3. Oktober, Tag der Deutschen Einheit – ein vermerkelter Selbstbetrug

 (www.conservo.wordpress.com)

Traktat über die Befindlichkeit der deutschen Nation 

von Peter Helmes

Kein Tag der Einheit, sondern der Vielfalt. Kein Feiertag der Nation, sondern der „Tag der Gemeinschaft der Verschiedenen“?

Deutschland abschaffen!?

Die Kräfte nehmen zu, die „Deutschland abschaffen!“ in möglichst naher Zukunft verwirklichen wollen. Der 3. Oktober ist jetzt schon der „Tag der offenen Moschee“. So wird er auf weiteres existieren – und das Gedenken an die „deutsche Einheit“ wird verblassen…

Vielleicht ist der 3. Oktober bald „Der Tag des früheren Deutschlands“.

Bleiben wir ´mal kritisch: Es gab und gibt ganz unbestreitbar eine „Erfolgsgeschichte Wiedervereinigung“, aber es gibt auch eine Kehrseite der Medaille, von der neue Wortschöpfungen wie „VEB Asyl“, „VEB Aufarbeitung“, „VEB Merkel-Deutschland“ usw. Zeugnis ablegen. Von den ursprünglichen Zielen der DDR-Bürgerrechtler spricht niemand mehr.

Die „BRD“ mutiert zu einer „DDR-light“. Der Staat denkt, der Staat lenkt – und der Staat schreibt uns immer häufiger vor, was wir zu denken und zu sagen haben bzw., genauer, was wir nicht sagen dürfen. § 130 StGB – einfach Maas-los!

Die Verfolgung der ehemaligen Verfolger blieb nicht nur aus, sondern die Nomenklatura von einst besetzte ungehindert (oder gefördert?) eine Position nach der anderen. Zwei der vier höchsten Ämter unseres Staates, Bundespräsident und Bundeskanzler, wurden in der vergangenen Legislaturperiode bereits von Menschen eingenommen, die ausreichend DDR-„Stallgeruch“ haben (um das vorsichtig auszudrücken).

Bis in tiefe Bereiche von Behörden und Ministerien sitzen diejenigen, die einst die Unterdrücker waren, und bescheiden die Unterdrückten von einst z. B. bei ihren Renten- oder Versorgungsansprüchen (siehe auch: „Verborgene Wunden“, Pschychosozial-Verlag, Hg. Dr. Bomberg: https://conservo.wordpress.com/2015/08/10/verborgene-wunden-der-ostzonen-fluechtlinge/).

„Nation neu definieren!“

Niemand spricht – das wäre eigentlich die Kernfrage des heutigen Tages – über das Selbstverständnis unserer Nation.

Der ehem. Bundespräsident Gauck, der damals oberste Repräsentant dieser Nation(!), faselte ungeniert davon, man müsse den „Begriff Nation neu definieren“ (Interview im Bonner Generalanzeiger vom 29.08.15). Da läuten alle Alarmglocken, doch niemand schien hingehört zu haben. Eine öffentliche Debatte hat jedenfalls nie eingesetzt, wäre aber dringend geboten. Denn es offenbarte sich hier ein eigenartiges politisches Verständnis des Ersten Mannes der Republik.

Zeichnung Fridolin Friedenslieb

Was bedeutet eigentlich „Nation“? Schauen wir doch ´mal auf die Definitionen „Nation“ einzelner „Sprachinstitutionen“: „Gemeinsame Sprache, Tradition, Sitten, Gebräuche oder Abstammung“

Der Begriff „Nation“, sagt Wikipedia, wurde „um 1400 ins Deutsche übernommen, von lat. natio, „Volk, Sippschaft, Menschenschlag, Gattung, Klasse, Schar“ und bezeichnet größere Gruppen oder Kollektive von Menschen, denen gemeinsame Merkmale wie Sprache, Tradition, Sitten, Gebräuche oder Abstammung zugeschrieben werden (…) Die zugeschriebenen kulturellen Eigenschaften können dabei als der Nationalcharakter eines Volkes oder einer Volksgemeinschaft dargestellt werden…“

Die eher linkslastige „Bundeszentrale für politische Bildung“ versucht den Spagat zwischen „Tradition“ und „Moderne“ – ein Spagat, der wehtut:

„[lat.] Der Begriff Nation hat zwei unterschiedliche Bedeutungen:

1) Die konservative Interpretation betont das statische Element, d. h. die Zugehörigkeit zu einer ethnischen Gemeinschaft (auch: Volk), die als Großgruppe von Menschen über bestimmte homogene Merkmale (z. B. gemeinsame Sprache, Kultur, Geschichte) verfügt und (zumeist) innerhalb eines bestimmten Territoriums zusammenlebt (Abstammungsgemeinschaft).

