Freie Fahrt also mit 130 km/h für die Autodeppen?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Michael Dunkel *)

Das muss einfach nochmal gesagt werden. Dieser ganze Irrsinn, der hier in Deutschland abläuft!

Bravo, ihr Hut- und Mützenträger im Auto. Bravo, ihr Muttis, die, das Handy am Ohr und den Kleinen auf der Rückbank koordinieren müsst und deshalb vergesst zu blinken, wenn ihr mit 100 km/h auf die linke Spur wechselt und auch nicht in den Rückspiegel geschaut habt.

Jeder, der täglich auf Autobahnen fahren muss, weiß ein Lied davon zu singen. Ganz davon abgesehen, dass es kaum mehr möglich ist, schneller als 160 km/h zu fahren, genau aus den genannten Gründen.

Ihr jammert über 400 Verkehrstote im Jahr? Bei fast 82 Millionen Einwohner?Ja, die kommen doch gerade dadurch zustande, dass die Langsam-Fahrer undiszipliniert durch die Gegend tuckern.

Hat man da schon die herausgerechnet, die von Wildgewordenen, welche ihre Kleinen vom Kindergarten abholen und durch die 30er Zone rasen, als wäre der Teufel hinter ihnen her, angefahren wurden?

Hat man die Toten berücksichtigt, die durch alte Leute verursacht wurden, die in ihren Bulldozern sitzen und die nicht beherrschen können?

Da nützt doch kein Tempolimit auf Autobahnen!

Jeder, der gerne schnell und zügig fährt, ist sensibilisiert, fährt und agiert mit seinem Rückspiegel, weil er weiß, ich bin schnell.

Für die Trottel, welche so vor sich hin dösen, die Autobahnen blockieren, ihr Butterbrot futtern während der Fahrt, denen müsste man auf den Lenker schauen.

Im Grunde ist das Geschrei für Tempolimit wieder und erneut eine ideologisch aufgeblähte Debatte. In die Öffentlichkeit gezerrt, um wirklich jede noch verbliebene Freiheit auszumerzen.

Ja, rücksichtslose Raser verdamme ich auch, und sie ärgern mich auch.

Genau so, wie mich die Träumer und Langsam-Fahrer auf die Palme bringen.

Ich fahre seit 50 Jahren, leidenschaftlich und unfallfrei. Ich liebe es, zügig und auch schnell zu fahren, wenn es die Umstände erlauben. Fahre rücksichtsvoll bei Geschwindigkeitsbegrenzungen und in Baustellen.

Fahre kommunizierend mit dem Verkehr. Trotzdem werde ich von Idioten ausgebremst, die keinen Blinker setzen, die bewusst versuchen, Staus zu produzieren, weil sie es nicht verkraften können, dass jemand schneller ist.

Die bewusst dadurch Unfälle in Kauf nehmen und auch noch lachen. Man hat den Eindruck, über ihre eigene Blödheit.

Ein Auto ist ein fahrbarer Gegenstand, und leider ist es nicht jedem gegeben, den auch zu beherrschen.

Da nützt keine einzige Geschwindigkeitsbegrenzung. Denn gegen Unvermögen und Doofheit kann auch kein Tempolimit etwas ausrichten. Da sollte man schon auch das Können mit ins Spiel bringen. Dass jeder einfach Auto fahren darf, egal mit welchem Resultat, das ist und müsste das eigentliche Thema sein.

Alle wollen ihr Recht auf alles, Nur sehr wenige sind jedoch bereit, sich selber zu regulieren, und wollen damit andere unterdrücken.

Ein Schnellfahrer ist wesentlich verantwortungsbewusster, weil er auch begreift, er hat ein Gefährt unter sich, welches einen Motor besitzt und einen Lenker.

Für die anderen scheint es doch eher nur ein Sofa auf Rädern zu sein, und genau so ist deren Verhalten.

Denkt mal darüber einfach nach!

**********
*) Michael Dunkel ist ein rheinischer, polyglotter, liberalkonservativer Literat und schreibt für conservo.
www.conservo.wordpress.com     29.01.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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19 Antworten zu Freie Fahrt also mit 130 km/h für die Autodeppen?

