Vater, Mutter, Kind(er) – DAS ist Familie!

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Da auch gleichgeschlechtliche "Ehepartner" ein Recht auf eigene Kinder geltend machen, wären Volladoption, künstliche Befruchtung und Legalisierung der Leihmutterschaft zwingende Folge. Das natürliche Recht des Kindes auf Vater und Mutter würde damit abgeschafft. Dies dürfen wir nicht zulassen...

Rettet die wahre Familie!

Eine unbegreifliche Gesellschafts- und Familienpolitik führt geraden Wegs zur Auflösung der Institution Familie: Die Familie als Keimzelle und Rückgrat der Gesellschaft wird zerstört. Ehe und Familie werden zu Freiwild, Tötung Ungeborener („Abtreibung“) und „Sterbehilfe“ („humanes Sterben“) zur Norm. Die Erziehung wird weitestgehend an den Staat delegiert, damit möglichst beide Elternteile mit ihrem Broterwerb Steuer- und Sozialversicherungsabgaben erwirtschaften können.

Das bedeutet in Klartext: Schluß mit dem „Familiengedöns“, freie Fahrt – sprich freier „Verkehr“ – für alle, ob mit oder ohne Trauring! Und wenn schon Ehe, dann Homo-Ehe! So etwa ist die derzeitige Gefühlswelt der Gesellschaftszerstörer. Nahezu ungehindert – ungehemmt sowieso – streben sie ihrem Ziel zu: der Auflösung der Familie als Keimzelle der Gesellschaft. Begleitet von einem nie dagewesenen Medienkonzert, unterstützt von „Bildungsplänen“ aller Art und angeführt von Menschen, die scheinbar keine sexuellen Hemmungen (aner-)kennen, droht eine Riesenwelle von Familienfeindlichkeit über uns hereinzubrechen – im Beiboot Volkserzieher der grünroten Art, „fortschrittliche“ Kirchenmänner und –frauen und selbstverständlich die ganze Queer-Riege der LSBTTIQ-Menschen.

Eine teuflische Strategie

Leider wird in der öffentlichen Debatte gerne übersehen, daß hinter all diesen Plänen eine teuflische Strategie steckt: die Idee vom Neuen Menschen und einer Neuen Gesellschaft. Die nostalgische Verklärung der APO-Zeit als eine Art „lustiger Abschnitt“ der noch kurzen Geschichte unserer Republik verkennt die verheerenden Auswirkungen der Ideen und des Wirkens der „Achtundsechziger“: Das Abwürgen unseres nationalen Selbstverständnisses und unserer Tradition, die Zerstörung der traditionellen Werte (insbesondere der Institution Familie), die eine Gesellschaft zusammenhalten und unser Land stark gemacht haben.

Nach und nach haben die Bundesländer die sog. Aktions- und Bildungspläne für Schulen und Kindergärten veröffentlicht. Grundlage ist überall „Gender Mainstreaming“. Das menschliche Geschlecht soll vom „sozial konstruierten“ Gegensatz männlich/weiblich „befreit“ werden, damit der Einzelne sich besser „verwirklichen“ kann. Das ist wörtlich zu nehmen: In der Praxis bedeutet „Gender“ oft Vereinzelung statt Familie.

Alle sexuellen „Identitäten“, Orientierungen oder Lebensweisen gelten als vollkommen gleichberechtigt. Das klingt modern, hat aber einen hohen Preis: Die natürliche Familie wird zur Lebensweise einer Minderheit verzerrt. Auf die seelische und biologische Komplementarität von Mann und Frau soll es nicht mehr ankommen. Letztlich soll es uns gleichgültig sein, ob wir überhaupt noch eine Zukunft haben.

Überall wird die Zweigeschlechtigkeit in Frage gestellt oder gar „dekonstruiert“. Auch Kinder und Jugendliche werden mit diesem „Gender-Gaga“ (Birgit Kelle) konfrontiert. Sie sollen lernen, „Regenbogenfamilien“ nicht zu diskriminieren und eigene homosexuelle Neigungen zu suchen, um sie zu fördern. So wird aktiv in die Identitätsentwicklung der Kinder eingegriffen.

Es droht der „neue Mensch“

Jetzt gilt es, den „Tugendterror der Antidiskriminierung“ zu beenden und die klassische Familie wieder zu stärken; denn diese wird den Bedürfnissen der Kinder immer noch am besten gerecht. Ministerien und Schulen arbeiten offen mit schwulen und lesbischen Initiativen und Organisationen zusammen. Familienverbände genießen dieses Privileg natürlich nicht; sie sind offenbar nicht gleichberechtigt.

