Wahrheit erst auf großen öffentlichen Druck

Medien: Die Wahrheit erfährt man erst auf großen öffentlichen Druck

Von Peter Helmes, www.conservo.wordpress.com

„Kein Wort über Ausländer, keine Meldung über Flüchtlinge!“

Foto: Screenshot/youtube

Sylvester-Krawalle in Köln, Foto: Sceenshot/YouTube

Das war wohl der (selbsterteilte) Maulkorb, der (vor und) nach der Silvesternacht in Köln den Medien ums Maul hing. Es gab „Reizworte, die als absolut tabu galten: z. B. nordafrikanische Diebesbanden, kriminelle Ausländer, ausländische Täter (Motto: kriminelle Ausländer sind keine Täter, sondern Opfer), ausländische Drogendealer. 

Nachdem nach dem immer stärker gewordenen Druck der Öffentlichkeit, ja sagen wir doch „des Volkes“, zuerst der Kölner Polizeipräsident geschaßt und ein neuer, offensichtlich beherzterer eingesetzt wurde, dringen jetzt – zunächst tröpfchenweise, inzwischen reichlich – mehr und mehr Wahrheiten an den Tag. Die daraus folgenden Festnahmen von Verdächtigen nehmen steil zu. Die Mär vom (generaliter) braven Flüchtling ist jäh zuende. Hier ein paar Auszüge aus Medienberichten:

dpa (12.02.2016, 18:38 Uhr):

Gestohlene Handys gefunden…Drei Festnahmen nach Kölner Sex-Attacken

Drei neue Festnahmen nach Kölner Sex-Attacken. Fahndungserfolg nach den Übergriffen in der Kölner Silvesternacht. (Quelle: dpa)

Fahndungserfolg nach den Übergriffen in der Kölner Silvesternacht. (Quelle: dpa)

„Nach den zahlreichen Sex-Attacken in der Silvesternacht hat die Kölner Polizei drei Männer festgenommen, bei denen in der Nacht gestohlene Handys entdeckt wurden. Auch in Stuttgart klickten die Handschellen.

(Mehr zum Thema:

Organisierte Kriminalität: Razzia gegen Banden in Köln

Wieder Festnahmen in Köln: Polizei führt Razzien in Marokkaner-Viertel durch

Junge Frau belästigt: Polizei in Hamburg sucht Silvester-Grabscher

Großrazzia jetzt auch in Köln: Polizei geht gegen Diebesbanden und illegale Zuwanderer vor)

Bei einem irakischen Asylbewerber sei bei einer Kontrolle am Hauptbahnhof ein Mobiltelefon gefunden worden, das einer Frau an Silvester aus der Tasche gestohlen worden war, teilte die Polizei mit. Mehrere Männer hatten sie sexuell belästigt.

Nach ersten Ermittlungen habe der 24-Jährige das Handy wohl von einem Marokkaner gekauft, der in Bergisch Gladbach festgenommen worden sei. In dessen Zimmer fanden die Beamten den Angaben nach sechs weitere Handys und ein Tablet – die Herkunft sei bislang noch unklar. Der 26-Jährige sollte noch am Freitag einem Haftrichter vorgeführt werden, der Iraker kam wieder frei (…)“

„Eine Streife der Bundespolizei am Düsseldorfer Bahnhof…

…nahm zudem einen marokkanischen Asylbewerber fest. Neben Drogen sei auch bei ihm ein gestohlenes Handy aus der Silvesternacht gefunden worden. Der Mann habe ebenfalls angegeben, es gekauft zu haben…“

Festnahmen auch in Stuttgart

„In Stuttgart hat die Polizei nach Übergriffen in der Silvesternacht bislang 45 Strafverfahren eingeleitet. 28 mal ging es um Anzeigen wegen sexueller Nötigung, 17 mal war Raub das Thema, wie ein Polizeisprecher mitteilte.

