Freitag, der 13. – der schwarze Freitag. Oder: Wie man Gott verrät

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes und Michael Stein13

Flüchtlinge sollen nach BAMF-Meinung Christus verleugnen

Ausgerechnet gestern, am Freitag, dem 13. Januar, kommt mir eine Meldung auf den Tisch, die mir die Luft nimmt. Sie erinnert fatal an den Fehltritt der beiden deutschen „Christen-Oberhäupter“ – Kardinal Marx, Vorsitzender der Katholischen Deutschen Bischofskonferenz, und Heinrich Bedford-Strohm, Präses der Ev. Kirche Deutschlands.

Die beiden Gottesmänner, ganz Vorbild in Demut und Feigheit, hatten in Jerusalem beim Besteigen des Tempelberges keinen Mut, Kreuz, also Rückgrat, zu zeigen und versteckten auf einen Wink der muslimischen Gastgeber hin ihr Bischofskreuz. Man wollte ja durch die Darstellung des gekreuzigten Jesus die moslemischen Gastgeber in ihren religiösen Gefühlen nicht verletzen (conservo berichtete: https://conservo.wordpress.com/2016/11/01/aus-respekt-vor-dem-islam-bischofskreuz-ab/).

Verfolgung der Christen steigt alarmierend

Das Beispiel der beiden Oberhirten hat wohl vor den Toren der BAMF („Flüchtlingsbehörde“) nicht haltgemacht. „Steglitz Lutherisch“ berichtete gestern (13.01.2017) u.a.:

„Unsere Gemeindeglieder kommen aus Ländern, die im neuen Weltverfolgungsindex von Open Doors die Plätze 3,4,6,7,8 und 10 belegen … Und doch müssen so viele von ihnen darum zittern, als christliche Flüchtlinge hier in Deutschland anerkannt zu werden. Der Iran ist im Index noch einmal um einen Platz nach oben gestiegen. Begründung: „Mit 85 Punkten steht der Iran auf Platz 8 des Weltverfolgungsindex (WVI) 2017. Im Jahr 2016 nahm der Iran mit 83 Punkten Platz 9 ein.

Der Punktanstieg ist auf einen stärkeren Druck auf Christen zurückzuführen, der sich etwa in einer erhöhten Anzahl von Inhaftierungen zeigt.“ Dennoch hagelt es auch in diesem neuen Jahr weiter Ablehnungen von Asylanträgen iranischer Christen. Begründung immer wieder: Es kann ihnen zugemutet werden, ihren Glauben in ihrer Heimat zu verleugnen … Hier noch einmal der Weltverfolgungsindex im Überblick:

https://www.opendoors.de/ (…/weltverfolgungsindex_2017_platz…/)

(gefunden auf https://www.facebook.com/Steglitz-Lutherisch-417213035155072/?fref=nf).

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Flüchtlinge sollen Christus verleugnen

Dazu schreibt conservo-Kommentator Michael Stein:

„Unglaublich! Will das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) verfolgte Christen dazu zwingen, sich zum Islam zu bekehren?

Verfolgte Christen werden seit einiger Zeit systematisch von diesem Bundesamt abgeschoben.

Das Bundesamt begründet es u.a. mit dem Argument: Es kann den zurückgeschickten Christen zugemutet werden, ihren Glauben in ihrer Heimat zu verleugnen.

Unglaublich! Wie soll das Verleugnen denn konkret aussehen?

Sollen die Christen etwa zum Islam konvertieren, damit sie von den korantreuen Muslimen nicht diskriminiert, geschlagen, unterdrückt, getötet oder als Menschen 2. Klasse behandelt werden, wenn sie in ihre Heimatländer zurückkommen?

Das Bundesamt fordert so die verfolgten Christen in letzter Konsequenz auf, sich zum Islam zu bekehren, damit sie ohne Unterdrückung in Frieden und Wohlstand leben können!

Ja, so sind die linken und grünen Politisch-Korrekten!

Einerseits empfangen sie jeden korantreuen Salafisten mit offenen Armen, andererseits schieben sie mit heuchlerischen und verlogenen Argumenten die wirklichen Flüchtlinge ab.

Ja, ich vermute, am liebsten würden sie alle deutschen bibeltreuen Christen und Konservativen gleich mitabschieben.“ Soweit Michael Stein, dem ich voll zustimme.

In einem (ehemals) christlichen Land unerträglich

Die BAMF-Gewaltigen haben offenbar keinen Respekt vor christlichen Flüchtlingen und erst recht nicht vor dem christlichen Glauben – und keine Ahnung davon. Vermutlich haben die BAMF´ er was verwechselt. Wir sind nicht in Islamien!

Christus zu verleugnen, ist Christen nicht erlaubt.

Das ist im Islam völlig anders. Dort gibt´s, wie von mir schon x-mal dargestellt, die „Taqyya“. Das ist die Genehmigung von List, Täuschung und Lüge – womit auch das Leugnen der Religion erlaubt ist, wenn es denn der islamischen Ideologie dient.

Sind die in der BAMF Handelnden wirklich so blind? Oder ist das Ganze bereits ein Kampf gegen das Christentum schlechthin? Verantwortlich für die BAMF sind letztlich ein „christlicher“ Minister und eine „christliche“ Bundeskanzlerin.

A propos „christlich“: Was bedeuteten mal die Buchstaben C-D-U? (Lang, lang ist´s her.)

www.conservo.wordpress.com   14.01.2017
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 41 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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Eine Antwort zu Freitag, der 13. – der schwarze Freitag. Oder: Wie man Gott verrät

  1. corvusalbusberlin schreibt:

    „Die beiden Gottesmänner, ganz Vorbild in Demut und Feigheit,….“
    Spotten sie nicht Gott, indem Sie diese Arschlöcher Gottesmänner nennen. Dieser ganze organisierte Humbug hat mit Gott nichts zu tun.

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