Gottvertrauen? Oder benötigen wir keine Hilfe in der Krise?

(www.conservo.wordpress.com)

Von Peter Helmes

„Die Zahl der Kirchenaustritte ist in diesem Jahr in Köln erneut deutlich gestiegen“, meldet der Kölner Stadtanzeiger, und ähnliche Meldungen dürfte es auch aus anderen Landesteilen geben.

Klar, die Meldung aus Köln dürfte dem „allgemeinen Volksempfinden“ entsprechen: „Verdammter Coronavirus! Und was ist mit Eurem Gott? Wie kann er eine solche Pandemie zulassen? Ich denke, Gott liebt uns? Nein, er muß uns hassen; denn sonst hätte er uns vor einer solchen Qual bewahrt…“.

So oder ähnlich dürften viele Menschen in unseren Landen denken. Erst recht jene, die mittel- oder gar unmittelbar vom Coronavirus betroffen sind. „Gott ist allmächtig“, haben wir weiland im Religionsunterricht gelernt. Ja wirklich? Und wo ist er jetzt?

Und da die anderen, die Atheisten. Sie empfinden Bestätigung, vielleicht sogar Genugtuung ob der Situation. „Haben wir doch schon immer gesagt, daß es Gott nicht gibt!“

Ich will das jetzt nicht vertiefen. Es mag jeder mit sich selbst ausmachen. Aber eine Bemerkung sei mir erlaubt: Alle diese Meinungen gehen von einer falschen Voraussetzung aus:

Es gibt keinen Wunsch-Gott! Keinen „gütigen Gott, der dort oben im Himmel thront, seinen langen, weißen Rauschebart streichelt und huldvoll auf die Menschheit herabblickt…“ Nein, Gott kommt nicht, wenn wir ihn rufen. Es wäre aber auch zu einfach. Nein, Gott ist der Herr über Leben und Tod, über Krankheit und Not – und kein Zauberwesen.

Ich muß nicht an ihn glauben, ich muß ihn nicht fühlen und hören. Aber ob ich will oder nicht, er ist da. „Er ist da“, ist eine rein metaphysische Betrachtung. Ich kann Gott nicht anfassen. Aber ich kann zu ihm beten. Nicht frömmlerisch, sondern Halt suchend. Wenn ich glaube, weiß ich, daß er da ist.

Ob „die Kirche“ mir dabei hilft? „Not lehrt beten“, heißt es. Ja, aber wo sind denn die Kirchen in dieser Notlage, wo beten sie? Wo spenden sie Trost? Oder machen wir es uns zu einfach? Motto: Wenn die Lage schwierig ist, muß Gott helfen. Muß er?

Gottvertrauen

In verschiedenen Religionen, erst recht im Christentum, gibt es das „Gottvertrauen“, die Hingabe an einen Gott. Auch nach der Ideologie des Islam gibt es die Hingabe an Allah und an seinen Propheten, im Judentum das Vertrauen auf Jahweh. In östlichen Religionen, beispielsweise im Buddhismus, Konfuzianismus oder Daoismus, gibt es das Vertrauen und die Hingabe in das Werden und Vergehen und die Reinkarnation (Wiedergeburt) oder an eine natürliche Ordnung (etwa als Dao).

In einigen ethnischen Religionen gibt es das Ideal vom Leben im Einklang mit der Natur und das Vertrauen auf die natürliche Ordnung der Dinge – eine andere Art des Vertrauens auf höhere Mächte. Also: Im Menschen scheint es eine Sehnsucht nach Gott zu geben, nach seinem Segen, seinem Schutz.

Doch vielen Christen scheint dieser Glaube abhandengekommen zu sein, als ob sie sich seiner schämen. Doch jetzt, in der Krise, besinnen sich viele Christen wieder auf Gott und erflehen seine Hilfe. Zwar treten viele aus der Kirche aus, aber heißt dies, sie seien nicht mehr gläubig? Ist es nicht viel mehr so, daß sie (ver)zweifeln an der aktuellen Haltung der Kirche und erst recht ihrer Repräsentanten. Geben die Kirchenmänner noch Halt? Verkünden Sie noch den Glauben an Gott, oder vertiefen sie die Zweifel?

Wenn die aktuelle Krise ein Gutes hat, dann dies: Die Menschen denken wieder nach „über Gott und die Welt“. Sie denken wieder nach über ihren Glauben und ihre Kirche. Zu hoffen ist, daß die Kirchen die damit einhergehende Chance kapieren und nutzen, sich lösen von ihrer weltlichen Gebundenheit, zurückfinden zu Gott und seinem Gebot – und den Gläubigen wieder Rat und Trost spenden, anstatt ihnen immer mehr Zweifel einzusäen.

Wie schön, daß Geistliche – in der nämlichen Dözese, die jetzt vermehrte Kirchenaustritte meldet – in festlichen Meßgewändern durch rheinische Städte prozessieren, die Monstranz vor sich hertragend (siehe: https://philosophia-perennis.com/2020/03/23/corona-priester-tragen-den-eucharistischen-christus-segnend-durch-die-leeren-strassen/)! Das erfordert und verlangt Mut!

Muezzinruf – ein Schlachtruf

Die Moslems machen es uns vor: Sie besitzen die Kühnheit, die Krise auszunutzen und ihre Muezzinrufe über Deutschland erschallen zu lassen. Überall in Deutschland sprießen nicht nur Moscheen aus dem Boden unserer Städte, sondern auch Minarette, aus denen der Ruf des Muezzin fünfmal täglich erschallt. Man wähnt sich im Orient, erwacht aber schnell aus dem Märchen von tausend und einer Nacht; denn der Muezzinruf ist kein Abend- oder Morgengebet, sondern ein Schlachtruf, ein Aufruf zum Kampf.