  1. Semenchkare schreibt:

    Der PKW (Motorrad) ist dem Deutschen das, was dem Amerikaner sein Kleinwaffenprivileg ist. Da (die letzte Bastion der Freiheit in BRD-Land) lässt er sich auch nicht dreinreden!
    Tja, manche setzen das Gefährt auch so, als Waffe/Werkzeug, ein.
    Kannste wenig gegen machen, höchstens mit ner Brenneke cal 12

    2017-> https://www.bz-berlin.de/data/uploads/2017/05/pkw-karstadt_1495772701-768×432.jpg

    …aber wer hat in BRD-Land, sowas schon!

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  2. STEFAN MATUN schreibt:

    Hat dies auf My Blog rebloggt.

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  3. alphachamber schreibt:

    „Denkt mal darüber einfach nach…“ DIe wenigen Deutschen mit Verstand tun das sicher. Ptoblem ist, den Politikern ist egal was wir denken… Jetzt sieht man dass „sie was tun“. Im englischen nennt man das „political kneejerk reaction“ – eine hilf-und hirnlose Reaktion, die einem einen Namen Macht und in die Medien bring. Alles laeuft heute darauf aus…
    Bestem Gruss

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  4. alphachamber schreibt:

    Sorry fuer die „Dreckfuhler“…

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  5. ceterum_censeo schreibt:

    SEHR gut, lieber Michael Dunkel! SEHR RICHTIG!
    Das muss einfach nochmal gesagt werden. Dieser ganze Irrsinn, der hier in Deutschland abläuft!

    Es gibt ja auch noch einen weiteren Aspekt, auf den ich mich nachfolgend beziehe:

    Stickum und offenbar von der Öffentlichkeit unbemerkt hat das verbuntete Kasperltheater in Berlin (ehemals ‚Bundestag‘) Mitte Januar einen Antrag durchgewunken, der – über die bisher schon Xtensiven Möglichkeiten hinaus – die flächendeckende ‚Bepflasterung ‚, ja sogar GANZER STÄDTE, mit ‚Tempo – 30 – Zonen ermöglichen soll. (Dafür müssen – natürlich in dieser Hysterischen Umgebung – auch die ‚Umwelt‘ und die ‚Energieeinsparung‘ herhalten).

    Das hat natürlich – sh. vor: – mit ‚Verkehrssicherheit NICHTS mehr zu tun – vielmehr, wie auch hiesige Erfahrungen mit über Nacht dahingeklatschten 30-er Zonen zeigen, nur noch der ABZOCKER, wo denn auch füglich von Behörde und Polizei geradezu lustvoll nach Heckenschützenmanier HETZJAGD auf Autofahrer gemacht wird.
    Auch Jens Gnisa, Direktor eines Amtsgerichts,sowie bisheriger Vorsitzender des Deutschen Richterbundes, hat das vor einiger Zeit bereits angesprochen. – Dazu gleich noch.

    Aber zurück zu Tempo 130 ‚:

    Auch der sogenannte „ADAC“ (?) der doch angeblich die Interessen der Autofahrer vertritt, ist da inzwischen gegenüber dem Zeitgeist eingeknickt, mit erbärmlichster „Begründung“. Obwohl sich in einer wohl vom ADAC veranstaltete Umfrage unter den Mitgliedern nur eine Minderheit für eine solche Gängelung ausspricht, über 50 % aber dagegen, knickt dieser hündische Verein, der von einem Skandal zum anderen taumelt, und von einem Super Fettnapf zum anderen, kriecherisch ein:
    Man stehe ‚Tempo 130 nicht mehr ablehnend gegenüber“

    . Grund genug für eine hiesige rote SOZI – Zeitung (Medienverbund SPD), vor einigen Tagen genüßlich – auf der Titelseite – damit ‚aufzumachen‘: „Kehrtwende beim ADAC: Tempolimit 130 möglich“ (sic!)

