„Erbarmungswürdig“: Mustergültiger Linkspopulismus

(www.conservo.wordpress.com)

Von altmod *)

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Wieder eine peinliche Entgleisung des SPD-Vorsitzenden

Bis Samstag schmückte die Forderung von Sigmar Gabriel nach einem „Solidarpakt für die einheimische Bevölkerung“ noch die obersten Ränge der Schlagzeilen in der „Qualitätspresse“. Einen Tag später muss man schon Suchmaschinen bemühen, um an die Meldung zu gelangen. Offensichtlich war den intellektuellen Linksmedien das sich entwickelnde Spektakel peinlich geworden.

Es müsse mehr Geld für sozialen Wohnungsbau und mehr Kita-Plätze „für alle“ geben, und kleinere Renten müssten aufgestockt werden, hatte Gabriel am Donnerstag in einer der Quatsch- und Tratsch-Sendungen des Regierungsfernsehens gefordert. Es gehe um den Zusammenhalt der Gesellschaft, denn im Blick auf die Flüchtlinge „höre er aus der Mitte der Gesellschaft: Für die macht ihr alles, für uns macht ihr nichts“. Dies sei „supergefährlich“.

Da war denn auch zu lesen, dass Finanzminister Wolfgang Schäuble „gegenhält“: „Wenn wir Flüchtlingen – Menschen, die in bitterer Not sind – nur noch helfen dürfen, wenn wir anderen, die nicht in so bitterer Not sind, das gleiche geben oder mehr, dann ist daserbarmungswürdig.“

Auch wenn ich zu dem Moralisten Schäuble ebenso gewissse Vorbehalte hege, trifft er mit seiner Aussage die eigentliche Essenz, der SPD-Politik: populistische Charakterlosigkeit und dumpfe Anbiederung an das für blöde gehaltene Volk. Der gewohnheitsmäßig pöbelnde Vizevorsitzende der SPD, Ralf Stegner reagierte denn per Twitter in gewohnter obsessiver Dummheit: „Wenn Schäuble es „erbarmungswürdig“ nennt, für sozialen Zusammenhalt zu sorgen, hat er nichts begriffen und versagt beim Kampf gegen Rechts!“

Ich habe mich hier schon einmal gefragt, wie heruntergekommen die SPD sein muss, dass sie auf eine Person wie Gabriel setzen musste – und Ralf Stegner sollte man ergänzend anmerken. Ich hatte den Journalisten Wolfram Weimer zitiert, der von Gabriel als dem „Lothar Matthäus der Politik“ sprach. Der war wenigstens als Fußballer erfolgreich und Lothar Matthäus könnte inzwischen sich beleidigt fühlen, wenn er mit so einem wie dem Harzer Roller, alias Sigi-Pop, dem Glühbirnen-Killer, Atom-Terminator und Pack- und Pöbel-Experten aus Goslar verglichen wird.

Was treibt den Populisten S. Gabriel um, sich immer mit neuer Torheit ins Gespräch zu bringen. Pure Verzweiflung über der Niedergang seiner einst so stolzen Partei?

Seit Jahren betreibt die SPD mit ihren intellektuell minderbedarften Spitzenleuten nichts anderes als opportunistische Politik, um (vergeblich) die Gunst der Massen zu gewinnen. Wenn mal einer notwendige unpopuläre und tatsächlich weiterführende Maßnahmen ergreift, wie der SPD-Kanzler Gerd Schröder mit seiner Agenda 2010, wird er baldigst geschasst. Der SPD laufen die Wähler davon wie der evangelischen Kirche die Gläubigen. So dienen solche Forderungen wie die nach dem „Solidarpakt“ nur zur Manipulation und Instrumentalisierung der Bevölkerung für eigene Zwecke. Damit wären wir beim Wesen dessen was “Populismus” bedeutet und was in den „Wahrheitsmedien“ ausschließlich mit der Präposition „Rechts“ verwendet wird.

Was Gabriel, Nahles, Maas, Stegner und Genossen von sich geben, ist ein Exempel für Hilflosigkeit und die Unfähigkeit, die aktuellen Probleme überhaupt auch nur am Rande zu erfassen.

Mit Gabriel & Gen. wird klar, dass die SPD zur nutzlosesten Partei geworden ist – der ein Purgatorium a la F.D.P. zu wünschen wäre und das baldigste Verschwinden aus verantwortlicher Position. Ohne “Erbarmen”.

*) „altmod“ ist Blogger (altmod.de), Facharzt und Philosoph sowie regelmäßiger Kolumnist bei conservo

www.conservo.wordpress.com

29.02.2016

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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Eine Antwort zu „Erbarmungswürdig“: Mustergültiger Linkspopulismus

  1. greypanter schreibt:

    Bravo!
    Endlich wird ein Schlagwort aufgegriffen, das schon lange als unentdeckte Waffe bereit liegt:
    Der Linkspopulismus.

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