Flut an der Ahr – Das Versagen der rotgrünen Landesregierung

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Langsam, sehr langsam kommt mehr Klarheit in die Ahrflut

Keine 800 m von meinem Wohnort entfernt – auf der anderen Rheinseite – sehe ich täglich die Folgen der Flut, nämlich genau dort fließt die Ahr in den Rhein. Wir leben hier nahezu jährlich mit Hochwasser. Das ist also für uns alle so etwas wie Gewohnheit, die allerdings diesmal lediglich nur die linke Rheinseite betraf (und nicht die rechte, wo ich wohne).

Von daher wissen wir aus nächster Nähe, daß sich das Hochwasser (vom 14. auf den 15. Juli) nicht, wie sonst, durch allmählichen Pegelanstieg bemerkbar machte, sondern sich mit unglaublicher Geschwindigkeit ausbreitete. Die stark abfallende Tallage des Ahrgebietes machte den normalerweise nicht großen Fluß zu einem reißenden Strom, der damit zur Todesfalle für mehr als 130 Personen wurde und mehr als 700 Verletzte forderte. Umso deutlicher – und eher! – hätten alle Alarmglocken läuten müssen.

Doch dieser Alarm fand nicht statt bzw. die Warnungen versandeten. Die Landesregierung von Rheinland-Pfalz versagte beim Hochwasser genauso wie zuständige Behörden. Jetzt soll ein Untersuchungsausschuß des Landtages Rheinland-Pfalz nach Erklärungen suchen.

Noch am Nachmittag und erst recht am Abend, als die Wassermassen nicht mehr zu übersehen waren, gab es eher Beschwichtigungs- denn Alarmrufe. Erst nach 23 Uhr, also viel zu spät, rief der Kreis Ahrweiler den Katastrophenfall aus. Da war keine Evakuierung mehr möglich.

Nun steht Landrat Jürgen Pföhler (CDU), als Kreischef für den Katastrophenschutz letztverantwortlich, an der Spitze der Beschuldigten. Der versuchte zunächst, sich damit rauszureden, am Katastrophenabend habe er die Einsatzleitung an einen Mitarbeiter des Krisenstabes delegiert. Inzwischen ist der Landrat krankgeschrieben und demissioniert, genauer, er hat seine „dauerhafte Dienstunfähigkeit beantragt“. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen des Anfangsverdachts der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung durch Unterlassen gehen aber weiter. Mitte August hatte ihn bereits eine Resolution der SPD im Kreistag aufgefordert, sich zurückzuziehen. Auch die Mehrheit seiner Parteikollegen aus der CDU stimmte zu.

Völlig ungeklärt ist das Vorgehen der rheinland-pfälzischen Landesregierung. Die parlamentarische Opposition hatte zuvor kritische Fragen gestellt. Und die FAZ schrieb in einem deutlichen Artikel u.a.: Genügte es, die Kreise zu warnen? Hätte die Regierung mehr tun können oder gar müssen? In anderen Landkreisen war der Katastrophenfall schließlich viel früher ausgerufen worden als in Ahrweiler. „Bekam die Regierung das nicht mit?“

Das ist aus einem besonderen Grund bedeutsam: Eine Landesbehörde, nämlich das dem Umweltministerium unterstellte Landesamt für Umwelt (LfU), hatte bereits am Vormittag des 14. Juli für die Ahr-Region die zweithöchste Warnstufe ausgerufen, ab 17 Uhr 17 dann die höchste Stufe, nach der die „Überflutung bebauter Gebiete in größerem Umfang“ droht, so die FAZ. Um 15 Uhr 24 warnte das Landesamt dann vor mehr als fünf Metern Pegelstand, um 20 Uhr 36 vor fast sieben Metern. Die Landesregierung hätte also nicht ahnungslos sein dürfen.

Was wußte Innenminister Roger Lewentz (SPD)?