Jedes Minarett, aus dem ein Muezzin ruft, steht symbolisch (und faktisch) für einen Eroberungsstützpunkt einer totalitären Gewaltideologie. Doch wir schlafen weiter. Der Islam hat eine hohe Durchsetzungsaggressivität, trifft aber auf mangelhafte Verteidigungsbereitschaft der einheimischen Bevölkerung. Das ist deutscher Alltag. Und damit ist auch die Frage beantwortet, ob Deutschland islamisiert wird.

Und: Der Muezzinruf erlaubt keine Zweifel – auch nicht die Frage nach dem Coronavirus. „Allah ist der Allmächtige“.

Der Muezzinruf – das islamische Herrschaftszeichen

Die „Schahada“, also der Ruf des Muezzins – von arab. šahida = bezeugen (auch im juristischen Sinne) abgeleitet) ist das Glaubensbekenntnis des Islams. Sie ist die erste der fünf Säulen des Islam und entspricht einem auf den Propheten Mohammed zurückgeführten Ḥadīṯh: „Wenn der Diener (Gottes) sagt: ‚Es gibt keinen Gott außer Gott‘, dann spricht der erhabene Gott: ‚Meine Engel, mein Diener weiß, daß er keinen anderen Herrn außer mir hat. Ihr seid meine Zeugen, daß ich ihm (deshalb) vergeben habe.“

Der Muezzinruf im Wortlaut:

Beim Gebetsruf (Adhan) werden nach dem viermaligen Takbir beide Teile der Schahada, eingeleitet mit aschhadu an bzw. anna? „Ich bezeuge, daß …“, jeweils zweimal gesprochen.

Die Schahada im Adhan lautet: „Aschhadu an la ilaha illa ‚llah (zweimal). Aschhadu anna Muhammadan rasulu ‚llah (zweimal). Hayya’ala s-salat (zweimal). Hayya ‚ala al-falah“ (zweimal). Auf Deutsch: „Ich bezeuge, daß es keinen Gott außer dem (einzigen) Gott (Allah) gibt (zweimal). Ich bezeuge, daß Muhammad der Gesandte Allahs ist (zweimal). Eilt zum Gebet (zweimal). Eilt zur Seligkeit“ (zweimal). (Quelle: wikipedia.org/wiki/Adh%C4%81n#Wortlaut)

Der Dschihad ist greifbar

Sagen wir es deutlich: Wozu sprechen wir dann noch von einem barmherzigen Allah? Der Islam ist eine geladene Waffe. Was soll das Gefasel von einem „barmherzigen Allah“? Allah kann nämlich nur barmherzig gegenüber Gläubigen sein, also nur zu Muslimen. Alle anderen sind die „Ungläubigen“, die man entweder zwingt, zum Islam zu konvertieren, oder wenn sie das nicht wollen, bekämpft – auch mit dem Schwert. Ein (gegenüber Ungläubigen) „friedlicher Islam“ wäre ein Widerspruch in sich und müßte auf seinen Beherrschungsanspruch („Es gibt nur EINEN Gott, Allah…“) verzichten, wäre dann aber kein Islam mehr.

Die Schahada ist das Ur-Glaubensbekenntnis des Islam! Im Klartext: Wo die Schahada erschallt, unterwirft man sich dem Islam.

Gelassenheit in Gott

Ich sehe das gelassen und danke Gott jeden Tag, daß ich den heutigen Tag noch erleben darf.

Ich könnte mir vorstellen, daß die gegenwärtige Coronaphobie viel Anschauungsmaterial für Psychiater und Psychologen bietet, die das alles aufarbeiten müssen, sobald sich der gesunde Menschenverstand wieder durchgesetzt hat.

Es gilt herauszufinden, wie ein Massenwahn gefördert wird und wie er sich ausbreitet, wobei der Massenwahn gefährlicher ist als eine Corona-Infektion. Der Corona-Virus ist eine Mutation des altbekannten Influenza-Virus. Letzterer hat Jahr für Jahr weltweit bis zu einer halben Million Menschenleben gekostet, allein in Deutschland starben daran bis zu 25 000 Bürger.

„In Nachtwächterstaaten vergangener Jahrhunderte, in der noch nicht für jedes private Problem eine öffentliche Lösung erwartet wurde, war das anders: die sog. „Russische Grippe“ forderte in den Jahren zwischen 1889 und 1895 etwa eine Million Tote, die „Spanische Grippe“ 1918/19 sogar mindestens 25 Millionen (bei einer Weltbevölkerung von 1,65 Milliarden), die „Asiatische Grippe“ Ende der 50-er Jahre des letzten Jahrhunderts immerhin zwei Millionen (davon 30.000 in D), die sog. „Hongkong-Grippe“ vor gut 50 Jahren noch einmal eine Million (davon 40.000 in D).

Verglichen mit diesen Zahlen nehmen sich die knapp 15.000 weltweiten Todesopfer, die bisher (Stand Montag, 23.3.) Opfer von Covid-19 geworden sind, vergleichsweise bescheiden aus und sind mit ein Grund dafür, warum nicht nur Verschwörungstheo-retiker, sondern auch einige ausgewiesene Experten (wie der Lungenfacharzt Wolfgang Wodarg) die ganze Aufregung um den Coronavirus für ein „Riesenfake“ halten, ein Phantom, für dessen Bekämpfung die Politiker ohne Rücksicht auf Verhältnismäßigkeit bereit sind, nicht nur die Freiheit seiner Bürger sondern die gesamte Volkswirtschaft und damit die Grundlage unseres Wohlstandes aufs Spiel zu setzen…“, relativiert Notan Dickerle die aktuellen Zahlen (https://conservo.wordpress.com/2020/03/25/corona-pandemie-einstieg-in-den-totalitaeren-ueberwachungsstaat/). Daß bald wieder der Verstand einsetzt, wäre ein echtes Gebetsanliegen.

