„Ich bin stolz auf mich! Hab nix gelernt, war erfolglos im Beruf – aber ich kann Politik!“

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmesschulz-2

Links blind – rechts sehend

Wie oft sollen die deutschen Medien – Ausnahmen gibt´s natürlich – noch beweisen, daß sie linksverseucht sind? Wer sehenden Auges durch die Medien geht, kann gar nicht anders urteilen, daß hier nur Einäugige rumlaufen: „Rechts“ sehen sie alles, links sehen sie nichts! Ein aufklärender, gar bildender Journalismus ist zunehmend einem Kampagnenjournalismus gewichen. Medien sind die wahren Herrscher Deutschlands. Über sie betreiben die deutschen Sozialisten ihren Gesinnungsterror gegen das deutsche Volk. Kurz: Deutsche Medien machen Politik – anstatt Politik darzustellen.

Wir alle wissen, daß wir von dem Großteil der Medien ´mal hemmungslos, ´mal subtil manipuliert werden. Die Infamie, vor allem politisch Inkorrekten gegenüber, wächst ins Schamlose. Aber gleichzeitig scheint auch die Feigheit der Betroffenen zu wachsen. Wer wehrt sich – auf Deutsch: Wer macht´s Maul auf? Der offensichtlich aus allen Wolken fallende General der CDU, Peter Tauber, ruft panisch: „Leute, wacht auf, es geht um ´was!“

t-online berichtet u.a. (2.2.27, 20:16 Uhr): „CDU-Generalsekretär Peter Tauber ruft seine Partei zur Geschlossenheit auf …“ Die Union sei alarmiert. „Die Zahlen machen deutlich: Es geht um was, wir müssen geschlossen kämpfen“, sagte CDU-Generalsekretär Peter Tauber dem „Tagesspiegel“. Es sei allerdings nicht ungewöhnlich, „dass der Kandidat Schulz erst einmal Neugier und Interesse wecke“.

Um was „es geht“, sagte Tauber nicht. Wahrscheinlich weiß er es nicht einmal. Und das die SPD in den Jahren der Großen Koalition nahezu alle Beschlüsse mitgetragen und z. T. sogar forciert hat, verdient wohl keine Erwähnung. Und auch das erwähnt Tauber nicht:

In den letzten Monaten reagierten die politisch korrekten Medien – also fast alle Meinungsmacher – zunehmend nervös auf den erbärmlichen Zustand der SPD und sahen kein Licht am Ende des Tunnels. Gabriel verbraucht, Hannelore Kraft verbraucht und kraftlos, Olaf Scholz zu provinziell, Müller (Berlin) unsäglich, der Rest unscheinbar usw. usw. Die Umfragewerte der Union stiegen, die der SPD fielen.

Eine erbärmliche Medienlandschaft – Ein Hoch auf den Abbrecher Schulz!

Da kam wie der deus ex machina der neue Zampano! Wie aus dem Hut gezaubert präsentierte die SPD zuerst den Abgang von Sigmar Gabriel und dann den Zugang von Martin Schulz, dem „Retter“ und Erlöser.

Und siehe da: Nicht ein einziges dieser linksgleichgeschalteten Blätter und Funkmedien findet etwas zu kritisieren, alle stimmen das Loblied auf den lieben Martin an und sprechen ihn heilig. Der so Gepriesene ist aber keineswegs heilig, sondern vielmehr schein-heilig.

Ob BILD, STERN, RTL, DLF usw., die sich sonst ihrer Kritikfähigkeit rühmen – alle preisen den neuen Herrn. Eine geistige Auseinandersetzung findet nicht statt. Wie auch? Wer Dumpfheit mit Wissen verwechselt ist nicht mehr kritikfähig, aber befindet sich in großer Nähe zum SPD-Kandidaten. Ein Beitrag des Deutschlandfunks (DLF) mag dies belegen:

„Schulz in NRW“ – Kein Abitur, dafür viel Fußball“

Sein erster Partei-Auftritt sollte mitten im Ruhrgebiet sein, mitten in der SPD-Hochburg: Martin Schulz tourte die letzten Tage von Wanne-Eickel bis Herne. Dort punktete er vor allem mit seiner bodenständigen Biografie – kein Abitur, dafür Fußball und eine Schwiegermutter aus Wanne. Die Genossen sind begeistert.

Und so klopft Moritz Küpper, der DLF-Autor, selbsbewußt sich selbst auf die Schulter und auf die des Kanzlerkandidaten gleich mit. Die Freude, die aus seinen Worten klingt, ist nicht zu überhören…

 Man faßt es nicht. Der Mann hat alles Mögliche abgebrochen – Schule, Lehre, Buchhändlerdasein usw. – und der DLF hebt seine „bodenständige Biografie“ hervor! „Kein Abitur“ als Leistung! Welch´ ein Vorbild!