2) Die offene Interpretation betont die Veränderungs- und Entwicklungsmöglichkeiten, die sich daraus ergeben, dass in einem Staat (Groß-)Gruppen zusammenleben, die sowohl über gemeinsame als auch über unterschiedliche Merkmale verfügen und dadurch die Chance für einen Austausch zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft fördern (Zugehörigkeitsgemeinschaft). Die offene Interpretation des Begriffes N. entspricht eher dem Verständnis moderner demokratischer Gesellschaften.

Unter Berücksichtigung des territorialen Aspekts ist zwischen staatenloser (Kultur-)Nation, deren Merkmale insbesondere eine gemeinsame Sprache, Kultur und Religion sind (z. B. Kurden), und Staatsnation zu unterscheiden, die in (mehr oder weniger geschlossener) territorialer Gemeinschaft lebt und anstelle des ethnischen stärker das politische Element der Gemeinschaft betont (Verfassungspatriotismus)…“

Gutmenschen haben auch hier ihren Rotstift kreisen lassen, hieß es doch vor der „modernen“ Version bei Wikipedia viel klarer und eindeutiger:

„Der Begriff Nation bezeichnet eine große meist geschlossen siedelnde Gemeinschaft von Personen die über gleiche Abstammung Geschichte Sprache und Kultur und ein gemeinsames Staatswesen auf einem bestimmten Territorium verfügen können (Nationalität)…“

Das gefällt mir schon besser. Und paßt auch besser zu der wohl „hoffnungslos veralteten“ Definition des Duden:

Die Duden-Erklärung: (Nation…)

  1. große, meist geschlossen siedelnde Gemeinschaft von Menschen mit gleicher Abstammung, Geschichte, Sprache, Kultur, die ein politisches Staatswesen bilden

2. Staat, Staatswesen: (umgangssprachlich) Menschen, die zu einer Nation gehören; Volk.

3. Synonyme zu Nation: Gemeinwesen, Land, Staat, Staatswesen, Volk, Völkerschaft; (besonders nationalsozialistisch) Volksgemeinschaft

Ganz schlimm (im Sinne der Nation-Veränderer) wird es, wenn man an die Wurzel des Wortes erinnert: lateinisch natio = das Geborenwerden; Geschlecht; Volk(sstamm), zu: natum.

Da wird doch tatsächlich (fast „faschistisch“, eieiei) daran erinnert, daß man durch Geburt zur Nation gehört. Mehr noch: Jetzt wird klar, warum die Muslime durch mehr Geburten als die Deutschen eine neue Nation begründen.

Die Interpretation des Duden haben die „modernen“ Nationenversteher offensichtlich noch nicht registriert. Oder doch? Der frühere Bundespräsident reklamierte mit seiner unüberlegten Bemerkung letztlich eine neue Deutung des Begriffes Nation.

Neue „deutsch-islamische Nation“?

Nun kämpfen wir uns allmählich zu des Pudels Kern durch: Bereichern die Neuzugänge aus aller Herren Länder unsere Nation, oder schaffen sie eine „neue deutsche“ Identität“, z. B eine „deutsch-islamische“? Diejenigen, die die „Zuwanderer“ generell als Kulturbereicherer betrachten, haben gewiß einen anderen Nationenbegriff als die autochthonen Deutschen. Zur Erinnerung: Nach Meinung einer weiteren früheren SED-Funktionärin und heutigen Bundeskanzlerin gibt es jetzt statt der „autochthonen Deutschen“ wohl nur noch „Menschen, die schön länger hier leben“.

Da hilft es überhaupt nicht, den Begriff „Nation“ – wie der ehem. Bundespräsident meint – neu zu definieren. Wir sind eben keine, wie er meinte, „Gemeinschaft der Verschiedenen“, sondern (noch) eine Nation! „Sein Vorschlag ist in etwa so tiefschürfend wie der Vorschlag, den Begriff der Familie neu zu definieren als Gemeinschaft derjenigen, die den gleichen Kühlschrank benutzen“ schreibt hierzu treffend der „Scholastiker.blogspot.com“ am 31.08.2015.

