Droht Helmes der Parteiausschluß wegen „Hass und Verunglimpfung“?

Von Peter Helmes

Am Freitag Abend (3.3.17) erreichte mich das Mail (Von GSchwecke <gschwecke@t-online.de> An Peter.Helmes@t-online.de), das ich nachstehend ungekürzt wiedergebe (Hervorhebungen von mir):

„Sehr geehrter Herr Helmes!

Ihre Aufsätze machen mich rasend, bringen mich zur Verzweiflung!

Das Maß ist voll, ich sehe mich genötigt, Ihnen einen offenen Brief zu schreiben, der an diverse Personen gehen wird.

Irgendjemand hat mich vor ein paar Jahren in Ihren Verteiler aufgenommen. Seit einigen Jahren erhalte ich Ihre Aufsätze, die vor Hass und Verunglimpfungen nur so strotzen. Sie waren offenbar einst Mitglied der CDU, so habe ich es vor einiger Zeit einem Ihrer Aufsätze entnommen, sind aus Gründen, die ich nicht kenne, ausgetreten und zahlen es ihr (CDU und Angelika Merkel) jetzt heim.

Verletztes Ehrgefühl, verschmähte Liebe, Enttäuschung, nicht erfüllte oder nicht erfüllbare Erwartungen sind üblicherweise Motive derartiger „Retourkutschen“. Ganz ehrlich: wären Sie heute noch Mitglied dieser Partei, man müßte Sie „dreikantig rausschmeißen“!

Sie beklagen die diesjährige Fastnacht, weil Ihnen der Tonfall nicht paßt. Frage: Wer hat mit solch übler Schmähkritik eigentlich angefangen? Hat nicht Frau Merkel sich diskret (klugerweise) mit öffentlicher Kritik gegenüber Herrn Trump zurück gehalten? Hat sie nicht unendliche Geduld bewiesen gegenüber Nationalisten wie Le Pen, Wilders, Orban, Erdogan u.a.?

Sie können gewiß sein, daß sie, A. Merkel, dazu sehr dezidierte Vorstellungen hat, aber sie weiß, daß öffentlich geäußerte, die Stimmung anheizende Kritik mittel- und langfristig nicht weiter führen.

Sie malen ständig ein Bild von Deutschland, daß verzerrter nicht sein kann.

Der Untergang Deutschlands, der deutschen Kultur, Überfremdung, Islamisierung und so weiter und so fort. Wo bitte schön sind die von Ihnen immer wieder vorgetragenen Probleme angesichts einer seit Jahren florierenden Wirtschaft, zurück gehenden Staatsverschuldung, einer Arbeitslosigkeit, die seit der Wiedervereinigung noch nie so niedrig war? Natürlich ist hier nicht das Paradies ausgebrochen! Aber – ganz ehrlich – ich möchte kein Schlaraffenland, wo einem das Essen ohne eigenes Zutun in den Mund fliegt.

„Amerika first!“ Ein Schlagwort, welches jeder Staatsmann in seiner Politik versucht umzusetzen; aber man darf es nicht öffentlich aussprechen! Solche Schlagwörter verleiten – die gegenwärtige öffentliche Diskussion belegt es – nur zu falschen Schlußfolgerungen.

Man hört hierzulande vermehrt wieder „Deutschland, Deutschland über alles!“ Glauben Sie allen Ernstes, daß dies als politische Aussage ernst zu nehmen ist? Wollen Sie wirklich den Nationalstaat alter Prägung? Wohin führt das? Ich fürchte, daß die Völker, derartig fehlgeleitet, sich wieder an die Gurgel gehen. Das Friedenswerk EU wird durch derartigen Nationalismus zerstört. Ich jedenfalls will das nicht.

Meine Gesinnung ist patriotisch und europäisch zugleich! Ich bin für Schengen, ich bin – nach Jahren des Zweifelns – uneingeschränkt pro Euro, wenn ich auch zuweilen mit Wehmut an unsere gute alte Mark denke; ich bin für ein starkes Europa mit einer einheitlichen, abgestimmten Außenpolitik, mit einer starken europäischen Armee, allerdings auch ein Europa der gegenseitigen Solidarität und Subsidiarität. Hier gibt es sicherlich Vieles zu überdenken, siehe Junckers jüngste Initiative. „Einer für alle, alle für einen!“ Ganz im Sinne unseres guten alten Raiffeisen, das wünsche ich mir für Europa!

