Die Schuld der Älteren: Betrug an den Zukunftschancen unserer Kinder

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Wir haben das Leben genossen – und vernichten die Chancen der Nachkommen

Können wir eigentlich noch reinen Gewissens in den eigenen Spiegel schauen? Fett geworden, viel gereist, gut gebildet und frei – frei in Gedanken, frei in unserem Reden und (weitgehend) frei in unseren Taten. Was kostet die Welt!?! Wir dürfen sie noch genießen!

Aber wir selbst haben das Wenigste dazu beigetragen. Unsere Eltern haben das Land wieder aufgebaut und – dem einen mehr, dem anderen weniger – Wohlstand beschert. „Die Generation der Erben“ nennt man uns zutreffend, aber auch mit einem Gran Bitterkeit. Eltern haben vielleicht ´mal für ein kleines Häuschen angespart, das sie dann in irgendeiner Stadt gebaut oder gekauft haben – und dort gelebt bis zu ihrem Tod.

Doch inzwischen hat sich die Lage drumherum oftmals wesentlich geändert. Die Stadt ist gewachsen, der Wert von Grund und Boden ist abenteuerlich gestiegen – ohne unser Zutun. Wir haben das geerbt. Zum Häuschen gehörte ein Grundstück, das wir nun zum x-fachen des ursprünglichen Preises im wahrsten Sinne des Wortes versilbern konnten. Auch das Häuschen selbst ist verkauft. Wir wohnen in einer feineren Gegend auf 160 und nicht mehr auf 80 qm.

Dankbarkeit? Gegenüber wem? Wir können doch nichts für die wirtschaftliche bzw. finanzielle Entwicklung! Schon klar, ich bin kein Weltverbesserer und gönne jedem sein großes oder kleines Vermögen. Es geht also nicht um eine Dankbarkeit wegen des „Häuschens“. Nein! Wir haben von unseren Eltern viel mehr geerbt als Materielles: nämlich

  • ein Land mit (weitgehend) freien Bürgern,
  • ein Land mit großen persönlichen Entwicklungsmöglichkeiten,
  • ein Land mit einer beispiellosen sozialen Absicherung
  • ein Land mit einem beispielhaften Berufsbildungssystem
  • ein Land, in dem Religionen aller Art genauso friedlich nebeneinander bestehen können wie Atheisten und Agnostiker nebeneinander

usw. usw.

Dafür müßten wir dankbar sein – und als verantwortungsbewußte Eltern dafür sorgen, daß unsere Kinder und Kindeskinder ebenfalls unter solchen Bedingungen fortbestehen und ihr Land weiterentwickeln können. Doch weit gefehlt!

Wir sind dabei, das Erbe unserer Eltern zu verspielen, zu opfern auf dem Altar der Verantwortungslosigkeit gegenüber den nächsten Generationen – und gegenüber unserer Nation.

Gesteuert von einer wertelosen Politschicht und befeuert von unkritischen Medien, die sich um den Preis der eigenen Meinungsfreiheit die Unabhängigkeit der Berichterstattung und der eigenen Meinung prostituieren und – statt kritische Beobachter zu sein – lieber den Weihrauch der Herrschenden einnehmen und sich daran berauschen, lassen wir uns unseren eigenen Untergang schaufeln.

Nur wenige wagen es noch aufzumucken, nur wenige verstehen überhaupt, was hier läuft. Die Umerziehung einer ganzen Nation, ja des ganzen westlichen Europas, ist in vollem Gange. Die „Frankfurter Schule“ macht Schule, die Indoktrination ist hat schon ihre ganze gesellschaftszerstörende Wirkung entfacht, der „Neue Mensch“ ist geboren: Einheitsmensch, Einheitseuropa, Einheitsbildung – und schließlich eine neue Einheitsreligion als ideologischer Überbau, die ideale Basis für den Islam: nicht nur „Religion“, sondern auch Staatsraison, nach der sich alle Gesetze richten.

Eine tief besorgte, wachgewordene Leserin sandte mir ihre höchst lesenswerten Gedanken dazu. „Freya“ schreibt conservo:

 „Ich habe schon lange Gespräche mit meinem erwachsenen Sohn geführt. Er ist ohnehin Patriot, nur ich mußte noch aufwachen.

 In dem Zusammenhang fühlte ich mich schon mal verpflichtet, mich bei meinem Sohn für den Zustand des Landes, den meine Generation jetzt ihren Kindern übergeben wird, zu entschuldigen.

 Wir haben nicht genau genug hingeschaut. Wir haben immer gearbeitet, um unseren Kindern ein schönes Leben im Jetzt zu ermöglichen. Daß die Zukunft meines ganzen Volkes und meines Landes in Gefahr sein könnte, darauf wäre ich niemals gekommen.

 Das Erwachen war eher ein hartes Aufschlagen.

Aber ich bin noch nicht tot. Und ich kämpfe gegen die Heimatvernichter mit allem, was ich habe und kann. Wenigstens das soll mein Sohn von mir in Erinnerung behalten.

 Nicht die heutige Jugend, die nichts mehr weiß von Ehre, Vaterland, Demut, Anstand, Stolz und Würde….ist schuld an diesem verhängnisvollen Abgrund, an dem wir stehen. Sondern wir sind es, diejenigen, die jetzt bald in Rente gehen. Laßt uns zusammenstehen für unsere Kinder, für unser Volk, für unser Land. Wenigstens jetzt!“

Soweit die Gedanken von „Freya“, für die ich herzlich danke und die mich tief berührt haben. Zeit zum Aufwachen und Nachdenken!

www.conservo.wordpress.com     3.4.2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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36 Antworten zu Die Schuld der Älteren: Betrug an den Zukunftschancen unserer Kinder

  1. BLITZKRIEG schreibt:

    Hat dies auf Manfred O. rebloggt.