Genauso kann auch ein Bundespräsident nicht einfach sagen: „Nation“ – das war gestern! Heute ist Nation ganz anders!“ Er mag so denken (wie ich glaube), aber er verrät dabei die deutsche Nation.

Eine Parallelgesellschaft existiert längst mitten in Deutschland

In einem ZOOM-Film “Staat – zwei Welten?” von Rita Knobel-Ulrich (https://youtu.be/UVOSUuuJIoc) werden Aspekte thematisiert, die sonst absolut tabu sind. Es werden Sachverhalte einer Parallelgesellschaft mitten in Deutschland enthüllt, vor denen man sich bislang gescheut hat, sie anzusprechen. So wird die Frage gestellt, ob die Millionen Flüchtlinge, die nach Deutschland gekommen sind oder noch kommen, „dazugehören“, sich integrieren wollen oder in einer Parallelgesellschaft abtauchen?

Von wegen Gleichberechtigung von Mann und Frau!

So sind laut Grundgesetz Männer und Frauen hierzulande gleichberechtigt. Doch manche Einwanderer sehen das ganz anders. So kommen junge Männer zu Wort, die sagen, daß eine Frau ihrem Mann gehorchen müsse, weil sie nur ihm gehöre und niemand anderem. (Sie sollte natürlich auch Kopftuch tragen und sich nicht schminken.)

Ansichten, die sich gegen das Grundgesetz richten

Diese Ansichten richten sich eindeutig GEGEN das Grundgesetz. Gegen die Werte, die in unserem Land, in Europa, im Westen gelten.

Deutsche Gesetze verkommen zu einem Witz

Längst schon hat sich eine Paralleljustiz von sogenannten „Friedensrichtern“ in deutschen Städten ausgebreitet. Diese regeln alles, selbst schwerkriminelle Taten, ohne daß diese jemals vor die deutsche Justiz kommen. Ganze Bezirke großer Städte verkommen sozusagen zu einem „rechtsfreien Raum“, das Gesetz hierzulande, das eigentlich für ALLE gilt, zu einem besseren Witz!

Karikaturen-Morde gerechtfertigt

Die fremde Saat geht auf: Junge Migranten rechtfertigen muslimischen Terror und zeigen keine Achtung vor deutschen Frauen – egal welchen Alters.

Christen muss man töten!

Daß man Christen töten müsse, Juden auf der Stufe von Schweinen stehen oder wenn Moslems ein Kreuz ansehen, würden sie ihre Islamkraft verlieren! Bei manchen gebe es sogar Verständnis für Ehrenmorde! Männer und Frauen wären nicht gleichberechtigt. Die Familie, insbesondere der Vater, sei wichtiger als das Grundgesetz usw….

Das Grundgesetz wird nicht akzeptiert. Bei vielen, vor allem jungen, Moslems herrschen diese Ansichten vor. Schockierende und erschütternde Einblicke in die Gedankenwelt jugendlicher Migranten. Alles Bekenntnisse von jugendlichen Einwanderern, die in Deutschland geboren sind. Ist das Integration? Wo bleibt der Aufschrei der Gutmenschen?

Kein Einzelfall

Ich rede nicht von Einzelfällen. Überall in Deutschland existiert dieses menschenverachtende, antisemitische und christenfeindliche Bild. Doch viele trauen sich nicht, dies öffentlich zu machen. Migranten-Eltern schwingen die „Nazikeule“ gegen Lehrer. Wenn Lehrer mit den Einwanderer-Eltern darüber sprechen, werden sie manchmal beschimpft. Natürlich als Nazis.

„Nicht jeder Flüchtling will sich integrieren!“

Geben wir es doch zu: Es ist ein Problem, daß sich nicht jeder Flüchtling integrieren möchte! Es gibt viele Leute, die nach wie vor ihr eigenes Leben leben wollen. Sie würden an ihrem Fanatismus auch, was die Religion betrifft, festhalten und weniger schauen, wie es eigentlich in Deutschland vor sich geht.

