Kirche, Islam, Ausländer, Pädophilie – eine unglaubliche Entgleisung der „Zeit“

1 zeitVon Peter Helmes

Es blieb dem Zentralorgan des Zeitgeistes – bezeichnenderweise „Die Zeit“ genannt – vorbehalten, eine Verbindung zustandezubringen, die nicht einmal kranke Gehirne erdacht haben könnte. Wer aber „linksintellektuell“ so versteht, daß jeder Blödsinn, jede Beleidigung, jede Blasphemie und jedes linke Gehirnzucken (so vorhanden) Zeichen hochgeistiger Potenz sei, gerät schnell auf eine ordinärgeistige Rutschbahn und landet mit seiner Schnautze im Dreck.

Es gibt so etwas wie „heiligen Zorn“ – und der ergreift mich immer dann, wenn mich ein Pseudo-Intellektueller für dumm verkaufen will. Wie in diesem Fall: Die jüngste Ausgabe der ZEIT (Nr. 37) bringt – natürlich im Feuilleton, wo denn sonst! – einen als „Aufschrei“ angekündigten Artikel, der mit „Grenzen des Multikulturalismus“ überschrieben ist und vermeintlich „Die Lehren von Rotherham“ darbieten soll.

Kurz zur Erinnerung: Zwischen 1997 und 2013 wurden in dieser englischen Stadt vermutlich etwa 1.400 (!) Kinder sexuell mißbraucht – vergewaltigt, an Leute in anderen Regionen verkauft (also versklavt), bei unbotmäßigem Verhalten mit Benzin übergossen mit der Drohung, sie gleich anzuzünden, wenn sie nicht folgen usw. Dies sind Feststellungen, die sich in einem offiziellen Bericht über die Vorgänge in Rotherham finden.

(Ver)Schweigen aus Angst vor Ausländern

Der noch größere Skandal lag in der schleppenden, ja totschweigenden Art, wie die Behörden auf anfängliche Hinweise und spätere Beweise reagierten. Nach dem Motte, „daß nicht sein kann, was nicht sein darf“, schlossen sie wieder und wieder die Augen, die Ohren – und die Akten, bis die grausamen Fakten weit über die Region hinaus bekannt wurden. Natürlich hatten die mit dem Fall vorher befaßten Behörden und Beamten nichts mit den Tätern gemein, und ihnen war wohl auch das entsetzliche Schicksal der Kinder (zumeist weiße Schulmädchen) nicht gleichgültig. Aber da die Täter pakistanische Menschen sind (die diese Mädchen straffrei als „weißen Abschaum“ bezeichnen dürfen) – gehören sie zu den Minderheiten, die unter dem ganz besonderen Schutz der Politisch-Korrekten stehen. Deshalb überwog bei den städtischen Beamten die Angst, bei Zugriffen oder gar Anklage der Fremdenfeindlichkeit geziehen zu werden.

Das hat schon etwas Perverses. Und diese neue „Kultur“ scheint sich in allen bisher von Grundauf humanitären europäischen Staaten breitzumachen: Wenn „ein Ausländer“ ein („weißes“) Kind mißhandelt, darf man nicht einschreiten, weil dies ein Beweis unserer Ausländerfeindlichkeit wäre. Wir weit sind wir schon gekommen, wie tief gefallen?! Das stellt unser Rechtsverständnis auf den Kopf!

Was macht nun die ZEIT aus diesem Skandal?

Der Autor des damit befaßten Artikels muß durch Satans Schule gegangen sein, Camouflage und Hinterlist bestimmen seine kruden Gedanken. Salvatorisch, damit ja niemand über ihn herfalle, tritt er erst einmal gegen die „übelste Art von politischer Korrektheit“ und geißelt die Reaktionen „vieler Linker“ und deren Strategien, die „Konturen des Skandals zu verwischen“. Er kommt zum Ergebnis, daß „bei dieser Sorte von Antirassismus…es sich im Grunde um einen kaum verhohlenen Rassismus (handelt), der Pakistaner herablassend als moralisch minderwertige Wesen behandelt, die wir nicht an unseren Standards messen dürfen“. Brave Worte fürwahr!

Ich glaubte es kaum, rieb mir die Augen und wunderte mich. Diese letzten Sätze hätte durchaus auch einer von uns schreiben können. Er wäre des Beifalls aller Freunde gewiß gewesen. Doch mißtrauisch geworden, lese ich weiter und komme zum diabolischen Kern des Zeit-Artikels. Die letzten Sätze sollten lediglich Sand in die Augen streuen und die eigentliche Botschaft vernebeln, die nun aber klar zu Tage tritt:

Pädophilie, (katholische) Kirche und „Rotherham“ gehören untrennbar zusammen; das eine bedingt das andere.