Hierbei umringten zumeist mehrere Täter ihre Opfer und bedrängten sie, um an Mobiltelefon, Geldbeutel oder Handtasche zu gelangen. Zwei verdächtige Männer im Alter von 20 und 21 Jahren kamen in Untersuchungshaft, es handelt sich um einen Iraker und einen Algerier. Beide schweigen zu den Vorwürfen…“

72 Beschuldigte allein in Köln

„In der Silvesternacht hatte es in mehreren deutschen Städten vergleichbare Übergriffe teils ausländischer Täter gegeben. Besonders betroffen war Köln, wo Frauen am Hauptbahnhof von Männergruppen umzingelt, sexuell bedrängt und bestohlen wurden.

Unter den mutmaßlichen Tätern sollen viele Männer nordafrikanischer und arabischer Herkunft sein. Die Staatsanwaltschaft Köln spricht mittlerweile von 72 Beschuldigten, gegen die ermittelt werde, darunter viele Nordafrikaner. 14 sitzen in Untersuchungshaft…“

Großrazzia gegen kriminelle Banden in Köln:

„Die Polizei hat im Stadtteil Kalk rund 100 Personen überprüft. Es kam zu einer Festnahme. Ob ein Zusammenhang mit den Übergriffen zu Silvester besteht, ist noch offen.

Ein 26-Jähriger sei am Dienstagabend wegen des Verdachts auf Drogendelikte festgenommen worden und soll dem Haftrichter vorgeführt werden. Er wurde in einem Café aufgegriffen, das aufgrund eines richterlichen Beschlusses durchsucht wurde. Ein Kilogramm Kokain wurde dort beschlagnahmt.

Die Razzia richtete sich vor allem gegen Banden, die in der Kölner Innenstadt Probleme machen und nach Polizeiangaben in der durchsuchten Gegend in Kalk Unterschlupf finden. Vorwiegend handele es sich um Verdächtigte aus Nordafrika. Der festgenommene Kokain-Dealer gehöre aber nicht zu diesem Kreis.

Ein Zusammenhang mit den Straftaten in der Silvesternacht in Köln, in der es zu massenhaften Übergriffen auf Frauen und zu Diebstählen gekommen war, sei auch überprüft worden. Rund 80 Polizisten sowie Mitarbeiter des Zolls und der städtischen Behörden waren im Einsatz…“

Polizei führt Razzien in Marokkaner-Viertel durch

(21.01.2016, 08:12 Uhr dpa/| t-online.de )

„…Schon am Dienstagabend waren die Beamten mit Razzien gegen Diebesbanden vorgegangen. (Quelle: dpa)…

Einen Tag nach dem Großeinsatz der Kölner Polizei im Stadtteil Kalk haben die Beamten erneut Razzien durchgeführt. Dieses Mal nahm die Hundertschaft der Polizei das sogenannte Marokkaner-Viertel im Stadtteil Humboldt-Gremberg ins Visier.

Zusammen mit dem Zoll haben die Polizisten laut „Kölner Stadt-Anzeiger“ am Mittwoch ab 19 Uhr Einrichtungen überprüft, die Straftäter womöglich als Rückzugsorte genutzt hätten. Darunter habe sich ein Internetbüro, ein Café, ein Wettbüro und ein Restaurant befunden.

Die Bilanz der wiederholten Razzien in Köln: Die Polizei kontrollierte eigenen Angaben zufolge 110 Personen, nahm mehrere Verdächtige fest und stellte drei gestohlene Mobiltelefone sicher. Der Einsatz habe bis kurz vor Mitternacht gedauert…

Polizei will Druck ausüben

Der Druck auf Kriminelle solle durch die Razzien aufrecht erhalten werden, sagte eine Polizeisprecherin dem „Stadt-Anzeiger“. Außerdem gebe es Hinweise auf Personen, die sich illegal in Deutschland aufhielten…“

Großrazzia jetzt auch in Köln: Polizei geht gegen nordafrikanische Diebesbanden vor