Religiöser Fanatismus und Gewalt gegen Christen

Ein weiteres, nicht untypisches Beispiel: Ein syrischer Flüchtling ist zweimal geflohen, zuerst aus seinem Heimatland und dann aus einer Asylunterkunft in Deutschland in eine Kirchengemeinde. Der Grund: In der Asylunterkunft wurde er von einem Moslem angesprochen, der herausfand, daß er Christ ist. Dieser sagte zu ihm, er sei ein „schlechter Mensch“. Der Muslim schlug dann auch zu. Und als der Syrer die Polizei verständigen wollte, meinte dieser: „Ruf sie nur! Das sind doch nur Weiber!“

Daß diese Übergriffe von Muslimen keine Einzelfälle sind, bestätigt auch der Zentralrat orientalischer Christen. Doch diese würden nie ans Tageslicht kommen. Die Gesellschaft sei dahingehend nicht zu tolerant, sondern zu naiv!

Es hilft nichts – und es ist auch keine Frage einer falsch verstandenen „Willkommenskultur: Alle Flüchtlingen, so sie hier anerkannt sein wollen, müssen unseren Wertekanon akzeptieren. Wenn sie das nicht akzeptieren, sollten sie unser Land schnellstmöglich verlassen.

„Wir schaffen das!“

Wieso müssen sich 80 Mill. Menschen integrieren, wenn 10 % Ausländer in Deutschland leben bzw. zu uns kommen? Die ehem. Integrationsbeauftragte Özoguz (SPD) behauptete forsch:

„Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.“

Das Zusammenleben müsse täglich neu ausgehandelt werden. Eine Einwanderungsgesellschaft zu sein, heiße, „daß sich nicht nur die Menschen, die zu uns kommen, integrieren müssen“.

„Alle müssen sich darauf einlassen und die Veränderungen annehmen“, forderte Özoguz. „Schon heute hat jeder fünfte Bürger einen Migrationshintergrund: Deutschland ist längst nicht mehr der ethnisch homogene Nationalstaat, für den ihn viele immer noch halten. Es wird Zeit, daß sich unser Selbstbild den Realitäten anpaßt, davon profitieren wir alle.“

Weiterhin sagt Özoguz: „Wir stehen vor einem fundamentalen Wandel. Unsere Gesellschaft wird weiter vielfältiger werden, das wird auch anstrengend, mitunter schmerzhaft sein.“

Die Umvolkung passiert sehr subtil

Weiße, Schwarze, Orientalen, Asiaten, Christen, Juden, Moslems – das neue EUdSSR-Volk ist bunt!

Es geht nicht mehr um Integration in die deutsche Nation! Das Ziel ist Vielfalt, Buntheit – auf Deutsch: Parallelkulturen ohne Zusammenhalt. Die christlich-jüdisch-deutsche Nationalkultur ist Vergangenheit.

„Wäre es da nicht doch einfacher, die Regierung löste das Volk auf und wählte ein anderes?”, spottete einst Bert Brecht. Man sollte ihm antworten: „Aber genau das tut sie doch gerade!”

*****

3. Oktober – Tag der Einheit?

Statt „Willkommenskultur“ staatliche Willkür

Reden wir auch ´mal wieder über ein Thema, das die uns Regierenden gerne totschweigen: Von etwa 320.000 „Republikflüchtlingen“, Ausgewiesenen, Abgeschobenen oder Freigekauften spricht die „Interessengemeinschaft ehemaliger DDR-Flüchtlinge“ (IEDF). Um es klar zu sagen – weil´s heute offensichtlich vergessen wird:

Geflohen, um in Freiheit zu leben – bestraft, weil sie nicht „drüben“ blieben

Das sind die Menschen, die alles verloren, beim „Rübermachen“ ihr Leben aufs Spiel gesetzt hatten und obendrein auch noch in Kauf nehmen mußten, daß zurückgebliebene Familienmitglieder nach allen Regeln kommunistischer Brutalität schikaniert wurden.

Sie wurden zwar „bei uns“, also im Westteil Deutschlands, stürmisch begrüßt. Empfänge, Pressekonferenzen, Funk- und Fernsehberichte – alle bejubelten den Mut und die Opferbereitschaft der ehemaligen DDR-Bürger, die nun Bundesbürger geworden waren, mit allen Rechten und Pflichten.