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  2. Karl Schippendraht schreibt:

    ……..Wir haben das Leben genossen – und vernichten die Chancen der Nachkommen……..

    Für den Kenner der Materie steckt in diesem Satz unendlich viel Wahrheit – schicksalsträchtige Wahrheit ! Leider ist eine verblödete Masse nicht mehr fähig , die Bedeutung eines solchen Satzes verstandesmäßig zu erfassen .

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  3. Ulfried schreibt:

    >>Wir haben das Leben genossen – und vernichten die Chancen der Nachkommen
    Können wir eigentlich noch reinen Gewissens in den eigenen Spiegel schauen? Fett geworden, viel gereist, gut gebildet und frei – frei in Gedanken, frei in unserem Reden und (weitgehend) frei in unseren Taten. Was kostet die Welt!?! Wir dürfen sie noch genießen!
    Aber wir selbst haben das Wenigste dazu beigetragen…<<
    Ich habe fast 50 Jahre beitragspflichtig gearbeitet. Viermal in meinem Leben bin ich in Urlaub gefahren. Zwei künstliche Hüften habe ich mir auf'm Bau und im Schiffbau "erworben". Seitdem "wohne" ich in meinem LKW als Trucker und bin nur alle 14 Tage zuhause. Und jetzt lese ich sowas? Was soll das?

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  4. residenzgroup schreibt:

    Dazu kann ich nur sagen, informiert Euch bei https://www.verfassunggebende-versammlung.com/ hier werden für unseren Erhalt und unserer gemeinsamen Zukunft, ganz große Dinge vollbracht.
    Auch auf https://www.ddbradio.de/ täglich neueste Infos!

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  5. SVEN GLAUBE schreibt:

    ES IST ZEIT DASS ES IN DEUTSCHLAND ENDLICH RICHTIG GROSSE MASSEN PROTESTE GEGEN POLITIK UND MEDIEN GIBT ! GÖRSSER ALS DIESE PROTEST IN FRANKREICH !

    http://www.dw.com/de/streikwelle-in-frankreich-macrons-h%C3%A4rtetest/a-43196285

    Streikwelle in Frankreich: Macrons Härtetest !

    Es geht um Privilegien, aber vor allem um die Frage, wie stark der Präsident das Land umkrempeln soll! Frankreich steht vor einem Machtkampf zwischen Regierung und Gewerkschaften. Wer geht als Sieger vom Platz?!

    Das Leben der Franzosen dürfte in den kommenden Wochen ungemütlich werden. Müll auf Bürgersteigen, weil die Müllabfuhr streikt; Stromausfall in Produktionshallen, weil die Energie-Gewerkschaften gezielte Nadelstiche setzen und insbesondere Stillstand bei der Staatsbahn SNCF. Denn dort ist der Widerstand gegen die nächste Reformrunde von Staatspräsident Macron besonders groß. Sogar die Flucht mit dem Flieger in die Ferne ist an manchen Tagen versperrt, weil auch die Air-France-Beschäftigten ihre Proteste fortsetzen wollen.

    Gut vier Monate lang haben die französischen Gewerkschaften vor allem Wunden geleckt, ihre schwere Niederlage im Streikherbst 2017 verarbeitet. Damals hatten sie der Regierung bei der Reform des Arbeitsrechts ein paar Zugeständnisse abtrotzen können, aber verhindern konnten sie nicht, dass der französische Arbeitsmarkt gelockert wurde. Im Gegenteil: Der Regierung war es gelungen, die Gewerkschaften zu spalten und auch den Unmut in der Bevölkerung in engen Grenzen zu halten. Die Mobilisierung auf der Straße war für französische Verhältnisse schwach. Das soll in diesem Frühjahr anders werden.

    Umstrittene Privilegien für wenige

    Dafür präsentieren sich die Gewerkschaften vor der Machtprobe nicht nur geschlossener als beim letzten Kräftemessen, sondern auch mit einem ehrgeizigen Programm. Im Zentrum der Proteste: die mit 45 Milliarden Euro hoch verschuldete Staatsbahn SNCF, die fit gemacht werden soll für den internationalen Wettbewerb.

    So sieht die Reform vor, dass in Zukunft neu eingestellte Bahnmitarbeiter auf die bisher weitreichenden Privilegien bei der SNCF verzichten müssen, zu denen ein gut 10 Jahre früherer Renteneintritt zählt. Die Gewerkschaften sehen das als Frontalangriff und planen vom 3. April an einen Arbeitskampf, der sich über ein Vierteljahr ziehen soll. Bis zum 28. Juni wollen CGT, CFDT und Co. ihre Mitglieder jeweils im Wechsel zwei Tage streiken und drei Tage arbeiten lassen.

    Bleiben in Zukunft wohl häufig im Depot: TGV-Hochgeschwindigkeitszüge – der Stolz der SNCF

    Ebenfalls am 3. April beginnen die Angestellten in der Entsorgungsbranche mit ihrem unbefristeten Ausstand in mehreren Regionen Frankreichs. Auch in diesem Fall steht die Rente im Mittelpunkt der Proteste. Mindestens fünf Jahre früher sollen sich die Beschäftigten dort in den Ruhestand verabschieden können. In Bereichen, in denen die Gesundheit besonders gefährdet ist, sogar zehn Jahre früher. Das soll beispielsweise für Straßenkehrer oder Mülltrenner auf dem Wertstoffhof gelten. Außerdem sollen sie besser bezahlt werden.