Lewentz spielte nach Bekanntwerden der Katastrophe zunächst den Ahnungslosen und sprach von einer „Momentexplosion des Wassers“. Jedenfalls war sein Bemühen deutlich darauf ausgerichtet, den Eindruck zu erwecken, daß das Ausmaß der Flut und dessen Folgen nicht absehbar gewesen seien. Von den rechtzeitigen Warnungen des Landesamtes sagte (wußte?) er nichts. Selbst nach einem Besuch im Krisenstab Ahrweiler am Katastrophenabend habe er der Ministerpräsidentin von einem „ruhig und konzentriert arbeitenden Krisenstab“ berichtet. Nachfragen zu seinem weiteren Verhalten beantworteten Lewentz bzw. sein Ministerium nicht.

Trotz Katastrophe „ahnungslose Grüne“

Bleibt nur noch Anne Spiegel von den Grünen, die das Umweltministerium leitet. Just dieses „Fachministerium“ hatte am Nachmittag des Katastrophentages noch Entwarnung gegeben, wonach kein Extremhochwasser drohe. Auf welcher Grundlage sie diese Feststellung traf, bleibt unklar. Aber wer solche Äußerungen tätigt, besonders als Fachministerin, tut dies nicht ohne Grundlage. Also mußte die Ministerin über die Pegelstände dort informiert gewesen sein. Wohlgemerkt, informiert, aber offenbar nicht alarmiert! Denn auch hier geschah – nichts!

Und so bleiben viele Fragen bestehen, die weder SPD noch Grüne (oder FDP) beantworten. Da werden ihnen im Landtags-Untersuchungssausschuß die bis jetzt gegebenen Antworten nicht helfen. Es klingt wie eine postume Verniedlichung des Dramas, wenn Malu Dreyer, die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, vor der Enquête-Kommission des Landtages säuselt: „Viele Menschen suchen nach Erklärungen für die Katastrophe“. Alle Fragen seien berechtigt. Die Betroffenen erwarteten zu Recht Antworten. „Als Regierung werden wir die Geschehnisse genau analysieren. Und wir werden deren Aufarbeitung unterstützen.“

Ein bißchen wenig, dieser Kommentar der Regierungschefin.

Der Untersuchungsausschuß wird sich damit nicht zufrieden geben. Die Opfer verlangen Klarheit!

www.conservo.wordpress.com     18.09.2021

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. 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27 Antworten zu Flut an der Ahr – Das Versagen der rotgrünen Landesregierung

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  3. Parlamentarische Untersuchungsausschüsse werden eingesetzt, um nichts zu finden. Kommt trotzdem Unruhe auf, dann werden die Akten 120 Jahre lang an einem sicheren Ort aufbewahrt und der Fall wird schlussgestrichen. Daran wird auch das parlamentarische Getöse der AfD am 8. September 2021 im Landtag NRW, TOP 1, nichts ändern.
    https://www.dz-g.ru/Flutkatastrophe_Markus-Wipperfuerth-hilft-und-berichtet

    Als die Fluten sich verlaufen hatten, offenbarte sich ein Drama, das Dank der unzählbar vielen Filme unmöglich verschwiegen werden konnte.

    Die AfD-Mandatsträger werden im Laufe der Ausschussarbeit immer kleinlauter werden und schließlich in einer Pressekonferenz nach Worten ringen müssen, wie sie ihr Dilemma den Überlebenden und den Ruinierten ohne Gesichtsverlust verkaufen. Das wird misslingen! Deren Leben ist unabänderlich verpfuscht. Für den vorzeitigen Tod eines geliebten Menschen gibt es keinerlei Ausgleich. Das Trauma bleibt und der Schmerz der Trauer wird das Leben stets überschatten.

    Wie man seine Pensionsansprüche rettet, wird im Artikel bereits angedeutet. Dienstunfähigkeit kommt immer gut an.

    Warum mich das Unglück mental belastet? Ich bin Neuwieder und habe als Kind jahrelang viele Sonntage mit meinen Eltern im Ahrtal verbracht.