Aber es war nur eine sehr kurzatmige Willkommenskultur, die sich da äußerte. Denn dann folgte ein jähes Erwachen. Durch die Wiedervereinigung – zu der ja letztlich diese Menschen einen besonderen Beitrag leisteten – verloren sie einen erheblichen Teil ihrer Rentenansprüche. Heute leben viele der „Ostzonen-Flüchtlinge“ – so werden sie auch heute noch amtlich genannt – auf Hartz IV-Niveau und/oder mußten Rentenkürzungen von bis zu 500 Euro im Monat hinnehmen.

Ursprünglich wurden diese Flüchtlinge in Deutschland-West genauso behandelt (und behördlich eingruppiert) wie jeder andere Bundesbürger, so auch in die Deutsche Rentenversicherung. Plötzlich jedoch wurden die ehemaligen DDR- und jetzigen Bundesbürger rückwirkend(!) so gestellt, als ob sie in der DDR verblieben wären. Ihre Rentenanwartschaften, die sie nach der Einbürgerung in die Bundesrepublik in einem ordentlichen Aufnahmeverfahren erhalten hatten, wurden still und heimlich liquidiert. Ein unfaßbarer Vorgang, der im Gesetzgebungsverfahren so versteckt untergebracht wurde, daß er praktisch niemandem auffallen konnte (oder sollte?)!

Besonders zynisch ist, daß viele ehemaligen Unterdrücker – SED-Funktionäre, Staats- und Stasi-Mitarbeiter etc. – weit bessere Renten erreichen als die Flüchtlinge. Dank einer starken Lobby ehemaliger „Genossen“ wurden die Täter von einst also belohnt, die Opfer der DDR-Diktatur jedoch bestraft. Täterschutz geht offenbar vor Opferschutz!

Diese Täter von einst, die in der DDR die eigene Bevölkerung geschunden hatten, erfreuen sich heute ohne eigene Beitragszahlung einer auskömmlichen Rente, während die Flüchtlinge diskriminiert und mit Kleinstrenten abgespeist werden. Ein nicht nachvollziehbarer Akt politischer Willkür, aber auch ein Stück Wahrheit der „deutschen Einheit“. Diese Flüchtlinge von einst, vom „anderen Teil Deutschlands“, sind so die wahren Verlierer der Wiedervereinigung.

Nochmals zur Erinnerung: Die Täter von einst sitzen heute an den Schaltstellen der Politik und der Verwaltung, in denen über ihre ehemaligen Landsleute entschieden wurde und wird. Diese ehemaligen Kader sind gut vernetzt, während die ehemals Verfolgten keine Lobby haben (siehe auch: https://conservo.wordpress.com/2015/09/26/magdalena-mfs-memfisblues-stasi-die-firma-veb-horch-gauck/). Das ist eine der Merkwürdigkeiten des „neuen Deutschland“. Und niemand spricht darüber.

*****

Epilog

Die Lage der Nation ist schlimmer geworden! Nicht nur, daß wir sie heute fast nicht mehr wiedererkennen. Noch schlimmer ist, daß wir nicht mehr sagen – und schreiben – dürfen, was wir denken. Eine allmächtige, maaslose Behörde hat sich zu einem Zensurmonster entwickelt. Die grundgesetzlich verbrieften Rechte der Bürger auf Meinungs- und Pressefreiheit sind ausgehebelt – ersetzt durch eine unfaßbare „political correctness“, die den Bürger verhöhnt.

Vor und während der „Wende“ riefen sie: „Wir sind ein Volk!“

Heute müßten wir rufen: „Wir sind kein Volk mehr!“

Es ist Merkel-Dämmerung.

 www.conservo.wordpress.com     3. Oktober 2018

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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16 Antworten zu 3. Oktober, Tag der Deutschen Einheit – ein vermerkelter Selbstbetrug

  1. gelbkehlchen schreibt:

    Das Widersprüchlichste überhaupt ist und war:
    Vor genau 1 Jahr, am Tag der Deutschen Einheit in Mainz, musste Mainz mit Betonpollern = Merkellegos, Hubschraubern in der Luft, tausenden Polizisten, Scharfschützen auf den Dächern geschützt werden vor Terroranschlägen, es war ja auch das Politestablishment zu Gast, aber die Grenzen können angeblich nicht geschützt werden und das Volk in dieser „Demokratie = Volksherrschaft“ muss alles erdulden, finanzielle Belastung, Kriminalität, Messermorde, Terror, Vergewaltigungen.
    Auch vor 2 Jahren, am Tag der Deutschen Einheit in Dresden, als die Menschen „Merkel muss weg“ riefen, waren Scharfschützen auf den Dächern, um das Politestablishment vor dem Volk zu schützen.