Ein alter Priester opfert sich

Jörgen Bauer ist meinen Lesern seit vielen Jahren durch seine regelmäßigen „Gedanken zur Woche“ bekannt. In jedem seiner Beiträge fragt er: „Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?“ Heute berichtet er von einem besonderen Zeugnis Gottes – dem ergreifenden Bericht des Arztes Julian Urban, 38 Jahre alt – Arzt in der Lombardei:

„Niemals in meinen dunkelsten Albträumen habe ich mir vorgestellt, dass ich sehen und erleben könnte, was hier in unserem Krankenhaus seit drei Wochen geschieht. Der Albtraum fließt, der Fluss wird immer größer und größer. Am Anfang kamen einige von ihnen, dann Dutzende und dann Hunderte, und jetzt sind wir keine Ärzte mehr, sondern wir sind zu Sortierern auf dem Band geworden, und wir entscheiden, wer leben und wer zum Sterben nach Hause geschickt werden soll, obwohl all diese Menschen ihr ganzes Leben lang italienische Steuern gezahlt haben.

Bis vor zwei Wochen waren meine Kollegen und ich Atheisten; das war normal, weil wir Ärzte sind und gelernt haben, dass die Wissenschaft die Gegenwart Gottes ausschließt.

Ich habe immer über den Kirchgang meiner Eltern gelacht.

Vor neun Tagen kam ein 72 Jahre alter Pastor zu uns; er war ein freundlicher Mann, er hatte ernsthafte Atembeschwerden, aber er hatte eine Bibel bei sich, und wir waren beeindruckt, dass er sie den Sterbenden vorlas und ihre Hände hielt.

Wir waren alle müde, entmutigt, psychisch und physisch erschöpft, als wir Zeit hatten, ihm zuzuhören.

 Jetzt müssen wir zugeben: Wir als Menschen sind an unsere Grenzen gestoßen, mehr können wir nicht tun, und jeden Tag sterben mehr und mehr Menschen.

 Und wir sind erschöpft, wir haben zwei Kollegen, die gestorben sind, und andere sind infiziert worden. Wir haben erkannt, dass dort, wo das, was der Mensch tun kann, endet, wir Gott brauchen, und wir haben begonnen, Ihn um Hilfe zu bitten, wenn wir ein paar Minuten Zeit haben; wir reden miteinander, und wir können nicht glauben, dass wir als wilde Atheisten jetzt jeden Tag auf der Suche nach unserem Frieden sind und den Herrn bitten, uns beim Widerstand zu helfen, damit wir uns um die Kranken kümmern können. Gestern starb der 75-jährige Pastor, der bis heute, obwohl wir hier in drei Wochen mehr als 120 Tote hatten und wir alle erschöpft, zerstört waren, es geschafft hatte, uns trotz seines Zustands und unserer Schwierigkeiten einen FRIEDEN zu bringen, den wir nicht mehr zu finden hofften.

Der Pastor ist zum Herrn gegangen, und bald werden auch wir ihm folgen, wenn er so weitermacht.

Ich war seit 6 Tagen nicht zu Hause, ich weiß nicht, wann ich zuletzt gegessen habe, und mir wird meine Nutzlosigkeit auf dieser Erde bewusst, und ich möchte meinen letzten Atemzug der Hilfe für andere widmen. Ich bin glücklich, zu Gott zurückgekehrt zu sein, während ich vom Leiden und Tod meiner Mitmenschen umgeben bin.“ (Zeugenaussagen gesammelt von: Gianni Giardinelli)

pastor

Pater Giuseppe Berardeli

(c) Oratorio Casigno

Die gleiche Geschichte übermittelt uns Dr. David Berger:

Corona: Katholischer Priester überlässt sein Beatmungsgerät einem Jüngeren und verstirbt

Von David Berger

In Italien ist ein an Corona erkrankter katholischer Priester, der das Beatmungsgerät, das die Gemeinde für ihn gekauft hatte, einem jüngeren Kranken zur Verfügung stellte, an den Folgen der Virusinfektion verstorben. In aller Welt zeigen sich Menschen nun fasziniert von der heiligmäßigen Heldentat des Priesters.

Krisenzeiten sind auch immer Zeiten der Scheidung der Geister. Zeiten, in denen Niedertracht, aber auch Heiligkeit blühen. Als ein solches Vorbild der Heiligkeit feiern die Italiener derzeit den katholischen Priester Pater Giuseppe Berardeli.

Pater Giuseppe Berardeli: Bei der Seelsorge infiziert

Der katholische Priester Berardelli aus Casigno / Bergamo verstarb letzte Woche im Alter von 72 Jahren. Er hatte sich – wie viele in der Region, u.a. auch zahlreiche Priester bei ihrem pastoralen Einsatz – mit dem Corona-Virus infiziert.

Die Gemeinde hatte dem von ihr hoch geehrten Priester daraufhin rasch ein Beatmungsgerät gekauft, um sein Leben zu retten. Doch Pater Berardelli lehnte es ab und gab es stattdessen einem jüngeren Patienten, der ihm völlig unbekannt war.

„Er war ein einfacher, geradliniger Mensch, mit einer großen Freundlichkeit und Hilfsbereitschaft gegenüber allen, Gläubigen und Nicht-Gläubigen“, sagte Giuseppe Imberti, der Bürgermeister von Casnigo, laut der italienischen Nachrichtenwebsite Araberara.

Italien feiert den heiligmäßigen Priester

Obgleich es kein öffentliches Begräbnis für den Priester gab, standen nahezu alle Bewohner der Stadt auf ihren Balkonen und applaudierten, als sein Sarg auf den Friedhof überführt wurde.

