Vom Staat gewünschte Militärseelsorge – Und die Frage nach Militär-Imamen

(www.conservo.wordpress.com)

Von altmod *)

Auf der jüngsten Sitzung des Verteidigungsausschusses des Bundestags hat unsere Minister-Darstellerin Ursula von der Leyen von der einstmals allerchristlichsten Partei Deutschlands vorgetragen, dass bald Imame im Auftrag der Bundeswehr moslemische Soldaten seelsorgerisch betreuen sollen. Man betonte aber auch, dass zunächst das Thema im Vordergrund stand, daß es nach fast einhundert Jahren Unterbrechung auch wieder Militärrabbiner in Deutschland geben soll.
War kürzlich u.a. in der Jungen Freiheit zu lesen.

Schon 2015 hatte Von der Leyen in einem dpa-Interwiew angekündigt, die Einstellung von Militär-Imamen für die seelsorgerische Betreuung muslimischer Soldaten zu prüfen. Damals sprach man noch von etwa 1700 Muslimen in der Bundeswehr, heute habe man schon etwa 3000 muslimische Soldaten, erklärte das Verteidigungsministerium zuletzt. Die Zahl jüdischer Soldaten beträgt dagegen nur etwa 300 (was mir einleuchtend ist).

Die Zentrale Dienstvorschrift (ZDv)  A-2600/1 der Bundeswehr:

„Die Militärseelsorge in der Bundeswehr ist der vom Staat gewünschte und unterstützte und von den Kirchen geleistete Beitrag zur Sicherung der freien religiösen Betätigung und der seelsorgerlichen Begleitung der Soldatinnen und Soldaten. Als Teil der kirchlichen Arbeit wird sie im Auftrag und unter Aufsicht der Kirchen geleistet. Sie ist damit Kirche unter den Soldatinnen und Soldaten sowie deren Familien, Partnerschaften und Angehörigen. Sie ist ein eigenständiger Organisationsbereich der Bundeswehr.“

Multikulturelle und multireligiöse Identität der Bundeswehr

In einer Kurzinformation des „Wissenschaftlichen Dienstes“ des Bundestags kann man jetzt lesen:

Die Bundeswehr hat im Zuge der Globalisierung und der stärkeren Vernetzung mit andern Streitkräften eine zunehmend „multikulturelle und damit auch multireligiöse“  Identität angenommen. Im Umgang mit den muslimischen und jüdischen Soldaten werden besondere Anforderungen an zum Beispiel die Verpflegung oder die Urlaubsvergabe an religiösen Feiertagen beachtet.  

Die Forderung nach Militär-Imamen in der BW brachte vor etwa 8 Jahren der deutsche Ober-Muselmane Aiman Mazyek ins Spiel; einer, dem man sich in der Multikulti-BRD gerne gefällig erweisen will. Erst nachfolgend wurde von Regierungsseite die vorgebliche Notwendigkeit von Militär-Rabbinern nachgeschoben. Wohl denn, denn es gibt ja im Blick auf das Judentum eine  „Staatsräson“, die gelegentlich noch von der Bundeskanzlerin strapaziert wird.

Zu den Rest-Christen in der Armee: Unter den nicht ganz 200 000 Soldaten der BW gibt es etwa 50 000 Protestanten und 45 000 Katholiken.

Die Frage ist berechtigt: Wer ist denn für die Seelsorge der „Gottlosen“ zuständig, die inzwischen mehr als die Hälfte des Personals ausmachen? Vielleicht nur der Sanitätsdienst bzw. der „Psychologische Dienst der Bundeswehr“?*

Ich will zu dem gesamten Themenkomplex mal etwas weiter ausholen.