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  2. Semenchkare schreibt:

    Eine Parallelgesellschaft existiert längst mitten in Deutschland

    ..und stellt Foderungen…!

    3. Oktober „zu weiß“ und „zu deutsch“: Migranten fordern „Tag der deutschen Vielfalt“

    Große Migrantenverbände und Anti-Rassismus-Organisationen machen mobil: Weil der Tag der deutschen Einheit zu „deutsch“ und zu „weiß“ sei, fordern sie die Einführung eines „Tages der deutschen Vielfalt“. Dieser soll die Verwandlung Deutschlands in eine Einwanderungsgesellschaft feiern.

    Der 3. Oktober werde nur aus einer „deutschdeutschen“ und „weißen“ Perspektive gefeiert, bemängeln die Türkische und die Iranische Gemeinde, der Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat, die Initiative Schwarze Menschen in Deutschland

    mehr hier:
    https://www.journalistenwatch.com/2018/10/03/weil-tag-einheit/

    …raus mit denen!

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  3. Freya schreibt:

    Eine großartige Aufarbeitung der momentanen politischen und gesellschaftlichen Situation.
    Danke dafür.
    Doch am Ende muss ich ehrlich lachen. Weil mir beim Nachdenken darüber, was denn bei allem übrig bleibt, das ich noch sagen kann: ich bin eine Deutsche, geradezu ins Auge stach, was diese „Einwanderer/Asylanten/Flüchtlingsblabla…“ alle fordern. Also da haben wir es ja, endlich!
    Niemals würde mir, als Deutsche, einfallen, in einem Land, das mich aus Gnade und Barmherzigkeit aufgenommen hat, unverschämte Forderungen zu stellen. Ach, wie wohluend….das ist auf jeden Fall typisch deutsch. Oder gibt es einen einzigen Deutschen, der sich derartig aufführen würde? Ich denke mal nicht. Wir würden alle anfangen zu arbeiten, die dreckigen Unterkünfte zu putzen und den Hof aufzuräumen und dann bringen wir vielleicht Ordnung und Wohlstand ins ganze System, wennn man uns lässt; wenn aber schon alles optimal ist, passen wir uns an wie ein Einheimischer. Das ist für mich auch deutsch. Also haben sich schon alle unverschämten ausländischen Forderer aber sowas von disqualifiziert….haha, ich kann aus Verzweiflung nur noch lachen. Aber Deutsch wird diese Mischpoke niemals, die da fordert und sich breitmacht das andere für sie arbeiten sollen bis sie kotzen müssen. Sorry, aber die genetische Erinnerung kommt gerade hoch und sagt mir, wir als deutsches Volk mussten für alles hart arbeiten und kämpfen und da kommt dieses südländische Geschmeiß hierher aus Gegenden wo ihnen die Früchte ins Maul gewachsen sind, will alles kostenlos und fordert weiter und will jetzt unsere gemeinschftlichen Regeln definieren- unfassbar!…..nochmals sorry für die bösen Worte, der Kessel kocht gerade über….und patriotische Grüße von Freya

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Freya, haha, du hast es wunderbar wahrheitsgemäß beschrieben. Aber aus Achtung und Liebe zu Dir: Paß auf, dass es Dich nicht auch erwischt wie mich.

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      • Freya schreibt:

        Hallo lieber Gelbkehlchen, Danke und Du hast ja völlig Recht. Am Ende sperren die einen noch ein oder werfen einen aus dem eigenen Land. Und das in meinem Alter……ich sag lieber nix mehr ! 😉 lGF.

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Liebe Freya,

      hervorragend gesagt. Dieses elende , ja, Geschmeiß:

      Nichts geleistet, ihre eigenen Länder zu den miesesten shitholes verkommen lassen, die man sich denken kann, und dann nach Deutschland einfallen wie ein Heuschreckenschwarm, fordern, fordern fordern und alles kahlfressen wie die ebensolchen.
      Von den sonstigen ’stichhaltigen‘ Bereicherungen, die wir jeden Tag erleben, ganz zu schweigen!