Die Heldentat des Priesters hat sich inzwischen weit über Italien hinaus herumgesprochen. Der sehr bekannte katholische Geistliche James Martin aus den USA verbreitete heute die Nachricht auf seinem Twitteraccount und löste damit in den USA einen Sturm der Begeisterung für den katholischen Priester aus, den jetzt schon viele als heiligmäßigen Märtyrer feiern:

„Niemand hat eine größere Liebe denn der, der sein Leben gibt für seine Freunde“ zitiert Martin das Johannesevangelium.

Fr. Giuseppe Berardelli, a 72-year-old priest who gave a respirator (that his parishioners had purchased for him), to a younger patient (whom he did not know), has died from #coronavirus.

„Greater love has no person…“ (Jn 15:13) https://t.co/qXQ6knoE6n via @Araberara pic.twitter.com/uKxRNghire

— James Martin, SJ (@JamesMartinSJ) March 24, 2020

(Original: https://philosophia-perennis.com/2020/03/24/corona-katholischer-priester-ueberlaesst-sein-beatmungsgeraet-einem-juengeren-und-verstirbt/)

———

Für mich (P.H.), liebe Leser, muß ich die Frage meines Gottvertrauens nicht weiter untersuchen, sie hat schon lange eine Antwort gefunden. Aber vielleicht führt die Geschichte des alten Priesters den einen oder anderen Zweifelnden dazu, darüber erneut nachzudenken.

Ich bin kein Priester und kein Missionar. Jeder muß sich selbst eine Antwort geben. Für mich aber ist dies eine der eindrücklichsten Geschichten, die mich wieder einmal zum Innehalten gezwungen haben.

www.conservo.wordpress.com       25.03.2020

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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40 Antworten zu Gottvertrauen? Oder benötigen wir keine Hilfe in der Krise?

  1. Klaus Hildebrandt schreibt:

    Lieber Peter Helmes,

    vielen Dank für Ihren Kommentar, dem ich voll zustimme. Sie zitieren Jörgen Bauer und einen alten italienischen Arzt: „Jetzt müssen wir zugeben: Wir als Menschen sind an unsere Grenzen gestoßen, mehr können wir nicht tun, und jeden Tag sterben mehr und mehr Menschen.“ Genau davor habe ich gewarnt, aber die Globalisierung, also das Streben der Menschen und der Politik nach immer schneller, mehr und größer, wird uns schon die Grenzen aufzeigen. Dabei haben wir doch schon alles denkbar Wünschenswerte. Es kommt, wie es kommen musste. Hoffentlich lernen wir daraus. Auch wer an keinen Gott glaubt, kann den Zustand der Menschheit problemlos am Glaubenstrend ablesen.
    Klaus Hildebrandt

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  2. Berti schreibt:

    Ob Gott Bodenpersonal u. -Anlagen (Gebetshäuser) benötigt?…
    Glaube sollte was strikt persönliches sein u. bleiben.

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  3. lang nicht gehört schreibt:

    Ticket to heaven – Dire Straits (Mark K.) :- )

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  4. Ingrid schreibt:

    Lieber Peter, auch wir sind vor einigen Jahren aus der Kirche ausgetreten, weil uns die Institution Kirche, durch ihr Verhalten zum Austritt gezwungen hat.

    Mein Mann war im Posaunenchor und andere Familienmitglieder Lektoren und alle haben sich sehr in die kirchliche Gemeinschaft eingebracht.

    Unser Austritt hatte nicht mit unserem Glauben an Gott zu tun, der ist uns dabei nicht verloren gegangen.
    Da ich seit meiner Jugend Yoga und Reiki mache mit Medidation, ist mein Gottebild nicht das der Kirche, sondern ein anderes.

    Ich empfinde die Kraft Gottes als starke Energie die durch mich hindurchfließt, die mich immer geheilt hat und mit der ich auch
    anderen Menschen Kraft geben kann.

    Gott ist für mich so einfach und doch so vielfältig, dass es für jeden Menschen einfach sein sollte, ihn in großer Not anzurufen und um Hilfe zu bitten.

    Alkeine schon dieser Akt ist Meditation und dieses in sich selbst vertiefen, heilt viele Wunden und überträgt Kraft auch an jeden der nicht an Gott glaubt.

    Gerade jetzt wo wir mit diesen Botschaften überschwemmt werden und der Tod, der von unsere Spassgesellschaft gar nicht wahrgenommen wurde, wieder in den Mittelpunkt gerat ist, da merken viele Menschen was ihnen fehlt, nämlich der Zusammenhalt der Menschen mit Gott.

    Hoffen wir, dass ihn viele wieder finden werden, in welcher Form auch immer.
    Liebe Grüße Ingrid

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  5. theresa geissler schreibt:

    Dies Musste ja kommen:
    Bericht in der „Alkmaarsche Courant“(=Zeitung) von heute Morgen! Ein Skandal! Ich versuche, es mal zu übersetzen:
    „Kinder sind mitschuldig an den Opfern des Coronavirus. So scheibt Pfarrer Agteresch an die Kinder in der Bethelgemeinde, einer streng-evangelischer Kirchgemeinde in Werkendam“(liegt im Kreisen Rotterdams)
    „“,Eine ganz schlimme Krankheit ist in der Welt getreten‘, schreibt Agteresch. ‚So schlimm, dass Menschen daran sterben. (…) Du sollst besser beten, ob der Herrgott sich dir und alle Menschen in der Gemeinden zu behalten erwünscht. Euch alle wird bestimmt nachgedacht haben, wie das alles so gekommen ist. Es ist wegen useren Sünden. Der Herrgott wohnt im Himmel und spürt von dort aus sehr viele böse Sachen bei den Erwachsenen UND bei den Kindern. Deshalb ist der Herrgott zornig auf uns uns schickt er uns eine Krankheit. Gott schickt uns dem Coronavirus um uns zu strafen. Weshalb? Der Herrgott will, dass du anfanst zum beten. Der Herrgott wil, dass du mit den falschen Dingen Schluss machst. Der Herrgott will, dass du deine schöne Sachen nicht länger allzu sehr liebst. Der Herrgott will, dass du nicht länger allzu viel Zeit hinter deinen Computer spendierst‘