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  4. Shinobi schreibt:

    Nicht nur Privathaushalte ächzen
    Strompreis verdoppelt, Erdgas verdreifacht: Würgt teure Energie den Mini-Aufschwung ab?
    https://www.focus.de/finanzen/boerse/konjunktur/nicht-nur-privathaushalte-aechzen-hohe-energiepreise-bedrohen-jetzt-den-wirtschaftlichen-aufschwung_id_24261907.html

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  5. Hallenser schreibt:

    Nicht nur das die Menschen nicht gewarnt wurden, sondern korrupte Politiker, vor allem die Grünen die Wirtschaft und unsere eigenen Natur Ressourcen bis zur Unkenntlichkeit zerstören wollen.

    Im Rahmen meiner Ausbildung mussten wir so um 1999 herum auch das Fach Planfeststellungsverfahren anhand damals noch nicht verstümmelter Gesetze absolvieren und geliebt habe ich das Fach durch seine komplexen Anforderungen nicht unbedingt, aber an der Ahr hätte die Durchführung Leben retten können! AUSGERECHNET DIE GRÜNEN WOLLEN PLANFESTSTELLUNGSVERFAHREN; WO WIRTSCHAFT UND NATUR IM HARMONISCHEN GLEICHGEWICHT BESTEHEN SOLLEN; ABSCHAFFEN!

    Es war die SPD Grüne Regierung, die zu Gunsten der Konzerne, Trinkgeld gab es wohl reichlich das Wirtschaftsrecht zur Unkenntlichkeit geschliffen haben, wo sowohl Naturschutzrecht, ebenfalls geschliffen und Wirtschaftsrecht zum Schutz der Bürger hätten angewendet werden müssen.
    Demonstrativ tragen die Grünen Frösche über die Straße und klagen, um wichtige Wirtschaftliche Bauvorhaben zu torpedieren und rühren keinen Finger wenn diese nicht an diesem Standort gebaut werden können. DENN NATUR-; UMWELTSCHUTZ UND WIRTSCHAFT MÜSSEN KEINE GEGNER SEIN; WENN MAN DIE RISIKEN DAZU ABWÄGT:!!!

    Wir sind Opfer einer geisteskranken grünen Ideologie, wo Sach- und Fachkenntnis keine Rolle spielen, sondern dummes Geschwätz. Eine dringend benötigte Stadtumgehung in Halle wird nicht gebaut, wegen zwei Fröschen, die man hätte umsiedeln können, zig LKW quälen sich nach Schildbürger Sperrungen in Halle über die Hochstraße, es werden immer mehr, ein Wunder das die Hochstraße dem stand hält. Die Grünen können nur eines gut, alles zerstören was nach deutscher Heimat und Fortschritt riecht.

    An der Ahr soll die Genehmigung eines Baus einer Kiesgrube die besondere Rolle gespielt haben, die auf Grund der örtlichen Gegebenheiten nie gebaut hätte werden dürfen, deshalb Planfeststellungsverfahren. ,

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  6. Semenchkare schreibt:

    OT
    Wisst ihr noch,das Gekreische in den Lüge Medien vor einiger Zeit..?
    Und nun:
    *******************

    Verfahren gegen Weidel in AfD-Spendenaffäre eingestellt

    Konstanz – Das Verfahren gegen AfD-Fraktionschefin Alice Weidel wegen der Affäre um Auslandsspenden ist mangels hinreichenden Tatverdachts eingestellt worden.

    Das teilte die Staatsanwaltschaft Konstanz am Montag mit. Nach der im Raum stehenden Strafvorschrift des Parteiengesetzes werde ausschließlich der Empfänger einer Spende mit Strafe bedroht, wenn er zu Verschleierungszwecken eine Spende in Teilbeträge zerlegt.