Krieg und Militärseelsorge

In unserem – durchaus noch nicht links-indoktriniertem – Geschichtsunterricht in den 60er Jahren zum Thema 1. Weltkrieg hat uns junge Leute besonders auch diese Schizophrenie der „Waffensegnungen“ auf Seiten aller Kriegsparteien abgestoßen.
Die Begeisterung für den Krieg hatte 1914 in allen beteiligten Ländern auch die Kirchen, ihre Bischöfe und Theologen ergriffen und über die Konfessionen hinweg erfasst. Alle sahen – bis auf wenige Ausnahmen – den Kampf als gottgewollte Verteidigung von Heimat, Nation und Volk an. In den Predigten gaben die „Seelsorger“ den Regierungen und Oberbefehlshabern dazu auch einen religiösen und ideologischen Überbau für ihren Krieg. Militärgeistliche stärkten den Kampfeswillen an der Front und in der Heimat versuchten die Pfarrer oder Popen, die Seelenlage der Bevölkerung zu stabilisieren. Jede Seite reklamierte für sich den religiös gerechtfertigten „gerechten Krieg“.
Aus dem 2. Weltkrieg ist Vergleichbares nicht bekannt. Es gab zwar auch Militärgeistliche, die denn eher am Massengrab, beim letzten „Zapfenstreich“ für die Soldaten auftraten. Kriegspropaganda wie 1914 betrieb die katholische Kirche schon gar nicht, allenfalls die evangelischen Nazis der „Deutschen Christen“ stützten in dieser Frage das Regime.

Bundeswehr und Seelsorge

Mit der Wiederbewaffnung Deutschlands durch die Bundeswehr ab 1955 wurden Begriff und Institution der „Militärseelsorge“ wieder aktuell. Mit der Sowjetunion und ihren Vasallen im Warschauer Pakt hatte man sowohl ein neues Feindbild und Gefahrenszenario. Für den jetzt kreierten „Staatsbürger in Uniform“ hielt man sich aber zurück mit einem religiösem Überbau im Zusammenhang mit der jetzigen Verteidigungsdoktrin..
Bis 1999 gab es keine Opfer in der neuen deutschen Wehr bedingt durch kriegerische Handlungen. Aber etwa 3000 Soldaten haben bis dahin im Dienst in der BW ihr Leben verloren: mehrheitlich durch Unfälle oder auch natürliche Todesursachen.
Dazu kommen aber etwa 3500 Soldaten, die während ihrer Militärzeit Selbstmord begingen.
Ich war bei meinem Dienst als Truppenarzt in den 70er Jahren mit einigen tragischen Selbstmordfällen in einem Ausbildungsregiment der Luftwaffe befasst. Das war ein Thema gerade auch für die Militärseelsorge seinerzeit: Soldaten, die nicht im Krieg, sondern von eigener Hand sterben. Offiziell klammerte man das Thema gerne aus und wollte von solchen Toten nicht sprechen. Eine Initiative von uns (wehrpflichtigen) Truppenärzten damals, mit Hilfe eines von uns eingeladenen renommierten Professors für forensische Psychiatrie, der Sache sich objektiv, wissenschaftlich – und auch praktisch – zu nähern, wurde nur vom katholischen Standortgeistlichen und den betroffenen Truppenoffizieren unterstützt. Die verantwortlichen (Stabs-) Offiziere des Regiments und gar der für uns zuständige Generalarzt versuchten, das Projekt und das Symposium zu torpedieren. Die Beschäftigung mit dem Thema erachtete der Regimentskommandeur als „Wehrzersetzung“.

Gefallene in Auslandseinsätzen der Bundeswehr

Mit dem Kosovo-Krieg wurde die Bundeswehr erstmals von einer demokratisch gewählten deutschen Regierung in einen Krieg gehetzt, was aber die damalige rot-grüne Bundesregierung und die heuchlerische Moralpresse nicht als solchen benennen wollte,  und den der damalige Außenminister Joschka Fischer mit folgenden Worten für sich legitimierte :
„Ich stehe auf zwei Grundsätzen, nie wieder Krieg, nie wieder Auschwitz, nie wieder Völkermord, nie wieder Faschismus. Beides gehört bei mir zusammen“.

Etwa 110 Soldaten der BW sind seither bei den diversen Auslandseinsätzen ums Leben gekommen, insgesamt 22 Angehörige der Bundeswehr nahmen sich in Auslandseinsätzen das Leben.
In Afghanistan sind bisher 58 deutsche Soldaten zu Tode gekommen: 35 durch Fremdeinwirkung gefallen, 23 durch sonstige Umstände gestorben.
Denn laut SPD-Verteidigungsminister Peter Struck werde „Die Freiheit wird am Hindukusch verteidigt“.
132 Tote – und ein Sechstel durch Suizid verstorben. Da scheint es immer noch ein spezifisches „seelsorgerisches“ Problem auch der neuen Wehr zu geben, wenngleich die Quote der siebziger Jahre bei weitem nicht erreicht wird.