Lieber Herr Helmes, Walter Scheel hat einst, auch in schwerer Zeit (RAF), den Satz geprägt: „Kritik ist das Elixir der Demokratie“. Wie wahr! Aber sie muß sachlich und gerecht sein!

Das vermisse ich leider bei Ihnen! Ihre Aufsätze strotzen vor falschen Analysen und Schlußfolgerungen. Ich wage mal die Aussage, daß meine hier dargelegten Gedanken eher dem des deutschen Volkes entsprechen als die Ihren.

Eine AfD à la Lucke war für mich wirklich eine Alternative. AfD heute steht für mich für Alternative für Dämliche / Dummköpfe!!!!

Ich freue mich auf die Veröffentlichung in Ihrer Postille und auf eine an-(nicht auf-)geregte Debatte.

Ihr Gerhard Schwecke“

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Stellungnahme von Peter Helmes

Ehe ich auf den Inhalt eingehe, zuvor ein paar Auffälligkeiten:

* Herr Schwecke schreibt zwar „Lieber Herr Helmes“ und grüßt als „Ihr Gerhard Schwecke“ ich kenne jedoch niemanden solchen Namens.

* Die angegebene Mail-Adresse ist mir unbekannt (ist der Name vielleicht ein Pseudonym?). Sie findet sich auch nicht in meinem Verteiler. Herr Schwecke schreibt: „Irgendjemand hat mich in Ihren Verteiler aufgenommen…“. Wie das? An meinen Verteiler kommt kein Dritter ran, also kann niemand seine „Adresse in den Verteiler aufgenommen“ haben!

* Herr Schwecke freut sich „auf die Veröffentlichung in meiner Postille“. Eine Postille ist nach Duden eine Zeitung oder Zeitschrift. Ich gebe keine Zeitung oder Zeitschrift heraus. Meine Artikel erscheinen regelmäßig auf diversen Blogs.

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Zum Inhalt:

1.) Grundsätzlich freue ich mich über jede Kritik, da ich meist daraus lernen kann. In der pauschalierten Form, wie Herr Schwecke sie äußert („Sie machen mich rasend…“), ist sie für mich jedoch ohne Wert.

2.) Ich vermisse bei Herrn Schwecke jede sachliche Darstellung, an welcher Stelle meine Kritik unbegründet oder gar „haßerfüllt“ ist. Die pauschale (sinngemäße) Behauptung, Frau Merkel habe alles richtig gemacht und (nur) Erfolg, während ich wohl (geistig) in einem fremden Land lebte, läßt keine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Schreiber zu.

3.) Wenn Herr Schwecke tatsächlich meine Artikel gelesen hätte, wüßte er, welche sachlichen Kritikpunkte an Frau Merkels Politik berechtigt sind, z. B. der (neben weiteren) gewiß schwerste Vorwurf, nationale und internationale Gesetze gebrochen zu haben, was letztlich dazu führte, daß Deutschland heute fast nicht mehr wiederzuerkennen ist. Die „Willkommenskultur“ hat aus meinem Vaterland ein anderes Land gemacht. Und wenn Frau Merkel – ich behaupte, bewußt – Begriffe wie deutsches Volk, Deutsche usw. – vermeidet und durch unsägliche Wortschraubungen ersetzt („die schon länger hier leben“ usw.) – dann ist das für mich unerträglich.

4.) Herr Schwecke kennt offensichtlich weder mich noch meinen Lebenslauf, erst recht nicht den politischen; denn was er zu meiner vermeintlich „früheren“ Parteimitgliedschaft schreibt, sind Phantasievorstellungen.

Sehr geehrter Herr Schwecke, ich bin seit fast 58 Jahren Mitglied der CDU (zwischendurch auch einige Jahre CSU) und habe das nie verschwiegen. Im letzten Jahr bin ich in einer Kreisversammlung meiner hiesigen CDU „für 55 Jahre aktive CDU-Mitgliedschaft“ öffentlich geehrt worden (vorher ging das nicht, da ich zu meinem ursprünglichem „55.“ wegen meines Schlaganfalls im Krankenhaus lag.

5.) Selbstverständlich habe ich häufig Artikel oder Leserzuschriften veröffentlicht, die wegen meiner kritischen Haltung fragen, warum ich nicht schon längst ausgetreten sei. Ich habe mich dazu immer klar geäußert (Tenor: Innerhalb der Partei kann ich mehr bewirken als von außen).