Das (!) ist die Kernbotschaft des ZEIT-Autors, der nun voll in die Kiste der Demagogie greift: Als Strategie, um uns aus der „Sackgasse zu befreien“ – mit Sackgasse bezeichnet der Autor das Spannungsverhältnis von „Ethnizität und Religion“ – „sollten wir gerade mit den Parallelen zwischen den Ereignissen in Rotherham und der Pädophilie der katholischen Kirche anfangen“.

Jetzt ist die ZEIT in ihrem Element (im wahrsten Sinne des Wortes); denn diese Postille nutzt jede Gelegenheit, der Kirche eins auszuwischen. Und wenn es gar keinen Bezug zur (katholischen) Kirche gibt, wie im Beispiel Rotherham? Dann wird er eben flugs herbeigebogen. Und das geht so: Der Autor behauptet ungeniert, „in beiden Fällen“ – also Rotherham und kath. Kirche – hätten „wir es mit einem organisierten kollektiven Handeln zu tun“.

Wie bitte? Wo gibt es und gab es je in der Geschichte der katholischen Kirche ein „kollektives“, pädophiles Handeln? Einzelne pädophile Geistliche – ja! Viele pädophile Geistliche – auch ja! Aber ein „kollektives Handeln“ gibt es nicht und gab es nie. Und Pädophilie ist schon gar kein Teil der katholischen Lehre. Wohl aber war die Pädophilie einmal Teil des politischen Programmes der Grünen. Aber nicht einmal dadurch wäre es gerechtfertigt, die Grünen der „kollektiven Pädophilie“ zu zeihen. Was der Autor hier versucht, ist – gelinde ausgedrückt – intellektuell unredlich.

Zweiter Versuch der ZEIT: Frauenfeindlichkeit

Nach diesem ersten, dummen Streich folgt der zweite dann sogleich. Der Autor kommt trotz all seiner Pirouetten nicht daran vorbei, auch den Islam heranzuziehen, dessen Frauenfeindlichkeit er aber sogleich mit der katholischen Kirche verknüpft. So behauptet er, er wolle den „Islam als solchen (nicht) beschuldigen“, aber schreibt dann weiter, der Islam sei „an sich nicht misogyner … als das Christentum“ (misogyn: frauenfeindlich). Gewalt gegen Frauen gehe mit der Unterordnung von Frauen in vielen muslimischen Ländern einher.

Stimmt ja, aber auch hier wieder der üble Versuch, alles Schlechte dieser Welt noch schnell (auch) der katholischen Kirche in die Schuhe zu schieben. „Rotherham“ hat nun gar nichts mit der katholischen Kirche zu tun. Aber es hilft nichts. Der Autor will unterschwellig eine Botschaft loswerden: Diese pakistanischen Täter sind Moslems; diese sind frauenfeindlich; die katholische Kirche ist auch frauenfeindlich – also ist die katholische Kirche Mittäter in Rotherham. So viel Perfidie ist unfaßbar!

Die Konservativen – Vorreiter eines europäischen Rassismus?

Aber die „Zeit“ hat ihre Munition noch längst nicht verschossen. Die „Konservativen“ kriegen auch noch ihr Fett ab: Da behauptet die ZEIT, die Konservativen pochten darauf, „daß jeder Staat auf einem tonangebenden kulturellen Raum gründet“, den andere Kulturen zu respektieren hätten. So ist es! Doch so was geht nicht mit der ZEIT! Die nämlich sieht diese (nach meiner Meinung richtigen) Aussagen als „Vorboten eines neuen europäischen Rassismus“. Aha, lernen wir von den ZEITgeistigen: Wenn eine Nation ihre eigene Kultur bewahren will, ist sie Vorreiter eines europäischen Rassismus!

Und flugs fordert der Autor des unsäglichen Artikels all jene, „die heute um Emanzipation ringen“, dazu auf, über den bloßen Respekt für andere hinauszugehen und „zu einer positiven emanzipatorischen Leitkultur zu kommen“, die – Achtung! – allein eine echte Koexistenz und Verschmelzung verschiedener Kulturen tragen kann. Das ist ein eindeutiges Plädoyer für Multikulti und Einheitsmensch. „Wenn wir hier irgendeinen Kompromiß eingehen, ist unser Leben nicht lebenswert“, schließt der Artikel.

Als Autor zeichnet ein gewisser Slavoj ZiZek verantwortlich, er „lehrt in London“. Wir erfahren allerdings nicht, an welcher Bildungseinrichtung er lehrt und was er lehrt. Wir „erfahren“ durch den Artikel nur, daß wir uns nicht darüber zu wundern brauchen, wieviel intellektuelles Elend heute in Bildung und Lehre herrscht – eine echte Leere! Welch´ ein „Aufschrei“!