    Da aber die überweisende Schweizer Firma die Stückelung in jeweils unter umgerechnet 10.000 Euro liegende Tranchen vornahm, käme eine Strafbarkeit der sämtlich auf der Empfängerseite stehenden Beschuldigten nur dann in Betracht, wenn sie bei der Spendenstückelung einvernehmlich mit der Spenderseite zusammengewirkt hätten. Für ein solches kollusives Zusammenwirken hätten die Ermittlungen jedoch keine für eine Anklageerhebung hinreichenden Verdachtsmomente ergeben, so die Staatsanwaltschaft. (dts)

    https://journalistenwatch.com/2021/09/20/verfahren-weidel-afd/

    …nur heisse Luft, die die AfD-Hasser ablassen.

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  7. Aufbruch schreibt:

    Die Scheinheiligkeit der Rheinland-pfälzischen Landesregierung ist tatsächlich nicht zu übertreffen. Frau Dreyer, die sonst in ihrer Moral ersäuft, windet sich wie ein Aal. Wenn sie von diesem extremen Naturereignis, das schon sehr zeitig von kompetenten Stellen vorhergesagt wurde, nichts mitbekommen hat, stimmt etwas nicht mit dieser Landesregierung. Und wenn der Innenminister von einer“Momentexplosion des Wassers“ faselt, lügt er. Es war früh genug abzusehen, was passieren könnte. Zumal es nicht das erste Mal war, dass sowas an der Ahr passierte.

    Der gesamte Katastrophenschutz ist eine Katastrophe. Nicht nur in Rheinland-Pfalz. Und etwas was überhaupt nicht zu begreifen ist, weil man es einfach nicht begreifen kann, ist die Verunglimpfung der freiwilligen Helfer, ohne die das Drama noch weit schlimmer gewesen wäre. Nur eines sehe ich schon voraus, die Aufarbeitung durch einen Untersuchungsausschuss wird dem Hornberger Schießen gleichen. Alle Parteien wollen ihre Haut retten, denn alle außer der AfD sind involviert. Für alle wird es reichen, wenn der Landrat als Bauernopfer dargebracht wird. Hier sollte Dreyer mal Moral beweisen und die Schuld auch bei sich und ihrer Regierung suchen. Die betroffenen Menschen in der Eifel und an der Ahr erwarten das. Ein Weiteres noch: Wie muss es den Betroffenen Menschen zumute sein, wenn sie mitkriegen, welcher Geldregen den Terroristen der Taliban zuteil wird, während sie selbst auf die Almosen der Spender angewiesen sind.

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  8. zdago schreibt:

    @Doch dieser Alarm fand nicht statt bzw. die Warnungen versandeten.
    hmmm – haben sie für die fragliche Zeit mal die Telefonliste des Landrats geprüft? So auf Verbindungen zum Kanzleramt o.ä.?
    Ode sind die Untersucher da der Politik etwas entgegengekommen ?

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  9. Spartakus schreibt:

    Drum links zwo drei, drum links zwo drei, auch mal grün, ich bin dabei, weil auch du ein Volksverräter bist, reih dich ein in den Volksverräter Einheitsbrei, weil du auch ein Sozi bist.
    Scholzens Schlinge zieht sich zu, hoffentlich, der könnte Schäubles Zwillingsbruder sein.
    Nichts gewusst, nichts gehört, die Anderen sind Schuld u.s.w.
    Da hilft auch nicht das Geisterbahn – Duo, Esken und Borijan, schon gar nicht Linksaussen Künert und Stasi – Stegner.
    Sozialdemokraten, haben schon immer das Volk verraten, A.H. National – Sozialisten.
    Doch alle Deutschen sind bis heute Schuld daran ???
    Heute kann diese Mischpoke nicht genug von der DDR bekommen.
    In der Schweiz, schönen Gruss an Fr. Weidel, war nach 5 Stunden, nach dem Ausfüllen des Antrag – Bogens, das Hilfsgeld auf dem Konto der schwer Geschädigten.
    In Deuselan, bis heute noch nicht.
    Vielleicht könnten sich ja noch einige Flutopfer da zu entschliessen, das sozialverträgliche Selbstableben in Betracht zu ziehen, dann wird das natürlich billiger, H- Finanzminister !
    Zitat:
    Schwarz braun ist die Haselnuss, schwarz braun bin auch ich.
    Zitat Ende