Ich habe für die CDU/CSU in ehren- und hauptamtlichen Positionen auf nationaler und internationaler Ebene wichtige Funktionen wahrgenommen, auf die ich heute noch stolz bin. In meinen langen Dienstjahren z. B. als Bundesgeschäftsführer der Jungen Union ist die Mitgliederzahl der JU von rd. 130.000 auf rd. 240.000 gestiegen. Ein Blick in wikimannia hätte Ihnen helfen können, mehr über mich zu erfahren.

Wo verbreite ich „Hass“, wie Herr Schwecke schreibt? In diesem Punkt verstehe ich keinen Spaß. Mein gesamtes berufliches (und privates) Leben ist von Toleranz, auch zu Ausländern, geprägt. Ich war viele Jahre Generalsekretär der Internationalen christlich-demokratischen und konservativen Verbände und bin von Gaston Thorn (ehem. EU-Kommissionspräsident) für meinen Einsatz „über die Grenzen hinweg“ mit dem „Pour le Mérite Européen“ ausgezeichnet worden.

Allerdings, in einem Punkt verstehe ich ebenso wenig Spaß: Wer die freiheitlich-demokratische Grundordnung und das Grundgesetz dieses Landes mißachtet, verachtet oder gar bekämpft, ist mein Feind – sei er In- oder Ausländer. Das Gleiche gilt für Gegner unserer christlich-abendländischen Kultur.

6.) Herr Schwecke, Sie haben offensichtlich eine Vorstellung von Parteimitgliedschaft, die – höflich ausgedrückt – mit meiner nicht übereinstimmt und für mich auch gänzlich intolerabel ist. Verlangen Sie etwa eine gleichgeschaltete Mitgliedschaft nach der Devise: „Nun singen wir alle im Chor, Frau Merkel ist die Beste…“, und wer nicht mitsingt, fliegt raus? Ich aber bin – vor allem in der JU – in einer diskussionsfreudigen Partei aufgewachsen – ohne Maulkorb!

7.) Ihnen ist offensichtlich entgangen, daß ich seit 21 Jahren als selbständiger Publizist tätig bin und davon lebe. In meinen Publikationen (in hohen Auflagen erschienen) greife ich vor allem die Grünen und die Sozialisten aller Couleur an. Darf ich hoffen, daß dies noch immer auch im Sinne der CDU ist – oder hat sich auch da die Position der CDU „vermerkelt“?

Zu meinen Veröffentlichungen zählen auch solche, die sich kritisch mit der Merkel-Politik befassen. Darf ich das nicht? Nach Ihrer Auffassung muß wohl alles stromlinienförmig auf Merkel zugeschnitten sein.

8.) Weisen Sie mir bitte einen Punkt nach, in dem ich gegen die Grundlagen christlich-demokratischer Politik verstoßen hätte. Diese Grundlagen resultieren aus drei verschiedenen Wurzeln meiner Partei: der konservativen, der liberalen und der sozialen. Seit Bestehen der CDU gibt es diese „Flügel“.

Ich habe mich immer und unmißverständlich zum konservativen Teil der Union bekannt (und bin deshalb z. B. von Franz Josef Strauß 1980 in sein Bundestagswahlkampfteam berufen worden) und meine Grundposition nie aufgegeben. Zu meinem Leidwesen ist in dieser Zeit jedoch die CDU so weit nach links gerückt, daß ich heute weit rechts in der CDU stehe.

9.) Meine kritische Haltung zur Merkel-CDU dokumentiert sich auch an drei weiteren, öffentlich einsehbaren Punkten, von denen Herr Swecke wohl noch nichts gehört ha:

– Ich war vor 37 J. (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Joachim Siegerist, Ludek Pachman etc.) Mitbegründer der „Deutschen Konservativen e. V.“, die heute eine bedeutende konservative Bewegung darstellen (Ehrenpräsident ist Heinrich Lummer – siehe wiki) und bei denen ich noch immer besondere Funktionen wahrnehme.

– Ich war Mitbegründer (z. B. neben Dr. Thomas Jahn) der „Aktion Linkstrend stoppen e.V.“ (Der Leiter der Als war bis zu seinem Tod Herr RA F. W. Siebeke, der knapp 40 J. lang Mitglied des CDU-Parteischiedsgerichts war, davon viele Jahre stv. Vorsitzender.)

