Argumentationshilfe Folge X: „Todsünde“ Demographie – Merkels Verzicht auf tiefgreifende Wende

(www.conservo.wordpress.com)

Von Dieter Farwick, BrigGen a.D. und Publizist

Seit Jahrzehnten warnen Wissenschaftler vor einer negativen demographischen Entwicklung in Deutschland. Alle seither verantwortlichen Regierungen im Bund und in den Ländern haben die sich abzeichnende dramatische Fehlentwicklung in Festreden thematisiert. Geschehen ist zu wenigHeute gibt es bereits Schulen, in denen deutschstämmige Schüler in einer „ bedrohten“ Minderheit sind.

Unternehmer weisen seit Jahren auf einen sich abzeichnenden Fachkräftemangel hin, ohne selbst bessere Arbeitsbedingungen – z.B. betriebseigene Kindergärten – für arbeitswillige Frauen zu schaffen.

Die Geburtenrate deutscher Frauen bewegt sich unter 1,5 Kinder pro geburtenfähiger Frau, während die Rate bei Frauen mit Migrantenhintergrund näher bei fünf Kindern liegt.Die „Mutter am Herd“ wurde als „Heimchen“ aus verschiedenen Richtungen diffamiert. Wirtschaft und Industrie haben Frauen eingeredet, sie sollten sich in einem Beruf außerhalb der Familie „selbstverwirklichen“.

Folgen:

  • Die massenhafte illegale Einwanderung hat die ethnischen Bevölkerungsanteile in Deutschland deutlich verändert. Durch die angesprochen unterschiedliche Geburtenrate ist der Anteil autochthoner Deutscher rückläufig. Das wird durch Tausende sog. “Nachzügler“ ständig verstärkt.
  • Das Statistische Bundesamt verkündet, die Zahl der Geburten in Deutschland habe sich gesteigert. Wegen der „political correctness“ wird jedoch nicht erwähnt, welcher Ethnie die Kinder angehören. Bei einem Spaziergang über die Königsstraße in Stuttgart kann man subjektiv die demographische Entwicklung in Deutschland – besonders in den Großstädten – erkennen.
  • Wegen des befürchteten Facharbeitermangels haben Regierungen in Bund und Ländern sowie Wirtschaft und Industrie die massenhafte Einwanderung unterstützt. Die Ernüchterung hat sich schnell eingestellt. Nach Aussagen der Regierung sind in fünf Jahren nur 10 Prozent der Arbeitsfähigen in den ersten deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren.
  • Arbeitsverträge der 30 Dax-Konzerne für Menschen mit Migrationshintergrund bewegen sich im Promillebereich.
  • Wenn man 100 „Einwanderer“ braucht, um 10 ausreichend qualifizierte Arbeitnehmer zu erhalten, ist das in hohem Maße unökonomisch.
  • Es ist auch inhuman, wenn man die „Einwanderer“ mit nicht erfüllbaren Anreizen „ anlockt“.
  • Autochthone deutsche Arbeitnehmer empfinden die „ Einwanderer“ im Niedriglohnbereich zunehmend als Konkurrenten, was durch zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt – wie z.B. „Industrie 4.0“ und „Internet der Dinge“ – noch verschärft wird.
  • Die „ Revolution“ in der Herstellung deutscher Automobile hin zum E-Auto wird tausende Arbeitsplätze beseitigen, ohne Zug um Zug gleichwertigen Ersatz zu schaffen.
  • Die Sozialsysteme Deutschlands werden weiter überfordert. Die Prognose, dass die Sozialabgaben bis 2020 auf eine Billion steigen werden, ist angesichts der bekannten Entwicklungen optimistisch.
  • Hier wirkt sich auch die völlig unzureichende Abschiebungspolitik negativ aus. In Deutschland werden über 400.000 Menschen „geduldet“, deren Antrag auf Asyl abgelehnt wurde. Dazu kommt eine große Zahl derer, die wegen krimineller Verbrechen straffällig geworden sind.
  • Diese über 400.000 in Deutschland geduldeten Menschen schaffen es immer wieder, die „Duldung“ zu verlängern – im Extremfall bis zur „ Dauerduldung“. In dieser Zeit bekommen sie ungekürzte Staatshilfen.
  • Dringend notwendige Konsequenzen:
  • Die illegale Masseneinwanderung muss „gedeckelt“ werden. Wer ohne Ausweis nach Deutschland kommt, ist als „illegal“ einzustufen und an der Grenze zurückzuschicken oder in „exterritorialen Abschiebelagern“ unterzubringen – mit deutlich begrenzter „Staatshilfe“, Ausgangs- und Handyverbot sowie Transferverbot von Geld.
  • Das gilt auch für Ayslsuchende, die aus einem sicheren Drittland kommen und erst in Deutschland ihren Antrag stellen wollen. Die Praxis deutscher Behörden, diese Menschen freiwillig in das deutsche Asylverfahren aufzunehmen, ist unverzüglich zu beenden.
  • Die Zahl der Nachzügler ist deutlich zu reduzieren.
  • Es sind vornehmlich die jungen Menschen abzuschieben, die unsere Sozialsysteme auf Jahrzehnte belasten und ihren Ländern beim Wiederaufbau fehlen. Deutschlands Städte sind nach dem 2. Weltkrieg mit der Hilfe von ungelernten „Trümmerfrauen“ vom Schutt befreit worden, um den Wiederaufbau zu beschleunigen. Kann man das von jungen Menschen aus Aleppo nicht auch erwarten?
  • Es muss durch gute Angebote verhindert werden, dass jährlich rd. 100.000 qualifizierte Menschen Deutschland auf Zeit oder auf Dauer verlassen.
  • Die 10 Prozent, die als „ Einwanderer“ aus Afrika und Asien innerhalb von fünf Jahren maximal in den ersten Arbeitsmarkt integriert werden können, können ökonomischer aus europäischen Ländern gewonnen werden, in denen hohe Jugendarbeitslosigkeit herrscht.
  • Mit diesen jungen Menschen gibt es geringere kulturelle und religiöse Faktoren, die die gewünschte Integration erschweren.
  • Die Mutter, die wegen der Erziehung ihrer Kinder ihren Beruf auf Zeit aufgibt, sollte
  • die finanzielle Anerkennung bekommen, die der Schaffung eines Platzes im Kindergarten oder in einer Kita im jeweiligen Bundesland entspricht.
  • Jede Regierung in Bund und Ländern sollte in erster Linie danach beurteilt werden, ob sie „Wohl“ und „Nutzen“ für die autochthonen Deutschen verbessert haben, wie sie es in ihrem Amtseid dem deutschen Volke geschworen haben.
  • Es gibt nicht die eine Stellschraube, um die negative demographische Entwicklung in Deutschland mittelfristig zu verändern.
  • Es müssen Anreize geschaffen werden, dass unsere Kinder vermehrt wieder in der Familie mit empathischen Bezugspersonen erzogen und gebildet werden.
  • Kinder werden dann geboren, wenn der Blick in die eigene Zukunft positiv und erfolgsversprechend ist.

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Anmerkung: In einer lockeren Folge sind bereits Argumentationshilfen für ausgesuchte Themen der deutschen Politik erschienen, weitere werden erscheinen.

Mit Blick auf die Wahlen am 24. September 2017 wird hier eine Bilanz gezogen, die jeder Leser aufgrund seiner Erfahrungen ergänzen kann.

Wenn Sie die einzelnen Folgen kopieren und vielleicht auch weitergeben können, wären wir Ihnen dankbar. Sie haben damit die „gängigsten“ Argumente zum Wahlkampf an der Hand.

Bisher sind die nachstehenden Folgen erschienen:
www.conservo.wordpress.com   30.08.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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3 Antworten zu Argumentationshilfe Folge X: „Todsünde“ Demographie – Merkels Verzicht auf tiefgreifende Wende

  1. nixgut schreibt:

    Hat dies auf Islamnixgut rebloggt.

  2. Pingback: Brigadegeneral gibt Argumentationshilfe gegen das Merkel-Regime – AAA

  3. Pingback: Argumente gegen Merkel, Folge 12 – AAA

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