    Über ganze drei Monate wollen auch die Beschäftigten der Strom- und Gasbranche ihren Arbeitskampf ziehen. Der Ausstand hier soll ein Zeichen sein gegen Liberalisierungen in der Branche. Ein rotes Tuch für die Gewerkschaften, die alle Mitarbeiter der Branche im Öffentlichen Dienst beschäftigt sehen wollen.

    Vergleichsweise übersichtlich nehmen sich dazu die Forderungen der Air-France-Mitarbeiter aus: Sie streiken für eine Gehaltserhöhung von sechs Prozent.

    Hoffendlich Gefahr für Macron?!

    Wenn auch die Gewerkschaften versuchen, die Regierung von mehreren Seiten in die Zange zu nehmen, dürfte der Streik bei der Staatsbahn besonders gefährlich für Macron und seinen Premierminister Edouard Philippe werden. Zwar unterstützt laut Umfragen eine Mehrheit der Franzosen den Abbau der Privilegien dort, doch Experten warnen: Wenn das öffentliche Leben in Frankreich länger als zwei Wochen gelähmt sei, würden die Franzosen unruhig – dann wachse also der Druck auf die Regierung einzulenken.

    Anschauungsmaterial aus der Vergangenheit gibt es reichlich. Besonders häufig wird in diesen Tagen in den französischen Medien der Herbst 1995 genannt. Damals legte der junge Premierminister Alain Juppé eine ambitionierte Rentenreform – den Plan Juppé – vor. Auch Juppé hatte sich auf die Privilegien bei der SNCF (Schulden damals: umgerechnet 25 Milliarden Euro) gestürzt, aber auch andere Berufszweige hätten Einbußen verzeichnen müssen.

    In der Folge legten die Gewerkschaften wochenlang das öffentliche Leben lahm. Am Ende knickte die Regierung unter dem Druck der Straße ein. Alain Juppé („Die Stunde der Wahrheit ist gekommen.“), der nach den ersten Streiktagen noch ein Nachgeben ausgeschlossen hatte, war politisch am Ende.

    Ausgang offen

    Den zahlreichen Parallelen zum Trotz gibt es allerdings auch entscheidende Unterschiede. Im Gegensatz zu Präsident Jacques Chirac 1995 war Emmanuel Macron 2017 bereits mit einer Reformagenda in den Wahlkampf gezogen. Zudem ist Umfragen zufolge der Anteil der Franzosen gestiegen, die nach jahrzehntelanger Debatte die Notwendigkeit eines Staatsumbaus akzeptieren.

    Dabei geht die Führung in Frankreich – verglichen mit den Hartz-Reformen der deutschen Bundesregierung unter Gerhard Schröder – vergleichsweise behutsam vor. Trotz einer mittlerweile an die 100-Prozent-Marke reichenden Staatsverschuldung will Präsident Macron lediglich 120.000 von rund 5,6 Millionen Stellen im Öffentlichen Dienst abbauen – bis 2022. Dabei leistet sich der chronisch defizitäre Staat fast 20 Prozent mehr Bedienstete als die deutlich bevölkerungsreichere Bundesrepublik.

    Während die Ausgangslage vor dem Kräftemessen klar ist, wagen nur wenige Experten eine Prognose über den Ausgang. Zu unvorhersehbar ist die politische Dynamik in Frankreich.

    Klar ist allerdings: Gibt die Regierung dem Druck der Straße nach, dürfte die für 2019 geplante große Rentenreform – womöglich das Herzstück von Macrons Amtszeit – vom Tisch sein. Auch das haben die Gewerkschaften im Blick – und hoffen in den kommenden Wochen auf gutes Streik-Wetter. Der ungemütliche Herbst hat der Mobilisierung 2017 jedenfalls nicht geholfen.

    http://www.dw.com/de/streikwelle-in-frankreich-macrons-h%C3%A4rtetest/a-43196285

    ES IST AN DER ZEIT DASS ALLE DEUTSCHEN NOCH VIEL HÄRTERE PROTESTE MACHEN DAUERHAFT BIS ALLE ISLAM-TEUFEL AUS DEUTSCHLAND WIEDER AUSGEBÜRGERT UND ABGESCHOBEN SIND !!!! UND DIE ANTI-DEUTSCHE-BUNDESREGIERUNG ZURÜCK GETRETTEN IST !!!!

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  6. conservo schreibt:

    Lieber Ulfried: Mein Artikel richtet sich an meine Generation, nicht an einen einzelnen. In summa ging und geht es unserer Generation so gut wie keiner zuvor! Aber um welchen Preis? Das Erbe der Väter verbraten und die Zukunftschancen der Kinder auf Jahrhunderte vernichten (Schulden, falsche gesellschaftspol. Weichenstellung/Frankf. Schule).

    Ich verstehe nicht, wieso Sie nicht den pauschalen Charakter meines Artikels erkennen. Hätte ich einen einzelnen von uns gemeint, hätte ich ihn persönlich angesprochen.

    Ich erzähle höchst ungern etwas von mir selbst, aber Sie provozieren mich: Berufsleben vom 18. Lebensjahr bis heute (75 J.alt) andauernd, nie Urlaub, im Beruf eine 14-16 Std-Woche, auch am Wochenende. Ergebnis. 1 Schlaganfall, 3 Herz- und 1 Niereninfarkt – und ich arbeite immer noch, schwer herzkrank, und meine Frau leidet seit 6 Jahren unter einem unheilbaren Krebs. Haben Sie mich einmal jammern gehört?

