Gute Reden Seehofers – aber zuviel Gehorsam gegenüber Merkel?

(www.conservo.wordpress.com)

seehoferVon Klaus Hildebrandt *)

Offener Brief an Horst Seehofer

Zu: Politischer Aschermittwoch; Horst Seehofer plädiert für die „klassische“ Familie und das Kind; Bravo!

Sehr geehrter Herr Ministerpräsident Horst Seehofer,

wenn überhaupt zwei Politiker noch die Sprache des Volkes verstehen und sprechen, dann sind es Wolfgang Bosbach und Sie, aber ganz ohne Zweifel auch die AfD, an der Sie am verg. Mittwoch leider wiedermal kein gutes Haar dran ließen. Es ist Wahlkampf, warum jede Aussage noch so namhafter Politiker und rivalisierenden Parteien mit allergrößter Vorsicht und Skepsis zu bewerten ist. In Deutschland gibt es immer noch jede Menge Gutmenschen, die für dieses Taktieren sogar Verständnis haben, und genau das sind diejenigen, die durch ihre eigene Passivität, ihre Desinteresse an Politik und falschen Toleranz letztendlich den Weg in den heutigen Schlamassel ebneten. „Wer nicht kämpft, hat schon verloren.“, ihr Zitat! Könnte ich mein berufliches Leben heute neu beginnen, dann würde ich Soziologe oder Politiologe werden.

Möglicherweise kennen Sie den Artikel aus der vorgestrigen katholischen „Tagespost“. Für Ihre – eigentlich doch selbstverständliche Haltung – zur „klassischen“ Familie bin ich Ihnen äußerst dankbar, denn ich „predige“ genau das schon seit vielen Jahren. Wer Kind und Familie in den Mittelpunkt seines persönlichen aber auch gesellschaftlichen Lebens stellt, tut gut daran.

In dieser Erkenntnis dürfte es auch kein Zufall sein, dass Sie sich im nächsten Absatz des Artikels dann gleich mit der überwiegend rechtswidrigen Einwanderung nach Deutschland beschäftigen, denn es besteht ein direkter Zusammenhang. Wer Menschen gegen den Willen des eigenen Volkes hierher ruft, der will die Islamisierung („Der Islam gehört zu Deutschland“) und die Vernichtung unserer nationalen Identität, ob er bzw. sie das zugeben wird oder nicht.

Im Übrigen teile ich sämtliche Ihrer am Aschermittwoch öffentlichkeitswirksam postulierten Ansichten und Forderungen an Ihre Partei. Vergleicht man die norddeutschen Bundesländer und auch NRW mit Bayern, so wird schnell klar, dass sich Ihr geliebtes Bayern von niemandem etwas vormachen, geschweige vorschreiben lassen muss, wie gute Politik aussehen soll. Die diversen Zahlen (s. auch Länderausgleich) belegen dies eindeutig.

Sie warnten die Bürger und Delegierten Ihrer CSU: „Wer rechtsaußen wählt, bekommt in Deutschland eine linke Regierung“.

Dass diese Entwicklung aber ursächlich durch Ihren eigenen Gehorsam, Herr Seehofer, gegenüber Frau Dr. Angela Merkel mitverursacht wurde, hatten Sie nicht erwähnt, denn die CSU war in all den Jahren Merkel’scher Regentschaft nicht in der Lage, ihr Paroli zu bieten und den ständig zunehmenden Linksdrall dieser einst christlich-bürgerlichen Partei zu stoppen.

Nun erklärte die Kanzlerin sogar, jeden sich auf deutschem Boden Befindlichen – und damit auch die breite Masse der illegalen Flüchtlinge – als automatisch zum deutschen Volk gehörend, wo sie doch zeitgleich nach Afrika und in die Türkei reist, um die Herkunfts- und Schlüsselländer erneut mit deutschem und europäischem Geld vor dem Öffen der Flüchtlingsschleusen zu ködern. Man nennt es „fait accompli“. Zuerst ruft sie Leute hierher („willkommen“) und lässt sich mit Ihnen serienweise fotografieren, um sich derer anschließend, wenn ihr das Wasser bis zum Halse steht und der Wahltag näher rückt, möglichst unbemerkt wieder zu entledigen. Das muss aufhören.

Auch wenn ich kein Asyl-, Staats- oder Verfassungsrechtler bin, so handelt es sich bei dieser Aussage offensichtlich um die persönliche Meinung und Ideologie der Kanzlerin. Es fehlt ihr jegliches Gesamtkonzept und das Gespür für internationale Politik, auch was die längst überfällige Ablehnung des Antrags der Türkei auf EU-Mitgliedschaft angeht (s. beigefügtes Video ab Min. 5:36). Man könnte diese Entscheidung – nach kurzer und dennoch intensiver Abstimmung mit allen anderen EU-Mitgliedstaaten – dem türkischen Diktator Erdogan durchaus schon innerhalb weniger Tage und mit nur kurzer Begründung mitteilen, denn wer sich so verrennt, versteht nur diese eine Sprache. Es ist doch absurd, solche Länder und Despoten in unser freiheitliches und noch christliches Europa integrieren zu können bzw. zu wollen.

