Erzbischof Michel Aupetit von Paris in der „Messe der Krankensalbung“ von Lourdes am 14. August 2021
(www.conservo.wordpress.com)
Von Dr. Juliana Bauer
Herbst 2021. In einem Teil von Europa.
Ausgrenzung zahlreicher Menschen, die gesundheits-politisch nicht konform sind. Die nicht in die Maßregelungen des Pass Sanitaire, des Green Pass, der 2G- und 3G-Regeln passen.
Sommer 2021 in Lourdes:
„Hier … sind es die Verwundeten des Lebens, die Kranken, die immer zuerst bedient werden“ (Erzbischof Aupetit).
12. bis 16.August 2021. Einige Tausend Franzosen und Französinnen waren als Pilger mit Michel Aupetit, dem Erzbischof von Paris gekommen. Ohne Pass Sanitaire, den Gesundheitspass.
Und damit ohne einen Schein, der Teilhabe entweder erlaubt oder der ausgrenzt.
Die Anweisungen Covid-19 betreffend waren knapp, auf das Nötigste beschränkt: bitte einen Meter Abstand beachten, bitte Maske tragen.
Alles andere hätte in Lourdes auch keinen Sinn gemacht, dort, wo die Kranken den Mittelpunkt bilden. Alles andere hätte Lourdes auf den Kopf gestellt, hätte das Antlitz Lourdes‘ verunstaltet. Alles andere wäre an der Botschaft von Lourdes, der Botschaft der Mutter Jesu – in Lourdes von den Gläubigen als „Mutter des Heils“ angerufen – und damit auch an der Botschaft des Evangeliums vorbeigegangen.
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