Nein, das ist kein Vorbild, sondern ein Skandal! Sollen denn die jungen Menschen im Ruhrgebiet nicht mehr lernen und nicht mehr erfolgreich arbeiten? Heißt deren Lebensmotto in Zukunft: „Ich bin stolz auf mich! Hab nix gelernt, war erfolglos im Beruf – aber ich kann Politik, also werde ich Politiker“? Wie tief sind unsere Medien schon gesunken, einen solch haarsträubenden und unverantwortlichen Unsinn zu verzapfen?

Dieser Unfug wird nur noch übertroffen von den plötzlich einsetzenden „Erfolgsmeldungen“ der SPD. Dieselben Medien wollen unns landauf, landab einreden, innerhalb weniger Tage seien die ihre Umfragewerte von rd. 20 Prozent auf 28 Prozent gestiegen, während die der CDU krachend abfallen. Mehr noch: Bei einer Direktwahl erhielte Schulz locker um die 50 Prozent, während Merkel auf rund 35 Prozent absacken würde. Da wird der Wunsch zum Vater des Gedankens, bzw. da wird Meinungsmanipulation zur Gewißheit.

www.conservo.wordpress.com   2.2.17

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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6 Antworten zu „Ich bin stolz auf mich! Hab nix gelernt, war erfolglos im Beruf – aber ich kann Politik!“

  1. karlschippendraht schreibt:

    ……..bzw. da wird Meinungsmanipulation zur Gewißheit……..
    Davon dürfen wir mit Sicherheit ausgehen .

    Wenn nun die CDU aufgrund vermeintlichen Erstarkens der SPD in Unruhe gerät dann wäre es nicht verwunderlich dass die heutige Merkel-CDU jetzt krampfhaft versuchen würde , die SPD links zu überholen statt sich wieder auf konservative Werte zu besinnen . Sollte dieser Fall eintreten dann wäre das sogar ein ein Vorteil für die AfD weil CDU und SPD dann damit beschäftigt wären , sich auf der linken Seite gegenseitig das Wasser abzugraben . Eine Rückbesinnung auf konservative Werte traue ich der Merkel-CDU nicht zu .

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  2. feld89 schreibt:

    Hat dies auf volksbetrug.net rebloggt.

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  3. Pingback: Fake-Kandidat Schulz zieht vom Leder | Bayern ist FREI

  4. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Nun, da wäre Herr Schulz zumindest doch ein „zeitgemäßer“ Kanzler. In den Medien werden ja zunehmend Menschen herausgestellt, welche, ausser „sich ausprobiert zu haben“, nicht viel vorweisen können, aber die Kette ihrer Niederlagen „Erfahrung“ nennen. Eventuell mehrere Kinder von mehreren Partnern, Schulabbrecher, keine Berufsausbildung – weder im Familien- noch im Berufsleben etwas zustande gebracht, aber ein überbordendes Ego. Eigene Verpflichtungen werden gerne übersehen („Mach‘ dich mal locker!“), dafür die Pflichten anderer umso penibler eingefordert. Opfer und Verzicht sind (selbst bei Müttern, viele Väter spielen da sowieso eine sehr traurige Rolle) zunehmend „out“, daher gerät die Kinder“erziehung“ häufig zum Fiasko, da die „Selbstverwirklichung“ vorne steht. Man will halt alles und bitte auf einmal – klappt dies nicht, wird nicht das bittere Scheitern eingestanden, sondern trotzig verkündet, dass man „alles genauso wieder machen“ würde, denn man habe „wertvolle Erfahrungen“ gesammelt, die man nicht mehr hergeben wolle (die vielleicht auch keiner haben will…).Ein Schwall von Binsenweisheiten aus TV-Seichtformaten („Du kannst hinfallen, du must nur wieder aufstehen!“ etc.) redet das von vornherein absehbare Scheitern schön. Mittlerweile auch häufig im privaten Leben anzutreffen: nix geleistet, aber dies können sie 1a stylisch „verpacken“. Reden teilweise ein geschraubtes Deutsch mit künstlichen Textbausteinen wie aus der Bundespressekonferenz und haben sich vielfach auf ihren individuellen „Planet Ego“ zurück gezogen. Nicht mehr normal ansprechbar, sondern dauer-euphorisiert mit eingefrästem Grinsen und Kichern, infantilsprache à la „Supi!“ inklusive. Das ganze Leben experimentell, Versuch und Irrtum. Logisch, dass sich mit sowas kein Staat machen läßt. Und keine Familie.
    So gesehen: Herr Schulz wäre vielleicht genau der Kanzler, den diese Gesellschaft verdient…

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  5. karlschippendraht schreibt:

    ……die Kette ihrer Niederlagen „Erfahrung“ nennen……..

    Gute und treffende Formulierung , gefällt mir .

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  6. conservo schreibt:

    Danke an „karlschippendraht“ und „Kirchvater Archangelus“ für die ausgezeichneten Kommentare! Schönes Wochenende!

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