    Will heißen, verehrter Ulfried: Für Sie oder für mich hätte ich meinen Artikel nicht schreiben müssen. Wir Beide haben genügend „bezahlt“. Aber für unsere Generation ist er richtig. Wir alle, uns Beide inklusive, tragen Mitverantwortung für eine sorglos mit Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft umgehende Generation. MfG PH

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    • Michael schreibt:

      Lieber Peter Helmes, dem kann ich, wenn auch beschämt, voll zustimmen.
      Gerade meine Generation hat gelebt, die Vorarbeit unserer Eltern genutzt.
      Viele haben sich um sich Selbst gekümmert und dachten, wunderbar, alles läuft wie von Selber.
      Jetzt, wo gemerkt wird, nichts ist stabil, nichts wird uns einfach geschenkt, sondern man muss auch kämpfen,
      da werden Etliche wach, reiben sich verwundert die Augen und sagen verdattert, ja was machen wir denn jetzt?
      Weil sie mit Kämpfen nicht umgehen können, nicht wirklich wissen, was es heisst, sein Land aus Trümmern befreit zu haben.
      Genau darum verschenken ja auch noch Jüngere, die Errungenschaften unserer Gesellschaft so großzügig
      weil sie den Wert nicht zu schätzen wissen und im Wohlstand aufgewachsen sind.

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    • Ulfried schreibt:

      Pardon, provozieren wollte ich nicht. Meine Frage ging dahin das ich Teil dieser hart arbeitenden Generation bin und mit knapp 65 immer noch als Fernfahrer maloche trotz mehreren OP’s. Wenn früher meine französischen Kollegen für ihre Rechte streikten habe ich das abfällig bewertet, Arbeit war für mich wichtiger als Streik. Heut weiß ich, daß die es besser gemacht haben als ich und viele andere. Eine Generation besteht aus Individuen und damit bin ich Teil dieser Generation. Meinen Kindern habe ich anerzogen niemals „wir“ oder „man“ zu sagen wenn sie ihre Meinung kundtun und möglichst dabei nicht den Konjunktiv zu verwenden. Klar habe ich Fehler im Leben gemacht, doch es ist für mich wichtig das zu korrigieren was ich versiebt habe. Deshalb habe ich so auf den Artikel reagiert. Hoffe, daß ich das richtig- stellen konnte.
      Gruß Ulfried

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      • Ulfried schreibt:

        Eine Ergänzung:
        In unserem Land gibt es immer mehr Patrioten die für eine bessere Zukunft unseres Deutschland kämpfen – ja diese Bewegung(en) wird immer stärker und fordernder. Wenn ich dann hier pauschalisierend und unwidersprochen lese: „verblödete Masse“ oder „schlafender Michel“ kann ich das nicht nachvollziehen. Was die Deutschen brauchen ist anders:
        Einen gesunden Nationalstolz wie es Freya in ihrem tollen Artikel schreibt:
        >>Aber ich bin noch nicht tot. Und ich kämpfe gegen die Heimatvernichter mit allem, was ich habe und kann. Wenigstens das soll mein Sohn von mir in Erinnerung behalten.<<
        Weiter;
        eine gesunde Wirtschaft basierend auf Mittelstand Landwirtschaft und Handwerk
        soziale Systeme für Alte, Kranke sowie Familen mit Kindern
        eine erneuerte Freundschaft mit unserem natürlichen Verbündetem Rußland und Rückkehr zum Christentum als Leitbild des Lebens.
        Dafür Vorschläge machen und wenigstens versuchen sie zu beleben, ist mein Anliegen.
        Peter Helmes, ich denke da liegen wir beide nicht weit auseinander.
        Gruß Ulfried

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        • conservo schreibt:

          Nein, lieber Ulfried, wir liegen überhaupt nicht auseinander. Wir haben nur Unterschiede im Ausdrücken desselben Sachverhalts!

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  7. luisman schreibt:

    Hat dies auf Nicht-Linke Blogs rebloggt und kommentierte:
    Wenn man ohne Not das meritokratische Prinzip abgeschafft hat, dann muss man sich schon mal an die eigene Nase fassen, bevor man die Schuld bei anderen sucht. Ich bin auch Teil der Babyboomer Generation (auch wenn nur „auf den letzten Rutsch“) und meinte lange Zeit, dass es doch nicht noch schlimmer werden koennte…

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  8. Tom schreibt:

    Die Wurzel des Übels liegt an der äußerst erfolgreichen Kommunistischen Blaupause für unseren kulturellen Niedergang und deren subversiven Elemente, die ich hier als bekannt voraussetze. Leider wird man sich deren Auswirkungen nur selten bewusst und wenn, dann kommt dieser Erkenntnisgewinn erst in den reiferen Jahren. Des Weiteren ist dieser Prozess begleitet von einer globalen Medienkontrolle, die auch die Bildungseinrichtungen einschließt. Man sollte in diesem Zusammenhang einmal das Babylonische Protokoll Nr 16 lesen, der einem den Spiegel des heutigen Zeitgeistes vor Augen hält.
    Ein politischer Witzbold hat vor kurzem auf Facebook gepostet, dass das Deutsche Volk das Einzige ist, dass aus Erfahrung immer dümmer wird. Was die politische Meinungsbildung angeht, könnte der politische Witzbold gar nicht so falsch liegen.