– Ich bin Mitinitiator (mit David Bendels, Dr. Jahn u. a.) des „Konservativen Aufbruchs“ (zuerst der CSU, jetzt bundesweit als „Freiheitlich-Konservativer Aufbruch“, mit sehr großem Zulauf) und habe in vielen maßgeblichen Publikationen das Programm mitgeformt.

Die beiden letztgenannten parteiinternen(!) Gruppen lassen überhaupt keinen Zweifel an einer kritischen Grundhaltung zur Merkel-CDU aufkommen.

9.) Wollen Sie, Herr Schwecke, uns alle aus der Union ausschließen?

Sie, Herr Schwecke, schreiben u.a.: „…man müßte Sie „dreikantig rausschmeißen“.

Ich will Sie nicht falsch verstehen. Aber wollen Sie mir mit Ihrem Brief („offener Brief, der an diverse Personen gehen wird…“) drohen? Ein Offener Brief geht nicht „an diverse Personen“ – das wäre dann ein „gezielter Brief“ – sondern ganz allgemein an die Öffentlichkeit.

Vielleicht haben Sie noch die Zeit, mir etwas mehr über Ihre wahre Identität zu erklären – oder ist Ihr Brief ein Auftragsschreiben?

Mit freundlichem Gruß

Peter Helmes

www.conservo.wordpress.com   8. März 2017

Über conservo

Über mich, „conservo“ – www.conservo.wordpress.com (Peter Helmes) Warum noch „conservo“? conservo will gezielt christlich-abendländische Werte vertreten und dem Zeitgeist entgegenwirken. „Moderne“ aller Couleur haben wir genug! Ich bin seit meiner Jugend ein Konservativer, also ein Rechter. conservo ist aber auch liberal, weil meiner Meinung nach jeder nach seiner Façon selig werden soll. Meine Grenze endet da, wo die Grenze eines anderen überschritten werden könnte. Meine Wertebasis ist die christlich-abendländische Tradition, der ich mich verpflichtet fühle. Die Einsicht in eine Letztverantwortlichkeit vor Gott und Jesu Liebesgebot bietet eine Basis für eine „menschliche“ Gesellschaft. Wenn wir die christlich-abendländische Grundorientierung verlieren, verlieren wir auch die Kraft zum Selbsterhalt. Ich trete ein für ein geeintes, föderales Deutschland, das seinen Regionen, Traditionen und Kulturen einen besonderen Stellenwert einräumt. Und ich stehe für ein einiges Europa, das in der westlichen Wertegemeinschaft seine Heimat hat und die jeweilige nationale Identität wahrt und stärkt – ein „Europa der Vaterländer“ . Klingt altbacken? Überhaupt nicht! Wo stehen wir denn heute, wenn aus „Vater“ und „Mutter“ „der Elter“ und „die Elter“ werden sollen? Wenn wir nicht mehr „Mann“ und „Frau“ sein dürfen, sondern von Natur aus alle gleich sind – und nur durch („falsche“) Erziehung zu Mann und Frau wurden? Wie verrückt sind wir eigentlich, diesem „Gender-Mainstream“ nachzulaufen, der solchen Unsinn produziert und nach dem wir an „DIE Jesus“ beten sollen? (Erinnert mich übrigens fatal an die „Mengenlehre“, die eine ganze, junge Generation verdorben hat, die heute kaum rechnen und schreiben kann.) Und wo leben wir eigentlich, wenn jeder Kriminelle auf freien Fuß gesetzt oder milde bestraft wird, nur weil er „eine schwere Kindheit“ hatte? Und wo kriminelle Ausländer nicht abgeschoben werden, weil in seinem „Zuhause“ ein karges Dasein wartet? Und wo leben wir, wenn Polizisten, die unsere Freiheit und Soldaten, die unser Land verteidigen, hemmungslosen Exzessen ausgesetzt werden – an denen grün-rote Politiker teilnehmen -, ohne daß die Gesellschaft aufschreit? Und wenn sich ein Soldat oder Polizist wehrt, damit rechnen muß, ein Strafverfahren am Hals zu haben? Ich streite für eine Besinnung auf unser Wertegerüst, das Deutschland und Europa über die Jahrhunderte geprägt und zivilisiert hat. Deshalb nenne ich mich „conservo“ (lateinisch: „ich bewahre“) Ich bin bereit, laut zu schreien, wenn der Unsinn zur Methode wird. Und wenn ich die Linken aller Couleur bei ihrer gesellschaftszerstörenden Agitation störe und ärgere, ist schon ein Teil meines Ziels erreicht. Ich lade Euch ein, alles zu kommentieren, zu korrigieren, zu