Auf der offiziellen Seite der Bundeswehr heißt es zu unserem Thema:

Das neue Aufgabenspektrum der Streitkräfte, insbesondere die Auslandseinsätze, hat spürbare Auswirkungen auf die Lebenssituation der Soldaten und deren Familien. Die Militärseelsorge bietet ihre Dienste an, egal ob an Land oder auf See, in Deutschland, an ausländischen Standorten und in Auslandseinsätzen.

Die drängendsten seelischen Probleme hat die Militärseelsorge offensichtlich nicht zu verhindern oder zu lösen gekonnt – und wird es nicht können.
Aus diesen und gerade auch aus historischen Gründen ist es verständlich, dass es inzwischen eine „ökumenische Initiative“ zur Abschaffung der Militärseelsorge gibt.

Militärseelsorge abschaffen!

Die Argumente lauten u.a.:

* Die Militärseelsorge sei ein Überrest aus der Zeit, als Thron und Altar, weltliche und geistliche Macht noch gemeinsame Sache gemacht haben.

* Eine „Religion des Friedens“ mache sich unglaubwürdig, wenn sie Kriegspfarrer (Militärpfarrer) entsendet.

* Die Kirche habe nicht nur die Aufgabe, zu trösten (Seelsorge), zu helfen (Diakonie) und andere Aufgaben, sondern die Kirche habe auch den Auftrag, Unrecht beim Namen zu nennen und – in Wort und Tat – zu widersprechen (prophetischer Auftrag).

* Die Militärseelsorge sei zu sehr mit dem Militär verflochten. Deshalb könne sie das prophetische Amt gegenüber dem Militär nicht wahrnehmen. Das Wächteramt der Kirche komme zu kurz.

* Christus habe gesagt: „Selig sind, die (auf gewaltfreie Weise) Frieden stiften.“

Mehr Informationen dazu hier.

Die Begründungen haben etwas für sich; auch für mich, jemanden, den man gewiss nicht als agitierenden Pazifisten „verorten“ kann.

Verteidigung westlicher Werte mit islamischen Fundamentalisten?

Bei den Erwägungen aus dem Amt unserer Gefährdungs-Ministerin kommt nun eine neue, entscheidende Frage ins Spiel.
Was können Imame, die Verkünder einer aggressiven Religion, ausgewiesene Feinde unserer Kultur und Lebensform, in der Bundeswehr bewirken?
Die ja, wie es vollmundig heißt, zur Verteidigung unserer (westlichen) Werte und Freiheiten eingesetzt werden soll.
Nicht jeder Imam mag ein bellizistischer Hassprediger wider die „Ungläubigen“ und den „großen Teufel“ USA und dem Westen sein.
Aber nahezu alle Imame sind weniger in einer religiösen, denn in einer politischen Mission unterwegs; gemäß ihren Auftraggebern in der Türkei, Saudi-Arabien oder den Golfstaaten.

Ich behaupte dazu auch, diese 3000 Muslime in der Bundeswehr werden gewiss keine Hemmung haben, ihre Waffen auch gegen Ihresgleichen einzusetzen. Was ja durch die Aktivitäten von Muslimen weltweit belegt werden kann. Und es muss nicht nur um die Gegensätzlichkeit von Sunniten gegen Schiiten gehen. Ist das vielleicht gar gewollt?
Aber das haben ja auch die Christen in der Vergangenheit bewiesen, dass man Seinesgleichen metzeln darf. Siehe 1. Weltkrieg und mehr noch die vor 500 Jahren begonnenen Religionskriege oder -Konflikte in Deutschland, Frankreich oder England.
Das Christentum war in historischer Realität genausowenig eine Religion des Friedens, wie es der Islam nie war und ist.
Aber daran haben wir uns gewöhnt (wie auch, dass die CDU keine christliche Partei mehr ist) und man meint immer noch, es brauche Militär-Seelsorge mit religiösem Hintergrund.