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  9. Privileg: Platz im Leben schreibt:

    Ja,, vielleicht…habe ich das Leben – heute insgesamt in mehr als 60, davon in „fetten sieben Jahren“, um bei der Bibel zu bleiben, auch einmal so was wie temporär „genossen“: was aber nicht heißt, in Saus und Braus zu verschwenden, das Vorhandene für mich selbst zu verprassen, zu verreisen oder als Gourmet zu speisen usw., sondern in überdurchschnittlich viele Kinder zu investieren! Hieß: eine Zeitlang relativ stressfrei und sorgenlos meine elterliche Aufgabe zu erfüllen und Ihnen ein angemessenes Dach über dem Kopf zu schaffen, sie zu kleiden, zu ernähren und eine überdurchschnittlich gute Ausbildung zu ermöglichen. JEGLICHE „ANSTRENGUNG“ ging in die Kinder. ist also auch wieder falsch….:-(

    Aber so richtig heißt es im Volksmund: Kleine Kinder, kleine Sorgen. Große Kinder, große Sorgen. Eltern ist man lebenslang. Und für die GROSSEN SORGEN sind nicht diese Eltern allein verantwortlich! Und für mehrere Kinder potenzieren sich diese SORGEN! Oder DAS SORGEN. Wo sind heute die zuverlässigen Jobs nach Studium?
    Richtig ist auch, dass das Umfeld und das soziale Netz prägen und ZIEHEN würden. Was den Kinderreichtum und Gottes angeblichen Segen betrifft („Kinder sind ein Segen“) , eifern Frauen durchaus jenen Vor-Bildern in christlichen Gemeinschaften nach. Leider klappt es mit den Verheißungen des Wohlstandsevangeliums dann aber nicht so zuverlässig und dauerhaft. Das „Vermögen“ haben in vielen Fällen nicht die Eltern/Älteren weg gefrühstückt wie in Beispielen, die sich mir heute präsentieren, in welchen kaum oder kein Nachwuchs da ist,
    Es hat sich minimiert im T E I L E N!
    Es heißt ja auch biblisch: das Erbe der Väter solle man bewahren und vermehren. (wie denn?) Und andererseits: „Wer viel hat, dem wird gegeben.“ Sollte man im Auge haben! Bewahrheitet sich immer wieder! Und ja, vielleicht sprießt das Vitamin B weniger auf dem Golfplatz, sondern eher in der LOGE!

    Da hat man als Frau, die auf die frommen Sprüche reinfällt, leider die Arschkarte gezogen; das Ende ist ein dickes. Sagte schon J. Fuchsberger: „Das Alter ist nichts für Feiglinge.“ Wie wahr! Wurden meine Großeltern wegen der Entbehrungen? noch steinalt, so die eigenen Eltern in größtem Stress und Existenzkampf und voller Entbehrungen nur „jungalt“…Sind gar VERRECKT!.

    Und Solidarität erfährt man nicht zwangsläufig in christlichen Sippen! (Oder in Parteien mit C. Siehe Seehofer-Mannenschaft. Und offenbar müssen Bildungsforscherinnen wie Almendinger immer noch auf die Diskrepanz der weiblichen Benachteiliung in Sachen GLEICHbeRECHTigung hinweisen! Hat doch die einmütige konservativ-sozialliberale Justiz den Frauen die 3Jahresfrist übergebraten…- warum besteht heute der Erwerbszwang unter Merkel?)
    Auch sind gleich mehrere Kelche nicht an mir vorüber gegangen; war es deshalb ein „erfülltes“?; Hab ich was aus meinem Leben „gemacht“?; es war ein schicksalsintensives….
    Ich lasse mich nicht (als „Generation“, Frau oder Mutter) von Rechts oder von Links jetzt
    p a u s c h a l diffamieren! T e f l o n! Aber was anderes ist kaum zu vernehmen.

    „Die Kinder sollen es einmal besser haben“. Das war der Leitspruch meiner noch vor 1910 geborenen eigenen späten Eltern. Mutter ausgebombt und weitere gestohlene 3 Lagerjahre in Dänemark hinterm Zaun..Ohne Catering, aber mit Arbeit und bespuckt werden vom Gastgeber. Vater in den Ländern der Weltkriege gefangen… Aber auch: „Du wirst es noch einmal suchen müssen“, wenn ich das ekelhafte Schwarzbrot mit dem fetten Schinkenrand wieder mit nach Hause brachte. Ich genoß weder Klavier, Ballett- oder Reitunterricht. :- ) Kenne keine Urlaube (eigene oder die der Eltern) , Habe schon früh neben der Schule (Fließband, Büro) mein Taschengeld und mehr erjobt…Kein Auto, kein fließendes Wasser, Kohleöfen, Wäsche im Kessel, kein Kühlschrank, sondern Einwecken. Das waren die 50er und noch 60er: Toller Luxus meiner Eltern!
    Jau. Ich „gönne“ mir nun, mich satt zu essen, einfache Lebensmittel, selber kochen…. und hin und wieder mal eine Tafel Schokolade! 🙂 Der Becher Bohnenkaffee morgens war mir lange sicher.

    Wenn ich so rede, fühle ich mich weder verstaubt, noch spießig. Nicht als Tante Berta mit dem Strickstrumpf. Meine 68er bis 73er Kommilitoninnen fuhren in der Ente des Lovers zur Abtreibung nach Holland….Ich selber bin erst spät Mutter geworden. Dann aber RICHTIG!

    Warum soll man nichts von sich selbst erzählen? Jede Talkshow…jeder Bestseller…:- )
    Das ist nicht automatisch Jammern!