    Pädagogin Marina van der Wal ist erschrocken über dem Text ins nennt ihn ein Skandal (sie also auch) ‚Erschreckend, liebelos und gefährlich! Am ende sagt er zu jedem Kind: Du bist für den Tod der Menschen mitverantwortlich. Jetzt wird das eine Kind zu den Anderen sagen: DU bist daran Schuld. Pädagogisch ist das schädlich. Emotionell und soziell ist er äusserst gefährlich tatig; er sollte sich schämen!‘

    Agteresch, der bevor er Pfarrer wurde, Arzt war, betrachtet seinen Brief als einen Diagnosen. ‚Ich bearbeite einen Fazit: dass die Kinder ein es neuen Herzen brauchen. Seit dem Sündenfall sind alle Leute sündig, die Kinder ebenso. Ich will nicht nur Angst machen, aber auch darauf weisen, was der bester Medizin ist.'“

    Jedenfalls, M e i n Blut hat gekocht, als ich dieses gelesen habe! Wer mich etwa besser kennt, weisst, dass ich sicherlich für bestimmte Glauben von anderen Menschen Respekt haben kánn, das liegt gar an der Art. Aber auf dieser Art…. Nein und nochmal nein!!!

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    • Ingrid schreibt:

      Genau dieses war der Grund für unseren Kirchenaustritt.
      Das Mittelalter hat wieder zugeschlagen und die dummen Pfaffen wollen uns ein bösen strafenden Gott vermitteln und auch noch unsere Kinder verderben.
      Noch nicht mal beim Tod meiner Tochter und ihres Freundes habe ich Gott die Schuld gegeben, denn sie sind durch das Fehlverhalten andere alkoholisierte Menschen gestorben und Gott hat mir in dieser schwerer Zeit den Halt gegeben.

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      • theresa geissler schreibt:

        Ach, liebe Ingrid, Du solltest mal so denken: Solche Pfaffen sind jedenfalls nicht geeignet für ihre Aufgabe (falls man glaubt). Denn: Sie schaffen das Bild Gottes nach IHREN Ebenbild, statt umgekehrt, wie die christliche Lehre es noch immer verschreibt.
        Obwohl sie nicht alle diesen Fehler machen. Kannst du dir z. B. vorstellen, dass Herr Berger, als er noch Priester war, solches auch einmal zu KINDERN gesagt hätte? Vielleicht irre ich mich hier, aber ich könnte mir das niemals vorstellen, nícht von ihm!
        Der Agteresch wäre besser Arzt geblieben (Obwohl, mit solchen Gedanken im Kopf….Brrrr!)

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        • gelbkehlchen schreibt:

          @theresa geissler:
          Zitat: „Sie schaffen das Bild Gottes nach IHREN Ebenbild, statt umgekehrt, wie die christliche Lehre es noch immer verschreibt.“
          Daumen hoch theresa, das hast Du aber hervorragend ausgedrückt.
          Peter Helmes hat geschrieben: „Es gibt keinen Wunsch-Gott!“
          Ich habe geschrieben: „Ich übertrage aber nicht mein menschliches Denken auf diesen Schöpfergott, der unendlich größer ist als ich selbst.“
          Es sagen alle 3 ungefähr das Gleiche aus, aber Du theresa hast es am besten ausgedrückt!

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        • Ingrid schreibt:

          Genau Theresa, da gebe ich dir voll Recht.

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        • theresa geissler schreibt:

          2gelbkehlchen, 11.24 Uhr: Vielen herzlichen Dank, aber um mal ganz ehrlich zu sein: Selbst habe ich es aus einem Roman des niederländischen Schriftstellers A. M. de Jong, ein begabter Autor sozial-realistischer Romane, die zu authentisch waren um als „Bauernromane“ benannt zu werden, obwohl sie sich fast alle am Land abspielten.
          Ein intelligenter, bereister Strassenmusikant wirft es dort dem Pfarrer mal vor die Füsse, nachdem der einen kleinen, gefühligen Jungen mit seinen theologischen „Wahrheiten“ erschöpft hat: „Unser Gott, der uns alle nach seinen Gottesbild geschaffen hat, sagst Du? Ach Mensch, du redest hier von DEINEM Gott, der du nach deinem EBENBILD geschaffen hast! Das ist etwas ganz Anderes!“

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    • conservo schreibt:

      @ Liebe Theresa, ich stimme Dir vollkommen zu. Die Mahnung dieses Herrn Unwürden ist skandalös. Ein wahrer Kinderschreck. Was der Pfarrer meint, ist höhere Theologie, die ein Kind nie und nimmer verstehen kann (und viele Erwachsene auch nicht).

      Und noch etwas – übrigens als großer Unterschied zum moslemischen Allah: Gott ist ein Liebender, kein Strafender, ein Verzeihender, kein Rächender! Allah verzeiht nur den Gläubigen und straft alle Ungläubigen.

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      • theresa geissler schreibt:

        Lieber Peter,
        Völlig zurecht schreibst Du:
        „Was der Pfarrer meint, ist höhere Theologie, die ein Kind nie und nimmer verstehen kann (und viele Erwachsene auch nicht).“
        Eben! Und das wichtigste hier: Er selbst an erster Stelle nicht!
        Sehe auch mein Antwort an Ingrid um 10.00 Uhr: Solche Pfarrer sind nicht für dem Amt geeignet: Sie treten einfach herum wie Elephanten im Porzellankisten!