Militärseelsorge als Idee einer verantwortungslos gewordenen politischen Führungsclique

Ich bin gläubiger Christ, römisch-katholisch, aber ich frage mich, ob es Militär-Geistliche – katholisch, evangelisch, anglikanisch, orthodox, muslimisch, jüdisch oder gar auch hinduistisch – wirklich braucht.
Genauso wie die Kirchensteuer als Relikt der Verknüpfungen von „Thron und Altar“.

Und ich bin besonders davon überzeugt, dass die Amtseinsetzung von muslimischen und/oder auch jüdischen „Geistlichen“ zusätzlich zu den etablierten christlichen „Seelsorgern“ nichts zur Lösung integraler Probleme der Bundeswehr beitragen kann, um die sich angeblich die Militärseelsorge kümmern soll.
Mit muslimischen Imamen kommt es eher  zum Entstehen neuer Kalamitäten in dieser unserer wahrlich auf den Hund gekommenen „Streitmacht“.
Wie sollen muslimische Imame, denen der Antijudaismus quasi genetisch eingepflanzt scheint, mit jüdischen Rabbinern in eine gleichlautende Auftragsfront gestellt werden?
Ich kann mir das nicht vorstellen.
Und ich meine, diese „multikulturelle“ und „multireligiöse“ Attitüde einer verantwortungslos gewordenen politischen Führungsclique wird die Akzeptanz der Bundeswehr in der Bevölkerung in keiner Weise aufbessern, sondern das Gegenteil bewirken.

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+) Der Soziologe Helmut Schoeck stellte schon vor etwa 40 Jahren das aufgekommene, neuzeitliche Dogma „Jedes Problem braucht einen Psychiater“ in Frage. Das nutzte nichts, die Psychologenflut überschwemmte unsere Gesellschaft und alle gefährdeten und nicht-gefährdeten Bereiche. Hat man sich nicht daran gewöhnt, dass es in den Nachrichten zu einer Flutkatastrophe, bei einem Massenunfall oder nach einem Flugzeugabsturz bereits im zweiten Satz heißt: „Psychologen und Krisenexperten sind bereits vor Ort und kümmern sich um Opfer und Angehörige“.

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*) „altmod“ ist Facharzt und Blogger (http://altmod.de/) sowie Kolumnist bei conservo

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Ein wichtiger Hinweis:

Am 26. Mai sind Europawahlen.

Überlegen Sie gut, wen Sie wählen können, um eine bessere Politik für unser Vaterland zu erreichen.

Aufrechte Demokraten werden z. B. die Grünen (EU: „EFA“) nicht wählen.

Bitte denken Sie daran!

Herzliche Grüße!

P. H.

www.conservo.wordpress.com    3.5.2019

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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8 Antworten zu Vom Staat gewünschte Militärseelsorge – Und die Frage nach Militär-Imamen

  1. Runenkrieger11 schreibt:

    Hat dies auf Treue und Ehre rebloggt.

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  2. Semenchkare schreibt:

    Soldaten sind dazu da um zu kämpfen, zu töten und zu siegen!

    Genau dagegen ist allerdings sein Dienstherr die deutsche Bevölkerung und polit. Amtsträger. Müssen sich öffentlich rechtfertigen, werden angefeindet, mies bezahlt und die Technik verwarlost…

    Das deu. Soldaten durchdrehen ist da kein Wunder!

    Moslems sind da nicht so zimperlich, und wenn doch wird schnell mal der Koran zitiert. Oder in den Hadhiten geschmökert! Auch wird da wohl die Sunnah mit zu Hilfe genommen!

    Rabbis in der BW halte ich für ein politisches Feigenblatt um keinen Unmut beim ZDJ und in Israel auf kommen zu lassen. Wieviele Juden sind denn beim Bund und kommen die mit den Moslems klar?