    Und ich bedaure fast, angesichts bereits früher Kündigung, daß ich jetzt nicht noch einmal austreten kann.
    Wäre das möäglich – der Zeitpunkt wäre JETZT!
    So bleibt mir nur noch hier zu sagen, was ich jetzt als ‚Ode an den Ungemein NICHTDEUTSCHEN Radfahrer-Interessenvertretungs Verein‘ bezeichne – und Tschüss:

    Ja – Werter „ADAC“ ? –

    – mit größter Verwunderung habe ich dieser Tage der Presse entnommen daß Ihr Verein – dem ich früher mal angehört habe – sich nicht mehr konsequent für die Interessen der schließlich doch angeblich von Ihnen vertretenen Autofahrer und wie bisher strikt gegen die von linken und die Bürger noch mehr bevormundenden Kreisen aus der Politik immer wieder geforderte Geschwindigkeitsbegrenzug auf Autobahnen einsetzt.

    Dem Vernehmen nach sollen Sie, obwohl sich wohl rund 50 % der Mitglieder GEGEN eine solche Geschwindigkeitsbegrenzung ausgesprochen haben, nicht mehr ablehnend gegenüberstehen.Dies obwohl ein weit geringerer Prozentsatz aus welchen Gründen auch immer, eine solche Maßregelung befürwortet.

    Stellt sich doch die Frage : WEN vertreten Sie eigentlich noch? – Die RADFAHRER? – Pech gehabt, da gibt’s schon andere.

    Und die Art und Weise, wie Sie auch nun wieder der unsäglichen Bürger- – und insbesondere autofahrerfeindlichen Bevormundungs- und Gängelungspolitiik insbesondere linker Autofahrerfeinde gerade das Wort reden und diesen Genossen gar noch Steilvorlagen (!) liefern, ist geradezu abartig und erbärmlich, jawohl, für einen Verein der angeblich (!) die Interessen der Autofahrer vertritt, die doch ohnehin schon an allen Ecken und Enden diffamiert (sh. unten – Sind Sie etwa auch Mitglied in jenem ‚Verein‘ ? – gemeint ist Xtinction Rebellion, die inzwischen Autofahrer generell als ‚Nazi‘ verunglimpfen *)), – verunglimpft, gegängelt und bevormundet werden.

    Wozu ist solch ein Verein eigentlich noch zu gebrauchen, der sozialistischer Gängelungs- und Bevormundungspolitik geradezu in den A…llerwertesten kriecht.
    Sie verfolgen wohl das Projekt, die Mitgliederzahl auf wenige Tausend zu drücken? Offenbar sind Sie auf dem besten Wege.

    Und übrigens – was hat man von Ihrem Haufen, der doch angeblich die Interessen der Autofahrer vertritt jemals an Protest und Vorgehen gegen die geradezu krebsartig wuchernden und großenteils willkürlich hingeklatschten Tempo – 30-er Zonen zur Gängelung und Abzocke der Autofahrer unternommen?

    Herr Gnisa, bisher Vorsitzender des Deutschen Richterbunds, hat sich vor einiger Zeit bereits mal geäußert:
    „Gnisa: Die Zahl von Bußgeldverfahren wegen Tempoverstößen deutlich zu reduzieren. Wenn Bußgelder nicht mehr den Kommunen zugutekämen, sondern an gemeinnützige Organisationen gehen müssten, würde es Blitzer nur noch geben, wo man sie braucht, und nicht mehr dort, wo vor allem die Kasse klingelt.“

    Von Ihnen – Fehlanzeige!

    Und gerade eben erst – im Januar – hat der Bundestag in einem Beschluß dem und einer weiteren unermeßlichen Ausweitung und Schaffung weitere und flächendeckender – ganze Kommunen umfassender – Verbreitung von „30 – er“ Zonen Vorschub geleistet.

    Und wo waren Sie?
    Das können Sie doch unmöglich übersehen haben!

    Wohl damit ausgelastet, die jüngste Beitragserhöhung für die Mitglieder umzusetzen?

    Mitgliedschaft bei Ihnen – wofür?