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      • Ingrid schreibt:

        Ja Peter, genau das habe ich vergessen zu schreiben.
        GOTT IST DIE LIEBE und nicht das Verderben.
        ER hat dieses starke Gefühl in uns Menschen gesetzt.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      theresa und Ingrid, ich sprecht mir beide aus der Seele. Ich kenne diese Erfahrung nur zu Genüge vom Kommunion- und Beichtunterricht 1960/1961 als 8- und 9-jähriges Kind in der Kirchengemeinde St. Stephanus unter Pfarrer Halbeisen und Kaplan Booms in Heessen bei Hamm (heute zu Hamm/Westfalen gehörig) im Bistum Münster.

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      • theresa geissler schreibt:

        Ach, wie schlimm für dich! Zum Glück kann ich denn noch sagen, wir hatten in der Gemeinde zufällig ziemlich ’neutralen‘ Pfarrer, von welchen einer sogar ein richtiger ‚Spassvogel‘ war.

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  6. Beter schreibt:

    Ein erstaunlicher Artikel, den ich hier gar nicht erwartet hätte. Es gibt eine alte Geschichte von einem Turmbau, dem sich Gott durch Sprachenverwirrung widersetzte. Vielleicht sollten wir nicht nur nach Gott rufen oder ihn verfluchen, sondern auch über unseren Größenwahn nachdenken und unserem Streben eine neue Richtung geben. Die Kirche hatte das einmal Umkehr genannt. Den Feiertag dazu haben wir ja abgeschafft.

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  7. gelbkehlchen schreibt:

    Ich vermute und glaube ganz stark an einen guten, personalen Schöpfergott. Das entscheidende Indiz für die Annahme eines Schöpfergottes ist für mich die hochintelligente Mathematik, die im ganzen Universum existiert und die nach meiner Meinung nicht durch Zufall entstanden sein kann. Wir Menschen haben diese Mathematik zwar aufgebaut und entwickelt, wir haben sie aber nicht in das Universum hineingelegt. Das ist für mich der Grund, an einen Schöpfergott zu glauben. Ich übertrage aber nicht mein menschliches Denken auf diesen Schöpfergott, der unendlich größer ist als ich selbst. Deswegen kenne ich sein Denken nicht, ich kenne auch seine Moral nicht. Aber dieser Schöpfergott hat uns Menschen die Vernunft gegeben und nach meiner Meinung muss Moral und Vernunft eng miteinander verknüpft sein. Moral ist nicht dazu da, seinen Geltungstrieb zu befriedigen, wie das eben viele so genannte Gutmenschen tun, sondern Moral ist dazu da, das Zusammenleben von uns Menschen zu regeln. Und diese Regeln sollten meiner Meinung nach immer mit Vernunft zu tun haben. Nach meiner Meinung entscheiden also wir Menschen über Gut und Böse, und diese Entscheidung sollte mit Vernunft zu tun haben. So ist meine Meinung.
    Die Prozession in Grevenbroich berührt mich sehr, denn ich bin seit frühester Kindheit in katholischer Umgebung, Sauerland und Münsterland, sozialisiert.

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  8. Jörg schreibt:

    Ich glaube an Gott. In der DDR waren wir Mitglied in der Evangelischen Kirche. Aber so, wie sich Kirchenvertreter öffentlich verhalten haben, sind wir in den 90er Jahren ausgetreten. Dass dieses der richtige Schritt war, zeigt uns das Verhalten der Bischöfe Bedford-Strohm und Marx bezüglich des immer stärker werdenden Islam. Diese „Kirchenvertreter“ haben ihren Glauben längst „an den Nagel“ gehängt.

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    • Semenchkare schreibt:

      So ging es mir als Kind in den 70igern…
      Seitdem bin ich Atheist! Sämtliche Pfaffen sind mir zuwieder.
      Wer Gottes Gebote schätzt und lebt, sollte in eine christliche Freikirche. Gibts sowas überhaupt ausserhalb Amerikas?

      Ansonsten: Der Artikel, ein sehr persönliches Statement zum Glauben.

      …Und da die anderen, die Atheisten. Sie empfinden Bestätigung, vielleicht sogar Genugtuung ob der Situation. „Haben wir doch schon immer gesagt, daß es Gott nicht gibt!“ …

      Genugtuung… ICH NICHT!

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  9. Semenchkare schreibt:

    …ja mach Sisha auf, Corona regelt den Rest

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  10. Gudrun Enigmayr schreibt:

    Dave Allen sel. A. stellte einmal die nicht unplausible These auf, daß Gott die Atheisten mehr liebt, weil sie nicht ständig herumjammern und etwas von ihm wollen.

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Naja, wenn die Atheisten linksgrüne Kommunisten sind, jammern sie aber ihre menschlichen Götter, den roten Adel, an wie Lenin, Stalin, Mao, KIM in Nordkorea, usw. wegen der Umverteilung an, weil sie selber zu faul und zu blöde zum Arbeiten sind. Anstatt sich auf seine eigenen Kräfte, auf seine eigene Muskelzellen, auf seine eigenen Gehirnszellen zu besinnen. Es gibt auch den Spruch: „Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott!“ Eine typische linksgrüne Jammerin ist zur Zeit die Lebefrau Jutta von Ditfurth, die AfDler anstecken wollte, nun selber Corona hat, und am jammern und am betteln ist. Anstatt selber zu arbeiten. Die immer von der Umverteilung von fleißig nach faul gelebt hat.

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    • theresa geissler schreibt:

      Irgendwie ist das ein Guter!

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  11. text030 schreibt:

    Viele auf diesem Blog kennen meine Kommentare. Vielleicht kann mir hier jemand verraten, weshalb ich auf Jouwatch gesperrt wurde – vielleicht haben Leser ähnliche Erfahrungen.

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    • conservo schreibt:

      @text030: Das erschließt sich mir überhaupt nicht. Sie gehören seit vielen Jahren – ja, von Anfang an – zu den Kommentatoren auf conservo. Immer interessant, nie etwas zu beanstanden!
      Vielleicht eine Verwechslung bei Jouwatch???

