Christus oder Satan? Evangelischer Kirchentag 2017 – Gottlos und zum Fremdschämen

Der Zeitgeist und die Abkehr vom Christentum

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Heute Vormittag leitete der renommierte Islamkritiker Michael Mannheimer seinen neuen Artikel auf conservo mit folgenden Worten ein:

Satan muss der größte Fan der Kirchen sein

„Wer sich als Kirchenführer mit dem historisch schlimmsten Völkermörder, dem Islam, solidarisiert, wer die Lüge verbreitet, der islamische und christliche Gott sei identisch, wer zum hunderttausendfachen Mord an Christen in islamischen Ländern schweigt und jene bekämpft, die darauf hinweisen, darf als Handlanger des Teufels bezeichnet werden (…)

Die Kirchen schweigen bei tausendfachen Übergriffen auch gegen eigene Kirchenmitglieder durch Invasoren. Und sie schweigen im Angesicht der größten geschichtlichen Christenverfolgung, die sich in der Gegenwart abspielt und hunderttausend Christen pro Jahr, die in islamischen Ländern leben, das Leben kostete…“

Dies ist nur ein kurzer Ausriß aus Mannheimers Artikel – und ein kurzer Einblick in das Versagen der Kirche(n) gegenüber dem Zeitgeist (siehe auch: https://conservo.wordpress.com/2017/04/22/unfassbar-koelner-kirchen-beten-gegen-die-afd/).

Der christliche Glaube wird nicht mehr verteidigt

Man erlebt es bei jeder Aktion bürgerlicher („rechter“) Christenmenschen – sei es bei einer Demo gegen die Tötung ungeborenen Lebens („Abtreibung“), gegen die unwürdige und unsere Kinder verführende „Lehre“ von der Frühsexualisierung oder gegen ein „Sterben in Würde“ (Hilfe zum Suizid) etc.: Man sieht dort nur noch vereinzelt einen Geistlichen, die Mehrheit der holden Geistlichkeit demonstriert gemeinsam mit den Gegnern ur-christlicher Bekenntnisse. Man müsse „sich ja schließlich öffnen für die Herausforderungen der Zeit“. So oder ähnlich bramarbasieren die verirrten Kirchenmänner und –frauen.

Evangelische und katholische Geistliche übertreffen sich, statt „Front zu machen“ gegen Irrlehren oder den Islam, in einer Verwässerung der Lehre, in der Anbiederung an den Zeitgeist. Daß „der Islam zu Deutschland gehört“, ist zur Standard-Formel geworden, ohne daß wichtige kirchliche (und politische) Instanzen auch nur den Versuch unternommen hätten, diese Behauptung einer Beweisführung zu unterziehen.

Damit ließe sich vielleicht noch leben. Nicht mehr leben aber kann man als Christ mit eklatanten Verstößen gegen die christliche Botschaft, erst recht nicht, wenn sie als scheinbar „christlich“ oder gar „bibelgerecht“ angepriesen wird.

Es steht zu befürchten, daß die Irrenden auf dem nächsten Evangelischen Kirchentag neuen Schwung werden fassen können. Ihre „Glaubensbrüder und –schwestern“ auf der katholischen Seite stehen ihnen gewiß nicht nach – siehe conservo zum nächsten Katholikentag: https://conservo.wordpress.com/2017/03/30/kirchliche-indoktrination-kein-lockruf-zum-deutschen-katholikentag/.

Das darf doch nicht wahr sein

Wenn Sie den folgenden Einblick in die Thematik des Evangelischen Kirchentages 2017 lesen, werden Sie vermutlich denken: „Das darf doch nicht wahr sein!“ Aber es spiegelt tatsächlich die gräßliche Kirchenwirklichkeit – obwohl sie „nicht wahr sein“ dürfte. Hier zeigt sich nicht nur ein Ungeist in der Kirche, sondern ein böser Geist. Michael Mannheimer nennt ihn in seinem oben erwähnten Beitrag „Satan“.

Kirche in Not – die Orientierung verloren

Es sieht leider so aus, daß weite Teile der evangelischen (sowie der katholischen Kirche) bzw. des Klerus und ihrer Funktionäre die Orientierung verloren zu haben scheinen. Die Kirchen treten auf, als stünden sie unter einem Zwang, sich dem Zeitgeist anzupassen: Christliche Frömmigkeit wird ausgetauscht z. B. gegen Anpassung an den Islam und/oder Libertinage und die christliche Botschaft wird hemmungslos gegendert.

Wer noch eines Beweises für die Linksdrift der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) bedarf, wird mit der thematischen Aufarbeitung des Kirchentages reichlich bedient – und ist es dann auch, bis zum Erbrechen. Das linke Gequatsche ist sogar schlimmer und ideologisch deutlicher als bei den Grünen und deren Jugendorganisation. Und niemand hebt die rote Karte – kein Bischof, kein Geistlicher. Der Zeitgeist hat die Kirche(n) und ihre Laienvertretungen fest in seinen Klauen.

