Cannabis: Auffälligkeiten im Verhalten deutscher Parteien

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

Cannabis ist derzeit in aller Munde. „Heilmittel“, „Schmerzmittel“, „Trostmittel“ usw. lauten oft die wenig präzisen Begriffe, mit denen die Forderung nach „Cannabis an jedermann“ untermauert werden soll.

Doch Vorsicht! Es stimmt mich aus langer Erfahrung mit den Öko-Fuzzies dieser Republik immer nachdenklich, wenn ´mal wieder die Grünen einer „Befreiungsbewegung für die Menschen da draußen“ vorangehen, zumal sie generell – und etliche herausragende grüne „Stoff-Experten“ im Besonderen (Beck läßt grüßen) – über eine ausgewiesene Expertise für exotische Pflanzen zu verfügen scheinen.

Zudem verdrießt mich der lautstarke und besserwisserische Ton, durch den mit dem Leid ernsthaft betroffener Patienten so auf die Tränendrüsen gedrückt wird, daß man ein schlechtes Gewissen (eingeredet) bekommt, wenn man der Freigabe von Cannabis skeptisch gegenübersteht.

Nun bin ich kein Arzt, der das Für und Wider medizinisch begründen könnte, sondern Kolumnist, der sich eher um die Umstände der öffentlichen Debatte kümmert. Und beim Thema Cannabis ist dies mehr als angebracht.

Als politischer Mensch neige ich dazu, mir die Dinge des Tages durch eine Parteibrille anzuschauen – notabene durch eine Partei-Wechselbrille, die wechselseitig einen Blick auf die Sozis erlaubt oder die Christdemokraten, die Grünen, die ganz Linken oder die Konservativen. Wenn man seine Beobachtungen zusammenträgt, stößt man in der Cannabis-Diskussion auf Auffälligkeiten der Parteipräferenzen.

Dazu fand ich einen nachdenklich stimmenden Hinweis auf dem „Nachtgesprächblog“ meines Freundes Reiner Schöne (https://nachtgespraechblog.wordpress.com/2017/03/22/welche-partei-in-deutschland-verhaelt-sich-merkwuerdig/):

„Die Frage stellt sich jetzt nicht nach den politischen Ansichten, sondern hier wird auf das allgemeine Verhalten abgezielt. (…) Also öffentliches Auftreten, das man komisch und bizarr nennen könnte, und wo man sich als Normalbürger unweigerlich die Frage stellen muß, was diese Leute rauchen.

Die Antwort könnte das Folgende sein. Es geht dabei um die Freigabe von Cannabis, also die Legalisierung von Hanf. Hier stimmten folgende Parteien zu, also

für Freigabe von Cannabis:

SPD zu 53,3%

Grüne zu 85,8%

Linke zu 74,1%

Ablehnung der Freigabe von Cannabis:

CDU zu 69,3 %

FDP zu 47,3 %

AfD zu 67,5 %

(Quelle: http://blogs.taz.de/drogerie/2016/12/19/cannabis-seltsame-umfrageergebnisse/)“

Übrigens, es ist wohl kein Zufall, daß die Parteien, die sich besonders stark für die Freigabe von Cannabis einsetzen, nicht nur nicht meiner politischen Präferenz entsprechen, sondern am ehesten dazu neigen, gefährlichen politischen Unfug anzurichten. Ob das ausreichend Erklärung findet im Hanf-Genuß dieser Klientel? Vermutlich gehört zu Letzterem noch mehr hinzu…

(https://civey.com/umfragen/auswertung-cannabis-umfrage-legalisierung/)

Reiner Schöne: „Sind jetzt alle Fragen beantwortet?

Mit anderen Worten, hier erklärt sich einiges. Es ist also nichts Schlimmes, keine Angst, wenn so etwas manchmal passiert – nur etwas zuviel des Guten. Wer wem nun glauben kann, steht jeden frei.

Aber Vorsicht, nicht zuviel davon konsumieren, sonst kann man evtl. genauso dumm dastehen wie so mancher Politiker!“

www.conservo.wordpress.com   23.03.2017
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Über conservo

„Conservo“ war 25 Jahre hauptamtlich in der Politik tätig. Er ist ein katholischer, fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 21 Jahren als selbständiger Politikberater sowie Publizist und war 21 Jahre lang freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er ist außerdem Verfasser von bisher 44 Büchern und Paperbacks sowie regelmäßiger Kolumnist mehrerer Medienorgane und Blogs. conservo ist ein überzeugter Europäer, für ein Europa der Vaterländer – auf christlich-abendländischem Fundament. Als Mitbegründer der Deutschen Konservativen e. V., Hamburg, und deren Chefkorrespondent spricht und schreibt er grundsätzlich auch in deren Sinn, d. h. die Meinungen von conservo entsprechen der grundsätzlichen Linie der Deutschen Konservativen e.V.
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Eine Antwort zu Cannabis: Auffälligkeiten im Verhalten deutscher Parteien

  1. karlschippendraht schreibt:

    Es ist doch logisch dass Kiffer und Psychopaten – daraus rekrutiert sich ja mehrheitlich das linksgrüne Spektrum – entsprechend ihrem typischen Krankheitsmerkmal normales Lebensverhalten als unnormal empfinden und ihre eigenes verkifftes und verkorkstes Vegetieren als Normalität propagieren. Bei völliger Freigabe von Rauschgiften würde sich zumindest e i n
    positver Aspekt einstellen : Dummheit und Asozialität würden sich selbst ausrotten .

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