Über conservo

ÜBER MICH, CONSERVO Liebe Leser, dieser Blog ist ein besonderer Blog. Er wurde 2010 von Peter Helmes gegründet, und ich führe ihn seit dem 1.11.2020 in seinem Sinne fort. Dieser Blog ist konservativ, er ist christlich, und er ist abendländisch. Allein das macht ihn in den diesen unruhigen Zeiten zu einem Exoten. „Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8, 12) Heute steht alles auf dem Kopf. Was früher noch galt, gilt heute nicht mehr. Grenzen wurden aufgehoben, Geschlechter abgeschafft, die traditionelle Familie ist unter Dauerbeschuss, wer am meisten Minderheitenmerkmale auf sich vereint, darf – zumindest in Deutschland – fordern, was er will. Das Christentum steht weltweit mit dem Rücken zur Wand. Lau sind sie geworden – die Christen hier im Lande, aber auch die orientalischen Christen, die sich nach der Flucht aus dem Orient hier ein neues Leben aufbauen konnten, und dennoch angesichts der Islamisierung schweigen. Finanzstarke und einflussreiche Interessengruppen unter Klaus Schwab, Bill Gates, George Soros u.v.m. setzen weltweit den Great Reset mit seiner neofeudalistischen Ökodiktatur mittels Massenmigration, Globalisierung, Plandemien und mit Hilfe gekaufter Politiker, Journalisten und „Sozialen“ Medien gegen die Interessen der Völker mit nie gekannter Brutalität durch. Die geistige und seelische Not der Menschen steigert sich tagtäglich inmitten dieser finsteren Zeit. Gerade westliche Menschen scheinen jeglichen Halt, Glauben und ihre natürliche Wehrhaftigkeit verloren zu haben. Jeder wird im Leben auf seinen Platz gestellt. Jedes Volk hat sein Schicksal und muss es in seinem eigenen Land bewältigen. Migration und der entgrenzte Einheitsmensch sind nicht unsere Bestimmung. Dennoch wird erneut versucht, dem Menschen als freiem und göttlichem Wesen unter Tarnworten wie „Solidarität“, „Vielfalt“ und „Humanität“ die teuflische Gleichheitslehre des Kommunismus aufzuerlegen. Dies ist wider die Natur und wider jedes menschliche und göttliche Gesetz. „Hütet euch vor dem Sauerteig der Pharisäer, das heißt vor der Heuchelei. Nichts ist verhüllt, was nicht enthüllt wird, und nichts ist verborgen, was nicht bekannt wird. Deshalb wird man alles, was ihr im Dunkeln redet, am hellen Tag hören, und was ihr einander hinter verschlossenen Türen ins Ohr flüstert, das wird man auf den Dächern verkünden.“ (Luk, 1 - 3) Dank Peter Helmes analysieren langjährige, hervorragende Kolumnisten, basierend auf christlichen Werten, in aller Klarheit das heutige Tohuwabohu aus verschiedensten Blickwinkeln: Die Geißel der Globalisierung, geostrategische Interessen, die Massenmigration und importierte Gewalt, das Versagen der Politiker und der Verlust unserer Werte, Kultur und Heimat. Die Kolumnen wie auch die Diskussionen sind offen, respektvoll und tabufrei; denn nur so kann man die drängenden Themen der Zeit in der Tiefe analysieren, Machtstrukturen herausarbeiten und Roß und Reiter benennen. Nur so können wir uns auf uns selbst und unsere Stärken rückbesinnen und Deutschland, unsere Heimat, verteidigen. „Wenn ihr bleiben werdet an meinem Wort, so seid ihr wahrhaftig meine Jünger und werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch frei machen.“ (Joh, 32 – 33) Nochmal: Wir stehen mit dem Rücken zur Wand. Deshalb sind unsere westlichen Wurzeln, Werte und unser Glauben nötiger denn je. Sie geben uns den Rückhalt, um aufzustehen und zu sagen: „Nein. Bis hierher und nicht weiter. Es ist jetzt genug!“ Wie schon Peter, lade ich Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren und zu kritisieren. Eine kleine Regel muss ich leider einbauen. Unterschiedliche Ansichten können durchaus in aller Härte debattiert werden. 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Eine Antwort zu Kirche, Islam, Ausländer, Pädophilie – eine unglaubliche Entgleisung der „Zeit“

  1. francomacorisano schreibt:

    Er liest eigentlich noch „Die Zeit“? Vielleicht ein paar alte Möchtegern-Intellektuelle, die in den nächsten Jahren in die ewigen Jagdgründe eingehen werden. Und mit ihnen wird „Die Zeit“ endlich sterben. GUT SO!

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