Ehe und Familie werden mit all diesen Maßnahmen und Entwicklungen schwer beschädigt. Schon droht die strafrechtliche Freigabe des Inzest, wie grüne Politiker sie seit langem fordern. Gender Mainstreaming höhlt außerdem die Erziehungsautorität der Eltern aus, vernichtet Steuergeld und wird undemokratisch, nämlich „top down“ durchgesetzt – Verzeihung: „implementiert“. Wozu haben wir eigentlich noch Föderalismus, wenn alle Länder diese destruktiven Tendenzen mitmachen? Egal unter welcher Regierung? Was viele nicht wissen: Durch Gender Mainstreaming kommen ganz neue Forderungen und „Rechte“ ins Spiel.

Immer öfter wird die soziale Elternschaft, die bislang immer eine Notlösung war, höher bewertet als die leibliche. Der Vorzug leiblicher Elternschaft wird geleugnet. Die »Wunschkinder« von morgen sind angeblich besser als die „Zufallskinder“ von gestern. Nicht auf Verwandtschaft komme es an, sondern nur auf die »Liebe« zu den Kindern, heißt es. Gender will einen „neuen Menschen“ ohne genealogische Bindungen, ohne Abhängigkeit von der Natur. Gender ist eine anthropologische Revolution – nicht nur in Deutschland, sondern auch in Europa und weltweit.

CitzenGO, die anerkannte, christliche Plattform für Petitionen, sandte mir dieser Tage den Text für eine neue, an die EU gerichtete Petition,  die ich selbstverständlich und gerne unterstütze. Bitte helfen Sie mit, daß sie zu einem Erfolg wird. Hier der Text:

Wichtige EU-Initiative zum Schutz von Ehe und Familie – jetzt unterzeichnen

(Von: „Ruth Staiger | CitizenGO“ petitionen@citizengo.org An: Peter.Helmes@t-online)

Grüß Gott und Guten Tag, Peter Helmes,

die neue Europäische Bürgerinitiative „Mum, Dad & Kids / Vater, Mutter, Kind“ ist eine EU-weite Gemeinschaftsaktion zum Schutz von Ehe und Familie. Wenn mehr als 1 Million Menschen aus mindestens 7 EU-Mitgliedsstaaten die Initiative innerhalb eines Jahres unterschreiben, muss sich die EU-Kommission mit dem Anliegen der Bürgerinitiative befassen. Z

Ziel der auch von CitizenGO unterstützten Initiative ist es, Ehe und Familie vor ihrer begrifflichen Auflösung zu bewahren. Dazu soll künftig folgende Definition als kleinster gemeinsamer Nenner aller EU-Länder gelten: „Ehe ist die Verbindung zwischen einem Mann und einer Frau, und die Familie gründet sich auf Ehe und/oder Abstammung“ (inkl.  Adoption).

https://signatures.mumdadandkids.eu/index.do?lang=de (Ihre Daten werden ausschließlich von der EU-Kommission für die Feststellung und Verifizierung der Unterschriftenanzahl eingesehen.)

Die Familie ist die Grundeinheit jeder Gesellschaft. Aus diesem Grund wollten die Gründerväter der Europäischen Union, dass für alles, was mit der Familie zu tun hat, das Subsidiaritätsprinzip gilt: Das Familienrecht fällt in die Zuständigkeit der EU-Mitgliedstaaten, damit es auch tatsächlich möglichst nah bei den Familien ist.

Doch wie Sie wahrscheinlich aufgrund einiger unserer Petitionen bereits wissen, wird seit geraumer Zeit in den Rechtsakten der EU immer häufiger auf Ehe und Familie Bezug genommen. Manchmal geht man sogar so weit, Ehe und Familie neu definieren zu wollen – aber diese Definitionen unterscheiden sich von einem Rechtsakt zum anderen.