Und was tun wir?

Wir ducken weg. Christen aller Konfessionen gefallen sich darin, ihre Traditionen und Werte zu verniedlichen oder über Bord zu werfen. Wofür die Kirchen heute noch stehen, läßt sich vielfach nicht mehr ausmachen. Eine ernsthafte Auseinandersetzung kann es aber nur dann geben, wenn man wieder festen Boden unter die Füße bekommt und das eigene Bekenntnis ernstnimmt. Wir träumen z. B. weiter vom „friedlichen Dialog der Religionen“, haben aber die Überzeugung an die eigenen Religion verloren – oder so verfremdet, daß sie nichts mehr mit der christlichen Botschaft zu tun hat.

Was tun die „Gläubigen“?

Sie laufen weg – in hellen Scharen! Weltweit verzeichnet die Katholische Kirche z. B. Wachstum, auch in Europa, nicht aber in Deutschland (Österreich und der Schweiz). Die Gründe dazu sind in allen drei Ländern gleich: Der Modernismus vertreibt die Gläubigen. (Das gilt gleichermaßen auch für die evangelische Kirche.)

Vor rund sechzig Jahren gehörten in der Bundesrepublik Deutschland noch 96,4 Prozent der Bevölkerung einer christlichen Kirche an. Der Prozentsatz fällt seitdem kontinuierlich in beiden großen Kirchen. Seit dem Jahre 1990 fiel die Zahl der Katholiken um 16,1 Prozent, die der Protestanten um 22,6 Prozent. 1990 machte der Anteil der Katholiken noch 35,4 Prozent aus, betrug aber 2010 nur noch 29,9 Prozent (24,2 Millionen Katholiken). Von 1990 bis 2013 traten 3,2 Millionen Bürger aus der Katholischen Kirche aus und nur 0,25 Millionen ein.

Die christlichen Kirchen müßten eigentlich den christlichen Glauben verteidigen, und nicht nur das, sondern ihn auch in alle Welt verbreiten. Das wäre allein schon ihre Aufgabe nach Matthäus 28: „Darum gehet hin und lehret alle Völker und taufet sie im Namen des Vaters und des Sohnes und des heiligen Geistes, und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.“

Das trifft auch tatsächlich auf die Kirchen aller Kontinente zu. Nur in Deutschland tut sich die hiesige Kirche schwer damit. Sie befreunden sich lieber mit ihren muslimischen Gegnern und laden sie zu allerlei Festivitäten ein, wechseln Grußworte – und verschließen die Kirchentüren, wenn Kritiker gegen diese Haltung auftauchen. (conservo hat bereits in vielen Artikeln auf die Schieflage der katholischen und evangelischen Kirche(n) hingewiesen.) Die Thematiken des Evangelischen Kirchen- und des Katholikentages legen ein beredtes Zeichen für diese Kritikunfähigkeit ab.

Die Kirchen versagen

Christen verunsichern die „Appeasement-Bemühungen“ der Kirche(n) gegenüber dem Islam, weil für Sie GOTT der dreieinige, unteilbare Gott aller ist, dessen Sohn Jesus heißt – und nicht „Prophet“, wie Mohammed. Zumindest in diesem Punkte wären die Kirchen gefordert, nicht nur ein klares Wort zu reden, sondern den christlichen Glauben streitbar und offensiv zu verkünden und gegen Angriffe gerade auch durch die unchristlichen Lehren des Koran zu verteidigen. Kirche hat den Auftrag zu missionieren, die Menschen vom wahren Glauben der Liebe zu überzeugen und den von Haß geprägten Islam auch so zu nennen. Genau dies tut die Kirche nicht, im Gegenteil! Die Kirche versagt.

Ein Blick in die Themen des Evangelischen Kirchentages 2017

Das Folgende wurde, ohne Kommentar, an conservo übermittelt von Jörgen Bauer mit folgenden Worten:

„Hier möge sich jeder seine eigenen Gedanken machen. Übermittelt wurde mir dies von einem Glaubensbruder.

Es grüßt, JÖRGEN BAUER

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(mit Dank an Baldur Gscheidle für den Hinweis)

Evangelischer Kirchentag Berlin 2017:

Ich habe einmal das Programm dieser Veranstaltung etwas unter die Lupe genommen.

Wahrhaftig, ein breites Angebot, das hier offeriert wird. Wie zu sehen ist, kann diese „Evangelische Kirche“ getrost abgehakt werden. Eine Auseinandersetzung mit den Funktionären dieser Organisation ist zwecklos und völlig unnötig. Die Situation erinnert an den Abfall der Juden in der Zeit des Alten Testaments. Die Propheten berichten ausführlich darüber.