(20.01.2016, 13:02 Uhr, t-online/ dpa)

„Polizei in Köln geht gegen nordafrikanische Diebesbanden vor. Polizisten haben am Dienstagabend Menschen im Kölner Stadtteil Kalk überprüft. (Quelle: dpa)

Polizisten haben am Dienstagabend Menschen im Kölner Stadtteil Kalk überprüft. (Quelle: dpa)

Nach der Großrazzia in Düsseldorf hat nun auch die Polizei in Köln einen Stadtteil durchkämmt, der schon länger im Verdacht steht, Rückzugsort für vor allem nordafrikanische Kriminelle zu sein. Zwölf Männer mussten mit auf die Wache, insgesamt wurden mehr als 100 kontrolliert.

Die Beamten überprüften Personen rund um Gaststätten und Wettbüros. „Wir haben Erkenntnisse, dass es sich vorwiegend um nordafrikanische Tätergruppen handelt“, sagte ein Sprecher der Polizei…“ (Soweit die Meldungen von dpa und t-online der letzten Tage)

Der Skandal hat mehrere Seiten.

Seite 1: „Kriminalität von Ausländern“

Dieselben Medien, die sich vor und nach „Köln“ gegen jede Verdächtigung von „Flüchtlingen“ an die Brust warfen, kriegen sich jetzt, nachdem mehr und mehr an die Öffentlichkeit kommt, nicht mehr ein, Berichte über die Kriminalität von Ausländern zu veröffentlichen…

Seite 2: „Schweigekoma“

Die Heerscharen von Gutmenschen, die nach „Köln“ über jeden hergefallen sind, der sich kritisch zu den Ausländern äußerte, sind offensichtlich in eine Art Schweigekoma gefallen. Man sieht sie nicht, man hört sie nicht…

Seite 3: „Schärfere Gesetze“

Dieselben Politiker (der Systemparteien), die vor und direkt nach „Köln“ jeden verbal niederkartätschten, der auch nur ein kritisches Wort wagte, übertreffen sich mit Forderungen, schärfere Gesetze zu beschließen und „die Szene“ zu überwachen…

Allen drei „Seiten“, wie ich sie nenne, ist eines gemeinsam: Niemand von ihnen räumt ein, sich geirrt zu haben. Niemand entschuldigt sich, auch nicht für die Beschimpfungen.

Pack bleibt Pack!

www.conservo.wordpress.com

  1. Februar 2016
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 43 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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3 Antworten zu Wahrheit erst auf großen öffentlichen Druck

  1. wreinerschoene schreibt:

    Man möchten den Rechten keinen Punkt geben wo sie ansetzen können. Das waren die Aussagen die man machte um zu erklären das es eine Pressesperre gibt. Fadenscheinige Ausreden nennen das andere. Es soll nicht der Eindruck vermittelt werden, das es unter den lieben Flüchtlingen auch Menschen gibt denen andere Menschen schlicht egal sind. Es wird vergewaltigt, gestohlen, zusammengeschlagen und geraubt. Es soll außerdem vertuscht werden, das all diese Ignoranten unkontrolliert und ohne jeglichen Zweifel von der Willkommenskultur mit Händeklatschen und Geschenken überhäuft in Europa willkommen sind. Ebenso gut hätte man alle Gefängnisse in Europa öffnen können und sagen können:“ So ab heute seit ihr aber lieb“. Unsere Politiker und die sog. Flüchtlinge selbst merken nicht, daß das Wort „Flüchtling“ zum Schimpfwort wird und der sogenannte „Hass“ sich mehr gegen unsere Politiker als gegen sog.Flüchtlinge richtet.

  2. karlschippendraht schreibt:

    Ich verstehe diese ganze Aufregung nicht . Diese armen , schwachen und hilfsbedürftigen jungen Männer wollen doch nichts Anderes , als hier so zu leben wie sie das von zu Hause her gewöhnt sind .

  3. Pingback: News 13.02.2016 | Krisenfrei

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