Darüber hinaus hat das EU-Parlament in den letzten Jahren viele Initiativberichte z.B. über „reproduktive Rechte“ beschlossen, die Fragen der Abstammung, also auch die Familie, betreffen. Mittelfristig sind Dinge wie die Legalisierung der Leihmutterschaft oder das „Stoppen der Diskriminierung von Inzest“ denkbar (https://signatures.mumdadandkids.eu/index.do?lang=de )

Die Gegner der Familie spielen ganz bewusst mit der zunehmenden Verwässerung des Familienbegriffes unter Zuhilfenahme von „Antidiskriminierungsmaßnahmen“ und der Gender-Ideologie. Nicht nur die Bürger, sondern auch das Rechtsystem wissen zusehends nicht mehr, was mit den Begriffen Ehe und Familie genau gemeint ist, weil in die „Familie“ immer mehr hineininterpretiert wird. Es wird immer schwerer, EU-Rechtsakte Ehe und Familie betreffend zu verstehen und anzuwenden. Die leibliche Elternschaft, bestehend aus Mutter und Vater, soll entwertet, die soziale Elternschaft – beispielsweise bestehend aus zwei Frauen oder zwei Männern oder anderen „Patchwork-Konstellationen“ – soll von EU-Seite her aufgewertet werden.

Deshalb braucht die EU jetzt eine klare und präzise Begriffsbestimmung von Ehe und Familie, nämlich „Mum, Dad and Kids / Vater, Mutter, Kind“, damit die „Familie“ wieder ihrer ursprünglichen Bedeutung zugeführt wird. Nicht nur in der EU, sondern für die gesamte Menschheit gilt: Zur gemeinsamen Elternschaft benötigt es eine Frau und einen Mann. Dies ist auch der Grund, weshalb in fast allen Gesellschaften dieser Erde, die Partnerschaft zwischen Mann und Frau als Idealform privilegiert behandelt wird.

Es ist ungerecht und absurd, Kinder wissentlich und unnötig ihres Vaters oder ihrer Mutter zu berauben und ihnen somit womöglich auch das Wissen über ihre Herkunft zu nehmen. Die Achtung der Ehe zwischen Mann und Frau und der Beziehung zwischen „Mum, Dad and Kids“ ist ein Menschenrecht:

https://signatures.mumdadandkids.eu/index.do?lang=de (Ihre Daten werden ausschließlich von der EU-Kommission für die Feststellung und Verifizierung der Unterschriftenanzahl eingesehen.)

Bitte unterschreiben Sie jetzt die Initiative und leiten Sie diese E-Mail auch an Ihre Freunde, Bekannten und Verwandten weiter oder sammeln Sie Unterschriften in Papierform. Nutzen Sie dazu bitte unbedingt das Original-Unterschriftenformular der EU, das Sie hier ausdrucken können: https://mumdadandkids.wordpress.com/eine-seite/unterschriftenlisten-herunterladen

So werden wir gemeinsam ein starkes und unüberhörbares Signal für die Familien in der EU setzen.

Gerne können Sie hier den aktuellen EU-weiten Stand der Online-Unterschriften einsehen (Unterschriften auf Papier werden später dazugezählt): https://signatures.mumdadandkids.eu/oct-web-public/map.do

Vielen herzlichen Dank für Ihre wichtige Unterstützung im Sinne der Familien in der EU, Ihre

Ruth Staiger und das Team von CitizenGO

P.S.: Bitte „teilen“ Sie die EU-Bürgerinitiative auch auf Facebook: https://www.facebook.com/CitizenGO.Deutsch

P.P.S.: Bürgerinitiative auf Twitter: https://twitter.com/vatermutterkind und https://twitter.com/CitizenGOde/status/733624884811706368

Das Wichtigste in Kurzform

Wichtige EU-Initiative zum Schutz von Ehe und Familie gestartet – Jetzt unterzeichnen!

Unterstützen auch Sie jetzt die klare Festlegung des Familienbegriffes in allen EU-Kompetenzbereichen, damit die klassische Familie „Mum, Dad, and Kids“ auch in Zukunft privilegierten Status genießt.

Ehe- und Familienpolitik wird glücklicherweise nach wie vor hauptsächlich von den EU-Mitgliedsstaaten gemacht. Doch in Texten der EU wird der Begriff „Familie“ zunehmend verkürzt und widersprüchlich verwendet. Damit der Begriff „Familie“ von der EU in Zukunft wieder klarer und einheitlicher verwendet wird, braucht es Ihre Unterschrift für „Mum, Dad, and Kids“:

CitizenGO ist eine Gemeinschaft aktiver Bürger, die sich weltweit für das Leben, die Familie, die Freiheit und für Grundrechte einsetzt. Um mehr über CitizenGO zu erfahren, klicken Sie bitte hier oder folgen Sie uns auf FACEBOOK oder TWITTER. Diese Nachricht ist an Peter.Helmes@t-online.de adressiert.
Sollten Sie Ihre E-Mail-Adresse, die Spracheinstellungen oder Ihre Benutzerinformationen ändern wollen oder anderweitige Fragen und Anregungen haben, freuen wir uns über Ihre Kontaktaufnahme. Wenn Sie keine weiteren Informationen von CitizenGO erhalten möchten, klicken Sie bitte auf diesen Link.
Antworten Sie bitte nicht auf diese E-Mail. Um eine Nachricht an CitizenGO zu senden, verwenden Sie bitte das Formular: http://www.citizengo.org/de/kontakt. Gerne können Sie unter http://citizengo.org/de/petition-entwerfen Ihre eigene Petition erstellen und bewerben.
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Redaktioneller Hinweis: Aufklärungsbroschüre über Frühsexualisierung und Gender

Bei den „Deutschen Konservativen“ ist eine 90-Seiten-Aufklärungsbroschüre (von Peter Helmes) zum Thema Frühsexualisierung und Gender Mainstreaming erschienen. Diese Publikation kann (kostenfrei) bestellt werden, Adresse: Die Deutschen Konservativen e.V., Beethovenstr. 60, 22083 Hamburg, Tel.: 040/2994401, (info@konservative.de). Der Titel der Broschüre lautet:

„Will Kretschmann das? Sex mit Sechs?“

www.conservo.wordpress.com…25. Mai 2016
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 43 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. Vor allem aber: Er ist auch Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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6 Antworten zu Vater, Mutter, Kind(er) – DAS ist Familie!

  1. wreinerschoene schreibt:

    Ich kann nur hoffen, daß das alles etwas bringt. Seit einiger Zeit habe ich eher den Eindruck man wahrt den Schein noch einer Demokratie in dem man solche Bürgerinitiativen zuläßt, aber diese Menschenmenge und die Unterschriften gegen ein, von der EU in Gang gesetzten Vorgang, hat keine Chance mehr. Man will die Kulturen verschmelzen, vermischen und davon läßt man sich nicht abbringen. Schuld ist meines Erachtens, auch wenn die absoluter USA Fan bin, Obama. Mit ihm steht und fällt dieses Vermischen und ich kann nur hoffen das es auch stirbt mit seiner Abwahl nächstes Jahr.

  2. karlschippendraht schreibt:

    Anfrage an Radio Eriwan : “ Können Männer Kinder kriegen “ ?
    Antwort : “ Nein , aber sie versuchen es immer wieder “ !

  3. visnoctis schreibt:

    Hat dies auf Souleater1013's Blog rebloggt.

  4. Pholym schreibt:

    Hat dies auf Pholym rebloggt.

  5. labolg schreibt:

    Nur die Mutter kann die optimale kognitive Initialzündung für ihr Kind in den ersten Lebensjahren geben. Wenn dies infolge zu früher Fremdbetreuung immer weniger gegeben ist, ist zu befürchten, dass der wichtigste Schatz, den Deutschland besitzt, nur ungenügend sprachlich und kognitiv entwickelt vorliegen wird. (Siehe Ärztereport der Barmer Ersatzkasse vom Januar 2012 mit bereits jetzt schon ca. 40% sprachgestörten Kindern im Alter von 5 – 6 Jahren (Gründe: Zunahme Tagesmütter: 2006 ca. 14%, bereits 2010: 23%;; enorme Lärmpegel in Kitas); logopädische Behandlungskosten etwa 1 Milliarde Euro).
    Bereits ab der 20. Gestationswoche hört der Foet im Mutterleib flüssigkeitsangekoppelt die Mutterstimme und ist nach der Geburt massiv darauf fixiert, sodass eine längere (max. bis zu 3 Jahren) dyadenspezifische Beziehung zwischen diesen beiden Personen notwendig ist, zumal in diesem Zeitraum zumindest zwei kürzere Phasen besonders begierigem Sprechlernen des Kleinkindes individuell verschieden auftreten [siehe Kapitel „Kinder – Die Gefährdung ihrer normalen (Gehirn-) Entwicklung durch Gender Mainstreaming“ im Buch: „Vergewaltigung der menschlichen Identität. Über die Irrtümer der Gender-Ideologie, 4. erweiterte Auflage, Verlag Logos Editions, Ansbach, 2014, ISBN 978-3-9814303-9-4]

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