Nun eine kleine Blütenlese:

* Zentrum Regenbogen:

Schwul, lesbisch, bisexuell, transsexuell, transgender, intersexuell, queer – die Vielfalt der sexuellen Orientierungen ist groß. Der Gesprächsbedarf ebenso. Das Zentrum soll Anlaufpunkt für Interessierte, Neugierige, Expertinnen und Experten sein. Es bietet neben Begegnung und Dialog auch persönliche Beratung.

Coming-Out-Workshop für lesbische Mädchen und Frauen

Ein Angebot von: Sarah-Luise Weßler, Grundschullehrerin, Netzwerk Labrystheia, Espelkamp

Workshop: Und wo bleibt die Lust? – Austausch für Frauen* zur Sexualität Ausschließlich für Frauen

Zentrum Regenbogen:

Lesbisch-schwule Glaubensbiografien

Dr. Gregor Schorberger, Lehrsupervisor, Frankfurt/Main

Workshop: Auch Lesben und Schwule werden älter

Michael Feitel, Ökum. Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche (HuK) Berlin Ria Pigorsch, Netzwerk kath. Lesben, Altenpflegerin, Bergisch Gladbach

Queere Geflüchtete kommen an

Zentrum für Migranten, Lesben und Schwule, Berlin

Gender-Zentrum Genderversagen?

Wer von der aktuellen Genderpolitik profitiert.

Podium: Dr. Michael Diener, Präses Ev. Gnadauer Gemeinschaftsverband, Kassel

„Oversexed and Underfucked“?

(I. Osswald-Rinner) Lust und Sexualität – Mythen und Realitäten

Ökumenischer Arbeitskreis Sadomasochismus (SM) und Christsein, Kraichtal

Wiederkehr des völkischen Denkens – Neue Rechte – braune Esoterik – Neugermanen

Die Neue Rechte, Einprozent und die Identitäre Bewegung, Braune Esoterik und die Reichsbürger

Breiten Raum nimmt auch das Thema Asyl auf dem Kirchentag ein.

Zentrum Muslime und Christen

Ebenso sind zahlreiche Veranstaltungen mit Muslimen im Programm zu finden. Zentrum Muslime und Christen Wie hältst du es mit der Religion? Religion- und Islamfeindlichkeit in Deutschland

Podienreihe Flucht, Migration, Integration Mahl mal anders: Feierabendmahl in der Flüchtlingskirche

Gender-Zentrum Feierabendmahl

von und für (nicht nur) Männer Gestaltung: Ev. Zentrum Frauen und Männer, Hannover

Zentrum Regenbogen Feierabendmahl unterm Regenbogen Gestaltung:

Ev. Pfingstgemeinde, Berlin Ökum. Arbeitsgruppe Homosexuelle und Kirche, Berlin,

Zentrum Regenbogen und Gender-Zentrum, Berlin

Zentrum Kirchenmusik Hören und Schmecken. Ein Fest der Verschiedenheit Juden, Christen und Muslime feiern Mahl

– Mit Juden den Sabbat begrüßen – mit Muslimen den Vorabend des Ramadan begehen – als Christen Abendmahl feiern.

Zentrum Regenbogen Für eine sanfte Revolution der Sprache

Einladende Impulse für die Genderdebatte Podium Gesine Agena, Frauenpolitische Sprecherin Bündnis 90/Die Grünen.

Erfahrungen mit der Bibel in gerechter Sprache

Zentrum Gottesdienst

Gottesdienst als Skandal. Ausgeblendetes sichtbar machen

Christina Brudereck, Theologin, Essen Vorbereitung und Feier eines Gottesdienstes in skandalöser Sprache

Pavillon Dialog der Kulturen: Ein Begegnungsort für Berlins Religions- und Glaubensgemeinschaften. Mit dem Dialog der Kulturen eröffnet die IGA einen besonderen Begegnungsort der Religions- und Glaubensgemeinschaften Berlins. Gemeinschaftlich von christlichen, buddhistischen, hinduistischen, jüdischen und muslimischen Gemeinden geplant, werden hier Andachten, Gebete und Einkehr gehalten.

Ver-Queeres Willkommen LSBTTIQ* im Kontext von Flucht und Vertreibung

Zur Situation von LSBTTIQ-Geflüchteten und deren Forderungen, Jouanna Hassoun, Leiterin Zentrum Migranten, Lesben und Schwule, Berlin.

Zur Verantwortung in Zeiten rechtspopulistischer Verführungsversuche, Podium mit den Vortragenden und Volker Beck, Sprecher für Migrationspolitik Bündnis 90/Die Grünen, Berlin

Zentrum Jugend Workshop: Rechtspopulismus und Ausgrenzung in Kirchengemeinden – was tun?

