„NOUN“ – Film über Christenschlächter, erst abgelehnt, jetzt freigegeben

Von Peter Helmes

Pro Jahr mehr als 100.000 Christen ermordet

Alle fünf – manche Beobachter sagen: alle drei – Minuten muß ein Christ sterben, nur weil er Christ ist. In der Zeit, in der Sie diesen Artikel lesen, werden (statistisch) vielleicht zwei oder drei Christen umgebracht – abgeschlachtet von Gegnern des Christentums. In 60 islamischen, hinduistischen, buddhistischen und kommunistischen Ländern werden – in unterschiedlicher Härte – Christen verfolgt, gefoltert, in den Tod getrieben, vergewaltigt, abgeschlachtet.Christen

Es ist unvorstellbar, was vor den Augen der ganzen Welt vor sich geht. Die Greuel sind so entsetzlich, daß viele Menschen wegschauen oder sie nicht sehen wollen. Die Brutalität, mit der jetzt islamische Mörder gegen Christen bzw. „Nichtgläubige“ vorgehen, kennt kein Beispiel in der Geschichte – weder bei den blutrünstigen römischen Kaisern noch bei Kommunisten des Schlages eines Mao Tse-tung, Pol Pot oder Stalin. Es ist eine neue Dimension menschlicher Abgründe. Diese Christenverfolgung übertrifft alles bisher menschlich Bekannte und Vorstellbare.

Ziel: Ausrottung des Christentums

Antonius Leitner von „Christian Solidarity International“ (CSI) geht (3.6.2009) von weltweit 175.000 Christen aus, die jedes Jahr wegen ihrer Religion ermordet oder zu Tode gefoltert werden. Derzeit vollendet sich offenbar ein Prozess, der schon Jahrhunderte dauert: die Ausrottung des Christentums in der islamischen Welt. Geht all das so weiter, wird es noch in diesem Jahrhundert im Orient, dort wo Christus einst wandelte, also im Gebiet der Urkirche, so gut wie keine Christen mehr geben.

Überall auf der Welt werden Christen verfolgt. Ihre Häuser und Wohnungen werden zerstört, ihre Kirchen werden geschändet oder niedergebrannt. Geistliche und Nonnen werden vertrieben, vergewaltigt, gefoltert und ermordet. Sie trifft dieses Schicksal, weil sie sich – unabhängig von der Religionsgemeinschaft – zu Jesus Christus bekennen.

Wo bleibt der Protest?

Niemand kann heute sagen, er habe nichts gewußt. Nichts von den Massakern des Islam in den Ländern Afrikas, nichts von den massiven Christenverfolgungen und -tötungen im Nahen Osten, nichts von der grausamen Folterung von Christen in Nordkorea, nichts vom Abschlachten „Ungläubiger“ im Sudan oder in Indonesien. Nichts von den Morden an Priestern in Südamerika. Jeder muß sich die Frage gefallen lassen, was er getan hat, um diesem Morden ein Ende zu bereiten. Aus Feigheit oder Bequemlichkeit geschwiegen?

Und wo bleibt der lautstarke Protest der sonst stets „Betroffenheit“ Vorzeigenden – die Claudia Roths, die Lindenbergs, die Grönemeyers, die „Prinzen“, die vielen DGB-Gruppen (vor allem von Verdi), die Grünen, die Linken in der SPD – an die „Linke“ (Linkspartei) braucht man wohl gar nicht erst zu appellieren – also all die Bannerführer „gegen rechts”, wenn es um muslimische Gewalt gegen Deutsche oder Juden geht? Man schweigt, man beschwichtigt oder weist auf die Grausamkeiten der Kreuzzüge hin.

(Mehr dazu: https://conservo.wordpress.com/2015/06/18/christenverfolgung-alle-funf-minuten-muss-ein-christ-sterben-weil-er-christ-ist/)

„Augen zu!“ – Der Gutmenschreflex

Und wenn dann einmal ein mutiger Mensch Farbe bekennt und auf die Grausamkeiten hinweist, schnappt die Gutmenschfalle zu. „Was nicht sein kann, das nicht sein darf“ – nach diesem Motto taktet der sofort einsetzende Gutmenschreflex.

„Noun“ – der Film einer Muslimin über die Christenverfolgung

Nun hat es ausgerechnet eine schiitische Muslimin gewagt, auf die Christenverfolgung in ihrer islamischen Heimat hinzuweisen und – wie furchtbar! – einen Film darüber zu drehen. Dieser Film „Noun” der schiitischen Muslimin (!) Aida Schläpfer Al Hassani wurde auf dem internationalen Filmfestival in Locarno „aus Qualitätsgründen“ (?!) vorerst abgelehnt, aber auf öffentlichen Druck hin doch noch gezeigt.

„Noun“ ist das arabische Wort für N (Nazarener = Christen), mit dem in Mossul die Häuser der Christen markiert und zur Plünderung und Vertreibung oder Tötung ihrer Besitzer freigegeben wurden.n

Folgen des islamischen Terrors gegen Christen

Radio Vaticana schreibt dazu: „Der Kurzfilm „Noun“ widmet sich konkret dem Thema „Christenverfolgung im Irak“. Hier wird gezeigt, welche Folgen der Terror des IS für die christlichen Familien hat. Das Besondere an dem Film ist, daß er von einer schiitischen Muslima stammt. (…)

Auf dem internationalen Filmfestival in Locarno wurde er vorerst abgelehnt – aus Qualitätsgründen. Dabei zeigt Noun, das arabische Wort für „N“ (Nazarener) und IS-Symbol für Christen, in eindrücklicher Weise das Schicksal der vom Islamischen Staat verfolgten Christen im Irak.(…)

Für ihren Film, der am Ende auf öffentlichen Druck hin doch noch auf dem Festival in Locarno gezeigt wurde, recherchierte die Irakerin die Geschichte der Christenverfolgung in ihrer Heimat.