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      • text030 schreibt:

        Habe an die Redaktion geschrieben. Auch in der Vergangenheit gab es Probleme, die nie beantwortet wurden. Eine generelle Sperrung ist neu. Vorab lieben Dank für die Antwort. Für politisch Verfolgte der ehem. DDR ist eine eine Klärung der Hintergründe essenziell, da auf Grund der Biografie so Re-Traumatisierungen getriggert werden.

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    • Ingrid schreibt:

      Mir geht das genauso @text030.
      Discus sperrt mich mit einem Schlüssel.
      Ich habe nie was falsches gesagt.
      Ist mir aber egal , denn ich muss ja nicht überall mitreden. Mir reicht conservo!👍

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    • gelbkehlchen schreibt:

      Mich hat vor vielleicht 10 Jahren mal Welt online gesperrt. Nicht schlimm, ich sage wie Ingrid, dass ich nicht überall kommentieren muss.

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  12. Aufbruch schreibt:

    „Geben die Kirchenmänner noch Halt? Verkünden Sie noch den Glauben an Gott, oder vertiefen sie die Zweifel?“ Eine sehr berechtigte Frage. Wer sind die Kirchenmänner? Für mich sind es die Vertreter der Amtskirche, die einem manchmal einen Schauer einjagen. Es sind die, die meinem, Politik machen zu müssen, wo sie Seelsorge betreiben sollten. Es sind die, die islamische Intoleranz tolerieren und sich dem Islam zu Füßen werfen. Es sind die, die ihr Kreuz abhängen, weil sie mit diesem Zeichen des Glaubens jemand beleidigen könnten. Die vielen Priester, Ordensleute und Laienhelfer, die gewissenhaft ihre Pflicht gegnüber Gott und den Menschen erfüllen, haben meine Hochachtung. Aber diejenigen, die sonntagas von der Kanzel auf die einzige Oppositiionspartei in diesem Lande eindreschen und sie als falsche Propheten bezeichnen, während den wirklich falschen Propheten des Islam gehuldigt wird, können für mich kein Vorbild sein. Im Gegenteil. Wie sagte ein ungarischer Bischof in Zeiten des „Flüchtlings“-Tsunamis und der islamischen Invasion?: Er respektiere auch die Wölfe, da sie Geschöpfe Gottes sind, aber dennoch lasse er sie nicht an seine Schäfchen. Ein weiser Mann.

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  13. Azariah schreibt:

    ist man Atheist wenn man nicht in der Kirche ist? In den Augen der Kirche sicherlich. Daher wundert es mich doch sehr, dass gerade die Kirche ihre schlimmsten Feinde ins Land holt und von Nächstenliebe spricht. Jeder der das alte Testament kennt und dessen Verlauf, der weiß das Allah ein anderer Gott ist als der unsere. Moslems beten nicht unseren Gott an, denn warum tun sie all diese Dinge, die Gott beleidigen? Ramadan, das heilige Fest um Gott zu gefallen, eine Lüge. Nur Tagsüber fasten, abends essen, trinken und Sex haben bis zum abwinken: Soll das Gott gefallen? Ende der Fastenzeit, Zeit für das Opferfest. Welch ein Hohn. Sagte Gott nicht im Buch Jesaja, an dem Blut eurer Schlachtopfer habe ich keinen Gefallen? Und steht nicht Geschrieben, Allah ist der beste Listenschmied? Sind nicht die Worte des Korans diese: „Und sie, (die Juden) waren listig, und Allah war listig, aber Allah ist der listigste von allen“. Deutlicher Hinweis der Bibel im Buch Genesis dazu: Aber die Schlange (Satan) war listiger als alle Tiere auf dem Felde und verführte den Menschen. Und mal ehrlich, gleicht das Wort Allah nicht das Bild einer Schlange? Und welch ein Hass doch im Koran geschrieben steht gegen Juden, Christen und Andersgläubige.“ Und tötet die Ungläubigen, bis nur noch Allah verehrt wird!“ Nächstenliebe die uns Jesus vermittelte, sieht anders aus. Das Wort Allah kommt von Al Illah und ist der Name des Mondgottes. Mohammed entfernte die Frau des Mondgottes aus der Kaaba, mit ihr ca.. 360 andere Götter und Kinder der Götter aus Stein. Der Mondgott blieb. Aus Al Illah wurde Allah. Auch der schwarze Stein, das heiligste des Islam, ist nichts weiter als Götzenanbetung. Und der schwarze Stein vergibt Sünden, wenn man in berührt, den Stein anbetet und küsst, so heißt es. Doch was sagt die Bibel dazu? „Ihr sollt euch keine Götzen machen und euch weder Bild noch Steinmahl aufrichten, auch keinen Stein mit Bildwerk setzen um davor zu beten. Denn das Hasst der Herr“. Und wenn der schwarze Stein Sünden vergibt, wie hoch ist das Vertrauen dann an Gott?
    Ich persönlich brauche keinen Islam, keine Kirche. Seit 30 Jahren bin ich schon aus diesem Verein draußen. Meinen Glauben habe ich aber behalten und lasse ihn mir auch nicht nehmen. Heißt es nicht, Gott ist in dir und um dich herum und nicht in einem Gebäude aus Holz und Stein? Spalte ein Stück Holz und ich werde da sein, hebe einen Stein und du wirst mich finden. (Nicht anerkanntes Evangelium Thomas).
    An Gott zu glauben, bedeutet nicht das man in der Kirche sein muss. Ich bereue meinen Austritt nicht. Zu sehr hat die Kirche Jesus Christus und Gott JHWH verraten. Übrigens wurde der Name Jahwe, der Name Gottes, von der Katholischen Kirche verbannt und durch Herr ersetzt.