    Sehr langer Text mit Zitaten und Quellen Heiliger Krieg-Krieg an sich:
    *************************************************************************
    Zusammenstellung der Verse zum „Heiligen Krieg“ im Koran:

    H.P. Raddatz subsumiert die Einmaligkeit des islamischen Gewaltdogmas folgendermaßen: „In keiner anderen Kultur, geschweige denn Religion findet sich die Kodifizierung von Mord, Raub, Versklavung und Tributabpressung als religiöse Pflicht. In keiner anderen Religion findet sich die geheiligte Legitimation von Gewalt als Wille Gottes gegenüber Andersgläubigen, wie sie der Islam als integralen Bestandteil seiner Ideologie im Koran kodifiziert und in der historischen Praxis bestätigt hat. Nicht zuletzt findet sich kein Religionsstifter, dessen Vorbildwirkung sich wie bei Muhammad nicht nur auf die Kriegsführung, sondern auch auf die Liquidierung von Gegnern durch Auftragsmord erstreckte.“ (Hans Peter Raddatz: Von Allah zum Terror?, Herbig, München, 2002, Seite 71)

    Wie herausgearbeitet wurde, umfasst die „Anstrengung für den Glauben“ wesentlich mehr Konzepte als nur gerade dasjenige zur direkten Gewaltanwendung.

    ► jihad
    ► Definition jihad

    Wir beschränken…

    http://derprophet.info/inhalt/anhang2-htm/

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  3. Semenchkare schreibt:

    Schrecken in die Herzen werfen

    …Er hat auch eine ganze Reihe weitere militärjuristische Anweisungen offenbart – der Koran ist ein eigentliches Manual für den Krieg gegen die Ungläubigen….

    Allah

    – regelt den Umgang mit Kriegsgefangenen
    ► Allahs Bestimmungen über die Kriegsgefangenen
    – regelt die Verteilung von Kriegsbeute
    ► razzia und Kriegsbeute
    – legt Sonderregelungen fest für die Verrichtung des Gebetes während Kampfhandlungen
    ► Sonderregelungen für das Gebet während Kampfhandlungen
    – fordert von den muslimen, Ungläubige anzulügen und sie zu täuschen
    ► taqiyya
    – reserviert den mujahidun (Plural von mujahid) im Paradies die besten Plätze
    ► Die Gewißheit, im Paradies eine bevorzugte Stellung zu erhalten
    – deklariert den “Heiligen Krieg” als Pflicht und Prüfung der Gläubigen und bestmögliche Tat
    ► Der „Heilige Krieg“ als Pflicht und Prüfung und bestmögliche Tat
    – verurteilt die Leute “in deren Herzen Krankheit ist”
    ► Die Heuchler
    – bestimmt diejenigen Gläubigen, die nicht am Kampf teilnehmen müssen
    ► Gründe, die von der Pflicht zum jihad befreien
    – legt das Konzept der Schutzgelderpressung (giziya) fest
    ► dhimmitude und Schutzgelderpressung
    – legitimiert den sexuellen Mißbrauch von weiblichen ungläubigen Kriegsgefangenen
    ► Sexueller Mißbrauch von weiblichen ungläubigen Kriegsgefangenen
    – droht Strafe an bei mangelnder Loyalität
    ► Androhung von Strafe bei der Verweigerung der Loyalität
    – erklärt den jihad als immerwährende Pflicht
    ► Ziel des „Heiligen Krieges“

    http://derprophet.info/inhalt/anhang10-htm/

    kleiner Auszug, teils aktive weiterführende Links in der Quelle

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    • Holger schreibt:

      ALLE Religionen – OHNE Ausnahme – sind Kriegsreligionen. Viele Teufel sind die Urheber von AT, NT und Koran – https://foora.com/f/monster/teufel-wer-ist-der-teufel-ist-der-teufel-ein-monst

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      • gelbkehlchen schreibt:

        Meine Meinung:
        1. Ich glaube an einen Schöpfergott.
        2. Die Moral dieses Schöpfergottes kenne ich nicht. Die Moral -gut und böse- ist menschengemacht.
        3. Alle Religionen sind menschengemacht, und zwar von Menschen mit starkem Ego, mit starkem Machtinstinkt, mit starkem Geltungstrieb, die dann behaupten, eine Verbindung zu einem höheren Wesen zu haben, nur um ihre Autorität und Ansehen und Macht zu steigern, und als Nebeneffekt, mit dieser Macht von anderer Hände Arbeit zu leben.

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  4. Ulfried schreibt:

    Von Ulfried bereits gesendet am 01/02/2016 An die DEUTSCHEN KONSERVATIVEN
    (für die Authentizität dieses Wortlautes verbürge ich mich)
    Bis dahin wußte ich nicht, daß deutsche Soldaten auch in Somalia Krieg gegen die dortige Bevölkerung Krieg führen!! Es ist unfaßbar!!