„Bavaria first“ ist für Menschen mit Augenmaß eigentlich auch nichts Neues und hat sich für Bayern jahrzehntelang bewährt. Deutschland sollte sich aus den Problemen anderer Länder bitte raushalten, denn weder haben wir diese geschaffen und zu verantworten, noch verfügen wir über entsprechende Kapazitäten für Alleingänge.

Für Ihre klaren Aussagen, sehr geehrter Herr Ministerpräsident Seehofer, zur geplanten aktiven Förderung der „klassischen“ Familie, danke ich Ihnen von ganzem Herzen, denn viele Sorgen und Probleme hierzulande stehen in engem Zusammenhang mit dem durch den politischen Gender und fortschreitenden Egoismus vernichteten Nachwuchs. Wir Bürger werden Ihre Aussagen vor dem Hintergrund des heute nicht mehr zu leugnenden, landesweiten Chaos und insbesondere mit Blick auf auf den inzwischen angelaufenen Wahlkampf aufmerksam beobachten.

Über das Ergebnis entscheidet dann das deutsche Volk am 24. September d.J. und hoffentlich nicht mehr Frau Merkel, denn der von ihr angrichtete Schaden in Sachen Flüchtlinge, Euro und EU, um nur einige wenige zu nennen, reicht jetzt schon für ein ganzes Jahrhundert.

Mit freundlichen Grüßen, Klaus Hildebrandt

*********

PS: Wie mir erst kürzlich eine Gruppe junger Leute sagte, würden sich inzwischen zunehmend viele junge deutsche Männer (schwarze) Bärte wachsen lassen. Die staatliche Verdummungs-, Sexualisierungs- und Spaßpolitik zeigt nun Wirkung, und das sogar aus dem Innern der Gesellschaft heraus. Frau Merkel, die Linken und Grünen haben es „geschafft“. Der Tagespost sei für ihren Artikel wieder einmal gedankt. (KH)

*) Klaus Hildebrandt ist bekennender, streitbarer Katholik und seit langer Zeit Autor bei conservo
www.conservo.wordpress.com   5.3.2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. Ich distanziere mich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten in meinen Emails sowie auf den Seiten der „sozialen Medien“ und mache mir diese Inhalte nicht zueigen. *****
Dieser Beitrag wurde unter AfD, Allgemein, Außenpolitik, CDU, Christen, CSU, Die Grünen, Dritte Welt, Flüchtlinge, Islam, Kultur, Merkel, Politik Deutschland, Türkei abgelegt und mit , , , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

4 Antworten zu Gute Reden Seehofers – aber zuviel Gehorsam gegenüber Merkel?

  1. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    „Wer Kind und Familie in den Mittelpunkt seines persönlichen aber auch gesellschaftlichen Lebens stellt, tut gut daran.“

    Herr Seehofer hat in der Tat die Schaffung einer „Nebenfamilie“ durch Zeugung eines ausserehelichen Kindes „in den Mittelpunkt seines persönlichen (…) Lebens“ gestellt. Auch Frau Petry von der gelobten AfD machte im privaten Leben aus 2 Familen flugs 3 (präzise eine neue und 2 zerbrochene, aber wir wollen hier mal nicht kleinlich sein). Soviel nur zur Erinnerung bezüglich der moralischen Qualifikation unseres Spitzenpersonals.

    Man mag dies meinetwegen als engstirniges Genörgel verschrobener Moralapostel abtun, welche „das große Ganze“ und die Schicksalshaftigkeit der gegenwärtigen Lage nicht zu erkennen vermögen. Oder es in dieser Frage doch besser mit den Amerikanern halten: Wenn schon der eigene Ehepartner der Person nicht trauen konnte, wieso sollte ich ihr als Wähler vertrauen? Zum oft gehörten Replik, nur die Politik sei da zu beurteilen, das Privatleben habe nicht zu interessieren: Sprechen wir hier über Schauspieler, deren Interpretation ihrer Rolle bewertet wird oder über Politiker, die ja hoffentlich nicht schizophren sind?

    Liken

  2. francomacorisano schreibt:

    Der Horst ist ein bayrischer Löwe, der zwar brüllt, aber nicht beißt.
    Ein Dreh-Hofer eben!

    Liken

  3. Pingback: Gute Reden Seehofers – aber zuviel Gehorsam gegenüber Merkel? | Conservo | website-marketing24dotcom

  4. Pingback: Gute Reden Seehofers – aber zuviel Gehorsam gegenüber Merkel? | Conservo | Willibald66's Blog/Website-Marketing24/Verbraucherberatung

Kommentare sind geschlossen.