kritisieren. conservo/Peter Helmes Ein P. S., die deutsche Sprache betreffend: Nur für mich persönlich, aber nicht zwingend für Gastautoren, gilt die alte Rechtschreibung. Ich benutze die alte Rechtschreibung aus zwei besonderen Gründen: 1. aus Protest gegen die Vernichtung der deutschen Sprachkultur … …durch die neue Rechtschreibung. Die Erfinder der „neuen“ Rechtschreibung mögen es gut gemeint haben, aber „gut gemeint“ bedeutet nach alter Erfahrung eher „schlecht gemacht“. Die neue Rechtschreibung bietet vor allem weder Schülern noch Lehrern Sprachsicherheit. Wenn es mir im Zweifelsfalle freigestellt bleibt, wie ich ein Wort – richtig – schreibe, fühlen sich alle genasführt. Wenn zugleich auch regelrechter Unsinn damit verbunden ist, wird der Quatsch zur Methode. Der Beispiele gibt es gar viele. Ich will ein Harmloses herausgreifen: „zusammensuchen“ (altes Deutsch): „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtsmaterial zusammensuchen“ (also nach dem Unterricht zusammenpacken = 1 Wort). In der neuen Rechtschreibung müßten die Betroffenen wohl erst ´mal ihr Material gemeinsam suchen: „Schüler und Lehrer sollten ihr Unterrichtmaterial zusammen suchen“ (und dann „zusammen einpacken“???). 2. Ich verwende ganz bewußt kein „Genderdeutsch“, … …z. B. wegen des unsäglichen Sprachflusses – wie spricht man „Sternchen“, ein großes „I“ und einen untenstehenden Bindestrich aus (z.B. Schüler*_Innen)? – und auch, weil es im richtigen Deutsch den sog. Gattungsbegriff gibt. „Die Schüler“ erfassen eben auch die Schülerinnen. Um die Absurdität des Genderdeutsch zu entlarven, zwei Begriffe: „Kind“ oder „Pferd“. Genderkonsequent müßte man (im Plural) also sagen: „Pferde und Pferdinnen“ (oder noch umständlicher: „Hengste und Stuten“) und „Kinder und Kinderinnen“ (oder „Mädchen und Buben“). Will heißen, mir ist der Sprachfluß wichtiger als die Rücksichtnahme auf die „sexuelle Vielfalt“. Schließlich ist Deutsch eine gewachsene, fließende Sprache und kein konstruiertes Kompositum aus (zu allem Unheil auch noch überwiegend) Hauptwörtern. Genderdeutsch macht den Sprachfluß zunichte und zerstört damit ein Stück deutsche Identität – was wohl die Absicht der Erfinder dieses Sprachmordes ist. ----- Kurzprofil: Peter Helmes war 40 Jahre ehrenamtlich und 25 Jahre hauptberuflich in der Politik auf allen politischen Feldern (Orts-, Landes-, Bundes- und internationale Ebene) tätig. Er ist ein katholischer, sehr fröhlicher Rheinländer, arbeitet seit 24 Jahren als selbständiger Politikberater und Publizist und war 21 J. freiberuflicher Universitäts-Dozent (Lobbying, Medien). Er veröffentlichte bisher (Stand Sept. 2018) 45 Bücher und Broschüren, die hunderttausende Auflagen erreichten, und verfaßt regelmäßig „Konservative Kommentare“ und nahezu täglich Artikel zu Zeitvorgängen. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 (neben Franz Josef Strauß, Gerhard Löwenthal, Ludek Pachman, Joachim Siegerist u.a.) Mitbegründer der „Die Deutschen Konservativen e.V.“, Hamburg. ***** conservo erreichen Sie über elektronische Post: Peter.Helmes@t-online.de -------- Konto-Verbindung: Peter Helmes, VR-Bank Neuwied-Linz, BIC: GENODED1NWD, IBAN: DE 82 5746 0117 0005 2058 73, Verwendungszweck: conservo --------------------------- Haftungsausschluß: Für die Inhalte von verknüpften Seiten übernehme ich keine Haftung. Rechtlicher Hinweis: Mit Urteil vom 12. Mai 1998 – 312 O 85/98 -, Haftung für Links, hat das Landgericht Hamburg entschieden, daß man durch das Anhängen eines Links den Inhalt der gelinkten Seite ggf. mit zu verantworten hat. Dies kann nur dadurch verhindert werden, indem man sich ausdrücklich von diesen Inhalten distanziert. 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10 Antworten zu Droht Helmes der Parteiausschluß wegen „Hass und Verunglimpfung“?