    Und jetzt: ob wir wollen oder nicht: BEFINDEN WIR UNS BEREITS MITTEN IN DEN VORAUS GESAGTEN VERTEILUNGSKÄMPFEN!
    Ohja. Ich kenne auch etliche Leute, denen es als Rentner („Privatiers“) SAUgut geht! Und solche, bei denen die Einnahmen einfach so und immer noch sprudel-n/ten. Ohne Dazutun. Oder die BetrügerInnen.,.(sich ein Testat „ewerbsunfähig“ ergatternd…oder Sozialbetrug oder Steuerhinterziehung uvam)

    Aber den Erfolg nun an Rechte oder Linke hängen zu wollen, ist mir doch zu glatt. Überhaupt bin ich wohl zu begriffsstutzig, um Rechtspopulisten, Rechtsextreme , „nur“ Rechte und Konservative zu unterscheiden? Gilt auch für die andere Fraktion. Wollte mich auch selber nicht mit Etikettenbehängen. Was für schlimme Beiträge (auch die der Leser) auf manchen – ähem- SEITEN! Hüben wie drüben. Und mancher Freitag-Artikel in Häme über die Neue Rechte war ebenso Zeitverschwendung.

    SO wird das jedenfalls nichts mit unserer Gesellschaft. Werde in diesem Leben keine Optimistin mehr. Und werde auch keinen Apfelbaum mehr pflanzen.

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    • Privileg: Platz im Leben schreibt:

      ich ziehe mir etliche Schuhe nicht an! aber ich untershreibe Veras Liste ohne Promifaktor Teil 2.

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  10. Querkopf schreibt:

    Unsere Genration kann sich nicht herausreden mit: „Das haben wir nicht gewußt“. – Doch, wir wissen es! Aber wir sind i.d.R. (noch) zu feige und zu saturiert, um gegen diese Merkel-SED-Regierung des Unrechts aufzustehen und diese zum Teufel zu jagen. Das geht nur mit Massenproteste und Massendemonstrationen auf der Straße. MERKEL MUSS WEG!

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  11. MoshPit schreibt:

    Hat dies auf MoshPit's Corner rebloggt.

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  12. nixgut schreibt:

    Hat dies auf Islamnixgut rebloggt.

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  13. nixgut schreibt:

    Der Artikel gefällt mir zwar sehr gut, aber er ist mir etwas zu einseitig. Ich habe das Gefühl, viele Jüngere sind genau so gleichgültig wie die Älteren, vor allem die, die in die „Schule ohne Rassismus“ gingen, um den linksradikalen Geist der 68er einzuatmen, eine total einseitige Gehirnwäsche. Sie sind oft ziemlich unwissend, ungebildet und stehen der Islamisierung vielfach positiv gegenüber, ohne den Islam überhaupt zu kennen.

    Darum wissen sie auch nicht, wie die Konsequenzen der Islamisierung aussehen, die ihre Zukunft zerstören wird. In diesem Punkt hat die Schule total versagt. Die Gefahren des Islam werden nicht thematisiert, sondern die Massenzuwanderung von Muslimen befürwortet. Das ist das Ergebnis linker Bildungpolitik. Die Folgen dieser Politik sind, dass die Deutschen langsam aber sicher abgeschafft werden.

    In Frankfurt/Main haben mittlerweile 75 Prozent der 12-Jährigen einen Migrationshintergrund, nur noch 25 Prozent der 12-Jährigen sind einheimische Deutsche und sie werden immer häufiger Opfer von Messerangriffen, Körperverletzungen und Vergewaltigungen. Mit anderen Worten, die deutsche Kultur, Tradition und Identität wird immer mehr ausgelöscht. Am Ende siegt der Islam, der unseren Werten feindlich gegenüber steht und wird die Macht übernehmen. Und dann haben die restlichen Deutschen nichts mehr zu lachen.

    Mein Fazit: Es sind nicht die Älteren und nicht die Jüngeren, die unsere Zukunft zerstören, sondern es ist in erster Linie die linksradikale Gehirnwäsche, die seit Jahrzehnten aus allen Medien über uns hereinströmt und in alle Lebensbereiche eindringt. Diese linksradikale Gehirnwäsche soll das deutsche Volk vernichten, um einer linksradikalen Ideologie zu weichen. Wer sich dagegen zur Wehr setzt wird als Nazi und Rassist beschimpft. Die wirklichen Rassisten aber sind die, die unsere Heimat, unsere Kultur, unsere Identität und das deutsche Volk vernichten und dem Islam zum Fraß vorwerfen, eben jene 68er und seine linksradikalen Nachfahren.

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    • Nomsm schreibt:

      Wer hat es denn zugelassen das die Linken Netzwerke unser Land wie ein Krebsgeschwür durchwuchern? Wir waren mit uns selbst beschäftigt, haben nicht aufbegehrt als der Linksstaat immer mehr in unsere persönlichen Freiheiten Eingriff. Das fängt bei Kleinigkeiten an, aber wir sind immer weitere zurückgetreten, haben es zugelassen dass diejenigen die schon damals Einspruch erhoben haben als Nazieh diffamiert wurden.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Der einzig gute Artikel zu diesem Thema: Genau so ist es!