      Ich frage mich gerade aus einem aktuellen Anlaß – das ganze Neger- und Orientalen- …..’g…old‘ – warum können die ihre Länder nicht selbst in Ordnung bringen und unterhalten ? Warum ‚MÜSSEN‘ (?) WIR denen helfen?

      Wie Du richtig sagst: WER hat Deutschland wieder aufgebaut? Mit absoluter Sicherheit nicht die türkischen ‚NICHT-Kameltreiber‘ und die ‚NichtKümmelhändler‘!
      (Anleihen bei Herrn Poggenburg sind völlig zufällig und NICHT beabsichtigt!)

      Warum müssen wir dieser gewalttätigen kriminellen und messernden Horde unser Land auf dem Präsetierteller darbieten?

      Warum, um alles in der Welt?
      – Die Ozeane sind doch so groß!

      Liebe patriotische Grüe und eine Umarmung auch und gerade heute und lassen wir trotzallem den Mut nicht sinken!

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      • Freya schreibt:

        Hahaha, lieber cc. welch ein Schmankerl am späten Abend. „stichhaltige Bereicherung“…..ist leider Realität im wahrsten Sinne des Wortes – ansonsten würd ich mich schieflachen über diese Wortschöpfung. Schande über mich, aber ich muss lachen. Mit jedem Satz sprichst Du mir mal wieder aus der Seele. Ganz lieben Dank dafür und Nein, wir lassen trotz allem den Mut nicht sinken! glGF.

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  4. M. Sachse schreibt:

    Meine musikalische Antwort zum Tag der Deutschen Einheit. Siehe auch ff. Tweets:

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  5. ceterum_censeo schreibt:

    brigens noch: Lieber Peter Helmes, schön daß Sie mit all diesen Beiträgen zurück sind, und auch Ihr obiger Artikel ist wunderbar treffend!
    Eine Ergänzung noch zu Ihrer Anmerkung:
    Es ist Merkel-Dämmerung.‘
    Das mit der der Merkel-Dämmerung hatten freilich viele vor einem Jahr schon gedacht, nach der sz. ‚Bundestagswahl‘ – und was ist daraus geworden?
    Dies widerwärtige Verräter-Monstrum klammert sich wie mit Pech festgeklebt an die Macht, um ihr grausiges Umvolkungs- und Zerstörungswerk an Deutschland zu vollenden.

    Indes bin ich heute auf einen Ausdruck von Martin Sellner gesteoßen, was ich diesem Monstrum von Herzen an den Hals wünsche:

    Es ist Merkel – Schmelze‘!

    Ähnlichkeiten und Bezüge zu ‚Fukushima‘ sind wohl nicht rein zufällig und – jedenfalls von mir – völlig beabsichtigt!

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    • Freya schreibt:

      Hier möchte ich mich unserem werten cc. gerne anschließen und sagen, wie froh ich bin, das Sie, lieber Herr Helmes wieder in Ihrer Redaktion sind und wir Sie lesen dürfen. Hoffe, die Vorträge waren erfolgreich und bis an die Decke überbucht 😉
      Willkommen zurück und Danke für das Grußwort und Traktat zu UNSEREM deutschen Feiertag. Wie gewohnt 😉 mit patriotischen Grüße von Freya

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  6. conservo schreibt:

    Liebe Freya, lieber cc – und alle die anderen Lieben, die mich immer wieder lobend unterstützen: Danka, danke, danke! Mein 4-Tagesausflug zurück ins politische Tagungsgeschehen war gesundheitlich für mich ein Wagnis, aber mein Doktorchen meinte: „Versuchen wir´s ´mal!“ FDer Quacksalber! Immer „wir“ – in Wirklichkeit bin doch ICH sein Versuchskaninchen, aber Ärzte sagen halt gerne „wir geht´s UNS heute…
    Also zurück zum Thema: Mein schönster „Auftritt“ fand in Hamburg statt – mit begeisterten Teilnehmern aus dem Kreis der Konservativen. Man spürte, daß diese Mitbürger Zuspruch brauchen, aber auch kritische Meinungen hören wollen. Vielleicht ist es mir gelungen, Beides zu vermitteln. Jedenfalls herrschte „Kampfesstimmung“. Und ich war „gut drauf“ – für einen Redner eine wichtige Voraussetzung. (Für Eingeweihte: Es sprachen auch noch: Prof. Dr. Münch, früherer MP von Sachsen-Anhalt – inzw. aus der CDU ausgetreten, und H.-J. Irmer MdB, ebenfalls ein Opfer der „politisch Korrekten.)
    Danke nochmals an alle und
    liebe Grüße
    Euer PH
    P.S.: Über meine Veranstaltungen in Dresden und Basel (vor „Sicherheitskräften“) darf ich vertraglich nichts schreiben.