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  14. Ulfried schreibt:

    Sehr gute Gedanken lieber Peter,
    du schlägst hier thematisch einen großen Bogen vom Christentum über Islam bis hin zu einer Geisel der Offenbarung (einem der apokalyptischen Reiter?): CORONA. Wie ist das zu verifizieren – worin besteht die Kausalität? Zunächst mein persönliches Credo:
    2001 bin ich zur katholischen Kirche vom Protestantismus konvertiert und würde das heute jederzeit wieder tun. Warum ist schnell erklärt:
    – Der Stifter dieser Kirche ist und bleibt Gott, der als Jesus Christus zu uns Menschen kam!
    – Den Fels Petri wird niemand überwinden auch nicht der Islam oder die Freimaurer.
    – Im heiligen Bezirk in Lourdes hatte ich im Oktober 2001 eine Spontan- Heilung, danach auch an der Enkelin (ist bezeugt und bewiesen).
    – Unsere Mutter (katholische) Kirche ist derzeit krank, einer kranken Mutter stehe ich bei und verlasse sie
    Nicht.
    – Ohne die katholische Kirche, wüsste heutzutage Niemand etwas von Jesus Christus
    – Es gab und gibt auch heute noch aufrechte Pfarrer und Bischöfe die mit Anstand und Würde ihr gegebenes Amt ausüben. Bischof Dyba, Pfr. Pietrek, Pius XII., u. v. m.
    Lieber Peter du schreibst von Religionen (Plural); hier bleibe ich bei meiner Erkenntnis und bei meinem christlich- katholischen Glauben; es gibt nur EINE Religion (Verbindung mit Gott):
    Johannes 14,6 „Jesus spricht: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ Dabei bleibt es für mich!
    Unser Herr und Gott Jesus Christus hat uns immer wieder Botschaften gesandt. In Lourdes, Fatima, und vielen anderen Orten ist vielen Menschen immer wieder die Mutter Gottes erschienen:
    https://katholisches.info/2017/05/11/roberto-de-mattei-fatima-lehrt-uns-auf-den-himmel-zu-achten/
    Es ist eine Tatsache daß Freimaurer, Illuminaten, Alt68er Pädophile etc. derzeit meine Kirche im Würgegriff haben. Das ist mir bewußt seit dem II. vatikanischen Konzil.
    Und dennoch, nur noch wenige Menschen getrauen derzeit, sich zu Jesus zu bekennen aus Angst verlacht zu werden. Na dann müssen sie halt die Alternative schlucken. Wer Gott leugnet kriegt dann was anderes, ob‘s ihm paßt oder nicht. Gott oder Götze, das ist hier der Scheidepunkt?
    Gott ist der Schöpfer, liebt Seine Kinder und bewahrt sie.
    Ein Götze tut so als wäre er der Schöpfer. Da er nichts erschaffen hat befiehlt er seinen Anhängern einen Teil derer zu vernichten die seinen Anhängern nicht folgen wollen. Da beginnt der Irrglaube der in Politik gipfelt.
    Jenen, die uns Jesus- Bekenner verlachen, denen bin ich wahrlich NICHT(!!) Rechenschaft schuldig. Aber meinem Schöpfer, Jesus Christus…
    Immer wieder hat Gott uns ermahnt und gewarnt. Selbst ist er als SEIN Wort zu uns gekommen und hat uns Menschen gelehrt.
    Vor zweitausend Jahren hat ER das Haus seines Vaters gereinigt und die Geldwechsler daraus vertrieben.
    Ich bin zuversichtlich: ER läßt SEINE Kirche nicht im Stich, darauf vertraue ich.

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  15. Mäh schreibt:

    Ich bin ein abtrünniges Schäfchen der EKD, obwohl ich zu dem Glaubensforscher und Wissenschaftler Martin Luther stehe, der sich eindeutig in seinen 95 Thesen dazu bekennt als unvollkommener Mensch sich vor Gottes jüngsten Gericht verantworten zu müssen. Durch die Unterwanderung der damals in der DDR wehrhaften Kirchen noch im Glauben verankert, könnte man in der Eitelkeit und dem Geltungsbedürfnis der Menschen meinen, dass sie häretisch mit jedem in das Bett springen, vor allem und das ist das Schlimmste in das politische Bett, wo sie fürstlich alimentiert werden. Die Nächstenliebe, den Schwachen zu helfen in der Nähe, bleibt fröhlich auf der Strecke. Wenn ich jetzt lesen muss, das immer mehr Christen, vor allem im Raum Köln aus der Kirche die Flucht ergreifen und NRW war ein stark katholisch geprägtes Land, dann betrübt es mich sehr, aber ich verstehe die Fluchtgründe, wo die Nächsten der Gemeinde als Menschen nicht mehr zählen, abgeschrieben sind, um sich politisch korrekt in der Politik die dafür zahlt, nach oben zu schmeicheln.

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    • Simolicisimus schreibt:

      Nachdem einige Kirchengemeinden, nicht alle, denen auf Grund der Einnahmesituation abtrünniger Schäfchen der Hintern auf Grundeis brennt, nutzen sie auch die Kunst der Denunziation, dabei wäre es doch so einfach für Kirchen die die Nächstenliebe predigen, auf ihre abtrünnigen Schäfchen mit menschlichen Gesten zu zu gehen, aber das Wohl derer die im Kirchenapparat verdienen, ist wichtiger, als die ausgegrenzten Schäfchen, wo sich eine Kirchenelite gerne selber feiert . Kirchenaustritte sind eine Folge dessen, dass Kirchengemeinden das Prinzip der Nächstenliebe, verraten haben. In dieser Gier kann man nicht wissen, wie viele Opfer das noch verlangt. Sich nach schlimmen Ereignissen. das es die Kirchengemeinde war, die Dietrich Bonhoeffer an das KZ verraten hat, als reuige Sünderin zu präsentieren….

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