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      • gelbkehlchen schreibt:

        Ich meinte mit einzig gutem Artikel den Verfasser nixgut. Ich weiß nicht, ob der gute Peter Helmes, indem er einen neuen Schuldkult aufgeworfen hat, eher den schädlichen Weg der ehemals starken katholischen Kirche bezüglich Sexualmoral und den jetzt schädlichen Weg der 68er bezüglich der Zwangssolidarität mit allen Menschen dieser Erde geht. Die arbeiten nämlich mit Schuldkult und schlechtem Gewissen einreden. Guter Peter Helmes, ich hoffe, Sie lesen das. Trotzdem habe ich Achtung und Respekt vor Ihnen, besonders vor der Mühe, die Sie sich machen. Und Sie versuchen, den richtigen, guten Weg mit gesundem Menschenverstand zu gehen.

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        • conservo schreibt:

          @gelbkehlchen: Dank für den Kommentar! Eine Antwort am Rande. Ich lese selbstverständlich jeden Kommentar. (MaasKahane zwingen mich juristisch dazu,)
          Zum Inhalt,gelbkehlchen: Nixgut drückt genau das aus, was auch ich sagen will – nur mit anderen Worten. Liebe Grüße PH

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  14. Absalon von Lund schreibt:

    Ich höre das oft mit dem Gutgehen in Zusammenhang mit dem Wohlstand, besonders aus der Politik. Wenn ich mal den heilgen Paulus zitieren darf: ich kann viel haben oder wenig, ich komme mit beidem zurecht. Also ist er unabhängig von äußerem Wohlstand. Und in Deutschland sind doch die Airbags alle aufgegangen, so sicher ist das. Da kann sich keiner mehr rühren. Der Ranzen spannt gewaltig und wir wissen: ein fauler Bauch studiert nicht gerne und man kriegt vielleicht Probleme mit der Verdauung. Die Aufbauleistung nach dem Krieg bestätigt das. Sicherheiten gab es da nicht. Für mich persönlich wende ich das System der drei V’s an: VEREINFACHUNG, VERTIEFUNG, VERZICHT. Da habe ich Zeit zum Nachdenken. Also weniger Baumarkt und Autowaschanlage, dafür mehr Kommentare auf CONSERVO!

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  15. Privileg: Platz in der WELT schreibt:

    Wer sich an das Denken in Blöcken und Lagern hält, hat z-.B. die Friedensbewegung (Ostermärsche), das eigene Zutun und die Konsequenzen am Klima sowie das Götz-Werner-Grundeinkommen zu meiden. Jeder soll eben (lt. Sarrazin, Spahn & Co) seines Glückes Schmittchen sein.
    Für mich gibt es diese Einteilung in vorgeschriebene Denkmuster „so“ nicht (mehr), findet sich DAS GUTE mM nach nicht auf einer (extremen) Schlagseite. Für viele ist es allerdings immer noch schick (chique), sich ostentativ l i n k s auszugeben, aber „rechts“ zu leben. Camouflage. (Konsumieren, Prassen, unsolidarisches Verhalten, exorbitanter Egoismus…) So ist man denn geneigt von Doppelmoral zu sprechen.
    Ich selbst finde die 68erBEWEGUNG nicht pauschal durchgehend schlecht. Der Ruf nach Veränderung war in mancher Hinsicht berechtigt. Bin ich deshalb ein U-Boot?

    Konjunktur haben die Glücksforscher. Wie Karlheinz Ruckriegel. Bei 15.000Euro Jahreseinkommen steigt also die Zufriedenheitskurve, hörte ich gestern. (und mehr bräuchte man ja nicht) :- )
    „Nie wieder arbeiten? Das Grundeinkommen für jeden“
    (Glücksfaktoren bei 0:39:38)
    h ttps://programm.ard.de/TV/ardalpha/nie-wieder-arbeiten–/eid_28487581620339

    Von den aufgezählten Fakten zum Glücklichseinprofil könnte ich kaum mit Voraussetzungen dienen: Mutter, Hausfrau, Rentnerin…. Also kann ich auch nicht glücklich sein :- ( Wesentliche Komponenten seien die soziale Einbindung, die Gesundheit, ein Engagement, ein sicherndes Grundeinkommen, persönliche Freiheit, der Einfluß das Leben zu gestalten, die Anerkenung, eine befriedigende Tätigkeit für die man auch einen entsprechenen LOHN und weiteres erhält. Aber da kommt zumindest für FRAUEN im Spektrum der konsevativen Männer sogleich der Katholizismus mit seinen Todsünden -etwa Ruhmsucht?- und der Protestantismus mit seinem „Gotteslohn“ im Jenseits.“Du hast ja die Liebe deiner Kinder!“
    (Aufälig ist, dass die meisten frommen Gemeinschaften gern auf obige Erkenntnisse verzichten, sich aber als Glückliche beduseln. „Beten für mehr Geld“….)

    Was käme denn n a c h Merkel?????????????????????????????Was Besseres?
    Ich bin leider geneigt aufgrund meiner Konstitution und meiner erworbenen und geerbten Mit-Gaben, vieles kontrovers zu betrachten.

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    • ff schreibt:

      was kommt nach Merkel?
      AfD, Konservative (wie Merz*) ohne Goldman Sachs, *Black Rock?
      Monsanto unter Bayer EIN Mächtiger gleichzeitig für Saaten und für deren Vernichtung?
      Der Karren steckt im Mist. Und da kommt er nicht mehr heraus.
      So erschreckend UND KALT wie das Universum ist.
      Was bleibt, ist nur ein winziger Hauch von Zipfel Schönheit und Staunen…
      Wohl dem, der seine private „Insel“ hat.