    Und – endgültig – Tschüss!

    *)https://www.journalistenwatch.com/wp-content/uploads/2020/01/car_nazi.jpg

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Man mag dazu stehen, wie man will aber angesichts, einer beklagenswerten, aber letztlich doch sich in Grenzen haltenden Anzahl von Toten im Straßenverkehr – das ständige Geflenne und immer mehr Restriktionen und gar Verfolgung wie ich oben geschildert habe – und doch insbesondere aus bestimmten Kreisen der Ruf nach noch immer mehr und schärferer Gängelung.

      Vergessen wir nicht – „Tempo 130“ ist seit Jahrzehnten eins der Lieblingsprojekte sozialistischer (insbesondere der erbärmlichen Scharia Partei – Sozialisten) – Agenda.

      Und was ist dagegen mit den UNZÄHLIGEN ABGEMESSERTEN durch die von dem verbrecherischen MerKILL hereingeschafften kriminellen AsylInvasoren, pardon, “Bereicherer‘?
      Zeigt sich da die die PolitVerbrecherKaste im BuntDödelKasperlTheater auch so betroffen?
      (Und wenn die AfD – Fraktion das thematisiert, wird sie noch kollektiv niedergemacht)

      ALLES KOLLATERALSCHÄDEN? Und natürlich alles EINZELFÄLLE! Kann man halt nix machen! Nun sind sie halt tot. (a‘ la MerKILL)

      Schließlich dient das alles em Großen Ganzen‘ und einem höheren Zweck, wie wir von MerKILL‘ in Davos gerade in hellsten Farben gemalt erfahren durften!

      Die zahlreichen ‚ Erlebenden‘ wird’s freuen …..

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Man beachte:

      SOGAR Herr SCHEUER!

      – nun – der hat ja auch was gutzumachen!!!

      Scheuer kritisiert ADAC in Tempolimit-Debatte

      Berlin: Verkehrsminister Scheuer hat den ADAC für seine neutrale Haltung in der Tempolimit-Debatte scharf kritisiert. Die vielen Mitglieder, die bei der bewährten Regelung bleiben wollen, würden das dem Vorstand des Automobilclubs deutlich machen, sagte Scheuer der Bild am Sonntag.

      Zudem habe der Bundestag erst vor wenigen Wochen das bestehende System der Richtgeschwindigkeit mit überwältigender Mehrheit bestätigt.

      Am Freitag hatte der ADAC mitgeteilt, bis auf weiteres keine Empfehlung mehr an die Politik zum allgemeinen Tempolimit abzugeben, da die Meinung bei den Mitgliedern unklar sei. (???, cc.)

      Quelle: Bayern 2 Nachrichten, 26.01.2020 10:00 Uhr

      Klar – der ’shitstorm‘ kann eröfnnet werden ! –

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    • ceterum_censeo schreibt:

      „Im Grunde ist das Geschrei für Tempolimit wieder und erneut eine ideologisch aufgeblähte Debatte. In die Öffentlichkeit gezerrt, um wirklich jede noch verbliebene Freiheit auszumerzen.“

      Genau – wie auch schon zuvor gesagt – DAS ist der Punkt!
      100 % d‘ accord!

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  6. Ulfried schreibt:

    „Hat man die Toten berücksichtigt, die durch alte Leute verursacht wurden, die in ihren Bulldozern sitzen und die nicht beherrschen können?“
    Seit zig Jahren bin ich (66 ) auf fast allen Straßen Europas unterwegs als Trucker. Sowas muss ich mir von diesem Sonntags- Chauffeur jetzt anhören? Es geht dieser Politik um die Zerstörung unserer Freiheit und Mobilität. Das ist das Problem. Davon hat der Autor wahrscheinlich keine Ahnung. In allen Speditionen werden Fahrer gesucht. Also nimm dir einen Truck und beweise daß du mehr kannst als Schwatzen. Vielleicht sehen wir uns ja mal in Calais?