Dr. Petra Schickert, SprecherInnenrätin Bundesarbeitsgemeinschaft Kirche und Rechtsextremismus, Berlin

E.T. fragt: Siehst du auch mich? Über die Erlösung von Marsmenschen und anderen Kreaturen.

Existieren irgendwo im Universum Lebensformen mit Intelligenz und Bewusstsein? Diese Möglichkeit ist nach heutigem Erkenntnisstand nicht auszuschließen. Welche Auswirkungen würde das auf unseren christlichen Glauben haben? Welche Rückschlüsse auf die multireligiöse Welt eröffnen sich?

Zentrum Weltanschauungen Von World of Warcraft bis Game of Thrones Fantasy und Religion.

Spiel der Throne? Kampf der Religionen: Erlösung und Auferstehung bei Game of Thrones

Christustag:

Ein Angebot von: Lebendige Gemeinde ChristusBewegung in Württemberg

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Zum zweiten Mal kooperiert der Kirchentag mit dem Christustag, dem seit über 50 Jahren stattfindenden jährlichen Treffen der „Lebendigen Gemeinde“. Verantwortlich für das Programm ist die „Lebendige Gemeinde. ChristusBewegung in Württemberg“.

Weitere Informationen: http://www.kirchentag.de/christustag

Christustag Ich sehe was, was du nicht siehst … Als Christ in besonderer Verantwortung

Ein Angebot von: Lebendige Gemeinde ChristusBewegung in Württemberg

Thomas de Maizière MdB, Bundesinnenminister, Berlin Christoph Waffenschmidt, Vorstandsvorsitzender World Vision Deutschland, Friedrichsdorf und weitere Gäste

Lebenswelt Gemeinde – Evangelikale Werke – wer alles dabei ist:

  • Äthiopisch-Orth. Kirche in Deutschland, Köln
  • Amt für Gemeindedienst in der Ev.-Luth. Kirche in Bayern, Nürnberg
  • Arbeitsgemeinschaft Norddeutscher Backstein-Basiliken, Lübe
  • Bundesverband Kirchenpädagogik e. V., Köln
  • Bund Ev.-Freikirchlicher Gemeinden in Deutschland, Wustermark
  • Bund Freier ev. Gemeinden, Witten
  • Christoffel-Blindenmission (CBM) e. V., Bensheim
  • Deutsche Ev. Allianz, Bad Blankenburg
  • Deutscher Jugendverband – Entschieden für Christus (EC) e. V., Kassel
  • Ev.-Luth. Kirchgemeinde St. Thomas Leipzig
  • Ev. MedienServiceZentrum (EMSZ), Hannover
  • Ev.-meth. Kirche, Frankfurt/Main
  • Ev. Werbedienst – Amt für Gemeindedienst in der Ev.-Luth. Kirche in Bayern, Nürnberg
  • Fördervereine der Posaunenchöre in Deutschland, Altlußheim
  • Förderverein Orgel Petri-Kirche Riga e. V., Berlin
  • Frauenkirche Dresden
  • Gemeindeberatung – Gesellschaft für Gemeindeberatung und
  • Organisationsentwicklung in der Ev. Kirche in Deutschland (EKD), Berlin
  • Gemeindebund Berlin-Brandenburg
  • Gemeinschaftswerk Berlin-Brandenburg innerhalb der Ev. Kirche (GWBB) e. V., Woltersdorf
  • Kirche des Nazareners – Ev. Freikirche, Gelnhausen
  • Landesausschuss für den Kirchentag der Ev. Kirche von Kurhessen-Waldeck, Willingshausen
  • Landesgemeinschaft der Krippenfreunde in Rheinland und Westfalen e. V., Alfter
  • Stufen des Lebens, Obersulm
  • Verein der Freundinnen und Freunde des Deutschen Ev. Kirchentages e. V., Fulda
  • Wir wollen Vielfalt – Bündnis für Inklusion, Mönchengladbach

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Kommentar conservo:

Die Suche nach Jesus Christus auf den 576 Seiten des Programms hingegen bleibt trotz intensiver Recherche ergebnislos. Vielleicht hat Jesus nach Einblick in die Themen von sich aus abgesagt. Zumindest erscheint er nicht den irregeleiteten Propagandisten und den Pfaffen einer nicht mehr christlichen Weltanschauung – so scheint es.

Und falls die lieben „Christen“ Nachhilfe benötigen, hier kommt ein Rat:

„Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.“ (aus dem Vaterunser)

www.conservo.wordpress.com   22. April 2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu Christus oder Satan? Evangelischer Kirchentag 2017 – Gottlos und zum Fremdschämen

  1. gebenhoeh schreibt:

    Nicola Gomez Davila erkannte: „Reich Gottes“ ist im Wortschatz des Fortschrittlers das kirchliche Synoym zu „Reich des Menschen“!

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