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  16. Megatrend schreibt:

    h ttps://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/soziale-isolation-die-einsamkeit-breitet-sich-in-deutschland-aus-wie-eine-epidemie/21035520.html

    Nach dem Schuldkomplex der Linken nun die neue Infizierung von rechts: Falsch gelebt! Wir haben es gewußt!
    Wir haben auch dies gewußt!:
    „Soziale Medien fördern Einsamkeit. Es gebe zwei Phasen im Leben, in denen der Mensch besonders häufig von Einsamkeit betroffen sei, schreibt Spitzer. Zum einen das Alter. Der Stellenwert von Ehe und Familie habe abgenommen, zudem gebe es immer mehr ältere Menschen, die im Schnitt immer älter würden. Aber auch jüngere Menschen seien betroffen – das liege an zwei weiteren Trends: Der Urbanisierung und der zunehmenden Nutzung von (sozialen) Medien. „Die Digitalisierung bringt Menschen nämlich nicht, wie oft behauptet wird, zusammen, sondern bewirkt eine Zunahme von Unzufriedenheit, Depression und Einsamkeit“, schreibt Spitzer.“

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  17. Pingback: Schluss mit der Kuscheljustiz gegenüber ausländischen Kriminellen! – website-marketing24dotcom

  18. Freya schreibt:

    Lieber Conservo,
    Ich sehe, es ist eine tolle und lebhafte Diskussion entstanden. Unterschiedliche Standpunkte konnten sich auf Gemeinsamkeiten einigen. Ich habe alles gelesen und dabei viel gelernt. So stellen wir uns gelebte Demokratie vor, nicht wahr? Ich danke Ihnen von ganzem Herzen. Bleiben Sie stark wie bisher, ein Fels in der Brandung. Sie sehen ja, wie sehr wir uns austauschen wollen und wie wichtig Ihre persönliche Arbeit dabei ist.
    Auch weiterhin alles Gute, und herzliche Grüße von Freya

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  19. conservo schreibt:

    Danke, liebe Freya, Ihre Worte tun gut! Wir kämpfen weiter! Danke für Ihren „Rückenwind“.

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  20. unliked schreibt:

    Mein Fazit: Keine RESONANZ.
    Kinderreichtum im christlichen Selbstverleugnermilieu war und ist nie wirklich ein Thema! ZU MÜSSIG! 😦
    Auch die Polit-Herrschaften in den konservativen Reihen wollen ihn nur gerade so viel konstellieren, aber ansonsten die Inhalte vom Halse haben! Kein PLATZ für Familien(„Fundamentalismus“).Man sah es bei Plasberg: „Klagende“ Eltern sind lästig. Ich sags mit Humor. Aber auch mit einer gewissen Bitterkeit.
    Meine EINSTELLUNGEN und HALTUNGEN sind („durch die Kinder“) KONSERVATIV g e w o r d e n und durchaus kongruent mit dem, was mancherorts postuliert wird. (Deshalb „kaufe“ ich aber nicht deren Schublade.) Waren sie es als junger Mensch gedanklich (passiv) im tatsächlich mehrheitlichem Linksstream eher nicht. Aber parteipolitisch würde ich heute keine Zuordnung finden. Was das betrifft, gibt es wohl überall solche, die die (Dreck)Arbeit machen und solche, die sie nur anordnen und den Lohn abschöpfen.
    Habe die letzten Male nicht mehr gewählt, sondern bin nur „hingegangen“: UNGÜLTIG.Demokratisch nicht vertreten! (Wenn das 20% machen würden!)
    Ich bekenne mich s c h u l d i g! Schuldig auch für die“Emanzen“ und Stegners, dass ich bei KKK von Herdprämie oder Mütterrente vor 92 „profitieren“ wollte – sowas aber auch! ,,,schuldig für die Konflikte und kriege der Großeltern und Eltern (oder für den 30jährigen Krieg) schuldig schon als (getauftes) Baby für diesen Gott und seine Wetteiferer, schuldig nun auch dafür, dass es mir so ganz ohne Kreuzfahrten, Champus und Hummerfraß zu gut ging! (aber nicht dafür, dass ich nicht das Glyphosat beseitigt habe, für die Mikroplastikwelle, Schwerdiesel in den Ozeanen oder das Kerosin in der Luft , für die Ressourcenverschwendung, für die Waffenlieferungen, für den daten-Kapitalismus…nein, dafür sind wir – als Generation – nicht schuldig. Da sind wir nur NUTZER/USER)

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  21. Böse, überflüssige Alte schreibt:

    noch immer nicht unter der Erde (Achtung Sarkasmus) Und jetzt wollen wir auch noch EWIG leben? EWIGES LEBEN?
    http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2018-03/unsterblichkeit-altern-zellschaeden-alterungsprozess-therapien-sterben

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  22. Böse, überflüssige Alte schreibt:

    1968
    Nachhören:
    1968/2018: Interview Bahman Nirumand, Schriftsteller, Autor & achtundzechziger [AUDIO]
    http://www.deutschlandfunk.de/interview.693.de.html
    …tja

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    • Böse, überflüssige Alte schreibt:

      sollte man diesen Herrn einmal damit konfrontieren: h ttps://philosophia-perennis.com/2018/04/05/lobby-fluechtlingsindustrie/
      Hat er es nicht gewußt?
      im neuenZeitalter unserer Noch-Generation haben Haie einen Super-Leumund, ist Deutschland ein Eldorado für Prostitution, nehmen Hurra-Christen Jobs bei unsaubersten Weltkonzernen an, (die hier z.B. keine Steuern zahlen) und machen sich zum Rädchen im Getriebe , Jesus-Superstar verzeiht’s.
      Und wir stellen uns gefälligst ein auf die Zukunft!

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