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    • conservo schreibt:

      @ Lieber Ulfried, danke! Auch ich reagiere leicht allergisch, wenn ich was von „Alter“ und „Geschwindigkeit“ lese. Sind wir Alten eigentlich zum Kriechgang verurteilt? (Übrigens, bitte Michael Dunkel nicht mißverstehen! Er spricht sich ja ebenso gegen diese Gängelung aus.) Ich fahre seit 1963(!) und habe im letzten Jahr die Vier-Millionen-Km-Marke erreicht – außer in den ersten beiden (Jugend!!-)Jahren absolut UNFALLFREI! Und dabei bin ich ein Schnellfahrer, Vielfahrer und „rücksichtsvoller Draufgänger“ – mit 630 PS unterm Popo gewiß eine Frage der Selbstbeherrschung und der umsichtigen Fahrweise. Was Micha Dunkel vielleicht (auch) meint: Jeder sollte selbstkritisch genug sein, seine eigene Verhaltensweise im Verkehr zu überprüfen. Ich muß nicht jede(n) überholen, um zu zeigen, daß ich ein schnelles Auto fahre. Liebe Grüße! P.
      P.S.: Michael Dunkel kennt mein Auto.

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    • ceterum_censeo schreibt:

      Lieber Ulfried,

      ich habe nicht für Herrn Dunkel zu sprechen, aber nach MEINEM persönlichen Eindruck angesichts des Artikels und der Formulierungen –
      ich bin sicher, Leute wie Du mit Deiner jahrzehntelangen Erfahrung und Fahrpraxis auch und gerade als LKW Fahrer – sind gerade eben NICHT gemeint.

      Ich beobachte auch manche Herrschaften, ob nun ‚Hut-und-Mützenträger‘ oder nicht – die finanziell wohlsituiert und gepampert durch womöglich fetteste Pensionen, (nicht nur) am Wochenende ihren dicken BMW – X 5 Panzer o.ä. aus der Garage holen und sich damit auf die Straßen begeben, als Verkehrshindernis, weil sie eben diese Panzer NICHT beherrschen. Jawohl, das habe auch ich schon beobachten können.

      Und nach meinem Eindruck von Herrn Dunkel nicht gemeint sind erfahrene Fahrer wie Du, die womöglich Millionen Kilometer ‚auf dem Buckel‘ haben.
      Und Peter drückt das jetzt hier sehr schön aus.

      Liebe Grüße

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      • Michael schreibt:

        Danke, genau dies waren meine Überlegungen. 😉 Da sind Sie mir mit meiner Antwort zuvor gekommen.

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    • Michael schreibt:

      Hi Ulfried. Ich selbst bin 69 Jahre alt und fahre einen Sportwagen. Es geht nicht um Trucker sondern um die entsetzlichen SUV, die von 80jährigen gefahren werden oder von Frauen, die kaum über das Lenkrad schauen können. Für mich sind diese SUV Bulldozer, weil sie von vielen nicht gehandhabt werden können. Also schön mal den Ball flach halten. Wer Augen im Kopf hat, sieht auch, was täglich so damit auf den Straßen passiert. Herzliche Grüße.

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      • WernerT schreibt:

        „Für mich sind diese SUV Bulldozer, weil sie von vielen nicht gehandhabt werden können.“
        … und wieder mal die SUV …
        … Dabei gibt es genug andere PS-strotzende „Panzer“ und „Bulldozer“, die nicht als SUV gelten, und trotzdem vom Fahrer nicht beherrscht werden. Es kommt definitiv überhaupt nicht auf die Bauart an, wenn jemand die Technik nicht beherrscht !
        Die meißten SUV-Fahrer fahren umsichtig und weitsichtig, weil sie sich die teuren Karren nicht zu Schrott fahren wollen. Viele kaufen sich sowas auch wegen dem Allrad, weil sie schwere Wohnwagen oder sonstige Anhänger ziehen wollen – dafür ist ein SUV immer die bessere Wahl als reiner Frond- oder Heckantrieb. Außerdem dürfen wegen der Leichtbauweise immer weniger Autos 1500 Kg oder mehr ziehen… bei 1200/1300 Kg ist in der Regel Schluß.
        Schlimmer sind die „aufgemotzen“ tiefergelegten „Renndosen“ (Klein- und Kleinstwagen mit 150-200 PS und mehr) der „Möchtergern-Schumis“ und die Kleinlieferwagen der Paketdienste, die auf der Autobahn bei 160 KM/h nur ca. 1-2 Meter hinter mir sind … wenn ich vom Gas gehe hängen die schon auf meiner Stoßstange.

