle sofort heimkommen Gajaro mache Radau und liesse sich nicht beruhigen.
      Ich stieg aus Mofa fuhr zurück ….
      ……….und sofort war Gajaro lammfromm.

      Gefällt 1 Person

  8. Walter Roth schreibt:

    Nun ja, ich habe viele viele Stunden auf Pferden gesessen.
    Ich hab mit ihnen gefahren, sie geritten und bin mit ihnen gesprungen.
    Mein Vater hatte lange Zeit mehrere Pferde, war in der Kavallerie und ich bin mit denen aufgewachsen.

    Niemals willkürlich sein, ist das Wichtigste. Pferde sind sensivbel und merken wenn man sie ungerecht behandelt.
    Trotzdem, mit Pferden gibts keine Demokratie, keine Partnerschaft und kein Flatieren, sondern einen Chef und einer der folgt.
    In der Natur die normalste Sache überhaupt……. verstehen das junge Mädchen meist gründlich falsch. Sie wollen Partnerschaft spielen, aber das versteht ein Pferd ganz anders.

    Ich habe viele Pferdeställe gesehen und viele jungen Frauen erlebt, die laut mit Pferden sprachen.

    Pferde hören sehr gut und sind, wenn der Chef bei ihnen ist, immer sehr aufmerksam.
    Leises sprechen genügt vollauf, ……..lautes sprechen zeigt an ……das die Person beim Pferd …..dieses nicht im Griff hat, unsicher ist. Dann neigen viele zu lauterem sprechen, damit ist der Fehler jedoch schon passiert.
    Mein Vater hat nie ein lautes Wort zu den Pferden gesprochen.
    Ging er auf sie zu, immer erst eine Hand auf den Hals legen, erst dann weitermachen.

    Er hatte einen eingetragenen „Schläger“…..also ein Pferd welches gerne ausschlug und das wurde im Dienstbuch des Kavaleriepferdes eingetragen…..als Makel.
    In der Schweiz gehörte das Kavalleriepferd ja dem Soldaten.
    Dieses Pferd…ein Ungare, sie hiess Nagaika… was „Peitsche“ bedeutet…. war Wildrössig. War sie „Rössig“ konnte man sie nicht normal reiten.
    Vater konnte sie nur striegeln mit der Peitsche in der Hand. War sie Rössig, liess sie sich überhaupt nur von Vater reiten. Einige versuchten es …..und wurden abgeworfen.
    Nagaika war ein sehr sehr gutes Pferd, aber halt Wildrössig und mit starkem Karakter und liess nur einen in ihre Nähe…… man musste sie kennen um Umgang mit ihr zu haben.
    Dafür gabs kaum eine die einen solchen Schritt hatte wie sie.

    Also, manche Pferde, gerade auch sehr gute Pferde, muss man einmal schlagen.
    Nicht quälen, sondern ihm die Rolle zuweisen, die der Leithengst in der Natur ihm auch zuweist.
    Besser ist es, ihnen ……wenn man das erste mal aufsteigt, zu zeigen wer der Chef ist.
    Dieses erste mal aufteigen ist ein ganz wichtiger Moment.
    Bei den meisten Pferden genügt es, wenn man sie dabei richtig „Zusammenstellt“.

    Das heisst…. sie an den Zügel nimmt, die Beine zusammendrückt und das Pferd „weckt“.
    Dann los im Schritt, aber mit tüchtigen langen Schritten, die erreicht man, indem man mit den
    Waden links – rechts – links – rechts bei jdem Schritt der Vorderhand nachhilft, das Pferd unterstützt, man ihm zeigt ….das es lang ausgreifend gehen muss.
    Macht man das, weiss das Pferd ……das man der Chef ist, das man weiss was man will, nicht zögerlich ist.
    Die wichtigste Lektion überhaupt.

    Gerade gute Pferde haben oft viel Karakter, sind leistungsbereit, stark, die muss man mitunter auch einmal peitschen.
    Nicht sanft, sondern richtig durchziehen. Die versuchen nämlich gerne mal wie weit sie gehen können, schwache Reiter versagen hier meist. wer sie dann nur ein bisschen pikst hat verloren.

    Wer das im richtigen Moment tut, der wird den Rest seiner Laufbanhn mit dem Pferd seine Freude haben. Die Rollen sind verteilt und die Kompetenzen geregelt, der gegenseitige Umgang wird freundlich und ausgeglichen sein. Perfekt……

    Aber, mein wichtigetes Rezept für den Umgang mit Tieren…… niemals willkürlich sein, …….niemals schlechte Laune zeigen, …….niemals laut werden, ……immer wissen was man will.

    Die einfältigen Hühner die darob losheulen, sind eben nur dumme Hühner.

    Gefällt 1 Person

  9. gerdsoldierer schreibt:

    Wer versucht dem Koran wörtlich zu folgen muß eine Störung haben

    Gefällt mir

Kommentare sind geschlossen.