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Lieber Peter Helmes,
      vielen Dank für Ihre Worte
      – und ich glaube, mir ausnahmsweise einmal anmaßen zu können, auch für andere zu sprechen, daß viele von uns hier Ihnen von Herzen – bei allen Anstrengungen die Ihr Schaffen mit sich bringt – gute Gesundheit wünschen, und auch daß Sie, die so wichtige patriotische Stimme, uns noch lange erhalten bleiben! Wie ich neulich schon Anlaß hatte zu sagen: Ad multos annos!
      Herzlichst – Ihr cc.

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      • conservo schreibt:

        Lieber cc,
        freimütig ausgedrückt: DAS GEHT RUNTER WIE ÖL! Herzlichen Dank! Danke auch an die (vielen), die cc hier anspricht.
        Ich bin zwar kein Mensch mit „Sendungsbewußtsein“, aber ich habe als Konservativer eine Aufgabe in dieser Gesellschaft. Und der stelle ich mich gerne – sine ira et Studio!
        Die Gesundheit spielt mir seit Jahren Streiche. Aber der liebe Gott ist gnädig zu mir und läßt mich noch etwas zappeln. Und das danke ich ihm durch Arbeitseinsatz und – im wahrsten Sinne des Wortes – durch ein fröhliches Gottvertrauen. Liebe Grüße, herzlichen Dank! PH

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  7. merxdunix schreibt:

    Herr Helmes,
    die Deutschen durften noch nie sagen oder schreiben, was sie denken. Daher bestimmt das GG auch lediglich die Freiheit der Meinungsäußerung. Meinung resultiert jedoch nicht aus Denken, es ist viel mehr umgekehrt. Zuerst bildet sich im Kopf durch Wechselwirkungen mit der GeMEINschaft oder der AllgeMEINheit, durch VerallgeMEINerungen, MEINungsmache oder GeMEINheiten eine als Meinung bezeichnete Voreingenommenheit, womit eine gewisse Gleichschaltung im Denken eintritt, was umgangssprachlich Bildung genannt wird. Auf deren Basis darf dann gedacht werden.
    Meinung ist somit weniger individuell, als sich der Meinende einbildet, und Meinungsfreiheit beinhaltet somit lediglich, sein Denken an das der Anderen anzupassen, sich bestehenden Meinungen anzuschließen. Das Meine ist schließlich nichts selbst erschaffenes, sondern etwas angeeignetes.
    Hier kommt dann auch der Unterschied zwischen Volk und Nation zum Tragen. Während Nationen Menschengruppen mit einheitlicher Herkunft sind, sollten Völker als Meinungs- oder auch Zielgruppen betrachtet werden. Wenn es um die deutsche Nation schlecht bestellt ist, dann möglicherweise deshalb, weil sie ein Volk geworden ist, das nunmehr vor allem durch Meinungsverbundenheit geprägt ist, anstatt durch seine Herkunft.
    Vereinheitlicht hat sich dabei idiotischerweise der Zwang zur Vielfalt, so dass die individuelle Meinung darin besteht, sich von der Allgemeinheit unterscheiden zu müssen, was wiederum nichts anderes ist, als die Verallgemeinerung des Widerspruchs. Daraus resultierte die aktuelle Streitkultur und weil dadurch jeder mit seiner Meinung allein ist, kann man den 3. Oktober nunmehr als Tag der deutschen Einsamkeit feiern. „Gemeinschaft der Verschiedenen“ klingt ja auch irgendwie nach Friedhof.

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Lieber merxdunix,

      Sie haben es mit Ihrer Schlußbemerkung auf den Punkt gebracht:
      „Gemeinschaft der Verschiedenen“ klingt ja auch irgendwie nach Friedhof. –

      Das KLINGT nicht nur nach Friedhof – das IST Friedhof!

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