    Hier mein Gespräch mit einem LKW-Fahrer- Kollegen.
    Wir standen nebeneinander, der andere LKW- Fahrer und ich bei einem Kunden vor Öffnungszeit auf dem Stuttgarter Großmarkt. Es war 03:00 und ziemlich kalt. Wir unterhielten uns.
    Im Gespräch sagte er, daß er 12 Jahre in der Bundeswehr diente und Fallschirmjäger war. Dann ließ er sich nach einer Sprungausbildung in USA nach Somalia abkommandieren.
    „Als meine Tochter geboren wurde, hab ich in Somalia Kinder erschossen.“
    Ich: „Warum?“ „Die kamen auf uns zu mit Kalaschnikows und Sprengstoffgürteln. Weißt du, Kinder, überhaupt Menschen, sind dort nichts wert. Wenn du denen da unten zehn Euro gibst, verkaufen die dir ihr Kind. Frauen und Mädchen dort zu vögeln ist genau so billig, hab ich aber nicht gemacht. Kannst jedes Mädchen dort billig kaufen wenn du sagst, du nimmst sie mit nach Deutschland. Haben viele Kameraden in Kisten verpackt.“
    Ich: „Und wie ging’s weiter?“ „Nach meiner Entlassung mußte ich in die Psychiatrie. War übrigens auch in Afghanistan – war krass.“ Meine Frau hat sich scheiden lassen. Hat es nicht ausgehalten. Ich schlief nachts mit einem Dolch unterm Kopfkissen und wenn sie sich rührte hatte ich sie am Hals!“
    Werde mich wieder bewerben und ins Ausland gehen.“ Ich: „und dann in die Geschlossene?“
    „Kann schon sein, doch wird gut bezahlt, 60.000 fürs halbe Jahr, zusätzlich doppelten Sold und nach Entlassung Weiterzahlung.“ Haste keine Sorge um dein Leben? „Nö, ist doch sowieso alles wurscht.“
    Zuerst war ich wütend auf den, doch dann tat er mir leid – so werden unsere jungen Menschen mißbraucht.
    Meine Fragen:
    Ist das Töten von Ausländern durch dt. Soldaten in deren Ländern nicht wahre, wirkliche Ausländerfeindlichkeit?
    Als ROT-GRÜN 1999 die Bundeswehr zum Totbomben von Zivilisten nach Jugoslawien sandte war das ein ausländerfeindlicher Akt?
    Soldaten dürfen „POTENTIELLE MÖRDER“ genannt werden – wie darf ich dann die politischen Anstifter nennen, verdammt noch mal?
    Brauchen die einen Imam oder was sonst?
    Wir stehen vor einer Schicksalswahl – und lassen uns von Gender und Klimawandel einlullen.
    WÄHLT DIESMAL RICHTIG LIEBE LANDSLEUTE!
    Mit freundlichem Gruß, Ulfried.
    INSTAURARE OMNIA IN CHRISTO

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Keine Militäreinsätze in anderen Ländern, die müssen selber für Ordnung sorgen. In meiner Bundeswehrzeit (1970-1972) galt das Dogma, dass die Bundeswehr nur zur eigenen Verteidigung da ist. Rotgrün hat damit gebrochen.

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  5. gelbkehlchen schreibt:

    Der Islam ist keine Religion sondern eine Terrorideologie, damit eine kleine Clique von Religionsführern die Weltherrschaft erringen können und damit ihren Machtinstinkt befriedigen können. Einher geht damit, dass diese Religionsführer faul und bequem den Menschen auf der Tasche liegen. Auszüge aus dem Terrorbuch namens Koran:
    „Tötet die Heiden, wo ihr sie findet“ (Koran Sure 9/ Vers 5) , 
    „die Ungläubigen sind Schmutz“(Koran 9/28) 
    „Nehmt euch nicht die Juden und Christen zu Freunden“(Koran 5/51).

    Es gibt keinen Islam und Islamismus. Es gibt nur einen Islam. Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam. Recep Erdogan, türkischer Präsident, 2008

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