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  10. theresa geissler schreibt:

    Lieber Peter!
    Noch immer bin ich froh, ich habe dich damals Morgens am 17.07 den Mail geschickt in denen ich mich nach Ihren Umständen – von dir und der lieben Frau Helmes erkündigte: Nicht nur hat dein erfürhlicher Antwort mich berührt, sondern auch beruhigt (zwar nach Umständen). Welch ein glückliches Schicksal (für dich jedenfalls) dass du gerade den Klnik verlassen hatte – der momentan ganz unterm Wasser stand! Und natürlich ebenso ein Glück, dass Ihr beide gerade am anderen Ufer gewohnt habt! – Obwohl es verständlich sei, der Anblick im Allgemeinen und den übrigen Umständen waren und sind äusserst traurig für dich, und ebenso verständlich sei es, dass es dich wieder völlig erinnerte an dem Verfahren, acht Jahren her mit deinem Archiv im Keller!
    Sehr, sehr mütig von dir um dich jetzt schon wieder völlig mit diesem Gescehen zu beschäftigen! Viel Mut und Stärke damit und selbstverständlich die Allerherzlichsten Grüssen an deine Liebe, tapfre Frau Helmes!

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    • conservo schreibt:

      @ Danke, liebe Theresa! Ja, solche Erlebnisse steckt man nicht einfach weg, sie belasten Geist und Seele. Mehr noch, wenn ich an die vielen Opfer denke. Habe eben mit einem Mann telefoniert, der mich (in der jetzt versoffenen) Klinik betreut hat. Er hat alles verloren. Aber er sagt, er sei glücklich, noch leben zu können – „und auch lachen“, fügte er noch hinzu. Bravo!
      Liebe Grüße
      Peter

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  14. Semenchkare schreibt:

    Auszüge:
    ***************

    COMPACT wirkt: Wir haben groß angekündigt – und groß geliefert! Jetzt brauchen wir Ihre Hilfe!

    In den vergangenen Monaten habe ich Ihnen große COMPACT-Projekte vorgestellt. Über die Ausführung möchte ich nun Rechenschaft ablegen – und Neues ankündigen.

    ……Wir haben zum Gegenschlag ausgeholt und Nagel wegen Abgabe einer falschen eidesstattlichen Versicherung angezeigt. Mit Erfolg! Die Staatsanwalt Leipzig ermittelt nun gegen die berüchtigte Antifa-Drahtzieherin – und ihre Immunität als Landtagsabgeordnete wurde im August vom sächsischen Parlament aufgehoben. Nun werden die Strafverfolgungsbehörden nicht mehr umhinkommen, die entsprechenden Unterlagen einzufordern. Und wenn alles gut läuft, ist Nagel demnächst politisch erledigt! …

    ….Schon am ersten September um 18:30 wurde die Pilotsendung unseres neuen Nachrichtenformats COMPACT.Der Tag auf unserer Website compact-online.de veröffentlicht. Ab 8. September läuft die neue Sendung täglich von Montag bis Freitag….
    ==========================================
    Nothilfe für das Ahrtal

    Unser Versprechen nach der Flutkatastrophe: Wir lassen unsere Landsleute nicht hängen.

    Während der Staat in beschämendem Ausmaß versagte und die Menschen im Dreck sitzen ließ, leistete COMPACT unbürokratische Hilfe: Mitte Juli brachten wir Hilfsgüter im Wert von fast 8.000 Euro mit einem großen LKW ins Ahrtal; Mitte August startete der zweite Transport, diesmal übergaben unsere Helfer 10.000 Euro an bedürftige Familien. Darüberhinaus waren Compacteros als freiwillige Arbeitskräfte im Ahrtal.

    Auftrag ausgeführt: Wir reden nicht nur, wir tun was. Und es geht weiter: Nächste Woche eröffnet ein COMPACT-Büro im Ahrtal zur Koordinierung weiterer Unterstützung. Mehr dazu am Montag.

