Einseitigkeit – die Schwester der Einfältigkeit

(www.conservo.wordpress.com)

Von Michael Dunkel *)

Lesen, begreifen und sich bitte Gedanken machen!

*

Einseitigkeit

Einseitigkeit ist die Schwester der Einfältigkeit,

denn wenn ich mich einseitig nur bewege,

das Gleiche suche und Vielfalt ablege,

dann schränke ich mein Denken ein.

 —

Dann bin ich in einer Gruppe die Masse,

verliere den Weitblick, verlerne die Klasse,

zu fliegen und anderen meine Sicht zu beweisen,

dann kann jeder Depp dich auch zurechtweisen

und schlicht dich besiegen.

 —

Einseitigkeit in jeder Form, führt zur Inzucht

auch in gedanklichen Weise,

und so werden große, gedachte Kreise

verkleinert, verweigert und Fortschritt verlacht.

Wer also mit Einseitigkeit seinen Blick verstellt,

der findet auch kein einziges Tor in die große Welt.

Dem bleiben verschlossen so manche Ideen,

weil er nicht bereit ist zu verstehen.

Wer verlernt hat, Synapsen zu bewegen,

dem sind andere oft schnell auch überlegen.

 —

So lasst uns die beiden Schwestern verjagen,

lasst uns die Türen öffnen für so viele Fragen

und Antworten geben in allen Bereichen.

Dann können wir gemeinsam vielmehr erreichen.

— 

Geben wir der Inzucht des Denkens keine Chance mehr,

nicht immer nur beim Sexualverkehr!

**********

*) Michael Dunkel ist ein rheinischer, polyglotter, liberalkonservativer Literat und schreibt für conservo.

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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7 Antworten zu Einseitigkeit – die Schwester der Einfältigkeit

  1. Krümel schreibt:

    in der einseitigen Vaterkultur gilt das Recht des Stärkeren
    Beweise?
    h ttps://www.zeit.de/2019/51/frauenmorde-gewalt-partnerschaft-bundeskriminalamt

    h ttps://www.zeit.de/2019/49/gewalt-gegen-frauen-sicherheit-bka-ursachen-maenner

    h ttps://www.zeit.de/wirtschaft/2019-12/armutsbericht-paritaetischer-gesamtverband-nrw-mindestlohn-hartz-4

    h ttps://www.zeit.de/campus/2019-12/grossbritannien-labour-regierung-kapitalismus-sozialismus

    h ttps://www.nachdenkseiten.de/?p=57003

    h ttps://www.deutschlandfunk.de/musik-und-fragen-zur-person-die-soziologin-jutta.1782.de.html?dram:article_id=461694

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  2. Artushof schreibt:

    Sehr geehrter Michael Dunkel,

    es hätte mich auch gewundert, wenn nach ihrem Beitrag viele Wortmeldungen gekommen wären.
    Vielen, vielen Dank für ihre wahren und besonders eindringlichen Worte.
    Wer sich auf einen einzigen Standpunkt konzentriert kann sich schlecht für andere öffnen und die geistige Reflektion bleibt meist in einer Sackgasse. Ich spreche bewusst alle Flügel der politischen Ebenen an.Selbst der Kompromiss schafft nur eine kurzzeitige Lösung und die Stärke der Macht sorgt immer für die Durchsetzung der eigenen Ziele. Das Rad wird in diesem Punkt niemals neu erfunden werden.
    Es zerreißt mir das Herz, wenn immer und immer wieder das Unglück über uns kommt und es hat zunehmend greuliche Züge, die die meisten Menschen nur sekundär beschäftigen,…. ohne das wir uns bewegen,…bewegen wollen.
    Der Zeitgeist provoziert neue Verhaltensnormen, der Sündenbock ist da der andersdenkende. Diese Neugeistliche Form der geistigen Zwangsjacke hat Dimensionen erreicht, die eher in die dritte Welt der täglichen Willkür gehören. Das freie Wort wird in der Öffentlichkeit zu einem persönlichen Risiko. Leib und Leben, auch für die Angehörigen, für die ganze Familie gehört zum täglichen Alltag.
    Dieser gegenwärtige Zeitgeist zerstört unsere Kultur und alles was uns heilig war und ist.
    Die Jugend wird zum Spielball der Politik, ohne das sie es verstehen. Die geistige und körperliche Kontrolle der Massen erregt niemanden mehr und die Salami – Taktik der Herrschenden ist ein schleichender Vorgang, der kaum bemerkt wird.
    „Man gewöhnt sich an Veränderungen, wenn sie scheibchenweise und nicht auf einmal eingeführt werden. Wenn die totalitäre Herrschaft schließlich etabliert ist, gibt es keine Möglichkeiten des Widerstandes mehr. Ein Oppositionsversuch endet dann im Gulag oder gleich tödlich.

    DIE KONTROLLE DER MACHT; ABER NICHT ZU SPÄT; IST DESHALB NÖTIG

    Neue Wege bedeutet auch, zu ihren eingestellten Kommentaren im Verlauf der Bemerkungen anderer Stellung zu beziehen.
    Herr Helmes beispielsweise macht dies so gut wie überhaupt nicht. Neue Wege beginnen immer nach dem eigenen ersten Schritt.

    Was also ist aus ihrer Sicht zu tun?

    Patriotische Grüße

    Artushof

    Es gibt nur eine Alternative AfD

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    • conservo schreibt:

      @ Verehrter Artushof, vom Grundsatz her stimme ich Ihnen zu. Ich habe dies auch bis vor einigen Jahren so gemacht. Aber der Widerspruch war mir zu hoch. Einige unterstellten mir Besserwisserei, andere den Drang zu Belehrungen, wieder andere, ich könne bestimmte Meinungen nicht ertragen oder wolle Meinungen abwürgen.
      Deshalb habe ich irgendwann beschlossen, Artikel so stehenzulassen, wie sie bei mir ankommen.
      Beste Grüße, PH

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  3. ceterum_censeo schreibt:

    Ich schätze mal ein – zurecht abgestraftes – Beispiel für Einseitigkeit haben uns auch die gerade abgehaltenen Parlamentswahlen in GB gegeben:

    Der alte Kommunist (mit weiterer Verstaatlichung und anderen Folterinstrumenten auf der Agenda), Judenhasser und Antisemit Jeremy Corbyn von der abegestraften Labour Partei ist demnächst weg von Fenster.

    Wie immer man die Wahl sonst bewertet,

    – „Britain will at last be decorbynised!“

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  4. Bitterböses schreibt:

    stell dir vor, du betest, flehst, bittest…
    aber da ist niemand, und nichts kommt zurück;
    und stell dir vor,
    du lebst ein rechtschaffenes Leben
    und du erntest nichts ausser Steine im Wege,
    kriegst eine nach dem anderen reingewürgt
    und kommst zu der Erkenntnis: keine Fügung, kein Schicksal, nur Kausalkette
    und reingefallen auf die eigene Psych 😦
    klar: ‚man‘ kann verbleiben: im Reiki, oder hier:
    h ttps://www.watson.ch/blogs/sektenblog/571054984-reinhard-bonnke-maehdrescher-gottes-taeuschte-millionen-jetzt-ist-er-tot
    oder da
    und jeweils ist „die andere Seite“ ‚vom Teu….‘

    und wieder mal JFB
    h ttps://juergenfritz.com/2019/12/14/irrtum-luege-ideologie/
    ,

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  5. XX schreibt:

    Hörenswerter Dreiteiler
    h ttps://www.deutschlandfunk.de/essay-und-diskurs.1183.de.html

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