        „Also schön mal den Ball flach halten“.

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  7. johannesstreck schreibt:

    Ach, die Verkehrstoten mal wieder. Viermal mehr Menschen sterben bei Haushalts- und Freizeitunfällen. Und noch mehr bei Infektionen, die man sich in Krankenhäusern holen kann.

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  8. bamboo schreibt:

    Tempo 30 brauch man nicht mehr einführen, in meinem NRW Städtchen komme ich kilometerweise nicht mal auf 45, viele zockeln schon mit 35 durch die Gegend.

    Da wo man Verkehrsbedingt langsam fahren sollte da geben viele Gas und da wo man schneller fahren könnte, breite Straße gut nach beiden Fahrbahnseiten einsehbar, wird langsam gefahren aber sobald eine Ampel kommt um den Nachfolgenden vor der Ampel hängen zu lassen wird Gas gegeben.

    Was machen dann die vielen ‚Neubürger‘ die gerade auf Steuerzahlerstkosten PKW Führerscheine machen wenn die hier nur so schnell fahren kann wie die meisten von denen Sprinten können, dann ist das Auto nur noch Lastenträger für Einkaufsfahrten, Kita und Schule.
    Bekommt man als einheimischer eher selten den PKW Führerschein, meist ist nur eine Erweiterung der Führerscheine für LKW, mit ohne Gefahrstoffe drin, aber PKW habe ich davor noch nie gehört.

    Vielleicht wird das mit den Tempobeschränkungen wieder aufgehoben wenn sich die Neubürger beschweren, die finden für ihre Probleme immer offene Ohren, nur der einheimische nicht, der soll zücken bis die Schwarte kracht.

    Ein Fernfahrer hat sich ja gemeldet, ich will nicht wissen was die Jungs heute im Verkehr alles erleben, ich bin nach 20-25 in meinem Kaff schon satt und sehne mich nach Ende 70er und Anfang der 80er zurück (Verkehrstechnisch).

    Dazu kommt die Parkplatznot in den Städten die vielfach ausgelöst durch Arbeitslosigkeit den ganzen Tag parken und nur ein oder zweimal die Woche zum Einkaufen bewegt werden.

    Alleine das bei den vielen Klamotten die seit der Finazzkrise die letzten Jahre passiert ist müssten eigentlich vor jedem Rathaus 100.000 kampieren, so viele das die Polizei nicht nachkommen mit ihren paar man, und das in jedem Kaff dann wäre der Spuk schnell vorbei.

    Fahre seit 37 Jahren.

    OT: Clan Kriminalität, die hat man von Anfang an gelassen, als die Dienste in den 80ern und dann 90ern mitbekamen wie viel Geld die umsetzen hat man die als Wirtschaftliche Größe einfach in Ruhe gelassen. Es geht vieles nur um Kohle aber niemals Never um die Menschen, die sind nur Mittel zum Zweck und in jedem Land mittlerweile Verfügungsmasse.

    Gruß

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  9. L.Bagusch schreibt:

    Hallo Conservo,
    ich kann deinen Frust komplett verstehen !
    Was auch noch nervig und gefährlich ist, daß viele Leute den Abstand nicht einhalten auf den Straßen und Autobahnen.
    Ich halte immer Abstand und es ärgert mich wenn irgend ein Blödmensch sich dazwischen drängelt !
    Für mich sind das siuzidgefährdet Minusmenschen die keine Rücksicht auf die vernünftigen Verkehrsteilnehmer nehmen und auch deren Leben riskieren.
    Kurzum:
    Vollidioten denen ich gerne mal zeigen will wo der Frosch die Locken hat !

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