    Diese Kampagnen wurden durch Ihre großzügige Unterstützung zu einem vollen Erfolg.

    Nun müssen wir gemeinsam dafür sorgen, dass alles weiterläuft!

    Wir tun was! …
    ====================

    Mehr hier:

    https://www.compact-online.de/compact-wirkt-wir-haben-gross-angekuendigt-und-gross-geliefert-jetzt-brauchen-wir-ihre-hilfe/

    …!!

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    • ceterum_censeo schreibt:

      … und dann werden die Helfer noch als ‚Reichsbürger‘ und ‚Rechtsradikale‘ verunglimpft, wo dieser Staat, das angeblich ‚beste Deutschland aller Zeiten (Steingeier-faules StinkeFischfilet) schmählich versagt hat.

      Einfach widerlich!

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Und der Gipfel der Perfidie ist hier zu bestaunen:

      Sep 20, 2021
      Es ist die erste große Flutbilanz der Regierung – und offenbar sind Bund und Länder trotz Versagen und katastrophaler Pannen mit ihrer Arbeit sehr zufrieden!

      Vor allem ein Satz in dem 20-seitigen Papier (liegt BILD vor) von Innen- und Finanzministerium macht sprachlos. Auf Seite 10 heißt es: „Das System des Bevölkerungsschutzes mit der klaren kommunalen Verantwortung und der aufwachsenden Unterstützung durch Landkreise, Länder und den Bund hat sich in dieser lang­anhaltenden Hochwasserlage grundsätzlich als trag- und leistungsfähig erwiesen, wird aber gleichwohl im Rahmen eines Evaluierungsprozesses betrachtet werden.“ Dabei klagen die Flutopfer u. a. über nächtliche Plünderungen. Und Kanzlerin Angela Merkel (67, CDU) hatte bei ihrem letzten Besuch im Flutgebiet Anfang September versprochen: „Wir werden Sie nicht vergessen.“

      Entsprechend empört sind Politiker über den selbstzufriedenen Tonfall der Bilanz. CSU-Innenexperte Michael Kuffer (49) zu BILD: „Die Familien von 183 Todesopfern und 800 Verletzten müssen das als puren Hohn empfinden!“

      Katharina (37, Büroangestellte) und Thomas Dederich (39) aus Walporzheim: „Die Alarmierung am 14. Juli hat absolut nicht funktioniert. Dieses Versagen war das schlimmste. 90 Prozent der Hilfe kam dann von Freiwilligen. Es gibt hier Menschen, die zu Hause nicht essen oder duschen können. Es ist immer noch eine Katastrophe und wir finden, so sollte man das auch behandeln.“

      #Deutschland #Flut #Politik

      Nur noch ABSCHAUM!

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  15. conservo schreibt:

    @ Danke, liebe Freya! In der Tat scheinen alle Zuständigen die Hände in Unschuld zu waschen. Daß hier ein quasi kollektives Versagen der Politiker UND der Behörden festgestellt werden muß, ist nicht mehr zu übersehen.

    Danke auch für die Frage nach Ulfried, der ich mich gerne anschließe.
    Liebe Grüße! Peter

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  16. Semenchkare schreibt:

    Das Problem ist das die Leute in die Flutgebiete ziehen.
    Das Wasser aus den Bergen war schon immer da!

    Was noch vor 50 oder 100 Jahren unberührte Natur war ist heutzutage zersiedelte Landschaft. Die Deutschen hauen aus den gettoisierten islamischen Großstätten ab, um fern von dem teils krimminellen Pack in Ruhe leben zu können.