Schockiert über die Massaker

Sie war selbst schockiert über die vielen Massaker und Vertreibungen, die an Christen immer wieder begangen wurden. …

„Ich will mit meinem Film einen weiteren drohenden Völkermord an diesen Menschen verhindern. Ich habe das gesehen, daß das irgendwie noch mal kommt. Im Irak wurden jetzt wieder Christen eingesammelt. Die werden immer vertrieben, in einem Ort versammelt, es gibt Massaker. Die Christen haben null Sicherheit, keine Waffen, um sich zu schützen.“…

Viele Christen wollen nur noch eins: Raus aus dem Irak. Die Kirche versucht, sie hingegen zum Bleiben zu bewegen. Schließlich sei es das Ziel der Terroristen, den Willen der Christen zu brechen und ihnen eine Aussicht auf eine Zukunft im Land zu verwehren. Was die Christen bräuchten, sei Rückendeckung, notfalls auch vom Papst persönlich:

„Ich habe noch nie so gläubige und friedliche Menschen in meinem Leben gesehen wie die christlichen Iraker. Selbstverständlich wird ihnen ein Besuch des Papstes Mut und Hoffnung geben. Sie würden sehen, daß die Welt sie nicht vergessen hat. Das hat für sie eine sehr große Bedeutung, weil sie so gläubig sind. Das wäre eine große, auch seelische Unterstützung.“

(Quelle: http://de.radiovaticana.va/…/regisseurin_weiteren_v…/1167192)

www.conservo.wordpress.com

Redaktioneller Hinweis:

In einem soeben erschienen Taschenbuch (rd. 100 S.) – Titel: „Die Christenschlächter – ein weltweiter Krieg“ – gibt der Autor einen Einblick in die weltweite Christenverfolgung, insbesondere durch Moslems (Naher Osten, Afrika) und Mafia (Südamerika). Zu bestellen (1 Ex. kostenfrei) bei: Die Deutschen Konservativen, Beethovenstr. 60, 22083 Hamburg, info@konservative.de (Lieferanschrift nicht vergessen!).

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. Wer jedoch andere Foristen mehrfach persönlich angeht, beleidigt oder unflätig beschimpft, wird nach einer dreimaligen Verwarnung vom Diskussionsforum ausgeschlossen. Maria Schneider Beiträge bitte an Maria_Schneider@mailbox.org Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen emails und auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zu Eigen. Diese Erklärung gilt für alle in und mit meiner Internetadresse/emails angebrachten Links. 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4 Antworten zu „NOUN“ – Film über Christenschlächter, erst abgelehnt, jetzt freigegeben

  1. wreinerschoene schreibt:

    Sehr geehrter Herr Helmes, Sie haben vollkommen recht, nur ist es wirklich nur ein Abschlachten? Ist es nicht eher eine Ausrottung? Vergleichbar mit dem 3. Reich mit der Judenverfolgung und Vernichtung nur auf anderer Ebene? Ein schlauer Mensch hat einmal gesagt:“ In den Köpfen der Menschen ist nur Platz für einen Holocaust, und den nimmt das 3. Reich ein.“ Somit werden solche Verbrechen wie die knapp 100 Millionen Opfer des Kommunismus, und auch diese Verbrechen gegenüber den Christen, als nicht verachtungswürdig eingestuft. Wie hat sich denn Welt, speziell Deutschland und Europa angestellt bei dem Völkermord in Ruanda? Die Einzigen die sich entgegengestellt haben war die USA. Die USA haben diesen Völkermord richtig erkannt und mit der Judenverfolgung verglichen. Alle linken Parteien angefangen von der SPD bis ins linksextreme Lager, haben nur einen „Feind“ und der ist ihr politischen Gegner. Alles andere ist uninteressant.

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  2. Pingback: NOUN – Film über Christenschlächter | otto – blog—meinungs-Freiheit

  3. conservo schreibt:

    @wrainerschoene: Es ist Beides: Ein Abschlachten und (der Versuch einer) Ausrottung. Sie (Islam.) wollen zwar ausrotten, aber die Kirche lebt – immer noch.

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  4. aussteiger geno schreibt:

    “ich hab ja nichts gegen flüchtlinge, aber…”
    rassismus ist keine meinung, sondern ein verbrechen!
    der feige braune mob mit seinen rassistischen mitläufern demonstriert immer öfter vor den flüchtlingsunterkünften und übergriffe auf flüchtlinge sind an der tagesordnung. sie demonstrieren nicht vor den rathäusern, dem bundestagsgebäude oder dem bundes-kanzleramt, nein, sie suchen sich die schwächsten aus. die flüchtlinge. wieso darf man in deutschland wieder öffentlich gegen ausländer hetzen, ohne dass ein aufschrei durch die gesellschaft geht? die schweigende mehrheit findet das jetzt wieder in ordnung?
    https://campogeno.wordpress.com/2015/08/31/rassismus-ist-keine-meinung-sondern-ein-verbrechen/

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