  1. wreinerschoene schreibt:

    Hat dies auf nachtgespraechblog rebloggt und kommentierte:
    Nun lieber Peter, ich habe nichts anderes von den Gleichschritt-Fetischisten erwartet, im Gegenteil man konnte sich wundern das es so lange dauerte. Schließlich sind wir alle irgendwie ein Gewürz was nicht mehr nach Deutschland paßt, wo wir doch so viele arabische Gewürze jetzt haben. Wir lassen uns nicht unterkriegen. Kopf hoch, wir lassen es uns nicht mehr bieten.

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  2. conservo schreibt:

    Danke, lieber Reiner. Solidarität tut gut!

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  3. Pingback: Droht Helmes der Parteiausschluß wegen „Hass und Verunglimpfung“? – nachtgespraechblog

  4. Hat dies auf Des katholischen Kirchfahrters Archangelus unbotmäßige Ansichten – ob gelegen oder ungelegen. rebloggt und kommentierte:
    Mit diesen beinahe sektiererischen „Angelanern“ und ihren Wahrnehmungsstörungen habe ich auch vermehrt zu tun. Ihre penetrant regierungsfreundliche Haltung wird wohl so offensiv vorgetragen, um oppositionellen Widerspruch zu provozieren. Sobald im Gespräch dann Reizbegriffe wie „Grenzöffnung“oder „Einheitsmeinung“ fallen oder man gar selbst einen verdächtigen Mangel an Enthusiasmus für Frau Merkel und Ihren Kurs zeigt, wird in schroffen Ton ein veritables Kreuzverhör begonnen, um zu ermitteln, ob man am Ende gar auch noch „zu denen“ gehört (wer immer grade der Staatsfeind sei: Trump, Putin, AfD etc.)

    Altbekannte Weggefährten aus der CDU legen dabei plötzlich ein Betragen an den Tag, dass einem Angst und Bange werden könnte: verengte Sehschlitze, metallische Stimmlage, inquisitorischer Ton. Jegliche Kritik an der Regierung gleicht Hochverrat und wird mit „sprungbereiter Feindseligkeit“ beantwortet.

    Also, wenn ich Berliner wär, wat, würd‘ ick glatt sajen: Den hamse wohlins Hirn gesch –
    aber ich bin ja keiner… 😉

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  5. gebenhoeh schreibt:

    Die Schweckes, die sich das Rückgrat entfernen lassen:
    https://www.google.de/url?sa=i&rct=j&q=&esrc=s&source=images&cd=&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwjJoeedpMfSAhUFtRQKHbBjAGEQjRwIBw&url=http%3A%2F%2Fwww.weber-museum.de%2Fwerk%2Fgeskrt%2F&psig=AFQjCNFE9dFLjyW9L9OJOtsSqlC3QpS5GA&ust=1489075375647606
    Wer der „Chirurg“ ist, kann jeder für sich beantworten.
    Lieber Herr Helmes, Sie haben Rückgrat! Und dann fällt mir auch noch der Spruch ein von den Schweinen, die sich an den Eichen reiben.

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  6. klimaleugner schreibt:

    Wo ist nun das Problem? Ich habe die Merkel-?DU bereits vor 10 Jahren verlassen. Und zwar freiwillig.
    Wollen Sie für diese Linkspartei noch weiter Beiträge bezahlen?

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  7. wreinerschoene schreibt:

    Wenn das die Ansichten der heutigen CDU sind, muß man sich nicht wundern wo wir heute stehen. „Konservativ“ sieht anders aus, und wählbar mit diesen Vorgaben, na ich weiß nicht obwohl ich seit über 30 Jahren CDU Wähler bin, aber dieses DDR-Gehabe ist mit fremd. Wer nicht hört – fliegt, da kommen alte Erinnerungen hoch.

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  8. francomacorisano schreibt:

    Na, dann bin ich jetzt mal gespannt, ob der Herr Schwecke einen Antrag stellen wir, damit Peter Helmes nach 55 Jahren aus der CDU ausgeschlossen wird……!

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