    Unsere Großstädte sind teilweise jetzt schon Slums!
    *****************
    2014

    Quelle:

    Illegale hausen unter unwürdige Bedingungen

    *ttps://www.rtl.de/cms/das-haessliche-gesicht-der-zuwanderung-slums-mitten-in-deutschen-grossstaedten-1799988.html

    *************************************
    „Kalkutta“ ist schon lange hier!

    Gefällt 1 Person

  17. Farwick schreibt:

    Lieber Herr Helmes!
    Danke für Ihren Kommentar. Der das jämmerliche Versagen der beiden betroffenen Landesregierungen aufzeigt – auch der betroffenen Behörden.Laschet hat sich blamiert.
    Ihre Hoehenlage hat Sie gerettet. Gott sei Dank

    Mit freundlichen Grüßen auch an Ihre Frau

    Ihr Dieter Farwick
    ,

    Gefällt 1 Person

  18. Pingback: Overstroming van de Ahr – Het falen van de roodgroene deelstaatregering – Theresa's visie

  19. Freya schreibt:

    Danke, lieber Peter
    Wenngleich ja bereits Afghanistan das öffentliche Bewusstsein kurz nach der Flutkatastrophe an der Ahr auf sich gezogen hat, so ist es doch super wichtig, dass dieses unfassbare Behördenversagen im Fokus unser aller Wahrnehmung bleibt.
    Ein Heer von Versagern säumt den Ablauf dieser Tragödie, doch auf Rücktritte müssen wir wohl nicht mehr hoffen. Keiner will sich schuldig gemacht haben; niemand hat in seinem Verantwortungsbereich irgend etwas versäumt. Das eint sie dann auch wieder, unsere hochdotierten Fehlbesetzungen an allen Schalthebeln.
    Ich will ja den Landrat nicht in Schutz nehmen, doch als Landrat – so stelle ich mir vor – hat man ja ein Heer von Untergebenen, die jeweils die eigentlichen ausführenden Organe sind. Wenn hier also nur dieser Landrat über die Klinge springen sollte, ist das aus meiner Sicht ein reines Bauernopfer. Man weiß kaum noch, was schlimmer ist, die Flutkatastrophe selbst oder das gemeinschaftliche Fehlverhalten der gesamten Staatsführung nach ebendieser Flut.
    Ich bete für die Menschen in den betroffenen Gebieten und ich wähle natürlich am 26.September allein die Partei, deren Mitglieder und Personal die große Katastrophe und menschliche Tragödie an der Ahr womöglich anders behandelt hätten.
    mit patriotischen Grüßen
    Freya

    ps. Hab da mal eine Frage in die große Runde:
    Wo ist Ulfried??? Ich hoffe doch, dass es ihm gut geht, und falls er das hier liest: Bitte, lieber Ulfried, melde Dich hier mal kurz und gib ein kleines Lebenszeichen. Danke und liebe Grüße von Freya

    Gefällt 2 Personen

    • Semenchkare schreibt:

      Vieleicht warem dem Landrat sogar die „Hände gebunden“ wegen der Bürokratie und dem Parteiapparat. Eine Vermutung meinerseits. Ja, die Schlussfrage beschäftigt mich auch.

      Gefällt 1 Person

    • theresa geissler schreibt:

      Zufällig war mir gestern auch noch eingefallen, wir haben schon seit langem nichts von ihm gehört. Andererseits dachte ich mir, er könnte in der letzten Zeit wieder die nötige Fährte akzeptiert haben, damit er ständig unterwegs sei.

      Gefällt 1 Person

    • ceterum_censeo schreibt:

      Einmal abgesehen von dem ‚Elementarversagen‘ der rot-vergrünten Landes reGIERung – was dieser Landrat(te?) sich geleistet hat, spottet schon jeglicher Beschreibung.

      Freilich, Semenchkare könnte mit seiner Vermutung sicher z.T. recht haben.
      Das ändert aber nichts daran daß besagtem Landrat VOR ORT die Verantwortung oblag – und da eben scheint gesichert zu sein, daß er die Gefahr nicht erkannt und beachtet und viel zu spät hat warnen lassen, als das sprichwörtliche ‚Kind schon im Brunnen‘ lag ….. Dafür trägt er nun mal selbst die Verantwortung.

      Euch hier liebe Grüße

      Gefällt 2 Personen

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